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YONEX German Open 2004

IBF-Grand-Prix-Turnier um 50 000 Dollar Preisgeld 

12. bis 17. Oktober

Rhein-Ruhr-Halle, Duisburg-Marxloh, Walter-Rathenau-Str. 1

IBF-Grand-Prix-Tournament - 2** Sterne

Qualifikation: Di 12.10. ab 14 Uhr.

Hauptturnier: Mi 13.10. ab 9 Uhr, Do 14.10. ab 11 Uhr

Fr 15.10. Viertelfinals I ab 14 Uhr, VF II ab 19 Uhr

Sa 16.10. ab 14 Uhr Halbfinals - So 17.10. ab 11 Uhr Endspiele.

 

Zur Website des Duisburger Ausrichters
www.yonex-german-open.de

 

 

Ergebnisse/Results
Hauptfeld/Main Draw

Ergebnisse/Results
Qualifikation

Auch der Badminton-Ergebnisdienst milon.de

hat Ergebnisseiten eingerichtet.

Dort an den letzten Turniertagen auch ein Live-Ticker.

 

Die Ergebnisse ab Halbfinale:

Herreneinzel

Halbfinals: Xia Xuanze - Dicky Palyama 15:6 15:7

Lin Dan - Niels Christian Kaldau für Lin wg. Verl. Kaldau

Finale: Lin Dan (CHN) - Xia Xuanze (CHN) 17:16 15:9

Dameneinzel

HF: Xu Huaiwen - Pi Hongyan 11:5 11:0

Xie Xingfang (CHN) - Zhu Lin 13:1 11:1

Fin: Xie Xingfang (CHN) - Xu Huaiwen (GER) 9:11 11:6 11:7

Herrendoppel

HF: Boe & Mogensen (DEN) - Sho Sasaki & Shoji Sato (JPN) 15:11 15:8

Larsen & Fischer Nielsen (DEN) - Michael Lamp & Rasmus Mangor Andersen (DEN) 12: 15 15:12 15:3

Fin: Mathias Boe & Carsten Mogensen (DEN) - Jesper Larsen & Joachim Fischer Nielsen (DEN) 15:6 17:14

Damendoppel

HF: Wei & Zhao Tingting (CHN) - JIANG Yanmei & LI Yujia (CHN) 15:9 15:11

Zhang & Zhang (CHN) - CHEN Li & ZHU Lin (CHN) 15:1 15:7

Fin: Zhang Dan & Zhang Yawen (CHN) - WEI Yili & ZHAO Tingting (CHN) 15:8 15:12

Zhangzhang drehten den Spieß um – am vergangenen Sonntag hatten sie im Finale der Danish Open noch in drei Sätzen verloren.

Mixed

Halbfinals: Mogensen & Olsen (DEN) - Fredrik Bergström & Johanna Persson (SWE) 15:8 15:12

Chen & Zhao - Michael Lamp & Pernille Harder (DEN) 15:10 15:5

Fn: Carsten Mogensen & Rikke Olsen (DEN) - Chen Qiqiu & Zhao Tingting (CHN) 12:15 15:8 15:9

Das von den Trainern neu zusammengesetzte dänische Paar hätte schon den ersten Satz gewinnen können. Sie führten 11:7, machten jedoch anschließend viele leichte Fehler. In den beiden letzten Sätzen vermied Mogensen es konsequent, den chinesischen Herrn hoch auf dessen gefährliche Vorhandseite anzuspielen.

 

Sven Heise präsentiert auf badmintonfotos.de Fotos der German Open 2004.

Nachrichten aus Duisburg:

 

German-Open-Sieger Lin Dan im Interview

„Nach Olympia wollte ich Pause machen – und ich durfte nicht“

Lin Dan (CHN) ©LeungHerzlichen Glückwunsch nachträglich zu deinem 21. Geburtstag und Glückwunsch zu deinem Sieg bei den German Open. Warst du froh, die Finalniederlage von 2003 wiedergutmachen zu können.

Lin Dan: Ja ich war sehr froh zu gewinnen, nach dem ich in letztes Jahr gegen den Koreaner Lee Hyun Il verloren hatte.

Wir haben im ersten Spiel ein tolles Spiel gesehen. Was hast du gedacht, als es in die Verlängerung ging?

Lin Dan: In dieser Situation habe ich nicht gedacht, ich habe nur versucht, jeden Ball 100%ig konzentriert gut zu spielen.

Was war mit Xia Xuanze im zweiten Satz los? War er schon müde?

Lin Dan: Das kann sein, aber ich glaube nicht dass er müde war. Ich habe besonders zu Beginn des Satzes sehr gut gespielt.

Warum hast du nach dem frühen Aus bei Olympia keine Pause gemacht?

Lin Dan: Ich wollte schon eine Pause machen, aber die Führungsetage im Verband hat gesagt, dass ich spielen muss. Ich soll kontinuierlich meine Leistung bringen.

Was sind deine Ziele für das nächste Jahr?

Lin Dan: Es gibt im nächste Jahr zwei wichtige Turniere für mich, die Mannschafts-WM, also den Sudirman Cup und dann die Einzelweltmeisterschaft in Kalifornien.

Es war heute ein Doppelsieg für dich und deine Freundin Xie Xingfang. Habt ihr schon einmal beide gemeinsam ein dasselbe Turnier gewonnen?

Lin Dan: Ja, bei den Danish Open letzte Woche haben wir beide gewonnen. Voerher ist es uns noch nie gelungen.

Vielen Dank für das Gespräch wir wünschen dir viel Erfolg für die nächsten Turniere und hoffen dich bei den German Open in sechs Monaten wiederzusehen.

 

Xu Huaiwen nach großem Kampf geschlagen

Davidova Huaiwen gegen Goliathin Xingfang unterlegen

Xie Xingfang – Xu Huaiwen 9:11 11:6 11:7

Xu Huaiwen - German Open 2004©HeiseZum erstenmal wieder nach 28 Jahren hätten die German Open eine Siegerin aus Deutschland haben können. Leider langte es für die vor einem Jahr eingebürgte Chinesin Xu Huaiwen (Foto: Sven Heise)nicht ganz gegen ihre ehemalige Landsfrau Xie Xingfang.

Bis Mitte des zweiten Satzes spielte sie zur Begeisterung der 1500 Zuschauer spektakuläres Badminton. Sie hetzte ihre einen Kopf größere Gegnerin immer wieder durch deren Feld und setzte sie dabei stark unter Druck. Dadurch konnte die Chinesin selbst keinen Druck aufbauen.

Wie mental stark Xu bei den diesjährigen German Open auftrat, zeigte sich, als sie im ersten Satz eine Erhöhung ihres Rückstandes von 6:7 auf 6:9 wegsteckte und in einem begeisternden Fight den ersten Satz noch gewann.

Bis zur 6:4-Führung konnte sie im zweiten Satz ihr Tempo halten. Doch ihre Gegnerin, die in China an Platz vier steht, war zäh. Sie gab keinen Ball verloren und Xu musste sich jeden Vorteil mühselig erspielen. Nach und nach neigte sich das Spiel zugunsten der Chinesin. Auch im dritten Satz hielt deren Lufthoheit an. Zwar kämpfte sich die unermüdliche Deutsche noch mal von 3:10 auf 7:10 heran, aber es langte nicht.

Xu: „Ich hatte mich gut vorbereitet. Da ich aber noch nie gegen sie gespielt hatte, wusste ich zunächst nicht, was ich machen sollte. Und mein größtes Problem war, dass sie so groß ist und an alle Bälle herankam.“

 

Weltranglistenerster gewann Herreneinzel

Lin Dan hat den im Vorjahre versäumten Titel nachgeholt

(17.10.) Im letzten Jahr hatte Lin Dan das Finale in Duisburg gegen den Koreaner Lee Hyun Il verloren. Damals war er noch im Aufstieg seiner atemberaubenden Karriere, die ihm seither vier Grand-Prix-Siege und den Thomas Cup (Herren-WM) bescherten, an dessen Gewinn er als Nummer eins in Chinas Team maßgeblichen Anteil hatte. Nur Olympia verlief für den inzwischen an Platz eins der Weltrangliste stehenden Chinesen, der in Duisburg 21 Jahre alt wurde, enttäuschend.

Die beiden Chinesen hatten sich am vorigen Sonntag im Finale der Danish Open in Aarhus auch gegenüber gestanden. Dort siegte Lin Dan 15:12 15:11.

Im heutigen Finale erwischte Xia Xuanze einen schwachen Beginn. Doch zunehmend kam er besser ins Spiel und lieferte sich packende Ballwechsel mit Lin Dan. Doch der Weltranglistenerste wehrte einen Satzball ab und setzte sich dann mit 17:16 durch. Im zweiten Satz ließ Lin Dan nach einem furiosen Auftakt und einer daraus resultierenden 7:0 Führung nichts mehr anbrennen und gewann mit 15:9.

