Amtliche Nachrichten des DBV

        

Die "Amtlichen Nachrichten" finden sich in der Verbandszeitschrift BADMINTON SPORT, die zehnmal im Jahr im Meyer & Meyer Verlag Aachen erscheint.

 

 

 

Bestimmungen zur doppelten Spielberechtigung für die Saison 2016/17 - Wer in der kommenden Saison in den deutschen Ligen spielen kann

Neu: Paralleler Spielereinsatz in der norwegischen und in der finnischen Liga ist in der kommenden Saison nicht zulässig

(19.1.16) Bekanntermaßen dürfen im Bereich des DBV keine Spieler für mehrere Vereine an Mannschaftsspielen teilnehmen. Das regelt die DBV-Spielordnung in § 4 Absatz 6. In § 4 Absatz 7 wird diese Festlegung auf den Mannschaftsspielbetrieb ausländischer Verbände ausgeweitet. Eine "doppelte Spielberechtigung" ist also im DBV auch über die Grenzen hinweg nicht zulässig, weder für deutsche Staatsbürger, noch für ausländische. Um Rechtssicherheit zu schaffen, erstellt der zuständige DBV-Vizepräsident Gerd Pigola seit 2011 jährlich eine Liste, aus der klar hervorgeht, in welchen Ländern ein vergleichbarer Mannschaftsspielbetrieb stattfindet und daher ein gleichzeitiger Start in den deutschen Ligen nicht möglich ist. Die gültige Liste für die derzeit laufende Saison wurde nun für die kommende Saison bearbeitet. Nachdem die Vereine und die mit dem Spielbetrieb befassten Gremien die Möglichkeit hatten, Einsprüche bzw. Veränderungswünsche gegen eine vorab versandte Fassung vom 30.11.2015 vorzubringen, wird die unten im Download verfügbare Liste nunmehr als verbindlich für die Saison 2016/17 veröffentlicht. Sie gilt nicht nur für Ausländer, die in Deutschland spielen wollen, sie gilt gleichermaßen für deutsche Spieler, die in ausländischen Ligen zum Einsatz kommen. Nach dieser Liste können die Vereine ihre Personalplanungen ausrichten.

Gegenüber der für die laufende Saison 2015/16 geltenden Liste hat es zwei Änderungen gegeben. Spieler die in Norwegen und Finnland an Mannschaftsspielen teilnehmen, dürfen 2016/17 nicht im Mannschaftsspielbetrieb des DBV eingesetzt werden. Dies gilt sowohl für deutsche Spieler als auch für Spieler anderer Nationalitäten. 
Hier ist die für die Saison 2016/17 gültige Liste nebst zugehörenden Informationen abzurufen (pdf-Datei, Stand 30.11.2015).

Bestimmungen zur doppelten Spielberechtigung für die Saison 2015/16 - Wer in der kommenden Saison in den deutschen Ligen spielen kann

Paralleler Spielereinsatz in der englischen und in der deutschen Liga ist in der kommenden Saison nicht zulässig

(15.1.15) Bekanntermaßen dürfen im Bereich des DBV keine Spieler für mehrere Vereine an Mannschaftsspielen teilnehmen. Das regelt die DBV-Spielordnung in § 4 Absatz 6. In § 4 Absatz 7 wird diese Festlegung auf den Mannschaftsspielbetrieb ausländischer Verbände ausgeweitet. Eine "doppelte Spielberechtigung" ist also im DBV auch über die Grenzen hinweg nicht zulässig, weder für deutsche Staatsbürger, noch für ausländische. Um Rechtssicherheit zu schaffen, erstellt der zuständige DBV-Vizepräsident Gerd Pigola seit 2011 jährlich eine Liste, aus der klar hervorgeht, in welchen Ländern ein vergleichbarer Mannschaftsspielbetrieb stattfindet und daher ein gleichzeitiger Start in den deutschen Ligen nicht möglich ist. Die gültige Liste für die derzeit laufende Saison wurde nun für die kommende Saison bearbeitet. Nachdem die Vereine und die mit dem Spielbetrieb befassten Gremien die Möglichkeit hatten, Einsprüche bzw. Veränderungswünsche gegen eine vorab versandte Fassung vom 30.11.2014 vorzubringen, wird die unten im Download verfügbare Liste nunmehr als verbindlich für die Saison 2015/16 veröffentlicht. Sie gilt nicht nur für Ausländer, die in Deutschland spielen wollen, sie gilt gleichermaßen für deutsche Spieler, die in ausländischen Ligen zum Einsatz kommen. Nach dieser Liste können die Vereine ihre Personalplanungen ausrichten.

Gegenüber der für die laufende Saison 2014/15 geltenden Liste hat es eine gravierende Änderung gegeben. Spieler die in England an Mannschaftsspielen teilnehmen, dürfen 2015/16 nicht im Mannschaftsspielbetrieb des DBV eingesetzt werden. Dies gilt sowohl für deutsche Spieler als auch für Spieler anderer Nationalitäten. Paralleler Spielereinsatz in der englischen und in der deutschen Liga ist demnach in der kommenden Saison nicht zulässig. 
Hier ist die für die Saison 2015/16 gültige Liste nebst zugehörenden Informationen abzurufen (pdf-Datei, Stand 30.11.2014).

Bestimmungen zur doppelten Spielberechtigung - Fortschreibung für die Saison 2014/15

Wer in der kommenden Saison in den deutschen Ligen spielen kann

(7.5.14) In einem Rundschreiben an alle Bundesligavereine und mit der Bundesliga befassten Stellen hat DBV-Vizepräsident Gerd Pigola bekannt gegeben, dass die für die Saison 2013/14 gültigen Regelungen zur "doppelten Spielberechtigung" (siehe untere Meldung vom 15.1.13) auch für die Saison 2014/15 gültig sind.
In dem Schrei
ben heißt es: "Mit dem Bekanntwerden des Starts einer englischen nationalen Liga in der Saison 2014/2015 gab es Irritationen im Bereich des DBV bezüglich der Verbindlichkeit meines per Email am 15. Januar 2014 versandten Schreibens zur doppelten Spielberechtigung. Ich erkläre hiermit, dass die darin getroffenen Festlegungen unverändert für die Saison 2014/2015 Gültigkeit haben. Für die darauf folgende Saison 2015/2016 gilt es, den Charakter der englischen nationalen Liga hinsichtlich der Kriterien der DBV-Spielordnung § 4(7) zu bewerten und ggf. eine andere Entscheidung zu treffen."
Hier geht es zur gültigen Liste 2013/14 und damit auch 2014/15 mit den zugehörenden Informationen (pdf-Datei, Stand 30.11.2012).

Naturfederballmarken und -sorten für die Saison 2014/15 sind bestimmt
(7.5.14) Das DBV-Präsidium hat die Naturfederballmarken und -sorten bestimmt, die in der Saison 2014/15 in der Bundesliga und bei DBV/VBD-Veranstaltungen benutzt werden dürfen.

