YONEX German Open 2011

BWF-Grand-Prix-Turnier Level 3A - Preisgeld: 120 000 US-Dollar.

Di 1. bis So 6. März

Mülheim an der Ruhr, RWE-Sporthalle, An den Sportstätten 6.
Referee: Hassenkhan Hyderkhan (MRI).
 
Alles über die German Open auf www.german-open-badminton.de.

BWF-Grand-Prix-Tournament 
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German Open.

Invitation english - Ausschreibung. 

Zu den Qualifikationsrunden:  QHE - QDE - QHD - QDD - QMX
Legende: PMD = Promotion to main draw / Nachgerückt aus Quali ins Hauptfeld aufgrund Weltranglistenplatzierung - Daraus wird im Hauptfeld PFQ = Promotion from Qualification. PFR = Nachgerückt von Reserveliste. WDN = Withdrawn / Hat zurückgezogen. Q = Hat sich über Qualifikation ins Hauptfeld gespielt.
Hier geht es zu den Ergebnistableaus HE - DE - HD - DD - MX. Zu den Tagesergebnissen.  Zum Livescore.      

   

Ronny Pabst hat auf badminton-foto.de Bildergalerien ins Netz gestellt.
Hallengeschehen - Deutsche Spieler - Internationale Spieler

   

Zu den Vorberichten

  

 

Die German-Open-Sieger 2011
HE: LIN Dan (CHN)
DE: LIU Xin (CHN)
HD: JUNG Jae Sung & LEE Yong Dae (KOR)
DD: Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa (JPN) 
MX: Robert Blair & Gabrielle White (SCO/ENG)

       

Die ausführliche Berichterstattung findet sich auf www.german-open-badminton.de.

Fotos: Holger Bräutigam

Chinesische Hierarchie bestätigt: Lin Dan (re) schlug Chen Jin klar.

Beide Einzelsiege gingen nach China - Der Mixedtitel blieb in Europa

 

Olympiasieger machte mit Weltmeister kurzen Prozess

     

Herreneinzel
HF: LIN Dan (CHN) – Boonsak Ponsana (THA) 21:11 21:11
CHEN Jin (CHN) - PARK Sung Hwan (KOR) 21:14 21:7  
Fin.: LIN Dan (CHN) – CHEN Jin (CHN) 21:19 21:11
Dameneinzel
HF: LIU Xin (CHN) - SUNG Ji Hyun (KOR) 21:19 21:16 
Ayane Kurihara (JPN) - WONG Mew Choo (MAS) 21:18 21:15
Fin.: LIU Xin (CHN) - Ayane Kurihara (JPN) 21:13 15:21 21:9
Herrendoppel
KIM Ki Jung & KIM Sa Rang (KOR) - KO Sung Hyun & YOO Yeon Seong (KOR) 18:21 21:15 21:15  
JUNG Jae Sung & LEE Yong Dae (KOR) - KOO Kien Keat & TAN Boon Heong (MAS) 21:9 21:11 
Fin.: JUNG Jae Sung & LEE Yong Dae (KOR) - KIM Ki Jung & KIM Sa Rang (KOR) 21:19 18:21 21:11
Damendoppel
HF: HA Jung Eun & KIM Min Jung Kim (KOR) - Shizuka Matsuo & Mami Naito (JPN) 21:17 26:24  
Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa (JPN) - KIM Ha Na & KIM Min Seo (KOR) 21:14 21:13 
Fin.: Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa (JPN) - HA Jung Eun & KIM Min Jung Kim (KOR) 21:6 21:14   
Mixed
Robert Blair & Gabrielle White (SCO/ENG) - Chris Adcock & Imogen Bankier (ENG/SCO) 21:17 21:17 
Shintaro Ikeda & Reiko Shiota (JPN) - Songphon Anugritayawon & Kunchala Voravichitchaikul (THA) 21:19 21:17 
Fin.: Robert Blair & Gabrielle White (SCO/ENG) - Shintaro Ikeda & Reiko Shiota (JPN) 16:21 21:16 21:15. 

Unsere Deutsche Meisterin Juliane Schenk hatte das Pech, bereits im Viertelfinale auf die spätere Siegerin zu stoßen: Liu Xin.
Überraschungfinalistin aus Japan: Ayane Kurihara war in ihrem Land bisher nur die Nummer fünf.

