Badminton-Piktogramme
Die auf diesen Seiten gezeigten Bildzeichen stammen aus Serien, die für Multi-Sportveranstaltungen entworfen wurden. Dabei wird es von den weltweiten Ausrichtern unterschiedlich gehandhabt, wie viele Piktogramme für ihre Veranstaltung erstellt werden. Bei den Olympischen Spielen in Peking sind beispielsweise 28 Sportarten zugelassen. Durch die unterschiedlichen Wettbewerbe in diesen Sportarten gibt es aber 35 Piktogramme. So ist Volleyball mit Volleyball und Beachvollyball vertreten, Schwimmen gibt es viermal, Schwimmen, Wasserball, Wasserspringen und Synchronschwimmen. Turnen ist mit Gerätturnen, Trampolin und Rhythmische Gymnastik dreimal vertreten. Für Kanu und Kajak gibt es dagegen nur ein Zeichen, ein eigenes allerdings für Kanuslalom. Auch für den Radsport gibt es nur ein Piktogramm obwohl es Wettbewerbe an verschiedenen Orten gibt, auf der Straße, auf der Bahn, zusätzlich noch BMX und Mountain Bike. Zu unterschieden von Sportarten und Wettbewerben sind noch die Disziplinen in einzelnen Sportarten (etwa Leichtathletik) und Wettbewerben (etwa Gerätturnen). Beim Badminton sind es unsere bekannten fünf. In manchen Sportarten wird auch von Klassen gesprochen (Gewichtsklassen, Bootsklassen). Die Bezeichnungen Wettbewerb und Disziplin werden häufig gleichbedeutend verwendet.
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Zu den Maskottchen-Piktogrammen.
| Die Klassiker
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Die Entwicklung der Piktogramme als Multi-Kulti-Erkennungszeichen begann mit den Olympischen Spielen in München
Problemlos das Klo auf dem Hongkonger Flughafen finden
Im Rahmen der Gestaltungsarbeit für das visuelle Erscheinungsbild der Olympischen Spiele 1972 in München entwickelte der Münchener Designer Otl Aicher, (1922-1991) einer der Mitbegründer der Ulmer "hochschule für gestaltung", erstmals eine systematisch aufgebaute Zeichensprache. Ein umfassendes und komplexes Repertoire von Bildzeichen diente dazu, ein internationales und vielsprachiges Publikum zu den Veranstaltungsorten der verschiedenen Sportarten zu leiten.
Die Rechte an den Piktogrammen liegen heute bei der Firma ERCO Leuchten (Lüdenscheid). Im Auftrag von ERCO gestaltete das Büro Aicher in den 70er Jahren weitere Bildzeichen für vielfältige Anwendungen im öffentlichen Raum. Auch die Zeichen für die Sportarten wurden auf diese Weise nach und nach ergänzt. Das Badminton-Piktogramm stammt allerdings bereits aus 1972. Zwar war Badminton damals noch keine Olympische Sportart, es war aber als Demonstrationssport in München dabei und sein Hinweiszeichen wurde daher benötigt.
Nutzungungsrechte
Nach einer Mitteilung des NOK für Deutschland aus dem Jahr 2000 hat es vom Rechteinhaber ERCO die Genehmigung erhalten, dass die Piktogramme der olympischen Sportarten durch Sportorganisationen (Vereine, Verbände) unter Ausschluss der werblichen oder gewerblichen Verwendung für (Organisations-) interne Zwecke lizenzgebührenfrei genutzt werden dürfen. Die Nutzung setzt voraus, dass die Piktogramme unverändert bleiben. Lediglich maßstabgerechte Größenveränderungen und Seitenverkehrung sind gestattet.
Negativform
Das mittlerweile klassische Badminton-Piktogramm ist in seiner Negativform auf der abgebildeten Eintrittskarte zum Demonstrationsturnier zu sehen, das am 4. September 1972 in der Volleyballhalle auf dem Olympiagelände stattfand.
Die Eintrittskarte links
stammt aus dem Archiv
von Horst Rosenstock.
Icons
Die Erfindung des PCs mit grafischer Benutzeroberfläche hat eine gewaltiges Anwendungsgebiet für Piktogramme nach sich gezogen. Sie kennzeichnen Ordner, Dateien oder Programme. Außerdem werden sie zur Veranschaulichung auf Schaltflächen von Verlinkungen eingesetzt. Bezeichnet werden solche Piktogramme als Icon (von griechisch Bild).
Varianten des klassischen Badminton-Piktogramms






