War zwischen 1993 und '99 siebenmal Deutscher Meister im Einzel: DBV-Trainer Oliver Pongratz. Foto: DBV

Prominenter Name im DBV-Trainerteam
Ex-Nationalspieler Oliver Pongratz arbeitet künftig beim Deutschen Badminton-Verband
(28.1.14) Die Neustrukturierung des Trainerstabs am Bundesstützpunkt in Mülheim ist einen weiteren Schritt vorangekommen. Nach dem Ausscheiden von Stephan Kuhl, der als Bundestrainer Dameneinzel tätig war, zum 31. Dezember des vergangenen Jahres, konnte jetzt erneut ein ehemaliger Nationalspieler als Trainer verpflichtet werden.
Der siebenfache Deutsche Meister Oliver Pongratz besetzt ab 1. Februar eine halbe Stelle als "Stützpunkttrainer Damen/Jugend". Der 40-Jährige am Rande des in der Vorwoche gestarteten A-Trainerlehrgangs, an dem er teilnimmt: "Ich habe natürlich als Trainer noch viel zu lernen, aber ich freue mich unheimlich auf die Aufgabe."
Bei dem 74-fachen Nationalspieler hatte nach Ende seiner sportlichen Karriere zunächst die Gründung einer Familie im Mittelpunkt gestanden. Er lebt in Langenfeld.
Ab 1. März wird zudem der ehemalige Jugendnationalspieler Christoph Schnaase (31) als Co-Trainer im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung das Trainerteam in Mülheim verstärken.
DBV-Vizepräsident Dietrich Heppner: „Ich bin froh, dass wir mit Oliver und Christoph zwei junge, engagierte Trainer gewinnen konnten, die sicherlich positiv zur weiteren Leistungsentwicklung unserer Nationalspieler/innen beitragen werden.“

DBV unterstützt Kampf gegen Rechtsextremismus im Sport
Wegweiser für Vereine: Was Vereine gegen Rechtsextremismus tun können, ohne mit dem Sport aufzuhören
(16.1.14) 2011 wurde die Initiative "Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus" gestartet.  Viele Instituitonen aus Sport und Poltik wirken in den Netzwerk mit.

• Deutsche Sportjugend (dsj) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB),
• Deutsche Fussball-Bund (DFB),
• Bundesministerium des Innern (BMI),
• Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
• Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) / Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) / Regiestelle "Zusammenhalt durch Teilhabe" in der BpB,
• Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp)
• Sportministerkonferenz (SMK)
• Landessportbünde: über LSB Berlin in derzeitiger Sprecherfunktion
• Deutscher Städte- und Gemeindebund.

Das Netzwerk hat eine Broschüre von 52 Seiten erstellt, die Vereinen ein Wegweiser sein soll, wie sie mit Rechtsextremismus umgehen können. Die DBV-Geschäftsstelle hat eine entsprechende Information darüber an die Landesverbände weitergeleitet.
Geschäftsführer Detlef Poste schreibt dazu: "Beiliegend übersenden wir Ihnen ein Schreiben des Netzwerkes 'Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus' sowie den Wegweiser für Vereine zum Umgang mit diesem Thema. Weitere Informationen finden Sie unter www.vereint-gegen-rechtsextremismus.de. Um Veröffentlichung in Ihren Medien sowie um Weiterleitung an die Vereine in ihrem Landesverband wird gebeten."
Download: Zum Wegweiser für Vereine (pdf) - Zum Begleitschreiben von Prof. Pilz, dem Vorsitzenden der Initiative.

NRW-Landestrainer arbeitet künftig im Bundesverband mit: Benny Tzschoppe.

DBV hat Trainerteam für den Jugendbereich erweitert
Benny Tzschoppe ist jetzt der Projektleiter des Talentteams U15/14
(13.1.14) Seit dem 1. Januar ist NRW-Landestrainer Benjamin "Benny" Tzschoppe zusätzlich zu seinen Aufgaben im Landesverband Nordrhein-Westfalen jetzt auch beim Bundesverband tätig. Im Jugendbereich des DBV hat er die Projektleitung des Talentteams U15/14 übernommen. Damit konnte eine seit einem Jahr vakante Position besetzt werden.
Bundesjugendtrainer Matthias Hütten: "Ab der Saison 2014/2015 wird Benny Tzschoppe die volle Zuständigkeit für diese Altersklassen übernehmen wird. In der laufenden Saison wird dieser Altersklassenbereich noch über die hauptamtlichen Jugendtrainer Dirk Nötzel, Danny Schwarz und Matthias Hütten abgedeckt. Neben der Maßnahmen- und Umfeldbetreuung wird Benny auch in der konzeptionellen Weiterentwicklung mitarbeiten. Hier ist er bereits aktuell in die Einführung des 'Starting Worldclass'-Projektes in der Grundlagenförderung involviert."


Das Referat Schulsport ist jetzt mit drei Mitarbeitern besetzt
Veränderungen bei Referatsmitarbeitern
(24.5.13) Bei der Besetzung einzelner Referate im Deutschen Badminton-Verband hat es Änderungen gegeben. Anlässlich der Präsidiumssitzung am 24.4.2013 sowie im schriftlichen Beschlussfassungsverfahren per 7.5.2013 sind folgende DBV-Referatsmitarbeiter abberufen beziehungsweise neu berufen worden:
Referatsmitarbeiter Verwaltung/Spielbetrieb O19 im Ausschuss für Wettkampfsport
·  Die Verbandsangehörigen Christine Skropke und Thomas Herttrich werden zum 30.6.2013 als Referatsmitarbeiter Verwaltung im Ausschuss für Wettkampfsport abberufen. Sie waren bisher zuständig als Aktivenvertretung Altersklasse/Teamchef für nationale/internationale Angelegenheiten.
·  Die Verbandsangehörigen Cornelia Ern (Solingen) und Klaus Buschbeck (Hamburg) werden zum 1.7.2013 als Referatsmitarbeiter Verwaltung im Ausschuss für Wettkampfsport berufen. Die beiden treten damit die Nachfolge von Skropke/Herttrich an.
·  Die Verbandsangehörige Monika Dreier wird rückwirkend zum 31.3.2013 als Referatsmitarbeiterin Spielbetrieb O19 im Ausschuss für Wettkampfsport abberufen.
·  Der Verbandsangehörige Kay Pfennighaus (Bürgel bei Jena) wird rückwirkend zum 1.4.2013 als Referatsmitarbeiter Spielbetrieb O19 im Ausschuss für Wettkampfsport berufen. Er ist der Nachfolger von Monika Dreier.
Referatsmitarbeiter Schulsport im Ausschuss für Breitensport
Rückwirkend zum 1.4.2013 wurde Christian Neumann (Glienicke bei Berlin) als Referatsmitarbeiter Schulsport berufen, in gleicher Funktion zum 1.6.2013 Daniel Hoffmann (Köln) und Markus Kerst (Kleve). Zuständigkeiten:
·  Christian Neumann für „Jugend trainiert für Olympia“.
·  Daniel Hoffmann für „Badminton in der Lehreraus- und Lehrerfortbildung“ sowie „Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein“.
·  Markus Kerst für „Betreuung/Ausweitung der DBV-Schulsportaktion“.

