Mitteilungen des FC Langenfeld

 

Liga-Zugehörigkeit: 2. Bundesliga Nord

Homepage: www.fc-langenfeld.de

  

  

  

„Finale furioso“ mit Happy End

Das Team des FCL jubelt über den Gewinn der Meisterschaft. Foto: FCL.

Von Philipp Wachenfeld

 

(21.03.2016) Das Finalwochenende in der 2. Bundesliga Nord war an Spannung für die beiden Aufstiegsanwärter Langenfeld und Emsdetten kaum zu überbieten. Im Fernduell wurde erst beim letzten Spiel das Aufstiegsrecht verteilt. Punktgleich ging man in die letzten zwei Spieltage.

Der FC Langenfeld schlug am Samstag auswärts beim Aufsteiger 1. BC Wipperfeld auf. In Hinspiel verlor man mit 3:5, musste da allerdings auf gleich drei Stammspieler verzichten. Am 19. März bot der FCL seinen vollen Kader auf, um die kleine Chance auf den Aufstieg zu wahren. „Wir wussten, dass wir eine kleine Chance haben, wenn wir sowohl Samstag als auch Sonntag mit 8:0 gewinnen“, Sagte Philipp Wachenfeld am Samstagmorgen. Um am TV Emsdetten vorbeizuziehen, musste man vier Spiele aufholen – und so versuchte man ständig, mit Leuten in Emsdetten in Verbindung zu sein, um aktuelle Ergebnisse zu bekommen.

Gegen Wipperfeld ging man mit gewohnter Aufstellung an den Start. Das 1. Herrendoppel bestritten Przemyslaw Wacha und Philipp Wachenfeld, im 2. Herrendoppel trat Johannes Szilagyi an der Seite von Sven Eric Kastens an und im Damendoppel gingen Fabienne Köhler und Karoliine Hoim an den Start. Die Damen sicherten sich einen souveränen Zweisatzsieg, während die Herrendoppel jeweils über die volle Distanz gehen mussten. Vielleicht war das schon ein erstes Zeichen, dass das Glück an jenem Tag auf Langenfelder Seite war. Denn auch im 1. und 2. Herreneinzel mussten die Langenfelder lange zittern. Besonders spannend machte es Maxime Moreels, der sein Spitzeneinzel gegen Hubert Paczek mit 26:24 im dritten Satz gewinnen konnte. Sven Eric Kastens rang seinen Gegner ebenfalls im dritten Satz nieder.

Die restlichen Partien gingen deutlich an Langenfeld und somit wurde das Spiel mit 8:0 gewonnen. Die Hoffnung auf den Aufstieg loderte etwas weiter auf, als man hörte, dass Emsdetten gegen den STC Solingen mit 6:2 gewann. Zwei Spiele waren somit schon aufgeholt!

Mit dem Wissen, dass der Aufstieg weiterhin möglich ist, ging man am Sonntag hoch konzentriert in die Begegnung gegen Solingen. „Da wir ein schlechteres Satzverhältnis hatten als Emsdetten, mussten wir darauf hoffen, dass wir selber 8:0 gewinnen und Wipperfeld gegen Emsdetten drei Spiele gewinnt“, analysierte Philipp am Sonntag.

Langenfeld spielte fast mit der gleichen Aufstellung wie tags zuvor, lediglich Philipp Wachenfeld ersetzte Przemyslaw Wacha im Mixed. Die Herrendoppel legten einen sauberen Start hin und gewannen jeweils in zwei Sätzen. Die Damen brauchten an diesem Sonntag ein wenig länger, da vor allem Karoliine Hoim mit ihrer Nervosität zu kämpfen hatte. Letztlich konnten sie dennoch in drei Sätzen gewinnen.

Mittlerweile erreicht Langenfeld die Nachricht, dass es nach dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel zwischen Emsdetten und Wipperfeld 1:1 steht. Zwei Spiele für Wipperfeld brauchte der FCL noch.

Das Dameneinzel ging kampflos an den FCL, da sich Laura Ufermann nach dem Damendoppel verletzt abmeldete. Das Mixed von Philipp Wachenfeld und Fabienne Köhler folgte auf die Doppel und gewann in zwei Sätzen. Maxime Moreels zeigte auch am Sonntag wieder eine schwankende Leistung und verlor nach gewonnenem ersten Satz den zweiten Durchgang mit 16:21. Im dritten Satz steigerte er sich wieder und gewann mit 21:16 gegen einen stark aufspielenden Niklas Niemczyk. Zwischenstand aus Emsdetten: 2:2! Ein Spiel war noch nötig, wenn man selber 8:0 gewinnen sollte.

Abschließend machten Sven Eric Kastens und Samuel Hsiao in ihren Einzeln kurzen Prozess und stellten so das Endergebnis von 8:0 her. Die Pflicht war aus Langenfelder Sicht damit erfüllt. Jetzt musste man auf Nachrichten aus Emsdetten warten.

Dann die Nachricht aus Emsdetten. Wipperfeld gewinnt das Mixed mit 23:21, 21:19 und somit stand fest, dass der FC Langenfeld den ersten Tabellenplatz zurück gewonnen hatte und als Aufsteiger in die erste Liga feststand. „Wir sind natürlich alle total happy und freuen uns riesig über den Aufstieg. Die letzten zwei Tage verliefen optimal für uns und wir hatten dieses Mal das entscheidende Quäntchen Glück auf unserer Seite. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison und sind gespannt, wie wir uns dort schlagen werden“, resümierte Philipp nach dem Spiel

Wie knapp der Aufstieg ausgefallen ist, sollen die folgenden Zahlen zeigen. Beide Teams weisen 23:5 Punkte auf, Langenfeld hat ein Spielverhältnis von 80:32, Emsdetten eines von 79:33, das Satzverhältnis von Langenfeld stand am Ende bei 171:90, das von Emsdetten bei 172:89.

Anschließend feierte man mit einigen Anhängern noch in der Halle, ehe das Team geschlossen die Feier nach Düsseldorf verlegte.

Somit ist der FC Langenfeld nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga im Jahre 2010 nun wieder im Oberhaus vertreten. In den kommenden Wochen wird man sich intensiv mit der Planung für die kommende Saison beschäftigen. 

  

Endspurt in der Saison 2015/2016

Das Team des FC Langenfeld beim bis dato letzten Heimspiel. Foto: Karina Schymiczek.

Von Philipp Wachenfeld

 

(16.03.2016) Am kommenden Wochenende stehen die letzten beiden Spiele in der 2. Bundesliga Nord an. Der FC Langenfeld, der derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz steht, tritt am Samstag auswärts beim 1. BC Wipperfeld an und empfängt am Sonntag zum Abschluss der Saison die Nachbarn aus Solingen in eigener Halle.

Vor den letzten Spieltagen weist man die gleiche Punktzahl wie der TV Emsdetten auf, hat allerdings ein minimal schlechteres Spielverhältnis als der derzeitige Spitzenreiter (64:32 zu 68:28). Somit ist der Ausgang der letzten beiden Spiele entscheidend, um die Aufstiegsfrage in dieser Saison zu beantworten. Der TV Emsdetten spielt am letzten Doppelspieltag-Wochenende ebenfalls gegen Solingen und Wipperfeld.

„Wir wollen gar nicht so viel auf Emsdetten gucken. Wir versuchen, unsere Spiele möglichst hoch zu gewinnen und werden dann am Sonntagabend wissen, ob es für den Aufstieg gereicht hat“, so Philipp Wachenfeld vor dem Spieltag.

Im Hinspiel unterlag man dem Aufsteiger aus Wipperfeld mit 3:5, musste dabei aber auf gleich drei Stammspieler verzichten. „Zum Ende der Saison tun diese Punkte natürlich besonders weh. Aber wir wussten, dass es in der Olympiaqualifikation zu Ausfällen kommen würde“, so Philipp Wachenfeld.

