Nachrichten aus dem Lehrwesen

Zurück zur Titelseite Lehre und Ausbildung.

Der Badmintonverband der Dominikanischen Republik sucht deutschen Nationaltrainer
Wer möchte in der Karibik Badminton weiterentwickeln?
(20.1.16) Den Deutschen Badminton-Verband erreicht über das Auswärtige Amt folgendes Angebot der Federación Dominicana de Badminton:

Der nationale Badminton-Verband der Dominikanischen Republik ist an der Verpflichtung eines deutschen Trainers für seine Nationalmannschaften interessiert.
Gesucht wird ein motivierter Coach, der für zunächst ein Jahr (je nach Lage auch für einen zunächst kürzeren Zeitraum) die verschiedenen Auswahlmannschaften des Verbandes übernimmt.
Spanischkenntnisse sind wünschenswert, aber keine zwingende Voraussetzung.
Geboten werden je nach Erfahrung ein Gehalt zwischen 1000 und 1500 Euro monatlich, Unterkunft und umfassende Hilfestellung im Alltag. Junge Trainer, die wenig Erfahrung, aber viel Expertise in Trainingstheorie bieten können, sind ausdrücklich ermuntert, sich zu bewerben.

Interessenten richten ihre Bewerbung bitte an:
DR. GENEROSO CASTILLO, President of Dominican Badminton Federation
genecalia @ yahoo.com
gcastillofedobad @ gmail.com
geneca @ hotmail.com
Weiterführende Information:
001 809 8461299 Whats App /  001 849 6326642 Whats App
Zusätzlich enthält das Schreiben noch die Information, dass der dominikanische Verband auch an Hospitationen junger Trainer oder ehemaliger Profi-Spieler interessiert ist. Diese seien unentgeltlich. Für Unterkunft und Betreuung wäre jedoch gesorgt.

DBV richtete gemeinsam mit der Uni Bochum Hochschultagung aus
Deutschlands universitäte Badmintondozenten wurden auf den neuesten Stand gebracht
(17.11.15) Der Lehrausschuss des Deutschen Badminton-Verbandes hatte in Zusammenarbnbeit mit der Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, die für die Ausbildung von Badminton zuständigen Dozenten der  deutschen Hochschulen und Universitäten für den 13./14. November zu einer Tagung nach Mülheim eingeladen.
Hauptreferent am ersten Tag war Chefbundestrainer Holger Hasse, der in Theorie und Praxis die in den Kadern des DBV derzeit gelehrte Sicht der Technik-Leitbilder vorstellte.
Hauptreferent am zweiten Tag war Shuttle-Time-Dozent Heinz Kelzenberg, der die insgesamt 15 Workshop-Teilnehmer in SHUTTLE TIME, das Schulsportprogramm der BWF einführte. Hier waren die Teilnehmer eine besonders günstige Zielgruppe, da die meisten von ihnen in ihrer täglichen Arbeit mit der Ausbildung von zukünftigen Lehrern befasst sind.
Die Veranstaltung war das zweite Seminar dieser Art nach 2012, das Professor Dr. Andreas Luh von der Uni Bochum und Martin Knupp, der Referatsleiter für Lehre & Ausbildung im DBV gemeinsam durchführten. Das DBV-Präsidium wurde durch den für den Bereich Schulsport zuständigen Vizepräsidenten Karl-Heinz Zwiebler vertreten.

Chefbundestrainer Holger Hasse unterrichtete die Dozenten über die aktuellen Tendenzen in der Techniken-Betrachtung im Leistungssport.
Dozent Heinz Kelzenberg bildete die Dozenten im Rahmen der Tagung zu Shuttle-Time-Tutoren aus. Fotos: Martin Knupp

Schweizer Angebot: Die Sportschule Appenzellerland sucht einen Badminton Headcoach
(19.2.15) Die Sportschule Appenzellerland bietet seit 2005 talentierten Sportler/innen in verschiedenen Sportarten auf den Schulbesuch optimal abgestimmte Trainingsbedingungen an. Gesucht wird zum 1. August 2015 oder nach Vereinbarung ein Coach (Herr bevorzugt). Auf ihn warten rund 20 topmotivierte Nachwuchsspieler/innen, die zur Schweizer Spitze gehören. Das Vollzeitamt bedingt einen Wohnort in der Region Appenzell/St. Gallen. Bewerbungsschluss ist der 2. März 2015.
Zur Verbandswebsite appenzellerlandsport.ch.
Hier kann die vollständige Ausschreibung als pdf-Datei abgerufen werden.

