Bitburger SaarLorLux Open 2010
Grand-Prix-Gold-Turnier in der SaarLorLux-Region

 

in Saarbrücken

 

Von Di 31.8. bis So 5. September 2010. 

Saarlandhalle, Im Ludwigspark - Preisgeld 120 000 US-Dollar - Grand-Prix-Gold-Turnier - BWF-Level 3A.
Referee: Nils Petter Johansen (NOR).

Turnierwebsite: www.bitburger-open.de. Zur Invitation/Ausschreibung (pdf).

           
Zur Titelseite Bitburger Open.

Zu den Ergebnistableaus im  HE - DE - HD - DD - MX. Zu den Tagesergebnissen. Zum Livescore.

Hier bietet die Veranstaltungswebsite einen Livestream und Videointerviews.

Viele Überraschungen beim ersten Grand-Prix-Gold-Turnier auf deutschem Boden

  

Erneut großer Erfolg für unsere Top-Spieler: Kindervater & Schöttler und Fuchs & Overzier standen im Finale

  

Herreneinzel
HF: CHEN Long (CHN) - Petr Koukal (CZE) 21:17 21:9
Hans-Kristian Vittinghus (DEN) - Carl Baxter (ENG) 21:14 21:4
Fin.: CHEN Long (CHN) - Hans-Kristian Vittinghus (DEN) 21.3 12:21 21:9 
Dameneinzel
HF: LIU Xin (CHN) - Olga Konon (POL) 23:21 21:17
WANG Rong (MAC) - ZHOU Hui (CHN) 21:12 13.21 25:23 
Fin.: LIU Xin (CHN) - WANG Rong (MAC) 21:16 21:10
Herrendoppel
HF: Boe & Mogensen (DEN) - Andrew Ellis & Chris Langridge (ENG) 20:22 21:13 21:14
Kindervater & Schöttler (GER) - Jorrit De Ruiter & Dave Khodabux (NED) 18:21 21:13 21:14
Fin.: Mathias Boe & Carsten Mogensen (DEN) - Ingo Kindervater & Johannes Schöttler (GER) 21:16 21:16
Damendoppel
HF: PAN Pan & TIAN Qing (CHN) - Komala Dewi & Kesya Nurvita Hanadia (INA) 21:12 21:19 
Jonathans & van Dooremalen (DEN) - Maria Helsboel & Anne Skelbaek (DEN) 21:12 21:17 
Fin.: PAN Pan & TIAN Qing (CHN) - Lotte Jonathans & Pauline van Dooremalen (DEN) 21:7 21:10
Mixed
HF: Fuchs & Overzier (GER) - Marcus Ellis & Heather Olver (ENG) 25:23 21:14
ZHANG Nan & ZHAO Yunlei (CHN) - Chris Adcock & Imogen Bankier (ENG/SCO) 21:17 18:21 24:22 
Fin.: ZHANG Nan & ZHAO Yunlei (CHN) - Michael Fuchs & Birgit Overzier (GER) 22:20 21:9. 

Pascal Blum berichtet vom Finaltag

Cheftrainer Jakob Hoi: "Wir haben heute gegen bessere Gegner verloren – aber wir haben auch das Potenzial unserer Spieler gesehen. Unser Leistungsvermögen konnten wir eindrucksvoll unter Beweis stellen."

Zweite Plätze für deutsches Herrendoppel und Mixed. In den zwei Endspielen mit deutscher Beteiligung konnten sich weder Michael Fuchs & Birgit Overzier im Mixed, noch das Herrendoppel Ingo Kindervater & Johannes Schöttler durchsetzen. Wie sollte es anders sein: China war die dominierende Nation bei den Bitburger Open. Vier der fünf Titel sicherten sich die Badmintonkünstler aus dem Reich der Mitte. Einzig Dänemark konnte die Übermacht der Asiaten brechen und holte sich den Sieg im Herrendoppel.  
Fuchs & Overzier setzten erneut ein Ausrufezeichen
Das in Hinblick auf die Olympischen Spiele in London 2012 neu zusammengestellte Mixed Michael Fuchs & Birgit Overzier konnte in Saarbrücken ein weiteres Ausrufezeichen setzen und zog nach dem Titelgewinn bei den US-Open erneut in ein Finale eines Grand-Prix-Gold-Turniers ein. Hier mussten sie sich dem Weltklassegespann Nan Zhang & Yunlei Zhao mit 20:22 und 9:21 geschlagen geben – die Chinesen sind die diesjährigen Sieger der prestigeträchtigen All England.
„Wir waren heute zu passiv und haben uns deren Spiel aufzwingen lassen. Wer weiß? Wenn wir den ersten knappen Satz gewinnen, gibt uns das mehr Sicherheit und wir hätten vielleicht was ausrichten können. Aber wir hatten heute auch nicht unseren Sahnetag“,  erklärte Michael Fuchs. Seine Spielpartnerin Birgit Overzier sagte: „Wir hatten gewusst, dass es heute ganz schwer wird. Um gegen die Chinesen zu gewinnen, musst du eine überdurchschnittliche Leistung abrufen – das gelang uns heute leider nicht.“
Ärger und Freude beim Herrendoppel
Beim Kampf um die Titel hatte der DBV ein zweites heißes Eisen im Feuer: Im Herrendoppel-Finale mussten Ingo Kindervater & Johannes Schöttler gegen das an Nummer eins gesetzte dänische Top-Doppel Carsten Mogensen & Mathias Boe antreten. Gegen die Weltranglisten-Dritten aus Dänemark mussten sich die Deutschen mit zweimal 21:16 geschlagen geben. Somit fügten die Vize-Europameister nach ihrem Bitburger Open Sieg 2007 und 2008 einen weiteren hinzu. „Ich war heute fit und fühlte mich gut. Leider sind wir aber nie so richtig ins Spiel gekommen. Dass ich mich über den zweiten Platz hier freuen kann, wird noch ein bisschen dauern. Wenn man weiß, dass man eigentlich besser spielen kann, ist das schon ärgerlich“, so Ingo Kindervater. Sein Partner Johannes Schöttler meinte: „Jetzt direkt nach dem Spiel bin ich natürlich enttäuscht. Aber wenn uns vorher jemand gesagt hätte, dass wir hier im Finale stehen, hätte ich direkt unterschrieben. Heute war schon mehr drin, aber wir haben uns zu lange, zu schlechte Phasen erlaubt.“  
Vier chinesische Siege
Ein kurioses Match lieferten sich im Herreneinzel der Weltranglisten-Elfte Chen Long und der Däne Hans-Kristian Vittinghus. Der an Position eins gesetzte Chinese gewann den ersten Satz überdeutlich mit 21:3. Der zweite ging jedoch mit 21:12 an den Europäer. Der dritte war dann wieder eine klare Angelegenheit für den Juniorenweltmeister von 2007 – Long fegte den Dänen mit 21:9 vom Court. Im Dameneinzel hatte Xin Liu kaum Probleme mit Rong Wang aus Macao – mit 21:16 21:10 setzte sie sich durch. In der Qualifikation gestartet, marschierte die junge Chinesin bis ins Finale und warf auf ihrem Weg auch die an Position eins gesetzte Französin Hongyan Pi aus dem Turnier – immerhin ihres Zeichens Weltranglistensiebte. Rong Wang hingegen war für das Turnier-Aus der besten deutschen Einzelspielerin Juliane Schenk verantwortlich.
Kurzer Prozess  – war das Motto im Damendoppel:  Die Chinesinnen Pan Pan & Qing Tian ließen den Niederländerinnen Lotte Jonathans & Pauline van Dooremalen nicht den Hauch einer Chance. Mit einem souveränen 21:7 und 21:10 sicherten sie sich den Platz ganz oben auf dem Treppchen.  
Chef-Bundestrainer zog positives Fazit
Aus deutscher Sicht zog Jakob Hoi, der Chef-Bundestrainer des DBV, abschließend ein durchweg positives Fazit: „Wir haben heute gegen bessere Gegner verloren – aber wir haben auch das Potenzial unserer Spieler gesehen. Zwei Finalisten in einem Grand-Prix Gold Turnier zu haben, ist ein hervorragendes Ergebnis. Jetzt müssen wir noch mehr Konstanz in unser Spiel bringen, aber unser Leistungsvermögen konnten wir heute eindrucksvoll unter Beweis stellen.“