Gegen den STC Solingen kam man in der Hinrunde zu einem ungefährdeten 6:2-Erfolg. Zum Saisonausklang will man versuchen, das Ergebnis der Hinrunde zu bestätigen und wenn möglich noch zu verbessern. „Es wäre sicherlich schön, wenn man die Saison mit einem Sieg in eigener Halle beenden würde.“

Spielbeginn am Sonntag ist um 14 Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums und im Anschluss wird man sehen, ob es doch noch für den Aufstieg in die 1. Bundesliga gereicht hat.

 

 

Tabellenführung hauchdünn abgegeben

Von Philipp Wachenfeld

 

(29.02.2016) Am vergangenen Wochenende musste die 1. Mannschaft des FC Langenfeld die Tabellenführung abgeben, die man seit dem 2. Spieltag innehatte. Gegen Berlin musste man sich samstags mit einem Remis begnügen, ehe man am Sonntag mit einem Kantersieg wieder für etwas Genugtuung sorgen konnte.

Wie in dieser Saison schon fast typisch, war es auch diesmal so, dass sich der Kader, der auflaufen sollte, erst kurz vor dem Spiel entschied. Przemyslaw Wacha war bei den Austrian Open am Start, konnte allerdings noch rechtzeitig am Samstagmorgen anreisen. Kurzfristig musste Maxime Moreels absagen, der sich im Training am Freitagmorgen eine Adduktorenverletzung zugezogen hatte und nicht spielen konnte.

Gegen die Berliner spielte man in der Hinrunde 4:4 und sollte auch im Rückspiel nicht mehr Zählbares mitnehmen können. „Wir wussten, dass es ein sehr schweres und enges Spiel werden würde. Dass Maxime noch freitags abgesagt hatte, machte die Sache nicht unbedingt leichter“, so Philipp Wachenfeld. Man startete wie immer mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel und sah zweimal deutliche Angelegenheiten. Während Przemyslaw und Philipp im 1. Doppel keine Probleme hatten, lief es bei Fabienne Köhler und Karoliine Hõim nicht rund und es stand schnell 1:1. Im 2. Doppel kämpften sich Johannes Szilagyi und Sven Eric Kastens nach verlorenem ersten Satz gut zurück und holten einen wichtigen Punkt im 2. Doppel. „Ich kenne die beiden noch gut aus meinen Berliner Zeiten und es ist immer schwer, gegen sie zu spielen“, sagte Johannes nach dem Spiel.

Samuel Hsiao stand im 2. Einzel dem Finnen Henri Aarnio gegenüber und spielte seinen Gegner zu Beginn an die Wand. Doch gegen Ende des ersten Satzes verlor er sein Spiel und verspielte noch fast eine 18:9-Führung. Er gewann den ersten Satz mit 22:20, hatte aber anschließend nicht mehr viel entgegenzusetzen und unterlag in drei Sätzen. Sven Eric Kastens unterlag ebenfalls im 1. Einzel gegen den starken Eetu Heino. Besser machten es Karoliine Hõim und Philipp Wachenfeld, die ihre Einzel souverän in zwei Sätzen gewinnen konnten und so stand es vor dem abschließenden Mixed 4:3 für den FC Langenfeld. Przemek und Fabienne gewann zwar noch den ersten Satz nach Rückstand, aber leider lief im zweiten und dritten Satz bei beiden sehr wenig zusammen und man verlor in drei Sätzen und teilte sich damit die Punkte mit dem Team aus Berlin. Da der TV Emsdetten zeitgleich gegen den BV Gifhorn gewann, musste man die Tabellenführung aufgrund eines schlechteren Spielverhältnisses abgeben.

Sonntag war dann der BV Gifhorn zu Gast in Langenfeld und es war Wiedergutmachung beim FCL angesagt. „Wir haben uns vorher gesagt, dass wir nicht nach Emsdetten gucken wollen, sondern uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren“, sagte Philipp am Sonntagmorgen. Das funktionierte auch einwandfrei. Das 1. Doppel und das Damendoppel zeigten sehr konzentrierte Leistungen und man führte schnell mit 2:0. Im 2. Doppel gab es ein ähnliches Bild wie tags zuvor. Sven und Johannes verloren den ersten Satz und kämpften sich zurück und gewannen verdient in drei Sätzen.

Philipp erhöhte sehr schnell auf 4:0 und Samuel holte im 3. Einzel den fünften Punkt für Langenfeld. Karoliine Hõim zeigte im Einzel wieder eine gute Leistung, verlor allerdings in zwei Sätzen gegen Nationalspielerin Fabienne Deprez. Nachdem das Mixed von Przemek und Fabienne auf 6:1 erhöht hatte, stand im letzten Spiel des Tages Sven Eric Kastens Patrick Kämnitz gegenüber. Sven zeigte eine super Vorstellung und rang seinen Gegner verdient im dritten Satz mit 21:15 nieder.

Somit stand es am Ende 7:1 für den FC Langenfeld. Da der TV Emsdetten allerdings knapp gegen Berlin gewinnen konnte, bleibt Emsdetten aufgrund des besseren Spielverhältnisses auf Platz eins vor dem FC Langenfeld. Am 19. und 20. März finden die letzten beiden Spiele der Saison statt, in denen sich der Aufstieg endgültig entscheiden wird. Der FCL wird am 19. März auswärts beim 1. BC Wipperfeld aufschlagen und am 20. März das letzte Saisonspiel gegen den Nachbarn aus Solingen bestreiten.

  

Die Vorentscheidung?

Von Philipp Wachenfeld

 

(24.02.2016) Am Wochenende fliegen wieder die Bälle in der 2. Bundesliga Nord. Nach vierwöchiger Pause stehen für den FC Langenfeld zwei Heimspiele an, die wohl entscheidend für den Aufstieg sein werden. Zu Gast sind der Tabellendritte aus Berlin und der Tabellenvierte aus Gifhorn.

Am Samstag wird ein enges und hartes Spiel erwartet. Im Hinspiel trennte man sich 4:4 in Berlin. Die Berliner verfügen über zwei sehr starke Herreneinzel aus Finnland und eine starke Kombination bei den Damen. „Entscheidend für uns wird sein, dass wir nach den Doppeln möglichst gut da stehen“, sagt Philipp Wachenfeld.

Sonntag trifft man dann auf das Team aus Gifhorn, das in voller Besetzung nicht zu unterschätzen ist. Im Hinspiel gewann man mit 6:2, allerdings fehlte damals Gifhorns Nummer 1 aus Sri Lanka. Außerdem weist das Team aus Niedersachsen mit Patrick Kämnitz und Fabienne Deprez zwei weitere starke Spieler auf, die an den jeweiligen Bundesstützpunkten in Saarbrücken und Mülheim trainieren.

Mit welchem Team der FCL aufschlägt, ist mal wieder nicht ganz klar und wird sich erst am Freitagabend entscheiden. Przemyslaw Wacha nimmt auf der Jagd nach Punkten für die Olympiaqualifikation an einem Turnier in Wien teil. Sollte er dort spätestens im Viertelfinale, am Freitagabend ausscheiden, kann er noch rechtzeitig am Samstagmorgen anreisen. Andernfalls wird er Samstag fehlen und steht nur Sonntag zur Verfügung. Sven Kastens und Johannes Szilagyi, die am vorangegangenen Spieltag fehlten, sind auch wieder mit von der Partie. Bei den Damen wird man wie gewohnt mit Fabienne Köhler und Karoliine Hõim auflaufen.

Der Spieltag wird mit Spannung erwartet, da der Tabellenzweite TV Emsdetten ebenfalls gegen die Teams aus Gifhorn und Berlin spielt. Auf den TV Emsdetten hat man derzeit einen Punkt und auf Berlin zwei Punkte Vorsprung. Der FC Langenfeld darf sich also keinen Patzer erlauben, wenn er als Tabellenführer in den letzten Doppelspieltag am 19. und 20. März gehen möchte.