Naturfederballmarken und -sorten für die Saison 2013/14 sind bestimmt
(8.5.13) Das DBV-Präsidium hat die Naturfederballmarken und -sorten bestimmt, die in der Saison 2013/14 in der Bundesliga und bei DBV/VBD-Veranstaltungen benutzt werden dürfen.

Bestimmungen zur doppelten Spielberechtigung - Fortschreibung für die Saison 2013/14

Wer in der kommenden Saison in den deutschen Ligen spielen kann

(15.1.13) Bekanntermaßen dürfen im Bereich des DBV keine Spieler für mehrere Vereine an Mannschaftsspielen teilnehmen. Das regelt die DBV-Spielordnung in § 4 Absatz 6. In § 4 Absatz 7 wird diese Festlegung auf den Mannschaftsspielbetrieb ausländischer Verbände ausgeweitet. Eine "doppelte Spielberechtigung" ist also im DBV auch über die Grenzen hinweg nicht zulässig, weder für deutsche Staatsbürger, noch für ausländische. Diese Regelung führte in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen, weil international manchmal unklar war, was ein "vergleichbarer Mannschaftsspielbetrieb" ist. Seit 2011 hat der zuständige DBV-Vizepräsident Gerd Pigola Rechssicherheit geschaffen. Er hat eine Liste erstellt, aus der klar hervorgeht, in welchen Ländern ein vergleichbarer Mannschaftsspielbetrieb stattfindet und daher ein gleichzeitiger Start in den deutschen Ligen nicht möglich ist (vgl. untere Meldung vom 15.1.11). Die gültige Liste für die derzeit laufende Saison wurde nun für die kommende Saison fortgeschrieben. Nachdem die Vereine und die mit dem Spielbetrieb befassten Gremien die Möglichkeit hatten, Einsprüche bzw. Veränderungswünsche gegen eine vorab versandte Fassung vom 30.11.2012 vorzubringen, wird die unten im Download verfügbare Liste nunmehr als verbindlich für die Saison 2013/14 veröffentlicht. Sie gilt nicht nur für Ausländer, die in Deutschland spielen wollen, sie gilt gleichermaßen für deutsche Spieler, die in ausländischen Ligen zum Einsatz kommen. Nach dieser Liste können die Vereine ihre Personalplanungen ausrichten. Veränderungen gegenüber dem Vorjahresstand sind rot markiert. Der Unterschied zur Vorjahresliste besteht darin, dass eine Neubewertung des englischen Spielbetriebes vorgenommen wurde.
Die Liste wird für die Saison 2014/15 erneut aktualisiert werden. Gerd Pigola: "Beim Bekanntwerden neuer Sachverhalte werden wir sie natürlich für die übernächste Saison daraufhin anpassen."
Hier geht es zur gültigen Liste für die Saison 2013/14 mit den zugehörenden Informationen (pdf-Datei, Stand 30.11.2012).

Hannes Käsbauer. Foto: Holger Bräutigam
Johanna Goliszewski. Foto: Martin Knupp

Johanna Goliszewski stellvertretende Aktivensprecherin
Hannes Käsbauer im Amt als Aktivenvertreter bestätigt
(8.2.12) Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld fand die turnusgemäße Wahl zum Aktivensprecher des DBV statt. Wie DBV-Sportdirektor Martin Kranitz, der die Wahl leitete, mitteilt, wurde von den Athletinnen und Athleten mit großer Mehrheit gewählt:

Hannes Käsbauer (Saarbrücken) zum Aktivenvertreter
Johanna Goliszewski (Mülheim a.d. Ruhr) zur Stellvertreterin.

Beide haben die Wahl angenommen. Sie müssen noch vom DBV-Verbandstag im Juni bestätigt werden. Die Amtszeit läuft bis zur DM 2014. Hannes Käsbauer ist seit 2009 im Amt. Johanna Goliszewski folgt auf Juliane Schenk.

Bestimmungen zur doppelten Spielberechtigung - Neufestlegung für die Saison 2012/13

Wer in der kommenden Saison in den deutschen Ligen spielen kann

(12.1.12) Bekanntermaßen dürfen im Bereich des DBV keine Spieler für mehrere Vereine an Mannschaftsspielen teilnehmen. Das regelt die DBV-Spielordnung in § 4 Absatz 6. In § 4 Absatz 7 wird diese Festlegung auf den Mannschaftsspielbetrieb ausländischer Verbände ausgeweitet. Eine "doppelte Spielberechtigung" ist also im DBV auch über die Grenzen hinweg nicht zulässig, weder für deutsche Staatsbürger, noch für ausländische. Diese Regelung führte in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen, weil international manchmal unklar war, was ein "vergleichbarer Mannschaftsspielbetrieb" ist. Seit dem vergangenen Jahr hat der zuständige DBV-Vizepräsident Gerd Pigola Rechssicherheit geschaffen. Er hat eine Liste erstellt, aus der klar hervorgeht, in welchen Ländern ein vergleichbarer Mannschaftsspielbetrieb stattfindet und daher ein gleichzeitiger Start in den deutschen Ligen nicht möglich ist (vgl. untere Meldung vom 15.1.11). Die damalige Liste wurde nun für die kommende Saison fortgeschrieben. Nachdem die Vereine und die mit dem Spielbetrieb befassten Gremien die Möglichkeit hatten, Einsprüche bzw. Veränderungswünsche gegen eine vorab versandte Fassung vom 30.11.2011 vorzubringen, wird die im Download verfügbare Liste nunmehr als verbindlich für die Saison 2012/13 veröffentlicht. Sie gilt nicht nur für Ausländer, die in Deutschland spielen wollen, sie gilt gleichermaßen für deutsche Spieler, die in ausländischen Ligen zum Einsatz kommen. Nach dieser Liste können die Vereine ihre Personalplanungen ausrichten. Veränderungen gegenüber dem Vorjahresstand sind gelb markiert. Der gravierenste Unterschied zur Vorjahresliste besteht darin, dass Spieler aus England und Ungarn nicht in deutschen Ligen spielen dürfen, wenn sie dort am Mannschaftsmeisterschaftsspielbetrieb teilnehmen.
Die Liste wird für die Saison 2013/14 erneut aktualisiert werden. Gerd Pigola: "Beim Bekanntwerden neuer Sachverhalte werden wir sie natürlich für die übernächste Saison daraufhin anpassen."
Hier geht es zur gültigen Liste für die Saison 2012/13 mit den zugehörenden Informationen (pdf-Datei Stand 30.11.2011).

