Play-off-Finale Saison 2011/2012

 

Direkter Link zum Ergebnis des Play-off-Finals 2011/2012 …

   

Nachtrag 1. Bundesliga Play-off-Finale 

Auf der Webseite der SG EBT Berlin findet sich nun eine Fotogalerie mit Bildern vom Endspiel am 12. Mai 2012 zwischen Bischmisheim und Berlin.

 

Zudem hat EBT am 14. Mai 2012 eine Pressemitteilung versendet.

 

 

 

Die Mannschaft der SG EBT Berlin um Teammanager Manfred Kehrberg (4.v.l.) und Vize-Europameisterin Juliane Schenk (2.v.l.) jubelt über die erfolgreiche Titelverteidigung.
Der Hans-Riegel-Pokal.
Hans-Riegel-Pokal und Auszeichnungen für die Mannschaft des Deutschen Vizemeisters. Fotos: CP.

SG EBT Berlin verteidigt Titel erfolgreich

(12.05.2012) Die SG EBT Berlin hat ihren Titel als Deutscher Mannschaftsmeister im Badminton erfolgreich verteidigt. Vor rund 800 Zuschauern in der Joachim-Deckarm-Halle in Saarbrücken setzte sich die Mannschaft aus der Hauptstadt im Play-off-Finale am 12. Mai 2012 mit 5:1 gegen den 1. BC Bischmisheim durch und verzeichnete damit den zweiten DM-Sieg in der Vereinshistorie nach 2011.

 

Die Saarländer, die in den Jahren 2006 bis 2010 fünfmal in Folge den Hans-Riegel-Pokal für den besten Verein der jeweiligen Saison entgegennehmen durften, hatten sich als Tabellenerster nach der Punkterunde direkt für das Endspiel qualifiziert und entsprechend darin Heimrecht. Berlin hatte die Play-offs als Tabellendritter nach der Punkterunde erreicht und war durch einen Sieg im Play-off-Halbfinale gegen den zweitplatzierten 1. BC Beuel ins Endspiel eingezogen. In einer Neuauflage des Vorjahresfinals bezwang das Team aus der Hauptstadt die Rheinländer am 6. Mai 2012 in Bonn mit 4:2.

 

Bischmisheim, das nach der Niederlage im Endspiel der Saison 2011/2012 weiter auf den sechsten Titelgewinn in der Vereinsgeschichte warten muss, und Berlin standen sich zuvor zuletzt in der Spielzeit 2008/2009 im Play-off-Finale gegenüber. Damals wurde dieses allerdings noch in Form eines Hin- und eines Rückspiels ausgetragen.

 

Wir hatten im Saisonverlauf viele Höhen und Tiefen, und es ist total schön, dass es uns gelungen ist, heute hier zu gewinnen. Denn gerade auch das Finale auswärts für sich zu entscheiden, ist eine sehr große Aufgabe. Die mitgereisten Fans haben uns eine unglaubliche Rückendeckung gegeben. Außerdem haben wir wirklich hochkarätige Persönlichkeiten im Team. Viele aus unserer Mannschaft spielen schon sehr lange für Berlin, und es macht jedes Mal wieder großen Spaß, wenn wir zusammen kommen. Ich bin überglücklich, dass wir zum zweiten Mal in Serie den Pott nach Berlin geholt haben“, meinte etwa die für EBT aufschlagende WM-Dritte und Vize-Europameisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk, strahlend.

 

Bundesliga-Logo vorgestellt

Unmittelbar vor Beginn des Play-off-Finals präsentierten Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Badminton-Verband (DBV) und damit unter anderem zuständig für die Bundesliga, und Arno Schley, Vorsitzender des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten (AfBL) im DBV, das erste Logo für die Badminton-Bundesliga, das als Marke beim Patentamt eingetragen ist.