Am Samstag beginnt die Begegnung gegen Berlin wie gewohnt um 14 Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Am Sonntag beginnt das Spiel bereits um 13 Uhr.

 

Tabellenführung erfolgreich verteidigt

Karoliine Hoim. Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(01.02.2016) Am vergangenen Wochenende standen zwei Auswärtspartien für die 1. Mannschaft des FC Langenfeld auf dem Plan. Am Samstag trat man beim Tabellenletzten aus Wesel an und am Sonntag beim Nordlicht aus Wittorf. Trotz angeschlagenen Kaders konnte man beide Spiele gewinnen und so die Tabellenführung erfolgreich verteidigen. Am Donnerstagabend kam bereits eine unheilvolle Nachricht nach Langenfeld. Maxime Moreels klagte über Adduktorenprobleme und wusste nicht, inwieweit er spielen kann. Sven Kastens und Johannes Szilagyi standen ebenfalls nicht zur Verfügung und so kurzfristig konnte man auch aus dem 2. Team keinen Ersatz finden.

 

Trotz der Tabellensituation unterschätzte man den BV Wesel Rot-Weiss keineswegs, was auch gut so war. Denn auch, wenn das Spiel insgesamt mit 7:1 gewonnen werden konnte, gingen dabei vier Spiele über drei Sätze. Besonders eng waren hier das 2. Doppel und das 2. Einzel. Im 1. Doppel setzten sich Przemyslaw Wacha und Philipp Wachenfeld in drei Sätzen gegen Thorsten Hukriede/Roman Zirnwald durch. Fabienne Köhler und Karoliine Hõim brauchten den ersten Satz, um ins Spiel zu finden, konnten dann den zweiten und dritten Satz doch deutlich gewinnen. Für Samuel Hsiao, der sich bisher im Einzel erfolgreich durch die Saison spielte, kam es dieses Mal auch zur Premiere im Doppel. An der Seite von Maxime Moreels zeigte er in seinem ersten Doppelauftritt eine gute Leistung und belohnte sich zusammen mit Maxime mit einem Sieg.

Karoliine Hõim erhöhte mit einem ungefährdeten Sieg im Dameneinzel auf 4:0 für den FCL. Nachdem Philipp Wachenfeld im 3. Einzel kaum Probleme hatte und den Siegpunkt einfuhr, sagte Maxime Moreels sein Einzel als Vorsichtsmaßnahme ab. Im abschließenden Spiel standen sich Youngstar Samuel Hsiao und Altmeister Thorsten Hukriede gegenüber. Samuel gab trotz einer hohen Führung den ersten Satz noch ab und drehte den Spieß im zweiten Satz um. Hier lief er zuerst einem Fünf-Punkte-Rückstand hinterher, ehe er den Satz knapp mit 25:23 gewann. Im dritten Satz machte sich die Fitness bemerkbar und er gewann das „Generationenduell“ abschließend mit 21:11.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Sieg. Wären die Doppel anders ausgegangen, dann hätte das Spiel sehr eng werden können. Das Endergebnis spiegelt in diesem Falle nicht den eigentlichen Spielverlauf wider. Positiv kommt noch hinzu, dass Maxime sagte, dass sein Bein das Doppel gut überstanden habe“, resultierte Philipp Wachenfeld am Samstagabend.

 

Direkt nach dem Spiel machte sich das Team dann Richtung Wittorf auf. Trotz starken Regens brachte man die Fahrt gut hinter sich und ruhte sich im Hotel aus, denn am Sonntag erwartete man eine schwere Aufgabe. Man startete in der gleichen Aufstellung wie tags zuvor in Wesel. Dieses Mal stand es jedoch nach den Doppeln nur 1:2. Lediglich das Damendoppel kam zu einem Zweisatzerfolg. Besonders ärgerlich war hier das 1. Doppel, das eine 13:8 und 18:16-Führung im dritten Satz nicht nutzen konnte. Dann war es wieder Karoliine Hõim, die gegen Wittorfs Ersatzspielerin Carina Hingst auf 2:2 egalisierte. Auch das Mixed von Fabienne Köhler und Przemyslaw Wacha gewann ungefährdet in zwei Sätzen. Maxime sagte als Vorsichtsmaßnahme sein Spitzeneinzel gegen Rafal Hawel ab, da er nächste Woche bei den Belgischen Meisterschaften an den Start geht und nicht riskieren wollte, dass sich seine Verletzung verschlimmert.

Samuel Hsiao setzte sich an diesem Tag souverän gegen Maciej Kowalik durch und zeigte eine wesentlich konzentriertere Leistung als am Vortag. So entschied das Einzel zwischen Philipp Wachenfeld und Wittorfs Russell Muns, ob Langenfeld mit zwei Punkten im Gepäck nach Hause fährt oder ob man sich die Punkte teilt. Zunächst sah es nicht gut aus für den FCL, da Philipp Wachenfeld nicht gut ins Spiel startete. Erst beim Spielstand von 14:18 konnte er noch einmal zulegen und gewann den ersten Satz mit 21:18. „Ich habe mich zu Beginn des Spiels einfach zu schlecht bewegt und es meinem Gegner so leicht gemacht.“ Der zweite Satz verlief dann einseitiger – trotz einer kurzen Schrecksekunde, als Philipp wegrutschte. „Der Fuß tut ein bisschen weh jetzt. Ich denke aber, dass es nicht sehr schlimm ist und ich wie geplant bei den Deutschen Meisterschaften am Donnerstag antreten kann“, sagte Philipp nach dem Spiel.

 

Nach den zwei Siegen steht man weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf den TV Emsdetten auf Platz eins. In dieser Woche geht es für fast alle Spieler des FCL bei den jeweiligen nationalen Meisterschaften weiter und die Bundesliga findet dann wieder am 27. und 28. Februar statt. Hier wird der FC Langenfeld die Teams aus Berlin und Gifhorn in eigener Halle empfangen.

 

 

Eine weite Reise zum neuen Jahr

Philipp Wachenfeld und Fabienne Köhler. Foto: FC.

Von Philipp Wachenfeld

 

(25.01.2016) Am kommenden Wochenende geht die 2. Bundesliga Nord weiter und für den FC Langenfeld stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Plan. Am Samstag trifft die 1. Mannschaft auf den BV Wesel Rot-Weiss, ehe sie sich direkt auf den Weg zum Sonntagsgegner, nach Wittorf-Neumünster, macht.

 

Mit dem Bus wird sich das Team am Samstagmittag nach Wesel aufmachen. Für das Team stehen auf Damenseite wieder Karoliine Hõim und Fabienne Köhler zur Verfügung. Jeanine Cicognini weilt derzeit in Italien und bereitet sich intensiv auf die nächsten Turniere für die Olympiaqualifikation vor. Auf Herrenseite läuft der FC Langenfeld mit Przemyslaw Wacha, Maxime Moreels, Philipp Wachenfeld und Samuel Hsiao auf. Letzterer ist nach 2 ½ Monaten in Taiwan nun wieder bis zum Ende der Saison in Deutschland. Sven Eric Kastens kuriert noch seinen Bänderriss aus, den er sich beim letzten Meisterschaftsspiel zugezogen hatte, und Johannes Szilagyi kommt am Wochenende erst aus dem Urlaub wieder.

In der Hinrunde konnte man die Spiele mit 7:1 und 6:2 gewinnen. „Wenn wir wieder zwei deutliche Siege einfahren könnten, wäre das ein großer Schritt in Richtung Aufstieg“, so Philipp Wachenfeld. Der TV Emsdetten ist mit nur einem Punkt hinter dem FCL in Lauerstellung. Wesel steht auf dem letzten Tabellenplatz und musste sich die ganze Saison mit argen Personalproblemen auseinandersetzen. Dennoch nimmt der FCL die Partie nicht auf die leichte Schulter.