Samstag - Halbfinals
Kindervater & Schöttler und Fuchs & Overzier feiern Finaleinzug
Von Pascal Blum 
Bei den Bitburger Open stehen die Teilnehmer der morgen ab 14 Uhr beginnenden Endspiele fest. Es war ein erfolgreicher Tag für den Deutschen Badminton-Verband. Sowohl das Mixed Michael Fuchs & Birgit Overzier als auch das Herrendoppel Ingo Kindervater und Johannes Schöttler konnten den Einzug ins Finale feiern.
Fuchs & Overzier minimierten Fehler
Das gemischte Doppel besiegte Marcus Ellis & Heather Olver aus England mit 25:23 und 21:14. „Im ersten Satz hatten wir eigentlich eine gute Taktik, doch wir haben uns zu viele leichte Patzer erlaubt. So gab es kaum lange Ballwechsel und es war ein hektischer Beginn. Im zweiten Satz blieben wir unserer Marschroute treu, minimierten aber unsere Fehler“,  beschreibt Michael Fuchs vom 1. BC Bischmisheim das Match. Auf die Deutschen wartet morgen eine echte Herausforderung: Im Kampf um den Titel treffen sie auf das Weltklasse-Gespann Nan Zhang & Yunlei Zhao. Die Chinesen konnten in diesem Jahr das älteste Badminton-Turnier der Welt gewinnen: Die All England – was vergleichbar mit einem Wimbledon-Sieg im Tennis ist. „Die Asiaten sind natürlich favorisiert. Wenn wir aber so spielen, wie wir es können, haben wir sicher eine Chance. Wir wollen die Chinesen auf jeden Fall ärgern“, sagt Birgit Overzier vom 1. BC Beuel. Wie man ein Grand-Prix Gold Turnier gewinnt, wissen die DBV-Akteure auf jeden Fall: Im Juli dieses Jahres holten sie den Titel bei den US-Open.
Kindervater & Schöttler ließen sich nicht aus der Ruhe bringen
Ingo Kindervater vom 1. BC Beuel & Johannes Schöttler vom 1. BC Bischmisheim haben den Schritt in den Schlussakt ebenso vollzogen: Sie behielten gegen Jorrit de Ruiter & Dave Khodabux mit 18:21 21:18 und 21:14 die Oberhand. Die Niederländer sorgten im Halbfinale für eine Überraschung – sie schickten die an Position zwei gesetzten Chinesen Biao Chai & Nan Zhang nach Hause. „Wir haben uns heute nicht aus der Ruhe bringen lassen, auch als der erste Satz verloren ging. Glücklicherweise konnten wir uns jeweils in der Mitte von Satz zwei und drei direkt absetzen, das brachte uns noch mehr Sicherheit“, resümiert Schöttler. Der Weg zum Titel führt über Carsten Mogensen & Mathias Boe. Das an Nummer eins gesetzte dänische Top-Doppel hatten in diesem Turnier schon zwei sehr enge Spiele: Doch sie haben es wieder geschafft. Die Weltranglisten-Dritten und Vize-Europameister stehen nach 2007 und 2008 wieder im Finale der Bitburger Open. „Jetzt können wir uns auf das Spiel morgen freuen, denn wir haben nichts zu verlieren – wir gehen locker an die Sache ran und wollen unser Bestes geben“, meinte Ingo Kindervater.
In vier Endspielen sind Chinesen dabei
Ein Blick auf das Finaltableau zeigt: Die Zuschauer in der Saarlandhalle erwarten faszinierende Matches. Im Herreneinzel trifft der an Position eins gesetzte Weltranglistenelfte Chen Long aus China auf den Dänen Hans-Kristian Vittinghus. Im Dameneinzel kämpfen Rong Wang aus Macao und die Chinesin Xin Liu um den Titel. Letztere verwehrte heute der in Saarbrücken lebenden Polin Olga Konon vom 1. BC Bischmisheim mit 23:21 und 21:17 den Finaleinzug. Im Damendoppel stehen sich Lotte Jonathans & Pauline van Dooremalen aus den Niederlanden und die Chinesinnen Pan Pan & Qing Tian gegenüber.

Freitag - Viertelfinalspiele
Zweifache deutsche Freude - Mixed und Herrendoppel stehen im Halbfinale
Von Pascal Blum
Die Spannung steigt… bei den Bitburger Open beginnt der Endspurt: Heute wurden die Viertelfinal-Begegnungen ausgetragen. Die Zuschauer in der Saarbrücker Saarlandhalle durften sich auf drei Spiele mit deutscher Beteiligung freuen. Dabei qualifizierte sich das Mixed Michael Fuchs & Birgit Overzier für das morgen ab 15 Uhr ausgetragene Halbfinale. Weiterhin schaffte das Herrendoppel Ingo Kindervater & Johannes Schöttler den Sprung unter die letzten vier.
Keine Zitterpartie für Fuchs & Overzier
Das gemischte Doppel Fuchs & Overzier warf auf ihrem Weg ins Halbfinale die Geschwister Sam & Chloe Magee aus Irland mit 21:15 21:11 aus dem Turnier. „Wir sind gut ins Match gekommen, es war keine Zitterpartie wie gestern. Es lief von Beginn an super, das Gefühl der Stärke war direkt da“, meinte Birgit Overzier. Jetzt warten im Halbfinale die an Position acht gesetzten Marcus Ellis und Heather Olver aus England. „Die Chancen stehen 50:50. Wir können die Engländer schlagen, aber dafür müssen wir von Beginn an konzentriert ans Werk gehen“, beschreibt Michel Fuchs vom 1. BC Bischmisheim die Aussichten für das Weiterkommen. „Vor allem Heather Olver kenne ich ja sehr gut, mit ihr zusammen bestreite ich in der Bundesliga das Damendoppel. Das wird morgen sicher kein leichtes Spiel, aber ich bin optimistisch“, sagte Overzier vom 1. BC Beuel.
Ein hartes Stück Arbeit für Kindervater & Schöttler
Warum Badminton ein so faszinierender Sport ist, zeigten Ingo Kindervater vom BC Beuel & Johannes Schöttler vom BC Bischmisheim gegen die Engländer Marcus Ellis & Robin Middleton im letzten Spiel des Abends. Vor allem der dritte Satz war an Spannung kaum zu überbieten: Immer wieder wechselte die Führung – mal hatten die Briten Matchball, dann wieder die DBV-Akteure. Schließlich fielen die Deutschen auf die Knie und jubelten – mit 18:21 21:13 und 28:26 hatten sie die Engländer besiegt. „Wie am Ergebnis unschwer zu erkennen, war das ein hartes Stück Arbeit. Jetzt sind wir erstmal überglücklich – und morgen sehen wir dann mal weiter“, sagte Schöttler. Im Halbfinale geht es nun gegen Jorrit de Ruiter & Dave Khodabux. Die Niederländer sorgten heute dafür, dass die an Position zwei gesetzten Chinesen Biao Chai & Nan Zhang ihre Koffer packten. „Wir müssen höllisch aufpassen. Die Niederländer haben heute abartig gut gespielt – ansonsten kann man auch keine Chinesen aus dem Turnier werfen. Wir sind gewarnt, wissen aber auch, was wir können“, erklärte Kindervater. 
U19-Doppel darf sich über Viertelfinale beim Grand-Prix-Gold freuen
Keine Chance hatte hingegen das zweite Herrendoppel, das um die Eintrittskarte für das Halbfinale spielte. Fabian Holzer vom SV Fun-Ball Dortelweil und Max Schwenger vom TV Refrath mussten sich den Engländern Andrew Ellis & Chris Langridge mit 5:2115:21 geschlagen geben – trotzdem ist der gezeigten Leistung größter Respekt zu zollen. Immerhin standen die Nachwuchsspieler in einem Viertelfinale eines Grand-Prix Gold Turniers. Um den Einzug ins Finale kämpft morgen weiterhin die in Saarbrücken beheimatete Olga Konon vom 1. BC Bischmisheim. Die Polin muss gegen die Chinesin Xin Liu antreten. Die Besucher in der Saarlandhalle erwarten also spannende Partien: Allen voran die Weltranglisten-Dritten Mathias Boe & Carsten Mogensen aus Dänemark sind schon das Eintrittsgeld wert.