 

Die Einführung eines speziellen, von Experten gestalteten Bundesliga-Logos ist eine von mehreren Maßnahmen, die der DBV in den vergangenen Jahren ergriffen hat und auch in der Zukunft ergreifen wird, um die Badminton-Bundesliga zunehmend professioneller zu gestalten“, erläuterte Dietrich Heppner bei der Vorstellung des von der switch:design GmbH in Hamburg geschaffenen Erkennungszeichens.

 

So sind die zehn Erstligisten und die 16 Zweitligisten ab der Saison 2012/2013 in unterschiedlichen Bereichen zur Verwendung des Bundesliga-Logos verpflichtet. „Das Logo soll unter anderem auf Werbebanden, Trikots, Trainingsanzügen, Plakaten, Saison- bzw. Programmheften und auf den Startseiten der Vereins- bzw. Abteilungshomepages der Bundesligisten erscheinen und darüber einerseits Einheitlichkeit und andererseits einen Wiedererkennungswert schaffen“, sagte Arno Schley. 

 

Als Beispiele für weitere Maßnahmen in Richtung Professionalisierung der Badminton-Bundesliga, die bereits umgesetzt wurden, führte Dietrich Heppner die Reduzierung der Bundesligabegegnungen von zuvor acht auf nun sechs Matches, Änderungen in den Mindestanforderungen der Bundesligaordnung und die Modifikation des Play-off-Modus´ an.

 

Saison 2012/2013 mit zwei Debütanten

Die 42. Spielzeit in der Geschichte der Badminton-Bundesliga (1. Spielzeit im Jahr 1971/1972) beginnt am Dienstag, den 28. August 2012*. Ihre Premiere in der Eliteklasse feiern dann der 1. BC Düren (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) und der SV Fischbach (Badmintonverband Rheinhessen-Pfalz). Düren sicherte sich in der 2. Bundesliga Nord den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg, Fischbach gelang dies in der 2. Bundesliga Süd. 

 

Dafür sind die SG Anspach (Hessischer Badminton-Verband) und der VfL 93 Hamburg (Hamburger Badminton Verband) in der Saison 2012/2013 nicht mehr im Badminton-Oberhaus vertreten. Anspach belegte in der Punkterunde Tabellenrang neun und musste entsprechend absteigen, der VfL zog seine Mannschaft in der laufenden Spielzeit zurück und stand daher bereits vorzeitig als Tabellenzehnter und damit als Verein, der zur nächsten Saison aus der Bundesliga ausscheidet, fest.

 

Zur Pressemitteilung des 1. BC Bischmisheim zum Play-off-Finale ...

Zur Fotogalerie von Ronny Pabst zum Play-off-Finale ...

 

 

 

  

Lisa Heidenreich (l.) und Emma Wengberg. Fotos: CP.
Lotte Jonathans (r.) und Juliane Schenk.
V.l.: Die EBT-Akteure Sven Eric Kastens und Eetu Heino beim Coachen.
Robert Blair (r.) und Wong Choong Hann.
Michael Fuchs (l.) und Johannes Schöttler.
Rund 800 Zuschauer verfolgten am Samstagnachmittag das Finale der Erstligasaison 2011/2012.
Das Team aus Berlin.
Die Mannschaft der Gastgeber.
Das Schiedsrichter-Team.

 

Die einzelnen Ergebnisse:

Samstag, 12. Mai 2012, Play-off-Finale: 1. BC Bischmisheim – SG EBT Berlin 1:5

 

DD: Lisa Heidenreich/Emma Wengberg (GER/SWE) - Juliane Schenk/Lotte Jonathans (GER/NED) 14:21, 12:21

HD: Michael Fuchs/Johannes Schöttler (GER/GER) - Wong Choong Hann/Robert Blair (MAS/SCO) 25:23, 21:13