Yonex German Open besser als je zuvor
Grandiose Show der Superstars
Von Claudia Pauli
Zwei Olympiasieger sowie ein amtierender Weltmeister im Finale, eine Rekordbesucherzahl, Begeisterung über das neue Lichtkonzept, hervorragende Stimmung in der RWE-Sporthalle und spektakulärere Ballwechsel denn je: Die YONEX German Open 2011 haben die vorherigen – und auch schon sehr gelungenen – Austragungen noch einmal getoppt.
Dabei kamen am Finaltag die rund 2.000 Zuschauer in den Genuss eines absoluten „Badminton-Leckerbissens“: Der chinesische Superstar Lin Dan, Olympiasieger von 2008 und dreimaliger Weltmeister (2007-2009), traf im Herreneinzel-Endspiel auf seinen Landsmann Chen Jin, der im Sommer 2010 erstmals in seiner Karriere den WM-Titel gewonnen hatte. Mit faszinierenden Sprüngen, fantastischen Abwehraktionen und insgesamt einer grandiosen Show sorgten die Nummer eins und die Nummer zwei der Setzliste für Begeisterungsstürme seitens des Publikums. Nach einer Spielzeit von 48 Minuten machte Lin Dan seinen vierten Titelgewinn nach 2004, 2005 und 2007 bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier perfekt. Chen Jin hingegen verpasste es durch die 19:21 11:21-Niederlage, zum zweiten Mal nach 2006 bei der Siegerehrung das oberste Podest besteigen zu dürfen. Der Weltranglistendritte Lin Dan hatte in der Vorschlussrunde mit 21:11 21:11 gegen den thailändischen Weltranglistensiebten Boonsak Ponsana (Setzplatz 3) gewonnen. Chen Jin (Weltranglistenplatz 6) setzte sich in seiner Halbfinalpartie mit 21:14 21:7 gegen den in Mülheim an der Ruhr an Position vier notierten WM-Dritten Park Sung Hwan aus Korea (Weltranglistenplatz 15) durch.
Juliane Schenks Bezwingerin neue Titelträgerin
Auch im Dameneinzel ging der Titel ins „Reich der Mitte“: Die an Nummer fünf gesetzte Liu Xin, die im Viertelfinale die topgesetzte dreimalige Deutsche Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) in zwei Sätzen aus dem Turnier geworfen hatte, freute sich am Sonntagabend über ihren ersten Turniersieg bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland. Die Weltranglisten-13. setzte sich im Finale mit 21:13 15:21 21:9 gegen die ungesetzte Japanerin Ayane Kurihara (Weltranglistenplatz 42) durch. Auch diese hatte zuvor eine Vertreterin des DBVs ausgeschaltet: Im Achtelfinale musste sich Olga Konon (1. BC Bischmisheim) in drei Durchgängen der Asiatin geschlagen geben. Liu Xin verzeichnete im Halbfinale einen 21:19 21:16-Erfolg über die ungesetzte Koreanerin Sung Ji Hyun, Ayane Kurihara besiegte Wong Mew Choo aus Malaysia mit 21:18 21:15. Nachdem im Jahr 2009 Wang Yihan in Mülheim an der Ruhr den Titel im Dameneinzel geholt und 2010 Wang Xin gewonnen hatte, war in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge eine chinesische Spielerin in dieser Disziplin erfolgreich.
„Triple“ für den Olympiasieger
Zum Abschluss der 54. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland bekamen die Zuschauer in der RWE-Sporthalle ein weiteres Mal ein Badminton-Erlebnis der Extraklasse geboten. Die topgesetzten Weltranglistendritten Jung Jae Sung & Lee Yong Dae aus Korea lieferten sich mit ihren Landsleuten Kim Ki Jung & Kim Sa Rang eine Drei-Satz-Partie mit zahlreichen beeindruckenden Ballwechseln. Letztlich jubelte Lee Yong Dae, der Olympiasieger von 2008 im Mixed, über seinen dritten Titelgewinn im Herrendoppel bei den YONEX German Open insgesamt und über seinen zweiten an der Seite von Jung Jae Sung. Zusammen mit ihm hatte der koreanische Spitzenathlet bereits 2006 in Mülheim an der Ruhr den Turniersieg verzeichnet. Drei Jahre später ließ Lee Yong Dae an gleicher Stelle zusammen mit Shin Baek Choel die gesamte Konkurrenz hinter sich. Zudem gelang Lee Yong Dae bereits einmal im Mixed (2008) der Titelgewinn bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland. Im diesjährigen Herrendoppel-Finale setzte sich das Duo Jung Jae Sung & Lee Yong Dae mit 21:19 18:21 21:11 durch, nachdem es in der Vorschlussrunde die WM-Zweiten Koo Kien Keat & Tan Boon Heong aus Malaysia (Setzplatz 3) deutlich mit 21:9 21:11 geschlagen hatte. Kim Ki Jung & Kim Sa Rang, die ihre Viertelfinalpartie gegen die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs & Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim) gewonnen hatten, behielten in der zweiten Halbfinalbegegnung mit 18:21 21:15 21:15 die Oberhand über ihre Landsleute Ko Sung Hyun & Yoo Yeon Seong.
Deutlicher Sieg für Japans Damen
Das Endspiel im Damendoppel war eine klare Angelegenheit für die Japanerinnen Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa. Das an Position fünf notierte Duo besiegte die ungesetzten Koreanerinnen Ha Jung Eun & Kim Min Jung binnen 33 Minuten mit 21:6 21:14 und verzeichnete damit seinen ersten Titelgewinn bei den YONEX German Open. Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa hatten in der Runde der besten vier Paarungen die Koreanerinnen Kim Ha Na & Kim Min Seo mit 21:14, 21:13 besiegt. Ha Jung Eun & Kim Min Jung, die Gewinnerinnen der Achtelfinalbegegnung mit den an Nummer acht gesetzten Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello & Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel), waren in ihrem Halbfinalspiel mit 21:17, 26:24 gegen die Japanerinnen Shizuka Matsuo & Mami Naito (Setzplatz 7) erfolgreich.
Blair & White halten die Fahne Europas hoch
Das Mixed Robert Blair & Gabrielle White holte ebenfalls erstmals den Titel bei den YONEX German Open. Der Schotte und die Engländerin hatten in diesem Jahr als einzige Europäer das Finale erreicht. Als Nummer sechs der Setzliste bezwangen sie darin nach einer Spielzeit von 53 Minuten die ungesetzte japanische Paarung Shintaro Ikeda & Reiko Shiota, die im Achtelfinale die Deutschen Vizemeister Johannes Schöttler & Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren) ausgeschaltet hatte, mit 16:21 21:16 21:15. Robert Blair stand bereits im Vorjahr in Mülheim an der Ruhr im Endspiel, musste darin jedoch aufgrund einer Verletzung im ersten Satz aufgeben. 2010 trat er gemeinsam mit Imogen Bankier an, in diesem Jahr besiegte er sie im Halbfinale mit 21:17 21:17. Die Schottin bildete 2011 mit Chris Adcock (England) eine Paarung. Shintaro Ikeda & Reiko Shiota hatten in der Vorschlussrunde einen 21:19 21:17-Erfolg gegen die an Nummer drei gesetzten Thailänder Songphon Anugritayawon & Kunchala Voravichitchaikul verzeichnet.
DBV-Asse im Viertelfinale
Als erfolgreichste Vertreter des DBV erreichten die Vize-Europameisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk, und die Deutschen Vizemeister im Herrendoppel, Michael Fuchs & Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim), bei dem mit 120.000 US-Dollar dotierten Turnier das Viertelfinale. „Als Grand Prix Gold-Turnier sind die YONEX German Open diesmal extrem stark besetzt, das Niveau ist so hoch wie noch nie. Gerade auch für viele Asiaten ist es – eine Woche vor den All England Open – sehr interessant hier zu spielen“, meinte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz in der Turnierwoche. Chef-Bundestrainer Jakob Høi ergänzte: „Viele unserer Spieler haben gute Leistungen gezeigt. Man darf nicht vergessen, dass dies ein Weltklasse-Turnier ist. Die Teilnehmer hier sind sehr, sehr stark!“
14.000 Zuschauer von Dienstag bis Sonntag
Insgesamt verfolgten an den sechs Veranstaltungstagen 14.000 Sportbegeisterte das Geschehen in der RWE-Sporthalle. Damit verzeichneten die Organisatoren der YONEX German Open erneut eine Steigerung in den Besucherzahlen. Im Vorjahr wohnten rund 12.000 Fans den Spielen bei. Seit das Turnier im Jahr 2005 in die Stadt am Fluss zurückkehrte, nahmen die Zuschauerzahlen in jedem Jahr zu. 
Positive Resonanz auf Lichtkonzept
Überaus gut, sowohl bei den Aktiven als auch bei den Zuschauern und bei den Fotografen, kam das neue Lichtkonzept an. Vom ersten Veranstaltungstag an wurde die Halle abgedunkelt und jedes Feld separat beleuchtet. Dies garantierte einerseits optimale Sichtverhältnisse für die Spielerinnen und Spieler und erwies sich andererseits als äußerst attraktiv für das Publikum. Genauso konnte der Einmarsch der Athletinnen und Athleten in die Halle durch die veränderten Bedingungen eindrücklich in Szene gesetzt werden, die Übertragungen auf den Großleinwänden kamen ebenfalls noch besser zur Geltung.