 

Sonntag trifft man auf den aktuellen Tabellenvierten, der über ein ausgeglichenes Team verfügt. „Wittorf hat drei starke Herreneinzel, die wir im Hinspiel etwas überraschend alle gewinnen konnten. Damit das wieder klappt, müsste schon alles gut laufen für uns“, so Wachenfeld. Da sowohl Sven Eric Kastens als auch Johannes Szilagyi fehlen, wird Samuel Hsiao das erste Mal seine Doppelkünste unter Beweis stellen. In welcher Kombination man in den Doppeln antritt, wird erst vor Ort entschieden.

 

Für die Spieler des FC Langenfeld ist das Wochenende zudem auch die letzte gute Probe vor den nationalen Meisterschaften, die in der darauffolgenden Woche stattfinden. Neben Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld startet auch Maike Pilgram aus dem Oberligateam bei den Deutschen Meisterschaften, die vom 4. bis 7. Februar in Bielefeld ausgetragen werden.

 

 

Unentschieden im Spitzenspiel zum Jahresende

Philipp Wachenfeld (l.) und Maxime Moreels. Foto: Fabienne Köhler.
Fabienne Köhler und Johannes Szilagyi. Foto: Philipp Wachenfeld.

Von Philipp Wachenfeld

 

(21.12.2015) Am vergangenen Sonntag kam es in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums zum Spitzenspiel in der 2. Bundesliga Nord. Zum Start der Rückrunde traf der FC Langenfeld auf den Tabellenzweiten TV Emsdetten, der nur einen Punkt hinter Langenfeld lag. Im Hinspiel konnte sich das Topteam des FCL mit 5:3 durchsetzen.

Die Vorzeichen standen dieses Mal nicht ganz so gut. Przemyslaw Wacha fehlte, weil er zeitgleich bei einem Turnier in der Türkei im Finale stand und weitere wichtige Punkte für Olympia sammelte. Maxime Moreels kam spät am Samstagabend aus der Türkei an und Jeanine Cicognini hatte eine deutlich weitere Anreise: Sie spielte beim Mexico Grand Prix und erreichte dort das Viertelfinale, weswegen sie ihren eigentlichen Flug umbuchen musste, und kam nun direkt us Mexiko nach Langenfeld. Das gegnerische Team wies hingegen alle Spieler auf, die dem Team zur Verfügung stehen.

Die Partie begann wie üblich mit dem 1. Herrendoppel zwischen Maxime Moreels und Philipp Wachenfeld gegen Vasily Kuznetsov/Alexander Schmitz und dem Damendoppel zwischen Fabienne Köhler an der Seite von Jeanine Cicognini gegen Linda Efler/Inken Wienefeld. Das Damendoppel ging in zwei Sätzen verloren, wobei man Jeanine die anstrengenden vergangenen Wochen und die Reisestrapazen anmerken konnte. Eine hervorragende Leistung zeigten Maxime und Philipp im 1. Doppel, in dem sie die favorisierten Kuznetsov/Schmitz in drei Sätzen niederkämpften. „Vor dem Doppel habe ich mir nicht viele Chancen ausgerechnet, aber wir haben unsere Strategie im ersten und dritten Satz fast perfekt umgesetzt“, so Philipp nach dem Spiel. Das 2. Doppel, von Johannes Szilagyi und Sven Eric Kastens, zeigte ebenfalls eine starke Leistung gegen Mathieu Pohl/Kalle Koljonen und so erhöhten die beiden auf 2:1 für den FCL.

Weiter ging es mit dem Dameneinzel, in dem Jeanine gegen Inken Wienefeld im ersten Satz ordentlich kämpfen musste, sich aber letztlich in zwei Sätzen durchsetzen konnte. Maxime Moreels unterlag parallel im Spitzeneinzel gegen den Finnen Kalle Koljonen sehr deutlich und konnte hier leider nicht an die guten Leistungen aus den letzten Partien anknüpfen.

Im 3. Einzel stand Philipp Wachenfeld Jamie Bonsels aus England gegenüber und musste den ersten Satz durch viele eigene Fehler mit 19:21 abgeben. Im zweiten und dritten Satz kam er besser ins Spiel und gewann die Partie in drei Sätzen. Somit stand es 4:2 für Langenfeld und ein Remis war bereits gesichert.

Die abschließenden Spiele starteten parallel. Sven Eric Kastens spielte im 2. Einzel gegen Mathieu Pohl, während Fabienne Köhler und Johannes Szilagyi im Mixed gegen Linda Efler und Vasily Kuznetsov antraten. Direkt zu Beginn des ersten Satzes gab es einen Schockmoment bei Sven, als er bei einem Ausfallschritt umknickte. Nach kurzer Pause konnte er aber weiterspielen und gewann den ersten Satz. Im weiteren Verlauf machte sich der Fuß doch bemerkbar und Sven gab im dritten Satz das Spiel auf. Fabienne und Johannes spielten stark auf und hielten die Partie lange offen. Beim Stand von 20:19 konnten sie leider ihren Satzball nicht nutzen und verloren den ersten Satz mit 20:22. Im zweiten Satz liefen sie konstant einem Drei-Punkte-Rückstand hinterher und unterlagen in zwei Sätzen.

„Wir können mit dem Unentschieden zufrieden sein. Im Mixed und im 2. Einzel wäre an anderen Tagen vielleicht mehr drin gewesen. Wir gehen zufrieden in die Winterpause und wollen dort im neuen Jahr weiter machen“, resümierte Fabienne Köhler am Sonntagabend.

Somit stand am Ende ein gerechtes Unentschieden zu Buche. Der FCL steht nun weiterhin an der Tabellenspitze und geht nun in die Winterpause. Die nächsten Begegnungen finden am 30. und 31. Januar statt, wo man auswärts beim BV Wesel Rot-Weiss und bei Blau-Weiss Wittorf antritt.

 

Spitzenspiel zum Jahresende

Jeanine Cicognini. Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(15.12.2015) Kurz vor Weihnachten startet die Rückrunde in der 2. Bundesliga Nord. Am Sonntag empfängt der FC Langenfeld den Tabellenzweiten TV Emsdetten und steht hier vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Im Hinspiel konnte der aktuelle Tabellenführer mit bester Besetzung ein 5:3 erzielen. Die Vorzeichen sehen allerdings diesmal nicht ganz so gut aus.

Wie schon am letzten Doppelspieltag kommt die Olympiaqualifikation dazwischen. Przemyslaw Wacha und Maxime Moreels starten beide bei den Turkey International. Sollten die Spieler spätestens im Viertelfinale ausscheiden, könnten sie noch rechtzeitig in Langenfeld eintreffen. „Bei Przemek habe ich kaum Hoffnungen, dass er zum Spiel da ist. Maxime hat eine schwere Auslosung, aber zeigte in letzter Zeit sehr gute Leistungen. So müssen wir noch abwarten“, so Philipp Wachenfeld. Darüber hinaus muss weiterhin auf den Youngster Samuel Hsiao verzichtet werden, der weiterhin im Trainingslager in Taiwan fleißig ist. Bei den Damen steht diesmal, neben Fabienne Köhler, Jeanine Cicognini im Kader. Sie hat kommende Woche keine Turnierverpflichtungen vom Verband und kommt so zu ihrem dritten Saisonspiel. „Mit Jeanine sind wir im Doppel ein wenig stärker aufgestellt, was am Ende entscheidend sein kann“, sagt Philipp Wachenfeld.

