Mitteilungen der SG EBT Berlin

 

Liga-Zugehörigkeit: 2. Bundesliga Nord

Homepage: www.ebt-badminton.de

  

  

  

EBT auf dem sicheren dritten Platz

Vom EBT-Team

 

Das letzte Spielwochenende in der 2. Badminton-Bundesliga ist Geschichte. Es war eines der wenigen Saisonfinals, bei denen es für die SG EBT Berlin nur noch um „die goldene Ananas" ging. Die dramatischen Begegnungen fanden in diesem Jahr in den anderen Hallen Deutschlands statt.

„Wir sind froh, dass wir dieses Jahr einen entspannten letzten Spieltag ohne große Aufregung haben. Druck hatten wir die vergangenen Spielzeiten genug", so der Kapitän Karsten Lehmann im Vorfeld. Und ohne diesen Druck hatte die 1. Mannschaft einen gelösten Tag in der Samariterstraße, wo der alte Bekannte Blau-Weiss Wittorf-Neumüster zu Gast war. Die Neumünsteraner waren bereits in der Tabelle gesichert auf dem vierten Platz und mussten auf den einen oder anderen Stammspieler verzichten, sodass das Spiel sehr schnell über die Bühne ging.

Lediglich 2 Stunden 45 Minuten dauerte es, bis das 5:3 für die Berliner feststand. Im einzigen Dreisatzmatch an diesem Tag rang der Finne Henri Aarnio einmal mehr seinen Gegner Rafal Hawel aus Polen nieder und sicherte den wichtigen Prestigesieg. „In einer Saison gewinnen wir zweimal gegen Wittorf. Das ist mehr als historisch. Ich bin sehr stolz auf das Team", freute sich Abteilungsleiter Bastian Zimmermann nach dem Spiel. Und weiter: „Es war eine absolut traumhafte Saison. Wir sind in der Samariterstraße ungeschlagen, haben zwölf von möglichen 14 Punkten geholt. So eine Heimdominanz gab es schon seit Jahren nicht mehr. Ich denke, dass unsere Fans einen großen Anteil daran haben. Wir hatten im Schnitt zwischen 100 und 120 Zuschauer in der Halle. Das ist für Berlin ein Wahnsinnswert. Wir können dafür einfach nur ‚Danke‘ sagen!" Danke sagte die Abteilungsführung tatsächlich mit einem gemeinsamen Umtrunk nach dem Spiel. Viele Zuschauer und Fans nahmen dieses Angebot dankend an und blieben noch lange, nachdem der letzte Ball geflogen war.

Am Sonntag trat man die letzte beschwerliche Reise nach Wesel an. Der designierte Absteiger lud noch einmal zum Abschluss der Punkterunde in die Rundsporthalle ein. Nach langer Zugfahrt mit einigen Hürden erreichte die Mannschaft, diesmal nur mit vier Herren und zwei Damen, die Stadt Wesel. Sportlich zeigte sich die SG EBT Berlin auch an diesem Tag wieder von ihrer guten Seite. Leider konnten Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann im 1. Herrendoppel ihre guten Leistungen nicht ganz bis zum Schluss halten und verloren im Entscheidungssatz gegen Jan-Felix Matulat/Roman Zirnwald. Besser machten es die Damen und das 2. Herrendoppel mit Jann Raupach/Robert Franke zur 2:1-Führung. Lisa Deichgräber kam gegen die ehemalige Weltklassespielerin Ella Diehl eher schleppend in die Partie und verlor den ersten Satz. Im zweiten Durchgang sah sie dann aber ihre Chance, dass Ella diesmal zu schlagen ist, und spielte großartig auf. Am Ende belohnte sich Lisa selbst mit einer grandiosen Leistung und dem 3:1-Führungspunkt. Parallel dazu war für Karsten Lehmann und Lisa Baumgärtner im Mixed eher wenig zu holen. Zu gut waren die Gegner aus Österreich und Kroatien. 3:2. Robert Franke konnte nach sehr gutem Doppel im Einzel an diesem Tag nicht so richtig groß aufschlagen und fand im Niederländer Tim Vaessen seinen Meister. 3:3. Dass Bastian Zimmermann im 2. Herreneinzel nun das Zünglein an der Waage sein könnte, da hatte er im Traum nicht dran gedacht. „Die Chancen auf einen Punkt im Einzel sind für mich eher theoretischer Natur. Diese Zeiten sind schon lange vorbei. Aber wer weiß, vielleicht kann ich ja ein wenig Doppel mit ihm spielen", sagte Bastian Zimmermann mit einem Lächeln. Doppel spielte Jan-Felix Matulat nur kurze Zeit, bis er merkte, dass Einzelschläge doch die bessere Lösung seien. Knapp, aber letztlich verdient, verlor Zimmermann das Einzel und bescherte den Spielern aus Wesel den ersten Punkt in der Saison. Jann Raupach sorgte dafür, dass es nicht zwei Zähler wurden, indem er sein 3. Herreneinzel gegen Sven Landwehr überzeugend gewinnen konnte. Endstand 4:4.

  

Das Saisonfinale

Vom EBT-Team

 

(17.03.2016) Die Fans der SG EBT Berlin mögen sich mit „hohem Puls" an das Saisonfinale der letzten Saison erinnern können. Lediglich ein Punkt trennte die Hauptstädter damals vom Abstieg in die Regionalliga. „Im vergangenen Jahr hatten wir riesiges Glück. Aber auch das gehört zu einer 2. Bundesliga", so Kapitän Karsten Lehmann.

In dieser Spielzeit sieht alles ganz anders aus. Bis zum 12. Spieltag hatte man immer noch Chancen auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Nun steht man auf einem gesicherten dritten Tabellenplatz und kann das letzte Heimspiel dafür nutzen, den Zuschauern, die der Mannschaft über die Saison tatkräftig zur Seite standen, Badminton auf hohem Niveau zu zeigen. Am Samstag ist Blau-Weiss Wittorf zu Gast in der Samariterstraße. Im Hinspiel konnte die 1. Mannschaft der SG EBT Berlin einen historischen Sieg einfahren. „Schauen wir mal, was im Rückspiel drin ist", überlegt Karsten Lehmann. „Wir werden auf jeden Fall ein Feuerwerk abbrennen!"