Halbfinalspiele: Mit Ayane Kurihara steht eine überraschende Finalisten im Damenendspiel
Im Herreneinzel-Finale trifft der Olympiasieger auf den amtierenden Weltmeister
Von Claudia Pauli
Bei den YONEX German Open kommt es am Finaltag zu einem absoluten „Leckerbissen“: Im Endspiel des Herreneinzel-Wettbewerbs trifft der Olympiasieger von 2008 und dreimalige Weltmeister (2007-2009), Lin Dan aus China, auf seinen Landsmann Chen Jin, der im Sommer 2010 erstmals in seiner Karriere den WM-Titel gewann. Während Lin Dan bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier seinen vierten Titelgewinn nach 2004, 2005 und 2007 anstrebt, könnte Chen Jin zum zweiten Mal nach 2006 bei der Siegerehrung das oberste Podest erklimmen.
Der topgesetzte Lin Dan verzeichnete ebenso wie sein an Position zwei notierter Nationalmannschaftskollege Chen Jin in der Vorschlussrunde einen souveränen Sieg. Der derzeitige Weltranglistendritte gewann vor 2.300 Zuschauern in der bis auf den letzten Platz gefüllten RWE-Sporthalle gegen den thailändischen Weltranglistensiebten Boonsak Ponsana (Setzplatz 3) mit 21:11, 21:11, Chen Jin (Weltranglistenplatz 6) setzte sich mit 21:14, 21:7 gegen den in Mülheim an der Ruhr an Position vier notierten WM-Dritten Park Sung Hwan aus Korea (Weltranglistenplatz 15) durch.
Im Dameneinzel stehen sich im Endspiel die chinesische Weltranglisten-13. Liu Xin (Setzplatz 5) und die Nummer 42 der Welt, Ayane Kurihara aus Japan, gegenüber. Liu Xin verzeichnete einen Tag nach ihrem Zwei-Satz-Sieg im Viertelfinale über die topgesetzte dreimalige Deutsche Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) einen 21:19, 21:16-Erfolg über die ungesetzte Koreanerin Sung Ji Hyun. Ayane Kurihara, die im Achtelfinale Olga Konon (1. BC Bischmisheim) in drei Durchgängen bezwungen hatte, besiegte Wong Mew Choo aus Malaysia mit 21:18, 21:15.
Blair & White halten die Flagge Europas hoch
Ein Badminton-Erlebnis der Extraklasse verspricht auch das – rein koreanische – Finale im Herrendoppel zu werden: Darin trifft die neu zusammengesetzte Paarung Kim Ki Jung & Kim Sa Rang, die am Freitag ihre Viertelfinalpartie gegen die bravourös kämpfenden Deutschen Vizemeister Michael Fuchs & Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim) gewonnen hatte, auf die topgesetzten Weltranglistendritten Jung Jae Sung & Lee Yong Dae. Lee Yong Dae, der Olympiasieger von 2008 im Mixed, könnte am Sonntag seinen dritten Titelgewinn bei den YONEX German Open im Herrendoppel verbuchen: Bereits im Jahr 2006 siegte er gemeinsam mit Jung Jae Sung, drei Jahre später ließ er an gleicher Stelle zusammen mit Shin Baek Choel die gesamte Konkurrenz hinter sich. Jung Jae Sung & Lee Yong Dae bezwangen in ihrer Halbfinalpartie die WM-Zweiten Koo Kien Keat & Tan Boon Heong aus Malaysia unerwartet deutlich mit 21:9 21:11 Kim Ki Jung & Kim Sa Rang behielten in der zweiten Vorschlussrundenpartie mit 18:21 21:15 21:15 die Oberhand über ihre Landsleute Ko Sung Hyun & Yoo Yeon Seong.
Im Damendoppel stehen sich im Endspiel eine japanische und eine koreanische Paarung gegenüber. Das an Nummer fünf gesetzte Duo Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa machte den Einzug ins Finale mit einem 21:14 21:13-Sieg über die Koreanerinnen Kim Ha Na & Kim Min Seo, die in Runde eins die deutschen Nationalspielerinnen Carola Bott & Karin Schnaase (BV Gifhorn/SC Union Lüdinghausen) in zwei Durchgängen besiegt hatten, perfekt. Ha Jung Eun & Kim Min Jung, Gewinnerinnen der Achtelfinalpartie gegen die an Nummer acht gesetzten Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello & Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel), bezwangen durch ihren 21:17 26:24-Erfolg im Halbfinale über die Japanerinnen Shizuka Matsuo & Mami Naito eine weitere Paarung mit Setzplatz (7).
Die Flagge Europas hält das Mixed Robert Blair & Gabrielle White hoch. Die an Nummer sechs gesetzte schottisch-englische Kombination zog ebenso ins Finale der YONEX German Open 2011 ein wie die japanische Paarung Shintaro Ikeda/Reiko Shiota, die im Achtelfinale die Deutschen Vizemeister Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren) ausgeschaltet hatte. Robert Blair erhält damit zum zweiten Mal in Folge die Chance, den German-Open-Titel zu gewinnen. 2010 erreichte er an der Seite von Imogen Bankier (ebenfalls Schottland) das Endspiel, musste darin aber aufgrund einer Verletzung im ersten Satz aufgeben. In diesem Jahr besiegte er seine letztmalige Doppelpartnerin im Halbfinale mit 21:17 21:17. Imogen Bankier trat gemeinsam mit dem Engländer Chris Adcock an. Die Briten waren an Position sieben notiert. Shintaro Ikeda & Reiko Shiota verzeichneten einen 21:19 21:17-Halbfinalerfolg über die Nummer drei der Setzliste, Songphon Anugritayawon & Kunchala Voravichitchaikul aus Thailand. 