Das Team aus Emsdetten hat mit dem Russen Vasily Kuznetsov einen starken Mann fürs Doppel und Mixed. Der Finne Kalle Koljonen ist im 1. Einzel bisher erst einmal bezwungen worden. Im Damendoppel und Mixed wird Nationalspielerin Linda Efler aufschlagen, die wohl mit die stärkste Spielerin der Liga ist. Das Team wird von deutschen Spielern ergänzt, die im Laufe der Saison alle schon überzeugt haben, sodass Emsdetten zu Recht auf Platz zwei steht.

Man wird sehen, mit welchem Kader der FCL am Sonntag auflaufen wird. Es können spannende Spiele in allen Begegnungen erwartet werden und das Spiel könnte eine entscheidende Rolle im Aufstiegskampf sein. Das Spiel beginnt am Sonntag, den 20.12. um 13 Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums.

  

Herbstmeisterschaft für den FCL

Fabienne Köhler (l.) und Karoliine Hoim. Foto: Karina Schymiczek.
Maxime Moreels. Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(30.11.2015) Am vergangenen Wochenende ging die Hinrunde der 2. Bundesliga Nord zuende. Am Ende sicherte sich die 1. Mannschaft des FC Langenfeld die Herbstmeisterschaft mit einem Punkt Vorsprung auf den Zweiten, den TV Emsdetten.

 

Am Samstag begrüßte man den Aufsteiger aus Wipperfeld in eigener Halle. Aufgrund zahlreicher Turniere sah man sich einigen Problemen ausgesetzt, einen vollen Kader aufzuweisen. Przemyslaw Wacha und Maxime Moreels spielten bei den Welsh Open, Jeanine Cicognini spielte ein Turnier in Zambia und Samuel Hsiao befindet sich derzeit in einem Trainingslager in Taiwan. So kam Matthias Stemmer, der eigentlich in der Oberliga aufschlägt, zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga. „Er hat seine Sache wirklich gut gemacht und hat alles gegeben. Wir waren sehr dankbar, dass er so kurzfristig Zeit gefunden hat“, so Philipp Wachenfeld.

Um einen Punkt zu holen, musste an diesem Tag schon vieles sehr gut laufen. Wie erwartet verlor man die beiden Herrendoppel, da Wipperfeld hier stark aufgestellt ist. Karoliine Hoim und Fabienne Köhler brachten den FCL mit einer guten Leistung auf 1:2 heran.

Anschließend kam Matthias Stemmer im 3. Einzel zum Einsatz gegen Wipperfelds Mateusz Szalankiewicz. Zu Beginn des Spiels agierte Matthias sehr stark und lag lange Zeit in Führung. Kurz vor Ende des ersten Satzes verlor er ein wenig den Faden und dann auch das Spiel mit 16:21, 10:21. Zeitgleich machte Karoliine Hoim im Dameneinzel kurzen Prozess und gewann souverän mit 21:10, 21:14 gegen Brid Stepper.

Ausstehend waren also noch das 1. Herreneinzel, das 2. Herreneinzel und das Mixed. Sven Eric Kastens unterlag im 1. Einzel knapp gegen seinen polnischen Kontrahenten Hubert Paczek und somit war für Wipperfeld ein Unentschieden gesichert. Philipp Wachenfeld brachte mit einem Dreisatzerfolg über Mark Lamsfuß den FCL wieder ran.
Die Entscheidung fiel also im Mixed. Johannes Szilagyi spielte erstmals mit Fabienne Köhler zusammen und die beiden zeigten eine sehr starke Leistung gegen Jones Jansen und Ramona Hacks. Den ersten Satz entschieden die Langenfelder mit 21:19 für sich. Im zweiten Satz lag man 17:20 hinten und konnte noch auf 19:20 verkürzen, ehe der Satz doch verloren ging. Im dritten Satz startete die Langenfelder Paarung etwas unkonzentriert und lief dauernd einem Vier-Punkte-Rückstand hinterher. Es konnte noch einmal auf 15:16 verkürzt werden, aber am Ende unterlag man dennoch mit 17:21.

Mit 3:5 verlor der FC Langenfeld somit gegen den 1. BC Wipperfeld und handelte sich damit die erste Saisonniederlage ein.

 

Am Sonntag ging es zum Nachbarn nach Solingen. Hier waren die Voraussetzungen schon besser. Przemyslaw Wacha und Maxime Moreels waren am Sonntagmorgen in Langenfeld eingetroffen und standen wieder zur Verfügung.

Nach den Doppeln stand es wieder 2:1, aber diesmal für den FCL. Fabienne Köhler und Karoliine Hoim brauchten erst einmal einen Satz zum „Wachwerden“, siegten dann dennoch souverän in drei Sätzen. Das 1. Doppel von Przemek Wacha und Sven Eric Kastens ging etwas überraschend in drei knappen Sätzen verloren, während Johannes Szilagyi und Philipp Wachenfeld einen Zweisatzsieg einfuhren.

Karoliine Hoim machte im Dameneinzel ihr Wochenende perfekt und besiegte Sonia Olariu deutlich in zwei Sätzen. Sven Eric Kastens erhöhte für den FCL auf 4:1 mit einem souveränen Sieg über Niclas Niemczyk.

Äußerst spannend und spektakulär ging es im 1. Herreneinzel, zwischen Maxime Moreels und dem gebürtigen Indonesier Adi Pratama, zu. Maxime gewann den ersten Satz mit 21:14, verlor den zweiten Durchgang mit 17:21. Im dritten Satz konnte sich kein Spieler deutlich absetzen, bis es 19:19 stand. Am Ende hatte doch der Solinger Spieler knapp mit 21:19 das glücklichere Ende für sich. Dennoch eine sehr starke Leistung von Maxime, da Pratama sicherlich einer der stärksten Einzelspieler der Liga ist.

Die abschließenden Spiele gingen dann wieder deutlich an Langenfeld. Philipp Wachenfeld besiegte den Ex-Langenfelder Dominic Scherpen in zwei Sätzen, ebenso gewannen Fabienne Köhler und Przemyslaw Wacha gegen Jessica Röthel/Niclas Lohau in zwei Durchgängen.

 

„Durch die unglückliche Personalsituation am Samstag können wir mit der Niederlage leben. Ein Punkt wäre sicherlich gut gewesen, aber am Ende hat ein bisschen das Glück gefehlt. Mit dem Sieg am Sonntag haben wir dann wieder einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht“, so Philipp Wachenfeld am Sonntagabend.

Nun steht man am Ende der Hinrunde mit 11:3 Punkten an der Tabellenspitze. Ärgste Verfolger sind der TV Emsdetten und die SG EBT Berlin mit 10:4 Punkten. Den TV Emsdetten begrüßt man am 20. Dezember in eigener Halle und wird alles daran setzen, den Vorsprung auf Platz zwei zu vergrößern.

   

Letzter Doppelspieltag der Hinrunde

Von Philipp Wachenfeld

 

(23.11.2015) Am kommenden Wochenende geht die Hinrunde in der 2. Bundesliga Nord zuende. Für die 1. Mannschaft des FCL stehen die Partien gegen den 1. BC Wipperfeld (Samstag) in eigener Halle und die Auswärtspartie beim Nachbarn in Solingen auf dem Programm.

Das Team aus Wipperfeld bestreitet seine erste Saison in der 2. Bundesliga. Das Team um Nationalspieler Mark Lamsfuß steht aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Stärken des Teams liegen in den Doppeln. Neben Mark Lamsfuß schlägt auch Jones Ralfy Jansen auf, der ebenso am Bundesstützpunkt in Saarbrücken trainiert, sowie auf der Damenseite die Bundeskaderathletinnen Carola Bott und Ramona Hacks.

„Da wir aufgrund von Turnieren noch nicht genau sagen können, wer am Samstag zur Verfügung stehen wird, ist es schwer, eine Prognose abzugeben. Wenn wir komplett aufgestellt sind, dann sehe ich uns als Favorit“, so Philipp Wachenfeld.