Bis auf eine Personalie kann die SG EBT Berlin aus dem Vollen schöpfen. Mit Lotte Jonathans bleibt die Vorzeigedame aus den Niederlanden aus terminlichen Gründen zu Hause. Für sie rückt Lisa Baumgärtner ins Team, die Lotte bereits zweimal hervorragend vertreten konnte. Im Herrenbereich dürfen sich die Zuschauer auf die „Stamm-Fünf" freuen. Mit Eetu Heino, Henri Aarnio, Robert Franke, Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann werden die Spieler antreten, die auch bisher viel Freude bereitet haben. Ergänzt wird das Team an diesem Wochenende zudem von Jann Raupach, der die Chance nutzen will, um Zweitligaluft zu schnuppern. Die Gäste werden sich in Berlin nicht lumpen lassen und mit großer Wahrscheinlichkeit nahezu in Bestbesetzung antreten. Lediglich Jan-Collin Strehse wird wohl verletzungsbedingt nicht nach Berlin reisen. Spannende Spiele sind zu erwarten.

Ein besonderes „Schmankerl" hat die Abteilungsführung für die Fans vorbereitet. Nach dem Spiel soll es einen kleinen Umtrunk geben, bei dem Spieler und Fans gemeinsam das Saisonende ausklingen lassen können. So ist für jeden Fan „Freibier" bereitgestellt. Autogramme, Fragen und sonstige Dinge sind gerne willkommen. „Wir möchten einfach DANKE sagen für die tolle Unterstützung über die gesamte Saison. Das hat uns sehr gefreut. Die Stimmung in der Samariterstraße war die beste in der gesamten Liga. Darauf können wir sehr stolz sein", sagt Abteilungsleiter Bastian Zimmermann.

 

Matchday 2. Bundesliga: SG EBT Berlin vs. Blau-Weiss Wittorf, Samstag 19.03.2016 um 14.00 Uhr in der Samariterstraße

 

EBT als Zünglein an der Waage

Vom EBT-Team

 

(01.03.2016) „Das Wochenende der Spitzenspiele." So wurden die beiden vergangenen Spieltage in der 2. Bundesliga angepriesen. Und das zurecht. Während am Samstag der Tabellenerste Langenfeld den Tabellendritten aus Berlin in eigener Halle empfing, war auch Emsdetten am Sonntag als Tabellenerster Gastgeber für die Frauen und Männer von der Spree. Wer sich jetzt fragt, wie kann denn so etwas gehen, dem bringen die nächsten Zeilen eine Art Erleuchtung.

 

Der FC Langenfeld, seit dem 2. Spieltag Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord, und die SG EBT Berlin, ihres Zeichens auf dem dritten Rang, lieferten sich am Samstag ein packendes Duell um den Aufstieg in die 1. Badminton-Bundesliga. Im Fernduell schaltete sich der Tabellenzweite Emsdetten in das Geschehen ein. „So richtig sehen wir uns hier nicht in einem Aufstiegskampf. Für uns heißt es heute eher konservativ ‚Nichtabstieg auch rechnerisch sichern‘", so Kapitän Karsten Lehmann vor dem Spiel. Und weiter: „Langenfeld hingegen hat heute richtig Druck. Sie wollen aufsteigen."

Und die SG EBT Berlin musste sich in den ersten beiden Herrendoppeln gleich warm anziehen. Vor leider fast leeren Tribünen konnte der FC Langenfeld nach den drei Doppeln mit 2:1 in Führung gehen. Sowohl Eetu Heino/Robert Franke als auch Bastian Zimmermann/Karsten Lehmann konnten mit ihren Leistungen nur teilweise zufrieden sein. Ganz anders stellten sich die Damen Lotte Jonathans/Lisa Deichgräber dar, die souverän in zwei Sätzen siegten. Im Dameneinzel konnte Lisa Deichgräber im ersten Satz an eine ähnlich überzeugende Leistung wie im Hinspiel anknüpfen, verlor aber leider zum Ende hin ein wenig die Lockerheit und musste den ersten Satz noch abgeben. Im zweiten Durchgang fand sie leider nicht mehr richtig zu ihren Stärken und konnte somit den wichtigen Hinspielsieg nicht mehr wiederholen. 1:3 aus Berliner Sicht. Gewohnt stark präsentierten sich auch an diesem Wochenende wieder einmal die beiden Finnen im 1. und 2. Herreneinzel. Sowohl Henri Aarnio als auch Eetu Heino hatten wenig Mühe mit ihren Gegnern und sicherten den Ausgleich nach sechs gespielten Partien. Robert Franke komplettierte die Herreneinzelrunde mit seinem Spiel gegen den Doppel- und Mixedspezialisten Philipp Wachenfeld, konnte aber trotz guten Spiels das Ruder nicht mehr ‚rumreißen‘ und musste am Ende das 3:4 hinnehmen. „Die kleine Hoffnung lag bei uns eigentlich im Dameneinzel, vielleicht auch im 2. Herreneinzel, um hier mit einem Unentschieden nach Hause zu gehen", sagte Karsten Lehmann nach dem Spiel. „Dass wir dann auf das Mixed hoffen mussten, war so nicht eingeplant. Aber was dann kam, war der absolute Wahnsinn." Wahnsinn spielte sich in den kommenden 35 Minuten tatsächlich in der Langenfelder Halle ab. Im Gemischten Doppel spielten sich Aarnio/Jonathans geradezu in einen Rausch. Präzises, dosiertes und vor allem cleveres Spiel zeichnete die beiden an diesem Tag aus. Mit einem letztlich überzeugenden Dreisatzerfolg gegen das Top-Mixed Przemyslaw Wacha/Fabienne Köhler sicherte man sich das 4:4. Langenfeld verlor dadurch den ersten Tabellenplatz, sodass Emsdetten nun vorerst die besseren Karten im Hinblick auf den Aufstieg hatte.