Große Freude war im Gesicht des sympathischen Chinesen zu erkennen, der sich vor dem Duisburger Publikum für die Unterstützung dankbar verbeugte.

Lin Dan – Xia Xuanze 17:16 15:9.

 

Gespräch mit Xia Xuanze nach seinem Halbfinalsieg gegen Palyama

Weltmeister will in die Bundesliga

Ausrufezeichen1 - animiertGratulation um Einzug ins Finale. Du hattest heute ein recht lockeres Spiel gegen Dicky Palyama. Welche Eindrücke hast du von deinem Spiel?

XIA: Ich habe heute eine gute Taktik gehabt und hatte wenig Probleme zu gewinnen, obwohl Palyama ein sehr guter Spieler ist. Ich bin wirklich gut in Form.

 

Hattest du vorher schon einmal gegen ihn gespielt?

XIA: Ja, ich erinnere mich, dass ich 1999 bei den Dutch Open schon einmal gegen ihn gespielt und auch damals mit 2:0 Sätzen gewonnen habe.

 

Morgen wirst du voraussichtlich ein wesentlich schwereres Spiel gegen deinen Landsmann LIN Dan haben. Er musste heute nicht spielen, da Kaldau nicht angetreten ist. Ist es  ein Vorteil für ihn, ausgeruhter ins Spiel zu gehen?

XIA: Nein, das wird eher ein Nachteil für ihn sein. Er trainiert sonst jeden Tag sechs Stunden. Vielleicht ist er Morgen ein wenig „kalt“, weil er heute Pause hatte.

 

Wir wissen, dass du die letzten beiden Spiele gegen Lin Dan verloren hast. Was willst du morgen besser machen?

XIA: Ich kenne ihn sehr gut, wir trainieren jeden Tag zusammen. Wer morgen die bessere Taktik und die bessere Tagesform hat, wird das Spiel gewinnen.

 

Kannst du dich noch an deinen Turniersieg hier bei den German Open am Anfang deiner Karriere erinnern?

XIA: Ja, das war 1999. Ich erinnere mich noch sehr gut an diese Halle. Damals habe ich in zwei Wochen aus der Qualifikation die Dutch Open und die German Open gewonnen.

Xia Xuanze CHN - German Open 2003 ©BräutigamWar es sehr enttäuschend für dich, in diesem Sommer nicht bei Olympia dabei gewesen  zu sein?

XIA: Ja, es war schade für mich, dass ich nicht dabei war. Aber in China gibt es sehr viele gute Spieler und die besten sollen bei Olympia dabei sein. Die Olympischen Spiele sind für jeden Sportler das Größte. Aber ich werde versuchen, das nächste Mal dabei zu sein.

 

Wie lange wirst du noch Badminton spielen? Dein Ziel ist Olympia in Peking?

XIA: Ich kann nicht so lange Zeiträume im Voraus planen, ich spiele  von Tag zu Tag und genieße mein Training. Vielleicht spiele ich nach Ende meiner internationalen Karriere auch in Deutschland.

Wir würde uns natürlich freuen, dich bei einem Club in der Bundesliga zu sehen. Außerdem hoffen wir, dass du bei den nächsten German Open in sechs  Monaten in Mülheim dabei bist. Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für morgen.

 

Deutsche Meisterin im Finale

Tritt Xu in die Fußstapfen von Irmgard Latz?

Xu Huaiwen – Pi Hongyan  11:5 11:0.

Nach 2002 als Björn Joppien das Endspiel erreichte, steht erneut eine Deutsche im Finale der Yonex German Open. Xu Huaiwen vom 1. BC Bischmisheim setzte sich gegen die französische Chinesin Pi Hongyan durch

Xu war glücklich nach dem Erfolg: „Ich habe hoch konzentriert gespielt und war sehr ruhig. Ich hatte nach Dänemark lange überlegt, was ich ändern soll, da ich in den Spielen immer kaputt war. Ich habe dort immer zu hektisch gespielt. Jetzt habe ich versucht, schnell am Ball zu sein, habe aber mehr darauf gekuckt, wo meine Gegnerin steht. Pi hatte Probleme mit den Bällen, sie waren ihr zu schnell. Ich habe mich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen, denn Pi ist eine gute Freundin von mir, habe die Schiedsrichter entscheiden lassen. Aber es zeigte mir, dass sie sehr unruhig war. Zunächst hat sie es mit Angriff versucht, aber ich war gut in der Abwehr. Dann hat sie umgestellt auf Ballhalten, aber das bin ich auch mitgegangen.“

Auch Bundestrainer Madsen war begeistert: „Es war gut gespielt, so wie wir es erarbeitet haben. Sie muss aktiv sein, die Bälle früh nehmen. Wenn sie ein wenig zu passiv wird, dann wird sie von ihren Gegnerinnen unter Druck gesetzt. Und das ist tödlich, weil sie so klein ist. Auch in Dänemark hatte sie nicht schlecht gespielt gegen Lanting, 10:7 geführt im zweiten, aber dann verloren. Hier in Duisburg ist sie überhaupt in guter Stimmung. Wir haben gestern noch anderthalb Stunden miteinander trainiert und da habe ich schon gemerkt, sie ist gut drauf und hat eine positive Haltung.“

Xu Huaiwen könnte nun die Zweite werden, die nach Irmgard Latz 1966 wieder mal die German Open gewinnt.  Sie selbst weiß zu ihren Aussichten wenig zu sagen:  „Ich habe noch nie gegen sie gespielt. Aber ich habe gesehen, dass sie sehr scharf nach unten spielt und sauschnell ist.“

Madsen ist optimistischer: „Warum soll sie nicht gewinnen? Wenn sie so schnell und aggressiv spielt, wie in den bisherigen Spielen hier, glaube ich fest, sie hat eine Chance.“

 

Niels Christian Kaldau musste Halbspielspiel absagen

Im Rücken zwickte es

Bedröppelt kam Niels Christian Kaldau vor Beginn der Halbfinalspiele zur Turnierleitung. Aufgrund seiner Rückenverletzung, die er sich gestern beim Viertelfinalspiel gegen Haryanto zugezogen hatte, musste er das Spiel gegen Lin Dan absagen: „Ich hätte natürlich gern gespielt. Aber es ist mir zu riskant. Ich bin in Dänemark Nummer fünf und gehöre zu den älteren Spielern. Und der Kampf um die Platze in der Nationalmannschaft ist hart. Ich darf es nicht riskieren, möglicherweise einige Wochen auszufallen.“

Ob denn dänische Spieler möglicherweise nach Olympia aufhören? „Peter Rasmussen ist zwar verletzt, aber er wird weiterspielen. Und auch Kenneth Jonassen wird wohl noch zwei Jahre weiterspielen.“

 

Badmintonstars unterstützen World Games

Druzhchenko outed sich als Squash-Fan

(16.10.) Duisburg ist im nächsten Jahr bekanntlich Austragungsort der WORLD GAMES – der Weltspiele von 34 nichtolympischen Sportarten wie Billard, Fallschirmspringen oder Powerlifting.

Das Organisationsteam warb in der Duisburger Rhein-Ruhr–Halle, in der u.a. im nächsten Jahr die Wettkämpfe in der Sportakrobatik, im Trampolin und Hallenhockey ausgetragen werden, für die Veranstaltung. Prominente Badmintonstars wie Björn Joppien oder Niels Christian Kaldau wurden fotografiert und interviewt. Ex-German-Open-Sieger Vladislav Druzhchenko, der in Duisburg 2000 gewann, offenbarte sich dabei als Squash-Fan. Diese, bei den World Games vertretenen Sportarten, will er besonders verfolgen.

 

Vor dem Dameneinzel-Halbfinale

Huaiwen ist optimistisch

(16.10.) Gestern gelangte Xu Huaiwen ins Halbfinale. Sie schlug die Chinesin Chen Lanting in zwei Sätzen. Bei den Danish Open hatte sie noch in drei Sätzen verloren.

„Ich habe cleverer gespielt, bin keine zu langen Ballwechsel gegangen, weil Lanting sehr fit ist. Außerdem habe ich meine Aufschläge variiert, wie ich es mit vor dem Spiel vorgenommen hatte. Und meine Erfahrung hat mir natürlich geholfen.“

Für das Halbfinalspiel gegen Pi Hongyan ist sie optimistisch, obwohl die bisherigen Aufeinandertreffen für Pi sprechen. Der Matchrekord zwischen den beiden steht 8:3 für die Französin. Im vorigen Winter konnte Xu sie dreimal besiegen: im Endspiel der Bitburger Open in Saarbrücken, beim Mannschaftswettbewerb um den Uber Cup und bei den Korea Open. Bei der Europameisterschaft im April und bei den Malaysia Open gab es allerdings deutliche Zweisatz-Niederlagen.

„Ich hab mich gut vorbereitet, noch im September bei einem Länderspiel gegen Frankreich habe ich gegen sie gewonnen. Ich muss geduldig bleiben,  denn Pi ist eine sehr konstante Spielerin.“

 

Bernd Wessels hat die bisherigen
deutschen German-Open-Sieger
zusammengestellt.

