Meldungen vom Parabadminton

     

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Das deutsche Team beim Lehrgang in Lobbach, Foto: Herbert Rongen

Parabadminton Europameisterschaft
Vom 25. bis 30. Oktober 2016 in Beek (NL)
Turnierplan unter: bwf-tournamentsoftware.com 
 


Deutsches Parabadminton-Team mit 14 Sportlern am Start
(21.10.16 WS) Vom 25. bis 30. Oktober 2016 finden im niederländischen Beek die Parabadminton-Europameisterschaften statt. Nach mehreren Leistungslehrgängen, die in der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach durchgeführt wurden, nominierte Cheftrainer Michael Mai die folgenden Sportler:

Elke Rongen, Valeska Knoblauch, Rick Hellmann, David Holz, Thomas Wandschneider, Young Chin Mi, Katrin Seibert, Tim Haller, Jan-Niklas Pott, Pascal Wolter, Peter Schnitzler, Marcel Adam, Nils Böning und Frank Dietel.

Während fast alle unsere Athleten bereits an Europameisterschaften teilgenommen haben, sind es für Rick Hellmann, Marcel Adam und Nils Böning die ersten Kontinentalmeisterschaften. 

Die deutschen Medaillengewinner: (v.l.) Young-Chin Mi, Elke Rongen, Jan-Niklas Pott, Valeska Knoblauch, Katrin Seibert, Thomas Wandschneider. Foto: Herbert Rongen

Irish Parabadminton International 2016

Vom 23. bis 26. Juni 2016 in Antrim / Belfast.
Alle Ergebnisse unter: bwf-tournamentsoftware.com. 
 

  

Wilhelm Seibert berichtet über den Finaltag
10 Medaillen für das deutsche Team
(27.6.16 WS) Das erstklassig besetzte Parabadminton-Turnier im nordirischen Antrim brachte für das deutsche Team mit 10 Medaillen (3 Gold, 3 Silber, 4 Bronze) ein überragend gutes Ergebnis. Mit Teilnehmern aus aller Welt zeigte das Turnier ein Niveau, das in weiten Teilen einer Weltmeisterschaft würdig gewesen wäre.

Fast schon erwartet wurde der 1. Platz von Katrin Seibert im Damendoppel SL3-SU5 mit ihrer norwegischen Partnerin Helle Sophie Sagoy. Die amtierenden Weltmeisterinnen gingen topgesetzt in das Turnier und mussten im weiteren Verlauf nicht einen Satz abgeben. Auch im Finale gegen die neue japanische Kombination Toyoda & Yamada stand am Ende ein sichere 21:19 21:9. 

Die beiden weiteren Goldmedaillen für das deutsche Team muss man hingegen durchaus als sensationell bezeichnen. So besiegten Elke Rongen & Valeska Knoblauch im Damendoppel WH1-2 ebenfalls in einem deutsch-japanischen Finale Kobayashi & Yamazaki in drei umkämpften Sätzen mit 21:19 12:21 21:16. Zuvor hatten die Japanerinnen im Halbfinale die topgesetzte schweizerische Paarung ausgeschaltet. Nicht minder überraschend kam der Sieg von Katrin Seibert im Dameneinzel SL4. Nach Siegen über die Weltmeisterin und die Vizeweltmeisterin konnte Katrin ihren ersten Einzel-Titel bei einem großen internationalen Turnier bejubeln.

Gleich zwei 2. Plätze konnte Thomas Wandschneider im Herreneinzel WH1 sowie im Herrendoppel WH1-2 erringen. Ebenfalls Silber erreichte Jan-Niklas Pott im Mixed SL3-SU5.

Weitere 3. Plätze steuerten noch Young-Chin Mi im Herreneinzel WH1 und im Herrendoppel WH1-2, Valeska Knoblauch im Dameneinzel WH2 und Katrin Seibert im Mixed SL3-SU5 bei.

Foto: Herbert Rongen

Irish Parabadminton International 2016 - 2. Tag

Deutsches Team weiter gut im Rennen
(24.6.16 WS) Auch nach dem zweiten Tag bei den Irish International im nordirischen Antrim hat das deutsche Team noch sehr gute Chancen in allen Klassen auf Top-Platzierungen.

Am Freitag wurden die Vorrundenspiele im Mixed und Einzel weitestgehend beendet und mit den Doppelwettbewerben begonnen. Dabei erreichten fast alle unsere Sportler die Hauptrunde in ihren jeweiligen Disziplinen.

