Der DBV-Verbandstag...

      

...ist das oberste Organ des Deutschen-Badminton-Verbandes e.V. Er tritt einmal jährlich zusammen, üblicherweise im Juni. Er setzt sich zusammen aus satzungsgemäß festgelegten Delegierten der Landesverbände sowie der DBV-Führung.

Nachfolger und Vorgänger: Thomas Born (li) übernahm DBV-Führung von Karl-Heinz Kerst. Foto: Claudia Pauli

52. Ordentlicher DBV-Verbandstag am 11. Juni 2016 in Suhl
Thomas Born zum DBV-Präsidenten gewählt
Von DBV-Pressesprecherin Claudia Pauli
Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) wird seit dem 11. Juni 2016 von Thomas Born (Berlin) geführt. Der Präsident des Badminton-Verbandes Berlin-Brandenburg (BVBB) wurde im Rahmen des 52. Ordentlichen DBV-Verbandstags im thüringischen Suhl zum Nachfolger von Karl-Heinz Kerst (Kleve) gewählt, der nach zehn Jahren als Präsident des olympischen Spitzenverbandes nicht für eine weitere Amtszeit kandidierte. Thomas Born ist der insgesamt achte Präsident in der Geschichte des im Jahr 1953 gegründeten DBV.
Dank an Vorgänger Karl-Heinz Kerst
„Wir blicken auf eine sehr erfolgreiche Amtszeit von Dir zurück. Für Dein unermüdliches Engagement zum Wohle unseres schönen Badmintonsports – auch schon in über 30 Jahren zuvor, als Du für Deinen Heimat-Landesverband Nordrhein-Westfalen in verschiedenen Funktionen tätig warst – danke ich Dir im Namen des DBV sehr herzlich“, richtete der 50-Jährige Worte des Dankes an seinen Vorgänger Karl-Heinz Kerst. Thomas Born war bereits seit Februar 2015 – als Präsidiumsbeauftragter ohne festes Aufgabengebiet – vollumfänglich in die Arbeit des DBV-Präsidiums eingebunden und konnte sich somit optimal auf seine neue Funktion vorbereiten. Die Amtszeit von Thomas Born beträgt vier Jahre.
„Erfolgreich zu arbeiten ist nur möglich, wenn man ein entsprechendes Team um sich hat. Ich hatte das Glück, dass ich in den zehn Jahren ein hervorragendes Team hatte. Das erleichtert die Arbeit und motiviert immer wieder weiterzumachen“, so der bisherige „DBV-Chef“ Karl-Heinz Kerst. Die Delegierten hatten das langjährige Engagement des 69-Jährigen für und um den deutschen Badmintonsport kurz zuvor in besonderer Weise gewürdigt, indem sie Karl-Heinz Kerst zum Ehrenpräsidenten des DBV ernannten. Dieser hatte das Amt am 17. Juni 2006 von Prof. Dieter Kespohl (Hochspeyer) übernommen, der dem DBV bis dahin knapp 18 Jahre als Präsident vorstand. Der heute 78-Jährige wurde seinerzeit zum ersten Ehrenpräsidenten in der Historie des DBV gekürt.
Karl-Heinz Zwiebler als Vizepräsident wiedergewählt
Turnusgemäß erfolgte beim diesjährigen Verbandstag auch die Wahl des Vizepräsidenten Breitensport: Die Anwesenden sprachen dabei Karl-Heinz Zwiebler (Bonn), der das Amt seit 2008 innehat, erneut das Vertrauen aus. Der ehemalige Badminton-Nationalspieler wurde wie Thomas Born für vier Jahre gewählt.
Die weiteren inhaltlichen Schwerpunkte des 52. Ordentlichen DBV-Verbandstags bildeten die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Diskussion und die Abstimmung über mehrere Anträge auf Änderungen in der Satzung und in verschiedenen Ordnungen des DBV, die Entlastung von DBV-Organen sowie die Vergabe von Meisterschaften. Dem Großteil der ihnen vorgelegten Vorschläge folgten die Delegierten einstimmig.
Ehrenplakette für Baden-Württembergs Präsidenten Bernhard Mai
Die Zusammenkunft in Suhl bot zudem einen guten Anlass, um Ehrungen verdienter Verbandsangehöriger vorzunehmen: Während Elke Fix, Jörg Heiskel (beide Hessischer Badminton-Verband), Karlheinz Hohenadel, Michael Kotta und Hans Krieger (alle Baden-Württembergischer Badminton-Verband) die Ehrennadel des DBV überreicht bekamen, wurde Bernhard Mai, der Präsident des Baden-Württembergischen Badminton-Verbandes, sogar mit der Ehrenplakette des DBV ausgezeichnet.
Auch in diesem Jahr hielt das DBV-Präsidium einen Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der 16 Badminton-Landesverbände eine Konferenz ab. Im Anschluss an den DBV-Verbandstag kamen – ebenfalls traditionell – die Sportwarte der Landesverbände zu einer Sitzung zusammen.
Am Vorabend des DBV-Verbandstags hatte der Thüringer Badminton-Verband (TBV) als ausrichtender Badminton-Landesverband alle Delegierten und deren Begleitpersonen sowie weitere Gäste zu einem Empfang mit Abendessen eingeladen.
Meisterschaftsvergaben
Zunächst wurde in Suhl eine DM für das Jahr 2017 vergeben:
Die 48. Deutsche Junioren-Meisterschaft (U22) vom 21. bis 23. April 2017 ging an den Saarländischen Badminton-Verband, der sie in Saarbrücken abhalten will.
Dann folgten die Meisterschaftsvergaben für 2018:
Die 31. Deutsche Senioren-Meisterschaft O35 bis O75 vom 11. bis 13. Mai 2018 ging an den TV Völklingen (Saarländischer Badminton-Verband).
Die German Junior U19 vom 8. bis 11. März 2018 richtet wie gewohnt die SG EBT Berlin (Badminton-Verband Berlin-Brandenburg) aus.
Die 53. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U19 verbunden mit der 44. DMM U15 ging an den 1. BV Mülheim (LV NRW). Termin: 27. bis 29. April 2018.
Die 6. Deutsche Meisterschaft U13 am 17./18. März 2018 bekam der 1. BC Beuel (LV NRW).
Keine Ausrichter fanden sich für die DM U22 vom 13.-15. April 2018 und die DM U19/U17/U15 vom 9.-11. Februar 2018.

Wird am Samstag seine letzte Ansprache als DBV-Präsident halten: Karl-Heinz Kerst. Als Nachfolger stellt sich Thomas Born, der Präsident des Landesver-bandes Berlin-Brandenburg den Delegierten zur Wahl. Foto: Claudia Pauli

Beim DBV-Verbandstag am 11. Juni im thüringischen Suhl wird eine neue Ära eingeleitet
Nach zehn Jahren als Präsident: Karl-Heinz Kerst kandidiert nicht erneut
Eine Vorschau von DBV-Pressesprecherin Claudia Pauli
(10.6.16) Am 11. Juni 2016 endet im Deutschen Badminton-Verband (DBV) ein bedeutsamer Zeitabschnitt: Nach zehn Jahren als Präsident des olympischen Spitzenverbandes kandidiert Karl-Heinz Kerst (Kleve) beim 52. Ordentlichen DBV-Verbandstag im thüringischen Suhl nicht für eine weitere Amtszeit. „Meine Zeit als Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes ist durch zahlreiche schöne Erlebnisse geprägt. Die vielen positiven Entwicklungen im deutschen Badmintonsport haben mich stets in meiner Arbeit motiviert“, meint der engagierte Ehrenamtler, der einen Tag vor der Zusammenkunft seinen 69. Geburtstag begeht.
Karl-Heinz Kerst übernahm das Amt am 17. Juni 2006 von Prof. Dieter Kespohl (Hochspeyer), der den DBV bis dato knapp 18 Jahre als Präsident geführt hatte. Der noch amtierende „DBV-Chef“ hatte bereits vor rund einem Jahr angekündigt, dass er 2016 nicht erneut zur Wahl steht. 
Neben dem Präsidenten des DBV wird in diesem Jahr turnusgemäß auch der Vizepräsident Breitensport gewählt. Dieses Amt hat derzeit Karl-Heinz Zwiebler (Bonn) inne. Über den Vizepräsidenten Leistungssport (Dietrich Heppner; Frechen) und den Vizepräsidenten Wettkampfsport (Gerd Pigola; Leipzig) entscheiden die Delegierten erst wieder 2018.
Die weiteren inhaltlichen Schwerpunkte des 52. Ordentlichen DBV-Verbandstags bilden die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Diskussion und die Abstimmung über mehrere Anträge auf Änderungen in der Satzung und in verschiedenen Ordnungen des DBV, die Entlastung von DBV-Organen, die Wahl eines/einer Good Governance-Beauftragten sowie die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2017/2018. Die Zusammenkunft bietet zudem stets einen guten Anlass, um Ehrungen verdienter Verbandsangehöriger vorzunehmen.
Traditionell hält das DBV-Präsidium einen Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der 16 Badminton-Landesverbände eine Konferenz ab – so auch in Suhl. Genauso kommen wie in den Vorjahren im Anschluss an den DBV-Verbandstag die Sportwarte der Landesverbände zu einer Sitzung zusammen.
Eine „feste Einrichtung“ ist zudem der Empfang mit Abendessen, zu dem der jeweils ausrichtende Badminton-Landesverband am Vorabend des DBV-Verbandstags einlädt: In diesem Jahr wird somit Volkmar Burgold, der Präsident des Thüringer Badminton-Verbandes (TBV), alle Delegierten und deren Begleitpersonen sowie weitere Gäste begrüßen.

Die bisherigen Präsidenten des DBV
1. Dr. Hans Riegel Bonn 1953 bis 1962
2. Hubert Brohl Düsseldorf 1962 bis 1971
3. Hans Hoffmann Hannover 1971 bis 1974
4. Hans-Peter Küsters Krefeld 1974 bis 1976
5. Dr. Heinz Barge Oberhausen 1976 bis 1988
6. Prof. Dieter Kespohl Hochspeyer 1988 bis 2006
7. Karl-Heinz Kerst Kleve seit 2006.

Das DBV-Präsidium bleibt unverändert: (v.l.) Karl-Heinz Zwiebler, Dietrich Heppner, Karl-Heinz Kerst, Gerd Pigola, Detlef Poste.
Präsent an den Ausrichter: DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst (re) bedankt sich bei Thomas Paul, dem Präsidenten des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Betreuer des DBV-Satzungswerkes: Jens Kaspuhl projizierte erarbeitete Satzungs- und Ordnungsänderungen unmittelbar auf eine Leinwand. Fotos: MK

51. Ordentlicher DBV-Verbandstag am 13. Juni 2015 in Schwerin
Verbandstag durch große Einigkeit geprägt
Ein Bericht von DBV-Pressesprecherin Claudia Pauli
(15.6.15) Sachliche Diskussionen, überwiegend einstimmige Entscheidungen und eine gelungene Premiere: Der 51. Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), der am 13. Juni 2015 in Schwerin abgehalten wurde, verlief gleichermaßen harmonisch wie zügig. Dabei sorgte der Badmintonverband Mecklenburg-Vorpommern (BVMV) in organisatorischer Hinsicht für einen reibungslosen Ablauf der diesjährigen Zusammenkunft. Der rund 2.800 Mitglieder zählende Landesverband feiert 2015 sein 25-jähriges Bestehen und nahm dieses zum Anlass, um zum ersten Mal in seiner Geschichte als Ausrichter des Ordentlichen DBV-Verbandstags zu fungieren.
DBV-Haushalt einstimmig genehmigt
Die Delegierten aus den zusammen 16 Badminton-Landesverbänden und des DBV genehmigten in Schwerin das Rechnungsergebnis für das abgelaufene Haushaltsjahr 2014 ebenso einstimmig wie den Nachtragshaushalt für das laufende Haushaltsjahr 2015 und den Haushaltsplan für das kommende Haushaltsjahr 2016. Auch die Anträge auf Änderungen in der Satzung und in verschiedenen Ordnungen des olympischen Spitzenverbandes wurden angenommen – die meisten davon ohne Gegenstimme. Anschließend folgten die Delegierten einstimmig dem Vorschlag von Heinz Dieter Meier, Präsident des Bremer Badminton-Verbandes (BBV), die DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. und 4. der Satzung zu entlasten.
Verdiente Verbandsangehörige ausgezeichnet
Auch 2015 hatte DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst „die schöne Aufgabe, verdiente Mitarbeiter in unseren Verbänden zu ehren“.
Bernd Pfeifer (Präsident Hessischer Badminton-Verband), Andreas Kuhaupt (Vizepräsident Leistungssport Hessischer Badminton-Verband), Hans-Lothar Lortz (Vizepräsident Finanzen Hessischer Badminton-Verband) und Wilfried Jörres (Vizepräsident Leistungssport und Sportentwicklung Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) erhielten „für besondere Verdienste um den Badmintonsport“ die DBV-Ehrennadel.
Bernd Wessels (Vizepräsident Wettkampsport Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) wurde „für besonders hervorragende Verdienste um den Badmintonsport“ sogar mit der DBV-Ehrenplakette bedacht. Dabei handelt es sich um die vierthöchste Ehrung auf Bundesebene nach der Ehrenpräsidentschaft, der Ehrenmitgliedschaft und dem DBV-Ehrenring.
Meisterschaften vergeben
Im Rahmen der Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2016/2017 erhielt der SV Fun-Ball Dortelweil (Hessischer Badminton-Verband) den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften U15/U17/U19 (17. bis 19. Februar 2017).
Die SG EBT Berlin (Badminton-Verband Berlin-Brandenburg), die bereits seit 2008 ununterbrochen die „German Juniors“ organisiert und auch 2016 die weltbesten Nachwuchsasse empfangen wird, führt in zwei Jahren abermals die Internationalen Deutschen Meisterschaften U19 (9. bis 12. März 2017) durch.
Derweil zeichnet die TSG Bergedorf (Hamburger Badminton Verband) 2017 für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften U13 (18./19. März 2017) verantwortlich.
Die Deutschen Junioren-Meisterschaften (21. bis 23. April 2017) wurden seitens der Delegierten an den 1. BC Beuel (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) vergeben,
Gastgeber der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften U19 und U15 (28. bis 30. April 2017) wird der 1. BV Mülheim (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) sein und die DJK SG Solingen (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) führt 2017 die Deutschen Senioren-Meisterschaften O35 bis O75 (26. bis 28. Mai 2017) durch.
Außerdem erhielt die OTG Gera (Thüringer Badminton-Verband) nachträglich den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften U15/U17/U19 2016 (12. bis 14. Februar 2016), die kurzfristig neu vergeben werden mussten.
Karl-Heinz Kerst tritt 2016 nicht erneut an
Die Durchführung des 52. Ordentlichen DBV-Verbandstags übernimmt der Thüringer Badminton-Verband (TBV): Das oberste Organ des rund 200.000 Mitglieder zählenden olympischen Spitzenverbandes tritt am 11. Juni 2016 vermutlich in Suhl zusammen. Im Jahr 2017 werden die Delegierten beim Saarländischen Badmintonverband (SBV) zu Gast sein, der Termin für die Jahresmitgliederversammlung wird noch abgestimmt.
Wahlen standen in Schwerin nicht auf der Tagesordnung. Im kommenden Jahr bestimmen die Delegierten über das Amt des Präsidenten und das Amt des Vizepräsidenten Breitensport, während die Vizepräsidenten Wettkampfsport und Leistungssport turnusgemäß erst 2018 wieder gewählt werden müssen. Karl-Heinz Kerst (Kleve) gab bekannt, dass er 2016 – nach dann zehnjähriger Amtszeit als Präsident des DBV – nicht für eine weitere Wahlperiode kandidieren wird.
Vielfältiges Programm
Auch 2015 traf sich das DBV-Präsidium am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der 16 Badminton-Landesverbände zu Gesprächen. Genauso hielten wie in den Vorjahren im Anschluss an den Verbandstag die Sportwarte der Landesverbände eine Sitzung ab.
Eingeläutet wurde der 51. Ordentliche DBV-Verbandstag mit einem Empfang am Vorabend der Zusammenkunft, bei dem BVMV-Präsident Thomas Paul die Gäste, die aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland nach Mecklenburg-Vorpommern gereist waren, im Namen des ausrichtenden Landesverbandes begrüßte.

