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Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaft 2007

Vom 17. bis 20. Mai in Stuttgart-Fellbach, Gäuäckersporthallen I+II, Bühlstraße 14.

Ausrichter: Universität Stuttgart. Referee: NN.

 

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Zur Ausschreibung (pdf-Datei).

                   

Die Deutschen Hochschulmeister 2007

HE: Sebastian Schöttler (WG Hamburg)
DE: Caren Hückstädt (UdK Berlin)
HD: Benjamin Wahl & Frank Schlosser (Uni Stuttgart/Uni Bamberg)
DD: Sonja Martenstein & Claudia Klingelhöfer (WG Mainz/WG München)
MX: Michael Hauber & Julia Hauber (WG München)
Mannschaft: WG Saarbrücken
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Erneut erfolgreich: Die Berlinerin Caren Hückstädt (li) setzte sich im Finale gegen Astrid Hoffmann durch.

Berlinerin Caren Hückstädt verteidigte ihren Einzeltitel von Bochum

  

Bayerischer Vizepräsident Frank Schlosser Meister im Doppel

 

Herreneinzel
Sebastian Schöttler (WG Hamburg) - Stephan Löll (Uni Bochum) 21:11 21:12
3. Marcel Reuter (WG Saarbrücken) und Sven-Erik Kastens (WG Saarbrücken)
Dameneinzel
Caren Hückstädt (UdK Berlin) - Astrid Hoffmann (WG Hamburg) 22:14 21:7
3. Sonja Martenstein (WG Mainz) und Claudia Klingelhöfer (WG München)
Herrendoppel
Benjamin Wahl & Frank Schlosser (Uni Stuttgart/Uni Bamberg) - Jan-Patrick Helmchen & Leif-Olav Zöllner (WG Hamburg/TU Braunschweig) 21:14 12:21 21:19
3. Timo Courage & Sebastian Strödke (WG München) und Benjamin Placzek & Thimm Spitzer (WG Regensburg)
Damendoppel
Sonja Martenstein & Claudia Klingelhöfer (WG Mainz/WG München) - Laura Ufermann & Kristina Kreibich (Uni Duisburg-Essen/WG Saarbrücken) 21:16 21:17
3. Aileen Rößler & Claudia Harwardt (Uni Düsseldorf/Uni Bochum) und Caren Hückstädt & Cathrein Hückstädt (UdK Berlin/ETH Zürich)
Mixed
Michael Hauber & Julia Hauber (WG München) - Timo Courage & Nete Andersen (WG München/Uni Frankfurt) o.K.
3. Leif-Olav Zöllner & Claudia Harwardt (TU Braunschweig/Uni Bochum) und Sebastian Kreibich & Mona Emrich (Uni Kaiserslautern/WG Mainz).
Hier gibt es die vollständigen Ergebnisse als Excel-Datei.

Mannschaftsmeisterschaft:  

       

WG Saarbrücken gewann zum drittenmal in Folge den Mannschaftstitel

     

Die Halbfinals
WG* Saarbrücken - Uni Duisburg-Essen 6:2
WG München - WG Hamburg 7:1
Um Platz drei: WG Hamburg - Uni Duisburg-Essen 6:2
Endspiel: WG Saarbrücken - WG München 6:2

Saarbrücken konnten seinen Titel verteidigen. Im Team: Aline Decker, Eva Schneider, Kristina Kreibich, Marcel Reuter, Sven Eric Kastens, Jens Roch, Daniel Hammes, Toni Gerasch. Wie im Vorjahr mussten sich die Münchner mit Platz zwei zufrieden geben. Mit dabei: Felix und Kathrin Hoffmann, Michael und Julia Hauber, Sebastian Strödke, Timo Courage, Felix Künzer, Claudia Klingelhöfer.
*WG = Wettkampfgemeinschaft verschiedener Hochschulen.

Die Besten im Herreneinzel: (v.l.) Meister Sebastian Schöttler, Stephan Löll, Marcel Reuter, Sven-Erik Kastens.
Unerwarteter Ausgang im Herrendoppel: (v.l.) Frank Schlosser & Benny Wahl gewannen vor Jan-Patrick Helmchen & Leif-Olav Zöllner.
Gewannen das Damendoppel: (v.l.) Claudia Klingelhöfer & Sonja Martenstein.
Mixed-Endspiel fiel leider aus: (v.l.) Gewinner Julia & Michael Hauber, Timo Courage & Nete Andersen, Mona Emrich und Leif-Olav Zöllner. Fotos: Ausrichter Uni Stuttgart.