 

Der Sonntag konnte dann – zumindest aus Langenfelder Sicht – wieder vieles geraderücken. Auch die Berliner der SG EBT Berlin wollten an die guten Leistungen vom Samstag anknüpfen. Doch irgendwie strauchelte man – ähnlich wie im Hinspiel in der Samariterstraße – in den Doppeln, sodass schnell ein 0:3-Rückstand aus Berliner Sicht auf der Anzeigetafel stand. Die besten Chancen hatten hierbei noch Bastian Zimmermann und Karsten Lehmann im 2. Doppel, die nach guten zwei Sätzen im Entscheidungsdurchgang leider den Faden verloren und sich geschlagen geben mussten. „Nach einem 0:3 sind wir bereits in Berlin wieder zurückgekommen. Das hat uns nicht nervös gemacht. Aber sagen wir es mal ganz ehrlich: Es gibt bessere Ausgangssituationen", gibt sich der Kapitän leicht kritisch. Die Aufholjagd konnte beginnen. Den wohl wichtigsten Schritt machte Eetu Heino, der zur Überraschung vieler gegen seinen Angstgegner Kalle Koljonen – ebenfalls aus Finnland – im dritten Satz eine taktische Meisterleistung vollbrachte und mit 21:19 gewinnen konnte. Auch Robert Franke – durch den Sieg von Eetu zusätzlich motiviert – gelang eine äußerst überzeugende Darbietung gegen den Engländer Jamie Bonsels zum Zwischenstand von 2:3. Die Sensation war greifbar nahe, als Henri Aarnio in einem wahnsinnigen Marathon-Match im dritten Satz bereits mit 20:16 führte, den letzten Matchball aber mehrfach vergab. Sein Kontrahent aus Emsdetten, Mathieu Pohl, nutzte diese Möglichkeit clever aus und siegte denkbar knapp mit 23:21 zum vorentscheidenden 4:2 für die Heimmannschaft. Lisa Deichgräber wurde an diesem Tag eher weniger gefordert, da im Dameneinzel eine Ersatzdame der Emsdettener zum Einsatz kam. Die Entscheidung fiel also erst im Mixed, in dem allerdings Henri Aarnio körperlich, aber auch mental seinem hammerharten Einzel Tribut zollen musste. So gingen die Punkte an diesem Tag an den Gastgeber, der seine Tabellenposition erfolgreich verteidigen konnte.

 

Im letzten Heimspiel der diesjährigen Saison kommt es noch einmal zu einem richtigen Knaller. Der Dauerrivale aus Wittorf ist zu Gast in der Samariterstraße und möchte den Klassenerhalt sichern. Die Spielerinnen und Spieler der SG EBT Berlin wollen sich gebührend bei ihren treuen Fans verabschieden. Spannende Spiele sind garantiert.

  

Perfekter Start ins Jahr 2016

Vom EBT-Team

 

(02.02.2016) Am vergangenen Wochenende standen die ersten Spiele des Jahres in der 2. Bundesliga an. Die SG EBT Berlin hatte in der Berliner Samariterstraße zwei Heimspiele, bei denen der STC Blau-Weiß Solingen und der 1. BC Wipperfeld zu Gast waren. Die Hinspiele im Herbst hätten unterschiedlicher nicht ausfallen können. Während man in Solingen einen rabenschwarzen Tag erwischte und mit 3:5 die Segel streichen musste, gelang in Wipperfeld mit großem Kampf der 5:3-Befreiungsschlag.

Die Rückspiele zu Hause wollte man ganz anders bestreiten und gleich von Beginn an zeigen, wer der „Herr im Hause" ist. Und so stand die Bestbesetzung bei der Begrüßung vor den zahlreich erschienenen Zuschauern in der Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain. Der Gegner hingegen musste auf Niclas Lohau verzichten, der in der 2. Mannschaft aushelfen musste. Eine Fehlentscheidung, wie sich am Ende des Tages herauskristallisierte. Denn die Reserve der Solinger fand an diesem Tag kein Mittel gegen stark aufspielende Berliner. Bereits nach den drei Doppeln lagen die Hausherren mit 3:0 vorne und zeigten ihre Vormachtstellung. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Sieg des 1. Herrendoppels mit Robert Franke und Eetu Heino – es war der erste Sieg des Duos in der Saison. Im weiteren Verlauf sicherten Eetu Heino sowie das Mixed mit Henri Aarnio und Lotte Jonathans bereits den Gesamtsieg mit dem vierten und fünften Punkt. An diesem Tag musste sich lediglich Lisa Deichgräber in drei knappen Sätzen der Schwedin Jenny Wan geschlagen geben. Sowohl Robert Franke als auch Henri Aarnio gewannen abschließend ihre Spiele zum 7:1-Endstand. „Heute sind wir mit unserer Leistung sehr zufrieden. Alle haben konzentriert gearbeitet und gezeigt, was möglich ist. So kann es weitergehen", war Kapitän Karsten Lehmann sichtlich erfreut.

 

Der Sonntag sollte eine Spur enger werden. „Zwar haben wir das Hinspiel in Wipperfeld gewonnen, doch fehlte an diesem Tag der Nationalspieler Mark Lamsfuß verletzungsbedingt. Das war natürlich eine immense Schwächung. Heute wird er dabei sein und die Karten damit neu mischen", so Bastian Zimmermann vor dem Spiel. Und gleich im 1. Herrendoppel zeigte Lamsfuß, „wo der Hammer hängt". Der große Kampf und das über weite Strecken ausgeglichene Spiel änderte an der Niederlage von Eetu Heino und Robert Franke leider nichts. Nach dem Sieg im Damendoppel stand es 1:1. Das 2. Herrendoppel sollte ein wahrer Krimi werden. Während Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann im zweiten Satz drei Matchbälle vergaben und denkbar knapp mit 26:28 verloren, gab es im Entscheidungssatz schon fast slapstickähnliche Szenen. Der Gegner aus Wipperfeld „versiebte" sprichwörtlich alle vier Matchbälle mit Aufschlagfehlern, sodass am Ende die Berliner mit 25:23 das Feld als Sieger verlassen konnten. „Natürlich war am Ende auch eine Menge Glück dabei, doch sind wir mit unserem Spiel sehr zufrieden. Letztlich haben wir einfach die besseren Nerven gezeigt und dann ‚verdient‘ gewonnen", äußert sich Bastian Zimmermann mit einem Augenzwinkern. Nach diesem Kraftakt war der Grundstein für einen Sieg gelegt. Nur Henri Aarnio konnte mit dieser Steilvorlage wenig anfangen, denn er verlor sein 2. Herreneinzel etwas überraschend gegen Mark Lamsfuß. Besser machte es dann Lisa Deichgräber, die nach nervösem Start die Nachwuchsspielerin Brid Stepper in drei Sätzen schlagen konnte. Den Sieg sicherten dann Eetu Heino im 1. und wieder einmal Robert Franke im 3. Herreneinzel. Das abschließende Mixed war zwar nicht mehr ausschlaggebend, doch wollten Lotte Jonathans und Henri Aarnio auch hier einen Sieg einfahren. Dies schafften sie an diesem Tag leider nicht und verloren im Entscheidungssatz mit 19:21 gegen Jones Ralfy Jansen/Ramona Hacks.