Beim diesjährigen DBV-Verbandstag am 13. Juni stehen keine Wahlen auf der Tagesordnung
Der Badminton-Verband Mecklenburg-Vorpommern ist in Schwerin erstmals Gastgeber 
Eine Vorschau von DBV-Pressesprecherin Claudia Pauli
(11.6.15) Der 51. Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) wird in diesem Jahr erstmals vom Badminton-Verband Mecklenburg-Vorpommern (BVMV) ausgerichtet: Am 13. Juni 2015 tritt das oberste Organ des rund 200.000 Mitglieder zählenden olympischen Spitzenverbandes ab 9.30 Uhr im NH Hotel Schwerin zusammen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte bilden die Diskussion und die Abstimmung über mehrere Anträge auf Änderungen in der Satzung und in verschiedenen Ordnungen des DBV, die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Entlastung von DBV-Organen, Ehrungen sowie die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2016/2017.
Wahlen stehen hingegen in diesem Jahr nicht auf der Tagesordnung. Nachdem 2014 Gerd Pigola (Leipzig) als Vizepräsident Wettkampfsport ebenso für eine weitere Amtszeit von vier Jahren wiedergewählt wurde wie Dietrich Heppner (Frechen) als Vizepräsident Leistungssport, bestimmen die Delegierten im nächsten Jahr über das Amt des Präsidenten und das Amt des Vizepräsidenten Breitensport. Der Deutsche Badminton-Verband wird seit 2006 von Karl-Heinz Kerst (Kleve) geführt, für den Breitensport zeichnet innerhalb des DBV-Präsidiums seit 2008 Karl-Heinz Zwiebler (Bonn) verantwortlich.
Am Vortag trifft sich das DBV-Präsidium mit den Landesfürsten
Seit vielen Jahren trifft sich das DBV-Präsidium stets einen Tag vor dem Verbandstag mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der 16 Badminton-Landesverbände zu Gesprächen. Diese Tradition wird in Schwerin fortgesetzt. Genauso halten, wie in den Vorjahren, im Anschluss an den Verbandstag die Sportwarte der Landesverbände eine Sitzung ab.
Am Vorabend des DBV-Verbandstags wird BVMV-Präsident Thomas Paul im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen im Namen des ausrichtenden Landesverbandes alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste begrüßen. Der Badmintonverband Mecklenburg-Vorpommern feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und hat dieses zum Anlass genommen, um als Gastgeber zu fungieren.

Verbandstag 2014 tagte am 14. Juni aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums von Traditionsverein TSB in Schwäbisch Gmünd
Gerd Pigola und Dietrich Heppner als Vizepräsidenten wiedergewählt
(16.5.14 MK,CP ) Konfliktreichstes Thema des DBV-Verbandstages 2014 waren die Mitgliedsbeiträge, die die Landesverbände an den Bundesverband abzuführen haben. Zwar war im Vorjahr diesbezüglich ein Beschluss für den Zeitraum 2014 bis 2017 gefasst worden, dieser hatte jedoch eine Hintertür offen gelassen. Sollte der DBV nachweisen können, dass sein Defizit trotz strengster Haushaltsdisziplin bestehen bliebe, so sollte über das Thema erneut gesprochen werden. Diesen Nachweis hatte das DBV-Präsidium offenbar überzeugend bringen können, sodass es den Antrag auf eine Erhöhung des Gesamtbeitrags von 440 000 Euro auf 465 000 Euro für 2015 bis 2017 stellte. Damit konnten sich die Antragsteller bei den Landesverbänden zwar nicht ganz durchsetzen aber immerhin gestanden diese ihrem Dachverband eine gestaffelte Erhöhung auf 455 000 (für 2015), 460 000 (für 2016) und 465 000 Euro (für 2017) zu. Dieser Betrag wird nun nach einem vorgegebenen Aufteilungsschlüssel auf die Landesverbände umgelegt.
„Wir haben durch die Staffelung der Beitragsanteile der Landesverbände einen guten Kompromiss zwischen dem Dachverband und seinen Landesverbänden gefunden“, meinte DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst. Er betonte in diesem Zusammenhang, dass diese Erhöhung aus seiner Sicht lediglich der Einstieg in eine grundsätzliche Diskussion über die Verbesserung der Entwicklung und Finanzierung des gesamten Badmintonsports in Deutschland – sowohl bezogen auf die Vereine als auch auf die Landesverbände und den Bundesverband – sein könne. Neben einem Grundbeitrag muss jeder BLV entsprechend der Anzahl der ihm angehörenden Vereine und der am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften (ab der Altersklasse O19) Zahlungen an den DBV leisten.
Ordnungsänderungen problemlos
Jeweils einstimmig verabschiedeten die Delegierten den Haushalt für das abgelaufene Haushaltsjahr 2013, den Nachtragshaushalt für das laufende Haushaltsjahr 2014 und den Haushaltsplan für das kommende Haushaltsjahr 2015. Auch im Zusammenhang mit den Anträgen auf Änderungen in der Satzung und in verschiedenen Ordnungen des DBV herrschte unter den Stimmberechtigten durchweg Einigkeit: Alle Anträge wurden positiv beschieden. Bemerkenswerteste Ordnungsänderung war die Neuaufnahme einer "Datenschutzordnung" in das Satzungswerk des Deutschen Badminton-Verbandes. Damit wurde einer Anforderung des Bundesdatenschutzgesetzes Genüge getan.
Ein Gegenkandidat
Bei den beiden anstehenden Wahlen gab es die nicht gerade häufige Situation, dass sich für das Amt des Vizepräsidenten Wettkampfsport mit Jochen Heumos aus Ratzeburg ein Gegenkandidat für Amtsinhaber Gerd Pigola angeboten hatte. Pigola wurde aber in geheimer Wahl mit 354 zu 53 Stimmen in seinem Amt bestätigt. Anschließend wurde auch Dietrich Heppner als Vizepräsident Leistungssport für die nächsten vier Jahre wiedergewählt.
„Ich freue mich, dass die bewährte Zusammenarbeit fortgeführt werden kann. Sie gestaltete sich in den vergangenen Jahren sehr erfreulich, kooperativ und sachdienlich. Auch wenn es innerhalb des Präsidiums mitunter zu Meinungsverschiedenheiten in der Sache kam, gab es nie persönliche Differenzen“, sagte DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst. Die Wahl des Präsidenten sowie des Vizepräsidenten Breitensport (Karl-Heinz Zwiebler, Bonn) erfolgt turnusgemäß beim DBV-Verbandstag 2016.
Michael Jacob (Enkenbach-Alsenborn) tritt als einer von zwei DBV-Kassenprüfern die Nachfolge von Wolfgang Schuch (Berlin) an, nachdem dieser nach 26 Jahren in dieser Funktion nicht für eine weitere Amtszeit kandidierte. Wolfgang Schuch hatte den Anwesenden zuvor die Entlastung des DBV-Präsidiums bzgl. der Jahresrechnung und der Geschäftsführung vorgeschlagen. Diesem Vorschlag kamen die Stimmberechtigten einstimmig nach.
Bestätigt wurden von den Delegierten Thomas Lohwieser (Berlin) als von der Jugendvollversammlung gewählter Vorsitzender des Verbandsausschusses für Jugend, Arno Schley (Wiebelskirchen) als von der Bundesligavollversammlung gewählter Vorsitzender des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten sowie Hannes Käsbauer (Saarbrücken) als Aktivenvertreter und Johanna Goliszewski (Mülheim an der Ruhr) als Stellvertreterin.
Meisterschaftsvergabe
Die kommenden Deutschen Meisterschaften wurden wie folgt vergeben: DM U13 für 2015 an den 1. BC Beuel, für 2016 an den 1. BV Mülheim.
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U19/U15: für 2015 an den 1. BV Mülheim, für 2016 an Fortuna Regensburg.
Die DM O35 bis O75 wurde auch für 2016 wieder an EBT Berlin vergeben. EBT erhielt ebenso die German Juniors (U19) für 2016. Für die DM U22 2016 erhielt der niedersächsische Verein VfB/SC Peine den Zuschlag. Kein Ausrichter konnte für die Deutsche Jugendmeisterschaft 2016 gefunden werden. Sie wird nun vom Präsidium vergeben, wenn sich nachträglich ein Ausrichter anbietet.
BWBV war der Gastgeber
Gastgeber des Verbandstages war der Baden-Württembergische Badminton-Verband. Als Austragungsort war Schwäbisch Gmünd mit dem Kulturzentrum "Prediger" ausgewählt worden. Dafür gab es einen zweifachen Anlass. Einmal feierte der dortige Verein TSB-Badminton mit seinem verdienstvollen Abteilungsleiter Hartmut Meis sein 50-jähriges Gründungsjubiläum. Zum anderen wurde in der Stadt nach einem gewaltigen innerstädtischen Umbau die Landesgartenschau 2014 durchgeführt. In diesem Zusammenhang war als Stadtumgehung mit dem 2,2 km langen Einhorn-Tunnel die teuerste Ortsumgehung Deutschlands entstanden.

Bleibt in vertrauter Besetzung zusammen: Das DBV-Präsidium mit (v.l.) Vizepräsident Breitensport Karl-Heinz Zwiebler, Vizepräsident Leistungssport Dietrich Heppner, Präsident Karl-Heinz Kerst, Geschäftsführer Detlef Poste, Vizepräsident Wettkampfsport Gerd Pigola.
Wurde von Präsident Kerst verabschiedet: Wolfgang Schuch (li) aus Berlin war 26 Jahre als Kassenprüfer tätig.
Lange Vereinsgeschichte: Der TSB Schwäbisch Gmünd richtete in den achtziger Jahren große internationale Turniere aus.
Rundgang für die Delegierten: Gastgeber Bernhard Mai, der Präsident des BWBV (2.v.r.) hatte nach Abschluss der Tagung eine Führung über die Landesgarten-schau organisiert. Fotos: MK

Sitzungen und Empfang
Im Anschluss an den Verbandstag hielten die Sportwarte der Badminton-Landesverbände eine Sitzung ab. Außerdem fand eine Informationsveranstaltung zu Themen wie „Spieler-Identifikationsnummer“ und „Badminton Tournament Planner“ statt. Das DBV-Präsidium hatte sich wie in den Vorjahren tags zuvor mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände zusammengesetzt, um spezielle Fragestellungen intensiv zu diskutieren.
Einen gelungenen Auftakt des „Jubiläums-Verbandstags“ bildete ein Empfang mit Abendessen am Freitagabend zu dem BWBV-Präsident Bernhard Mai (Nürtingen) im Namen des ausrichtenden Landesverbandes alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste eingeladen hatte. Unter anderem nahmen der Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold, der 1. Bürgermeister, Dr. Joachim Bläse, der Vorsitzende des Sportkreises Rems-Murr, Manfred Pawlita, sowie der Präsident des Württembergischen Landessportbundes, Klaus Tappeser, daran teil.
Der DBV-Verbandstag 2015 wird am 13. Juni 2015 in Schwerin stattfinden.