Freitag - Viertelfinalspiele:

     

Herreneinzel
Hsu hatte vorher Marc Zwiebler ausgeschaltet
LIN Dan (CHN*1) – SHON Wan Ho (KOR*7) 21:14 21:15
Boonsak Ponsana (THA*3) - Keigo Sonoda (JPN) 22:20 21:8
PARK Sung Hwan (KOR*4) - HSU Jen Hao (TPE) 21:16 21:12
CHEN Jin (CHN*2) - LEE Hyun Il (KOR) 18:21 21:11 21:14
Dameneinzel
Julianes Spiel gegen Danish-Open-Finalistin Liu hätte auch das Endspiel sein können
LIU Xin (CHN*5) - Juliane Schenk (GER*1) 21:16 21:17
SUNG Ji Hyun (KOR) - Mingtian Fu (SIN) 21:8 9:21 21:13
Ayane Kurihara (JPN) - Ai Goto (JPN) 21:11 21:7
WONG Mew Choo (MAS) - Anastasia Prokopenko (RUS) 21:11 21:9
Herrendoppel
Michael Fuchs & Oliver Roth mit dabei
KO Sung Hyun & YOO Yeon Seong (KOR*1) - Vladimir Ivanov & Ivan Sozonov (RUS) 21:19 21:13 
KIM Ki Jung & KIM Sa Rang (KOR) - Michael Fuchs & Oliver Roth (GER) 23:21 21:11
KOO Kien Keat & TAN Boon Heong (MAS*3) - Vitalij Durkin & Alexandr Nikolaenko (RUS) 21:16 21:14 
JUNG Jae Sung & LEE Yong Dae (KOR*2) - Naoki Kawamae & Shoji Sato (JPN) 21:10 21:13
Damendoppel
Ha & Kim waren im Achtelfinale zu stark für Michels & Marinello
Shizuka Matsuo & Mami Naito (JPN*7) - Miyuki Maeda & Satoko Suetsuna (JPN*1) 21:19 21:12
HA Jung Eun & KIM Min Jung (KOR) - Valeri Sorokina & Nina Vislova (RUS*4) 18:21 21:19 22:20
Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa (JPN*5) - Vita Marissa & Cynthia Tuwankotta (INA/SUI) 22:20 21:13 
KIM Ha Na & KIM Min Seo (KOR) - Duanganong Aroonkesorn & Kunchala Voravichitchaikul (THA*2) 21:19 21:10
Mixed
Schöttler & Marinello unterlagen im Achtelfinale gegen Ikeda & Shiota
Robert Blair & Gabrielle White (SCO/ENG*6) - Alexandr Nikolaenko & Valeri Sorokina (RUS) 21:17 21:16 
Chris Adcock & Imogen Bankier (ENG/SCO*7) - LEE Yong Dae & KIM Ha Na (KOR) 21:19 21:19 
Songphon Anugritayawon & Kunchala Voravichitchaikul (THA*3) - Nova Widianto & Vita Marissa (INA) 21:19 21:19  
Shintaro Ikeda & Reiko Shiota (JPN) - Robert Mateusiak & Nadiezda Zieba (POL*2) 21:18 9:21 21:19.