Am Sonntag geht es dann auf die nicht ganz so weite Auswärtsfahrt zum STC Solingen. Das Team aus der Klingenstadt spielt bisher eine starke Saison und steht mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenplatz zwei. Stärkster Spieler in den Reihen von Solingen ist zweifelsfrei Adi Pratama, der wohl der stärkste Einzelspieler der Liga ist. Der Rest des Teams wird meist durch junge deutsche Akteure aufgefüllt, die schon oft bei nationalen Ranglistenturnieren überzeugen konnten.

Sonntag sollte der Kader des FCL wohl ziemlich sicher wieder komplett sein, da das parallel stattfindende Turnier in Wales am Samstag zuende geht.

Das Ziel für das kommende Wochenende ist, die Tabellenführung erfolgreich zu verteidigen und nach Möglichkeit auszubauen. Die Hinrunde verlief bis jetzt sehr gut für das Team des FCL und man möchte auch zum Ende der Hinrunde einen weiteren Schritt Richtung 1. Bundesliga machen.

 

Spitzenposition erfolgreich verteidigt

Przemyslaw Wacha (l.) und Philipp Wachenfeld. Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(26.10.2015) Am vergangenen Wochenende stand die weiteste Auswärtsfahrt für den FC Langenfeld an. An den Spieltagen 4 und 5 war das Team samstags bei der SG EBT Berlin und sonntags beim BV Gifhorn zu Gast. Aufgrund der langen Strecke machte man sich schon Freitagabend auf den Weg nach Berlin.

Mit 6:0 Punkten und zwei Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Berlin ging der FCL in den Doppelspieltag. Maxime Moreels stand nicht zur Verfügung, da er an einem Turnier in Marokko teilnahm, bei dem er den dritten Platz erreichte. Jeanine Cicognini ist derzeit in Brasilien auf Punktejagd für Olympia.

Bei dem Team aus der Hauptstadt war bekannt, dass es über zwei starke Damen verfügt und dass es stark in den ersten beiden Herreneinzeln aufgestellt ist. Und genau in diesen Spielen sollten die Berliner auch punkten. Przemek Wacha und Philipp Wachenfeld brachten den FCL mit einem knappen Zweisatzsieg in Führung. Fabienne Köhler und Karoliine Hoim unterlagen aber Lisa Deichgräber und Lotte Jonathans knapp mit 18:21 und 15:21. Im 2. Herrendoppel spielten Johannes Szilagyi und Sven Eric Kastens gegen Karsten Lehmann und Oliver Witte. Im ersten Satz kamen die beiden nicht gut ins Spiel und verloren zu 16. Auch im zweiten Satz lief es nicht wirklich gut und sie lagen zur Pause mit 8:11 hinten. Mit gutem Kampfgeist gelang dann doch noch der Satzerfolg mit 21:19. Im dritten Satz war der Knoten geplatzt, die beiden spielten befreit auf und holten sich den dritten Satz souverän.

Als nächstes stand das 2. Herreneinzel auf dem Plan, in dem der 16-jährige Samuel Hsiao seine erste Niederlage in der 2. Bundesliga einstecken musste. Gegen den starken Finnen Henri Aarnio verlor er mit 17:21 und 12:21. Etwas überraschend verlor auch Karoliine Hoim, die ein rabenschwarzes Wochenende erlebte, ihr Einzel gegen Lisa Deichgräber. Philipp Wachenfeld stand im 3. Einzel Robert Franke gegenüber. Philipp konnte den ersten Satz ungefährdet mit 21:14 für sich entscheiden. Im zweiten Satz lief es nicht so gut und er lag mit 12:17 hinten, ehe er neun Punkte in Folge machte und sich das Spiel in zwei Sätzen sichern konnte. „Die Bälle wurden im zweiten Satz ein bisschen schneller und ich hatte keine gute Länge mehr nach hinten. Dann hieß die Devise für mich: alles runter spielen“, so Philipp nach seinem Einzel.

Die Entscheidung über die Punkteverteilung erfolgte somit im Mixed und im 1. Einzel. Im Mixed ließen Fabienne Köhler und Przemek Wacha gegen Henri Aarnio/Lotte Jonathans nichts anbrennen und siegten klar in zwei Sätzen. Sven Eric Kastens rutschte für den fehlenden Maxime Moreels ins 1. Einzel und zeigte gegen den starken Finnen Eetu Heino eine gute Leistung, musste sich aber dennoch in zwei Sätzen geschlagen geben. „Mit dem 4:4 können wir durchaus zufrieden sein“, so Fabienne nach dem Spiel.

 

Samstagabend ging es dann direkt weiter nach Gifhorn, wo der FCL am Sonntag mit gleicher Aufstellung an den Start ging. Schnell lag man nach den ersten beiden Herrendoppeln mit 2:0 in Führung. Das Damendoppel musste sich nach einer durchwachsenen Leistung am Ende unglücklich mit 20:22, 21:19, 16:21 geschlagen geben. „Bei Karoliine und mir im Doppel läuft es noch nicht so gut. Die Spiele an diesem Wochenende waren zwar schon besser als am 1. Spieltag, aber dennoch stimmt die Absprache auf dem Feld noch nicht so richtig“, sagte Fabienne am Sonntagabend.

Weiter ging es mit dem 2. und 3. Herreneinzel. Samuel Hsiao zeigte gegen Yannik Joop wieder eine konstant gute Leistung und gewann ungefährdet mit 21:12 und 21:7. Auch Philipp Wachenfeld setzte sich souverän gegen Mirco Ewert durch (21:14 und 21:11). Das Unentschieden war dadurch gesichert, aber man wollte mehr mit nach Hause nehmen. So sollte es dann auch dank Sven Eric Kastens kommen. Er zeigte an jenem Tag eine sehr gute Leistung und konnte Nationalspieler Patrick Kämnitz in drei Sätzen niederringen. Er verlor zwar den ersten Satz mit 13:21, konnte sich aber deutlich steigern und setzte sich im zweiten und dritten Satz mit 21:12 und 21:15 durch.

Das abschließende Mixed gewannen Fabienne und Przemek noch in drei Sätzen, während Karoliine ihr Einzel verlor. „Ein gutes Ergebnis für uns heute und wir sind froh, hier zwei Punkte mitgenommen zu haben. Das Minimalziel für das Wochenende waren zwei Punkte. Jetzt fahren wir mit drei Zählern nach Hause!“

 

Nach dem 5. Spieltag ist der FC Langenfeld weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz – mit zwei Punkten Vorsprung auf den STC Solingen. Am 28. und 29. November geht es weiter mit den letzten beiden Spielen der Hinrunde. Dann trifft man samstags zuhause auf den Aufsteiger aus Wipperfeld und reist sonntags ins benachbarte Solingen.

 

 

Weite Wege für Langenfelds 1. Mannschaft

Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(21.102015) Am kommenden Wochenende geht die Hinrunde der 2. Bundesliga Nord weiter. Für den FCL stehen zwei weite Auswärtsfahrten an. Am Samstag spielt man gegen den derzeitigen Tabellenzweiten SG EBT Berlin und trifft am Sonntag auf den BV Gifhorn.

Nach den ersten drei Spieltagen steht Langenfelds 1. Mannschaft mit 6:0 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz. „Der Start verlief wirklich optimal. Vor allem der Doppelspieltag vor zwei Wochen verlief perfekt“, so Philipp Wachenfeld. Das Ziel für die Auswärtsfahrt ist, diese Serie nach Möglichkeit auszubauen. Wenn man zwei Siege einfahren könnte, würde man sich schon ein kleines Polster auf die Verfolger verschaffen.