Die Verbandstagsdelegierten.
Beim geselligen Beisammensein am Abend überreichte DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst (li) dem gastgebenden NRW-Präsidenten Ulrich Schaaf eine Spende für die Jugendarbeit. Fotos: MK

DBV-Verbandstag 2013 in Münster legte Landesverbandsbeiträge für die nächsten vier Jahre fest
Heimlicher Mittelpunkt waren die Ereignisse in Jakarta
(18.6.13 MK) Bei den Beratungen des diesjährigen DBV-Verbandstages am 14. Juni im Mecure City-Hotel in Münster sah man immer wieder, wie Ergebnisspicker dem DBV-Vizepräsidenten Karl-Heinz Zwiebler Zettel nach vorne zum Präsidiumstisch brachten. Der Vater des Deutschen Meisters Marc wurde auf diese Weise über den Fortgang des Halbfinalspiels seines Sohnes Marc gegen Sugiarto bei den Indonesien Open unterrichtet.
Durch die Aufsehenden erregende Siegesserie von Marc Zwiebler und Juliane Schenk in Jakarta stand bei den Delegierten der Landesverbände das Spitzenbadminton im heimliche Mittelpunkt des Interesses.
Zwei Aufregerthemen gab es bei der Diskussion dann aber doch. Zum einen standen die Mitgliedsbeiträge der Landesverbände in der Diskussion.  Das DBV-Präsidium hatte einen Antrag vorgelegt, nach dem in den nächsten vier Jahren aus diesen Mitgliedsbeiträgen jeweils 440 000 Euro pro Jahr zusammenkommen sollten. Diese Zahl war ein Kompromiss aufgrund etlicher Beratungen während der letzten Monate. Der LV Hamburg machte dann überraschend einen Vorstoß, diese Zahl pro Jahr um 5000 Euro höher anzusetzen, da die 440 000 zu einer Unterdeckung des Gesamthaushaltes des DBVs  führten. Nach einer Sitzungsunterbrechung fand der Vorschlag bei der Mehrheit der Landesverbänden jedoch keine Zustimmung. Der ursprüngliche Antrag wurde verabschiedet.
Zweites kontroverses Thema war - wieder einmal - die völlig Freigabe für den Ausländereinsatz, den die Bundesligavollversammlung beantragt hatte. Er wurde nach Diskussion abgelehnt. Die Befürchtung der Delegierten, dass in unseren Spitzenclubs nur noch Ausländer spielen würden und dass es durch unkontrollierten Einsatz zu Wettbewerbsverzerrungen kommen könne, überwog.
Ansonsten herrschte Einvernehmlichkeit. Das DBV-Präsidium wurde entlastet. Die beantragten Änderungen in Satzung und diversen Ordnungen wurden verabschiedet.
Meisterschaftsvergabe
Einvernehmlich verlief auch die Vergabe der deutschen Meisterschaften, da sich für die ausgeschriebenen Veranstaltungen jeweils nur ein Verein beworben hatte. Sie wurden wie folgt vergeben:

Deutsche Meisterschaft U13 2014(!) am 17./18. Mai 2014 an Wedeler TSV (Hamburger Badminton-Verband),
Deutsche Meisterschaft U15/U17/U19 2015 vom 6. bis 8. Februar 2015 an OTG 1902 Gera (Thüringer Badminton-Verband),
Internationale Deutsche Meisterschaften U19 (German Junior) 2015 vom 5. bis 8. März 2015 an SG EBT Berlin (Badminton-Verband Berlin-Brandenburg),
Deutsche Junioren-Meisterschaften (U22) 2015 vom 17. bis 19. April 2015 an SV Fortuna Regensburg (Bayerischer Badminton-Verband),
Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U19 und U15 vom 1. bis 3. Mai 2015 an TuS 1872 Schwanheim (Hessischer Badminton-Verband),
Deutsche Senioren-Meisterschaften O35 bis O75 2015 vom 15. bis 17. Mai 2015 an SG EBT Berlin (Badminton-Verband Berlin-Brandenburg).

Wahlen standen diesmal nicht an. Der Verbandstag 2014 findet am 14. Juni in Schwäbisch Gmünd statt. 2015 treffen sich die Delegierten am 13. Juni in Mecklenburg-Vorpommern, voraussichtlich in Schwerin.
Ein Bericht über die beim Verbandstag vorgenommenen Ehrungen findet sich hier.

Morgen findet in Münster der DBV-Verbandstag 2013 statt
Wahlen stehen nicht auf der Tagesordnung - Bundesliga hat Ausländerfreigabe beantragt
Von Claudia Pauli
(14.6.13) Die Diskussion und die Abstimmung über zahlreiche Anträge auf Änderungen in der Satzung und in verschiedenen Ordnungen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) – darunter insbesondere die Festlegung des von den Badminton-Landesverbänden zu entrichtenden Beitrages an den DBV für die Kalenderjahre 2014 bis 2017 –, die Genehmigung des DBV-Haushaltes, Ehrungen sowie die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2014/2015 bilden die Schwerpunkte des 49. Ordentlichen DBV-Verbandstages. Wahlen stehen hingegen in diesem Jahr nicht auf der Tagesordnung.
Das oberste Organ des rund 205.000 Mitglieder zählenden olympischen Spitzenverbandes tritt am kommenden Samstag (15. Juni 2013) ab 9.30 Uhr im Mercure Hotel Münster City zusammen. Als Gastgeber der diesjährigen Zusammenkunft fungiert entsprechend der Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW), der in diesem Jahr – wie der Bundesverband, der Hessische Badminton-Verband (HBV) und der Schleswig-Holsteinische Badminton-Verband (SHBV) – sein 60-jähriges Bestehen begeht.

Traditionell trifft sich das DBV-Präsidium bereits tags zuvor mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände zu Gesprächen. Im Anschluss an den 49. Ordentlichen DBV-Verbandstag halten die Sportwarte der 16 Badminton-Landesverbände eine Sitzung ab. Außerdem findet am Samstag eine Informationsveranstaltung zum Thema „Spieler-Identifikationsnummer“ statt.
Gastgebender Landesverband Nordrhein-Westfalen eröffnet mit Empfang
Am Freitagabend lädt BLV-NRW-Präsident Ulrich Schaaf im Namen des ausrichtenden Landesverbandes alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden und vom DBV sowie weitere Gäste zu einem Empfang mit Abendessen ein. Unter anderem wird diesem der Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW), Walter Schneeloch, beiwohnen. Am Samstag erhalten die Angereisten anlässlich eines gemeinsamen Abendessens abermals die Möglichkeit, sich ausführlich über aktuelle Themen auszutauschen. Genauso besteht für sie dabei die Gelegenheit, die wenige Stunden zuvor getroffenen Beschlüsse und aufgeworfenen Fragen zu besprechen.
Münster ist 2013 zum zweiten Mal in der Geschichte des im Jahr 1953 gegründeten Deutschen Badminton-Verbandes Austragungsort der Zusammenkunft: Am 10. Juni 1978 wurde bereits der 24. Ordentliche DBV-Verbandstag in der Großstadt in Westfalen durchgeführt.

DBV-Verbandstag 2013 am 15. Juni im westfälischen Münster
(22.2.13) Die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Badminton-Verbandes findet am Samstag, dem 15. Juni 2013 in Münster statt. Gastgeber ist der Landesverband Nordrhein-Westfalen. Bereits am Freitag treffen sich die Präsidenten der Landesverbände zu einer Konferenz mit dem DBV-Präsidium. Für den Samstagnachmittag sind außerdem eine Sportwartetagng und eine Informationsveranstaltung rund um die Ergebnisdienst Kroton vorgesehen.

Stimmten unter anderem über die Aufnahme von Maßnahmen zur Verhinderung jeglicher Form von Gewalt in das Satzungswerk des DBV ab: die Delegierten der Landesverbände beim "Kartenzeichen".
Können auch für die nächsten vier Jahre weiter zusammenarbeiten: DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst (re) und Vize Karl-Heinz Zwiebler.
Erhielt von DBV-Präsident Kerst beim gemeinsamen Abendessen der Delegierten ein Erinnerungsgeschenk: Johann Langhammer (li), der Präsident des gastgebenden Landesverbandes Sachsen-Anhalt.

Künftig gibt es eine Deutsche Jugendmeisterschaft für die Altersstufe U13
DBV-Verbandstag in Dessau: Präsident Karl-Heinz Kerst wiedergewählt
(17.6.12 MK) Keine Veränderungen in der DBV-Führung. Präsident Karl-Heinz Kerst wurde beim 48. Ordentlichen Verbandstag des DBV wiedergewählt. Der Klever führt damit für vier weitere Jahre den Verband. Erstmals wurde er 2006 an die Verbandsspitze gewählt. Ebenso einstimmig wurde Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler (Bonn), der im DBV-Präsidium die Bereiche Breitensport und Schulsport vertritt, erneut in sein Amt gewählt.
Vorsitzender des Verbandsgerichtes bleibt Achim Riedel (Berlin). Er hat das Amt seit 2000 inne, wobei er Mitglied im Verbandsgericht jedoch schon seit 1974 ist. Als Beisitzer gewählt wurden Jürgen Krieg (Donaueschingen) und Volkmar Kuhlig, der frühere Präsident des Landesverbandes Berlin-Brandenburg. 
Delegierte aus allen 16 Landesverbänden waren am 16. Juni im NH-Hotel in der Bauhausstadt Dessau vertreten. Die Versammlung verlief zügig und ohne Kontroversen. Die Rechenschaftsberichte und der Haushalt wurden ohne größere Aussprachen akzeptiert. Hauptteil von Satzungs- und Ordnungsänderungen war die Aufnahme von Maßnahmen zur Verhinderung jeglicher Form von Gewalt im Sport, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art ist. Alle Trainer im DBV und in den Landesverbänden müssen künftig vor Ausstellung einer Lizenz einen diesbezüglichen "Ehrenkodex" unterzeichnen.
Als Neuerung im sportlichen Bereich wurde die Einführung einer Deutschen Meisterschaft bei der Jugend für die Altersstufe U13 beschlossen. Sie wird erstmals 2013 ausgetragen und ist zunächst - um Erfahrungen zu sammeln - von der bisherigen DM U19/U17/U15 abgekoppelt.
Die Deutschen Meisterschaften für das Jahr 2014 wurden wie folgt vergeben:

DM O35-O70 an EBT Berlin (BBB),
DM U22 an STC Solingen (NRW),
German Juniors U19 an EBT Berlin (BBB),
DM U19/17/15 an RW Wesel (NRW),
DM Mannschaften U19 und U15 an TV Dillingen Donau (BAY).

Im Anschluss an die Tagung waren für die Delegierten erstmals drei Workshops eingerichtet worden. Sie befassten sich mit der Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern, mit Entwicklungsmöglichkeiten im Schulsport und mit der Weiterentwicklung des Ergebnisdienstes Kroton.

Der DBV-Verbandstag 2013 wird am 15. Juni im westfälischen Münster abgehalten. 2014 treffen sich die Delegierten in Schwäbisch Gmünd (LV Baden-Württemberg).
Der Verbandstag klang aus mit einem gemeinsamen Abendessen der Teilnehmer. 

Ehrungen
Zu Beginn des Verbandstages gab es DBV-Ehrennadeln für Elke Kraut-Kleinschmidt (Frauenbeauftragte im DBV), Bernhard Mai (Präsident des Baden-Württembergischen Badminton-Verbandes) und Helmut Ruppert (Bundesliga-Ausschuss) für langjährige besondere Verdienste um den Badmintonsport. Der DBV-Lehrwart und ehemalige Vizepräsident Martin Knupp erhielt die DBV-Ehrenplakette. Die Geehrten wurden von DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst ausgezeichnet.

Elke Kraut-Kleinschmidt (Referatsleiterin Frauensport),
Bernhard Mai (Präsident des Baden-Württembergischen Landesverbandes),
Helmiut Ruppert (Beisitzer im Bundesliga-Ausschuss). Fotos: MK

In Dessau wird am Samstag der 48. Ordentliche DBV-Verbandstag abgehalten
Präsident Karl-Heinz Kerst stellt sich zur Wiederwahl
Eine Vorschau von Claudia Pauli
(13.6.12) Die Diskussion und die Abstimmung über zahlreiche Anträge auf Satzungs- und Ordnungsänderungen, die Neuwahl des Präsidenten und des Vizepräsidenten Breitensport, weitere Wahlen (Verbandsgericht, Kassenprüfer, Ersatzkassenprüfer), Bestätigungen (Vorsitzender Verbandsausschuss für Jugend, Referatsleiter Aktivenvertretung, Referatsmitarbeiter Aktivenvertretung), die Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Haushaltsjahr 2013, Ehrungen sowie die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2013/2014 bilden einige der Schwerpunkte des 48. Ordentlichen Verbandstages des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV).
Das oberste Organ des rund 213.000 Mitglieder zählenden olympischen Spitzenverbandes tritt am kommenden Samstag (16. Juni 2012) ab 9.30 Uhr im NH Hotel Dessau zusammen. Als Ausrichter der diesjährigen Zusammenkunft fungiert entsprechend der Badminton Landesverband Sachsen-Anhalt (BLSA). Die Sitzung ist für DBV-Angehörige sowie für Medienvertreter öffentlich. Karl-Heinz Kerst (Kleve), der den im Jahr 1953 gegründeten DBV seit 2006 als Präsident führt, stellt sich für eine weitere Amtszeit von vier Jahren zur Wahl. Dasselbe gilt für Karl-Heinz Zwiebler (Bonn), der seit 2008 als Vizepräsident Breitensport im DBV fungiert.
Traditionell trifft sich das DBV-Präsidium bereits tags zuvor mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände zu Gesprächen. Die Breiten-/Schulsportverantwortlichen des DBV und der ihm angeschlossenen Badminton-Landesverbände halten am Freitag ebenfalls eine separate Tagung ab. Am Samstag erhalten die Angehörigen des DBV und der Landesverbände im Anschluss an die Verbandstagssitzung die Möglichkeit, sich in Workshops ausführlich zu aktuellen Themen auszutauschen. Dessau ist erstmals Austragungsort des DBV-Verbandstages.
Karl-Heinz Kerst hatte das höchste Ehrenamt im DBV auf dem 42. Verbandstag in Gera von Professor Dieter Kespohl (Hochspeyer) übernommen. Dieser war damals, nach 18 Jahren als DBV-Präsident, nach der Hälfte seiner vierjährigen Amtszeit formell zurückgetreten, um Platz für seinen Nachfolger zu machen. Karl-Heinz Kerst wurde diese Aufgabe daher zunächst für zwei Jahre übertragen, bevor er 2008, beim 44. Ordentlichen DBV-Verbandstag in Cuxhaven, für seine erste volle Amtsperiode gewählt wurde.

   

Der DBV-Verbandstag 2012 findet in der Bauhausstadt Dessau statt
(19.12.11) DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst hat die Einladungen zum Verbandstag 2012 des Deutschen Badminton-Verbandes verschickt. Er wird am 16. Juni 2012 in Dessau-Roßlau abgehalten. Gastgeber ist der Badminton-Landesverband Sachsen-Anhalt. Anträge der DBV-Organe und der Landesverbände können bis zum 28. April eingereicht werden.

    

48. Ordentlicher Verbandstag 2012 - Einladung, Tagesordnung

Aufgrund des DBV-Präsidiumsbeschlusses vom 13.9.2011 lade ich gemäß § 13 der Satzung in der zurzeit gültigen Fassung zur Ordentlichen Sitzung des Verbandstages ein zu Samstag, 16.6.2012, um 9.30 Uhr in das

NH Hotel Dessau, Zerbster Strasse 29, D-06844 Dessau, Telefon: 0340/2514640, Telefax: 0340/2514100, E-Mail:  nhdessau@nh-hotels.com, Internet: www.nh-hotels.com,

mit der Maßgabe, die Sitzung im Bedarfsfalle am Sonntag, 17.6.2012, um 9.00 Uhr fortsetzen zu können. 