Stellenausschreibung für einen Cheftrainer der Para-Badminton-Nationalmannschaft
(9.12.14) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat eine Stelle als Nationaltrainer/-in der Para-Badmintonmannschaft ausgeschrieben. Besetzung zum nächstmöglichen Termin. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2014. Zur Verbandswebsite dbs-npc.de.

  

Der Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) ist der Spitzenverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für den Präventions-, Reha-, Breiten- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung und Nationales Paralympisches Komitee für Deutschland. Mit seinen 17 Landes- und 2 Fachverbänden, rund 6.000 Vereinen und ca. 630.000 Mitgliedern gehört der DBS zu den weltweit größten Sportverbänden für Menschen mit Behinderung. Der Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist in Frechen bei Köln.
Wir besetzen zum nächstmöglichen Termin die Position

Cheftrainer/Cheftrainerin
für die Nationalmannschaft
Para-Badminton.

Erwünscht sind: A-Lizenz des Fachverbandes, Erfahrungen in der Trainertätigkeit, frühere Tätigkeiten im Behindertensport, Studium der Sportwissenschaft.
Die Aufgaben umfassen u. a.: Betreuung der Nationalmannschaft bei internationalen Veran-staltungen, Erstellung der Sportjahresplanung, Planung und Durchführung zentraler Lehr-gangsmaßnahmen, Teilnahme an Deutschen Meisterschaften, Talentsichtung, Mitarbeit bei der Erstellung von Konzeptionen sowie kooperatives Wirken in den Gremien des Verbandes.
Die Vergütung erfolgt nach der gültigen Honorartabelle des DBS.

   

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann bewerben Sie sich bis zum 31. Dezember 2014 mit den üblichen Bewerbungsunterlagen an

Deutscher Behindertensportverband e.V.
- im Hause der Gold-Kraemer-Stiftung -
Tulpenweg 2-4
50226 Frechen

Ihr Ansprechpartner: Frank-Thomas Hartleb/Sportdirektor, Tel. 02234-6000200 oder
 hartleb@dbs-npc.de.

Lehrwarte aus DBV und seinen Landesverbänden trafen sich am 23./24. September in Mülheim
Viele Aufgaben sind zu erledigen
(26.9.11) DBV-Lehrwart Martin Knupp hatte die Lehrwarte der Landesverbände zu einer gemeinsamen Tagung nach Mülheim eingeladen.
13 der 16 Landesverbände waren dem Aufruf gefolgt und hatten Vertreter geschickt. Insgesamt nahmen 25 Personen an dem Seminar im Haus des Sports teil. Hautpreferenten von Seiten des DBV waren Martin Knupp und Bundesjugendtrainer Holger Hasse. Für die Moderation hatte sich Wilfried Jörres, Vizepräsident Leistungssport im Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, zur Verfügung gestellt. Das DBV-Präsidium war durch Vizepräsident Dietrich Heppner vertreten. An Tagesordnungspunkten wurden abgearbeitet:
- Einrichten einer Lehrplattform bei badminton.de,
- Die praktizierten verschiedenen Ausbildungsmaßnahmen im Bereich Trainer-Assistent,
- Konzept zur Einrichtung von "Regionalen Ausbildungszentren" und Schaffung eines Referentenpools,
- Entwicklung von neuen Inhalten für die Ausbildung zur B-Lizenz,
- Neustrukturierung von Ausbildungen zur C-Lizenz aufgrund der DOSB-Rahmenrichtlinien in C-Breitensport und C-Leistungssport.
Als wichtigstes Ergebnis nahmen die DBV-Verantwortlichen mit nach Hause, dass die Landesverbandslehrwarte die vorgestellten Maßnahmen insgesamt sehr begrüßten und auch ihre Bereitschaft erklärten, Lehrmaterialien auszutauschen und zu vereinheitlichen. Auch wollen alle daran mitarbeiten, bundeseinheitliche Standards in den Ausbildungen zu erreichen. In den nächsten Monaten gilt es nun, die zusammengetragenen Ideen und Vorschläge in Strukturen und abrufbare Materialien umzusetzen.