In Berlin muss man mit einer engen Partie rechnen. Das Team aus der Hauptstadt verfügt über einen breiten und ausgeglichenen Kader. Mit dem Finnen Henri Aarnio konnte man einen guten Mann fürs 2. Einzel und für das Mixed an Bord holen. Ebenso hat die SG EBT mit Eetu Heino einen starken Mann im 1. Einzel. Auch auf Damenseite erwartet Langenfeld eine starke Gegenwehr. Lisa Deichgräber, die oftmals bei Deutschen Ranglisten vorne mitmischt, bildet an der Seite von Lotte Jonathans wahrscheinlich eines der stärksten Doppel der Liga. „Schlüsselspiele werden hier wahrscheinlich die Herrendoppel sowie das 2. und 3. Einzel werden“, schätzt Philipp Wachenfeld vor dem Spiel.

Am Sonntag wird ebenfalls eine enge Begegnung in Gifhorn erwartet. Mit Niluka Karunaratne aus Sri Lanka und Nationalspieler Patrick Kämnitz stehen zwei starke Einzelspieler in den Reihen der Niedersachsen. Diese beiden haben aber auch schon in der Saison gezeigt, dass sie im Doppel stark aufschlagen können. Auf der Damenseite wartet mit Fabienne Deprez im Einzel wohl eine der stärksten Damen der Liga.

„Minimalziel wären zwei Punkte aus den beiden Spielen. Wir werden alles dran setzen, mehr aus Berlin und Gifhorn mitzunehmen, um den Abstand zu den Verfolgern möglichst zu vergrößern“, so Philipp Wachenfeld.

  

Das 2. Herrendoppel des FCL, Johannes Szilagyi (r.)/Maxime Moreels. Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(12.10.2015) Am vergangenen Wochenende bestritt die 1. Mannschaft des FC Langenfeld die ersten beiden Heimspiele der Saison. Mit zwei souveränen Siegen – über den BV Wesel Rot-Weiss und Blau-Weiss Wittorf – sicherte sich der FCL die Tabellenspitze.

Am Samstag um 14 Uhr empfing der FCL die 1. Mannschaft des BV Wesel Rot-Weiss. Wesel ging ohne seine Nummer 1 und das Nachwuchstalent Annalena Diks und damit geschwächt an den Start. Langenfeld musste derweil auf Sven Eric Kastens und Karoliine Hoim verzichten. Wie immer begann die Begegnung mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel. Im Herrendoppel traf das neue Top-Duo Philipp Wachenfeld/Przemyslaw Wacha auf das Weseler Gespann Thorsten Hukriede/Roman Zirnwald. Man konnte gut erkennen, dass die beiden Langenfelder sich erst aneinander gewöhnen müssen: Sie unterlagen knapp mit 10:21, 21:19, 22:24. Das Damendoppel Jeanine Cicognini/Fabienne Köhler setzte sich souverän in zwei Sätzen durch. Auch das 2. Herrendoppel von Maxime Moreels und Johannes Szilagyi harmonierte auf Anhieb gut und gewann mit 21:18 und 21:15.

Jeanine Cicognini erhöhte den Spielstand auf 3:1 durch einen klaren Sieg im Dameneinzel gegen Ersatzspielerin Michaela Hukriede. Parallel fanden das 3. Herreneinzel und das Mixed statt. Philipp Wachenfeld stand wie schon oft in der Vergangenheit Thorsten Hukriede gegenüber. Philipp verlor den ersten Satz mit 20:22 und profitierte dann von der verletzungsbedingten Aufgabe des Weselers. Das neuformierte Mixed von Przemyslaw Wacha/Fabienne Köhler agierte von Beginn an sehr druckvoll und ließ der Weseler Paarung Roman Zirnwald/Stasa Poznanovic mit 21:15 und 21:11 kaum eine Chance. So stand es bereits 5:1 für den FCL und die ersten zwei Punkte waren eingefahren. Maxime Moreels und Samuel Hsiao gewannen anschließend ihre Einzel jeweils in zwei Sätzen zu einem 7:1-Endstand. „Dass der Sieg heute so deutlich ausfällt, hätte ich vor dem Spiel nicht gedacht“, so Fabienne Köhler am Samstagabend.

 

Am Sonntag wartete mit Blau-Weiss Wittorf ein weiterer schwerer Gegner auf den FCL. „Wittorf verfügt über drei sehr starke Herreneinzel und auch über gute Herrendoppel, aber dass wir heute gleich alle drei Herreneinzel gewinnen, hätte ich nicht gedacht“ sagte Philipp Wachenfeld nach der Partie. Aber von vorne. Aus Langenfelder Sicht ging man mit der gleichen Aufstellung an den Start wie tags zuvor. Während die Damen souverän wie gegen Wesel agierten, zeigten auch Philipp und Przemek eine sehr gute und konstante Leistung. So stand es schnell 2:0 für den FCL. Im 2. Doppel hatten Johannes und Maxime mit Jan Collin Strehse/Rafal Hawel eine schwere Aufgabe vor sich. Nach verlorenem ersten Satz konnten sie den zweiten Durchgang mit 22:20 für sich entscheiden. Im dritten Satz verlief die Partie ausgeglichen bis zum 13:13. Danach verlor das Langenfelder Doppel den Faden und mit ein paar unglücklichen Fehlern ging das Spiel mit 17:21 verloren. „Über das Doppel ärgere ich mich schon. Ich weiß nicht, warum unser Spiel nach dem 13:13 so eingebrochen ist“, sagte Johannes direkt nach dem Spiel.

Jeanine Cicognini erhöhte danach aber die Führung schnell wieder auf 3:1 für den FCL. Dem neuformierten Mixed Przemek/Fabienne, die am Vortag sehr gut harmonierten,  gelang an diesem Tag wenig und es verlor überraschend in zwei Sätzen. Nun lag es also an den drei Herreneinzeln, die Punkteverteilung an diesem Sonntag zu klären. Samuel Hsiao stand im 2. Einzel dem starken Polen Rafal Hawel gegenüber, während Philipp Wachenfeld im 3. Einzel gegen Jan Collin Strehse antrat. Samuel legte eine beeindruckende Leistung an den Tag und konnte den Polen überraschend deutlich mit 21:12 und 21:14 schlagen. Ein sehr souveräner Auftritt des erst 16-Jährigen, der wieder einmal gezeigt hat, welches großes Potenzial in ihm steckt. So war das Unentschieden schon mal gesichert. Philipp musste nach einer 19:16-Führung den ersten Satz noch abgeben, konnte sich aber in Durchgang zwei steigern und sicherte sich den Satz mit 21:15. Im dritten Satz legte er einen souveränen Start hin und führte schnell mit 11:3. Diese Führung konnte er bis über die Ziellinie bringen, womit er den zweiten Langenfelder Sieg an diesem Wochenende sicherte. Das abschließende Spitzeneinzel zwischen Maxime Moreels und Sebastian Schöttler ging ebenfalls an den FCL und somit stand es am Ende 6:2.

 

Nach dem 3. Spieltag steht der FCL nun mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze und weist zwei Punkte Vorsprung auf den Zweiten, die SG EBT Berlin, auf. Weiter geht es schon in zwei Wochen mit Auswärtsspielen gegen den direkten Verfolger sowie gegen den BV Gifhorn. Hier will man natürlich versuchen, den guten Saisonstart fortzusetzen und die Tabellenführung zu behaupten.

Heimspielpremiere in der Saison 2015/2016

Der Belgier Maxime Moreels. Foto: FC Langenfeld.

Von Philipp Wachenfeld

 

(06.10.2015) Am kommenden Wochenende bestreitet der FCL seine ersten beiden Heimspiele in der kürzlich angelaufenen Saison in der 2. Bundesliga Nord. Es ist natürlich das Ziel, den erfolgreichen Auftakt gegen den TV Emsdetten vor zwei Wochen fortzusetzen.