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Feststellung der stimmberechtigten Teilnehmer/innen und deren Stimmenzahl
3. Beschlussfassung über die Zulassung evtl. vorliegender Dringlichkeitsanträge
4. Ehrungen
5. Rechenschaftsberichte der DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. und 4. der Satzung
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Genehmigung des Rechnungsergebnisses für das abgelaufene Haushaltsjahr 2011
8. Genehmigung des Nachtragshaushaltes für das laufende Haushaltsjahr 2012
9. Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Haushaltsjahr 2013
10. Satzungsänderungen
11. Ordnungsänderungen
12. Wahl eines/r Wahlleiters/in und zweier Wahlhelfer/innen
13. Entlastung der DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. bis 4. der Satzung
14. Neuwahl des Präsidiums (Präsident, Vizepräsident Breitensport) sowie
 des Verbandsgerichts (Vorsitzende/r, zwei Beisitzer/innen, zwei Ersatzbeisitzer/innen)
15. Neuwahl eines/r Kassenprüfers/in und eines/r Ersatzkassenprüfers/in
16. Bestätigung des/der von der Jugendvollversammlung gewählten
 Vorsitzenden des Verbandsausschusses für Jugend
17. Bestätigung des/der anlässlich der DM O19 gewählten Referatsleiters/in Aktivenvertretung sowie des/der – ebenfalls gewählten – Referatsmitarbeiters/in Aktivenvertretung
18. Weitere Anträge
19. Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2013/2014
20. Bestimmung des Tagungsortes für den 50. Ordentlichen Verbandstag 2014
21. Verschiedenes

Nach § 16 der Satzung können Anträge zum Verbandstag nur von den Organen nach § 11 der Satzung und den Landesverbänden schriftlich gestellt werden. Sie sind gemäß § 16 Nr. 2. der Satzung spätestens 7 Wochen vor dem Verbandstag bei der DBV-Geschäftsstelle einzureichen, also bis Samstag, 28.4.2012 (Posteingang), und von dieser den Landesverbänden innerhalb 3 Wochen nach Ablauf dieser Frist schriftlich bekannt zu geben.

Anträge, die nach Ablauf der Antragsfrist (Posteingang) bei der DBV-Geschäftsstelle eingehen, sind als Dringlichkeitsanträge zu behandeln, soweit sie nicht Abänderungs- oder Gegenanträge eines fristgemäß gestellten Antrages sind. Über die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen entscheidet der Verbandstag mit einer 2/3-Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen.

Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind nicht zugelassen.

gez. Karl-Heinz Kerst (Präsident) 

 

 

Der Thüringer Badminton-Verband war der Gastgeber des diesjährigen Verbandstages: (v.r.) Präsident Volkmar Burgold, Vizepräsident Bernhard Bachof und Schiedsrichterwart Kay Pfennighaus. Foto: Claudia Pauli

Harmonie bestimmte den 47. Verbandstag des DBV am 18. Juni 2011 in Gera

   

Einmalig: An SG EBT Berlin wurden für 2013 gleich vier Deutsche Meisterschaften vergeben


Von Claudia Pauli
(21.6.11) Konstruktiv, informativ, harmonisch und insgesamt sehr abwechslungsreich gestaltete sich der 47. Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), der am 18. Juni 2011 in Gera abgehalten wurde. DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst (Kleve) konnte zügig durch die Tagesordnung führen, die in diesem Jahr keine Wahlen beinhaltete, wohl aber Abstimmungen über zahlreiche Anträge auf Satzungs- und Ordnungsänderungen. Diese Punkte wurden – ebenso wie die weiteren (Rechenschaftsberichte bzw. Entlastung der DBV-Organe, Genehmigung des Haushaltes etc.) – ohne langwierige Diskussionen abgewickelt.
Ehrungen
Einen Schwerpunkt stellt traditionell die Ehrung verdienter Verbandsangehöriger dar. DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst war es in Gera eine Freude, Dieter Sichert (SV Fortuna Regensburg, DBV-Ehrenplakette) Achim Bürckbüchler (TV Mainz-Zahlbach, DBV-Ehrennadel) und Bernhard Bachof (VfL 1990 Gera, DBV-Ehrennadel) für ihr langjähriges Engagement im Badmintonsport auszuzeichnen.
Keine anderen Bewerber
Genauso werden bei der jährlichen Versammlung stets Meisterschaften zur Ausrichtung vergeben. Die SG EBT Berlin, deren Erstligamannschaft Ende April 2011 erstmals in der Vereinsgeschichte die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewann, wird im Jahr 2013 gleich vier bedeutsame Titelkämpfe durchführen: Den Auftakt bilden die Internationalen Deutschen Meisterschaften U19 (German Junior; 7. bis 10. März 2013), es folgen die Deutschen Junioren-Meisterschaften (U22; 19. bis 21. April 2013), die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U19 und U15 (3. bis 5. Mai 2013) und die Deutschen Senioren-Meisterschaften (10. bis 12. Mai 2013). Die Deutschen Jugend-Meisterschaften U19/U17/U15 (8. bis 10. Februar) werden im Jahr 2013 im Saarland ausgetragen. Den Zuschlag zur Ausrichtung erhielt der 1. BC Bischmisheim.
Die Deutschen Senioren-Meisterschaften 2012 (18. bis 20. Mai), die neu ausgeschrieben werden mussten, wurden dem Turnerbund Osterfeld aus Oberhausen zur Durchführung übertragen.
Die "DM" bleibt in Bielefeld
DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst teilte den Anwesenden anschließend mit, dass die Deutschen Meisterschaften O19 auch in den Jahren 2013 bis 2016 in Bielefeld ausgetragen werden, wo sie bereits seit 2002 ohne Unterbrechung stattfinden. Die Firma PLAY Sportmarketing Seemann GmbH, die in diesem Jahr schon zum insgesamt zwölften Mal federführend für die Durchführung der Titelkämpfe verantwortlich zeichnete, war der einzige Bewerber und erhielt erneut den Zuschlag zur Ausrichtung.
Besuch der Hall of Fame"
Das DBV-Präsidium traf sich bereits am Tag vor dem Verbandstag mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der 16 Badminton-Landesverbände zu Gesprächen. Auch zahlreiche Verbandsausschüsse nahmen das Zusammentreffen in Thüringen zum Anlass, um Sitzungen abzuhalten. Am Samstagnachmittag nutzten zudem zahlreiche Verbandsangehörige die Gelegenheit, sich die Galerie der „Hall of Fame des deutschen Sports“ anzusehen, die seit dem 26. Mai 2011 für einen Monat im Geraer Stadtmuseum Station macht.
Abschluss mit "Thüringer Abend"
Darüber hinaus hatte der Thüringer Badminton-Verbandes mit seinem Präsidenten, Volkmar Burgold, an der Spitze ein attraktives Rahmenprogramm für die angereisten Gäste zusammengestellt. So lud der TBV alle Delegierten aus den Landesverbänden, die DBV-Führung sowie zahlreiche Gäste – darunter auch Vertreter der Stadt Gera und des Landessportbundes Thüringen – am Vorabend des Verbandstages zu einem Empfang mit Abendessen ein. Für den „Thüringer Abend“ am Samstag hatte Volkmar Burgold ein Tanzpaar aus Thüringen, das dem Bundeskader angehört, sowie eine Folklore-Band aus Gera gebucht, die mit ihren Vorstellungen für Unterhaltung sorgten. Zudem bot das Organisationsteam für diejenigen, die am Samstag nicht an der Sitzung teilnahmen, sondern als Begleitpersonen mit nach Gera gekommen waren, zeitgleich eine Führung unter dem Motto „Auf den Spuren von Otto Dix“ an.

Der 48. Ordentliche DBV-Verbandstag wird im Jahr 2012 in Sachsen-Anhalt ausgetragen. Für die Ausrichtung des 49. Ordentlichen Verbandstages des DBV im Jahr 2013 erhielt der Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen den Zuschlag.

Geehrt für ihre Verdienste um den Badmintonsport wurden von DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst...

...mit der Ehrenplaket-te Bayerns Sportwart Dieter Sichert (Regensburg).
...mit der Ehrennadel Thüringens Vizepräsident Bernhard Bachof (Gera) und...
...Achim Bürckbüchler, Präsident von Rheinhessen-Pfalz. Fotos: MK

Vorschau auf den DBV-Verbandstag 2011 am 18. Juni in Gera
Rückkehr an einen Ort mit verbandsgeschichtlicher Bedeutung
(16.6.11) Fünf Jahre nach einem historisch bedeutsamen Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in Gera fungiert die rund 100.000 Einwohner zählende Stadt in Thüringen 2011 erneut als Austragungsort der Versammlung. Im Jahr 2006 hatte Karl-Heinz Kerst (Kleve) im Rahmen des 42. Ordentlichen DBV-Verbandstages Professor Dieter Kespohl (Hochspeyer) als Präsident abgelöst, der den Verband bis zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre lang führte und damals formell zurücktrat, um Platz für seinen Nachfolger zu machen. 
Keine Wahlen
In diesem Jahr wird Karl-Heinz Kerst von Beginn an die Sitzung leiten, bei der keine Wahlen anstehen, wohl aber Abstimmungen über zahlreiche Anträge auf Satzungs- und Ordnungsänderungen. Weitere Schwerpunkte des 47. Ordentlichen Verbandstages in der Geschichte des 1953 gegründeten DBV stellen unter anderem die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2012/2013, Ehrungen sowie die Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Haushaltsjahr 2012 dar. 

Die Sitzung, die für DBV-Angehörige sowie für Medienvertreter öffentlich ist, wird am Samstag, den 18. Juni 2011 ab 9.30 Uhr im NOVOTEL Gera abgehalten. Traditionell trifft sich das DBV-Präsidium bereits tags zuvor mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände zu Gesprächen.

Am Vorabend des Verbandstages lädt Volkmar Burgold, Präsident des Thüringer Badminton-Verbandes, im Namen des gastgebenden Landesverbandes alle Delegierten aus den Landesverbänden, die DBV-Führung sowie zahlreiche Gäste zu einem Empfang mit Abendessen ein. Beim „Thüringer Abend“ am Samstag (Abendessen mit kultureller Umrahmung) haben die Angereisten die Möglichkeit, sich ausführlich und in Kleingruppen über die zuvor beim Verbandstag getroffenen Beschlüsse und aufgeworfenen Fragen sowie über darüber hinaus gehende Themen auszutauschen. 

Für diejenigen, die nicht an der Sitzung teilnehmen, sondern als Begleitpersonen mit nach Gera gekommen sind, bietet das Organisationsteam zeitgleich ein Begleitprogramm unter dem Motto „Auf den Spuren von Otto Dix“ an. So ist für alle Beteiligten ein abwechslungsreicher Verbandstag garantiert. 

  

Der DBV-Verbandstag 2011 findet in Gera statt
(14.1.11) DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst hat die Einladungen zum diesjährigen Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes verschickt. Er wird am 18. Juni 2011 in Gera abgehalten. Gastgeber ist der Thüringer Badminton-Verband. Wahlen stehen in diesem Jahr nicht auf der Tagesordnung. Anträge der DBV-Organe und der Landesverbände können bis zum 30. April eingereicht werden.

    

47. Ordentlicher Verbandstag 2011 - Einladung, Tagesordnung

Aufgrund des DBV-Präsidiumsbeschlusses vom 9.12.2010 lade ich gemäß § 13 der Satzung in der zurzeit gültigen Fassung zur Ordentlichen Sitzung des Verbandstages ein zu Samstag, 18.6.2011, um 9.30 Uhr in das

NOVOTEL Gera, Berliner Straße 38, D-07545 Gera, Telefon: 0365/4344-0, Telefax: 0365/4344-100, E-Mail: H5386-re @ accor.com, Internet: www.accorhotels.com,

mit der Maßgabe, die Sitzung im Bedarfsfalle am Sonntag, 19.6.2011, um 9.00 Uhr fortsetzen zu können. 
Tagesordnung
1. Begrüßung

2. Feststellung der stimmberechtigten Teilnehmer/innen und deren Stimmenzahl

3. Beschlussfassung über die Zulassung evtl. vorliegender Dringlichkeitsanträge

4. Ehrungen

5. Rechenschaftsberichte der DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. und 4. der Satzung

6. Bericht der Kassenprüfer

7. Genehmigung des Rechnungsergebnisses für das abgelaufene Haushaltsjahr 2010

8. Genehmigung des Nachtragshaushaltes für das laufende Haushaltsjahr 2011

9. Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Haushaltsjahr 2012

10. Satzungsänderungen

11. Ordnungsänderungen

12. Entlastung der DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. bis 4. der Satzung
13. Weitere Anträge

14. Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2012/2013

15. Bestimmung des Tagungsortes für den 49. Ordentlichen Verbandstag 2013

16. Verschiedenes

 Nach § 16 der Satzung können Anträge zum Verbandstag nur von den Organen nach § 11 der Satzung und den Landesverbänden schriftlich gestellt werden. Sie sind gemäß § 16 Nr. 2. der Satzung spätestens 7 Wochen vor dem Verbandstag bei der DBV-Geschäftsstelle einzureichen, also bis Samstag, 30.4.2011 (Posteingang), und von dieser den Landesverbänden innerhalb 3 Wochen nach Ablauf dieser Frist schriftlich bekannt zu geben.

Anträge, die nach Ablauf der Antragsfrist (Posteingang) bei der DBV-Geschäftsstelle eingehen, sind als Dringlichkeitsanträge zu behandeln, soweit sie nicht Abänderungs- oder Gegenanträge eines fristgemäß gestellten Antrages sind. Über die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen entscheidet der Verbandstag mit einer 2/3-Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen.

Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind nicht zugelassen.

gez. Karl-Heinz Kerst (Präsident)

 

 

Wiedergewählt: Die beiden Vizepräsidenten Gerd Pigola (li) und Dietrich Heppner bleiben für weitere vier Jahre im Amt.
DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst (re) ehrte Gerhard Büttner...
...und Thomas Lohwieser.