Die Viertelfinalergebnisse:

  

Herreneinzel
LU Yi war im Achtelfinale zu stark für Marc Zwiebler
Chen Long (CHN) - Ville Lang (FIN) 21:11 21:6
Petr Koukal (CZE) - Rajiv Ouseph (ENG) 14.21 21:17 21:9 
Carl Baxter (ENG) - Indra Bagus (ESP) 21:12 18:21 11:6 (Aufgabe IB)
Hans-Kristian Vittinghus (DEN) - LU Yi (CHN) 16:21 21:16 21:18  
Dameneinzel
Wang Rong kam über Juliane Schenk ins Viertelfinale
LIU Xin (CHN) - Jeanine Cicognini (SUI) 21:16 21:15
Olga Konon (POL) - Elisabeth Cann (ENG) 21:18 22:20
Hui Zhou (CHN) - Linda Wenifanetri (INA) 21:13 21:15 
WANG Rong (MAC) - Aprilia Yuswandari (INA) 18:21 21:14 23:21 
Herrendoppel
Zwei deutsche Doppel waren dabei - eins kam weiter
Mathias Boe & Carsten Mogensen (DEN) - Angga Pratama & Rian Agung Saputro (INA) 21:18 21:12
Andrew Ellis & Chris Langridge (ENG) - Fabian Holzer & Max Schwenger (GER) 21:5 21:15
Ingo Kindervater & Johannes Schöttler (GER) - Marcus Ellis & Robin Middleton (ENG) 18:21 21:13 28:26 
Jorrit De Ruiter & Dave Khodabux (NED) - CHAI Biao & ZHANG Nan (CHN) 21:17 22:20  
Damendoppel
Helsboel & Skelbaek hatten für Overzier & Marinello im Achtelfinale das Aus gebracht
Komala Dewi & Kesya Nurvita Hanadia (INA) - Line Damkjaer Kruse & Mie Schjoett-Kristensen (DEN) 21:14 21:15
PAN Pan & TIAN Qing (CHN) - Emilie Lennartsson & Emma Wengberg (SWE)
Maria Helsboel & Anne Skelbaek (DEN) - Michelle Edwards & Annari Viljoen (RSA) 21:9 21:18
Lotte Jonathans & Pauline van Dooremalen (DEN) - Suci Rizki Andini & Della Destiara Haris (INA) 21:6 20:22 21:16 
Mixed
Fuchs & Overzier bleiben mit überzeugendem Ergebnis dabei
Michael Fuchs & Birgit Overzier (GER) - Sam Magee & Chloe Magee (IRL) 21:15 21:11
Marcus Ellis & Heather Olver (ENG) - Mikkel Delbo Larsen & Mie Schjoett-Kristensen (DEN) 21:19 21:19  
Chris Adcock & Imogen Bankier (ENG/SCO) - Robin Middleton & Samantha Ward (ENG) 21:14 24:22
ZHANG Nan & ZHAO Yunlei (CHN) - Shintaro Ikeda & Reiko Shiota (JPN) 21:14 22:20.

Die Spiele der Deutschen:

Herreneinzel (64er-Feld)
Marc Zwiebler
   1.Rd.: - Christian Bösiger (SUI) 21:11 21:5
   2.Rd.: - WEN Kai (CHN) 21:15 19:21 21:19
   Afin.: -  LU Yi (CHN) 14:21 13:21
Marcel Reuter
   1.Rd.: - Shai Geffen (ISR) 21:17 21:15
   2.Rd.: - Dicky Palyama (NED) 21:17 15:21 15:21  
Alexander Roovers
   1.Rd.: - Manuel Batista (ITA) 21:12 21:6
   2.Rd.: - Matthieu Lo Ying Ping (FRA) 17:21 15:21
Lukas Schmidt
   1.Rd.: - Jon Lindholm (SUI) 21:15 21:8
   2.Rd.: - Magnus Sahlberg (SWE) 12:21 21:17 16:21
Andreas Heinz
   1.Rd.: - Richard Domke (GER) 11:21 21:11 21:17
   2.Rd.: - Petr Koukal (CZE) 6:21 7:21 
Mathieu Pohl
   1.Rd.: - Fabian Scherpen (GER) 21:6 21:6
   2.Rd.: - Eetu Heino (FIN) 21:12 16:21 13:21
Dieter Domke - Henri Hurskainen (SWE) 3:6 (Aufgabe DD) 
Fabian Hammes - Carl Baxter (ENG) 6:11 (Aufgabe FH) 
Philipp Droste - Indra Bagus (ESP) 22:24 14:21 
Nils Rotter - Chen Long (CHN*1) 4:21 5:21 
Sven-Eric Kastens - Kestutis Navickas (LTU) 16:21 21:23 
Kai Schäfer - Matthieu Lo Ying Ping (FRA) 13:21 8:21 
Robert Georg - Martin Bille Larsen (DEN) 18:21 14:21 
Richard Domke - Andreas Heinz (GER) 21:11 11:21 17:21
Patrick Kämnitz - Vladimir Malkov (RUS)  6:21 14:21
Kai Waldenberger - Rajiv Ouseph (ENG) 14:21 13:21
Fabian Scherpen - Mathieu Pohl (GER) 6:21 6:21
Nikolaj Persson - Jente Paesen (BEL) 19:21 21:19 11:21
Sebatian Rduch - Raul Must (EST) 13:21 13:21
Hannes Käsbauer - Kai Wen (CHN) 13:21 7:21  
Dameneinzel (32er-Feld)
Juliane Schenk (*2)
   1.Rd.: - Karina Joergensen (DEN) 21:15 21:18
   Afin.: - WANG Rong (MAC) 27:29 22:24 
Carola Bott - 1.Rd. o.K. / Afin.: Olga Konon (POL) 14:21 16:21  
Karin Schnaase  - PI Hongyan (FRA*1) 9:21 20:22 
Herrendoppel (32er-Feld)
Ingo Kindervater & Johannes Schöttler
   1.Rd.: - Ondrej Kopriva & Tomas Kopriva (CZE) 21:8 21:8
   Afin.: - Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (DEN) 21:19 21:15
   Vfin.: - Marcus Ellis & Robin Middelton (ENG) Fr
Fabian Holzer & Max Schwenger
   1.Rd.: - Nils Rotter & Kai Schäfer (GER) 18:9 (Aufgabe R&S)
   Afin.: - Yi Liu & Zhao Jiang Terry Yeo (SIN) 21:14 21:15
   Vfin.: - Andrew Ellis & Chris Langridge (ENG) Fr
Philipp Droste & Patrik Neubacher
   1.Rd.: - Dorian James & Willem Viljoen (RSA) 13:21 21:19 21:19
   Afin.: - Jorrit de Ruiter & Dave Khodabux (NED) 17:21 15:21
Tim Dettmann & Jan-Sören Schulz
   1.Rd.: - Felix Hoffmann & Manuel Batista (GER/ITA) 21:12 21:11
   Afin.: - CHAI Biao & ZHANG Nan (CHN) 13:21 21:23
Michael Fuchs &  Oliver Roth - Mathias Boe & Carsten Mogensen (DEN) 23:21 19:21 12:21 
Steffen Becker & Rene Rother - Sam Magee & Tony Stephenson (IRL) 12:21 8:21 
Jonas Geigenberger & Andreas Heinz - Laurent Constantin & Sebastien Vincent (FRA) 18:21 18:21 
Nils Rotter & Kai Schäfer - Fabian Holzer & Max Schwenger (GER)9:18 Aufgabe
Maurice Niesner & Till Zander - Yi Liu & Zhao Jiang Terry Yeo (SIN) 19:21 11:21
Peter Lang & Thomas Legleitner - Jacco Arends & Jelle Maas (NED) 12:21 16:21
Raphael Beck & Fabian Scherpen - Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (DEN) 6:21 7:21
Mats Hukriede & Philip Welker - Jorrit De Ruiter & Dave Khodabux (NED) 10:21 16:21 
Peter Käsbauer & Josche Zurwonne – CHAI Biao & ZHANG Nan (CHN*2) 17:21 17:21 
Felix Hoffmann & Manuel Batista (ITA) - Tim Dettmann & Jan-Sören Schulz (GER) 12:21 11:21
Damendoppel (32er-Feld)
Sandra Marinello & Birgit Overzier (*3)
    1.Rd. frei / Afin.: - Maria Helsboel & Anne Skelbaek (DEN) 19:21 19:21 
Alina Hammes & Laura Ufermann
   1.Rd.: - Sarina Kohlfürst & Nathalie Ziesig (AUT) 21:16 21:8
   Afin.: - Lotte Jonathans & Pauline van Dooremalen (NED) 10:21 8:21
Kim Buss & Claudia Vogelgsang - Komala Dewi & Kesya Nurvita Hanadia (INA) 12:21 10:21 
Isabel Herttrich & Inken Wienefeld - Selena Piek & Iris Tabeling (NED) 11:21 21:16 12:21 
Kathrin Hoffmann & Natascha Thomé - PAN Pan & TIAN Qing (CHN) 5:21 8:21 
Johanna Goliszewski & Carla Nelte - Emilie Lennartsson & Emma Wengberg (SWE) 18:21 16:21
Carola Bott & Karin Schnaase - Maria Helsboel & Anne Skelbaek (DEN) 14:21 14:21
Anika Dörr & Franziska Volkmann - Suci Rizki Andini & Della Destiara Haris (INA) 7:21 12:21 
Mixed (32er-Feld)
Michael Fuchs & Birgit Overzier
   1.Rd.: - Rasmus Bonde & Julie Houmann (DEN) 21:8 21:11
   Afin.: - Max Schwenger & Isabel Herttrich (GER) 19:21 21.12 21:18
   vfin.: - Sam Magee & Chloe Magee (IRL) Fr 
Max Schwenger & Isabel Herttrich
   1.Rd.: - Nils Rotter & Anika Dörr (GER) 21:15 21:16
   Afin.: - Michael Fuchs & Birgit Overzier (GER) 21:19 12:21 18:21 
Till Zander & Laura Ufermann
   1.Rd.: - Dorian James & Michelle Edwards (RSA) 22:24 21:13 21:18
   Afin.: - Shintaro Ikeda & Reiko Shiote (JPN*2) 12:21 11:21 
Johannes Schöttler & Sandra Marinello - Chris Adcock & Imogen Bankier (ENG/SCO) 18:21 21:10 15:21
Raphael Beck & Natascha Thomé - Sam Magee & Chloe Magee (IRL) 10:21 8:21
Nils Rotter & Anika Dörr - Max Schwenger & Isabel Herttrich (GER) 15:21 16:21
Josche Zurwonne & Carla Nelte - Mikkel Delbo Larsen & Mie Schjoett-Kristensen (DEN) 21:17 11:21 16:21 
Felix Hoffmann & Kathrin Hoffmann - Mochamad Rizki Delynugraha & Richi Puspita Dili (INA) 8:21 13:21 
Peter Käsbauer & Johanna Goliszewski - Jelle Maas & Iris Tabeling (NED) 21:16 19:21 18:21
Misha Zilberman (ISR) & Claudia Vogelgsang - Dmytro Zavadsky & Mariya Diptan (UKR) 8:21 12:21.