Wechsel der Referatsleitung Lehre und Ausbildung

Wilfried Beckord beendet seine Tätigkeit als DBV-Lehrwart
(1.10.06) Mit dem Verbandstag 2006 in Gera endete satzungsgemäß Wilfried Beckords Amtszeit als Leiter des Referats Lehre und Ausbildung. Beckord: "Ich hatte mich im gegenseitigen Einvernehmen mit Vizepräsident Dietrich Heppner entschlossen, keine weitere Berufung mehr anzunehmen."
Der 75-jährige Sindelfinger war 1992 beim Verbandstag in Dernbach zum Lehrwart gewählt worden. Vorher war er bereits Beisitzer im Lehrausschuss. Als Nachfolgerin hat das DBV-Präsidium die 31-jährige A-Trainerin Sabrina Becker benannt.

Ungewöhnliche Trainingsmethoden bei der WM-Vorbereitung in Malaysia

Der Smash kommt von der Bühne

(28.6.05) Ungewöhnliche Trainingsmethoden hat nicht nur Jürgen Klinsmann bei den deutschen Fussballer eingeführt. Auch Malaysias Yap Kim Hock, der Chefcoach der Badmintonnationalmannschaft geht neue Wege. Weil seine Doppel-Spieler kleiner sind als die großen internationalen Widersacher vor allem aus Korea und Dänemark, hat er im
nationalen Trainingcenter im Juara Stadium in Bukit Kiara ein Holzpodest bauen lassen. Es hat eine Höhe von 25 cm und wird auf einer Spielfeldhälfte unter die Matte geschoben.
Die Angreifer attakieren nun von dieser Seite und die Abwehrenden müssen sich mit ganz anderen Winkeln der heranfliegenden Bälle auseinandersetzen, als sie es sonst im Training gewohnt sind.
“Trainingsspiele gegen Gegner, die von einer höheren Plattform aus spielen, sollen den Spielern helfen, ihre Abwehr zu verbessern und ihre Reflexe zu schärfen", erklärte Yap die ungwöhnliche Maßnahme der malaysischen Zeitung THE STAR.
Auch im Einzeltraining wurden mit Beginn der Vorbereitung auf die WM in Anaheim neue Methode eingeführt. Der chinesische Singlecoach Li Mao ließ beim Multifeeding das Netz verhängen, so dass die Spieler nicht sehen konnten, woher die Bälle kamen.
Lesen Sie den ganzen THE STAR-Artikel und sehen Sie ein Foto: Shuttlers to spar with opponents playing on a raised platform.

Gute Stimmung beim gelungenen Lehrgangsauftakt: Deutschlands Rekordnationalspieler Michael Keck mit unserer aktuellen Nummer eins bei den Damen Xu Huaiwen...
...die Deutsche Meisterin im Doppel Juliane Schenk (li) mit Bundesligaspielerin Anja Weber...
...DBV-Lehrwart Wilfried Beckord (li) mit Chefbundestrainer Detlef Poste. Fotos: Knupp. (Klickbig)

Neuer A-Trainer-Ausbildungslehrgang begann in Mülheim

  

Hochkarätiges Teilnehmerfeld

   