Die die größten Überraschungen brachten die Halbfinals im Herreneinzel 
Von Dennis Kowa
(28.5.07) Am Donnerstag, den 17. Mai 2007  mussten sich die nicht gesetzten SpielerInnen im Damen- und Herreneinzel für das Hauptfeld qualifizieren. Parallel fand in der Haupthalle die Mannschaftsendrunde statt.
Mannschaftsendrunde mit Neuling Uni Duisburg-Essen
Nach vorher stattgefundenen Qualifikationen stand dieses Jahr die Uni Duisburg-Essen zum erstenmal bei der IDHM in der Endrunde der besten vier Teams aus ganz Deutschland. Wie schon letztes Jahr in Bochum konnten sich außerdem die Uni Hamburg, die Wettkampfgemeinschaft München und die WG Saarbrücken qualifizieren. Im ersten Halbfinale standen sich die WG Saarbrücken und die Uni Duisburg-Essen gegenüber. Saarbrücken konnte dieses Spiel klar mit einem 6:2 für sich entscheiden. Die WG München setzte sich gegen die Uni Hamburg mit einem ebenfalls klaren 7:1-Sieg durch.
Im Finale war der Titelverteidiger Saarbrücken auch dieses Jahr wieder nicht zu schlagen und somit holten sie sich mit einem 6:2 Sieg über München zum dritten Mal in Folge den Mannschaftstitel an den Olympiastützpunkt des Deutschen Badminton-Verbandes. Das Spiel um Platz drei konnte die Uni Hamburg gegen Duisburg-Essen für sich entscheiden.
Da am Donnerstag insgesamt 21 Felder zur Verfügung standen war ein frühzeitiges Spielende garantiert. Abends wurde zuerst gemeinsam im Foyer der Schlafhalle zu Abend gegessen um anschließend den ersten Tag auf einer kleinen Party ausklingen zu lassen.
Freitagabend Fußballturnier und Sonnenbad
Der Freitag war geprägt durch die Damen- und Herreneinzel-Hauptrunde bei der die Qualifikanten vom Vortag in einem 32er- bzw. 64er-Tannenbaumsystem gegen die bereits gesetzten SpielerInnen antreten mussten. Für diejenigen, die bereits in der 1. Runde den Kürzeren zogen, wurde noch eine 16er- bzw. 32er-Trostrunde ausgespielt.
Das Hauptfeld trug die Spiele bis inklusive zum Viertelfinale aus.
Im Dameneinzel konnten sich Caren Hückstädt, Claudia Klingelhöfer, Astrid Hoffman sowie Sonja Martenstein für die Halbfinalspiele am Sonntag durchsetzen. Im Herreneinzel standen Sven-Eric Kastens, Stephan Löll, Sebastian Schöttler und Marcel Reuter im Halbfinale.
Ein unerwartet frühes Ende der Spiele, welches sicherlich auch durch die neue Rallyepoint-Zählweise zu verbuchen war, ließ bei schönstem Wetter noch Zeit, den Abend mit dem alljährlichen Fußballturnier und einem ausgiebigen Sonnenbad zu genießen. Für die Abendgestaltung hatte das Team der Uni Stuttgart wieder ein Buffet mit anschließender Party organisiert, welche auch von den meisten Sportlern wahrgenommen wurde.
Samstag war 11-Stunden-Tag
Am folgenden Tag stand dann die anstrengendste Etappe für die Spieler bevor. Am Samstag wurden Damen- und Herrendoppel sowie Mixed ausgetragen. Angefangen wurde schon am frühen Morgen mit den ersten Mixed- Paarungen. 
Da die Mixed-Halbfinale ebenfalls schon ausgetragen wurden, konnte man schon am Samstagmittag Finalatmosphäre in der Haupthalle spüren. Die Halbfinalspiele konnten das Münchner Geschwister-Paar Julia & Michael Hauber und der Münchner Timo Courage mit seiner Partnerin Nete Andersen von der Uni Frankfurt für sich entscheiden.
Im den Herrendoppel bahnte sich eine Überraschungen an. Benjamin Wahl, Sportstudent von der Uni Stuttgart, gewann mit seinem Partner Frank Schlosser von der Uni Bamberg das auf Samstag vorgezogene Halbfinalspiel gegen Benjamin Placzek & Thimm Spitzer. Damit konnte sich das ganze Team der Uni Stuttgart auf einen spannenden Finalsonntag freuen.
Ins andere Halbfinale spielten sich Timo Courage & Sebastian Strödke und die Paarung Jan-Patrick Helmchen & Leif-Olaf Zöllner. Es wurde erst am Sonntag ausgetragen.
Bei den Damen gab es keine großen Überraschungen. Die beiden Halbfinalspiele bestritten jeweils Sonja Martenstein & Claudia Klingelhöfer gegen Caren Hückstädt & Cathrein Hückstädt und Kristina Kreibich & Laura Ufermann gegen Claudia Harwardt & Aileen Rößler. Letzteres wurde ebenfalls schon am Samstag ausgetragen, wobei sich Kreibich & Ufermann für das Finale qualifizieren konnte.