Am Samstag wird das Turnier mit allen Spielen der K.-o.-Runde einschließlich der Halbfinals fortgesetzt.

Auf dem Foto (links) ist das gesamte deutsche Team zu sehen. Rollstuhlfahrer: Elke Rongen, Valeska Knoblauch, David Holz, Young Chin Mi, Thomas Wandschneider, Rick Hellmann. Fußgänger: Katrin Seibert, Jan-Niklas Pott, Pascal Wolter, Sebastian Müller, Tim Haller, Frank Dietel, Jonas Thiel, Nils Böning. Cheftrainer: Michael Mai. Teammanager: Wilhelm Seibert. Physio: Ulrike Siemer. Begleiter: Anja Wandschneider, Fred Kratz. 

Irish Parabadminton International 2016 - 1. Tag
Guter Start für das deutsche Team
(23.6.16 WS) Im nordirischen Antrim (nahe Belfast) hat das 2. Irish International im Parabadminton begonnen. Das deutsche Team ist mit 6 Rollstuhlfahrern und 8 Fußgängern vertreten.

Am Donnerstag wurden zunächst die Vorrundenspiele im Mixed und Einzel ausgetragen. Bei dem sehr stark besetzten Turnier mit Teilnehmern aus aller Welt haben fast alle deutschen Teilnehmer noch Chancen, die K.-o.-Runde zu erreichen. Von 29 Spielen mit deutscher Beteiligung konnten stolze 20 gewonnen werden.

Nach dem ersten Tag besonders hervorzuheben sind die Siege von Young Chin Mi (HE WH1) gegen den an sechs gesetzten Japaner Tsutomo Shimada und von Katrin Seibert (DE SL4) gegen die topgesetzte amtierende Weltmeisterin Helle Sofie Sagoy (Norwegen).

Am Freitag wird das Turnier mit den Vorrundenspielen in den Doppelwettbewerben fortgesetzt.

Die Parabadminton-Nationalmannschaft mit Trainern und Betreuern. Foto: Herbert Rongen

Parabadminton-Leistungslehrgang
Vom 22. bis 24. April 2016 in Saarbrücken.  

Parabadminton-Nationalmannschaft am Olympiastützpunkt
(25.4.16 WS) Vom 22. bis 24. April 2016 lud das Trainerteam um Cheftrainer Michael Mai die Parabadminton-Nationalmannschaft zu einem Leistungslehrgang am Olympiastützpunkt in Saarbrücken ein. Neben mehreren Trainingseinheiten im taktischen und technischen Bereich stand diesmal auch eine Kraftdiagnostik - durchgeführt von Dr. Hanno Felder - im Fokus des Lehrgangs.
Abschließend schickte die Parabadminton-Nationalmannschaft einen Gruß an die deutschen Teilnehmer bei der Individual-Europameisterschaft in Frankreich. Das Video mit dem Gruß ist HIER anzuschauen.

 

 

Gruppenbild der Teilnehmer. Foto: Grill

Seminar Special Olympics Europe-Eurasia (SOEE)
Vom 8. bis 10. April 2016 in Warschau.  

Entwicklungen sollen angestoßen werden
Von Ulrich Grill
(15.4.16) Vom 8. bis 10. April 2016 führte Special Olympics Europe-Eurasia (SOEE) in Warschau ein Seminar für die neuen SOEE-Sports-Advisors mit Mitgliedern des Competition & Training Advisory Committees der SOEE (CTAC) durch. Aus Deutschland nahmen hieran Peter Landisch (Nationaler Koordinator Tennis bei Special Olympics Deutschland) und Ulrich Grill (Koordinator Badminton) teil. Ziel dieses Seminars war es, einerseits Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, andererseits Special Olympics, die Sportorganisation für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen, weiterzuentwickeln. Wettbewerbe, Regeln und viele andere Entwicklungen der kommenden Jahre gilt es anzustoßen, vorzubereiten und fortzuführen. Immer im Hinblick auf die kommenden Großereignisse in Deutschland sowie innerhalb und außerhalb von Europa.