 

„Das war ein Wochenende nach meinem Geschmack. Volles Haus, tolle Stimmung und eine mehr als zufriedenstellende Leistung meiner Mannschaft. So macht Badminton in der 2. Bundesliga so richtig Spaß", feierte Karsten Lehmann nach den beiden Siegen. „So, jetzt muss ich weiter, Handball geht los" ... und weg war er.

  

Die 1. Mannschaft der SG EBT Berlin mit wichtigen Heimspielen

Vom EBT-Team

 

(29.01.2016) Am Wochenende kommt es in der Samariterstraße zu ganz wichtigen Begegnungen in der 2. Bundesliga Nord. Die SG EBT Berlin erwartet am Samstag, den 30.01.2016 den STC Blau-Weiß Solingen. Der direkte Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt konnte das Hinspiel in eigener Halle mit 5:3 gewinnen und ist wohl auch in diesem Duell der Favorit. Die Heimmannschaft allerdings geht hochmotiviert in die ersten Partien des Jahres. „Wir wollen an diesem Wochenende dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher kommen", so der Kapitän, Karsten Lehmann. „Dafür treten wir wieder in Vollbesetzung an." Das heißt, im Damenbereich sind wieder Lotte Jonathans und Lisa Deichgräber mit von der Partie. Bei den Herren kann auch aus dem Vollen geschöpft werden. Eetu Heino, Henri Aarnio, Robert Franke, Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann sind dabei.

Am Sonntag ist der 1. BC Wipperfeld zu Gast in Berlin. Im Hinspiel konnte die SG EBT Berlin einen wichtigen 5:3-Auswärtssieg einfahren. Dies wird im Rückspiel noch ein ganz heißes Rennen. Denn der BC Wipperfeld war verletzungsbedingt nicht mit voller Garde angetreten. Dieses Wochenende erwarten wir den Gast aus NRW in Bestbesetzung. Spannende und enge Spiele sind garantiert.

 

Niederlage zum Auftakt der Rückrunde

Vom EBT-Team

 

(23.12.2015) „Oh, du fröhliche, oh, du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit", heißt es in einem der wohl bekanntesten Weihnachtslieder überhaupt. Für die 1. Mannschaft der SG EBT Berlin war der Sonntag allerdings weder fröhlich, noch gnadenbringend. Mit 3:5 verlor man das Auftaktmatch zur Rückrunde in der 2. Bundesliga gegen den BV Gifhorn und startet mit einem schlechten Gefühl in die Weihnachtsfeiertage. „Woran es heute lag, kann ich nicht einmal genau bestimmen. Irgendwie kamen wir nicht richtig in Tritt und die Gifhorner haben ihre Sache natürlich auch hervorragend gemacht", so der Kapitän konsterniert.

Leicht verändert bestritt man das letzte Spiel des Jahres bei den Niedersachsen, die nur wenige Punkte hinter der SG EBT Berlin liegen und als Konkurrent um den Klassenerhalt zu zählen sind. So rückte – wie auch schon gegen den BV Wesel Rot-Weiss – Lisa Baumgärtner für Lotte Jonathans in die Mannschaft. „Lisa hat uns im vergangenen Heimspiel überzeugt und wir freuen uns, dass sie mit so viel Herzblut dabei ist", so Bastian Zimmermann nach der Partie. Ansonsten stand die „Stammmannschaft" auf dem Court und wollte auf Punktejagd gehen.

Das Spiel startete denkbar ungünstig für die Berliner. Nach dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel stand es bereits 0:2, obwohl in beiden Partien mehr drin gewesen wäre. Während im Anschluss daran das Mixed mit Henri Aarnio und Lisa Baumgärtner gegen Yannik Joop/Sonja Schlösser den Anschlusspunkt erzielen konnte, verlor das 2. Herrendoppel mit Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann erschreckend hoch gegen Patrick Kämnitz/Timo Teulings. „Wir kamen gar nicht ins Spiel, ließen Laufarbeit und Kampfgeist vermissen. Das war schon sehr tragisch und traurig. Aber auch diese Spiele gibt es im Leben eines Badmintonspielers einmal", sucht Bastian Zimmermann nach Erklärungen. 1:3 war natürlich kein Wunschergebnis zur Halbzeit, aber alles schien noch möglich zu sein. Erst als Eetu Heino sein Herreneinzel gegen Niluka Karunaratne nach gutem Spiel verloren geben musste, brach ein wenig die Motivation in der Mannschaft. Zwar holten Robert Franke und Henri Aarnio noch den zweiten und dritten Punkt für die Berliner, doch Lisa Deichgräber verlor das wichtige fünfte Spiel gegen Fabienne Deprez zur Niederlage der SG EBT Berlin.

Ernüchterung nach der herausragenden Hinrunde machte sich ein wenig in der Mannschaft breit, doch kann sie stolz auf das Erreichte in 2015 sein. „Wir sollten jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir haben eine gute Hinserie gespielt, die wir in der zweiten Hälfte bestätigen müssen. Darauf freuen wir uns schon. Nun geht es erst einmal in den Weihnachtsurlaub zum Krafttanken", zieht der Kapitän Bilanz.

Die nächsten Heimspiele finden am 30. und 31. Januar 2016 gegen Solingen und Wipperfeld statt.

   

Volle Punktausbeute

Vom EBT-Team

 

(02.12.2015) Was für ein Wochenende für die SG EBT Berlin. Nach einem ähnlich starken Saisonstart wie in der Saison 2014/2015 versuchte die 1. Mannschaft der SG EBT Berlin, diesmal nicht den Faden zu verlieren, obwohl zwei wirklich schwere Spiele auf dem Programm standen – auswärts bei Blau-Weiss Wittorf-Neumünster und zu Hause gegen den BV Wesel Rot-Weiss. Beide Gegner gehören sozusagen zu den „Angstgegnern" der Berliner, da man gegen beide noch nicht gewinnen konnte. In Wittorf hatte es bisher nicht einmal zu einem Punktgewinn gereicht.