(6.6.05) An diesem Wochenende begann der Deutsche Badminton-Verband in Mülheim einen neuen A-Trainer-Ausbildungslehrgang. Insgesamt 25 Teilnehmer konnte DBV-Lehrwart Wilfried Beckord am Donnerstagmittag im Haus des Sports begrüßen. Das Teilnehmerfeld ist einzigartig in der bisherigen Geschichte der A-Lizenz-Ausbildungen im DBV.
In einer Sondermaßnahme hatte der DBV-Lehrausschuss es möglich gemacht, dass die C- und B-Lizenzen für einen ausgewählten Kreis ehemaliger Nationalspieler in einem vereinfachten Verfahren erworben werden konnten, um ihnen gleich den Zugang zur A-Lizenz zu ermöglichen. Hintergrund ist die Absicht, sie für eine Trainerlaufbahn zu gewinnen. Damit erhoffen sich die Verantwortlichen, dass das unzweifelhaft bei diesen ehemaligen Spitzenathleten vorhandene Know-how zurückfließt in die Ausbildung unserer deutschen Nachwuchsspieler.
Zahlreiche ehemalige und sogar einige aktuelle Nationalspieler machten von dem Angebot Gebrauch. Klangvolle Namen wie Katrin Schmidt, Nicol Bittner-Pitro, Katja Michalowsky, Uwe Ossenbrink oder Heike Schönharting sind unter den Teilnehmern. Von den aktuellen Nationalspielern sind Juliane Schenk und Xu Huaiwen dabei. Auch bereits aktuell in der Trainerarbeit sehende Ex-Nationalspieler wie Michael Keck (beim DBV) und Stephan Kuhl (beim Landesverband NRW) drücken noch einmal die Schulbank. Arnd Vetters, Anja Weber, Marc Hannes und Bruno Rduch sind weitere prominente Namen.
Die Ausbildung erstreckt sich über insgesamt acht Lehrgänge. Die Prüfung findet im Juni 2006 statt. Referenten der vier Mülheimer Tage waren Chefbundestrainer Detlef Poste, Bundesjugendtrainer Holger Hasse und der Sportpsychologe Lothar Linz. Wilfried Beckord in einer ersten Bilanz: „Ein gelungener Auftakt. Erfreulich war, dass die Spitzenspieler nicht abgehoben agiert haben, sondern gut mit den anderen Lehrgangsteilnehmern zusammengearbeiteten. So kommt es für diese Trainer noch zusätzlich zur Übertragung von Erfahrungen.“
Begleitet wird die Lehrgangsreihe vom Referat für Ausbildung. Eine Mitarbeiterin sorgt sich um die inhaltliche Koordination und Abstimmung der einzelnen Themen und um die Rückmeldung an die Referenten. Auch die ausbildungsbegleitenden Projekte wurden von dort aus betreut. Außerdem haben die Teilnehmer eine Studienarbeit anzufertigen. Die Themen dazu wurden bereits vergeben.

Das nächste Ausbildungswochenende ist für den 26. bis 28. August ebenfalls in Mülheim vorgesehen. Dann stehen die Themen Kraft- und Ausdauertraining auf dem Programm. Hauptreferent wird Wend-Uwe Boeckh-Behrens sein.

    

+    +    +    +  

    

DBV-Lehrwart Beckord hat Einladung zur Lehrwartetagung bei den YONEX German Open verschickt

(23.9.04) Für Samstag, den 16. Oktober hat Wilfried Beckord, der Leiter des Referats für Lehre und Ausbildung im DBV die Lehwarte der Landesverbände zu einer Lehrwartetagung eingeladen. Tagungsort soll die Rhein-Ruhr-Halle in Duisburg sein, wo die Veranstaltung am Halbfinaltag der YONEX German Open duchgeführt wird. Beginn 9 Uhr.

Als Schwerpunktthemen sind vorgesehen:

- Strukturänderung im DBV, Auswirkungen der Zuordnung des Referats "Lehre und Ausbildung" zum "Ausschuss für Leistungssport";

- Redaktionelle Änderung der DBV-Trainerordnung (TrO);

- Änderung der TrO, Inhaltliche Änderungen der TrO im Rahmen der Strukturänderung;

- Änderung zur Vorlage der Schiri-Lizenz zur Ausbildung zum Trainer-B;

- Neugestaltung und Teilung der bisherigen TrO in eine Ausbildungs- und Fortbildungsordnung, im Zusammenhang mit den neuen Rahmenrichtlinien des DSB;

- Entwicklungsstand der Rahmenrichtlinien des DSB;

- Ausbildungskonzeption, Aktuelle Ausbildungsunterlagen;

- Qualitätssicherung im verbandlichen Lehrwesen;

- Zentralisierung der Fortbildungen für Trainer-A und -B;

- Fehlende Bestandsmeldungen der Landesverbände (Stichtag 20.09.04: BAY, HAM, HES, MVP, NIS, SAA, SAC, THÜ)

- Anliegen der Landesverbände.