 

 

Jan-Niklas Pott & Marcel Adam (Mitte).
Thomas Wandschneider & David Toupé. Fotos: Michael Mai

2. Turkish Parabadminton International 2016
Vom 5. bis 10. April 2016 in Konya/Türkei.  

Thomas Wandschneider zweifacher Sieger
(13.4.16 WS) Bei den 2. Turkish International in Konya wurde Thomas Wandschneider seiner Favoritenrolle im Einzel und Doppel gerecht. Gemeinsam mit seinem langjährigen, französischen Partner David Toupé gewann er ungefährdet die Doppelkonkurrenz in der Rollstuhlklasse WH1 / WH2. Ebenfalls siegreich blieb Thomas im Herreneinzel WH1, wo er im Endspiel seinen Doppelpartner David mit 21:19 21:17 besiegen konnte und damit seine gute Form erneut unter Beweis stellen konnte. Darüber hinaus belegte Thomas mit seiner schweizerischen Partnerin Cynthia Mathez im Mixed-Wettbewerb WH1 / WH2 den geteilten dritten Platz. 
Gute Leistungen zeigten auch die weiteren deutschen Teilnehmer in den Stehenden Klassen. Marcel Adam erreichte bei seiner ersten Teilnahme an einem internationalen Turnier mit Simon Cruz (ESP) das Finale im Herrendoppel SL3 / SL4. Im Einzel gelangte Marcel bis ins Viertelfinale. Ebenfalls das Viertelfinale im Einzel SL4 erreichte Nils Böning wo er nach starker Leistung dem Weltranglistenersten Lucas Mazur (FRA) unterlag. Bis ins Halbfinale - und damit Platz 3 - schaffte es Jan-Niklas Pott. Noch besser lief es für Jan-Niklas im Doppel, wo er mit seinem englischen Partner Bobby Griffin sogar bis ins Finale kam und dies in der eigentlich stärkere Klasse SU5. In derselben Doppelkonkurrenz erlangte Frank Dietel mit Colin Kerouanton (FRA) den geteilten dritten Platz.
Cheftrainer Mai zog positives Fazit
Insgesamt zufrieden mit dem Auftritt der deutschen Sportler zeigte sich Cheftrainer Michael Mai: "Mit der Leistung der SL4 Jungs bin ich sehr zufrieden und dass Thomas seine Favoritenrolle so überzeugend bestätigt hat. Nur in der SU5 Klasse bin ich trotz des 3. Platzes im Doppel nicht mit der Leistung zufrieden."

Sämtliche Ergebnisse gibt es auf tournamentsoftware.com.

18. Deutsche Meisterschaften im Parabadminton
Am 2./3. April 2016 in Dortmund, Sporthalle Gesamtschule Martin-Luther-King, Fine Frau 50-56. Ausrichter: RGB Dortmund 51. 

Valeska Knoblauch dreifache Meisterin
(5.4.16 WS) Vom 2. bis 3. April fand díe 18. Deutsche Meisterschaft Parabadminton in Dortmund statt. Diese routiniert von der RBG Dortmund ausgerichtete Meisterschaft gilt als richtungsweisende Standortbestimmung vor der Europameisterschaft, welche im Oktober in den Niederlanden ausgetragen wird.
Besonders überzeugen konnte dabei Valeska Knoblauch, die sowohl im Einzel WH2, als auch im Doppel mit Elke Rongen und im Mixed mit Young Chin Mi den Titel erringen konnte. Zweifacher Meister wurde darüber hinaus Thomas Wandschneider durch Siege im Einzel WH1 und im Doppel mit Rick Hellmann.
Umkämpfte Klasse
Als sehr umkämpfte Klasse stellten sich die Konkurrenzen der stehenden Männer heraus. Das Herreneinzel der Klasse SL4 gewann dabei der ehemalige Weltmeister Pascal Wolter im Endspiel gegen Tim Haller, dem Wolter in der Vorrunde noch unterlegen war. Dafür gewann Haller an der Seite von Jan-Niklas Pott das Doppel SU5 im spannendsten Endspiel des Turniers gegen Marcel Adam und Nils Böning (24:22 18:21 23:21).
Sämtliche Ergebnisse gibt es auf turnier.de.