Also gingen die Spielerinnen und Spieler am Samstag besonders motiviert und vor allem konzentriert zu Werke. „Wir wollten unbedingt einen Punkt hier entführen. Das hatten wir bisher noch nie geschafft", so Kapitän Karsten Lehmann direkt nach dem Spiel. „Endlich haben wir es durchgezogen, und dass es jetzt sogar ein Sieg und damit zwei Punkte wurden, ist absolut grandios."

Die Berliner starteten allerdings nicht so stark wie erwartet, sodass beide Herrendoppel relativ deutlich an die Schleswig-Holsteiner gingen. Lediglich das Damendoppel ließ mal wieder nichts anbrennen und siegte souverän in zwei Sätzen. Doch dann kam die große Wende im Spiel. Mit grandiosem Spiel und viel Kampf erspielte sich die SG EBT Berlin einen 4:3-Vorsprung vor dem 2. Herreneinzel von Henri Aarnio gegen den Polen Rafal Hawel. Letzterer legte los wie die Feuerwehr und spielte Badminton wie von einem anderen Stern. „Henri muss im zweiten Satz nur aufpassen, dass er keine leichten Fehler macht und lange Rallyes spielt. Dann fällt der andere bestimmt gleich um", so der Landsmann und Coach Eetu Heino. Und so kam es auch. Mit fehlerfreiem Spiel und dem deutlich längeren Atem siegte Henri letztlich sehr souverän im zweiten und dritten Satz. Der erste Sieg in Wittorf war also perfekt und man trat die Heimfahrt nach Berlin mit einem Lächeln und breiter Brust an.

 

Der Sonntag sollte sehr hitzig werden, denn für beide Mannschaften stand viel auf dem Spiel. Der BV Wesel Rot-Weiss war zwar der Tabellenletzte mit 0:12 Punkten, doch sind die Duelle mit den Westdeutschen immer sehr prekär und eng. Und so war in dieser Begegnung von Anfang das nötige Feuer. Die Herrendoppel wussten zu überzeugen, wobei nur das 2. Herrendoppel gewinnen konnte. Mit dem Damendoppel wird normalerweise immer gerechnet, doch mussten die Berliner wegen des Fehlens von Lotte Jonathans auf Lisa Baumgärtner zurückgreifen. Ein nicht eingespieltes und sichtlich angespanntes Damendoppel verlor dann im Entscheidungssatz, sodass die Heimmannschaft bereits mit 1:2 hinten lag und mächtig unter Druck stand. „Damit hatten wir nicht gerechnet. Jetzt müssen mehr oder weniger alle anderen Punkte geholt werden, damit wir als Sieger die Halle verlassen. Gesagt getan?! Naja, das Mixed war an Spannung kaum zu überbieten. Die neu zusammengestellte Paarung mit Lisa Baumgärtner und Henri Aarnio brauchte zwar einen Satz, um sich aneinander zu gewöhnen, doch dann ließen das Duo sprichwörtlich ein wahres Feuerwerk abbrennen. Die Topfavoriten, mit dem österreichischen Mixed-Spezialisten Roman Zirnwald und der kroatischen Nationalspielerin Stasa Poznanovic, wussten zwischenzeitlich nicht mehr, wie ihnen geschah. Mit einem grandiosen dritten Satz schafften die Berliner die Sensation und brachten die SG EBT Berlin wieder auf die Siegerstraße. „Was für ein Spiel. Wir können stolz auf Lisa sein, die ihre Aufgabe wirklich perfekt umgesetzt hat. Klasse", fand Karsten Lehmann lobende Worte nach dem Spiel. Der Rest war nun wirklich „gesagt, getan", weil bis auf Robert Franke alle ihre Spiele sicher nach Hause fuhren. Mit 5:3 fuhr die SG EBT Berlin nach dem Sensationssieg vom Samstag nun auch gegen den BV Wesel Rot-Weiss den ersten Sieg überhaupt ein.

  

Berlin in Bestbesetzung am Start

Vom Team der SG ET Berlin

 

(26.11.2015) Nach Wochen der Abstinenz geht es in Deutschlands zweithöchster Spielklasse wieder rund. Und die SG EBT Berlin ist mittendrin. Mit einem Doppelspieltag endet die Hinrunde der Saison 2015/2016. Am Samstag sind die Berliner bei Blau-Weiss Wittorf-Neumünster zu Gast. „Wir fahren immer wieder gerne nach Neumünster, die Leute sind nett, die Mannschaft sowieso und die Zuschauer geben immer alles. Nur sollten wir vielleicht diesmal ein paar Punkte mitbringen", sagt Karsten Lehmann über das Samstagsspiel. Tatsächlich gerät die SG EBT Berlin bei den Neumünsteranern häufig unter die Räder, sodass man in den vergangenen Jahren zwar immer gute und spannende Spiele ablieferte, allerdings nie mit etwas Zählbarem die Heimreise antrat. „Dies wollen wir in diesem Jahr ändern. Wir treten in Top-Besetzung an und fühlen uns gut. Die letzten Spiele haben unser Selbstbewusstsein gestärkt. Wir wollen mindestens einen Punkt mit nach Berlin bringen", äußert sich Bastian Zimmermann kämpferisch. Und die Bestbesetzung sieht an diesem Wochenende so aus: Bei den Damen spielen Lotte Jonathans und Lisa Deichgräber, die bislang sehr überzeugende Leistungen abliefern konnten. Auch im Herrenbereich kann die SG EBT Berlin wieder aus dem Vollen schöpfen. Eetu Heino, Henri Aarnio, Robert Franke, Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann sind voll einsatzbereit.

 

Am Sonntag treten die Berliner in eigener Halle gegen den BV Wesel Rot-Weiss aus Nordrhein-Westfalen an. „Die Reisestrapazen darf man natürlich nie unterschätzen, aber wir haben ein tatkräftiges Helferteam, das die Halle wunderbar vorbereiten wird", so der Kapitän. Die Mannschaft selbst wird wahrscheinlich erst wieder gegen Mitternacht in Berlin erwartet. Die Weseler taumeln ein wenig durch den Ligaalltag – Abgänge und Personalsorgen stürzten den ehemaligen Topvertreter der 2. Bundesliga in eine mittelschwere Krise. „Angeschlagene Tiere sind die gefährlichsten – wir dürfen Wesel auf keinen Fall unterschätzen. Sie können immer mal einen ‚raushauen‘. Das sollten wir allerdings zu verhindern wissen." Mahnende Worte vom Abteilungsleiter Bastian Zimmermann.