DBV-Verbandstag 2010 in Frankfurt genehmigte Reform der Badminton-Bundesliga

    

Dietrich Heppner und Gerd Pigola als Vizepräsidenten wiedergewählt

     

(13.6.10) Keinen großen Diskussionsbedarf gab es offenkundig für die Delegierten der Landesverbände beim diesjährigen DBV-Verbandstag. Schon zur Mittagszeit war das umfangreiche Berichtsheft durchgearbeitet. Auch die Reform der Badminton-Bundesliga, die von der Bundesliga-Vollversammlung vorgelegt worden war, wurde ohne eine weitere Aussprache genehmigt. Sie tritt also mit der kommenden Saison in Kraft. Die DBV-Trainerordnung wurde an die aktuellen DOSB-Rahmenrichtlinien angepasst. Die Entlastung des Präsidiums wurde von Heinz Meier, dem Präsidenten des Bremer Badminton-Verbandes beantragt. Sie erfolgte einstimmig.
Zur Wiederwahl stellten sich die beiden Vizepräsidenten Dietrich Heppner (Pulheim), der für Leistungssport zuständig ist und Gerd Pigola (Leipzig), der den Bereich Wettkampfsport vertritt. Beide wurden im Amt bestätigt.
Zuvor waren von DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst, der die Versammlung souverän leitete, wegen ihrer Verdienste um den Badmintonsport DBV-Jugendwart Thomas Lohwieser mit der DBV-Ehrenplakette und Gerhard Büttner, der Schatzmeister des Landesverbandes NRW, mit der DBV-Ehrennadel ausgezeichnet worden.
Meisterschaftsvergabe
Die Deutschen Meisterschaften für das Jahr 2012 wurden wie folgt vergeben: O35 bis O75 ging an den TV 1875 Paderborn, U22 ging an den VfL Sindelfingen, die German Juniors U19 bleiben auch weiterhin in der Obhut von EBT Berlin, die Deutsche Jugendmeisterschaft U19/17/15 bekam die OTG 1902 Gera und die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U19/15 bekam der TSV Lauf.
Insgesamt nahmen 44 Delegierte aus 15 Landesverbänden an der Versammlung teil. Als Rahmenprogramm hatte der gastgebende Hessische Badminton-Verband ein "hessisches Buffet" im Freilichtmuseum Hessenpark organisiert. Der Verbandstag 2011 wird vom Thüringer Badminton-Verband in Erfurt ausgerichtet.

Fotos vom DBV-Verbandstag hat Andreas Kuhaupt ins Netz gestellt.

 

Vorbericht:     

Morgen wird in Frankfurt der DBV-Verbandstag 2010 abgehalten
Wird die Bundesligareform abgesegnet?
Von Claudia Pauli
(11.6.10) Die Diskussion und Abstimmung über zahlreiche Anträge auf Satzungs- und Ordnungsänderungen, die Neuwahl von zwei Vizepräsidenten, die Bestätigung mehrerer Ausschussvorsitzender sowie die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2011/12 bilden Schwerpunkte des 46. Ordentlichen Verbandstages des Deutschen Badminton-Verbandes. Das oberste Organ des im Jahr 1953 gegründeten DBV tritt am Samstag, den 12. Juni ab 9.30 Uhr im relaxa hotel in Frankfurt am Main zusammen.
Turnusgemäß wird in diesem Jahr ein Teil des DBV-Präsidiums neu gewählt. Dabei kandidieren sowohl Dietrich Heppner (Vizepräsident für Leistungssport, Brauweiler) als auch Gerd Pigola (Vizepräsident für Wettkampfsport, Leipzig) erneut. Bestätigt werden müssen vom Verbandstag der von der Jugendvollversammlung gewählte Vorsitzende des Verbandsausschusses für Jugend (Thomas Lohwieser, Berlin) und der von der Bundesligavollversammlung gewählte Vorsitzende des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten (Arno Schley, Wiebelskirchen).
Im Zusammenhang mit den Anträgen auf Ordnungsänderungen stehen unter anderem einige bedeutsame Veränderung für die Badminton-Bundesliga zur Abstimmung. So wurde seitens des Bundesliga-Ausschusses beschlossen, die 1. Bundesliga ab der Saison 2011/2012 von derzeit acht auf zehn Mannschaften aufzustocken, die Play-down-Runde abzuschaffen, die Play-offs dahingehend zu verändern, dass der Tabellenerste nach der Hauptrunde direkt ins Play-off-Finale einzieht und die Teams auf den Rängen zwei und drei in einer Halbfinalpartie den zweiten Finalisten ermitteln, sowie das Play-off-Finale auf ein Spiel zu reduzieren. Erreicht werden soll darüber eine Steigerung der Attraktivität der Liga für Zuschauer und Medien und damit auch eine Erhöhung des Vermarktungspotenzials speziell der Eliteklasse. Dieses Veränderungspaket muss vom Verbandstag noch bestätigt werden.
Wie in jedem Jahr werden auch in Frankfurt Meisterschaften für die übernächste Spielsaison vergeben. Dabei handelt es sich um die Deutschen Seniorenmeisterschaften O35 bis O75, die Deutschen Juniorenmeisterschaften (U22), die Deutschen Jugendmeisterschaften (U15, U17, U19), die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften (U19) sowie die Deutschen
Mannschaftsmeisterschaften U19 und U15 in der Saison 2011/2012.
Außerhalb des Sitzungssaals ist ebenfalls für Abwechslung gesorgt: Der Hessische Badminton-Verband hat als Ausrichter der Zusammenkunft ein attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt. Auf einen Empfang am Freitagabend für die Delegierten aus den Landesverbänden, die DBV-Führung sowie andere Gäste durch den Gastgeber folgt am Samstagaben ein gemeinsames "hessisches Buffet" im Hessenpark.
Für die Begleitpersonen mit in die Metropole gereist sind, wird eine Tour zu Frankfurts modernen und historischen Highlights organisiert, bei der sie Interessantes über die knapp 670.000 Einwohner zählende Großstadt erfahren können.
Bereits am Freitagnachmittag halten das DBV-Präsidium und die Präsidenten bzw. Vorsitzenden der Landesverbände traditionell ihre gemeinsame Konferenz ab - unter anderem mit der Zielsetzung, den am nächsten Tag anstehenden Verbandstag vorzubereiten.

Verbandstagsdelegierte: Vorne Bayern-Präsident Dieter Gläßer (re) und Hessen-Sportwart Wolfgang Enders.
DBV-Präsidium: (v.l.) Karl-Heinz Zwiebler, Dietrich Heppner, Karl-Heinz Kerst, Geschäftsführer Detlef Poste, Gerd Pigola. Foto: Sven Heise
Präsentation: Klaus-Dieter Lemke, der Referent für den Schulsport, erläutert die Aktion "Mach dich fit - spiel mit".
Dank an den Ausrichter: DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst (re) überreichte dem Präsidenten des Baden-Württembergischen Badminton-Verbandes Bernhard Mai eine Glasskulptur.

Der Baden-Württembergische Badminton-Verband richtete den DBV-Verbandstag 2009 in Nürtingen aus

Angeregte Diskussionen in freundschaftlicher Atmosphäre

(15.6.09) Der 45. Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes fand am 13. Juni 2009 in Nürtingen statt. Gastgeber für die Delegierten der 16 Landesverbände war der Baden-Württembergische Badminton-Verband. Getagt wurde im „Hotel am Schlossberg“.
Wahlen standen nicht auf der Tagesordnung. Die Rechenschaftsberichte wurden zügig abgehandelt. Im Zusammenhang mit seinem Rechenschaftsbericht berichtete DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst von dem Plan, Wege zu finden, um das Amtliche DBV-Organ Badminton Sport mit den noch existierenden Landesverbandszeitschriften zusammenzuführen. Hierzu sollen Gespräche aufgenommen zu werden.
Bei den Anträgen gab es zwei längere Diskussion. Die erste befasste sich mit der langfristigen Festschreibung der von den Landesverbänden zu entrichtenden Mitgliedsbeiträge. Dabei ging es jedoch weniger um sachliche Meinungsverschiedenheiten als um formulierungstechnische. Inhaltlich kontrovers wurde dann wie zu erwarten über den Antrag des Bundesliga-Ausschusses diskutiert, eine doppelte Spielberechtigung für Spieler in den oberen Ligen zu erlauben. Doch am Ende wurde der Antrag mit 206 Nein- zu 151 Ja-Stimmen abgelehnt. Es bleibt also bei der bisherigen Festlegung, dass ein Spieler in einer Saison nur für einen Verein in der Mannschaft spielen darf.
Die Meisterschaften für das Jahr 2011 wurden wie folgt vergeben: DM O35-75 an die TG Worms, DM U22 an Fortuna Regensburg, German Juniors U19 an EBT Berlin, DM U19/17/15 an Tb Rheinhausen, DMM U19/15 an EBT Berlin.
Anschließend wurden verschiedene Initiativen vorgestellt. Der Bereich Breitensport hat einen Fotowettbewerb initiiert, der unter dem Motto steht "Badminton kann man überall spielen". -Er wurde von Klaus Hasselmann erläutert. Schulsportreferent Klaus-Dieter Lemke präsentierte gemeinsam mit dem DBV-Marketing-Verantwortlichen Dr. Stefan Wengler die Aktion, "Mach dich fit - spiel mit". Durch sie sollen in den Jahren 2009 und 2010 200 Schulen erreicht werden. Ziel ist es, dort in den 5. und 6. Klassen jeweils einen Schulmeister im Badminton auszuspielen. Beide Initiativen werden demnächst der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. 
Bernhard Mai, der Präsident des Landesverbandes Baden-Württemberg, hatte mit seinem Team ein attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt. Für die Begleitpersonen gab es einen Stadtführung durch die Altstadt von Nürtingen. Am Abend erfolgte dann ein halbstündigen Bustransfer zur Burg Hohenneufen, wo die Delegierten ein gemeinsames Abendessen einnahmen.
DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst zeigt sich mit dem Verlauf der Tagung sehr zufrieden: "Es war ein lebhafter und diskussionsfreudiger Verbandstag, was ich begrüße. Er hat auch etliche Denkanstöße gegeben. Der Breitensport rückt in der Verbandsarbeit ein wenig mehr in den Blickpunkt. Ich hoffe es gelingt, ihn deutlicher als bisher als zweite Säule neben dem Leistungssport aufzubauen. Dies ist vor allem auch notwendig, um dem überall im Vereinssport zu beobachtenden Mitgliederschwund entgegen zu wirken."
Auch die Personalsituation bei den ehrenamtliche Mitarbeitern bedrückt den DBV-Präsidenten: "Es ist unverkennbar, das es immer schwieriger wird, bereite und geeignete Mitarbeiter zu finden. Was in vielen Vereinen zu beobachten ist, zeigt sich auch zunehmend bei den Landesverbänden."
In Anspielung auf die präsidentenlosen Verbandsführungen in den Landesverbänden Rheinland und Hamburg fügt er an: "Es war ja auf der Landesverbandsebene immer schon zu sehen, dass manche Ämter unbesetzt blieben, meist allerdings solche, die nicht unbedingt zum zentralen Verbandsgeschäft gehören. Aber jetzt haben wir sogar den Zustand, dass in zwei Landesverbänden die Spitzenposition unbesetzt ist. Darüber mache ich mir ernsthafte Sorgen." 
Nachtrag 19.6.09: Der Verbandstag bestätigte das Scheitern der Bemühungen, die Spielordnungen der vier DBV-Gruppen Nord, West, Südwest, Südost zu vereinheitlichen. Nachdem eine eingesetzte Arbeitsgruppe, die im Verantwortungsbereich von Vizepräsident Wettkampfsport Pigola gestanden hatte, bei mehreren Tagungen während der letzten zwei Jahre kein brauchbares Ergebnis erzielen konnte, wurde sie aufgelöst. Es konnten zwar einige Bereiche, u.a. Festspielregelung, ausgearbeitet werden, jedoch besteht in der bisherigen DBV-Struktur keine Möglichkeit, solche Festlegungen verbindlich und einheitlich festzuschreiben. Für Spielordnungen sind die Verbandstage der Landesverbände verantwortlich, die darüber angesiedelten Gruppen haben keine gesetzgeberische Funktion. Die Empfehlung geht also in Richtung freiwilliger Angleichung.
Sven Heise hat auf badmintonfotos.de Bildergalerien zusammengestellt...
...vom Verbandstagsgeschehen
.
...von der Abendveranstaltung.
Jürgen Grommes berichtet auf bv-rheinland.de vom Verbandstag.

Umsonst gearbeitet und argumentiert: Bernd Wessels war einer der Streiter für eine Vereinheitlichung der vier Gruppenspielordnungen. Foto: Sven Heise

Formulierung erweckt falschen Eindruck
Arbeitsgruppe zur Harmonierung der Gruppenspielordnungen hat sehr wohl Ergebnis erarbeitet
(22.6.09) Nicht zufrieden ist Bernd Wessels, der Sportwart des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, mit der im Nachtrag vom 19.6.09 (s.o.) zum DBV-Verbandstag gewählten Formulierung zur Auflösung der Harmonisierungskommission. Die Arbeitsgruppe habe sehr wohl ein Ergebnis vorgelegt, es sei nur nicht gewollt gewesen. Er schreibt:

Die Nachricht gibt das Geschehen meines Erachtens nicht korrekt wieder und vermittelt einen gegenteiligen (falschen)  Eindruck. Die Arbeitsgruppe hat durchaus Ergebnisse erarbeitet, die antragsähnlich im VT-Bericht von Gerd Pigola zur Meinungsbildung und Abstimmung erschienen. Vorgeschlagen wurde der Schaffung einer "Gruppen-Instanz" im DBV, bestehend aus Gruppenvertretern, die Dinge mit 2/3 Mehrheit beschließen und damit auch eine einzelne Gruppe verbindlich überstimmen kann. Dies wurde als Grundvoraussetzung zur Weiterarbeit angesehen, da sonst jede Gruppe eine Vetomöglichkeit gehabt hätte, was in letzter Konsequenz Handlungsunfähigkeit bedeuten würde.
Eine solche zusätzliche Gruppen-Instanz wollte die Mehrheit des Verbandstages nicht. Auch die Landesverbands-Präsidenten hätten ein Nein dazu schon in ihrer informellen Runde am 1.5.2009 signalisiert. Bei den - aufs Ganze gesehen - nur "geringen Problemen in den Gruppenligen sei ein großer Nutzen für die Gruppen nicht zu erwarten und damit den auch finanziellen Aufwand einer AG nicht wert". Daher wurde der Arbeitsauftrag für diese AG vom Verbandstag zurückgenommen. Sicher will man auch die Fäden nicht aus der Hand geben, jeder will die Hoheit über "seine" Ordnungen behalten. Soweit wurde es beschlossen, es ist also anzuerkennen.
Die Arbeit wird also wieder an die Landesverbands-Sportwarte delegiert und dort fortgeführt. Allerdings läuft alles wieder, wie vorher, auf reiner Goodwill-Basis, ggf. auch nur je nach Thema, in Abstimmung zwischen zwei Gruppen oder auch dreien.
Die Möglichkeit, eines ersten Schrittes zur Harmonisierung der Spielordnungen zu tun, wurde mit der Nürtinger Entscheidung auf längere Zeit vertan. Wir werden weiter mit 16 Landesverbands-Spielordnungen, vier Gruppen-SpO, einer DBV-SpO, einer Bundesliga-Ordnung und fast ebensovielen Jugendvarianten leben müssen.