 

Sieger und Platzierte

Klasse

1. Platz

2. Platz

3. Platz

WH 1 HE

Thomas Wandschneider

Young Chin Mi

Georg Jansen

WH 2 HE

David Holz

Rick Hellmann

Johannes Löken

WH 2 DE

Valeska Knoblauch

Elke Rongen

Gertrud Salewski

WH 1/2 HD

Rick Hellmann & Thomas Wandschneider

Marcel Hörenbaum & Young Chin Mi

Georg Jansen & Johannes Löken

WH 1/2 DD

Valeska Knoblauch & Elke Rongen

Monika Meinhold & Gertrud Salewski

Marion Maasch & Daniela Rudorf

WH 1/2 GD

Young Chin Mi & Valeska Knoblauch

David Holz & Monika Meinhold

Johannes Löken & Elke Rongen

SL 4 HE

Pascal Wolter

Tim Haller

Jan-Niklas Pott

SU 5 HE

Frank Dietel

Sebastian Müller

Johannes Bessell

SU 5 DE

Katrin Seibert

Katja Werthe

SU 5 HD

Tim Haller & Jan-Niklas Pott

Nils Böning & Marcel Adam

Pascal Wolter & Peter Schnitzler

SU 5 GD

Peter Schnitzler & Katrin Seibert

Jan-Niklas Pott & Katja Werthe

 

 

Teilnehmer, Ausrichter und Offizielle.
SU5 HD: Tim Haller & Jan-Niklas Pott - Nils Böning & Marcel Adam.
SU5 HE: Frank Dietel - Sebastian Müller.
WH1 HE: Young Chin Mi - Thomas Wandschneider.
WH GD: Valeska Knoblauch & Young Chin Mi.
WH GD: Monika Meinhold & David Holz. Fotos: Willi Seibert

Länderspiel gegen Österreich
Glatter deutscher Sieg in Wien
(28.2.16 MK) Bei gestrigen Paraländerspiel gegen Österreich, das am Schlusstag des 17500-Dollar-Turniers Austrian Open zwischen den Halbfinals und den Endspielen in der Wiener Stadthalle B ausgetragen wurde, gab es für die deutschen Rollstuhlfahrerinnen einen 3:0-Sieg (siehe untere Meldung vom 26.2.16).

HIER ein Bericht auf der Seite des Österreichischen Badminton-Verbandes.

27.2.2016 in Wien: Deutschland - Österreich 3:0
1.DE: Elke Rongen - Brigitte Seyer 21:14 21:10 
2.DE: Valeska Knoblauch - Henriett Koósz 21:11 21:11
DD: Valeska Knoblauch & Elke Rongen - Henriett Koósz & Brigitte Seyer 21:11 21:14.

 

Foto: Herbert Rongen

Vor dem ersten Parabadminton-Länderspiel gegen Österreich
Cheftrainer Michael Mai voller Optimismus aber auch mit Anspannung
Von Wilhelm Seibert
(26.2.16) Zum ersten Parabadminton-Länderspiel zwischen Österreich und Deutschland hat sich das kleine deutsche Team auf den Weg nach Wien gemacht. Hier kommt es am Finaltag der Austrian Open zum Vergleich zweier Rollstuhl-Frauenmannschaften. Gespielt werden zwei Einzel und ein Doppel. (Siehe untere Meldung vom 9.2.16.)
Vor der Abreise äußerte sich Cheftrainer Michael Mai (Foto) wie folgt: "Wir freuen uns auf das erste offizielle Länderspiel im Parabadminton und gehen als Favoriten ins Spiel. Wir wissen aber auch über die 'Brisanz' bei einem Nachbarschaftsduell mit Österreich. Das Publikum wird bestimmt die Heimmannschaft toll unterstützen. Das macht die Sache nicht leichter, aber ich gehe von einem Sieg für uns aus."
Die Ergebnisse gibt es bei tournamentsoftware.de.

Einladung Schnupperlehrgang

Parabadminton-Schnupperlehrgang am 31. März bis 1. April 2016 in Dortmund
Weitere Interessenten sollen für den tollen Sport begeistert werden
Von Wilhelm Seibert
(10.2.16) Durch die Aufnahme in das paralympische Programm für 2020 in Tokyo hat die Sportart Parabadminton eine ganz neue Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig sichert diese Tatsache auch den Bestand des "normalen" Badminton als olympische Sportart.
In der Vergangenheit haben deutsche Sportler auf internationalen Parabadminton-Turnieren (Weltmeisterschaften, Europameisterschaften usw.) bereits große Erfolge feiern können. Ziel ist es, nun möglichst viele weitere Sportler für Parabadminton zu begeistern. Dabei steht gar nicht einmal die Leistung im Vordergrund, sondern der Wunsch die "Parabadminton-Familie" wieder ein Stück größer zu machen.
Vorkenntnisse sind nicht nötig
Um dies zu erreichen und allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, diesen tollen Sport kennenzulernen, möchte der DBV (Deutscher Badminton-Verband) in Kooperation mit dem DRS (Deutscher Rollstuhlverband) und dem DBS (Deutscher Behindertensportverband) einen Schnupperlehrgang am 31. März und 1. April 2016 in Dortmund anbieten (s. Einladung als pdf). Vorkenntnisse sind nicht nötig. Jede Rückmeldung von Interessierten mit körperlicher Einschränkung ist willkommen, auch wenn eine Teilnahme am Lehrgang nicht möglich ist, da es auch darum geht, die Adressen potenziell Interessierter zu sammeln.
Rückmeldungen bis zum 11. März 2016.