  

Die Ausgeglichenheit der 2. Bundesliga Nord

Vom EBT-Team

 

(25.10.2015) Die Titelzeile spricht Bände. Das Niveau in der zweithöchsten deutschen Spielklasse ist auch in dieser Spielzeit hoch und vor allem sehr ausgewogen. Das zeigte sich in der wieder einmal gut gefüllten Samariterstraße am 4. und 5. Spieltag der 2. Bundesliga Nord. „Es waren spannende, heiß umkämpfte Spieltage und am Ende sind wohl alle Beteiligten mit der Punkteteilung zufrieden", so der Kapitän, Karsten Lehmann direkt nach dem Spiel. Und weiter: „Allerdings denke ich, dass wir in beiden Partien auch hätten gewinnen können. Diesen Anspruch müssen wir haben, wenn wir oben mitspielen wollen."

Der Samstag stand ganz im Zeichen „Wiedersehen in der Samariterstraße", da drei Akteure des FC Langenfeld eine Berliner Vergangenheit bei der SG EBT Berlin haben. Sowohl Johannes Szilagyi und Karoliine Hoim als auch Sven Eric Kastens spielten in den vergangenen Jahren beim Hauptstadtclub und waren den Zuschauern in schöner Erinnerung geblieben. Doch nach der herzlichen Begrüßung widmete man sich dem Tageswerk. Punkte sollten her, Punkte im Spitzenspiel gegen den Tabellenersten, der mit weißer Weste an die Spree gereist war.

Der FC Langenfeld begann im Herrendoppel bärenstark. Robert Franke und Eetu Heino hatten große Mühe, dem Tempo und der Schlaghärte der Langenfelder zu folgen. Erst nach der Coachingpause im ersten Satz drehten die Berliner auf. Am Ende setzten sich allerdings die internationale Erfahrung des Polen Wacha sowie die Abgeklärtheit von Wachenfeld durch. Im Damendoppel agierten die Berlinerinnen Lotte Jonathans und Lisa Deichgräber gewohnt souverän und glichen zum 1:1 aus.

Das aus Verletzungsgründen neu zusammen gesetzte 2. Herrendoppel mit Karsten Lehmann und Oliver Witte stand im zweiten Satz kurz vor der kleinen Sensation, musste dann im dritten Satz allerdings die Segel streichen. Langenfeld war nun wieder mit einem Spiel vorne, bis Henri Aarnio gegen Samuel Hsiao, den 16-jährigen Youngster, kurzen Prozess machte und wiederum ausglich. In den Einzeln konnte sich zunächst Lisa Deichgräber gegen die Estin Karoliine Hoim durchsetzen, bevor Eetu Heino die Berliner sogar mit 4:3 in Front brachte. Robert Franke verlor unterdessen gegen einen stark aufspielenden Philipp Wachenfeld in zwei Sätzen. Das Mixed wurde demnach zum „Decider". Der Pole Przemys?aw Wacha – die Nummer 27 der Weltrangliste im Herrendoppel – und Fabienne Köhler zeigten eine beeindruckende Leistung und waren an diesem Samstag das bessere Mixed. Lotte Jonathans und Henri Aarnio verloren klar in zwei Sätzen.

 

Am Sonntag sollte es nicht minder spannend werden. Zu Gast in der Samariterstraße war der TV Emsdetten, der – wie die SG EBT Berlin – in der vergangenen Spielzeit erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt sicherte. Allerdings konnte sich das Team aus „Detten" für dieses Jahr noch einmal verstärken und ist damit immer für einen Sieg gut.

Und das zeigten die Gäste bereits in der ersten drei Spielen des Tages. Sie legten los wie die Feuerwehr und gingen nach den Doppeln schnell mit 3:0 in Führung. „So etwas ist uns schon lange nicht mehr passiert. Das nennt man dann wohl einen krassen Fehlstart", äußerte sich Coach Bastian Zimmermann während der Partie konsterniert. „Aber noch ist hier und heute nichts verloren." Ähnlich überrascht kommentierte der Kapitän den Start des Teams: „Da war irgendwie der Wurm drin. Auch in meinem Doppel hatte ich mich eigentlich gut gefühlt, aber in den entscheidenden Situationen habe ich die ‚Pille‘ nicht getroffen." Die Aufholjagd konnte beginnen. Lisa Deichgräber machte den ersten Schritt, indem sie gegen Inken Wienefeld auch in dieser Begegnung sehr frisch und agil auftrat und einen sicheren Zweisatzsieg verzeichnete: 1:3.

Das Mixed mit Henri Aarnio und Lotte Jonathans wollte eigentlich weiter verkürzen, jedoch fand es in seinem Emsdettener Gegner an diesem Tag seinen Meister und verlor letztlich deutlich im Entscheidungssatz. Das Unentschieden war den Gästen bereits nicht mehr zu nehmen. Nun mussten alle drei Herreneinzel „stechen", um die Niederlage noch abwenden zu können. Eetu Heino machte den Anfang. Mit seinem kleinen Angstgegner Kalle Kaljonen, gegen den er in der vergangenen Saison in beiden Spielen als Verlierer vom Platz ging, hatte Eetu noch eine Rechnung offen. Konzentriert, motiviert und mit der nötigen Härte und Präzision „zerlegte“ der finnische Nationalspieler Schritt für Schritt und Schlag um Schlag seinen Nationalmannschaftskollegen Koljonen. Ein überragender Sieg und gleichzeitig das 2:4. Henri Aarnio und auch Robert Franke brachten den Punkt in trockene Tücher und sorgten bei den zahlreich erschienenen Zuschauern für Glücksgefühle. „Das war ein sehr enges Spiel heute, in dem wir gezeigt haben, dass mit uns immer zu rechnen ist. Nach den Doppeln haben wir nicht aufgesteckt und letzten Endes einen verdienten Punkt geholt. Dass das auch immer mit ein wenig Glück und Tagesform zu tun hat, wissen wir natürlich auch, ist uns aber jetzt vollkommen egal", so der Kapitän Karsten Lehmann abschließend mit einem Lächeln im Gesicht.