 

Deutsche Meisterin erreichte als einzige ein Halbfinale

Huaiwen erfreute die Herzen der Zuschauer

Xu Huaiwen – Chen Lanting 11:4 11:3

(15.10.) Erfreuliche Revanche für die in der Vorwoche erlittene Niederlage bei den Danish Open nahm unser Deutsche Meisterin Xu Huaiwen.

In einem beherzten schnellen und konsequenten Spiel setzte sie ihre 18-jährige Gegnerin permanent unter Druck und dominierte sie klar. Nach einer 3:1-Führung gelang der French Open-Finalisten diesen Jahres kein Punkt mehr. Herzlicher Beifall der Zuschauer belohnte sie. Sie ist damit die einzige Vertreterin Deutschland in den morgigen Halbfinals.

Zuschauer-Kommentar von Trainer Marco Böttcher aus Andernach:  „Toll. Diese Leistung belohnte uns für unsere heftige über vier Stunden dauernde Anreise.“

Trainer Uwe Harsdorff aus Bergisch Gladbach war dagegen kritischer: „Vergleichbar groß ist meine Freude nicht. Ich sah am Anfang vom zweiten Satz einige Schwierigkeiten bei Xu. Das hat mein Trainerherz nicht froh gemacht.“

Xus Gegnerin im Halbfinale ist die Französin Pi Hongyan.

 

Grether & Schenk im Viertelfinale ausgeschieden

Nur am Ende ein Schimmer von Glanz

Juliane Schenk & Nicole Grether - Zhang Dan & Zhang Yawen 6:15 6:15

(15.10.) Wenig Freude hatten die Zuschauer in der Rhein-Ruhr-Halle am Viertelfnalspiel unserer Deutschen Meisterinnen. Es dauerte bis zur Schlussphase des zweiten Satzes, ehe sie überhaupt richtig ins Spiel fanden und gegen ihre Gegnerinnen einige attraktive Ballwechsel zustande brachten. Aber da stand es bereits 13:2 für Chinas viertbestes Damendoppel.

 

Viertelfinalspiele - Nachmittagsession

Qualifikantin überraschte

(15.10.) In der ersten Viertelfinalrunde überraschte die chinesische Qualifikantin Zhu Lin ihre an fünf gesetzte Gegnerin Kaori Mori (JPN) mit aggressivem Spiel, welches zu einem schnellen 11:2 und 11:4 Sieg führte. Die Japanerin steht auf Weltranglistenplatz 14, während Zhu Lin bislang erst auf 103 geführt wird.

Vorher waren die Viertelfinalpartien von nie gefährdeten Siegen der Favoriten gekennzeichnet. Auftakt war ein deutlicher Erfolg von Xia Xuanze (CHN) über Sho Sasaki (JPN) mit 15:3 und 15:8, wobei der Weltmeister aus China von Beginn des Spiels an seinen Gegner unter großen Druck setzte. Dem konnte der Japaner nicht widerstehen. Auch das anstehende Halbfinale scheint für den Chinesen eine lösbare Aufgabe zu sein. Er muss sich gegen Dick Palyama (NED) beweisen. Der Holländer setzte sich gegen Ng Wei aus Hongkong in drei Sätzen durch.

Auch im Mixed und im Herreneinzel setzten sich die favorisierten Spieler – hauptsächlich aus Dänemark und China kommend - durch.

Die beiden Spiele mit deutscher Beteiligung sind für den Abend angesetzt worden.

Die Resultate der ersten zehn Viertelfinalspiele:

Mixed:

Larsen/Russkikh (DEN) – Lamp/Harder (DEN) 10:15 9:15

Steffensen/Frier Kristiansen (DEN) – Mogensen/Olsen (DEN) 9:15 5:15

Boe/Nielsen(DEN) – Chen/Zhao (CHN) 14:17 6:15

Herreneinzel:

Sasaki (JPN) – Xia (CHN) 3:15 8:15

Lin (CHN) – Sato (JPN) 15:11 15:3

Palyama (NED) – Ng (HKG) 2:15 15:10 15:10

Dameneinzel:

Rasmussen (DEN) – Xie (CHN)  6:11, 8:11

Mori (JPN) – Zhu (CHN)  2:11 4:11

Pi (FRA) – Yonekura (JPN) 11:1 11:1

Damendoppel:

Jiang/Li (SIN)  – Parker/Rayappan (ENG)15:7 15:5

 

Die beiden letzten Deutschen im Herreneinzel ausgeschieden

Björn wurde Kaldau-Opfer

Björn Joppien – Niels Christian Kaldau 11:15 15:5 3:15

(14.10.) Eigentlich ging es gut los, 7:4 führte der Deutsche Meister Björn Joppien im ersten Satz. Dann allerdings hatte er eine Schwächeperiode, die der Däne zur 13:9-Führung nutzte. Vor allem Kaldaus schnellen Smash cross konnte Björn nicht verhindern. Hinzu kamen etliche leichte Fehler seinerseits.

Im zweiten Satz wurde sichtbar, dass Björn nicht gewillt war, sich frühzeitig geschlagen zu geben. Erkennbar zog er das Tempo an und setzte Kaldau schwer unter Druck. Der dänische German-Open-Sieger von 2002 spielte längst mehr so aggressiv wie im ersten Satz und ergab sich auch bald in sein Schicksal.

Wenn Björn nun geglaubt hatte, dass er Kaldau müde gespielt habe, so war das eine Fehleinschätzung. Zu Beginn des dritten Satzes provozierte er nämlich etliche sehr lange Ballwechsel. Doch aus diesen Marathonrallyes ging am Ende der Däne als Sieger hervor. Ab 3.5 erlangte er zusehends die Oberhand gewann und auch wieder seine Explosivität zurück. Häufig verwickelte er Björn in Drive-Duelle, in denen er in den meisten Fällen den finalen Schlag setzen konnte. Nach dem Seitenwechsel gelang dem Deutschen Meister nicht mehr viel, zusehends fielen seine Schultern herab.

Ebenfalls ausgeschieden ist der Überraschungsachtelfinalist Marcel Reuter gegen Weltmeister Xia. Der war schon vorher überglücklich, bei einem Grand-Prix-Turnier so weit gekommen zu sein: „Das hätte ich mich mir nie träumen lassen.“ Offenbar macht sich bei ihm bemerkbar, dass er seit einiger Zeit in der Trainingsgruppe am OSP Saarbrücken mittrainiert. DBV-Leistungssportreferent Martin Kranitz: „Wenn er weiter so starke Ergebnisse erzielt, müssen wir darüber nachdenken, ob wir ihn nicht in den DBV-Kader aufnehmen.“

Marcel Reuter – Xia Xuanze (CHN) 2:15 5:15

 

Flying Lineswomen

„Ach, was ist die Welt doch klein" oder „das Familientreffen"

(14.10.) Seit einigen Jahren fährt unser U-17 Nationalcoach Bernd Brückmann mit seinen „kids“ zum Danish Junior Cup. Dort trifft er immer wieder auf alte Bekannte - Bjarne Eriksen, Birgit Eriksen und Karen Margarete, die Mitorganisatoren des großen Kopenhagener Jugendturniers sind. Man trifft sich, man freut sich miteinander, man unterhält sich und man geht wieder seinen Weg bis zum nächsten Jahr ......

Doch „quelle surprise“ - in diesem Jahr war alles anders. Aus einem Abschied wurde ein „Bis Dienstag!“. Während Bernd über die Autobahn zu den Yonex German Open nach Duisburg heizte, wurde er per Luftfracht von den drei genannten Dänen ein- und überholt und mit  einem  „Hallo Bernd, auch schon hier?“ in der Duisburger Rhein-Ruhr-Halle in Empfang genommen.

Doch wer meint, die drei Dänen hätten sich einen gemütlichen Turnierausflug nach Deutschland gegönnt, hat sich getäuscht. Die Yonex German Open sind eines von vielen Turnieren in Europa, bei denen sie als Linienrichter mithelfen. Karen Margarete bezeichnet die Turniere als „große Familientreffen“, wozu die Schieds- und Linienrichter und die Spielerinnen und Spieler sich mehrmals im Jahr treffen. Karen gehört mit drei anderen Linienrichterinnen zu einer multinationalen Gruppe aus Deutschland, Dänemark, Niederlande und Schottland, die sich die „Schwestern“ nennen. Der Name und ihre Treffen sind hierbei Programm. 

In der Zeit der Globalisierung ist das Duisburger „Familientreffen“ doch ein gegebener Anlass, im Turnierbistro „Flachsmarkt“ mit einem KÖPI anzustoßen.

Prost und cya next time in Switzerland.