Neuausschreibung für die Ausrüstung der Nationalmannschaften des DBV und den Service bei Länderspielen für den Zeitraum 2013 bis 2016
(5.1.12) Der derzeitige Ausrüster der Nationalmannschaften des DBV ist der japanische Sportartikelhersteller YONEX (vgl. Meldung vom 2.2.08). Nachdem der derzeitige Vertrag Ende 2012 ausläuft, veröffentlichte der DBV nun eine Ausschreibung für den Vierjahreszeitraum von 2013 bis 2016. Erfahrene und leistungsstarke Badminton-Ausrüsterfirmen können ein Angebot abgeben.
Hier ist die entsprechende Ausschreibung zu finden. Abgabeschluss für Angebote ist der 30. April 2011.

Der DBV-Verbandstag 2012 findet in Dessau statt
(19.12.11) DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst hat die Einladungen zum Verbandstag 2012 des Deutschen Badminton-Verbandes verschickt. Er wird am 16. Juni 2012 in Dessau-Roßlau abgehalten. Gastgeber ist der Badminton-Landesverband Sachsen-Anhalt. Anträge der DBV-Organe und der Landesverbände können bis zum 28. April eingereicht werden.
Zur Einladung mit der Tagesordnung.

Aktualisierte Melderegularien für internationale Turniere nach Einführung der Online-Meldungen
Vor einer erstmaligen Meldung muss eine BWF-Nummer beantragt werden
(11.11.11) In einem Rundschreiben hat DBV-Sportdirektor Martin Kranitz auf geänderte Bestimmungen für die Meldung von Spielern zu internationalen Turnieren aufmerksam gemacht:

Mit Beginn der Saison 2011/2012 hat Badminton Europe für den BE-Circuit analog der großen Turniere der BWF das sog. „Online entry system“ eingeführt. Das heißt, Meldungen von nationalen Verbänden (z.B. DBV) können nur noch online aus einer vorgegebenen Datenbank heraus erfolgen.
Für neue Athleten/Athletinnen ohne BWF-Nummer ist daher dringend erforderlich, eine neue BWF Nummer vorab zu beantragen. Wie die Erfahrungen gezeigt haben, benötigt dieser Prozess von unserer Seite als auch seitens der BWF etwas Vorlauf. Daher hat die nationale Meldung für Spieler ohne BWF-Nummer spätestens 5 Tage vor dem internationalen Meldeschluss an german-entries @ badminton.de zu erfolgen. Die Regelung für Athleten/Athletinnen mit BWF-Nummer bleibt wie gehabt, also spätestens 2 Tage vorher. Für die Beantragung einer neuen BWF-Nummer ist ein Formular der BWF „New Player's Profile BWF“ komplett auszufüllen und mit der Meldung mitzusenden.

Hier können abgerufen werden...

...New Player's Profile - DOC-Formular zur Beantragung einer BWF-Nummer,
...das Meldeverfahren für Meldungen zu internationalen Turnieren mit Stand vom 14.9.011,
...Verhaltensregeln für Spieler - Übersetzung des Players' Code Conduct (pdf-Datei),
...Zeitleiste für die verschiedenen Turnierkategorien.

Zum Meldevorgang siehe auch untere Meldung vom 18.8.2010.

Ausschreibungen und Bekanntmachungen im Zusammenhang mit der Benutzung von Naturfederbällen in der Spielsaison 2012/13
(11.11.11) Hier sind die diesbezüglichen Veröffentlichungen...

zu finden.

Naturfederballmarken und -sorten für die Saison 2011/12 sind bestimmt
(10.5.11) Das DBV-Präsidium hat die Naturfederballmarken und -sorten bestimmt, die in der Saison 2011/12 in der Bundesliga und bei DBV/VBD-Veranstaltungen benutzt werden dürfen.

Matthias Hütten wird Leiter des Talentteams U16-14
Jahrgang U13 wird eigenständiges Talentprojekt
(26.4.11) Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, hat einige strukturelle Änderungen und neue Zuständigkeiten im DBV-Nachwuchsleistungssport bekannt gegeben. Sie werden ab dem 1. Mai 2011 wirksam.
Das Talentteam Deutschland umfasste bisher die Jahrgänge U16 bis U13. Der Jahrgang U13 wird aus dem Talentteam herausgelöst und als Talentprojekt Deutschland U13 mit neuem Konzept weitergeführt. Das Talentteam Deutschland umfasst damit ab dem 1. Mai die Altersstufen U16 bis U14.
Folgende Zuständigkeiten wurden im Bereich Leistungssport U19 einvernehmlich festgelegt: Matthias Hütten wird Leiter des Talentteams Deutschland U16-14. Rainer Diehl ist Leiter des Talentprojekts Deutschland U13.
Leiter Talentteam Deutschland U16-14
Matthias Hütten, Südstraße 25, 45470 Mülheim/Ruhr, Tel.: 0177-8570343; E-Mail:
matthias.huetten @ badminton.de.
Leiter Talentprojekt Deutschland U13
Rainer Diehl, Rumbachtal 18, 45470 Mülheim/Ruhr, Tel.: 0208-3886922, Mobil: 0162-4451490; E-Mail:
rainer.diehl @ badminton.de.

Musste Amt aufgeben: Horst Lüddecke. Foto: MK

Wechsel bei den Beisitzern im DBV-Verbandsgericht
Reinhard Geppert für Horst Lüddecke
(1.3.11) DBV-Geschäftsführer Detlef Poste teilt mit, dass es auf Veranlassung von Achim Riedel (Berlin), dem Vorsitzenden des DBV-Verbandsgerichts, einen Wechsel beim zweiten Beisitzer des DBV-Verbandsgerichts gegeben hat. Horst Lüddecke aus Salzgitter ist mit Wirkung vom 28. Februar 2011 aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Der bisherige erste Ersatzbeisitzer Reinhard Geppert aus München übernimmt ab 1. März 2011 das Amt des zweiten Beisitzers. Erster Beisitzer bleibt Jürgen Krieg aus Donaueschingen.