Donnerstag - Achtelfinals
Favoritensterben in der Saarlandhalle
Von Pascal Blum
Es war der Tag der Sensationen! Heute wurden die Tickets für das morgen um 13 Uhr beginnende Viertelfinale vergeben. Heute griffen erstmals die Damen- und Herrendoppel ins Geschehen ein – sie spielten gleich zwei Runden aus. In allen Disziplinen ging es um den Einzug in die Runde der letzten acht. Dabei kam das Aus für die besten deutschen Einzelspieler: Sowohl Juliane Schenk bei den Damen als auch Marc Zwiebler bei den Herren sind ausgeschieden – beide waren an Position zwei gesetzt. Morgen sind die deutschen Farben nur noch im Mixed und im Herrendoppel vertreten.
Juliane unterlag in Badmintonschlacht
Vorjahressiegerin Juliane Schenk ist raus. Im Match gegen Rong Wang aus Macao lieferten sich die beiden Spielerinnen eine wahre Badmintonschlacht. Da wurde jeder Satz zur Genüge ausgekostet. Am Ende unterlag die gebürtige Krefelderin mit 27:29 und 22:24. „Schade, das war eine verdammt knappe Niederlage. Natürlich ist es nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe – aber ich habe mein Bestes gegeben. Leider habe ich mir eine Grippe eingefangen. Hinzu kommt, dass mir die WM noch in den Knochen steckt. Und mein unglückliches Ausscheiden dort beschäftigt mich mental doch noch ein wenig. So hat es in der Summe eben nicht gereicht“, sagte die Weltranglistenzehnte nach dem Match.
Nicht besser erging es der an Position eins gesetzten Hongyan Pi aus Frankreich. Die Weltranglisten-Siebte verlor ihr Spiel gegen die Chinesin Xin Liu mit 14:21 und 15:21. „Ich habe heute nicht gut gespielt, ich war völlig unorganisiert – es ist sehr frustrierend. Aber die Chinesinnen, die hier beim Turnier aufspielen, sind zwar jung, haben aber ein Top-Niveau“, meinte die Favoritin auf den Titel nach dem Aus. Weiterhin muss die Russin Ella Diehl die Heimreise antreten – somit sind bei den Damen die Nummer eins, zwei und drei der Setzliste weg vom Fenster. 
Zwei Chinesen hintereinander waren zuviel für Marc
Neben Schenk ist auch die zweite große deutsche Turnierhoffnung aus dem Rennen. Marc Zwiebler unterlag dem Chinesen Yi Lu relativ deutlich mit 14:21 13:21. „Ich hoffe, im nächsten Jahr habe ich mehr Losglück. Direkt hintereinander gegen zwei so starke Chinesen spielen zu müssen, ist schon ein bisschen heftig. Das Spiel am späten gestrigen Abend hat einfach zu viel Kraft gekostet“, erklärte der in Saarbrücken lebende Weltranglistenfünfzehnte. Damit ist kein Vertreter der schwarz-rot-goldenen Farben mehr im Herreneinzel-Wettbewerb vertreten.
Fuchs & Overzier zelebrierten Kunst
Eine größere Hürde, wie sie es sich vielleicht vorgestellt hatten, war für Michael Fuchs & Birgit Overzier das Achtelfinalspiel gegen ihre Teamkollegen Max Schwenger & Isabel Herttrich, die in diesem Jahr die Bronzemedaille bei der U19-WM gewannen.  „Wir haben heute ganz schlecht gespielt, im ersten Satz haben wir komplett den Faden verloren. Aber wie heißt es doch so schön: Spielt man gut, ist es leicht zu gewinnen. Schlecht spielen und trotzdem gewinnen – das ist die Kunst“, sagte Michael Fuchs augenzwinkernd. Die nächsten Gegner des deutschen Parade-Doppels kommen aus Irland. Morgen geht es gegen die Geschwister Sam & Chloe Magee, welche die an Nummer eins gesetzten Kanadier Toby Ng und Grace Gao aus dem Turnier warfen – der nächste Favoritensturz am heutigen Tag. Für ein weiteres gemischtes DBV-Doppel war heute Endstation. Till Zander & Laura Ufermann mussten gegen die Japaner Shintaro Ikeda & Reiko Shiota mit 12:21 und 11:21 die Waffen strecken.
Marinello & Overzier nicht mehr dabei
Große Überraschung auch im Damendoppel. Die an Position drei gesetzten Deutschen Sandra Marinello & Birgit Overzier zogen gegen das dänische Duo Maria Helsboel & Anne Skelbaek mit zweimal 19:21 den Kürzeren. Auch Alina Hammes mit ihrer Partnerin Laura Ufermann überstand die zweite Runde nicht. Schon in der am Morgen ausgespielten ersten Runde mussten sechs deutsche Damendoppel Federn lassen und flogen raus – die Krux eines Grand-Prix Turniers mit Gold-Status!  So wird die Damendoppel Disziplin ohne deutsche Beteiligung weitergeführt.
Fuchs & Roth schrammten an Sensation vorbei
Im Herrendoppel hingegen sieht es aus deutscher Sicht wesentlich besser aus: Hier stehen morgen gleich zwei Partien mit deutscher Beteiligung an. Fabian Holzer & Max Schwenger setzten sich gegen Yi Liu Zhao & Jiang Terry Yeo aus Singapur mit 21:14 und 21:15 durch. Morgen geht es dann gegen die Engländer Andrew Ellis & Chris Langridge. Weiter sind auch Ingo Kindervater & Johannes Schöttler. Sie kegelten die an Drei gesetzten Dänen Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding mit 21:19 21:15 aus dem Turnier. Sie müssen jetzt ebenfalls gegen Briten ran –  Marcus Ellis & Robin Middleton warten in der Runde der letzten acht. Dem dritten Doppel, das es in die zweite Runde schaffte, blieb der Eintritt ins Viertelfinale verwehrt. Philipp Droste & Patrik Neubacher unterlagen den Niederländern Jorrit de Ruiter & Dave Khodabux mit 17:21 15:21. Einsam ziehen sie ihre Runden: Die Weltranglisten-Dritten Mathias Boe & Carsten Mogensen aus Dänemark erreichten locker das Viertelfinale. Doch – heute Morgen bei ihrer Erstrundenbegegnung war das alles andere als souverän. Denn knapp an einer absoluten Sensation sind Michael Fuchs & Oliver Roth vorbeigeschrammt. Das neuformierte deutsche Doppel verlangte den Weltklassespielern alles ab und musste sich knapp in drei Sätzen mit 23:21 19:21 und 12:21 geschlagen geben – dabei führten die Deutschen im zweiten Satz schon mit 19:15.

Mittwoch - 1. Tag Hauptturnier
Peu à peu trennt sich die Spreu vom Weizen
Von Pascal Blum
Heute begann in der Saarbrücker Saarlandhalle die Hauptrunde. Nach der gestrigen Qualifikation gingen nun die gesetzten Badminton-Größen ins Rennen. Die Herreneinzel-Akteure trugen heute zwei Runden aus. Auf dem Spielplan stand weiterhin die erste Runde im Dameneinzel und im Mixed. Die Herren- und Damendoppel steigen erst morgen ins Turnier ein. Grundsätzlich bleibt festzuhalten: Die Zuschauer sahen auf den vier Spielfeldern packende Begegnungen – doch keiner der großen  Favoriten strauchelte. Im Feld trennt sich so peu à peu die Spreu vom Weizen.
Fuchs & Overzier souverän
Im Lager der deutschen Spitzenspieler gab es jedoch schon ein paar bittere Pillen zu schlucken. So kam für das Mixed Johannes Schöttler & Sandra Marinello in der ersten Runde das Aus. Sehr souverän hingegen agierten die diesjährigen US-Open Sieger: Michael Fuchs & Birgit Overzier setzten sich mit 21:8 und 21:11 gegen das dänische Duo Rasmus Bonde & Julie Houmann durch. In der zweiten Runde kommt es nun zum deutschen Duell gegen Max Schwenger & Isabel Herttrich. Auch das gemischte Doppel Till Zander & Laura Ufermann konnte sich für einen weiteren Durchgang qualifizieren. 
Karin Schnaase lieferte famosen zweiten Satz
Keine großen Probleme hatte bei ihrem Turnierauftakt die an Position zwei gesetzte Juliane Schenk. Sie gewann ihr Spiel gegen die Dänin Karina Joergensen mit 21:15 21:18 und trifft morgen auf die heute starke aufspielende Rong Wang aus Macao. Den Sprung in die nächste Runde schaffte von den deutschen Spielerinnen nur noch Carola Bott, die von der Absage ihrer Gegnerin Judith Meulendijks profitierte. Sie spielt morgen gegen die in Saarbrücken beheimatete Polin Olga Konon – eine interessante Partie. Durchaus teuer verkaufte sich heute Karin Schnaase, die gegen die an Position eins gesetzte Hongyan Pi antreten musste. Nach einem misslungenen 9:21-Satz lieferte die Deutsche gegen die Weltranglisten-Sechste aus Frankreich vor allem im zweiten mit dem 20:22 eine famose Leistung ab.
Dieter Domke quält verdrehtes Knie
Enttäuscht war Dieter Domke. Er musste sein erstes Spiel verletzt abbrechen. „Ich habe mir bei der WM das Knie verdreht. Heute habe ich es mal versucht, aber es geht einfach nicht. Es ist wirklich sehr schade, bei seinem Heimturnier aufgeben zu müssen“, sagt der 23-Jährige. Neben dem Spieler des BC Saarbrücken-Bischmisheim gab es für 13 weitere deutsche Akteure nur einen Auftritt beim Grand-Prix-Gold – für sie alle war das Turnier nach dem ersten Spiel zu Ende.
Dicky, immer wieder Dicky! – mag sich Marcel Reuter gedacht haben. Wie schon vor zwei Jahren schied der Saarländer gegen den an Position vier gesetzten Niederländer Dicky Palyama mit 21:17 15:21 15:21 aus. „Ich habe am Ende zu viele leichte Fehler gemacht. Ich war zu ungeduldig, ich wollte zu schnell den Punkt machen. Schade, jetzt ist es vorbei“, sagte Reuter, der beim TuS Wiebelskirchen das Badmintonspielen erlernte. In der zweiten Runde ausgeschieden sind auch Alexander Roovers, Mathieu Pohl, Andreas Heinz und Lukas Schmidt. Vor allem Pohl und Schmidt stemmten sich mit enormen Einsatz gegen die Niederlage. Ihre favorisierten Kontrahenten brauchten drei Sätze, um die jungen Deutschen niederzuringen. Für den Top-Favoriten Chen Long aus China begann der Start gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Litauer Kestutis Navickas durchaus holprig: Der ehemalige Spieler von Bischmisheim stand beim 11:21, 22:20 und 17:21 kurz davor, für eine riesige Überraschung zu sorgen.
„Alles in allem war das heute ein guter Tag für uns. Natürlich gibt es einige Wermutstropfen zu verkraften. Ein paar Spiele hätten wir nicht verlieren müssen. Aber so ist das manchmal. Vor allem die jungen Spieler haben mir heute teilweise sehr gut gefallen – aber man hat auch gesehen, dass wir in bestimmten Bereichen noch viel arbeiten müssen“, so Jakob Hoi, der Chef-Bundestrainer des Deutschen Badminton Verbandes.
Marc lieferte am späten Abend Match des Tages
Lospech hat der beste deutsche Herreneinzel-Spieler, Marc Zwiebler. Nach seinem Auftaktsieg gegen den Schweizer Christian Bösiger wartete der starke Chinese Kai Wen auf den in Saarbrücken an zwei geführten Deutschen. Es war das Match des Tages: Eine Stunde und 13 Minuten lang Badminton auf höchstem Niveau. Ein von beiden Seiten verbissen geführte Begegnung. Am Ende waren beide Spieler völlig ausgepumpt und stehend k.o. In dem aufregenden Dreisatz-Spiel, das erst um 23 Uhr beendet war, behielt Zwiebler am Ende mit 21:15 19:21 21:19 die Oberhand. Aber jetzt geht es weiter: Nun wartet der nächste ganz harte Brocken. Morgen muss er wiederum gegen einen Chinesen antreten. Und das ist kein Geringerer als Yi Lu. Der Bitburger Open Sieger von 2007 machte heute mit dem erst 16-jährigen dänischen Wunderkind Viktor Axelsen kurzen Prozess und besiegte den ersten U19-Weltmeister aus Europa mit 21:9 und 21:13. 