 

2. Runde Herreneinzel

Marcel Reuter war zu Recht optimistisch

(14.10.) Marcel Reuter hat sich im innerdeutschen Duell gegen Arnd Vetters durchgesetzt. In drei spannenden Sätzen gewann er mit 15:8, 13:15 und 15:7. Der 22-jährige BWL Student, der in der Bundesliga für Wiebelskirchen spielt, hatte mit einem schweren Spiel gerechnet: „Es ist immer eng, wenn wir spielen, Arnd kämpft wie eine Sau!“ Dennoch war er bereits vor dem Match zuversichtlich. „Bei der letzten DBV-Rangliste habe ich schon gegen ihn gewonnen. Vorher hatte ich in diesem Turnier bereits Andy Wölk vom FC Langenfeld geschlagen.“ Zwei Stunden später wiederholte er seinen Sieg und sein Optimismus wurde bestätigt.

 

Jens Roch konnte es dagegen seinem Nationalmannschaftskollegen Björn Joppien nicht gleich tun und ins Achtelfinale einziehen. Dabei sah es gegen den Dänen Michael Christensen lange nach einem ungefährdeten Sieg aus. Jens gewann den ersten Satz deutlich mit 15:3. Im zweiten Durchgang kam der Däne, der in der ersten Runde bereits Marc Zwiebler aus dem Turnier geworfen hatte, besser ins Spiel und gewann mit 15:9. Jens wirkte in der Folge sehr unsicher und lag im Entscheidungssatz schnell mit 1:10 hinten. Zwar konnte er noch einmal einige Punkte aufholen, dennoch reichte es nicht und er unterlag mit 9:15.

Die Paarungen im Achtelfinale:

Lin (CHN) – Matsumoto (JPN)

Sato (JPN) – Gupta (IND)

Joppien (GER) – Kaldau (DEN)

Ayob (MAS) – Haryanto (HKG)

Dabeka (CAN) – Palyama (NED)

Yamada (JPN) – NG (HKG)

Sasaki (JPN) – Christensen (DEN)

Reuter (GER) – XIA (CHN)

 

Deutsche Beteiligung am Viertelfinale Dameneinzel

Revanchemöglichkeit für Xu

Xu Huaiwen – Arpana Popat (IND) 11:1 11:4

(14.10.) Am Freitag hat Xu Huaiwen die Chance sich für ihre Niederlage gegen die Chinesin Chen Lanting bei den Danish Open in Kopenhagen zu revanchieren. Vor ihrer Begegnung am Freitag ist Xu optimistisch. „Sie ist eine gute und kampfstarke Gegnerin, aber ich denke, dass ich die erfahrenere Spielerin bin.“

Außerdem hat sich Xu eine andere Marschroute vorgenommen. „Ich muss meine Taktik ändern. In unserer letzten Begegnung versuchte ich von Beginn an aggressiv zu spielen, bin aber mit meinem Angriff nicht durchgekommen. Daraufhin habe ich meine Taktik umgestellt und bin über lange Ballwechsel gegangen. Wie sich herausstellte, war das leider auch nicht der richtige Weg. Ich hätte weiter mein Angriffsspiel durchziehen müssen.“

Xu Huaiwen ist die einzige deutsche Spielerin im Viertelfinale.

Die Paarungen im Viertelfinale:

Pi Hong Yan (FRA) – Yonekura Kanako (JPN)

Xu Huaiwen (GER) – Chen Lanting (CHN)

Rassmussen (DEN) – Xie Xingfang (CHN)

Mori Kaori (JPN) – Zhu Lin (CHN)

 

Björn Joppien im Achtelfinale

Fünf Matchbälle bis zum Sieg

(14.10.) Björn Joppien musste in der 2. Runde über drei Sätze gegen den Canadier Bobby  Milroy gehen. „Ich habe ein hartes Spiel erwartet, da ich nach der harten Phase der Olympiaqualifikation und nach Athen selbst momentan nicht in Bestform bin.“ Jens Roch, Nationalmannschaftskollege, besiegte den Canadier noch vor einiger Zeit deutlich. Björn selbst hatte zuvor noch nicht gegen Milroy gespielt.

„Momentan komme ich schwer ins Spiel rein. Ich musste versuchen, das Tempo zu Beginn der Ballwechsel nicht zu hoch werden zu lassen und auf Fehler hoffen, da mich der eigene Angriff immer sehr viel Kraft gekostet hat.“

Bei 24,5 °C Hallentemperatur und langen Ärmeln konnte der Canadier vier Matchbälle im dritter Satz abwehren, bevor Björn den fünften finalen Ball zum Einzug ins Achtelfinale verwandeln konnte. Die Partie fand unter der Leitung der deutschen Schiedsrichterin Dr. Cornelia Schröder statt.

Auf seinem Turnierplan hat Björn für die nächsten Wochen die Turniere in Norwegen, Island und Toulouse notiert. „Mein Ziel ist dort aufs Treppchen zu gelangen, um Punkte für die Weltrangliste einzufahren.“ 

Björn Joppien – Bobby Milroy (CAN) 13:15 15:7 15:8.

Nächster Gegner ist der Däne Niels Christian Kaldau, German-Open-Sieger 2002. Damals bezog Björn im Endspiel eine herbe Niederlage. Doch die ist vergessen. „Zuletzt hab ich am 1. Mai gegen ihn bei der EM im Viertelfinale gespielt. Und gewonnen. Doch er ist ein gefährlicher Gegner.“

 

Achtelfinale Mixed

Sandra Marinello wieder fit

(14.10.) Sandra Marinello meldete sich nach ihrem Achillessehnenriss zurück im Turniergeschehen. Zwar verlor sie im Achtelfinale des Gemischten Doppels mit ihrem Partner Kristof Hopp gegen Mathias Boe und Helle Nielsen aus Dänemark mit 10:15 und 9:15, war nach dem Spiel jedoch nicht unzufrieden mit ihrer Leistung: „Ich bin stolz auf uns. Es war unser erstes gemeinsames Turnier und wir haben gut gespielt. Nach Olympia in Athen wurden die Doppel neu zusammen gestellt, mit Kristof werde ich jetzt auf jeden Fall die nächsten zwei Jahre spielen.“

Gegen die Dänen war sogar mehr drin. Nachdem das deutsche Mixed im ersten Satz fast immer einem Rückstand hinterherlaufen musste, lief es nach dem Coaching von Stefan Dreseler im zweiten Durchgang besser. Schnell führten Kristof und Sandra mit 5:1. Leider schlichen sich danach leichte Fehler in ihr Spiel ein und so gaben sie auch den zweiten Satz ab. „Wir waren in den ersten drei Schlägen nicht sicher genug. Wenn wir im Ballwechsel drin waren, waren wir den Dänen gewachsen.“ Auch für die Zukunft ist Sandra für Gegner dieses Kalibers zuversichtlich: „Die sind schon unsere Liga!“

 

Badmintonführer bei Ehrung der Athener Medaillengewinner

Chinesische Spezialitäten beim Ministerpräsidenten

(14.10.) Am Donnerstag gab es für den Präsidenten des Landesverbandes NRW eine Unterbrechung seiner Aktivitäten bei den German Open. Er musste einer Einladung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Peer Steinbrück folgen. Der hatte alle in Nordrhein-Westfalen ansässigen Medaillengewinner von Athen zu einem Empfang eingeladen. Auch der für Leistungssport zuständige DBV-Vizepräsident Dietrich Heppner und der designierte nächste DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst waren eingeladen.

Von den 35 Medaillengewinner des Landes waren etwa 20 anwesend. Hinzu kamen viele Medaillengewinner der Paralympics.

Ulrich Schaaf: „Der Festakt war hochkarätig besetzt. Neben dem Ministerpräsidenten haben unter anderen noch Sportminister Vesper gesprochen und LSB-Präsident Winkels. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Jede Menge Presseleute waren da, vor allem sehr viele Fotografen. Die Sportler bekamen ein Album mit Fotos, eine Ehrenurkunde und Schecks überreicht. Auf einer Videowand wurden noch einmal die Höhepunkte der Athener Wettkämpfe präsentiert.  Der Imbiss war dann schon ganz auf die nächsten Olympischen Spiele ausgerichtet – es gab chinesische Spezialitäten...“

 

Alle deutsche Herrendoppel gleich in der ersten Runde raus

Dem Eichhörnchenprinzip unterlegen

(13.10.) Zwei Sätze gut anzuschauen war das Spiel der Tesche-Zwillinge gegen die Dänen Fischer & Larsen. Doch in dritten Satz ging es bergab mit den für Bischmisheim startenden Twins.