2. HE: Lukas Schmidt (GER) - Kenneth Jonassen (DEN) 20:22, 10:21

DE: Lisa Heidenreich (GER) - Juliane Schenk (GER) 11:21, 11:21

1. HE: Dieter Domke (GER) - Wong Choong Hann (MAS) 19:21, 21:10, 20:22

MX: Michael Fuchs/Emma Wengberg (GER/SWE) - Robert Blair/Lotte Jonathans (SCO/NED) 18:21, 17:21

  

 

     

Manfred Kehrberg (Teammanager Berlin):

Wir sind alle ganz glücklich, dass wir gegen Bischmisheim gewonnen und den Titel erfolgreich verteidigt haben. Damit haben wir unser Ziel für die Saison erreicht. Mein Dank geht vor allem an das Team, das sich hier wieder hervorragend präsentiert hat – mit einer super und sehr geschlossenen Mannschaftsleistung. Es macht Spaß, solche Sportlerpersönlichkeiten im Team zu haben. Mein zweiter Dank geht an die Fans, die uns wieder hervorragend unterstützt haben. Es war eine tolle Atmosphäre!“

 

Ich habe von Beginn der Saison an gesagt, dass es schwer werden wird, nach der Vorrunde den ersten Platz zu belegen. Denn der Terminplan der Bundesliga ist auf die deutschen Nationalspieler ausgerichtet. Wir konnten insbesondere wegen der Olympiaqualifikation nicht immer in Bestbesetzung spielen – auch und gerade in entscheidenden Spielen. Daher war Bischmisheim für uns von vorneherein der Favorit in der Punkterunde. Wir haben eine sensationelle Aufholjagd gestartet, das hat viel Spaß gemacht.“

 

Das Team bleibt so zusammen und wird noch punktuell verstärkt. So wollen wir zum Beispiel jüngere Spieler einbauen. Aber auch heute haben wir wieder gesehen, wie wichtig es ist, in solchen Situationen erfahrene Spieler im Team zu haben, die mental stark sind.“

 

Wir haben ein Lokal gemietet und werden heute Abend mit der Mannschaft und den Fans in Saarbrücken feiern. Wir werden auch das Finale im DFB-Pokal zusammen anschauen.“

 

Thomas Tesche (einer von zwei Teammanagern bei Bischmisheim):

Unter den Bedingungen ist die Niederlage total in Ordnung. Wir wussten, dass wir in vier Spielen in jeder knappen Situation gewinnen mussten. Das Herrendoppel hat es noch geschafft, aber bei Lukas hat es dann nicht geklappt. Das war ein Bruch, ab dem Moment wurde es sehr schwer. Unsere Damen haben gut gespielt, auch Lisa hat gut gespielt, aber es ist eben ein Riesen-Unterschied, ob wir mit oder ohne Olga antreten. Ich bin schon froh, dass wir in das Finale gekommen sind. Wenn ein Schlüsselspieler fehlt, der für zwei Disziplinen gut ist, ist es schwer. Nach ihrem Ausfall wollten wir uns erst einmal nur ins Finale retten. Eine Chance hätten wir gehabt, aber dann hätte alles perfekt laufen müssen. Zudem ist Kenneth Jonassen über die Saison deutlich stärker geworden.“

 

Johannes Schöttler (Bischmisheim) nach dem gewonnenen Herrendoppel:

Es ist immer schwierig, gegen die beiden zu spielen, Im zweiten Satz haben wir es echt gut gemacht. Es war gut dass wir den ersten vorher so irgendwie gewonnen hatten …“

 

Lukas Schmidt (Bischmisheim) nach dem verlorenen 2. Herreneinzel:

Es wäre wichtig gewesen, zumindest einen Satz zu gewinnen. Der erste war ok., da hatte ich ein bisschen Pech am Ende. Im zweiten ist allerdings nichts mehr zusammen gegangen, da war ich zu verkrampft. Ich bin sehr unzufrieden, Auch wenn Kenneth Jonassen echt verdammt gut ist, so wäre ein Chance da gewesen, wenn ich das gespielt hätte, was ich kann. Aber es ist schwer, immer genau dann die beste Leistung abzurufen, wenn es besonders wichtig ist. Und die Saison war auch lang. Aber mit so vielen Zuschauern im Rücken will man sich natürlich von seiner besten Seite zeigen. Ich bin sauer auf mich selbst. Ich wusste, Dieter würde sich gegen Wong Choong Hann gut schlagen. Gerade daher wäre es wichtig gewesen, wenn ich was hätte reißen können.“