Am Samstag ist der BV Wesel Rot-Weiss Gast in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. In der vergangenen Saison belegte das Team aus Wesel den dritten Tabellenplatz, erlebte aber ein kleines Debakel am 1. Spieltag: Gegen Blau-Weiss Wittorf unterlag Wesel mit 1:7. Die Begegnungen der vergangenen beiden Jahre zwischen dem FCL und Wesel fielen immer eng aus und so wird auch dieses Mal mit einer knappen Partie gerechnet. Unklar ist noch beim FCL, ob der neue Top-Mann Przemyslaw Wacha spielen wird. Er startet diese Woche bei den Dutch Open und könnte bei einer eventuellen Halbfinal- oder Finalteilnahme noch bis Sonntag in den Niederlanden im Einsatz sein. Ansonsten darf man sich wieder auf Jeanine Cicognini freuen, die zuletzt aufgrund einer Turnierteilnahme in Kolumbien fehlte.

Am Sonntag steht dann der letztjährige Zweitplatzierte der 2. Bundesliga Nord, das bereits erwähnte Team von Blau-Weiss Wittorf, auf dem Spielplan. Im Vergleich zum Vorjahr musste das Team aus dem Norden auf mehreren Positionen wechseln und hat einige junge Spieler fest ins Team integriert. Dass diese zu überzeugen wissen, konnte man am 1. Spieltag gegen Wesel bereits erkennen. „Besonders schwierig werden hier die Spiele der Herren werden. Wittorf verfügt über drei starke Herreneinzel und starke Herrendoppel. Bei den Damen sehe ich den Vorteil auf unserer Seite“, so Philipp Wachenfeld.

Beim FCL möchte man möglichst an den Erfolg des 1. Spieltages anknüpfen, um auch direkt dem Saisonziel Aufstieg näher zu kommen. Die Begegnungen finden wie immer in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Langenfeld statt. Samstag ist um 14 Uhr Spielbeginn, am Sonntag um 13 Uhr.

  

Ein Arbeitssieg zum Auftakt

Philipp Wachenfeld und Fabienne Köhler sicherten den ersten Saisonsieg der Langenfelder. Foto: FCL.

Von Philipp Wachenfeld

 

(29.09.2015) Am vergangenen Sonntag startete nun auch die 2. Bundesliga Nord in die neue Saison. Der FC Langenfeld begann mit einem Auswärtsspiel beim TV Emsdetten. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der vergangenen Saison verzichtete man auf die Wahrnehmung des Aufstiegsrechts und schlägt nun wieder in der 2. Bundesliga auf.

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es nur wenige Änderungen im Team. Ryan McCarthy steht dem Team nicht mehr zur Verfügung und wird von Johannes Szilagyi ersetzt, der vom TV Refrath wechselte. Routinier Mike Joppien wird durch den in Langenfeld bekannten Polen Przemyslaw Wacha ersetzt. Samuel Hsiao hat in der vergangenen Saison schon Zweitligaluft geschnuppert und ist nun fester Bestandteil der Mannschaft.

Für das erste Saisonspiel stand dem FCL fast der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Jeanine Cicognini konnte nicht kommen, da sie zeitgleich bei einem Turnier in Kolumbien startete, welches sie auch gewinnen konnte. Neuzugang Przemyslaw Wacha gewann am Vortag noch die Prague Open und kam mit einem Nachtbus nach Düsseldorf, von wo es weiterging nach Emsdetten.

Mit dem TV Emsdetten wartete ein unangenehmer Gegner zum Auftakt. Besonders in eigener Halle spielen die Emsdettener meist gut auf und der FCL hatte es in der Vergangenheit oft schwer, einen Sieg mit nach Hause zu nehmen. Man startete wie üblich mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel in die Partie. Przemyslaw spielte an der Seite von Sven Eric Kastens gegen die Paarung Kalle Koljonen/Stefan Lesch. Anfangs konnte man Przemyslaw die Reisestrapazen anmerken und so fiel die Entscheidung zu Gunsten des FCL erst im Entscheidungssatz. Das Damendoppel von Karoliine Hoim und Fabienne Köhler unterlag gegen die starke Paarung Linda Efler/Inken Wienefeld mit 15:21, 15:21.

Langenfelds zweiter Neuzugang kam im 2. Doppel an der Seite von Philipp Wachenfeld zum Einsatz. Nach einem starken ersten und dritten Satz gelang auch ihm der Auftaktsieg gegen Alexander Schmitz/Mathieu Pohl mit 21:11, 19:11, 21:11. Karoliine baute die Langenfelder Führung mit einer souveränen Leistung gegen Inken Wienefeld auf 3:1 aus. Im anschließenden Spitzeneinzel zwischen Langenfelds Maxime Moreels und dem Finnen Kalle Koljonen auf Seiten des TVE konnte Emsdetten auf 2:3 verkürzen (17:21, 17:21 aus Sicht des FCL).

Sven Eric Kastens stand im 2. Einzel Mathieu Pohl gegenüber und musste sich nach sehr langem Kampf mit 13:21, 21:13 und 12:21 geschlagen geben. Der erst 16-jährige Samuel Hsiao brachte im 3. Einzel dann wieder den FCL in Führung (4:3). Er besiegte Stefan Lesch mit 21:13, 19:21, 21:11.

Das abschließende Mixed sollte die Entscheidung bringen. Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld standen Linda Efler/Alexander Schmitz gegenüber. Im knappsten Spiel des Tages konnten sich Fabienne und Philipp nach einem guten Spiel mit 19:21, 22:20 und 21:18 durchsetzen und sicherten so den ersten Saisonsieg für den FCL.

„Wir wussten, dass es heute ein enges Spiel wird. Ich hatte vorher schon auf ein 5:3 gehofft“, so Philipp Wachenfeld nach dem Spiel. „Auch mit Refrath war es früher immer schwierig, in Emsdetten Punkte zu holen“, sagte Johannes Szialgyi nach dem Spiel.

Den guten Saisonstart möchte die 1. Mannschaft des FCL am nächsten Spieltag fortsetzten. Am 10. und 11. Oktober empfängt man zuhause zunächst den BV Wesel Rot-Weiss und am Folgetag den letztjährigen Zweiten der 2. Bundesliga Nord, Blau-Weiss Wittorf.

 

 

Es fliegen wieder die Federn in der 2. Bundesliga

Von Philipp Wachenfeld

 

(25.09.2015) Am Sonntag beginnt auch endlich die 2. Bundesliga wieder. Der FC Langenfeld startet als amtierender Meister der 2. Bundesliga Nord. Aufgrund mehrerer Faktoren entschied man sich jedoch, das Aufstiegsrecht nicht wahrzunehmen und startet nun wieder in der zweithöchsten Spielklasse.

Personell gibt es nur zwei Änderungen im Team. Routinier und Altmeister Mike Joppien hat nach unzähligen Spielzeiten nun endgültig den Schläger an den Nagel gehängt und wird nur im äußersten Notfall aushelfen. Für ihn kommt ein alter Bekannter ins Team zurück: Przemyslaw Wacha. Der polnische Nationalspieler hat bis zur Saison 2009/2010 viele Jahre für den FCL aufgeschlagen und ist nun wieder zurück. Der zweite Neuzugang ist Johannes Szilagyi, der Ryan McCarthy ersetzten wird. Er wird überwiegend im 2. Herrendoppel und im Mixed zum Einsatz kommen.

Das erste Spiel bestreitet man auswärts beim TV Emsdetten. Personell kann man aus dem Vollen schöpfen. Besonders gespannt darf man hier sein, wie sich die neuen Doppelpaarungen zurecht finden werden. Da wahrscheinlich Jeanine Cicognini nicht zur Verfügung steht, wird auch im Damendoppel mit Fabienne Köhler und Karoliine Hoim eine neue Paarung auf dem Feld stehen. Gegen Emsdetten darf man wohl, wie auch in den vergangenen Jahren, eine enge Partie erwarten. Vor allem in eigener Halle präsentieren sich die Emsdettener meist sehr stark.

 

 


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