     

Auch die letzten DBV-Asse schieden aus
Von Claudia Pauli
Die YONEX German Open werden am Samstag ohne Beteiligung deutscher Spieler/innen fortgesetzt. Als erfolgreichste Vertreter des DBV schieden am Freitag die Vize-Europameisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), und die Deutschen Vizemeister im Herrendoppel, Michael Fuchs & Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim), im Viertelfinale aus.
Nicht das richtige Konzept
Die Weltranglistensiebte Juliane Schenk unterlag als Topgesetzte der an Position fünf notierten Chinesin Liu Xin mit 16:21 17:21. Nachdem die 28 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr im Vorjahr bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier das Finale erreicht hatte und 2008 ins Halbfinale eingezogen war, platzte ihr Traum von einer weiteren Top-Platzierung in Mülheim an der Ruhr nach einer Spielzeit von 41 Minuten.

„Ich habe heute nicht das richtige Konzept gefunden. Ich hatte mich riesig auf das Spiel gefreut, das muss ich jetzt erst einmal sacken lassen. Ich habe heute nicht den besten Tag erwischt um dem Publikum zu bieten, was es verdient hat“, meinte die gebürtige Krefelderin, die in der Stadt am Fluss wohnt und am dort ansässigen Badminton-Spitzensportzentrum trainiert, enttäuscht. Der bislang letzte Turniersieg einer Athletin des DBV im Dameneinzel bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland datiert aus dem Jahr 1966. Damals holte Irmgard Gerlatzka (geb. Latz) in dieser Disziplin den Titel. Insgesamt gesehen, standen bei ihrem Heimturnier zuletzt im Jahr 1975 Aktive aus Deutschland bei der Siegerehrung auf dem obersten Podest. Vor 36 Jahren gab es sogar einen Doppelerfolg: Marieluise Zizmann (geb. Wackerow) ließ sowohl im Damendoppel an der Seite von Brigitte Steden (geb. Potthoff) als auch im Mixed gemeinsam mit Wolfgang Bochow die gesamte Konkurrenz hinter sich. Koreaner legten eins draufMichael Fuchs & Oliver Roth mussten sich einen Tag nach ihrem begeisternden Auftritt gegen die an Position vier notierten Japaner Hirokatsu Hashimoto & Noriyasu Hirata den ungesetzten Koreanern Kim Ki Jung & Kim Sa Rang geschlagen geben. Vor 2.000 Zuschauern in der Mülheimer RWE-Sporthalle unterlagen die Vize-Europameister mit dem deutschen Mixed-Team ihren asiatischen Gegnern im „Match of the Day“ nach 33 Minuten mit 21:23, 11:21. „Das Tempo war enorm hoch, Wir haben im ersten Satz ganz gut gespielt, aber dann haben unsere Gegner eins draufgelegt, während wir ein wenig nachgelassen haben“, sagten die DBV-Asse, die am Bundesstützpunkt der Herren in Saarbrücken auf ihr großes Ziel, die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London, hinarbeiten.Kim Ki Jung & Kim Sa Rang bestreiten erst seit wenigen Monaten gemeinsam Turniere und mussten daher bei den mit 120.000 US-Dollar dotierten YONEX German Open in die Qualifikation. Mit seinem vorherigen Doppelpartner, Shin Baek Choel, wird Kim Ki Jung in der Weltrangliste noch auf Rang 14 geführt.Im Herreneinzel-Wettbewerb waren am Freitag ebenso wie im Damendoppel- und im Mixed-Wettbewerb keine deutschen Spieler/innen mehr vertreten. „Als Grand Prix Gold-Turnier sind die YONEX German Open diesmal extrem stark besetzt, das Niveau ist so hoch wie noch nie. Gerade auch für viele Asiaten ist es – eine Woche vor den All England Open – sehr interessant hier zu spielen“, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz und hob speziell die Leistung von Michael Fuchs und Oliver Roth im Achtelfinale positiv hervor.  

