Vorfreude auf Treffen mit der Familie
(06.12.2011, CP) Viele von Ihnen, liebe Badmintonfans, wissen sicherlich schon seit Wochen, wie sie die Weihnachtsfeiertage verbringen und Silvester feiern werden – nicht zuletzt deshalb, weil sich über die Jahre bestimmte Traditionen entwickelt haben, an denen auch 2011 festgehalten wird. Doch wie verbringen eigentlich die Spitzenspielerinnen und -spieler des DBV das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel? Ist die Situation in diesem Jahr aufgrund der laufenden Olympiaqualifikation eventuell eine ganz besondere? badminton.de hat sich unter den Top-Leuten umgehört. Nachfolgend schildert die Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel, Karin Schnaase (26), ihre Pläne:
„Seit mehr als zwei Wochen befinde ich mich gemeinsam mit Lisa Heidenreich, Andi Heinz und Nikolaj Person auf einem Bundeswehrlehrgang, der bis eine Woche vor Weihnachten andauert. In der Woche vor Weihnachten spiele ich dann noch die Turkiye International in Istanbul, ein Turnier auf dem Circuit von Badminton Europe. Zwar werde ich aufgrund des Bundeswehrlehrgangs nicht mit einer guten Vorbereitung hinfahren, doch es ist wichtig, dass ich nicht allzu viele Punkte in der Weltrangliste verliere, da ich jetzt – in der Zeit des Lehrgangs – an keinen Turnieren teilnehmen kann. Außerdem muss ich schnell wieder in den Rhythmus reinkommen.
Inwieweit ich an Weihnachten bzw. zwischen Weihnachten und Neujahr trainiere, muss ich noch genau mit meinem Trainer absprechen. Die Feiertage verbringe ich gemeinsam mit meiner Familie und meinem Freund. Meine Oma wird am Heiligen Abend 90 Jahre alt und da kommt mal wieder die ganze Familie zusammen. Darauf freue ich mich sehr – wie auch generell darüber, dass ich dann mal wieder viel Zeit für Familie, Freunde und Freund habe! Heiligabend wird morgens immer der Geburtstag meiner Oma gefeiert, dann geht es in die Messe. Danach wird gemeinsam in meiner Familie gegessen, bevor es dann die Bescherung gibt. Abends kommt der Rest der Familie, die im Umkreis von uns wohnt, noch einmal zu uns zum gemütlichen Ausklang vorbei. Silvester werde ich gemeinsam mit meinen engsten Freunden und meinem Freund feiern.“
Karin Schnaase war bei der Individual-WM dabei
(27.08.2010, CP) Hier geht´s zu den Pressemitteilungen von den Titelkämpfen, die vom 23. bis 29. August in Paris stattfanden ...
Gute Nachrichten von und für Karin Schnaase
(20.08.2010, CP) Lange Zeit war fraglich, ob der Genesungsprozess es zulassen würde, dass die Deutsche Vizemeisterin Ende August bei der WM in Paris starten kann. Doch nun steht fest, dass die 25-Jährige gesundheitlich wieder so gut zurecht ist, dass sie an den Titelkämpfen teilnehmen wird.
„Ich freue mich schon sehr auf die WM. Diese Atmosphäre mitzuerleben ist einfach toll“, meint Karin Schnaase, die im Juni am Guillian-Barré-Syndom, kurz GBS, erkrankt war (vgl. Meldung vom 10.08.2010). Das Training läuft nach Aussage von DBV-Sportdirektor Martin Kranitz gut, genauso ist die Sportlerin selbst zufrieden mit ihrer Entwicklung in den vergangenen Wochen – wenngleich sie natürlich noch nicht wieder 100-prozentig fit ist.
Bei der Auslosung für die WM hatte die Sportsoldatin der Bundeswehr eher weniger Glück: Sie trifft in ihrem Erstrundenmatch auf Wong Mew Choo aus Malaysia. Die Asiatin belegt derzeit in der Weltrangliste Rang 19 im Dameneinzel und gewann im Dezember 2009 das BWF-Finalturnier, indem sie sich im Endspiel gegen Deutschlands Spitzenspielerin Juliane Schenk durchsetzte.
WM-Start von Karin Schnaase fraglich

- Foto: CP
(10.08.2010, CP) Die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft geschafft zu haben und/oder für eine Teilnahme an Titelkämpfen dieser Art nominiert worden zu sein, ist für jede/n Nationalspieler/in eine tolle Sache. So auch für Karin Schnaase, die sich für die Individual-WM in Paris (23.-29.08.2010) im Dameneinzel einen Startplatz gesichert hat.
Doch ob die 25-Jährige tatsächlich bei dem Großereignis antreten kann, ist derzeit noch nicht sicher. Der Grund: Karin Schnaase litt im Juni/Juli am Guillian-Barré-Syndom, kurz GBS. Dabei handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die mit Lähmungserscheinungen einhergeht.
Begonnen hatte alles während ihres Ägypten-Urlaubs. Erste Anzeichen war ein Taubheitsgefühl in den Beinen, welches sich zunehmend im Körper aufwärts verlagerte.
Zurück in der Heimat, wurde Karin Schnaase in der Uniklinik Wuppertal über mehrere Tage intensiv untersucht. Die früh geäußerte Vermutung der Ärzte, dass die Badmintonspielerin an der seltenen Krankheit GBS leidet, bestätigte sich schließlich. Dank der schnellen Diagnosestellung und der Tatsache, dass die Therapie bei der Sportsoldatin der Bundeswehr gut anschlug, verlief die Erkrankung bei Karin Schnaase noch vergleichsweise günstig. Bei vielen Patienten dauert der Heilungsprozess zum Teil Monate oder gar mehr als ein Jahr.
Aber auch Karin Schnaase muss derzeit vorsichtig mit sich und ihrem Körper umgehen. Jede körperliche Überforderung gilt es zu vermeiden. „Ich muss jetzt sehr auf meinen Körper hören und darauf achten, dass keine Symptome wiederkehren und dass ich wieder zu Kräften komme. Ob ich die WM spielen kann, weiß ich derzeit noch nicht. Ich würde natürlich gerne, aber nicht, wenn es meiner Gesundheit schadet und ich noch nicht wieder voll fit bin!“
"Der Genesungsprozess verläuft gut. Doch wir werden erst kurzfristig entscheiden, ob Karin fit genug ist, um eine WM zu spielen", meint DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.