 

Nun stehen wichtige Trainingswochen für die Spielerinnen und Spieler der SG EBT Berlin auf dem Plan. Die 2. Bundesliga legt eine „Mini-Pause" ein und meldet sich erst am letzten Wochenende im November wieder. Dann mit einem Doppelspieltag mit wechselndem Heim- und Auswärtsspiel. „Wir freuen uns auf die beiden anstehenden Spiele. Am Samstag, den 28.11.2015 spielen wir in Wittorf und fahren gleich am Abend nach Berlin, um am Sonntag, den 29.11.2015 gegen den BV Wesel Rot-Weiss in eigener Halle weitere Punkte einzufahren", so Bastian Zimmermann.

 

Tabellenführer zu Gast beim Tabellenzweiten

Vom EBT-Team

 

(21.10.2015) Das Wochenende steht unter einem ganz besonderen Badmintonstern. Nicht nur die Tatsache, dass die Bundesliga wieder nach Berlin kommt, ist für alle Badmintonfans etwas ganz Besonderes, sondern auch, dass es am Samstag das Topspiel der Liga zu bewundern gibt. Mit dem FC Langenfeld schlägt am Samstag ein alter Bekannter und der aktuell ungeschlagene Tabellenführer in der Samariterstraße auf. „Das wird ein heißes Spiel. Wir sind gut in die Saison gestartet, haben aber noch Luft nach oben. Am Samstag kommt der absolute Härtetest. Wer dort besteht, gehört nach ganz oben", so Kapitän Karsten Lehmann.

Am Sonntag wird es wohl kaum weniger spannend zugehen, denn mit dem TV Emsdetten ist der nächste Brocken zu knacken. „Die Emsdettener haben sich entscheidend verstärken können, waren aber auch im letzten Jahr schon sehr unangenehm zu spielen", analysiert Abteilungsleiter Bastian Zimmermann den Gast.

Gestärkt durch das gute Auswärtswochenende vor zwei Wochen, geht die 1. Mannschaft der SG EBT Berlin mit breiter Brust die anstehenden Aufgaben an. „Wir sind mit unseren Leistungen bisher sehr zufrieden, denken aber, dass wir noch mehr können. Die Mannschaft zeigt einen großen Zusammenhalt und Kampfgeist. Das ist eine super Grundlage für ein Spitzenspiel, bei dem es auf Nuancen ankommen kann", gibt sich der Kapitän zufrieden.

In der Aufstellung wird sich bei der SG EBT Berlin für dieses Wochenende nichts ändern. „Never change a running system. Bisher haben wir überzeugend agiert, also brauchen wir keine Umstellungen", so Bastian Zimmermann. So kommen nicht nur die beiden finnischen Badmintonstars aus Helsinki nach Berlin, sondern auch Lotte Jonathans und Lisa Deichgräber werden wieder mit von der Partie sein. Komplettiert wird der Kader von den lokalen Stars Robert Franke, Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann.

„Wir freuen uns sehr auf die beiden Partien, vor allem, weil der FC Langenfeld sich noch einmal im Vergleich zur letzten Saison verstärken konnte. Mit Johannes Szilagyi und dem Polen Wacha sind sie noch breiter in ihrer Aufstellung geworden. Der TV Emsdetten konnte sich mit Mathieu Pohl auch noch einmal verstärken und wird in Berlin alles geben, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen", gibt der Kapitän eine letzte Vorausschau.

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung und hoffen, dass die Halle zu einem richtigen Hexenkessel wird!

  

Kompletter Kader im Einsatz

(09.10.2015) Gute Voraussetzungen für das bevorstehende Wochenende hat die 1. Mannschaft der SG EBT Berlin in der 2. Bundesliga. Nach gelungenem Saisonstart (5:3 gegen den BV Gifhorn) reist das Team vollständig und hoch motiviert gen Westen, wo es am Samstag beim STC Blau-Weiß Solingen zu Gast ist. Am Sonntag steht dann das nächste Gastspiel an, diesmal gegen den 1. BC Wipperfeld.

  

Ein Sieg zum Auftakt

 

(28.09.2015) Die Fans der SG EBT Berlin staunten nicht schlecht, als das letzte Spiel des Tages nicht zu enden scheinen wollte. Henri Aarnio – Neuzugang aus Finnland – begeisterte ebenso wie sein Gegenüber Patrick Kämnitz die Massen. Endlose Ballwechsel, spektakuläre Rettungsaktionen und zwei Akteure mit einer schier unerschöpflichen Fitness setzten einen grandiosen Schlusspunkt unter den 1. Spieltag der 2. Bundesliga Nord. Aber der Reihe nach:

Der Start der ersten Begegnung im Bundesligaalltag der SG EBT Berlin war äußerst holprig. Verantwortlich dafür waren aber nicht die Spielerinnen und Spieler selbst, sondern eine Kombination aus verspätetem Flug und Berlin-Marathon, der Fabienne Deprez (BV Gifhorn) 45 Minuten zu spät in der Halle erschienen ließ. „Alles dem Regelwerk entsprechend", so die Aussage der beiden hauptverantwortlichen Schiedsrichter Peter Lange und Dieter Lehmann. „Die Heimmannschaft muss mindestens 30 Minuten auf verspätete Spieler warten, danach liegt es – in einem Zeitfenster von maximal 90 Minuten Verzögerung – im eigenen Ermessensbereich. Die SG EBT Berlin wartete natürlich auf Fabienne, da man einen netten und freundlichen Umgang in der Bundesliga sehr schätzt.

Der sportlich interessante Teil startete dann um 14:50 Uhr mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel. Während im 1. Doppel gleich zu Beginn die gefiederten Bälle nur so durch die Halle „gedroschen" wurden, dominierten im Damendoppel Präzision und Taktik auf Seiten der Heimmannschaft. Lisa Deichgräber und Lotte Jonathans ließen ihren Gegnerinnen aus Niedersachen (Sonja Schlösser/Fabienne Deprez) keine Chance. Im Herrendoppel mit Robert Franke und Eetu Heino wurde über die komplette Distanz von drei Sätzen gespielt – mit dem besseren Ende für Maurice Niesner/Niluka Karunaratne. Spielstand: 1:1.