Bestimmungen zur doppelten Spielberechtigung wurden präzisiert

Wer in den deutschen Ligen spielen kann

(15.1.11) Bekanntermaßen dürfen im Bereich des DBV keine Spieler für mehrere Vereine an Mannschaftsspielen teilnehmen. Das regelt die DBV-Spielordnung in § 4 Absatz 6. In § 4 Absatz 7 wird diese Festlegung auf den Mannschaftsspielbetrieb ausländischer Verbände ausgeweitet. Eine "doppelte Spielberechtigung" ist also im DBV auch über die Grenzen hinweg nicht zulässig, weder für deutsche Staatsbürger, noch für ausländische. Diese Regelung führte in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen, weil international manchmal unklar war, was ein "vergleichbarer Mannschaftsspielbetrieb" ist. Nun hat der zuständige DBV-Vizepräsident Gerd Pigola Rechssicherheit geschaffen. Er hat eine Liste erstellt, aus der klar hervorgeht, in welchen Ländern ein vergleichbarer Mannschaftsspielbetrieb stattfindet und daher ein gleichzeitiger Start in den deutschen Ligen nicht möglich ist. Nachdem die Vereine und die mit dem Spielbetrieb befassten Gremien die Möglichkeit hatten, Einsprüche bzw. Veränderungswünsche gegen eine vorab versandte Fassung vom 30.11.2010 vorzubringen, wird die im Download verfügbare Liste nunmehr als verbindlich für die Saison 2011/12 veröffentlicht. Sie gilt nicht nur für Ausländer, die in Deutschland spielen wollen, sie gilt gleichermaßen für deutsche Spieler, die in ausländischen Ligen zum Einsatz kommen.
Nach dieser Liste können die Vereine ihre Personalplanungen ausrichten. Sie kann beim Bekanntwerden neuer Sachverhalte jährlich aktualisiert werden. Gerd Pigola: "Neuere und andere Erkenntnisse fließen in eine verbindliche Liste für die Saison 2012/2013 ein."
Hier geht es zur Liste 2011/12 mit den zugehörenden Informationen (pdf-Datei).

Der DBV-Verbandstag 2011 findet in Gera statt
(14.1.11) DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst hat die Einladungen zum diesjährigen Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes verschickt. Er wird am 18. Juni 2011 in Gera abgehalten. Gastgeber ist der Thüringer Badminton-Verband. Wahlen stehen in diesem Jahr nicht auf der Tagesordnung. Anträge der DBV-Organe und der Landesverbände können bis zum 30. April eingereicht werden.
Zur Einladung mit der Tagesordnung.

Abstände zwischen Feldern und Wänden wurden vom DIN-Ausschuss neu festgelegt

Für Stirnseiten gelten künftig: achtzig, einsdreissig, fünfundsechzig

(7.9.10) Das Deutsche Institut für Normung (DIN) in Berlin hat neue Festlegungen zu den Abständen zwischen den Badmintonfeldern in Sporthallen verabschiedet. Dies teilt Vizepräsident Gerd Pigola mit. Der Deutsche Badminton-Verband hatte eine Überarbeitung der DIN 18032, und zwar des Anhangs B, Tabelle B 1 beantragt. Dieser Antrag wurde in einer abschließenden Beratung im Normenausschuss Bauwesen (NABau) am 28. Juli 2010 bestätigt.
Gerd Pigola: "Die DIN 18032 wird wegen vieler anderer Themenkreise grundhaft überarbeitet, was einen längeren Bearbeitungszeitraum in Anspruch nimmt. Der Deutsche Badminton-Verband wurde deshalb autorisiert, die badmintonspezifischen Änderungen der Tabelle B.1 mit Gültigkeit 28. Juli 2010 vorab zu publizieren."

Überarbeitung DIN 18032-1/September 2003 - Hallen und Räume für Sport- und Mehrzwecknutzung
Teil 1: Grundsätze für die Planung

Anhang B - Maße für Bewegungsräume von Sporthallen und Sporträumen (informativ)

Tabelle B.1 – Maße der Bewegungsräume zur wettkampfmäßigen Nutzung nach den Bestimmungen der Sportfachverbände 

Spalte

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

 

 

 

Zeile

 

 

 

Sportart

Sportfläche

Zusätzlicher

hindernisfreier

Abstand an den

Hindernisfreie

Gesamtsportfläche

bezogen auf das

Regelmaß

Lichte

Hallen-

Höhe *a

 

Zulässige Maße

 

Regelmaße

Länge

 

m

Breite

 

m

Länge

 

m

Breite

 

m

Längs-

seiten

m

Stirn-

seiten

m

Länge

 

m

Breite

 

m

 

 

m

1

Badminton

13,4

6,1

13,4

6,1

0,30

0,8/1,3 *b

15,50

6,7

7 *c

2

Basketball

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

Boxen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4

Fechten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

Fussball

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*a  Unverändert, nicht badmintonrelevant.

*b für Übungs- und Wettkampfbetrieb:

  • an den Stirnseiten
    - zwischen Badmintonfeld und Wand 0,80 m
    - zwischen 2 Badmintonfeldern 1,30 m
    - zwischen Badmintonfeld und Trennvorhang 0,65 m (bei Dreifachhallen, setzt axiale Anordnung des Trennvorhangs in den Drittelpunkten bei 15,0  m voraus) sofern keine anders lautenden vertraglichen Vereinbarungen oder Regelungen getroffen wurden
  • für Veranstaltungen, die in die Zuständigkeitsbereiche von Badminton Europe (BEC) oder der Badminton World Federation (BWF) fallen, gelten die Anforderungen aus deren Ordnungswerk oder eine getroffene vertragliche Vereinbarung.

*c für Übungs- und Wettkampfbetrieb, sofern keine anders lautenden vertraglichen Regelungen getroffen wurden:    

  • für Schulsport sind 5 m ausreichend
  • für Veranstaltungen, die in den Zuständigkeitsbereich von Badminton Europe (BEC) oder der Badminton World  Federation (BWF), gelten die Anforderungen aus deren Ordnungswerk oder eine getroffene vertragliche Vereinbarung.

*d – p Unverändert, nicht badmintonrelevant.

Mit diesen Änderungen in der DIN 18032 ist Übereinstimmung hergestellt zwischen den Planungsgrundlagen, den offiziellen Spielregeln des DBV und den Ausrichterverträgen.
Mit den nun verbindlichen Maßen ist es möglich,

- in einer Einfachhalle (15 x 27 m ) 4 Spielfelder zu markieren,
- in einer Dreifachhalle (27 x 45 m) 12 Spielfelder zu markieren.

Vizepräsident Gerd Pigola: "Darüber hinaus lässt die DIN 18032 in einer Dreifachhalle bei herunter gelassenem Trennvorhang die Nutzung von 4 Spielfeldern in einem Hallendrittel zu, wenn von der Grundlinie zu dem Trennvorhang das Maß von 0,65 m eingehalten wird. Voraussetzung dafür ist, dass der Trennvorhang axial im Hallendrittelpunkt bei 15 m montiert wurde."
In den Badminton-Spielregeln sind die Abstände um die Felder herum in den Erläuterungen zur Regel 1.10 (1. Absatz) festgelegt. Die aktuelle Fassung lautet:

Der freie Raum muss mindestens
- zwischen Seitenlinien zweier Spielfelder 0,30 m,
- zwischen Seitenlinie und einer Wand 0,30 m,
- zwischen Seitenlinie und Grundlinie zweier Spielfelder 1,30 m,
- zwischen den Grundlinien zweier Spielfelder 1,30 m,
- zwischen Grundlinie und einer Wand 0,80 m
betragen.