Die Spiele unserer Deutschen im Hauptturnier:

 

Juliane Schenk und Michael Fuchs & Oliver Roth kamen bis ins Viertelfinale

   

Herreneinzel (64er-Feld)
Marc Zwiebler (*6)
   1.Rd.: - Vladimir Ivanov (RUS) 21:17 21:8
   2.Rd.: - HSU Jen Hao (TPE) 15:21 13:21
Dieter Domke 
   1.Rd.: - Anup Sridhar (IND) 21:12 21:17 
   2.Rd.: - Hans-Kristian Vittinghus (DEN) 10:21 15:21
Sven Eric Kastens
   1.Rd.: - Fabian Hammes (GER) 21:7 21:12
   2.Rd.: - Kazushi Yamada (JPN) 15:21 17:21 
Lukas Schmidt - Hans-Kristian Vittinghus (DEN) 17:21 14:21
Hannes Käsbauer - SHON Wan Ho (KOR) 14:21 16:21
Fabian Hammes - Sven Eric Kastens (GER) 7:21 12:21
Nikolaj Persson - Tanongsak Saensomboonsuk (THA) 18:21 19:21 
Dameneinzel (32er-Feld)
Juliane Schenk (*1)
   1.Rd.: - Kristina Ludikova (CZE) 21:5 21:12
   Afin.: - Inthanon Ratchanok (THA) 21:17 21:12
   Vfin.: - LIU Xin (CHN) 16:21 17:21
 Olga Konon
   1.Rd.: - YIP Pui Yin (HKG) 21:18 22:20
   Afin.: - Ayane Kurihara (JPN) 21:15 12:21 16:21
Herrendoppel (32er-Feld)
Michael Fuchs & Oliver Roth 
   1.Rd.: - Maurice Niesner & Till Zander (GER) 21:14 21:8
   Afin.: - Hirokatsu Hashimoto & Noriyasu Hirata (JPN) 21:18 18:21 22:20
   Vfin.: - KIM Ki Jung & KM Sa Rang (KOR) 21:23 11:21
Ingo Kindervater & Johannes Schöttler (*6) - KWON Yi Goo & SHIN Baek Choel (KOR) 17:21 19:21
Maurice Niesner & Till Zander - Michael Fuchs & Oliver Roth (GER) 14:21 8:21 
Peter Käsbauer & Josche Zurwonne - Mats Bue & Anders Skaarup Rasmussen (DEN) 21:19 13:21 13:21
Steffen Hohenberg & Gregory Schneider - Naoki Kawamae & Shoji Sato (JPN) 13:21 14:21
Damendoppel (32er-Feld)
Birgit Michels & Sandra Marinello (*8)
   1.Rd.: - Savitree Amitapai & Somsri Nessara (THA) 21:17 21:17
   Afin.: - HA Jung Eun & KIM Min Jung (KOR) 15:21 17:21
Johanna Goliszewski & Carla Nelte - Mariana Agathangelou & Heather Olver (ENG) 19:21 21:19 17:21
Carola Bott & Karin Schnaase - KIM Ha Na & KIM Min Seo (KOR) 10:21 11:21
Claudia Vogelgsang & Kim Buss - Vita Marissa & Cynthia Tuwankotta (INA/SUI) 12:21 14:21
Mixed (32er-Feld)
Johannes Schöttler & Sandra Marinello
   1.Rd.: - Stilian Makarski & Diana Dimova (BUL) 21:16 21:17
   Afin.: - Shintaro Ikeda & Reiko Shiota (JPN) 16:21 14:21
Michael Fuchs & Birgit Michels (*4) - LEE Yong Dae & KIM Ha Na (KOR) 17:21 15:21. 