Im Rahmen der Austria Open 2016
Erstes Parabadminton-Länderspiel zwischen Österreich und Deutschland
Von Wilhelm Seibert
(9.2.16) Bei den diesjährigen Austria Open, die vom 24. bis zum 27. Februar 2016 in Wien stattfinden, wird es am Finaltag zum ersten Parabadminton-Länderspiel zwischen Österreich und Deutschland kommen. Da Parabadminton in Österreich eine noch sehr junge Sportart ist, wird dieser Vergleichskampf eine erste Standortbestimmung für die Athleten des ÖBV sein. Die österreichische Seite wird vermutlich durch Henriett Koósz und Brigitte Seyer vertreten werden. Für Deutschland sollen Valeska Knoblauch und Elke Rongen aufschlagen.
Zu einem Vorbericht bei sportreport.biz.

Valeska Knoblauch.
Elke Rongen. Fotos: Herbert Rongen

Gala zur Ehrung der „Behindertensportler des Jahres 2015“
Kooperationsvereinbarung zwischen DBV und DBS wurde unterzeichnet
Von Wilhelm Seibert
(2.12.15) Am 28. November 2015 fand im Kölner Sport- und Olympiamuseum die Gala zur Ehrung der „Behindertensportler des Jahres 2015“ statt. Mit dabei waren unsere Parabadminton-Sportler Peter Schnitzler vom BC Trier und Katrin Seibert vom 1. BC Dortmund, die in der Kategorie „Mannschaft des Jahres 2015“ nominiert waren. Auch wenn es nicht zu einem Platz unter den ersten drei Teams reichte, ist alleine die Nominierung schon eine große Ehre. Vetreten wurde der DBV an diesem Abend vom Präsident Karl-Heinz Kerst und Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler.
Im Zuge dieser Veranstaltung wurde außerdem eine Kooperationsvereinbarung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) und des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) unterzeichnet.

Karl-Heinz Zwiebler, Peter Schnitzler, Katrin Seibert und Karl-Heinz Kerst auf der Sport-Gala. Foto: Wilhelm Seibert
Wurden in der Kategorie "Team" nominiert: Katrin Seibert und Peter Schnitzler. Foto: Wilhelm Seibert

800 Journalisten treffen Vorauswahl
Peter Schnitzler und Katrin Seibert für die Wahl zum „Behindertensportler des Jahres 2015“ nominiert
Von Wilhelm Seibert
(20.10.15) Große Ehre für unsere Parabadminton-Sportler Peter Schnitzler vom BC Trier und Katrin Seibert vom 1. BC Dortmund. Die beiden wurden vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) für die Wahl zum „Behindertensportler des Jahres 2015“ als Team nominiert. Anfang September gewannen Peter und Katrin gemeinsam die Bronzemedaille im Mixed SL3-SL5 bei der 10. Parabadminton-Weltmeisterschaft im englischen Stoke Mandeville. Darüber hinaus würde Katrin auch noch Weltmeisterin im Damendoppel mit ihrer norwegischen Partnerin Helle Sofie Sagoy und Dritte im Dameneinzel SL3-SL4.
In den nächsten Wochen geben nun rund 800 Journalisten ihr Votum ab. Damit wird entschieden welche drei Sportlerinnen, Sportler und Teams in die zweite, öffentliche Wahlrunde kommen, die vom 12. bis zum 22. November stattfindet.
Diese öffentliche Abstimmung findet bei dbs-sportlerwahl.de statt.
Unterstützt wird die Sportlerwahl von sportschau.de, zdfsport.de, kicker.de und vom ARD-Morgenmagazin.
Die Gala zur Ehrung der „Behinderten Sportler des Jahres“ findet dann am 28. November im Kölner Sport- und Olympiamuseum statt.
Durchgeführt wird die Wahl alljährlich seit 2004. Damals wurden die beiden Paralympics-Sieger von Athen Kirsten Bruhns aus Neumünster (Schwimmen) und Wojtek Czyz  aus Wattenscheid (Leichtathletik) vom damaligen DSB-Präsidenten Manfred von Richthofen in Düsseldorf erstmals als Deutschlands "Behindertensportler des Jahres" ausgezeichnet.