Thomas Tesche nach dem Spiel: „Das Spiel haben wir im zweiten Satz bei 10:11 verloren. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und die Gegner habe nach dem Eichhörnchenprinzip nach und noch ihre Punkte gemacht. In den dritten Satz bin ich gar nicht reingekommen.“

Dennoch waren die zwei nicht unzufrieden mit ihrer Leistung. Es ist erst das zweite Turnier, was beiden nach der Umstellung der deutschen Nationalmannschaftsdoppel zu Saisonbeginn bestritten haben. „Auch mit anderen Partnern hatten wir gegen diese beiden Dänen bisher noch nicht gewonnen.  Als nächstes werden wir jetzt Norwegen International spielen, dann Toulouse und die Bitburg Open.“

Thomas & Joachim Tesche – Joachim Fischer Nielsen & Jesper Larsen (DEN) 15:13 11:15 3:15

Äußerst knapp ging es zu bei der Niederlage von Kindervater & Hopp. Den beiden reichte im dritten Satz eine 11:5-Führung gegen die in England lebenden Indonesier Khosadalina & Sindoro nicht zum Sieg. Nachdem die Gegner zum 11:11 ausgeglichen hatten, gingen unsere beiden sogar erneut 13:11 in Führung. Aber nach Rückeroberung des Aufschlagrechtes machten ihre Gegner den Sack zu.

Kindervater & Hopp – Khosadalina & Sindoro (ENG) 15:4 13:15 13:15

Auch drei andere deutsche Doppel sind ausgeschieden:

Siegemund & Fuchs – Masuda & Othsuka (JPN) 5:15 5:15

Vetters & Wahab – Sasaki & Sato (JPN) 8:15 6:15

Dettmann & Cassel – Liu & Njoto (HKG) 6:15 4:15

 

1. Runde Herrendoppel

Bye bye für dänische Weltmeister

(13.10.) Dass es kein leichter Auftakt werden würde, musste den Dänen Rasmussen & Paaske schon vorher klar gewesen sein. Archer & Blair in guter Form gehören immerhin zu den besten Doppeln Europas. Und so war die Niederlage der dänischen Weltmeister, die noch am vergangenen Sonntag die Danish Open gewonnen hatten, zwar eine Überraschung aber keine Sensation.

Im ersten Satz konnten die beiden einen 7:11-Rückstand noch bis zur Verlängerung egalisieren, aber in den entscheidenden Phasen sowohl des ersten wie auch des zweiten Satzes hatten die Engländer die besseren Nerven. Auch eine hohe Führung konnten die Turnierfavoriten nicht in den Satzgewinn ummünzen.

Jonas Rasmussen & Lars Paaske – Simon Archer & Robert Blair 14:17 14:17

 

1. Runde Herreneinzel

Deutsch-deutsches Außenseiterduell in der zweiten Runde

(13.10.) Neben Björn Joppen gelang noch drei weiteren deutschen Herren der Sprung  in die Runde der letzten 32. Hinzu kommen die beiden in Deutschland lebenden Bundesligaprofis Yong Yudianto und Xie Yangchun.

YONG Yudianto (SCU Lüdinghausen) – Eric Pang (NED) 15:9 11:15 15:11

Jens Roch (PSV Ludwigshafen) – Kristian Midtgaardt (DEN) 15:3  15:5

Marcel Reuter (TuS Wiebelskirchen) – Andreas Wölk (FC Langenfeld) 3:15 15:11

Arnd Vetters ( SG Anspach) – Petr Koukal (CZE) 15:9 15:5

Ausgeschieden sind:

Jens Kristian Leth (DEN) – Conrad Hückstädt (Berlin) 15:10 15:13

HARIYANTO Agus (HKG) – XIE Yangchun (1. BC Beuel) 15:13 15:3

YAMADA Hidetaka (JPN) - Mike Joppien (FC Langenfeld) 15:9 15:2

Michael Christensen (DEN) – Marc Zwiebler (1. BC Beuel) 15:9 15:13 15:13

XIA Xuanze (CHN) – Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg) 15:5 15:4

In der zweiten Runde konnte es damit zu einer Paarung, die nicht unbedingt in Grand-Prix-Circuit der IBF Standard ist. Wiebelskirchens Nummer drei Marcel Reuter spielt gegen die Nummer eins des Zweitligisten SG Anspach. Einer steht in jedem Fall im Achtelfinale..

Die Paarungen:

Björn Joppien (FC Langenfeld) – Bobby Milroy (CAN)

YONG Yudianto (SCU Lüdinghausen) – Agus HARIYANTO (HKG)

Jens Roch (PSV Ludwighafen) – Michael Christensen (DEN)

Marcel Reuter (TuS Wiebelskirchen) - Arnd Vetters ( SG Anspach)

 

Dameneinzel 1. Runde

Deutsche Damen schwer geschlagen

(13.10.)Kein erfreulicher Anblick für die deutschen Fans in der Duisburger Rhein-Ruhr-Halle.

In der ersten Runde schieden nacheinander gleich vier unserer Damen aus. Lediglich Xu Huawen ist im Achtelfinale noch vertreten. Dort muss sie morgen gegen die Inderin Popat antreten.

Ein kurioses Spiel lieferte Petra Overzier. Dem Ansturm ihrer chinesischen Gegnerin war sie zunächst nicht gewachsen und lag schnell mit 0:9 im Rückstand. Doch dann bekam sie das Spiel in den Griff und holte Punkt um Punkt auf. Doch als sie die Verlängerung erreicht hatte, legte ihre Gegnerin noch einmal an Tempo zu und gewann. Auch im zweiten Satz lieferte Petra viele ausgeglichene Ballwechsel – leider hatte die Chinesin immer knapp die Nase vorn.

Auch Juliane Schenk hatte es mit einer Chinesin zu tun: „Nachdem ich den ersten Satz knapp verloren hatte, hätte ich mich noch mal richtig reinhängen müssen, denn Chinesinnen schlägt man nur über lange Rallyes. Aber das habe ich irgendwie heute nicht gebracht.“

Nicole Grether – Pi Hongyan (FRA) 1:11 2:11

Katja Michalowsky – Aparna Popat (IND) 2:11 7:11

Juliane Schenk – Chen Li (CHN) 10:13 2:11

Petra Overzier – Zhu Lin (CHN) 11:13 7:11

Xu Huaiwen – Elena Nozdran (UKR) 11:3 11:2

 

HE: Björn Joppien in Runde zwei

“Ich musste ihn erst müde spielen“

(13.10.) Dass es nicht einfach werden würde, wusste Björn Joppien vorher: „Ich hab schon dreimal gegen ihn gespielt. Zuletzt im Frühjahr bei den French Open. Solange er fit ist, hat er gute Schläge. Ich musste also über hinten spielen und ihn viel bewegen. Erst als er müde war, konnte ich das Spiel beherrschen.“

Gegner in der Runde der letzten 32 ist der Kanadier Bobby Milroy.

Ausgeschieden ist dagegen der Berliner Conrad Hückstädt. Er verlor in zwei Sätzen gegen den Dänen Leth.

Björn Joppien – Vidre Wibowo (SWE) 15:13 15:3

Conrad Hückstädt – Jens Kristian Leth (DEN) 10:15 13:15.

 

1. Runde Mixed – Zwei Deutsche Paarungen im Achtelfinale

17-jähriger Daniel Benz mit 38-jähriger Veteranenweltmeisterin erfolgreich

(13.10.) Mit einem Dreisatzsieg gegen Wouters / van Cutsen (NED) zogen Kristof Hopp / Sandra Marinello (BC Bischmisheim/SCU Lüdinghausen) ins Achtelfinale ein. Hier treffen sie auf die dänische Paarung Boe / Nielsen, die Björn Siegemund / Carina Mette in zwei Sätzen besiegten.

Das zweite deutsche Mixed, welches den Sprung in Achtelfinale schaffte, war Daniel Benz / Vlada Chernjavskaja (BV Radebeul / TSV Neuhausen). Der erst 17-jährige Sachse Daniel Benz, der gerade erst an einen der fünf DBV-Nachwuchsstützpunkte nach Frankfurt gewechselt ist, erreichte an der Seite der vermutlich ältesten Teilnehmerin Vlada Chernjavskaja gegen die Schweizer Lindholm / Fischer ebenfalls in drei Sätzen die nächste Runde. Die 38-jährige Weißrussin  Chernjavskaja ist amtierende O35 Veteranen Weltmeisterin im Einzel und Doppel.

Im Achtelfinale treffen beide auf Jesper Larsen / Anastasia Russkikh (DEN).

D. Benz / V. Chernjavskaja (BV Radebeul/TSV Neuhausen) - J. Lindholm / M. Fischer (SUI) 15:2 / 9:15 / 15:9

K. Hopp / S. Marinello (BC Bischmisheim/SCU Lüdinghausen)  - J. Wouters / R. van Cutsen (NED) 13:15 / 15:5 / 15:12.

 

Qualifikation Dameneinzel

Eine kam durch

(12.10.) Katja Michalowsky hat als einzige deutsche Spielerin aus der Qualifikation das Hauptfeld im Dameneinzel erreicht. Im entscheidenden Spiel besiegte sie die Dänin Anne Marie Pedersen mit 11:9 und 11:8. Es war bereits das zweite Aufeinandertreffen der Spielerinnen innerhalb kurzer Zeit. Bereits bei ihrem Turniersieg in Tschechien vor zwei Wochen hatte Katja gegen die junge Dänin gewonnen. „Heute war sie aber wesentlich besser, sowohl taktisch als auch spielerisch,“ sagte Katja nach dem Spiel. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Als es gegen Ende des zweiten Satzes noch mal eng wurde, musste ich angreifen, und das hat auch gut geklappt. Selbst wenn ich in den dritten Durchgang gemusst hätte, hätte ich so weiter gespielt.“ Fit ist Katja nach eigener Aussage nämlich trotz ihres Austritts aus dem Nationalkader noch immer: „Ohne tägliches Training könnte ich nicht auf diesem Niveau spielen.“

Im ersten Spiel der Hauptrunde trifft die ehemalige Deutsche Meisterin nun auf Aparna Popat aus Indien. Dieses Spiel will sie auf jeden Fall gewinnen, denn dann käme es in der zweiten Runde zum Aufeinandertreffen mit der aktuellen Deutschen Meisterin XU Huaiwen.  