Kurzmeldungen von Wilfried Beckord vom 14.7.2004

    

Strukturänderung im DBV

Am DBV-Verbandstag 2004 am 26. Juni wurden die mit der neuen Struktur zusammenhängenden Änderungen von Satzung und Ordnungen beschlossen.Die bisherige Ausschüsse sind zu Referaten umgewandelt, die jeweils einem der drei Vizepräsidenten, die in Personalunion Vorsitzende von drei Ausschüssen sind (Leistungssport, Wettkampfsport, Breitensport), zugeordnet werden. Der frühere Ausschuss für Lehre und Ausbildung (AfA) ist nun als "Referat für Lehre und Ausbildung" (RfLA) im Leistungsausschuss angesiedelt.

  

Werbung für die Mitarbeit im Referat für Lehre und Ausbildung (RfLA)

Wir möchten neue Mitarbeiter für das RfLA gewinnen. Zunächst suchen wir für den Bereich der Betreuung von Fortbildungsmaßnahmen für Trainer dringend ein/e Mitarbeiter/in. Das Aufgabengebiet umfasst die Festlegung von Fortbildungsinhalten (der aktuelle Bedarf wird in Zusammenarbeit mit den BT/BHT ermittelt), die Festlegung von Terminen und die Organisation der eigentlichen Maßnahme. Es wird von maximal zwei offiziellen Terminen pro Jahr ausgegangen.

Der zeitliche Aufwand hält sich in engen Grenzen. Dafür überwiegt Freude und Ansporn, in einem fortschrittlichen Trainerteam des DBV mitzuwirken.

    

Aktuelle Änderungen der DBV-Trainerordnung

Am Verbandstag wurden die redaktionellen Anpassungen der DBV-Trainerordnung (TrO) und die zusätzlich vorgeschlagenen Änderungen genehmigt. Die TrO wird im Neudruck des weit verbreiteten DBV-Werkes "Satzung, Ordnungen, Spielregeln" erscheinen.

Die Lehrwarte der Landesverbände erhalten in den nächsten Tagen von mir die für das DBV-Werk vorgesehene Druckversion von Trainerordnung und Ausbildungskonzeption per E-Mail.

   

Wichtige Änderung in der TrO zu Fortbildungszeiträumen

Eine der wesentlichen Änderungen, die in diesem Zusammenhang in der TrO vorgenommen wurden, betrifft den Zeitraum von Fortbildungen - und das ist für alle Übungsleiter und Trainer des DBV von besonderem Interesse.

Die bisherige Fassung des § 7, Absatz 5 lautet (nachzulesen im DBV-Buch "Satzung, Ordnungen, Spielregeln"):

Eine Lizenz verlängert sich um den ... Zeitraum, gerechnet von dem Jahr, in dem die Fortbildung begonnen hat.

Die neue Fassung des § 7, Absatz 5 lautet:

Eine Lizenz verlängert sich um den ... Zeitraum, gerechnet von dem Jahr nach Ablauf der jeweiligen Gültigkeitsdauer.

Diese Änderung bedeutet:

Alt:  Die Lizenzinhaber legten ihre Teilnahme an einer Fortbildung möglichst zeitnah an den Ablauf der Gültigkeit. Das hat in vielen Fällen zur Überschreitung der Gültigkeit geführt, mit dem Risiko, in die Erneuerungsfrist zu fallen. Was aber DBV und BLV in ihren Zielsetzungen zur Qualität von Fortbildungen am meisten gestört hat war, dass unter Zeitnot Fortbildungen anerkannt werden mussten, die diesem Anspruch nicht gerecht wurden.

Neu:  Jeder Lizenzinhaber kann nun über den gesamten Gültigkeitszeitraum den Besuch von Fortbildungen verteilen. Es ist ganz egal, ob dieser am Anfang oder am Ende des Gültigkeitszeitraumes liegt, denn ein Gültigkeitsverlust tritt nicht mehr ein. Damit bekommt er verstärkt die Möglichkeit, Fortbildungen auszusuchen, die vom Inhalt her für ihn die beste Weiterentwicklung garantieren.

Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Änderung sehr bald "herumspricht" und sich das leidige Thema "Erneuerungszeitraum" stark reduziert. Rückfragen beantworte ich gerne: wilfried.beckord @ gmx.de.

    

Allgemeiner Hinweis zur Verlängerung von Lizenzen

Aus gegebenem Anlass muss für die Handhabung der Verlängerungszeiträume von Lizenzen auf die DBV-Trainerordnung verwiesen werden. Nicht die Handhabungen in Sportbünden sind maßgebend, sondern einzig und allein die Vorgaben der DBV-TrO. Die Einrichtung der sog. "Erneuerungsfrist" ist für viele Spitzenverbände beispielgebend und die möchten wir nicht verlassen. Es ist aus der Sicht des RfLA sehr wichtig, in welchen Zeiträumen ein FÜL/TR-C/TR-B/TR-A mit den wesentlichen Inhalten/Tendenzen seiner Sportart konfrontiert wird.

    

Ausbildung zum Trainer-A

Der Teilnehmerkreis an der neuen Ausbildungsreihe zum Trainer-A ist geschlossen, es werden keine weiteren Anmeldungen mehr berücksichtigt.

Diese Ausbildungsreihe beginnt Anfang 2005 und endet voraussichtlich 2006. Eine neue Ausbildungsreihe wird - aus heutiger Sicht - nicht vor 2007/2008 beginnen können.

     

Ausbildung an der Trainer-Akademie Köln (TAK)

Das Referat für Lehre und Ausbildung macht noch einmal auf den neuen Ausbildungsgang im Direktstudium zum Diplomtrainer des Deutschen Sportbundes aufmerksam. Er beginnt am 01.10.2004 und endet am 31.03.2006. Anmeldeschluss war am 15.04.2004. Infos bei der Trainerakademie unter www.trainerakademie-koeln.de oder das Referat für Lehre und Ausbildung, unter: wilfried.beckord @ gmx.de.

   

Jobsuche im Bereich des Sports

Vom DSB erhalte ich ab und zu Hinweise auf Stellenangebote bzw. auf Mitarbeitersuche in Sportvereinen und Sportverbänden. Die Angebote beziehen sich auf Trainerstellen und auf Stellen im Bereich Sportmanagement, Sportverwaltung, Fitness/Wellness. Jobsuchenden würde ich gerne diese Hinweise weitergeben. Wer also auf Jobsuche ist, sollte seinen Bedarf bei mir hinterlegen (eine Zielrichtung wäre hilfreich).

Im übrigen führt der Deutsche Sportbund eine Jobbörse, die ich nur empfehlen kann.

   

+    +    +    +

Glückwünsche: 21 neue A-Trainer - darunter fünf Frauen
(23.1.04) DBV-Lehrwart Wilfried Beckord meldet die Namen der Teilnehmer, die den Ausbildungslehrgang zum Trainer A 2002/03 erfolgreich abgeschlossen haben und somit die Trainerlizenz A erworben haben:
LV Berlin: Carsten Radke;LV Brandenburg: Thorsten Kustak, Thomas Riese;
LV Baden-Württemberg: Petra Simon;
LV Bayern: Sabrina Becker;
LV Niedersachsen: Iris Bardenhorst, Boris Reichel;
LV Nordrhein-Westfalen: Norbert Atorf, Nicole Baldewein, Björn Bennefeld, Martin Brameyer, Dirk Evers, Tobias Grosse, Christiane Hasse, Michael Mieszczanski;
LV Rheinhessen-Pfalz: Thomas Biewald;
LV Schleswig-Holstein: Thomas Bunn, Patrik Meier, André-Oliver Reuter;
LV Saarland: Michael Helber;
LV Thüringen: Jürgen Heller.
Beckord fügt noch an: "Im Namen des Ausschusses für Lehre und Ausbildung und im Namen aller an der Ausbildung beteiligten Referenten möchten wir den neuen A-Trainern zu ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung herzlich gratulieren. Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer Trainerarbeit, von der DBV und die Landesverbände profitieren möchten."