Leistungslehrgang der Parabadminton-Nationalmannschaft vom 24. bis 26. Juli in Dortmund
Die Weltmeisterschaft im September in England rückt in den Blick
(30.7.15) Am vergangenen Wochenende gastierte die Deutsche Parabadminton-Nationalmannschaft zu ihrem zweiten Leistungslehrgang im Jahr 2015 in Dortmund. Bundestrainer Michael Mai konnte dabei zum ersten Mal auf seine beiden Co-Trainer Kim Buss und Fabian Gruss bauen und begrüßte insgesamt 14 Teilnehmer sowie zwei Zuspieler zum Lehrgang. Beginnend am Freitag um 18 Uhr wurde bis zum Sonntagmittag an Athletik, Technik und Taktik gefeilt, um für die im September in Stoke Mandeville (Buckinghamshire, England) stattfindende Weltmeisterschaft bestmöglich gerüstet zu sein. Zwei weitere Lehrgänge Ende August finden dann noch im direkten Vorbereitungszeitraum statt.
Bundestrainer Mai: "Mein besonderer Dank für die gute Ausrichtung und die herzliche Aufnahme in Dortmund gilt der Fachschaft Badminton Dortmund sowie Günter Klützke."

Gemischter Teilnehmerkreis aus Rollies und Fußgängern: (v.l. vorne) Young-Chin Mi, Valeska Knoblauch, Thomas Wandschneider, Sigmund Mainka, (Mitte) Katrin Seibert, Marcel Adam, Peter Schnitzler, (hinten) Frank Dietel, Jonas Thiel, Nils Böning, Jan-Niklas Pott, Tim Haller und die Trainer Kim Buss, Fabian Gruß und Michael Mai. Fotos: Mai

 

 

Stellenausschreibung für einen Cheftrainer der Parabadminton-Nationalmannschaft
(9.12.14) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat eine Stelle als Nationaltrainer/-in der Para-Badmintonmannschaft ausgeschrieben. Besetzung zum nächstmöglichen Termin. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2014. Zur Verbandswebsite dbs-npc.de.

  

Der Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) ist der Spitzenverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für den Präventions-, Reha-, Breiten- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung und Nationales Paralympisches Komitee für Deutschland. Mit seinen 17 Landes- und 2 Fachverbänden, rund 6.000 Vereinen und ca. 630.000 Mitgliedern gehört der DBS zu den weltweit größten Sportverbänden für Menschen mit Behinderung. Der Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist in Frechen bei Köln.
Wir besetzen zum nächstmöglichen Termin die Position

Cheftrainer/Cheftrainerin
für die Nationalmannschaft
Para-Badminton.

Erwünscht sind: A-Lizenz des Fachverbandes, Erfahrungen in der Trainertätigkeit, frühere Tätigkeiten im Behindertensport, Studium der Sportwissenschaft.
Die Aufgaben umfassen u. a.: Betreuung der Nationalmannschaft bei internationalen Veran-staltungen, Erstellung der Sportjahresplanung, Planung und Durchführung zentraler Lehr-gangsmaßnahmen, Teilnahme an Deutschen Meisterschaften, Talentsichtung, Mitarbeit bei der Erstellung von Konzeptionen sowie kooperatives Wirken in den Gremien des Verbandes.
Die Vergütung erfolgt nach der gültigen Honorartabelle des DBS.

   

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann bewerben Sie sich bis zum 31. Dezember 2014 mit den üblichen Bewerbungsunterlagen an

Deutscher Behindertensportverband e.V.
- im Hause der Gold-Kraemer-Stiftung -
Tulpenweg 2-4
50226 Frechen

Ihr Ansprechpartner: Frank-Thomas Hartleb/Sportdirektor, Tel. 02234-6000200 oder
 hartleb@dbs-npc.de.