Freude über den Meistertitel der VfB-Fußballer
Die frühzeitigen Spielenden der Vortage konnten am Samstag leider nicht eingehalten werden. Mit knapp über 200 Spielen und reichlich Einsatz aller Spieler, die zum Teil sowohl Doppel als auch Mixed spielten, war der vorletzte Spieltag erst gegen 20 Uhr ein Ende. Jedoch kam auch an solch einem 11-Stunden-Tag keine Langeweile auf.
Der Ausrichter übertrug via Radio ab 15.30 Uhr den letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga welcher über die Deutsche Meisterschaft für den VfB Stuttgart oder den FC Schalke 04 entschied. Bekanntermaßen hatte am Ende der VfB die Nase vorne und konnte somit nach 15-jähriger Abstinenz endlich wieder die Meisterschale nach Stuttgart holen. Dies krönte natürlich für das Team der Uni Stuttgart eine bis dahin problemlose und reibungsfreie IDHM.
Leider hieß es aber an diesem Abend Abschied nehmen von denjenigen, die sich nicht für die Finalspiele qualifiziert hatten und die sich die Finals am Sonntag auch nicht anschauen wollten. In ruhiger Runde und mit stark reduziertem Teilnehmerfeld genossen das Team der Uni Stuttgart und die dagebliebenen Spieler den Abend im Foyer der Schlafhalle.
Reuter und Kastens geschlagen
Der Sonntag begann mit einem ausgiebigen Frühstück, jedoch merkte man hier schon deutlich die Finalatmosphäre zwischen den Spielern.
Zunächst mussten sich die Spieler der Damen- und Herreneinzel-Halbfinals gegen ihren Gegner durchsetzen, um das begehrte Finalspiel bestreiten zu dürfen. Bei den Damen konnte Caren Hückstädt über Claudia Klingelhöfer und Astrid Hoffmann über Sonja Martenstein siegen. Das spätere Finale konnte Caren Hückstädt in einem klaren 2:0-Sieg über Astrid Hoffmann für sich entscheiden.
Bei den Herren brachten die Halbfinalspiele Überraschungen. Marcel Reuter, der bei der IDHM auf Platz zwei gesetzte Nationalspieler, konnte sich nicht wie erwartet gegen Stephan Löll durchsetzen. Das zweite Halbfinale bestritten der an eins gesetzte Sven-Eric Kastens, ebenfalls im Nationalkader, und Sebastian Schöttler. Hier musste sich ebenfalls der favorisierte Sven-Eric Kastens geschlagen geben. Im Finale hatte der Hamburger Schöttler letztendlich die Nase vorne und Stephan Löll, der letztjährige Organisator der IDHM in Bochum, musste sich mit einem zweiten Platz zufrieden geben.
Der Sieg von Lokalmatador Benny Wahl rundete erfolgreiche Veranstaltung ab
Nach und nach hatte sich die Halle mit Zuschauern und Anhängern der Finalspieler gefüllt. Gelegentlich bebte es sogar, wenn sich die Top-Spieler ihre Punkte erkämpften. Vor allem die Doppel-Disziplinen boten, was sie versprachen. Das zweite Damendoppel-Halbfinale machten Sonja Martenstein & Claudia Klingelhöfer und Caren Hückstädt mit ihrer Schwester Cathrein untereinander aus. Am Ende durften Martenstein & Klingelhöfer das Finalspiel gegen die bereits am Vortag fürs Finale qualifizierten Kristina Kreibich & Laura Ufermann bestreiten. In einem spannenden Finale gewannen die beiden auch.
Das schon im Finale stehende Herrendoppel Benjamin Wahl & Frank Schlosser konnte sich in aller Ruhe die Halbfinalpartie zwischen Timo Courage & Sebastian Strödke gegen Jan-Patrick Helmchen & Leif-Olaf Zöllner anschauen und für das Finale vielleicht noch die ein oder andere Schwäche ihrer Gegner auskundschaften. Das Spiel ließ keine Wünsche an spannendem und hochklassigem Badminton offen. In einem Dreisatz-Krimi gewannen Helmchen & Zöllner. Damit standen für Benjamin Wahl von der Ausrichter-Uni und Partner Frank Schlosser von der Uni Bamberg der Gegner fest. Die beiden fighteten dann im Endspiel auch leidenschaftlich und konnten mit 21:19 im dritten Satz dem Ausrichterteam den ersehnten Sieg bescheren.
Zum Mixed-Finale hatte Timo Courage nicht antreten können, weil er Antibiotika wegen gesundheitlicher Probleme einnehmen musste und zu geschwächt war, um sich noch einmal durch ein anstrengendes Spiel zu kämpfen. 
Von der Ausrichterseite kann auch ein Video heruntergeladen werden (62 MB, siehe unter 25.5.) Fotos gibt es auf der Gallery-Seite.


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