Zu Beginn des Verbandstages überreichte DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst die Ehrennadel des DBV wegen ihrer Verdienste um den Badmintonsport an...

...Volkmar Burgold, den Präsidenten des Thüringer Badminton-Verbandes
...Dietrich Heppner, den Vizepräsideten des DBV.
...Gerd Pigola, ebenfalls langjähriger Vizepräsident des DBV.
...Ulrich Schaaf, den Präsidenten des Landesverbandes NRW.
In Anerkennung seiner "in außer- gewöhnlichem Maße besonders herausragenden Verdienste um den Badmintonsport", ernannte der Verbandstag Klaus Walter (li) zum Ehrenmitglied: DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst überreichte die entsprechende Urkunde.


DBV-Verbandstag in Cuxhaven wählte Karl-Heinz Kerst für vier weitere Jahre ins Amt des Präsidenten


Nach 20 Jahren Amtszeit: Karl-Heinz Zwiebler löste Klaus Walter als Vizepräsident ab


Von Martin Knupp
(9.6.08) Seit 1988 war Klaus Walter aus Ratingen als DBV-Vizepräsident im Amt. Beim diesjährigen Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes trat er nicht mehr zur Wahl an. Als Nachfolger hatte das Präsidium schon im Vorfeld den früheren Nationalspieler und heutigen Oberstudienrat Karl-Heinz Zwiebler (56) vorgeschlagen (siehe untere Meldung vom 19.5.08). Diesem Vorschlag folgten die Delegierten der 16 Landesverbände mit einstimmiger Wahl. Ebenso einstimmig wurde Präsident Karl-Heinz Kerst wiedergewählt, der damit in seine erste vierjährige Legislaturperiode startet. Klaus Walter wurde vom Verbandstag zum Ehrenmitglied ernannt.
Ebenfalls wiedergewählt wurden Achim Riedel (Berlin) als Verbandsgerichtsvorsitzender, sowie dessen Beisitzer Jürgen Krieg (Donaueschingen) und Horst Lüddecke (Salzgitter). Kassenprüfer bleibt Dr. Helmut Rohmeier (Eschborn).
Wenig Mühe machten den Delegierten in diesem Jahr die Rechenschaftsberichte und der DBV-Haushalt. Beides wurde ohne größere Fragen durchgewunken. Auch die Satzungs- und Ordnungsänderungen bargen keine Brisanz in sich. So blieb die Ablehnung des Präsidiumsantrages, die DBV-Ehrenplakette künftig nur an Personen zu verleihen, die auch tatsächlich im DBV tätig gewesen seien, der dramatische Höhepunkt. Auch in den Landesverbänden arbeite man ja schließlich für den Deutschen Badminton-Verband, war die einhellige Meinung, die zum Nein führte.
Künftig Geldbuße bei gelb und rot
Verabschiedet wurden dagegen die Geldbußen bei durch Schiedsrichter vergebene gelbe und rote Karten. Dafür müssen die solchermaßen sanktionierten Spieler künftig 50 Euro bei gelb und 100 Euro bei rot bezahlen. Damit wurde ein Auftrag des letztjährigen Verbandstages erfüllt. Der hatte wegen der Gleichbehandlung die Ausweitung der für die Bundesliga bereits gültige Regelung auf Deutsche Meisterschaften, Ranglistenturniere und Preisgeldturniere auf DBV-Ebene verlangt.
Bundesliga bekommt mehr Freiheit
Die Bundesligavereine dürfen sich über die Annahme eines Antrages freuen, von dem sie sich mehr Eigenständigkeit versprechen. Ähnlich wie bei der Jugend müssen die - mit Zweidrittelmehrheit - verabschiedeten Beschlüsse der Bundesligavollversammlung nun vom DBV-Verbandstag bestätigt werden. Zu Anträgen anderer Organe zur Bundesligaordnung muss die Bundesligavollversammlung künftig vorab gehört werden.
Ebenfalls zum Bereich Bundesliga gehört eine Änderung der Aufstiegsregelung zur 2. Bundesliga in der Gruppe West. Künftig ist der Zweite der Regionalliga West erster Nachrücker bei eventuellen Rückzügen und nicht mehr der Achte der 2. Liga.
Meisterschaftsvergaben für 2010
Die Deutschen Jugendmeisterschaften 2010 wurden an BV Wesel RW (LV NRW) vergeben. Der TSV Lauf (LV Bayern) bekam die Deutschen Seniorenmeisterschaften (Altersklassen) 2010. Die German Juniors 2010 wird - wie 2009 - erneut die SG EBT Berlin ausrichten. Und die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften U19 und U15 gingen an OTG 1902 Gera (LV Thüringen). Für die Deutschen Juniorenmeisterschaften U22 (14.-18.4.2010) lag keine Bewerbung vor. Die Ausrichtung des Verbandstages 2010 hat der Hessische Badminton-Verband übernommen. Im nächsten Jahr treffen sich die Delegierten der Landesverbände im baden-württembergischen Nürtingen.
Geschäftsführer Poste bekam Präsidentenlob
In Nürtingen wird Präsident Karl-Heinz Kerst seinen dritten Verbandstag zu leiten haben. Mit dem abgelaufenen war er zufrieden: "Es war durchaus zufriedenstellend. Alles ist rund gelaufen. Der personelle Wechsel ist fließend. Mit Karl-Heinz Zwiebler haben wir einen erfahrenen Funktionär gewonnen. Ich glaube, er passt auch gut in unsere Mannschaft hinein. Detlef Poste hat seine Sache als Geschäftsführer gut gemacht. Immerhin war es sein erster Verbandstag in dieser Funktion. Er hatte selbst in den schwierigen Haushaltsfragen schon einen guten Durchblick. Ich schaue also insgesamt mit Zuversicht in die nächsten Jahre. Wir werden mit ziemlicher Sicherheit weniger Probleme zu bewältigen haben, als es in den letzten Jahren der Fall war."
Auch den Verlauf der Präsidentenrunde, die traditionsgemäß am Freitag tagte, bezeichnet Karl-Heinz Kerst als gut: "Es wurde zum Teil lebhaft diskutiert, aber letztlich führte alles zu guten Ergebnissen. Ich nehme als Aufträge aus Cuxhaven mit, dass wir uns um die Anbindung unserer Rechtsprechung an die Deutsche Sportgerichtsbarkeit kümmern müssen, dass wir die juristische Beratung des Präsidiums verbessern müssen und dass die Veröffentlichung unserer Satzung und der Ordnungen im Internet erfolgen muss. Letzteres ist ein berechtigtes Ansinnen der Landesverbände. Ich werde mit dem Meyer & Meyer Verlag, bei dem die gedruckte Fassung erscheint, die Frage der Rechte besprechen."
Und noch ein weiteres Ziel liegt dem DBV-Präsidenten am Herzen: "Ich möchte gerne mit unserer Badminton Sport ein einziges umfassendes Verbandsmagazin schaffen. In ihm sollen sich mit regionalen Innenteilen auch die Landesverbände wiederfinden. Die vielen kleinen Verbandszeitschriften sind zu teuer und im Internetzeitalter auch nicht mehr zeitgemäß."
Drumherum stimmte
Viel Lob von allen Seiten bekam Hans-Peter Porrio, der sich im Auftrag seines Landesverbandes um die Ausrichtung des 44. Ordentlichen DBV-Verbandtages im Nordseeheilbad Cuxhaven gekümmert hatte. Das Tagungshotel Seelust lag im Ortsteil Duhnen direkt am Meer. Für die Begleiter und Begleiterinnen der Tagungsteilnehmer war eine Moorbahnfahrt organisiert. Etliche Delegierte nutzten die Gelegenheit, um vor oder nach dem Verbandstag einen Tagesausflug nach Helgoland zu unternehmen. Vom Landessportbund Niedersachsen war Vizepräsident Joachim Homann erschienen, um ein Grußwort an die Delegierten zu richten. Vor ihm erläuterte Ralph Cosack von der Siedlungsgesellschaft Cuxhaven AG, dass seine Gesellschaft die Veranstaltung deshalb maßgeblich finanziell unterstützt habe, weil sie sich dadurch eine Verbreitung des attraktiven Rufes der Stadt Cuxhaven erhoffe. Auch DBV-Präsident Kerst beglückwünschte Hans-Peter Porrio: "Er hat das hervorragend gemacht. Das ganze Drumherum stimmte. Wir fühlten uns gut aufgehoben. Ich möchte ihm und dem niedersächsischen Verband Dank sagen."

Die besten Wünsche für den Nachfolger nach zwanzigjähriger Präsidiumszeit: Klaus Walter (li) übergab das Amt des "VP Breitensport", unter anderem auch zuständig für Schulsport, an Karl-Heinz Zwiebler.
Gleich vier Landesverbandspräsidenten waren erstmals in dieser Funktion beim DBV-Verbandstag: (v.l.) Rainer Köpke (Hamburg), Ina Müller (Vorsitzende Niedersachsen), Michael Götz (Sachsen) und Achim Bürckbüchler (Rheinhessen-Pfalz).
Wirkte bei der Präsiden- tenwahl als Wahlleiter: Heinz Dieter Meier, der Präsident des Bremer Badminton-Verbandes, konnte Wiederwahl per Akklamation verkünden.
Erhielt viel Lob für das Arrangement: Hans-Peter Porrio, der Sportwart des NBV, organisierte in Cuxhaven den Verbandstag stellvertretend für seinen gastgebenden Verband.
Im Anschluss an die Verbandstagstagung trafen sich Vertreter der am Ergebnisdienst Kroton beteiligten Landesverbände zu einem Arbeitsgespräch, um die Weiterentwicklung des Programms in Richtung Verbandsverwaltung voranzutreiben: Das Foto zeigt (v.l.) Gesprächsleiter Bernd Wessels (NRW), Uwe Gredner (Niedersachsen), Holger Baus (verdeckt, Saarland), Bernd Pfeiffer (Hessen), Kurt Dürr (Rheinhessen-Pfalz).
Badmintongeschädigt: DBV-Vizepräsident Dietrich Heppner hatte sich am Montag vor dem Verbandstag beim Spielen einen Achillessehnenriss zugezogen.
Mit diesem Präsidum geht DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst (Mitte) die kommenden Aufgaben an: (v.l.) Dietrich Heppner (Vizepräsident Leistungssport), Gerd Pigola (VP Wettkampfsport), Geschäftsführer Detlef Poste, Karl-Heinz Zwiebler (VP Breitensport).
Für ihn muss ein Nachfolger gefunden werden: Lutz Sotta.

Bernd Mohaupt soll Nachfolger von Lutz Sotta werden
(20.5.08) Schnell gehandelt hat der für den Bereich Wettkampfsport zuständige DBV-Vizepräsident Gerd Pigola. Bundesligaspielleiter Bernd Mohaupt (Gütersloh) soll Nachfolger des zurücktretenen Leiters des Referats Spielbetrieb O19 werden (siehe untere Meldung vom 19.5.08). Bisher war er im Referat als Beisitzer tätig. Mike Bräutigam aus Wiesbaden wird als Mitarbeiter ins Referat nachrücken. Pigola: "Ich werde die beiden dem Präsidium zur Berufung vorschlagen. Durch die Besetzung erhoffe ich mir zukünftig eine zeitgemäße Nutzung moderner Datenverarbeitungsmethoden im Spielbetrieb. Wir wollen und müssen den Einsatz von Turnierprogrammen, die Verbandsverwaltung und den Ergebnisdienst vorantreiben."
Mike Bräutigam, Webmaster von bvsachsen.de, war schon im letzten Dezember vom DBV-Präsidium als Systemadministrator des DBV für die Ergebnisdienste berufen worden.
Pigola weiter: "Nach der offiziellen Berufung werden wir uns kurzfristig zusammensetzen und über die neue Aufteilung im Referat sprechen."


DBV-Sportwart Lutz Sotta ist zurückgetreten
DBV-Präsidium schlägt Karl-Heinz Zwiebler als neuen Vizepräsidenten vor
(19.5.08) Der bisherige Vizepräsident Klaus Walter wird auf dem anstehenden Verbandstag des Deutschen-Badminton-Verbandes am 7. Juni in Cuxhaven nicht erneut kandidieren. Das hatte er Anfang des Jahres bekannt gegeben (siehe untere Meldung vom 11.1.08). Wie DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst jetzt bekannt gibt, hat das Präsidium des DBVs beschlossen, dem Verbandstag den Bonner Karl-Heinz Zwiebler als Nachfolger für das Amt des Vizepräsident Breitensport zur Wahl vorzuschlagen. Karl-Heinz Zwiebler ist derzeit Beisitzer im DBV-Jugendausschuss. In seiner aktiven Zeit war der heute 56-jährige Lehrer für Deutsch und Sport Nationalspieler mit 15 Berufungen. Zwischen 1978 und 1984 gewann er gemeinsam mit Roland Maywald viermal die Deutsche Meisterschaft im Herrendoppel. Eine Verbandstätigkeit auf DBV-Ebene begann er Anfang 2000, als er als Beisitzer in den DBV-Jugendausschuss gewählt wurde. Dieses Amt hat er noch heute inne. Vorher war er lange Jahre als Funktionär im Landesverband NRW tätig, zuletzt
war er von 1998 bis 2002 NRW-Jugendwart. Heimatverein ist der 1. BC Beuel, dessen Enwicklung er vor allem auch deshalb heute noch begleitet, weil Sohn Marc, aktuell Deutschlands Nummer eins bei den Herren, dort in der Bundesligamannschaft spielt.
Eine personelle Neubesetzung ist auch für die Leitung des Referats für Spielbetrieb O19 vonnöten. Referatsleiter Lutz Sotta ist vergangene Woche zurückgetreten. Dies gab die DBV-Geschäftsstelle am vergangenen Freitag bekannt. Zu den Gründen schreibt Lutz Sotta in einem eigenen Rundschreiben: "Ich habe dem Präsidenten des DBV mitgeteilt, dass ich ab sofort mein Amt als Referatsleiter Spielbetrieb 019 niederlege, da ich keine Basis sehe, meine Arbeit mit dem zuständigen Vizepräsidenten weiterzuführen. Ich danke allen, mit denen ich teilweise Jahrzehnte lang zusammengearbeitet habe. Ich wünsche Euch allen "Gutes Gelingen" in der Ausführung der anstehenden Arbeiten."
Über einen Neubesetzung des Amtes ist noch nichts bekannt. Zu beachten ist, dass auf dem Verbandstag keine Neuwahl erfolgt, da laut DBV-Satzung die Referatsleiter nicht vom Verbandstag gewählt, sondern von den Vizepräsidenten vorgeschlagen und vom Präsidium berufen werden.