Hier gibt es Material als Download. Dieses soll Vereinen vor Ort helfen, die Diskussionen mit Planern Sportämtern, Baubehörden und Gemeindeunfallversicherern erfolgreich zu führen.

Ab der neuen Saison gelten neue Richtlinien für Spieler, die bei internationalen Turnieren starten wollen

Einheitliche E-Mail-Adresse für alle internationalen Turniermeldungen

(18.8.10) Ab der beginnenden Saison gelten für das Abgeben deutscher Meldungen für internationale Turniere neue Richtlinien. Diese gab DBV-Sportdirektor Martin Kranitz bekannt.
Welche Turniere?
Grundsätzlich mussen bekanntermaßen alle Meldungen zu BWF- oder BE-Turnieren ("BWF/BE-sanctioned tournaments") über den DBV laufen, d.h., Spieler bzw. deren Vereine können sich nicht selbst beim Ausrichter melden. Welche Turniere "BWF-sanctioned" sind, ist (in aller Regel) daran zu erkennen, ob sie in
den BWF-Calender Aufnahme gefunden haben.
Welche Turniere nicht?
Internationale Turniere, die sich an bestimmte Zielgruppen wenden (z.B. Jugendliche incl. Nationalmannschaftswettbewerbe, Oldies incl. BE/BWF-Wettbewerbe, Studierende, Gehörlose u.ä.) gehören nicht dazu. Solche Veranstaltungen haben ihre eigenen Meldewege.
Auch regionale internationale Turniere  - z.B. Strasbourg International - fallen nicht unter "BWF/BE-sanctioned tournaments". Für solche Turniere müssen die Spieler selbst ihre Meldungen abgeben.

Meldungen
Für die Meldungen über den DBV gelten folgende Richtlinien:
Eine Meldung muss über einen Vereine oder Landesverbände erfolgen. Alle Meldungen müssen ausschließlich per E-Mail gerichtet werden an

german-entries @ badminton.de

Meldungen an andere Adressen werden nicht angenommen, auch keine schriftlichen per Brief oder Fax. Sie werden dann vom DBV gebündelt zum internationalen Meldeschlusstermin an die jeweiligen Ausrichter weitergegeben. Details:

  • Die Meldung hat bis spätestens zwei Tage vor dem internationalen Meldeschluss an die o.g. E-Mail-Adresse zu erfolgen. Der internationale Meldeschluss wird in den jeweiligen Turnierausschreibungen der Veranstalterverbände veröffentlicht.
  • Der Meldung ist die BWF-Nummer der/des Spieler/in beizufügen.
  • Bei Doppeln, bei denen die Spielern aus unterschiedlichen Vereinen/Landesverbänden kommen, muss die Meldung durch beide Vereine/Landesverbände erfolgen.
  • Mit der Meldung verpflichtet sich der meldende Verein/Landesverband zur Übernahme evt. anfallender Kosten (z.B. für über den DBV eingezogene Startgelder, Withdrawal-Gebühren, usw.). Aus diesem Grund ist der Meldung eine Postanschrift für die Zusendung eventueller Rechnungen beizufügen.
  • Darüber, ob ein Spieler ins Teilnehmerfeld aufgenommen wurde, erhält der DBV in aller Regel keine Informaton vom Ausrichter. Hier müssen sich die Spieler selbst kundig machen.
    Bei BE-Turnieren ist für entsprechende Informationen die Seite "Entries/Draws" bei
    http://circuit.badmintoneurope.com vorgesehen.
    Bei Grand-Prix-Turnieren gibt die jeweilige Turnierseite im Tournament Calender Auskunft über den jeweils aktuellen Stand.
    In diesen Stellen kann auch in Erfahrung gebracht werden, ob ein Nachrücken ins Qualifikationsfeld (oder von dort ins Hauptfeld) erfolgt ist.
  • Eventuelle Abmeldungen zwischen Abgabe der internationalen Meldung und Turnierbeginn haben ebenfalls über die E-Mail-Adresse german-entries @ badminton.de zu erfolgen. Sie werden dann vom DBV an den Ausrichter weitergegeben.
  • Für die deutschen Turniere German Open und Bitburger Open erfolgt die Meldung für Bundeskaderspieler/-innen wie bisher über die Vereine/Landesverbände.
  • Meldungen von Jugendlichen werden wie die von Erwachsenen behandelt.

Startgebühren - Strafgebühren
Fallen Startgebühren an, sind diese grundsätzlich vor Ort von den Spielern an den Ausrichter direkt zu zahlen. Ausnahmen hiervon sind nur dann zulässig, wenn vom Ausrichter ein anderer Zahlungsweg vorgeschrieben ist.
Zieht ein Spieler nach Abgabe der Meldung seine Meldung zurück oder tritt er nicht an, so hängt vom Zeitpunkt der Abmeldung ab, ob er eine Strafgebühr ("Withdrawal-fee") zu zahlen hat. Als Grundregel gilt dabei, dass Abmeldungen bis zum Sonntag vor der Auslosung kostenfrei bleiben.
Die Withdrawal-fee bei späterer Abmeldung oder Nichtantreten ("aus welchen Gründen auch immer") beträgt 250 US-Dollar bei Turnieren der Level 1-3 (vgl. BWF-Competitions Regulations § 25). Für Turniere des Levels 4 beträgt sie 150 US-Dollar (vgl. hierzu § 22 der BE-CIRCUIT 2010/11 Regulations).
Eine Übersicht über das Prozedere im Vorfeld der unterschiedlichen Turnierklassen ist in den
Competitions Regulations der BWF (im Appendix 8) festgelegt.
Bei Abmeldungen ist außerdem zu beachten, dass manche Ausrichter auch dann die Startgebühr verlangen, wenn ein Spieler nach erfolgter Meldung zurückzieht bzw. wenn er nicht antritt. So zu verfahren, haben BWF und BE den Turnierveranstaltern freigestellt. In einem solchen Fall wird die Startgebühr über den Nationalverband eingezogen und der DBV stellt sie den Vereinen des betreffenden Spielers in Rechnung (s.o.).

Buchungen - Anfragen - Visen
Die oben angegebene E-Mail-Adresse ist ausschließlich für Meldungen bestimmt. Hotelbuchungen und sonstige Anfragen sind direkt an den Ausrichter zu richten. Um Visaangelegenheiten haben sich die Spieler selbst zu kümmern.

Ausschreibungen und Bekanntmachungen im Zusammenhang mit der Benutzung von Naturfederbällen in der Spielsaison 2010/11
(3.12.09) Hier sind die diesbezüglichen Veröffentlichungen...

zu finden.