Dienstag - Qualifikationstag
Viele deutsch-deutsche Duelle beim Kampf um den Einzug ins Hauptfeld
Von Pascal Blum
In der Saarbrücker Saarlandhalle fliegen ab heute wieder die Federbälle. Um 9 Uhr eröffneten Turnierdirektor Frank Liedke und Saarbrückens Sportdezernent Harald Schindel die Bitburger Badminton Open 2010. Bei dem Grand-Prix Gold Turnier kämpfen insgesamt 242 Badminton-Asse aus 36 Nationen um den Einzug in die fünf Finalspiele, die am Sonntag ab 14 Uhr ausgetragen werden.  Am heutigen ersten Wettkampftag stand bei dem mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Turnier die Qualifikation auf dem Programm. Sie war geprägt von vielen deutsch-deutschen Duellen. So war es logischerweise nicht überraschend, dass viele DBV-Athleten den Sprung ins Hauptfeld meisterten. Im Herreneinzel schafften es gleich vier Spieler, im Herrendoppel vier Paare und im Mixed-Wettbewerb waren es derer drei. Leider gelang es keiner Spielerin in die nächste Runde einzuziehen. Eine Quali im Damendoppel wurde auf Grund der wenigen Anmeldungen nicht ausgespielt. Schmerzlich aus saarländischer Sicht: Nachwuchs-Spieler Dominic Becker vom BC Saarbrücken-Bischmisheim konnte sich im Einzel und im Herrendoppel nicht durchsetzen. Auch Club-Kollegin Benaria Plagens musste die Segel streichen.
Qualifizieren konnten sich
HE: Nils Rotter, Kai Schäfer, Philipp Droste, Fabian Scherpen;
HD: Raphael Beck & Fabian Scherpen, Steffen Becker & René Rother, Nils Rotter & Kai Schäfer, Philipp Droste & Patrik Neubacher;
MX: Felix Hoffmann & Kathrin Hoffmann, Raphael Beck & Natascha Thomé, Nils Rotter & Anika Dörr. 

Junge Chinesen boten Badminton-Demonstration
Wegen fehlender Weltranglistenpunke gingen heute auch einige chinesische Nachwuchs-Athleten auf den Court. Und dass fehlende Punkte nicht mit mangelnder Qualität gleichzusetzen ist, bewiesen sie eindrucksvoll. Die Qualifikations-Matches der jungen Asiaten waren eine Badminton-Demonstration. Sie setzen sich alle durch – und das, mit einer atemberaubenden Leichtigkeit. Keiner ihrer heutigen Gegner hatte auch nur den Hauch einer Chance.
Morgen steht für die Qualifikanten dann die Kür auf der Tagesordnung. In der morgen früh um 9 Uhr beginnenden Hauptrunde weht ein anderer Wind. Am zweiten Turniertag greifen die großen Namen ins Turnier ein. So spielt beispielweise die Vorjahressiegerin und derzeit Weltranglisten-Neunte Juliane Schenk um 19 Uhr gegen die Dänin Karina Joergensen. Bereits um 13.40 Uhr tritt der in Saarbrücken auf zwei gesetzte Marc Zwiebler gegen Christian Bösiger an – der Schweizer war übrigens schon im Vorjahr der Erstrundengegner von Zwiebler. Weiterhin bestreitet um 14.20 Uhr das deutsche Hoffnungs-Mixed   Michael Fuchs und Birgit Overzier ihr Auftaktmatch gegen das dänische Gespann Rasmus Bonde und Julie Houmann. Natürlich schlagen auch die ausländischen Top-Spieler zum ersten Mal auf: Ob der Chinese Chen Long, die Französin Hongyan Pi oder die Weltranglisten-Dritten Mathias Boe und Carsten Mogensen aus Dänemark – die Zuschauer in der Halle bekommen schon morgen Badminton vom Feinsten zu sehen.
Live-Stream als Service
Und für alle, die das Geschehen vor Ort nicht hautnah erleben können, bietet der Veranstalter wieder einen kostenlosen Service: Auf der Bitburger Open Homepage besteht via Live-Stream die Möglichkeit, das Grand-Prix Gold Turnier live zu verfolgen. Neben der Auswahl von zwei TV-Courts gibt es auch ein Livescoring – so weiß man auch, was auf den anderen Plätzen gespielt wird.

 