Die weiteren Qualifizierten:

XING Aiying (SIN) – Janet Köhler (GER) 11:3 11:5

CHEN Li (CHN) – Camilla Sörensen (DEN) 11:0 11:1

ZHU Lin (CHN) – Satoko Suetsuna (JPN) 11:1 11:1

 

Wieder einmal Ärger um Carolas Klamotten

Der Name stand zu nah am Po

(12.10.) Aufregung hat Carola Botts Outfit ja schon häufiger verursacht. Nur war Carola diesmal richtiggehend sauer: „Ich finde es unmöglich, dass noch so kurz vor meinem Spiel an meiner Kleidung rumgemäkelt wird. In Holland durfte ich spielen.“ Vor ihrem Zweitrundenspiel in der Qualifikation der Dameneinzelkonkurrenz gegen Xing Aiying aus Singapur teilte ihr die stellvertretende Referee Grether Prinsloo mit, dass sie mit ihren Nike-Dress nicht antreten könne, da ihr Name nicht „near the top of the shirt“, wie es die Regeln besagen, stünde. „Das ist Auslegungssache“, kommentierte nach dem Spiel Klaus-Michael Becker, „sie trägt ja in dem Sinne kein Shirt“. Nach längerer Diskussion durfte Carola dann trotzdem ohne vorherigen Kleiderwechsel spielen. Jedoch schien ihre Gegnerin die Verzögerung besser weggesteckt zu haben. Carola kam nie richtig ins Spiel und verlor schnell mit 2:11 und 3:11. Morgen tritt Carola an der Seite von Karin Schnaase im Hauptfeld des Damendoppels an. Aktuell sieht es so aus, dass sie in ihrem heutigen Outfit nicht noch einmal spielen darf. Carola sagt jedoch „Ich habe kein anderes.“ Die Zuschauer dürfen also auf die weitere Modeentwicklung gespannt sein...

Schon jetzt ist Schnaase & Bott - Dutch Open 04 ©CKochklar, dass Carola sogar Thema beim internationalen Dachverband sein wird. Referee Moijmir Hnilica sagte nach dem Spiel: “This dress is not written in the rules. I will write this in my report so that the case can be discussed in the IBF”.

 

Name wo er nicht hingehört: Carola Bott mit Partnerin Karin Schnaase bei den Dutch Open 2004. Foto: Carsten Koch.

 

Qualifikation Herreneinzel

Fünf von Acht schaffen Sprung ins Hauptfeld

(12.10.) Eine sehr gute Quote konnte in der Qualifikation des Herreneinzels erzielt werden. Fünf von acht möglichen Plätzen im Hauptfeld gingen an deutsche Vertreter. Mike Joppien (FC Langenfeld) konnte mit einem Sieg im letzten Spiel der Quali gegen Dharma Gunawi mit 15:4 15:8 ins Hauptfeld einziehen. Dieses gelang auch Marcel Reuter (TuS Wiebelskirchen) gegen Leon Aabenhus (DEN) und Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg), der sich gegen Stephan Löll (BW Wesel RW) durchsetzte.

Ins Hauptfeld zogen zudem die für deutsche Bundesligisten startenden Yudianto YONG (SC U Lüdinghausen) und Yangchun XIE (1. BC Beuel).

Die Qualifizierten für das Hauptfeld:

Anders MALTHE NIELSEN (DEN)

Mike JOPPIEN (FC Langenfeld)

Marcel REUTER (TuS Wiebelskirchen)

Yudianto YONG (SC U Lüdinghausen)

Sven Eric KASTENS (VfL 93 Hamburg)

Keishi KAWAGUCHI (JPN)

Keita MASUDA (JPN)

Yangchun XIE (1. BC Beuel)

 

Qualifikation Mixed

Michalowsky & Domke im Hauptfeld

(12.10.) Die ehemalige Deutsche Meisterin Katja Michalowsky und der derzeit beste deutsche Jugendspieler Dieter Domke setzten sich in der Qualifikation des Mixedwettbewerbes durch und zogen ins Hauptfeld ein. Sie schlugen Frederic Mawet (BEL) und seine deutsche Partnerin Corina Herrle, die seit einigen Jahren für Belgien an den Start geht, mit 15:8 und 15:4. Aus Deutschland kommen auch die drei anderen fürs Hauptfeld qualifizierten Paare.

Daniel Benz & Vlada Chernjavskaja (Radebeul/Neuhausen) – Pang & Yao (NED) o.K

Johannes Schöttler  & Gitte Köhler (VfL 93 Hamburg) – Trepp & Cicognini (SUI) o.K.

Phillip Lieber & Claudia Ritter (GER) – Tan & Klijn (NED) 15:7 15:8.

 

Die Setzlisten

In vier Disziplinen sind Deutsche mit dabei

Herreneinzel

1 LIN Dan (CHN) - Weltranglistenplatz 1 (Foto rechts)

2 XIA Xuanze (CHN) - 11 (Foto links)

3 NG Wei (HKG) - 15

4 JOPPIEN Björn (GER) - 17

5 JONASSEN Kenneth (DEN) - 18

6 PALYAMA Dicky (NED) - 19

7 BOESEN Anders (DEN) - 20

8 SATO Shoji (JPN) - 22

9 KALDAU Niels Christian (DEN) - 23

10 YAMADA Hidetaka (JPN) - 24

11 HARIYANTO Agus (HKG) - 25

12 WACHA Przemyslaw (POL) - 27

13 SASAKI Sho (JPN) - 28

14 LEE Yen Hui Kendrick (SIN) - 31

15 SMITH Andrew (ENG) - 34

16 GUPTA Abhinn Shyam (IND) - 35

Dameneinzel

1 PI Hongyan (FRA) - WRL 6

2 YAO Jie (NED) - 8

3 XIE Xingfang (CHN) - 9

4 XU Huaiwen (GER) - 11

5 MORI Kaori (JPN) - 12

6 HALLAM Tracey (ENG) - 13

7 YONEKURA Kanako (JPN) - 15

8 RASMUSSEN Tine (DEN) - 19

Herrendoppel

1 PAASKE Lars & RASMUSSEN Jonas (DEN) – WRL 8

2 CLARK Anthony & ROBERTSON Nathan (ENG) -11

3 LOGOSZ Michal & MATEUSIAK Robert (POL) - 12

4 OHTSUKA Tadashi & MASUDA Keita (JPN) - 14

5 LIU Kwok Wa & NJOTO Albertus Susanto (HKG) - 15

6 LARSEN Jesper & FISCHER NIELSEN Joachim (DEN) - 33

7 BOE Mathias & MOGENSEN Carsten (DEN) -

8 LAYBOURN Thomas & STEFFENSEN Peter (DEN) - 27

Damendoppel

1 WIE Yili & ZHAO Tingting (CHN) - WRL 4

2 GRETHER Nicole & SCHENK Juliane (GER) - 11

3 TRIPP Ella & WRIGHT Joanne (ENG) - 12

4 EMMS Gail & KELLOGG Donna (ENG) - 15

Mixed

1 ROBERTSON Nathan & EMMS Gail (ENG) – WRL 2

2 CHEN Qiqiu & ZHAO Tingting (CHN) - 9

3 BERGSTRÖM Frederik & PERSSON Johanna (SWE) - 10

4 BLAIR  Robert & MUNT Natalie (ENG) - 11

5 CLARK Anthony & KELLOGG Donna ENG) -  

6 XIE Zhongbo & ZHANG Yawen (CHN) -

7 MOGENSEN Carsten & OLSEN Rikke (DEN) -

8 SIEGEMUND Björn & METTE Carina (GER) -

 

************   Vorberichte   *************

 

Meldelisten sind da

Lin Dan und seine chinesischen Superkollegen für Duisburg gemeldet

(27.9.) Freude bei Hans-Hermann Drüen und Uwe Busch den Ausrichtern der YONEX German Open. Hätte man befürchten können, dass es die Top-Nationen und –spieler nach den Olympischen Spielen vielleicht etwas ruhiger angehen ließen mit den Turnierbesuchen, so zeigt des Meldeergebnis für Duisburg, dass das ganz und gar nicht der Fall ist.