Nach Aufnahme von Badminton ins paralympische Programm 2020 wurden zwischen den Verbänden die nächsten Schritte abgesprochen
Weichen für die Zukunft des deutschen Parabadmintons
(8.12.14) Am 13. November trafen sich Vertreter des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS + DRS FB) und des Deutschen Badminton-Verbandes in Mülheim an der Ruhr um über die Konsequenzen zu beraten, die sich aus der Aufnahme von Parabadminton in das paralympische Programm ab 2020 ergeben. Die Aufnahme war am 7. Oktober 2014 vom International Paralympic Committee (IPC) in Berlin nach einer "starken Bewerbung" des Badminton-Weltverbandes (BWF) beschlossen worden.
Road to Tokio
Zunächst wurde bei einer Bestandsaufnahme festgestellt, dass es zirka 30 Mitgliedsvereine des DRS gibt, davon sechs bis zehn, die aktiv am Spielbetrieb teilnehmen, mit insgesamt zirka 40 bis 60 Rollstuhl-Breitensportlern und zirka 20 Wettkampfsportlern, von denen 4 bis 5 international konkurrenzfähig sind. Vereinzelt sind die Sportler auch in Vereinen aktiv, die Mitglied in einem Landesverband des DBV sind. Insbesondere gilt dies für Parasportler/innen aus den stehenden Klassen, von denen etwa 3 bis 4 international konkurrenzfähig sind.
Regelmäßig werden Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen. Im Badminton gibt es - je nach Grad der Behinderung - sechs Wettkampfklassen.
Da die Mitteilung der Gesamtteilnehmerzahl im Parabadminton für Tokio 2020 von der IPC erst 2017 erfolgen soll, werden ab 2015 vom DBS zunächst alle Klassen gefördert. Danach kann auch erst von der BWF die Festlegung der Klassen und des Qualifikationssystems für die Badmintonwettbewerbe erfolgen.
Aufbau einer Nationalmannschaft
Durch die Aufnahme von Parabadminton in das paralympische Programm ist der DBS ab nun für die Organisation und Finanzierung der Nationalmannschaft zuständig. Bereits ab 2015 werden vom DBS für den Aufbau einer Nationalmannschaft Mittel für einen Honorar-Bundestrainer, für Lehrgänge, für Materialien wie Bälle oder Bekleidung und WM-/EM-Teilnahmen zur Verfügung gestellt.
Die Stelle des Honorar-Bundestrainers sollte nach Möglichkeit bis spätestens 1.2./1.3.2015 besetzt werden, um den Aufbau und die Schulung des Kaders sowie die Maßnahmenplanung im Hinblick auf die WM 2015 (voraussichtlich im Oktober/November in den Niederlanden) beginnen zu können. Die Tätigkeit des Honorar-Bundestrainers wird von einer Verwaltungskraft des DBS unterstützt.
Der DBS ist zuständig für die Nominierung des Kaders und der Meldung dieser Spieler/innen zu den internationalen Wettkämpfen. Da Meldungen an die BWF nur über den DBV erfolgen können, wird – analog zu der Vereinbarung mit dem DRS – die zuständige DBS-Verwaltungskraft zu gegebener Zeit als Referatsmitarbeiterin in das DBV-Referat für Behindertensport berufen. Zu EM/WM können nur Nationalspieler/innen nominiert werden, nicht wie bisher „jede/r“. 
Für die Meldung von Nichtkaderspieler/innen zu anderen internationalen Turnieren, die nicht EM oder WM sind, ist weiterhin der DRS FB zuständig. Die Kosten werden nicht aus dem DBS-Budget übernommen. Nichtkaderspieler/innen können auf Vorschlag des Honorar-Bundestrainers zu Lehrgangsmaßnahmen der Nationalmannschaft eingeladen werden.
Grundsätzlich obliegt es dem Honorar-Bundestrainer zu entscheiden, welcher Sportler aufgrund der aktuellen Leistungsfähigkeit, der Perspektive oder des zur Verfügung stehenden Budgets zu einem Lehrgang eingeladen wird und welcher Sportler finanziert wird (Teilfinanzierungen sind auch möglich). Die Zustimmung des Trainers ist aber verpflichtend.
Im Jahr 2015 sollen zudem deutsche Klassifizierer ausgebildet werden, um eine korrekte Zuordnung insbesondere der Nationalspieler/innen zu gewährleisten. Die Ausbildungskosten werden vom DBS übernommen. Der DBV wird bei der BWF Ausbildungstermine in Erfahrung bringen.
Anzustoßende Ausbildungsarbeit
• Der DRS FB wird in den nächsten Monaten ein Handout und ggf. Videos für die Parabadminton-Traineraus-/-fortbildung erstellen. Bei der DSHS Köln soll wegen einer Kooperation nachgefragt werden. Zielsetzung ist es, die Materialien für die an Fortbildung interessierter Badmintontrainer zu verwenden. Solche Fortbildungsveranstaltungen sollen über die Landesverbände und über den DBV angeboten werden. 
• Das Trainingsangebot für Parabadminton soll ausgeweitet werden. Da es zu wenige Badminton-Rollstuhlsportvereine gibt, sollen zum einen aktive Mitgliedsvereine der DBV-Landesverbände zur Aufnahme von Parabadmintonspieler/innen motiviert werden. Zum anderen soll an aktuellen oder ehemaligen „Para-Hochburgen“ eine noch stärkere Verbreiterung der Aktivenzahl angestrebt werden. Erstellt werden soll eine möglichst aktuelle Liste mit Trainingsangeboten, die auf Anfrage zur Beratung/Vermittlung genutzt werden kann.
• Das Wettkampfangebot soll dadurch ausgeweitet werden, dass Parabadminton-Klassen als zusätzliche Angebote bei bestehenden, offenen Badmintonturnieren angeboten werden. Zu beachten ist dabei u.a., inwieweit die Sporthallen barrierefrei sind.
• Diese Ausweitung des Trainings- und Wettkampfangebots soll über eine aktuelle Kampagne des DRS „Gemeinsam etwas ins Rollen bringen“ kommuniziert und beworben werden. Der DRS kann entsprechende Materialien (Poster, Flyer, Informationstexte) zur Verfügung stellen. Den Vereinen bietet sich ggf. über Projekte zur Integration/Inklusion die Möglichkeit, zusätzliche Sponsoren anzusprechen oder Fördermittel zu erhalten. Eine Präsentation der Kampagne bei Top-Veranstaltungen des DBV wäre wünschenswert.
• Zwischen dem DBS und dem DBV werden die angesprochenen Sachverhalte in einer Kooperationsvereinbarung niedergelegt. Danach muss die bestehende Vereinbarung zwischen DRS und DBV (siehe untere Meldung vom 11.12.12)entsprechend angepasst werden.
Nachtrag (10.12.14)
Der DBS hat mittlerweile die Stelle eines Cheftrainer/Cheftrainerin für die Nationalmannschaft Parabadminton ausgeschrieben.