Der DBV-Verbandstag 2008 wird in Cuxhaven abgehalten
(11.1.08) Der diesjährige Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes findet am 7. Juni 2008 in Cuxhaven statt. Gastgeber für die Delegierten der 16 Landesverbände ist der Niedersächsische Badminton-Verband. Tagungsstätte ist das Hotel Seelust.
Die Tagesordnung sieht unter anderem die Neuwahl des DBV-Präsidenten und des Vizepräsidenten Breitensport vor. Für DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst (Kleve), der 2006 in Gera als Nachfolger von Dieter Kespohl ins Amt gewählt wurde (s. untere Meldung vom 20.6.06), wäre es die erste Wiederwahl nach zweijähriger Amtszeit. Der bislang für den Breitensport zuständige Vizepäsident Klaus Walter (Ratingen) will nach eigenem Bekunden nicht wieder kandidieren. Für ihn wird ein Nachfolger gesucht.

Hans Offer (li) langjähriger NRW-Schatzmeister und DBV-Kassenprüfer erhielt von DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst den DBV-Ehrenring.
Paul Reinhard, jahrelanger Beisitzer im DBV-Spielausschuss wurde verabschiedet. Als Geschenk erhielt er eine Ausstattung an Sportbekleidung.

DBV-Verbandstag 2007 in Saarbrücken als Symphoniekonzert

   

Guter Einstand für Präsident Kerst

   

(5.6.07) Einen gelungenen Einstand konnte der im Vorjahr in Gera ins Amt gewählte DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst beim ersten DBV-Verbandstag, den er verantwortlich zu leiten hatte, verbuchen. Um 13.40 Uhr konnte er am 2. Juni im Konferenzgebäude des Saarländischen Rundfunks den Taktstock beiseite legen. Die 197 Seite starke Partitur des Berichtsheftes war von den delegierten Symphonikern in großem Einklang durchgespielt worden. Durch eine geschickte Regie waren im Vorfeld und bei der Präsidentenrunde am Freitagnachmittag alle schwierigen Themen - wie etwa eine Neustrukturierung der Vermarktungsgesellschaft VBD und das drohende Versiegen des Ergebnisdienstes milon - bereinigt worden. Besonders das leidige Thema "Beiträge der Landesverbände", das üblicherweise immer zu heftigen und langwierigen Diskussion führt, musste erst gar nicht mehr auseinander gepflückt werden. Eine Neuaufteilung wurde vielmehr gleich verabschiedet. Die Landesverbände hatten sich in mehreren Sitzungen im Verlauf des letzten Jahres intern über eine Neustrukturierung der Beiträge verständigt. Bei beitragsneutralem Aufkommen für den DBV wurden die Beiträge zugunsten der kleineren Landesverbände ein wenig umgeschichtet.
Nicht durchsetzen konnte sich der Bundesligaausschuss mit einem Antrag auf völlige Autonomie. Dafür wurden die Aufwandsentschädigungen für Schiedsrichter, die während des letzten Jahres für einige Unruhe gesorgt hatten, modifiziert verabschiedet. Für Spiele der 1. Bundesliga gibt es zuzüglich zur Fahrtkostenentschädigung ein Honorar von 50 Euro, für Spiele der 2. Liga eines von 35 Euro.
Eine Arbeitsgruppe soll sich mit dem Antrag beschäftigen, künftig bei allen Spielen mit Schiedsrichtern das Zeigen von gelben und roten Karten mit einer Geldstrafe zu verbinden.
Zu Beginn des Verbandstages hatte es die üblichen Ehrungen gegeben (Bericht und Fotos). Dabei war auch Paul Reinhard, Beisitzer im DBV-Spielausschuss nach über 40-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit für den DBV verabschiedet worden.
Erleichtert zeigte sich Präsident Kerst über den Ablauf der Saarbrücker Versammlung: "Ich bin sehr zufrieden. Man sah, dass alle Delegierten bemüht waren, konstruktiv mitzuarbeiten. Das war schon gestern bei der Präsidentenrunde zu spüren und für mich natürlich eine große Erleichterung. Froh bin ich, dass die Landesverbände eine Umverteilung der Beitragsstruktur zustande gebracht haben. Der Schachzug aus dem Vorjahr, auf eine Abstimmung zu verzichten und noch einmal nachzudenken, hat sich bewährt. Zwar hätten wir damals ein Mehrheits-Ergebnis erzielen können, es hätte aber eine große unzufriedene Minderheit mit sich gebracht. Jetzt haben wir erst einmal auf Jahre Ruhe. Die Vergabe der Meisterschaften ging dann auch noch zur allgemeinen Zufriedenheit aus." 
Sie wurden wie folgt vergeben:
Deutsche Seniorenmeisterschaft O 35-75 2009 an den Tb Rheinhausen,
Deutsche Juniorenmeisterschaft U 22 2009 an Fortuna Regensburg,
Deutsche Jugend-Meisterschaften U 19/17/15 2009 an VfB Lübeck,
Deutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaften U 19 und U 15 2009 an den FC Langenfeld.
Die German Juniors U 19 2009 wurden an EBT Berlin vergeben. Die Bottroper BG, die der Veranstaltung lange Jahre eine Heimstatt gegeben hat und sie dabei zu einem ansehnlichen Event ausgebaut hat, hatte sich nicht mehr beworben.
Am Abend ließen die Delegierten den Tag in einem Bauernlokal außerhalb von Saarbrücken ausklingen.
Den Verbandstag 2009 übernimmt der Baden-Württembergische Badmintonverband. Er soll in Nürtingen stattfinden. Im nächsten Jahr treffen sich die Delegierten am 7. Juni in Cuxhaven. Dann stehen auch wieder Wahlen an.

Der Moment der Übergabe: Die Verbandstagsdele-gierten haben einstimmig dem Wechsel zugestimmt, Ex-Präsident Dieter Kespohl gratuliert seinem Nachfolger Karl-Heinz Kerst.
Klaus Kindervater (Mitte) und Verbandstagsgast-geber Volkmar Burgold (re) bei der Übergabe des Abschiedsgeschenks der Landesverbände an Dieter Kespohl. Foto: Horst Rosenstock
Noch-Präsident Kespohl mit Ehefrau Karin (li) gemeinsam mit dem Ehepaar Burgold beim Empfang des Thüringischen Badminton-Verbandes am Vorabend des Verbandstages. Foto: Jürgen Grommes

DBV-Verbandstag am 17. Juni in Gera brachte historischen Wechsel an der Verbandsspitze

   

Nach 18-jähriger Kespohl-Regentschaft wurde Karl-Heinz Kerst zum neuen DBV-Präsidenten gewählt

   

(20.6.06) Ein wenig Wehmut lag über der Szene im Saal Sachsen des Dorint Novotels in Gera, aber es ging dann doch ohne Sentimentalität ab. Nach 18 Jahren gab DBV-Präsident Professor Dieter Kesophl sein Amt an Karl-Heinz Kerst weiter.
In seinen Schlussworten als Präsident sprach er von „Wellenbewegungen“, die ihn seit dem Entschluss, die Präsidentschaft abzugeben, erfasst hätten. Manchmal hätte er sich schon die Frage gestellt, was hinterher wohl werden würde. Er habe durch seine Tätigkeit im Verband und im deutschen Sport viele interessante Persönlichkeiten kennengelernt. Insgesamt verdanke er dem Badmintonsport viel. Er vergaß dann auch nicht, auf die weniger glücklichen Momente seiner Amtsperiode hinzuweisen. Insbesondere habe der Verband einige finanzielle Rückschläge hinnehmen und überstehen müssen. Am Ende bedankte er sich bei allen, die ihn unterstützt hatten und bezog in diesen Dank auch die Landesverbände mit ein: "Trotz aller Diskussionen, die wir im Laufe der Jahre hatten, haben Sie mich doch akzeptiert und unterstützt und mir immer zu verstehen gegeben, dass ich Ihr Vertrauen genieße.“
Die Wahl von Karl-Heinz Kerst erfolgte dann in offener Wahl einstimmig. Vorher hatte der 59-jährige Hauptschulrektor aus Kleve in einer Rede den Delegierten die Schwerpunkte seines Arbeitsprogramms vorgestellt.
Dieter Kespohl überreichte ihm mit launigen Worten bei der Gratulation einen Wochen-Terminplan mit 32 Stunden pro Tag.
Die Dankesrede an den scheidenden Präsidenten hielt Dr. Henning Krösche, der Präsident des Landesverbandes Rheinhessen-Pfalz als dienstältester Landesverbandspräsident.

Siehe Es ist Dir gelungen den Deutschen Badminton-Verband in die vorderste Reihe der Badmintonnationen in Europa zu bringen und auch weltweit erfolgreich zu sein.

Als Abschiedsgeschenk der Landesverbände überreichte Klaus Kindervater, Vorsitzender von Niedersachsen, mit einem symbolischen Foto eine Gartenmöbel-Garnitur. Das Präsidium steuerte für die Gartenausstattung eine große Terracotta-Schale mit Bepflanzung bei.
Durch Hartnäckigkeit verdient gemacht
Als Repräsentant des Deutschen Olympischen Sportbundes sprach Michael John vom DOSB-Bereich Leistungsport die Anerkennung und den Dank der deutschen Sportführung aus. Besonders überbrachte er Grüße des ehemaligen DSB-Präsidenten Manfred von Richthofen und des neuen DOSB-Präsidenten Dr. Thomas Bach. Kespohl habe sich, so John,  durch seine engagierte Arbeit im Deutschen Badminton-Verband und im Deutschen Sportbund um den deutschen Sport verdient gemacht. Insbesondere habe er sich mit „boshafter Hartnäckigkeit“ immer wieder für die Belange seines Verbandes eingesetzt.
Vizepräsidenten wiedergewählt
Nach der Neuwahl des Präsidenten wurde Dieter Kespohl dann vom Verbandstag zum Ehrenpräsidenten ernannt. Um diese bislang einzigartige Ehrung vornehmen zu können, war zuvor die Ehrenordnung geändert worden.
Zwei Vizepräsidenten standen zur Wahl. In beiden Fällen gab es auch auf ausdrücklichen Wunsch von Karl-Heinz Kerst Wiederwahl. Er wolle auf diese Weise die Kontinuität in der Vorstandsarbeit sichern. Dietrich Heppner verantwortet somit weiterhin den Bereich Leistungssport, Gerd Pigola bleibt Vizepräsident für den Wettkampfsport. Auch Klaus Walter, Vizepräsident Breitensport, der in diesem Jahr nicht zur Wahl stand, bleibt im Amt.
Thomas Lohwieser, der auf der Jugendvollversammlung wiedergewäht worden war, wurde als DBV-Jugendwart bestätigt, ebenso Arno Schley als Vorsitzender des Bundesligaausschusses.
Dauerthema Mitgliedsbeiträge
Kersts erste Bewährungsprobe war dann die Moderation der Diskussion um eine Neuordnung der Mitgliedsbeiträge der Landesverbände. Hier beklagen sich die kleinen Landesverbände seit längerem, dass sie bei dem derzeitigen System überproportional zur Kasse gebeten werden. Eine eingesetzte Arbeitsgruppe hatte einen Vorschlag unterbreitet, der nicht nur Vereine und Mannschaften sondern auch die Mitgliedszahlen der Landesverbände wieder mit einbeziehen soll.
Die Mitgliedszahlen waren seit 1997 keine Grundlage für die Beitragsberechnung mehr, weil ihre Erfassung nicht in allen Landesverbänden gleich gehandhabt wird. Auf eine Neuregelung konnten sich die Delegierten allerdings nicht einigen. Das Thema steht auf Wiedervorlage beim nächsten Verbandstag.
Nur in einer Mannschaft
Zuvor waren noch einige Änderungen in der Spiel- und Bundesliga-Ordnung verabschiedet worden. So wurde jetzt in der DBV-Spielordnung noch einmal präzisiert, dass es im Spielbetrieb des DBV einen Doppelstart in zwei Mannschaften während einer Saison nicht geben darf. Dies gilt sowohl für deutsche als auch für ausländische Spieler. Wer also im Ausland in einer Vereinsmannschaft an den Start geht, darf nicht auch in Deutschland spielen. Diese „Spielberechtigung“ ist nicht zu verwechseln mit der Mitgliedschaft. Jeder darf nach wie vor Mitglied in mehreren Vereinen sein.
In der Bundesligaordnung wurde die Aufwandsentschädigung für Schiedsrichter von 25 auf 50 Euro pro Wettkampf erhöht. Die Wartezeit um als Badmintondeutscher zu gelten, wurde von zehn auf fünf Jahre herabgesetzt. Für die Verwarnung eines Spielers muss dessen Verein künftig ein Bußgeld zahlen. 50 Euro für eine gelbe Karte, 100 für eine rote.
Die Meisterschaften 2008
Die Deutsche Jugendmeisterschaften U15 bis U19 2008 ging nach Duisburg an den Tb Rheinhausen. Die Deutsche Seniorenmeisterschaft (Altersklassen) wurde Robur Zittau übertragen, die Juniorenmeisterschaft U22 dem VfL 93 Hamburg, die Jugend- und Schülermannschaftsmeisterschaften der TSG Augsburg. Die Bottroper BG richtet wie schon in der Vergangenheit auch 2008 wieder die German Juniors U 19 aus.
Rallypoint zum 1. August
Nur am Rande angesprochen wurde das Inkrafttreten der Rallypoint-Zählweise. Der vom Präsidium festgelegte Termin 1. August 2006 wurde nicht infrage gestellt. Von diesem Zeitpunkt an zählt also im Verbandsgebiet des DBV und seiner Landesverbände jeder Ballwechsel.
Am Abend gings ins Fettnäppchen
Am Abend entspannten sich die Delegierten bei einem Kabarettprogramm das von Andrea Rossbach und Hans-Dieter Leinhos, zwei Emsemble-Mitgliedern des Gerarer Kabaretts „Fettnäppchen“, präsentiert wurde.
Der neue Präsident Karl-Heinz Kerst nutzte die Gelegenheit des gemütlichen Zusammenseins, um sich noch einmal für den ihm entgegengebrachten Vertrauensvorschuss zu bedanken und dem gastgebenden Thüringer Badminton-Verband und seinem Präsidenten Volkmar Burgold für die gelungenen Tage zu danken. Kerst wird seinen ersten Rechenschaftsbericht im nächsten Jahr in Saarbrücken vorlegen müssen. Der Saarländische Badminton-Verband richtet den Verbandstag 2007 aus. 2008 werden sich die Delegierten dann in Niedersachsen zusammenfinden.
Lesen Sie auch den Verbandstagsbericht von Jürgen Grommes auf bv-rheinland.de.