Roman Spitko gab des Amt nach Beendigung seiner internationalen Karriere auf
Hannes Käsbauer kommissarisch zum Aktivenvertreter ernannt
(6.10.09) Das DBV-Präsidium hat C-Kader-Spieler Hannes Käsbauer rückwirkend zum 1. September 2009 als kommissarischen "Referatsleiter Aktivenvertretung" im Ausschuss für Leistungssport berufen. Das meldet DBV-Geschäftsführer Detlef Poste.
Die Berufung gilt bis zur Neuwahl des Aktivenvertreters, die traditionsgemäß bei der Deutschen Meisterschaft O19 stattfindet. Im nächsten Jahr wird das zwischen dem 4. und 7. Februar in Bielefeld sein.
Der bisherige Aktivensprecher Roman Spitko wird auf eigenen Wunsch rückwirkend zum 31. August 2009 als Referatsleiter abberufen. Er hatte seine Laufbahn als Nationalspieler und Bundeskaderathlet des DBV zum Saisonbeginn beendet.
Kontaktdaten:

Hannes Käsbauer
c/o Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland
Hermann Neuberger Sportschule
66123 Saarbrücken
E-Mail: Hannes-Kaesbauer @ gmx.de.

DBV-Präsidium benannte Nachwuchsstützpunkte für die kommenden vier Jahre  
DBV hat künftig fünf "Nachwuchsstützpunkte"
(5.7.09) Das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes hat auf seiner Sitzung 4/2009 am 29.6.2009 den Status "Nachwuchsstützpunkt" für die kommenden vier Jahre vergeben. Die Bewerber Hamburg, Berlin, Mülheim an der Ruhr, Frankfurt am Main und Kaiserslautern erfüllten die geforderten Kriterien und erhielten den Status zuerkannt. Insgesamt hatte es zehn Bewerber gegeben. Die Interessenten mussten im Bewerbungsverfahren Angaben machen, in dem die Umsetzung von etwa zehn verschiedenen Kriterien abgefragt wurde. Ein wichtiges neues Kriterium war dabei die Talentsichtung und -förderung am jeweiligen Standort. In ihm wurden Angaben zu Schulen, Partnervereinen, Förderkonzepten und Sichtungsveranstaltungen abgefragt. Die Entscheidung war am 22. Juni in einer Sitzung des "Gremiums Nachwuchsstützpunkte" vorbereitet worden. Eine Neubewerbung ist 2010 möglich.
Über die Vorteile, die eine Benennung als Nachwuchsstützpunkt hat, erklärt Vizepräsident Dietrich Heppner: "Unser Ziel von Seiten des Bundesverbandes aus ist die Einrichtung eines Systems, welches Qualitätsmaßstäbe nach internationalen Bedürfnissen erfüllt. Hierbei sind unter anderem auch die Durchführung von Vormittagstrainingseinheiten und ein Verbundsystem Schule und Leistungssport wichtige Bausteine."
Um hier eine einheitliche Linie zu schaffen, ist der Entwurf eines Ausbildungskonzeptes für alle Nachwuchsstützpunkte erarbeitet worden. Er wird nun mit den Nachwuchsstützpunktleitern diskutiert. Danach soll die endgültige Fassung verabschiedet werden.
Hier der Beschluss aus dem Protokoll der Präsidiumssitzung:

TOP 9 f) Nachwuchsstützpunkte 2009-2012 (VP Heppner)
1. Die Konferenz des DBV-Präsidiums mit den P / V der BLV am 12.6.2009 in Nürtingen hat die verschiedenen Positionen zur Handhabung der NSP-Kriterien – auch innerhalb der BLV – deutlich gemacht.
2. In der NSP-Gremiumssitzung am 22.6.2009 in Köln wurden vorab die NSP-Kriterien intensiv diskutiert und ihre Verbindlichkeit festgelegt. Im Anschluss erfolgte die Bewertung der vorliegenden NSP-Bewerbungen. Es lagen 10 Bewerbungen vor.
3. Das NSP-Gremium hat 5 Bewerbern den NSP-Status zuerkannt: Berlin, Frankfurt a.M., Hamburg, Kaiserslautern, Mülheim a.d.R.. Allen anderen Bewerbern wurde eine erneute Bewerbung im Sommer 2010 empfohlen.
EINSTIMMIGER BESCHLUSS.

BWF macht einige "Regelexperimente" rückgängig

Kein Überstimmen mehr und keine Fortführung gelber Karten im Turnier

(19.12.08) Das DBV-Präsidium gibt hiermit bekannt, dass ab dem 1. Januar 2009 die vom Präsidium  am 11. Juli 2008 - gemäß dem Experiment der BWF -  beschlossenen Änderungen der Regel 16.7 und einiger Anweisungen an Technische Offizielle rückgängig gemacht werden. Dies bedeutet, dass zum Beispiel sowohl das „Overrulen“ eines Linienrichters durch den Aufschlagrichter als auch die Regelung zur Fortführung der Karten für einen Spieler oder ein Paar künftig wieder so gilt, wie vor dem Beschluss am 11. Juli 2008. Das Council des BWF hat nach seiner Neubesetzung die Regelexperimente für beendet erklärt.