Vorschau auf die erste Saarbrücker Gold-Ausgabe
Juliane ist finaleverdächtig
Von Pascal Blum
(25.8.10) Die Bitburger Open sind erstmals in ihrer 23-jährigen Geschichte ein Grand Prix Gold Turnier – und damit der am höchsten dotierte Badmintonwettkampf in Deutschland und in diesem Jahr das einzige Grand-Prix Turnier in Europa mit Gold-Status. Vom 31. August bis 5. September trifft sich in der Saarbrücker Saarlandhalle wieder ein buntes Völkchen internationaler Stars, die aus allen fünf Kontinenten an die Saar reisen. Dass die Zuschauer vielleicht sogar frisch gekürte WM-Titelträger zu sehen bekommen, ist bei Durchsicht der Meldeliste nicht ausgeschlossen. „Viele der angekündigten Athleten aus China haben das Potenzial, bei der zurzeit stattfindenden Weltmeisterschaft in Paris einen Titel zu gewinnen“, weiß Turnierdirektor Frank Liedke.
Namhafte Chinesen
Beim mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turnier schlagen beispielsweise Xiaoli Wang & Yang Yu auf. Die beiden Doppel-Spezialistinnen beherrschen mit jeweils anderen Partnern die Weltspitze: Xiaoli Wang steht auf Nummer eins der Weltrangliste und Yang Yu auf Platz zwei. Mit dem in Saarbrücken an der Pole-Position gesetzten Chen Long kommt die aktuelle Nummer zwölf der Welt im Herreneinzel an die Saar. Im Dameneinzel haben die Chinesen ihre Senkrechtstarterin mit im Gepäck: Xuerui Li holte sich den Titel bei den Asienmeisterschaften und errang Anfang August den Sieg beim Grand-Prix Gold Turnier in Macao. Ebenfalls am Start sind im Mixed-Wettbewerb Nan Zhang & Yunlei Zhao, die in diesem Jahr bei den prestigeträchtigen All England triumphierten.
<//font>Wer kann die Chinesen ärgern?
Wenn Organisator Frank Liedke für seine Veranstaltung das perfekte Drehbuch für den Final-Sonntag schreiben dürfte, dann sähe dieser so aus: Die Underdogs aus Europa fordern die großen Favoriten aus dem Reich der Mitte heraus – denn die sind im Badminton das Maß aller Dinge. „Für die Zuschauer sind Endspiele mit rein asiatischen Duellen nicht so interessant. Daher wäre es schön, wenn sich auch einige Europäer durchbeißen könnten“, betont Liedke. So bleibt die Frage: Wer kann die Chinesen ärgern? Beste Chancen dazu hat sicherlich die aktuelle Nummer drei in der Welt im Herrendoppel – Mathias Boe & Carsten Mogensen. Doch neben den an eins gesetzten Dänen gibt es noch andere europäische Titel-Anwärter: So schickt das Nachbarland Frankreich im Dameneinzel mit Hongyan Pi eine absolute Favoritin ins Rennen. Die bei den Bitburger Open auf Position eins gesetzte Französin steht derzeit in der Welt auf Rang fünf und die 31-jährige Grande Dame des Badminton-Sports trug sich 2002 schon einmal in die Siegerliste der Bitburger Open ein. Ein Wörtchen mitreden will sicherlich auch die Nummer 16 in der Welt und beim Turnier in der Saarlandhalle auf Rang drei geführte Russin Ella Diehl. 
Können Deutsche das Heimspiel nutzen?
Die Phalanx der ausländischen Top-Spieler zu durchbrechen, hat sich die Riege der deutschen Nationalspieler auf die Fahnen geschrieben. Bei ihrem Heimspiel in Saarbrücken haben auch sie Erfolgsaussichten. Allen voran die Vorjahressiegerin und derzeit Weltranglisten-Achte Juliane Schenk. Die gebürtige Krefelderin ist auf Rang zwei gesetzt. „Sie ist sehr gut drauf und hat zuletzt sehr gute Ergebnisse eingefahren – Juliane ist finaleverdächtig“, sagt Jakob Hoi, der Chef-Bundestrainer des Deutschen Badminton Verbandes. Weiter wird der in der Welt an 16 und in Saarbrücken auf zwei positionierte Marc Zwiebler seinen Heimvorteil nicht kampflos der internationalen Konkurrenz überlassen. „Meine Spieler sind bei einem Heimturnier immer außergewöhnlich motiviert. Das ist etwas ganz Besonderes. Sie wollen sich präsentieren und zu Hause zeigen, was sie können. Nicht zuletzt deshalb, weil durch den Olympiastützpunkt viele von ihnen in Saarbrücken trainieren und leben“, macht Hoi deutlich.
Wie es sich anfühlt, ein Grand-Prix-Gold-Titel zu gewinnen, wissen Michael Fuchs & Birgit Overzier. Ende Juli holte sich das gemischte Doppel bei den US-Open den Titel. Allerdings sind die Rivalen um den Sieg nicht von Pappe: Beim Grand-Prix Gold Turnier stehen die Kanadier Toby Ng & Grace Gao in der Setzliste auf der Eins – gefolgt vom japanischen Duo Shintaro Ikeda & Reiko Shiota. Immer auf der Rechnung sollte man jedoch in allen Doppel-Begegnungen die Gespanne aus Dänemark und England haben. Exemplarisch wären hier die Briten Robert Blair & Gabrielle White im Mixed zu nennen. Oder die an Eins geführten Jenny Wallwork & Gabrielle White im Damen-Doppel. Auch meldeten erneut die Vorjahressieger im Mixed und nun auf Rang drei gesetzten Mikkel Delbo Larsen & Mie Schjoett-Kristensen aus Dänemark.
Wunderknabe Viktor Axelsen tritt in die Erwachsenenwelt ein
Und für die Badmintonkenner gibt es noch ein besonderes Schmankerl. Sie dürfen sich auf das Wunderkind Viktor Axelsen freuen. Der Däne wird beim Turnier sicherlich noch nicht ins Finale einziehen können – aber er ist ein Spieler, den man sich unbedingt anschauen sollte. Der erst 16-Jährige gilt als größtes europäisches Talent der vergangenen Jahre. Im April wurde er U19-Weltmeister im Herreneinzel – ein Kunststück, das zuvor noch keinem Einzelspieler aus Europa gelang. „Die Bitburger Open sind in diesem Jahr sehr stark besetzt. Dieses hohe Niveau ist für die deutschen Spieler ein großer Impuls, ihre bestmöglich Leistung abzurufen“, verspricht Jakob Hoi spannende Spiele.

Die Setzplätze
Marc Zwiebler und Juliane Schenk jeweils an zwei gesetzt
Herreneinzel
1 Chen Long (CHN)
2 Marc Zwiebler (GER)
3 Rajiv Ouseph (ENG)
4 Dicky Palyama (NED)
5 Brice Leverdez (FRA)
6 Carl Baxter (ENG)
7 Przemyslaw Wacha (POL)
8 Hans-Kristian Vittinghus (DEN)
Dameneinzel
1 Hongyan Pi (FRA)
2 Juliane Schenk (GER)
3 Ella Diehl (RUS)
4 Judith Meulendijks (NED)
5 Linda Zechiri (BUL)
6 Xuerui Li (CHN)
7 Jeanine Cicognini (SUI)
8 Elisabeth Cann (ENG)
Herrendoppel
1 Mathias Boe & Carsten Mogensen (DEN)
2 Biao Chai & Nan Zhang (CHN)
3 Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (DEN)
4 Mikkel Elbjoern & Christian John Skovgaard (DEN)
5 Ruud Bosch & Koen Ridder (NED)
6 Marcus Ellis & Robin Middleton (ENG)
7 Jorrit De Ruiter & Dave Khodabux (NED)
8 Laurent Constantin & Sebastien Vincent (FRA)
Damendoppel
1 Jenny Wallwork & Gabrielle White (ENG)
2 Lotte Jonathans & Pauline Van Dooremalen (NED)
3 Sandra Marinello & Birgit Overzier (GER)
4 Samantha Barning & Eeje Muskens (NED)
Mixed
1 Toby Ng & Grace Gao (CAN)
2 Shintaro Ikeda & Reiko Shiota (JPN)
3 Mikkel Delbo Larsen & Mie Schjoett-Kristensen (DEN)
4 Dave Khodabux & Samantha Barning (NED)
5 Nan Zhang & Yunlei Zhao (CHN)
6 Chris Adcock & Imogen Bankier (ENG/SCO)
7 Michael Fuchs & Birgit Overzier (GER)
8 Marcus Ellis & Heather Olver (ENG)