China meldet fast seine gesamt Thomas Cup-Mannschaft. Mit dem Weltranglistenersten Lin Dan, Chen Hong und Weltmeister Xia Xuanze (Foto links) sind gleich drei ihrer vier besten Herren gemeldet. Und Indonesien hat mit Kuncoro, dem Bronzemedaillengewinner von Athen einen ähnlich starken Gegenspieler im Aufgebot. Auch das indonesische Doppel Yulianto Alven & Luluk Hadiynato, Nummer zwei in ihren Land, ist durchaus in der Lage, den Chinesen Zhang Yang und Zheng Bo Paroli zu bieten. Ebenfalls dabei, die dänischen Weltmeister Paaske & Rasmussen.

Bei den Damen spielt Xie Xingfang, die Nummer neun der Weltrangliste. Auf ihre Auseinandersetzung mit der Deutschen Xu Huawen können sich die Zuschauer freuen. Aber hier können auch noch die Japanerinnen, die mit einem starken Aufgebot in Duisburg sind, und die Indonesierinnen eingreifen.

Zu den Meldelisten auf der Ausrichter-Website.

Invitation - English version

 

Vorausschau des Ausrichters auf die Yonex German Open 2004

Mit Spannung wird das Abschneiden der deutschen Spitzenspeiler erwartet

(5.8.) Auch in diesem Jahr finden die Internationalen Deutschen Meisterschaften erneut in Duisburg statt. Nunmehr zum sechstenmal in Folge gibt sich die Badminton-Weltelite in der Duisburger Rhein-Ruhr-Halle ein Stelldichein. In Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund Duisburg und der Stadt Duisburg organisiert der Tb Rheinhausen in der Zeit vom 12. bis 17. Oktober Deutschlands Eliteturnier.

Rhein-Ruhr-Halle wartet auf neuen Zuschauerrekord

Der Deutsche Badminton-Verband setzt dabei auf Kontinuität in der Ausrichtung, waren bekanntlich die letzten fünf Veranstaltungen in Duisburg stets eine runde Sache und für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Rhein-Ruhr-Halle bietet dabei für alle Belange optimale Voraussetzungen. Nicht zuletzt deshalb rechnen die Organisatoren auch in diesem Jahr wieder mit über 5000 Zuschauern an allen Veranstaltungstagen, vielleicht sogar mit einem neuen Zuschauerrekord. Im vergangenen Jahr strömten über 6000 Zuschauer in die Rhein-Ruhr-Halle und sahen hochdramatische Spiele.

Hauptsponsor YONEX

Auch der Hauptsponsor, die Firma “Yonex Deutschland”, begleitet diese Kontinuität, so dass die Veranstaltung wieder als Yonex German Open durchgeführt wird. Yonex selber ist Garant für ein hochklassiges Teilnehmerfeld, es werden wieder viele deutsche und ausländische Vertragsspieler in Duisburg an den Start gehen. Außerdem sind die Yonex German Open wiederum in den Grand-Prix-Circuit aufgenommen. Neben der Fa. Yonex helfen zusätzlich das Land Nordrhein-Westfalen, der Kommunalverband Ruhrgebiet, die König-Brauerei, die Sparkasse Duisburg, die Rheinfels-Quellen und erstmals ThyssenKrupp als weitere Hauptsponsoren.

Möglichkeit zur Olympiarevanche

Das Duisburger Turnier bietet in diesem Jahr den Athleten die erste Möglichkeit der Olympiarevanche nach Athen. Dabei geht es in erster Linie um jene Athleten, die aufgrund der Kontingentlösung nicht für Olympia qualifiziert waren. Bekanntlich durfte jedes Land nur maximal drei Athleten pro Disziplin zu den Olympischen Spielen schicken. Viel zu wenige für die großen Nationen wie China, Indonesien, Korea und Dänemark, die eine Fülle von Weltklasseathleten haben. Mit Spannung wird natürlich auch wieder das Abschneiden der deutschen Spitzenspieler erwartet, die sich Sieg um Sieg an die absolute Weltelite heranschieben.

Der vorgesehene Zeitplan

Dienstag, 12. Oktober ab 16 Uhr - Qualifikation;

Mittwoch, 13. Oktober ab 10 Uhr - Vorrunde;

Donnerstag, 14. Oktober ab 11 Uhr - Fortsetzung Vorrunde;

Freitag, 15. Oktober ab 14 Uhr - Viertelfinals I (10 Spiele), ab 19 Uhr Viertelfinals II (10 Spiele);

Samstag, 16. Oktober ab 14 Uhr - Halbfinals;

Sonntag, 17. Oktober ab 11 Uhr - Finalspiele.

Gespielt wird in der Vorrunde auf fünf Courts, im Viertel- und Halbfinale auf zwei Courts und die Finalspiele auf einem Center-Court.

Vergünstigungen für Frühbucher

Das alles kann sich der Zuschauer zu moderaten Eintrittspreisen anschauen, wobei diejenigen, die sich bis zum 15. September ihre Karten sichern, Vergünstigung erhalten.

Dauerkarten:

  Erwachsene 28 Euro (bis 15.9. 25 Euro)

  Jugend, Schüler 17 Euro (bis 15.9. 15 Euro)

Tageskarten:

Mittwoch, 13. Oktober 

  Erwachsene 6 Euro (bis 15.9 5 Euro)

  Jugend, Schüler 5 Euro (bis 15.9. 4 Euro)

Donnerstag, 14. Oktober

  Erwachsene 6 Euro (bis 15.9. 5 Euro)

  Jugend, Schüler  5 Euro (bis 15.9. 4 Euro)

Freitag, 15. Oktober 

  Erwachsene  12 Euro (bis 15.9. 10 Euro)

  Jugend, Schüler 7 Euro bis 15.9. 6 Euro)

Samstag, 16. Oktober

  Erwachsene 14 Euro (bis 15.9  12,50 Euro)

  Jugend, Schüler  8,50 Euro (bis 15.9. 7,50 Euro)

Sonntag, 17. Oktober

  Erwachsene 14 Euro (bis 15.9. 12,50 Euro)

  Jugend, Schüler 8,50 Euro (bis 15.9. 7,50 Euro)

Kartenbestellungen können ab sofort über folgende Vorverkaufstellen erfolgen:

Tb 05 Rheinhausen, Hans Hermann Drüen, Tel.: 02065/74313, Fax: 02065/314212; Stadtsportbund Duisburg, Tel.: 0203/3000 811, Fax: 0203/3000 888.

 

************   Ausschreibung deutsch   *************

 

47. YONEX German Open

Internationale Deutsche Badmintonmeisterschaft 2004

12. bis 17. Oktober 2004 in Duisburg, Rhein-Ruhr-Halle.

IBF-Grand-Prix-Tournament - Preisgeld 50.000 US$ - 2** Sterne.

Meldesschluss: Mi, 15. September 2004. Schriftlich, Fax erlaubt.

Veranstalter: Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland mbH (VBD).

Ausrichter: Tb Rheinhausen.

Austragungsstätte: Rhein-Ruhr-Halle Duisburg, Walter-Rathenau-Str. 1, 47166 Duisburg-Marxloh. Tel.: 0203/554337 (ändert sich bei Turnierbeginn).

(A 59, Ausfahrt Duisburg-Marxloh).

Organisationsbüro: Stadtsportbund Duisburg e.V., Bertaallee 8b, 47055 Duisburg, Telefon: 0203/3000811.

Termin Qualifikation:

Di 12.10. ab 16.00 Uhr (kann bei großer Teilnehmerzahl vorverlegt werden).

Termin Hauptturnier:

Mi 13.10. ab 10.00 Uhr 1. Runde MX, HE, DE, HD, DD;

Do 14.10. ab 11.00 Uhr 2. Runde MX, HE, DE, HD, DD, 3. Runde HE.

Fr 15.10. ab 14.00 Uhr Viertelfinals I, 19.00 Uhr Viertelfinals II.

Sa 16.10. ab 14 Uhr Halbfinals in allen Disziplinen.

So 17.10. ab 11 Uhr Endspiele.

Anmerkungen: Alle Spiele werden nach einem festen Spielplan ausgetragen. Alle Teilnehmer müssen 30 Minuten vor ihrem Spiel spielbereit sein. Sind Spieler nicht rechtzeitig spielbereit, werden sie disqualifiziert. Zeitplanänderung können nach Absprache mit dem Referee aufgrund von Fernsehübertragungen vorgenommen werden.

Teilnehmerfelder:

HE = 56 + 8 Qualifikanten,

DE = 28 + 4 Qualifikanten,

HD = 28 + 4 Qualifikanten,

DD = 28 + 4 Qualifikanten,

GD = 28 + 4 Qualifikanten.

Zählweise: Gemäß der gültigen IBF-Zählweise.

Referees: Mojmir Hnilica / Klaus-Michael Becker.