Das 2. Herrendoppel, mit den Altmeistern Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann, spielte solide, ließ beim 21:16 und 21:17 gegen Patrick Kämnitz/Daniel Porath nichts anbrennen und brachte die Berliner wieder in Front. Im Dameneinzel zwischen Lisa Deichgräber und Fabienne Deprez zeichnete sich bereits der erste Leckerbissen ab. Lisa – eigentlich als „Underdog" in die Partie gestartet – stellte die international erfahrene Fabienne Deprez in weiten Phasen des Matches vor große Aufgaben, kam im ersten Satz sogar in die Verlängerung, verlor dann am Ende denkbar knapp mit 20:22 und 18:21. Die Gifhorner ließen an diesem Tag nicht locker – neuer Spielstand: 2:2. Erst das Gemischte Doppel sowie das 1. und 3. Herreneinzel brachten die Hausherren auf die Siegerstraße. Die neu formierte Paarung Henri Aarnio/Lotte Jonathans hatte nach leichten Startschwierigkeiten keine Probleme mit Daniel Porath/Sonja Schlösser. Eetu Heino zeigte einmal mehr, dass er im 1. Herreneinzel zu einer festen Größe in der 2. Bundesliga zählt und besiegte Niluka Karunaratne aus Sri Lanka mit 21:19 und 21:19 zur 4:2-Führung.

Robert Franke war es überlassen, den entscheidenden Punkt für die SG EBT Berlin einzufahren und den Sieg in trockene Tücher zu bringen. Den Abschluss bildete das eingangs erwähnte 2. Herreneinzel. Dem einen oder anderen Zuschauer waren zwischenzeitlich mehr Ermüdungserscheinungen anzusehen als den beiden Akteuren – so mitreißend gestalteten die beiden Vorzeigeathleten die letzte Partie. Im Entscheidungssatz konnte sich Patrick Kämnitz leicht absetzten und setzte den Schlusspunkt mit 15:21, 21:17 und 21:19 gegen den niemals aufgebenden Henri Aarnio. Endstand: 5:3.

„Ein gelungener Saisonstart, den ich in vielerlei Hinsicht toll fand. Nicht nur, dass wir gleich zwei entscheidende Punkte einfahren konnten, sondern auch, dass das Team mit großem Zusammenhalt, Kampf und Sportsgeist agierte, freut mich ganz besonders", war Kapitän Karsten Lehmann am Ende des Tages sehr zufrieden. Und weiter: „Henri ist als Mensch und Spieler eine absolute Bereicherung für das Team. Seine Aufgeschlossenheit und natürlich auch seine Fähigkeiten im Badminton sind herausragend und werden uns in dieser Saison eine Menge Spaß bereiten. Da bin ich mir ziemlich sicher."

Bereits in zwei Wochen geht es zu wichtigen Auswärtsspielen nach Wipperfeld und Solingen. Das Team kann nach dem gelungenen Auftakt mit breiter Brust den weiten Weg nach Westdeutschland antreten. Wir drücken alle Daumen.

 

 

Saisonauftakt in der 2. Bundesliga

 

(24.09.2015) Das Warten hat ein Ende. Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase für die Spielerinnen und Spieler der SG EBT Berlin beginnt nun auch in der zweithöchsten deutschen Spielklasse der Ligaalltag. Und gleich zu Beginn kommt ein alter Bekannter in die Samariterstraße. Der BV Gifhorn. DER Traditionsverein aus Niedersachsen erlebte in den vergangenen Jahren eine Berg- und Talfahrt. Von der 1. Bundesliga bis hin zur Regionalliga war alles dabei. Der Kader selbst hat sich dabei nur geringfügig verändert. „Obwohl die Niedersachsen der Aufsteiger in der Saison 2015/2016 in der 2. Bundesliga sind, sind sie keineswegs zu unterschätzen", möchte Kapitän Karsten Lehmann gleich zu Beginn mahnend feststellen. „Sie haben in ihren Reihen absolute Topspieler, die an guten Tagen sehr schwer zu schlagen sind", so Karsten weiter. „Wir werden am Sonntag in eigener Halle bereit sein, alles geben und uns auf unsere Stärken berufen: Teamgeist – Kampf – Wille!“

Die SG EBT Berlin kann am 1. Spieltag auf ihre Top-Aufstellung zurückgreifen. Auf der Damenseite ist das Erfolgsduo mit Lisa Deichgräber und Spitzenspielerin Lotte Jonathans am Start. Die beiden haben in der letzten Saison äußerst überzeugend agiert und zählen auch in diesem Jahr zu den besten Damendoppeln der Liga. Im Herrenbereich wurde lediglich eine Personalie getauscht. Finnland für Schottland heißt der Wechsel. Henri Aarnio – ein Allrounder – verstärkt in dieser Saison das 1. Team der Hauptstadt, während der Schotte Ben Torrance den Verein leider verlassen musste. „Wir denken, dass wir mit Henri einen absoluten Toptransfer gelandet haben – weniger vom ‚Namen‘ als von seinen spielerischen Fähigkeiten. Er passt super ins Team und wird uns in dieser Saison mit Sicherheit eine Menge Spaß bereiten", verspricht Abteilungsleiter und Team-Manager Bastian Zimmermann. Komplettiert wird die 1. Mannschaft der SG EBT Berlin an diesem Wochenende durch Eetu Heino (Finnland), Robert Franke, Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann. Hier wird dem interessierten Badmintonbesucher auffallen, dass es dort keinerlei Veränderungen gegeben hat. Vor allem Robert Franke scheint bereits in einer bestechenden Frühform zu sein, da er am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Rangliste O19 in Paderborn den zweiten Platz im Gemischten Doppel belegen konnte. „Wir freuen uns, wenn Robert gleich von Anfang an so richtig ‚brennt‘. Das braucht er für ein Spiel", gibt sich der Kapitän euphorisch.

Das gesamte Team der SG EBT Berlin freut sich auf die Unterstützung der Fans in der heimischen Halle, damit der Saisonauftakt ein gutes Ende nimmt. Die Spieler haben die Weichen gestellt, jetzt fehlt nur noch der Hexenkessel „Samariterstraße" für ein gutes Gelingen.

Matchday 2. Bundesliga: SG EBT Berlin  vs. BV Gifhorn

Sonntag, 27.09.2015 um 14.00 Uhr in der Samariterstraße

Mehr Infos zum Team unter www.ebt-badminton.de/team.

  


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