Meldungen gehen ein: China schickt Top-Spieler
Liedke: „Einige Kracher dabei!“
Von Pascal Blum
(7.7.10) Es ist kein Geheimnis: Die Chinesen sind im Badminton das Maß aller Dinge. Das Nonplusultra dieses Sports. Wenn ein Land in der aktuellen Weltrangliste in allen fünf Disziplinen insgesamt sieben Spieler beziehungsweise Paare besitzt, die unter den ersten drei Plätzen stehen, kann man getrost von absoluter Dominanz sprechen. Jetzt trafen aus dem Reich der Mitte die Meldungen für die Bitburger Open ein. „Und es sind einige Kracher dabei!“, wie es Veranstaltungsleiter Frank Liedke ausdrückt.
Beim Grand-Prix Gold Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle schlagen beispielsweise die amtierenden Herrendoppel-Weltmeister Yun Cai & Haifeng Fu auf. Die Finalisten des Super Series Turniers in Korea werden begleitet von der Nummer 13 der aktuellen Weltrangliste: Biao Chai & Nan Zhang. Weiter haben Xiaoli Wang & Yang Yu für das mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierte Turnier gemeldet. Die beiden Doppel-Spezialistinnen bilden ein Aufsehen erregendes Gespann: Die zwei Damen beherrschen mit jeweils anderen Doppelpartnern die Weltspitze. Xiaoli Wang steht auf Nummer eins der Weltrangliste und Yang Yu auf Platz zwei.
Vorfreude auf Chen Long
Mit Chen Long kommt die aktuelle Nummer sieben der Welt im Herreneinzel an die Saar. Und neben dem Finalisten bei den Super Series Swiss Open 2010 hat auch Zhengming Wang gemeldet, der sich im Endspiel der Asienmeisterschaften im April 2010 nur dem mehrfachen Weltmeister und Olympiasieger Lin Dan geschlagen geben musste. Im Dameneinzel haben die Chinesen ihre Senkrechtstarterin mit im Gepäck: Xuerui Li startete bei den Asienmeisterschaften als Qualifikantin, räumte nach und nach die Weltspitze aus dem Weg und holte sich den Titel. Ebenfalls am Start sind im Mixed-Wettbewerb Nan Zhang & Yunlei Zhao. Sie konnten in diesem Jahr das älteste Badmintonturnier der Welt gewinnen: Die prestigeträchtigen All England. Die weiteren Nominierungen Chinas sind Nachwuchsspieler, die aber auch schon punktuell gezeigt haben, was sie können. Wie beispielsweise Jingyun Xia, die im Dameneinzel der China Super Series bis ins Viertelfinale vordrang. Darunter sind also sicherlich auch einige Weltmeister von übermorgen.
Meldeschluss ist der 3. August
Dass die Zuschauer bei den Bitburger Open die in Paris frisch gekürten Weltmeister zu sehen bekommen, wird mit dieser Meldeliste immer wahrscheinlicher. „Viele der für Saarbrücken angekündigten Athleten aus China haben das Potenzial, bei der eine Woche vor der Bitburger Open stattfindenden Weltmeisterschaft einen Titel zu gewinnen“, sagt Frank Liedke. Noch bis 3. August ist die Meldeliste geöffnet. „Und ich hätte nichts dagegen, wenn es mit solch namhaften Anmeldungen weitergeht“ freut sich der Veranstaltungsleiter.

Bis 30. Mai gibt es beim Ticketkauf 25 Prozent Rabatt
Vorstoß der Bitburger Open in neue Dimensionen
Von Pascal Blum
(1.5.10) Es ist ein echter Quantensprung! Bei den Bitburger Open ist eine neue Ära angebrochen. Hier ist alles Gold, was glänzt! Erstmals in seiner 23-jährigen Geschichte ist das Grand-Prix-Turnier in der SaarLorLux Region jetzt in die Gold-Kategorie des Weltverbandes (BWF) aufgestiegen. Damit einher geht eine Erhöhung des Preisgeldes von 50.000 auf nunmehr 120.000 US-Dollar. Das vom 31. August bis 5. September 2010 in der Saarbrücker Saarlandhalle ausgetragene Turnier ist hiermit das am höchsten dotierte Badminton-Turnier in Deutschland – und das einzige Grand Prix Gold-Turnier in Europa. „Die Bitburger Open haben in der Badmintonwelt schon länger einen guten Ruf – doch nun spielen wir mit den Großen in einer Liga. Und wir hoffen, dass wir in diesem Jahr so manchen frischgebackenen Weltmeister oder WM-Medaillengewinner bei uns begrüßen können“, sagt Veranstaltungsleiter Frank Liedke.
Die Chancen dafür sind in der Tat so gut wie nie zuvor: Denn die Bitburger Open finden direkt im Anschluss an die Weltmeisterschaft statt. Die wird vom 23. bis 29. August in Paris ausgetragen – mit dem Schnellzug gerade eineinhalb Stunden von Saarbrücken entfernt. Neben dem gestiegenen Preisgeld und der kurzen Entfernung wird sicherlich auch die Erhöhung der nun zu gewinnenden Weltranglistenpunkte die Badmintonasse anlocken. „Aus meiner Sicht ist die Aufwertung des Turniers ein wichtiger Schritt nach vorne. Die unmittelbare Terminierung nach der WM könnte einige der weltbesten Spieler motivieren, in die saarländische Landeshauptstadt zu kommen und dieses Turnier ebenfalls zu spielen. Ich persönlich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge – je leistungsstärker die Konkurrenz, desto schwieriger wird es natürlich für unsere deutschen Athleten, möglichst weit nach vorne zu kommen“, betont Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes.
Ticketbestellung online
Die Badmintonfans aus aller Welt können sich jetzt schon online über die Website bitburger-open.de ihre Tickets bestellen. Es gibt wieder Gruppenermäßigungen und zeitlich gestaffelte Frühbucherrabatte. Wer sich beispielsweise noch bis zum 30. Mai seine Karten sichert, bekommt satte 25 Prozent Preisnachlass – und bis zum 30. Juni sind es immerhin noch 15 Prozent. „Ungeachtet dem neuen Grand Prix Gold-Status konnten wir die Preise für die Eintrittskarten nahezu stabil halten“, erklärt Liedke und sagt weiter: „Neu in diesem Jahr: Mit dem Familien- und dem Feierabendticket haben wir noch zwei attraktive Eintrittskategorien ins Leben gerufen.“ Die Zuschauer können sich auf ein großartiges Spektakel freuen. Und wer einmal da war, weiß: Bei den Bitburger Open geht es nicht ausschließlich nur um den schnellen Sport mit den gefiederten Bällen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ist immer fester Bestandteil des Turniers. Im attraktiven Publikumsbereich sorgt ein bunter Mix aus Sport, Unterhaltung und Shopping dafür, dass das Traditionsturnier zum Erlebnis für die ganze Familie wird.

Plakat für 2010 vorgestellt - Bitburger erstmals mit Status Grand-Prix-Gold
(15.3.10) Das Organisationsteam der Bitburger SaarLorLux Open hat das diesjährige Plakat vorgestellt (siehe rechte Spalte). Es zeigt als Motiv ein Actionfoto des dänischen Vorjahressiegers Jan O. Jörgensen. Der Termin des Turniers wurde aus dem Oktober nach vorne verlegt. Es findet nun in der ersten Septemberwoche statt. Damit liegt es in der Woche nach der Weltmeisterschaft, die vom 23. bs 29. August in Paris stattfindet.
Mit der Terminverlegung ist die Hoffnung verbúnden, dass viele Spieler an Paris noch Saarbrücken anhängen. Hilfreich hierzu soll auch die Aufstockung des Preisgeldes von 50 000 US-Dollar auf 120 000 US-Dollar sein. Damit wird das Turnier in der Turnierklassifikation der BWF in den Status "Grand Prix Gold" erhoben. Die "Bitburger" liegen damit höher als die German Open, die in diesem Jahr 80 000 US-Dollar ausschütteten.

Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV
Titelheld des Plakats für 2010 ist Vorjahressieger Jan Jörgensen.

© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.