Nach dreijährigem "Kombinationsstudium" an der Trainerakademie Köln

Marcus Busch und Holger Hasse sind nun Diplomtrainer

(9.1.04) Der 18. Dezember 2003 war ein besonderer Tag für unsere beiden A-Trainer Marcus Busch aus Solingen und Holger Hasse aus Velbert. Im Rahmen einer Feierstunde erhielten sie an der Trainerakademie Köln ihre Diplome.
Das Trainerdiplom ist die höchste Qualifikationsstufe, die man aufbauend auf der A-Lizenz des Fachverbandes als Trainer erwerben kann. Im Unterschied zu den Lizenzen verliert es – da es sich um ein Berufsdiplom handelt („Staatlich geprüfter Trainer“), auch nie seine Gültigkeit
Das von Busch und Hasse absolvierte „Kombinationsstudium“ dauert - im Unterschied zum zweijährigen „Direktstudium“ - drei Jahre. In ihm sind im Form eines Fernstudiums Lehrinhalte zu erarbeiten, die dann in sechs Seminaren pro Jahr (jeweils montags bis donnerstags) vertieft werden. 2001 hatte ihre Ausbildung begonnen. Die Prüfung bestand aus einer schriftlichen, einer mündlichen und einer praktischen. Vorher war eine studienbegleitende Arbeit abzuliefern.
Holger Hasse, der sich zwischen den Feiertagen auf seiner holländischen Lieblingsinsel Texel von dem Prüfungsstress erholte, zu badminton.de: „Ich bin natürlich froh, dass alles vorbei ist. Aber ich bin auch zufrieden. Die Mühen vor allem des letzten halben Jahres haben sich gelohnt. Nicht nur, weil wir beide eine gute Prüfung gemacht haben, sondern auch, weil wir noch einmal viel mitnehmen konnten an aktuellen Erkenntnissen vor allem aus dem Bereich Trainingslehre. Das kann nun unseren Athleten zugute kommen und auch den Ausbildungen in denen wir als Referenten tätig sind.“
Hasse, der von seinen Kollegen als Studentensprecher gewählt worden war, war beim Festakt neben DBV-Präsident Dieter Kespohl - in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vereins der Trainerakademie - und DSB-Präsident Manfred von Richthofen, auch als Redner tätig: „Ich konnte nur an die Verantwortlichen appellieren, die Trainerakademie als Institution unbedingt zu erhalten. Sie durchlebt gerade eine schwierige Phase, weil der Bundesrechnungshof infrage gestellt hat, ob das Finanzieren einer solchen Einrichtung zu den Aufgaben des Bundes gehöre und demzufolge dessen Anteil an der Mischfinanzierung nicht wegfallen solle.“
Die
Trainerakademie Köln ist zur Zeit eine Gemeinschaftseinrichtung des Bundesministeriums des Inneren, des Landes Nordrhein-Westfalen und des DSB mit seinen Fachverbänden. Auch ist eine Zusammenlegung mit der Führungs-Akademie des Deutschen Sportbundes, die im Vorjahr von Berlin nach Köln umgesiedelt ist, im Gespräch.
Glückwünsche an die beiden frischgebackenen Diplomtrainer kommen auch von DBV-Lehrwart Wilfried Beckord. „Im Namen des DBV-Ausschusses für Lehre und Ausbildung gratulieren wir den neuen Diplomtrainern sehr herzlich und wünschen beiden für den weiteren Berufsweg zu diesem Abschluss - nicht ganz ohne Eigennutz für ihre Mitarbeit im Bereich Lehre - viel Erfolg.“
Was macht Holger Hasse, der im DBV als Projektleiter des
Talent-Teams U 15 mitarbeitet, nun mit seiner neu gewonnenen Freizeit? „Zunächst einmal habe ich eine Menge aufzuarbeiten. Vieles ist liegen geblieben. Zum Beispiel meine Steuern.“ Doch dann fällt ihm noch ein: “Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, mich mehr um meine Frau Christiane zu kümmern.“


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.