Amtsnachfolger Karl-Heinz Kerst überreicht die Ernennungsurkunde zum ersten Ehrenpräsidenten des DBV.
Vizepräsident Dietrich Heppner übergibt seinem ehemaligen Präsidenten das Abschiedsgeschenk des Präsidiums.
Michael John vom Deutschen Olympischen Sportbund dankte für die Verdienste um den deutschen Sport.

Vorschau: DBV-Verbandstag 2006 im Juni in Gera wird Umbruch bringen
(15.3.06) Der diesjährige DBV-Verbandstag findet 17. Juni 2006 in Gera statt. Ausrichter ist der Thüringer Badminton-Verband mit seinem Vorsitzenden Volkmar Burgold. Tagungsort für die Delegierten des Deutschen Badminton-Verbandes und seiner Landesverbände ist das Dorint Novotel. Wichtigstes Ereignis wird die Neuwahl des DBV-Präsidenten sein. Prof. Dieter Kespohl zieht sich nach 18 Amtsjahren zurück. Zur Wahl stellen wird sich Karl-Heinz Kerst, der ehemalige Präsident des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen (vgl. Meldung vom 10.10.05 DBV bekommt bald einen "Ehrenpräsidenten").
Eine kontroverse Diskussion bahnt sich bezüglich der Einfach- bzw. Mehrfachstartberechtigung von Spielern in Mannschaften an. Bislang war es so, dass ein Spieler während einer Saison nur an einer Mannschaftsmeisterschaft beteiligt sein durfte. Um Auslegung und Kontrolle hatte es in dieser Saison mehrfach Streitigkeiten gegeben, etwa in der ersten Liga, in der Regionalliga Südost, auch im Landesverband NRW. Dabei geht es nicht nur um ausländische Spieler, die in einer deutschen Mannschaft spielen und gleichzeitig in ihrer Heimatmannschaft, es geht auch um Deutsche, die etwa über Landesverbandsgrenzen hinweg in mehreren Mannschaften oder zusätzlich im Ausland im Einsatz sind.
Während die Bundesliga-Vollversammlung auf eine diesbezügliche Regelung zukünftig ganz verzichten will, weil sie nur schwierig zu kontrollieren sei, hat die Präsidentenrunde der Landesverbande im Februar in Bielefeld genau das Gegenteil, nämlich eine Verschärfung der Kontrollen gefordert. Bis zum Verbandstag soll nun eine auf Wunsch der Landesverbände eingesetzte Arbeitsgruppe "Spielberechtigungen" eine Lösung finden. Nach Auskunft von DBV-Vize Pigola tagt diese erstmals am 26. März im sächsischen Zwenkau. In diese Arbeitsgruppe sind Holger Baus (Saarland), Dr. Gerd Brinkmann (Bayern), Gerd Pigola (DBV), Hans-Peter Porrio (Niedersachsen), Paul Reinhard (Bundesliga), Arno Schley (Bundesliga) und Bernd Wessels (NRW) berufen.


Das finanzielle Defizit, das die drei DBV-Vizepräsidenten durch Umschichtungen abbauen müssen, ist aufgrund eines Entgegenkommens der Landesverbände kleiner als befürchtet: (v.l.) Gerd Pigola, Dietrich Heppner und Klaus Walter.
Umarmung als sichtbares Zeichen allerbester Stimmung: DBV-Präsident Dieter Kespohl (Mitte) mit den Führern der ausrichtenden Landesverbände: Baden-Württemberg Vizepräsident Bernhard Mai (li), der den erkrankten Präsidenten Erich Kniepert vertrat und Dr. Gerd Brinkmann (re), den Präsidenten des Bayerischen Badminton-Verbandes.
DBV-Ehrenplaketten für drei verdienstvolle Hessen: Präsident Günter Neukirch (re)...
...und seine Vizepräsidenten Dieter Fachinger (li) und Wolfgang Enders.

DBV-Mitgliederversammlung 2005 in Ulm/Neu-Ulm

     

Der schnellste Verbandstag aller Zeiten - Landesverbände halfen, Deckungslücke zu schließen

  

(22.6.05) "Ich glaube dieser Verbandstag gehört ins Guinnessbuch der Rekorde", frohlockte DBV-Präsident Dieter Kespohl. Und Hans Offer, Ex-Schatzmeister des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen bestätigte dies amüsiert: "Ich war seit 1965 bei fast allen Verbandstagen dabei, einen derart kurzen habe ich noch nie erlebt."

Bereits um 11.35 Uhr, nach nicht einmal zweieinhalb Stunden,  konnte DBV-Geschäftsführer Helmut Altmann das rote Verbandstagsheft für 2005 zuklappen. Inklusive Meisterschaftsvergabe und Verschiedenes war alles abgearbeitet.

Die Deutsche Seniorenmeisterschaft O 35 bis O 75 geht für 2007 an den TuS Wiebelskirchen (LV Saarland), der dann sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Die Deutsche Jugendmeisterschaft U 15 bis U 19 wurde an den Tb Rheinhausen (LV NRW), die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U 15 und U 19 2007 an den TV Dillingen/Donau (LV Bayern) vergeben.

Einigung schon am Vortag

Ermöglicht wurde die Turbo-Abwicklung durch das Zusammentreffen von drei Umständen.

Es gab keinerlei Wahlen an, die stehen erst wieder im nächsten Jahr an, wenn Karl-Heinz Kerst Nachfolger von Dieter Kespohl, für den also das letzte Amtsjahr begann, werden soll. Es gab auch keinerlei diskussionsträchtige Änträge auf Satzungs- oder Ordnungsänderungen. Ein Antrag des Landesverbandes Hessen nach Zulassung von Spielgemeinschaften für die Bundesligen wurde nach kurzer Debatte abgelehnt.

Und das strittige Thema nach Ausgleich einer Deckungslücke im DBV-Nachtragshaushalt 2005 war bereits am Vortag bei der Konferenz der Landesverbandspräsidenten mit dem DBV-Präsidium abgearbeitet worden. Für 2005 stellen die Landesverbände 30 000 Euro zum Defizitausgleich zur Verfügung. Und für 2005 bis 2008 finanzieren sie Talentteam I und Talentpool. DBV-Präsident Dieter Kespohl: "Wir hatten ja eigentlich schon im Februar bei unserer letzten Sitzung Einigkeit in dieser Sache erzielt. Aber aufgrund geänderter Randbedingungen kam es hier zu einer erneuten Diskussion. Wir haben dann alles noch mal durchgerechnet und unsere Ansätze ein wenig reduziert. Das haben die Landesverbände dann akzeptiert. Meiner Einschätzung nach haben sie mit ihrem Entgegenkommen dem berechtigte Anliegen nach Ausgleich des DBV-Defizits im Leistungssport für den Haushaltsplan 2005 Rechnung getragen - trotz naturgemäß unterschiedlicher Interessenlage. Ich weiß natürlich, dass auch bei den Landesverbänden die Einnahmen zurückgegangen sind."

Mit dem vereinbarten Gesamtpaket haben die Landesverbände jetzt bis 2008 Planungssicherheit, was ihre Zuwendungen an den DBV angehen.

Ehrungen
Drei Funktionäre des Hessischen Badminton-Verbandes wurden aufgrund ihrer "besonders hervorragenden Verdienste um den Badmintonsport" mit der Ehrenplakette des DBV ausgezeichnet: Präsident Günter Neukirch (Hanau), Vizepräsident Leistungssport und langjähriger Sportwart Wolfgang Enders (Maintal), Vizepräsident Jugend & Breitensport und langjähriger Jugendwart Dieter Fachinger (Frankfurt).
Danach erfolgte durch  DBV-Präsident Dieter Kespohl die Übergabe des "Meritorious Service Award der International Badminton Federation" an drei langjährige Badmintonaktivisten. Diese Auszeichnung wird vom IBF-Präsidenten auf Antrag eines Mitgliedsverbandes verliehen.  Urkunde, Anstecknadel und Krawatte werden verliehen in Würdigung langjähriger und anerkennungswerter Verdienste um den Badmintonsport. Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an Wilfried Beckord (DBV-Lehrwart), Paul Reinhard (Mitarbeiter im Referat für Spielbetrieb) und Horst Rosenstock (ehemaliger Bundesliga-Spielleiter).

Jubilare als Gastgeber

Ausgerichtet wurde der Verbandstag gemeinsam von den Landesverbänden Baden-Württemberg und Bayern, die beide in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Man hatte sich auf Ulm und die Nachbarstadt Neu-Ulm verständigt, da durch die zwischen beiden Städten hindurchfließende Donau die Landesgrenze geht. Lag das für die Delegierten ausgewählte Autobahnhotel Seligweiler auf Ulmer Boden so fuhren die Delegierten samt Anhang am Abend auf bayerischen Grund zu einem Bayerischen Buffet, das in einer Gaststätte mit Hausbrauerei zubereitet worden war.

Der Verbandstag 2007 wird vom Saarländischen Badminton-Verband ausgerichtet. Für 2006 fand sich noch kein Gastgeber.


Delegierte des Verbandstages 2005 in Leipzig: Die Wahl auf die sächsische Metropole als Austragungsort fiel zu einer Zeit, als Leipzig noch Olympiabewerberstadt war.

Beim DBV-Verbandstag 2004 in Leipzig wurde Strukturreform verabschiedet

       

Drei Säulen sollen den DBV voranbringen

   

(30.6.04) Künftig gibt es im DBV-Präsidium nur noch drei Vizepräsidenten. Deren Zuständigkeitsbereiche sind genau beschrieben, einer ist verantwortlich für Wettkampfsport, einer für den Leistungssport und einer für den Breitensport. Dies ist der Kern der Strukturreform, die nach jahrelanger Vorbereitung mitsamt dem komplett renovierten Satzungs- und Ordnungswerk beim diesjährigen DBV-Verbandstag am 26. Juni in Leipzig verabschiedet wurde.
Wiedergewählt wurden Präsident Professer Dieter Kespohl und Vizepräsident Klaus Walter. Letzterer zeichnet für die Säule Breitensport verantwortlich. Weiterhin im Amt sind Dietrich Heppner (Säule Leistungssport) und Gerd Pigola (Säule Wettkampfsport). Martin Knupp gab sein Vizepräsidentenamt auf, da sein Posten weggefallen ist.
Die zweite gravierende Änderung in der neuen DBV-Struktur liegt darin, dass die Ausschussvorsitzenden, die künftig Referatsleiter heißen, nicht mehr vom Verbandstag gewählt werden. Das Präsidium setzt sie vielmehr auf Vorschlag ein. Die vier Präsidiumsmitglieder müssen sich für ihre Arbeitsbereiche also ihre jeweiligen Mannschaften zusammensuchen.
Damit der DBV funktionsbereit bleibt, ist die erste Präsidiumssitzung bereits für den 10. Juli angesetzt.

Beitragserhöhung zurückgezogen, aber nicht vom Tisch
Trotz dieser gravierenden und auch von einiger Skepsis begleiteten Neustrukturierng verlief der Verbandstag harmonisch. Dies lag auch daran, dass das DBV-Präsidium den Antrag auf eine Beitragserhöhung nach einer Sitzung mit den Landesverbandspräsidenten am Vortag zurückgezogen hatte. Dort war erkennbar geworden, dass die Landesverbände den DBV zwar unterstützen wollen, aber die angebotenen finanziellen Mittel bei weitem nicht ausreichten, die Deckungslücke zu schließen. Nun soll das Loch, dass sich vor allem im Bereich Leistungssport nach Wegfall vieler Zuschüsse aufgetan hat, zunächst präziser in Euro und Cent definiert werden. 

Bundestrainerstellen derzeit nicht finanziert
Dies kann allerdings erst geschehen, wenn bekannt ist, mit welchen Bundeszuschüssen der DBV künftig zu rechnen hat. Zusagen darüber wird es nach Auskunft von Präsident Kespohl aber frühestens im Oktober geben. Kespohl zu den Delegierten: "Wir müssen unter Umständen damit rechnen, dass die Hälfte aller bisherigen Bundesmittel wegfallen".
Im Spätherbst kommt der Beitragserhöhungsantrag in einer Präsidentenrunde also erneut auf die Tagesordnung. Zunächst kann es demzufolge keine Verlängerung der Bundestrainerstellen geben. Die Stellen von Asger Madsen, Stefan Dreseler, Detlef Poste und von Leistungssportreferent Martin Kranitz laufen alle zum Ende der derzeitigen Olympiade, also zum Jahresende 2004 aus. Vizepräsident Heppner, der bei der Präsidentenrunde vehement für die Beitragserhöhung gekämpft hatte: "Wir haben zwar ein Bewerbungsverfahren in Gang gesetzt, aber neue Verträge können wir wegen fehlender Mittel nicht abschließen. Damit bis zum Ende des Jahres zu warten, ist ein unhaltbarer Zustand." 

Ausklang über den Dächern der Stadt
Zum gemeinsamen Ausklang trafen sich die Delegierten mit Begleitung zum Abendbuffet im Panorama-Restaurant im 28. Stockwerk des MDR-Hochhauses hoch über den Dächern Leipzigs. Am Sonntagvormittag gab es dann noch eine Besichtigungstour zum neu gebauten Leipziger Stadion und zur Leipzig Arena, der wegweisenden Veranstaltungshalle, die das Vorzeigestück der gescheiterten Leipziger Olympiabewerbung war. Diese Olympiabewerbung war auch der Grund gewesen, Leipzig als Ort des Verbandstages 2004 auszuwählen. Die Ausrichtung hatte - entgegen der Gewohnheit, dass ein Landesverband der Ausrichter ist - der DBV selbst übernommen. Der Verbandstag 2005 wird in Ulm/Neu-Ulm stattfinden. Er wird gemeinsam von den Landesverbänden Baden-Württemberg und Bayern ausgerichtet.



Die DBV-Präsidenten

    
• 1953 bis 1962
Dr. Hans Riegel (Bonn)
• 1962 bis 1971
Hubert Brohl (Düsseldorf)
• 1971 bis 1974
Hans Hoffmann (Hannover)
• 1974 bis 1976
Hans-Peter Küsters (Krefeld)
• 1976 bis 1988
Dr. Heinz Barge (Oberhausen)
• 1988 bis 2006
Prof. Dieter Kespohl (Hochspeyer)
• 2006 bis 2016
Karl-Heinz Kerst (Kleve)
• Seit 2016
Thomas Born (Berlin)
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