Donnerstag - Achtelfinale
Schenk und Fuchs & Roth im Viertelfinale - Samstag nahezu ausverkauft
Von Claudia Pauli
Zwei der Viertelfinalspiele am Freitag werden mit deutscher Beteiligung ausgetragen. Die topgesetzte Weltranglistensiebte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), verzeichnete am Donnerstag ebenso einen Sieg im Achtelfinale wie die Deutschen Vizemeister im Herrendoppel, Michael Fuchs & Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim).
Dabei stand der Erfolg von Vize-Europameisterin Juliane Schenk über die ungesetzte Thailänderin Inthanon Ratchanok im „Match of the Day“ zu keiner Zeit außer Frage. Die 28 Jahre alte gebürtige Krefelderin, die im Vorjahr das Finale erreicht hatte, machte den Einzug in die Runde der besten acht Damen nach 37 Minuten mit 21:17 21:12 perfekt.
Begeisterungsstürme für Fuchs & Roth 
Extrem spannend gestaltete sich dagegen die Partie von Michael Fuchs & Oliver Roth, die mit ihrem Auftritt gegen die an Nummer vier gesetzten Japaner Hirokatsu Hashimoto & Noriyasu Hirata Begeisterungsstürme seitens der 1.100 Zuschauer in der Mülheimer RWE-Sporthalle entfachten. Die Vize-Europameister mit dem deutschen Mixed-Team entschieden ihre Achtelfinalbegegnung mit 21:18 18:21 22:20 für sich. Bemerkenswert dabei: Im dritten Satz lagen die ungesetzten Deutschen mit 15:20 zurück und legten dann einen furiosen Endspurt hin.
Im Viertelfinale treffen Michael Fuchs & Oliver Roth am Freitag im „Match of the Day“ (19 Uhr, Center Court) auf die Koreaner Kim Ki Jung & Kim Sa Rang. Die Asiaten erspielten sich über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld und schalteten darin zuletzt das an Nummer fünf gesetzte Herrendoppel Tazari Mohd Fairuzizuan Mohd & Ong Soon Hock aus Malaysia aus. Juliane Schenk steht der an Position fünf notierten Chinesin Liu Xin gegenüber. Die Partie beginnt nicht vor 18 Uhr.
Die übrigen verbliebenen Deutschen schieden aus 
Der Herreneinzel-Wettbewerb wird ebenso wie der Damendoppel- und der Mixed-Wettbewerb ohne Beteiligung deutscher Spieler/innen fortgesetzt.
Der fünfmalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) unterlag am Donnerstagvormittag in seiner Partie aus der zweiten Runde als Nummer sechs der Setzliste seinem ungesetzten Gegner Hsu Jen Hao aus Taiwan mit 15:21, 13:21. Auch der DM-Dritte Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) und Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg) verpassten den Einzug ins Achtelfinale. Der frühere Vize-Europameister der Jugend, Dieter Domke, musste sich dem in Mülheim an Position 14 notierten Dänen Hans-Kristian Vittinghus mit 10:21 15:21 geschlagen geben. Sven Eric Kastens hatte beim 15:21 17:21 gegen den an Nummer 10 gesetzten Japaner Kazushi Yamada das Nachsehen.
Im Dameneinzel musste Olga Konon (1. BC Bischmisheim) ihrem kräftezehrenden Auftritt vom Vortag Tribut zollen: Die 21-Jährige verlor in der Runde der besten 16 Spielerinnen mit 21:15 12:21 16:21 gegen die Japanerin Ayane Kurihara.
Im Damendoppel verzeichneten die Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello & Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel) als Nummer acht der Setzliste in ihrem Achtelfinalmatch gegen die ungesetzten Koreanerinnen Ha Jung Eun & Kim Min Jung eine 15:21 17:21-Niederlage. Nach 34 Minuten war der Traum des derzeit erfolgreichsten deutschen Damenduos vom Einzug in die Runde der besten acht Paarungen geplatzt. Wenige Stunden später schied Sandra Marinello auch im Mixed aus. Die 27-Jährige und ihr Doppelpartner Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim) unterlagen den Japanern Shintaro Ikeda & Reiko Shiota mit 16:21 14:21.
Wer Freitagnacmittag kommt, geht kein Risiko ein
Wie Turnierdirektor Boris Reichel mitteilte, sind Eintrittskarten für die Halbfinals am Samstag nach dem hervorragend verlaufenen Vorverkauf nur noch in äußerst geringer Anzahl vorhanden. „Wir empfehlen all jenen, die noch kein Ticket haben und einen Besuch am Samstag ins Auge fassen, früh zu kommen. Wir können allerdings keinen Einlass garantieren." Die Veranstaltung beginnt am Samstag um 14 Uhr, Einlass ist ab zwei Stunden vorher. Wer sichergehen möchte, dass er die Top-Stars der internationalen Badmintonszene hautnah in Aktion erleben kann, der sollte auf den Freitag ausweichen. Spielbeginn ist 16 Uhr. Wer es nicht so früh schafft, kann das "Spätschicht-Ticket" nutzen, das ab 20.00 Uhr zum Preis von 8 Euro (Erwachsene) bzw. 4,50 Euro (ermäßigt) erhältlich ist.