Meldeadresse:

Deutscher Badminton-Verband, OSP Saarbrücken, Hermann-Neuberger-Sportschule, 66123 Saarbrücken, Tel.: 0681/3879491, Fax: 0681/3879160, E-Mail: badmintongermanopen @ web.de

Meldesschluss: Mi, 15. September 2004. Schriftlich, Fax erlaubt.

Internationale Meldungen über die Verbände (Nachname, Vorname, IBF-Nr., WRL-Position, Nationale Ranglistenposition). Nationale Meldungen müssen durch den DBV oder die Vereine erfolgen. Ablehnungen werden mitgeteilt.

Startgebühr:

Spieler, die vom nationalen Verband (DBV) gemeldet werden, müssen keine Startgebühren bezahlen.

Für private Meldungen über die Vereine gelten folgende Startgebühren: Einzel: 20 Euro, Doppel: 20 Euro pro Spieler. Die Startgebühr wird in der Halle eingezogen. Sie wird auch fällig, wenn ein gemeldeter Spieler, der keine Absage erhalten hat, an dem Turnier nicht teilnimmt.

Preisgeld: 50.000 US$, Aufteilung nach IBF-World-Grand-Prix-Regularien (7.3.). Hinweis: Von den Preisgeldern werden die in Deutschland fälligen Steuern abgezogen.

Spielkleidung: Nach den General Competition Regulations der IBF § 19 bis § 22 (siehe unter www.worldbadminton.net – Rules & Laws). Hinweis: Die Spielernamen müssen auf dem Rücken der Hemden aufgedruckt sein. Das Aufdrucken ist gegen Kostenerstattung auch in der Halle möglich, falls Namensfolien (Plottyflock) mitgebracht werden.

Werbung: Es wird der § 23 der General Competition Regulations der IBF angewendet. Die letzte Entscheidung hat der Referee.

Bälle: Yonex AS-50.

Dopingkontrollen: Werden stichpunktartig vorgenommen.

Unterkunft:

Als offizielle Turnierhotels stehen zur Verfügung:

NOVOTEL Duisburg, Landfermannstr. 20, 47051 Duisburg (City). 

Tel.: +49 203 300030. Fax:  +49 203 30003555. (Cat. B.).

Einzel 62 Euro / Doppel 78 Euro pro Nacht incl. Frühstück.

Hotel CONTI, Düsseldorfer Str. 131-137, 47051 Duisburg (City).

Tel. +49 203 287005. Fax: +49 203 288148. (Cat. B.).

Einzel 62 Euro / Doppel 86 Euro pro Nacht incl. Frühstück.

Hotel Mirage, Ulrichstr. 28, 47051 Duisburg (City)

Tel. 0203/286850. Fax: 0203/2868559. (Cat. C).

Einzel 59-65 Euro / Doppel 77-85 Euro pro Nacht incl. Frühstück.

Die Hotels müssen vor Ort vor der Abreise selbst bezahlt werden.

Hotelbestellungen: Für die deutschen Teilnehmer über den Ausrichter Stadtsportbund Duisburg e.V., Bertaallee 8b, 47055 Duisburg, Telefon: 0203/3000811. Fax: 0203 3000 888, E-Mail: SSB @ SSB-Duisburg.de.

Achtung: Aufgrund einer zeitgleich stattfindenden großen Messe, bitten wir um frühzeitige Zimmerbuchung, um eine Übernachtung zu garantieren.

Medizinischer Dienst: Physiotherapeutenteam in der Halle.

 

************   Ausschreibung englisch   *************

 

47th YONEX German Open

International Badminton Championships 2004

October 12 - 17 in Duisburg, Rhein-Ruhr-Halle

IBF-Grand-Prix-Tournament - U.S. $ 50,000 Prize Money - 2** Star

Entries closing date: Wednesday, September 15th.

Sanctioned by:  International Badminton Federation.

Presented by:  German Badminton Association.

Organizer:   TB Rheinhausen.

Organizer office: 

Stadtsportbund Duisburg e.V.

Bertaallee 8b

47055  Duisburg

Phone: +49 203 3000 811

Fax: +49 203 3000 888

E-Mail:  SSB@SSB-Duisburg.de.

Venue: 

Rhein-Ruhr-Halle Duisburg

Walter-Rathenau-Str. 1

47166  Duisburg-Marxloh.

Phone: +49 203 554337 (will change during tournament).

(Highway A 59, Exit Duisburg-Marxloh)

General Sponsor:  Yonex GmbH.

Referee / Deputy:  Mojmir Hnilica / Klaus-Michael Becker.

Dates

Qualifying Rounds:

October 12   Tuesday 16:00 (or earlier)

Main Tournament:

October 13 Wednesday 10:00 1st rd XD, MS, WS, MD, WD;

October 14 Thursday 11:00 2nd rd XD, MS, WS, MD, WD, 3rd rd MS;

October 15 Friday 14:00 Quarterfinals I 19:00 Quarterfinals II,

October 16 Saturday 14:00 Semifinals,

October 17 Sunday 11:00 Finals.

Special Notice

All events will be run on a strict time scale. Competitors should be ready to play 30 minutes before their scheduled time. If players are not ready to play at the scheduled time they can be disqualified. Alterations due to TV-coverage reasons are possible and will be announced by the referee a day in advance.

Main Draw

These limited numbers of entries for the main draw apply:

Men’s Singles  = 56 + 8 Qualifiers

Womens‘ Singles  =  28 + 4 Qualifiers

Men’s Doubles  = 28 + 4 Qualifiers

Womens‘ Doubles = 28 + 4 Qualifiers

Mixed Doubles  = 28 + 4 Qualifiers

Scoring System: According to IBF-Law 7.

Entries

Must be sent to the following address:

Deutscher Badminton Verband

OSP Saarbruecken

Hermann-Neuberger-Sportschule

66123 Saarbruecken

Phone: +49 681 3879491

Fax: +49 681 3879160

E-Mail:  badmintongermanopen@web.de

Entries closing date: Wednesday, September 15th.

Entries must be in writing, fax entries are accepted. Competitors must be listed in world ranking order and provide the following information:

Last Name First Name IBF-No. Nat. Ranking

Notification of acceptance into the main events or qualifying rounds will be sent to national associations as soon as possible after the closing date.

Entry Fees

Players selected by their national association do not pay entry fees.

Private entries must also be made through the national association and must be clearly marked as „private“. Fees for the private entries will be:

Singles: 20 Euro,

Doubles: 20 Euro per player.

The fee has to be paid in the hall to the organizer before the beginning of the tournament.

Visas

If your players and officials require visas to enter Germany, please make sure that applications are made at least six weeks prior to the event.

Withdrawals

Please inform the German Badminton Association about withdrawals immediately. Note: Please refer to the IBF-Gen. Comp. Reg. 25  (Withdrawals) and World Grand Prix Regulation 9 (Penalty for Withdrawals).

Prize Money

The total prize money of U.S. $ 50,000 will be divided according to the World Grand Prix Regulation 7.3. Income tax may be deducted from the prize money according to the German tax regulations.

Clothing

The referee will apply the IBF-Gen. Comp. Reg. 19 to 22.

Advertising

IBF-Gen. Comp. Reg. 23 will be applied. The referee’s decision will be final.

Shuttles

The official tournament shuttle will be Yonex AS-50.

Seeding

Will be done by the IBF-Gen. Comp. Reg. 12.

Travel

Air travel should be routed to Düsseldorf (Duesseldorf) International Airport.

Please send your travel details including flight number, date and time of arrival and number of passenger to the organizer office.

Hotel

The official tournament hotels are:

NOVOTEL Duisburg, Landfermannstr. 20, 47051 Duisburg (City). 

Tel.: +49 203 300030. Fax:  +49 203 30003555. (Cat. B.)

Singleroom 62 Euro / Twinroom 78 Euro each night incl. breakfast

Hotel CONTI, Düsseldorfer Str. 131-137, 47051 Duisburg (City).

Tel. +49 203 287005. Fax: +49 203 288148. (Cat. B.)

Singleroom 62 Euro / Twinroom 86 Euro each night incl. breakfast

Hotel Mirage, Ulrichstr. 28, 47051 Duisburg (City)

Tel. 0203/286850. Fax: 0203/2868559. (Cat. C).

Singleroom 59-65 Euro / Twinroom 77-85 Euro each night incl. breakfast

Payment for the hotel including breakfast and all other extras must be settled directly with the hotel before departure.

Please send all reservation requests well in advance to OSP Saarbruecken, Hermann-Neuberger-Sportschule, 66123 Saarbruecken (look at entries).

Please notice: Early booking is necessary, as there is a big fair at the same time.

Drug Testing

There may be drug testing. Your continued co-operation is requested.

Practice Facilities

Practice courts are available near Rhein-Ruhr-Halle, Duisburg (5 min. by feet). Monday October 11th from 17:00, Tuesday, October 12th until Sunday, October 17 each day from 10:00.

Please sent any requests regarding your practice requirement to the organizer.

Medical Service

A physiotherapist will be available.

Ì

 


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