Derzeitige Fassung (gültig vom 1.6. 2008 bis 31.12.2008)
16.7 Behandlung von Verstößen
16.7.1 Der Schiedsrichter hat einen Verstoß gegen Regel 14.2.5, 16.4, 16.5 oder 16.6 wie folgt zu ahnden:
16.7.1.1 durch eine Verwarnung (gelbe Karte) an die Seite, die sich schuldig gemacht hat.
16.7.1.2 durch eine Fehlerverwarnung (rote Karte) an die schuldige Seite, wenn sie vorher in diesem Turnier verwarnt worden ist. Zwei derartige Fehlerverwarnungen (zweite rote Karte) einer Seite sind als fortdauerndes Vergehen zu werten.
16.7.2 Im Falle einer groben Unsportlichkeit, eines fortdauernden Vergehens oder eines Verstoßes gegen Regel 16.2 (verspätetes Erscheinen nach einer Pause) in diesem Turnier hat der Schiedsrichter der schuldigen Seite eine Fehlerverwarnung zu geben. Er hat den Referee zu rufen, welcher berechtigt ist, die schuldige Seite für das gesamte Turnier zu disqualifizieren (schwarze Karte).
Erläuterung zu 16.7:
Als Turnier in der Anwendung der Regel 16.7 sind Veranstaltungen mit allen hierbei ausgetragenen Disziplinen aber auch einzelne Mannschaftswettkämpfe (z.B. Bundesligabegegnung) anzusehen.
Fassung mit Gültigkeit ab dem 1.1.2009 (war auch die vorhergehende)
16.7 Behandlung von Verstößen
16.7.1 Der Schiedsrichter hat einen Verstoß gegen Regel 16.4, 16.5 oder 16.6 wie folgt zu ahnden:
16.7.1.1 durch eine Verwarnung (gelbe Karte) an die Seite, die sich schuldig gemacht hat.
16.7.1.2 durch eine Fehlerverwarnung (rote Karte) an die schuldige Seite, wenn sie vorher verwarnt worden ist. Zwei derartige Fehlerverwarnungen (zweite rote Karte) einer Seite sind als fortdauerndes Vergehen zu werten.
16.7.2 Im Falle einer groben Unsportlichkeit, eines fortdauernden Vergehens oder eines Verstoßes gegen Regel 16.2 (verspätetes Erscheinen nach einer Pause) hat der Schiedsrichter der schuldigen Seite eine Fehlerverwarnung zu geben.
Er hat den Referee zu rufen, welcher berechtigt ist, die schuldige Seite von diesem Spiel zu disqualifizieren (schwarze Karte).
ANWEISUNGEN FÜR TECHNISCHE OFFIZIELLE
Fassung mit Gültigkeit ab dem 1.1.2009 (war auch die vorhergehende)
3.4.2 Wenn nach Überzeugung des Schiedsrichters der Linienrichter offensichtlich eine falsche Entscheidung getroffen hat, sagt der Schiedsrichter:
Derzeitige Fassung (gültig vom 1.6. 2008 bis 31.12.2008)
3.4.2 Wenn nach Überzeugung des Schiedsrichters der Linienrichter offensichtlich eine falsche Entscheidung getroffen hat oder der Aufschlagrichter eine falsche Entscheidung nach den Anweisungen für Technische Offizielle 5.4 anzeigt, sagt der Schiedsrichter:
Fassung mit Gültigkeit ab dem 1.1.2009 (war auch die vorhergehende)
5.4 Der Schiedsrichter kann sich mit dem Aufschlagrichter über zusätzliche Aufgaben einigen, die vom Aufschlagrichter übernommen werden sollen, vorausgesetzt, die Spieler werden darüber informiert.
Derzeitige Fassung (gültig vom 1.6. 2008 bis 31.12.2008)
5.4 Wenn nach der Überzeugung des Aufschlagrichters der Linienrichter offensichtlich eine falsche Entscheidung auf der Seitenlinie an der er sitzt getroffen hat, sagt der Aufschlagrichter „Korrektur“ wobei er gleichzeitig die rechte Hand über den Kopf hochstreckt.
5.5 Der Schiedsrichter kann sich mit dem Aufschlagrichter über zusätzliche Aufgaben einigen, die vom Aufschlagrichter übernommen werden sollen, vorausgesetzt, die Spieler werden darüber informiert.

Weitere Einzelheiten sind bei Schiedsrichterwesen nachzulesen.

DBV-Präsidium beschloss: Neuer Anti-Doping-Code 2009 gilt ab 1. Januar 2009 auch im DBV
Das Präsidium des DBV hat am 11.12.2008 gemäß § 28 DBV-Satzung folgenden Beschluss gefasst: Der Nationale Anti Doping Code (NADC) 2009 der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) in der Fassung, wie er am 11.12.2008 im Internet unter www.nada-bonn.de veröffentlicht worden ist, gilt ab 1. Januar 2009 im Bereich des DBV als Anti-Doping-Code (ADC) 2009 und ersetzt den bis dahin geltenden ADC. Die nach dem NADC 2009 für den DBV erforderlichen Einarbeitungen sind vorgenommen worden. Die endgültige Fassung des ADC 2009 wird unverzüglich veröffentlicht."
(Siehe untere Meldung vom 23.10.08). Nationaler Anti Doping Code als Download (pdf).

           

Am 1. Januar 2009 treten neue Bestimmungen der NADA in Kraft
Der neue Nationale Anti Doping Code steht im Internet bereit
(23.10.08) Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA), hat den aktuellen Nationalen Anti Doping Code als Download (pdf-Datei)
veröffentlicht. Dies teilt DBV-Geschäftsführer Detlef Poste mit. Dieser Code tritt ab dem 1. Januar 2009 in Kraft.
Für die Athletinnen und Athleten wird es zum 1. Januar eine neue Testpool-Einteilung sowie veränderte Regelungen zu den Meldepflichten geben, über die die NADA alle betroffenen Sportlerinnen und Sportler sowie alle Verbände rechtzeitig informieren wird. Die weiteren Standards (medizinische Ausnahmegenehmigungen, Labore, Dopingtests, Datenschutz) werden derzeit aktualisiert und in Kürze eingestellt. Der Standard für Meldepflichten ist bereits veröffentlicht.
Detlef Poste: "Der DBV hatte auf seinem Verbandstag in Juni 2008 in Cuxhaven die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die sofortige Umsetzung neuer Anti-Doping-Bestimmungen per Präsidiumsbeschluss sichergestellt werden kann. Die Aufnahme in das Satzungswerk erfolgt dann jeweils beim nächstfolgenden Verbandstag. Die aktuellen Neuerungen werden vom DBV-Präsidum pünktlich im Dezember abgesegnet werden."

Wechsel im Zuständigkeitsbereich innerhalb des DBV-Präsidiums
Bundesliga-Ausschuss ist jetzt dem Vizepräsidenten Leistungssport zugeordnet
(28.8.08) Der für den Bereich Wettkampfsport zuständige Vizepräsident Gernd Pigola teilt mit, dass sich der Bundesliga-Ausschuss und das DBV-Präsidium in einer gemeinsamen Beratung im Februar 2008 darauf verständigt haben, dass der Bundesliga-Ausschuss mit Beginn der Saison 2008/09 dem für den Leistungssport zuständigen Vizepräsidenten Dietrich Heppner zugeordnet wird.
Gerd Pigola: „Entgegen der bisher vorgegebenen Struktur des DBV hat sich in der praktischen Arbeit erwiesen, dass die zu bearbeitenden Themen vielfach eher aus dem internationalen Geschehen resultieren.“
Die neue Zuordnung wird einer einjährigen Testphase unterzogen. Sollte sie sich bewähren, wird gegebenenfalls beim Verbandstag 2009 ein Antrag auf Satzungsänderung erfolgen.

Umsetzung von Regeländerungen der BWF und Aufnahme in das DBV-Satzungswerk Ausgabe: 2008/2009
(3.8.08) Das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes hat per 11. Juli 2008 beschlossen, die angefügten Regeländerungen des Weltverbandes in das DBV-Druckwerk Satzung/Ordnungen/Spielregeln Ausgabe 2008/2009 aufzunehmen.
Die Regeländerungen werden im Bereich des DBV wirksam mit der Veröffentlichung im amtlichen Veröffentlichungsblatt Badminton Sport. Dessen nächste Ausgabe erscheint Anfang September 2008. Darin werden sie veröffentlicht und sind damit ab dann gültig. International traten sie ab 1. Juni 2008 in Kraft.

- Änderungen bei Regel 16.7. Behandlung von Verstößen.
- Änderungen bei Anweisungen für Technische Offizielle.
- Beide Änderungen in der englischen Fassung.



© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.