Mittwoch - Erster Tag Hauptturnier
Achtmal schafften unsere Asse den Sprung in die zweite Runde
Von Claudia Pauli
Am ersten Tag des Hauptturniers haben in allen fünf Disziplinen Aktive des DBV Siege verzeichnet und damit den Einzug in die nächste Runde geschafft.
Herreneinzel: Drei von sieben Deutschen sind weiter
Im Herreneinzel stehen der Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel), der DM-Dritte Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) und Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg) in Runde zwei. Der EM-Dritte Marc Zwiebler besiegte als Nummer sechs der Setzliste in seinem Auftaktmatch den Russen Vladimir Ivanov mit 21:17 21:8 und kämpft nun am Donnerstag gegen Hsu Jen Hao aus Taiwan um den Einzug ins Achtelfinale. Dieter Domke verzeichnete am Mittwoch einen 21:12 21:17-Erfolg über den Inder Anup Sridhar. Nächster Gegner des 23-Jährigen ist der an Position 14 notierte Däne Hans-Kristian Vittinghus, der seine Erstrundenpartie in zwei Sätzen gegen den Deutschen Vizemeister Lukas Schmidt (PTSV Rosenheim) gewann. Sven Eric Kastens entschied das DBV-interne Duell mit Fabian Hammes (SV Fischbach) mit 21:7 21:12 für sich und muss sich nun mit Kazushi Yamada (Japan/Nr. 10) auseinandersetzen. Neben Lukas Schmidt und Fabian Hammes mussten sich auch Nikolaj Persson (TSV Trittau) und Hannes Käsbauer (PTSV Rosenheim) in ihren Auftaktmatches geschlagen geben.
Dameneinzel: Konons Sieg über Yip war eine schöne Überraschung
Im Dameneinzel erreichten beide Spielerinnen des DBV das Achtelfinale. Die topgesetzte Weltranglistensiebte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) besiegte ihre tschechische Gegnerin Kristina Ludikova mühelos mit 21:5 21:12 und steht nun am Donnerstag im „Match of the Day“ (18 Uhr, Center Court) Inthanon Ratchanok aus Thailand gegenüber. Die gebürtige Weißrussin Olga Konon (1. BC Bischmisheim), die einen deutschen Pass beantragt hat und bereits seit einigen Monaten bei bestimmten Turnieren für den DBV antreten darf, bezwang als ungesetzte Spielerin die an Position drei notierte Yip Pui Yin (Hongkong) mit 21:18 22:20. Die 21-Jährige trifft in ihrem nächsten Match auf Ayane Kurihara aus Japan.
Herrendoppel: Fuchs & Roth siegreich
Von fünf gestarteten deutschen Herrendoppeln schafften einzig die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs & Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim) den Einzug in die Runde der besten 16 Paarungen. Die frisch gebackenen Vize-Europameister mit dem Mixed-Team gewannen die Begegnung mit Maurice Niesner & Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg) mit 21:14 21:8. Fuchs & Roth spielen nun gegen die an Nummer vier gesetzten Japaner Hirokatsu Hashimoto & Noriyasu Hirata um den Einzug ins Viertelfinale. 
Die an Position sechs notierten Deutschen Meister Ingo Kindervater & Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) hingegen überstanden ebenso wenig die erste Runde wie Peter Käsbauer & Josche Zurwonne (PTSV Rosenheim/SC Union Lüdinghausen) und Steffen Hohenberg & Gregory Schneider. Für Letztere bedeutete allerdings schon der Einzug ins Hauptfeld einen großen Erfolg.
Damendoppel: Erfolgreicher Auftakt für Marinello & Michels gegen zwei Thailänderinnen
Auch für mehrere deutsche Damenduos ist das Turnier nach dem ersten Hauptrundentag beendet. Neben den Deutschen Vizemeisterinnen Kim Buss & Claudia Vogelgsang (TV Refrath/1. BC Viernheim) schieden Carola Bott & Karin Schnaase (BV Gifhorn/SC Union Lüdinghausen) sowie die DM-Dritten Johanna Goliszewski & Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath) aus. Die an Nummer acht gesetzten Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello & Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel) dagegen verzeichneten bei ihrem 21:17 21:17-Sieg über Savitree Amitapai & Somsri Nessara aus Thailand einen erfolgreichen Auftakt. Deutschlands beste Paarung muss sich im Achtelfinale mit den Koreanerinnen Ha Jung Eun & Kim Min Jung auseinandersetzen.
Mixed: Schöttler & Marinello bleiben im Rennen
Um 23:11 Uhr machten Johannes Schöttler & Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren) ihren Erstrundensieg (21:16 21:17) über die bulgarische Paarung Stilian Makarski & Diana Dimova perfekt. Im Achtelfinale treffen die Deutschen Vizemeister auf die Japanern Shintaro Ikeda & Reiko Shiota. Ausgeschieden sind dagegen Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel). Die Deutschen Meister hatten trotz ihres hervorragenden Setzplatzes vier gleich in der ersten Runde eine enorm schwere Aufgabe zu bewältigen: Der 28-Jährige und seine zwei Jahre jüngere Partnerin mussten sich mit dem Olympiasieger von 2008 in dieser Disziplin, Lee Yong Dae (damals siegreich zusammen mit Lee Hyo Jung), und seiner neuen Partnerin Kim Ha Na auseinandersetzen. Die Koreaner erwiesen sich bei ihrem 21:17 21:15-Sieg als eine Spur stärker als die Deutschen.

Dienstag - Qualifikation
Deutsche erspielten sechs Plätze im Hauptfeld
Von Claudia Pauli
Erfreulicher Auftakt für den DBV bei den YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr): Zahlreiche DBV-Asse erspielten sich am Qualifikationstag einen Startplatz im Hauptfeld des mit 120.000 US-Dollar dotierten Turniers der Kategorie „Grand Prix Gold“.
Im Herreneinzel setzten sich Nikolaj Persson (TSV Trittau), Hannes Käsbauer (PTSV Rosenheim) und Fabian Hammes (SV Fischbach) in der Qualifikation durch. Damit stehen insgesamt sieben DBV-Akteure im 64 Teilnehmer umfassenden Tableau des am Mittwoch beginnenden Hauptturniers.
Während im Dameneinzel keine Spielerin über die Qualifikation den Einzug ins 32-köpfige Hauptfeld schaffte und es in dieser Disziplin folglich bei zwei Aktiven des DBV bleibt, gingen im Damendoppel die Deutschen Vizemeisterinnen Kim Buss & Claudia Vogelgsang (TV Refrath/1. BC Viernheim) siegreich aus der Qualifikation hervor. Somit sind nun vier Damenduos aus Deutschland im – ebenfalls aus 32 Paarungen bestehenden – Hauptfeld vertreten.
Im Herrendoppel-Wettbewerb, den gleichsam 32 Paarungen bestreiten, schlagen jetzt fünf deutsche Duos auf. Maurice Niesner & Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg) und Steffen Hohenberg & Gregory Schneider (beide 1. BV Mülheim) rückten dabei nach einer erfolgreichen Qualifikation ins Hauptfeld.
Im Mixed überstand keine deutsche Paarung die Qualifikation, so dass im 32er-Hauptfeld nach wie vor zwei Gemischte Doppel des DBV startberechtigt sind.  

Das Mülheimer Motiv auf dem Veranstaltungsplakat für 2011 ist die Schlossbrücke.
Sieger und Zweite im Mixed...
...und im Damendoppel.

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