Internationales Badminton-Trainingscamp im Mai in Lobbach
(6.2.14) Die Manfred-Sauer-Stiftung im baden-württembergischen Lobbach veranstaltet vom 1. bis 4. Mai 2014 ein internationales Badminton-Camp für Para-Badmintonspieler und Trainer.
Hier gibt es die Einzelheiten (pdf).

Rollstuhlsportverband DRS und DBV arbeiten weiter zusammen
Kooperationsvereinbarung mit DRS wurde erweitert
Von Anthony Kahlfeld, Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit im DRS
(11.12.12) Der Deutsche Badminton-Verband e.V. (DBV) und der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (DRS) erweitern ihre Kooperationsvereinbarung. Beide Verbände arbeiten bereits seit dem Jahr 2009 erfolgreich und nachhaltig zusammen.
Es ist das Ziel beider Verbände, dass Badminton auch in das paralympische Programm 2020 aufgenommen wird. Durch die Eingliederung des Bereichs Parabadminton in den Badminton-Weltverband (BWF) wurde diesbezüglich der Grundstein gelegt. DBV und DRS haben diese Veränderung nun auch auf die nationale Ebene übertragen und im November 2012 eine entsprechend überarbeitete Kooperationsvereinbarung unterschrieben.
Gemeinsames Ziel der Kooperation ist es, die Sportart Badminton auch als Sportart für Menschen mit Behinderungen gemeinsam weiter zu entwickeln. Im Zentrum des Interesses steht dabei unter anderem auch die Förderung der Jugendarbeit sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung, um möglichst viele Multiplikatoren auch mit dem Thema Badminton für Menschen mit Behinderungen in Verbindung zu bringen.
„Der Badmintonsport ist eine geeignete Ebene, um die Integration von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern.“ Davon sind der DBV Präsidenten Karl-Heinz Kerst und der DRS Vorsitzende Ulf Mehrens überzeugt.


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