 

Michael Fuchs (Bischmisheim):

Natürlich sind wir enttäuscht. Auch ohne Olga hatten wir an eine Chance geglaubt. Wir werden jetzt noch den Saisonabschluss gemeinsam feiern und DFB-Pokal schauen.“

 

 

Lisa Heidenreich.
Lotte Jonathans.
Juliane Schenk.
Michael Fuchs (vorne) und Johannes Schöttler gelang der einzige Matchgewinn für Bischmisheim.
Johannes Schöttler.
Juliane Schenk reckt freudestrahlend den Pokal in die Höhe.
Dieter Domke. Fotos: CP.
Wong Choong Hann.
Lukas Schmidt.
Kenneth Jonassen.
Juliane Schenk.
Arno Schley bei der Präsentation des als Marke eingetragenen Bundesliga-Logos.
Lisa Heidenreich mit dem begeisterten Publikum im Rücken.
Juliane Schenk.
Jubel bei den Berliner Fans.
Der zweite Titelgewinn für EBT rückt näher.
Robert Blair und Lotte Jonathans.
Michael Fuchs und Emma Wengberg.

 

 

 

Play-off-Finale:

Termin:        12. Mai 2012, 14.00 Uhr 

Ort:             Joachim-Deckarm-Halle, Halbergstr. 84, 66121 Saarbrücken

Teilnehmer:   1. BC Bischmisheim und die SG EBT Berlin als Gewinner des Play-off-Halbfinals

Modus:         ein Spiel

 

Der 1. BC Bischmisheim schied in der vorangegangenen Saison im Play-off-Halbfinale durch eine Niederlage beim 1. BC Beuel aus.

2011/2012 schloss der fünfmalige Deutsche Mannschaftsmeister (2006 bis 2010) die Punkterunde auf Platz 1 ab und qualifizierte sich damit direkt für das Endspiel um den Hans-Riegel Pokal.

Die SG EBT Berlin setzte sich im Play-off-Halbfinale auswärts mit 4:2 gegen den 1. BC Beuel durch. Berlin geht am 12. Mai als Titelverteidiger an den Start. Zuletzt standen sich der BCB und EBT in der Saison 2008/2009 im Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gegenüber. Damals bestand dieses noch aus einem Hin- und einem Rückspiel.

 

 

Vorschau der beiden Finalteilnehmer

Die beiden am Play-off-Endspiel beteiligten Vereine blicken in einer Pressemitteilung auf die Begegnung am 12. Mai. 

 

Zur Pressemitteilung des 1. BC Bischmisheim ... (Spitzenreiter nach der Punkterunde; Gastgeber)

Zur Pressemitteilung der SG EBT Berlin ... (Titelverteidiger)

 

 

Play-off-Halbfinale Saison 2011/2012

 

Direkter Link zum Ergebnis des Play-off-Halbfinals 2011/2012 …

   

Fotogalerie von Ronny Pabst

Zahlreiche emotions- und actiongeladene Bilder vom Play-off-Halbfinale hat Ronny Pabst in einer Galerie veröffentlicht.

 

Beueler Spieler im Video-Interview

Wie Andreas Kruse, Pressesprecher beim 1. BC Beuel, mitteilte, hat der Gastgeber des Play-off-Halbfinals Video-Interviews mit Ingo Kindervater und Marc Zwiebler bei YouTube eingestellt. Hier geht es dorthin …

 

Der Spielverlauf im Detail

Den Spielverlauf schildert Andreas Kruse ausführlich in der Pressemitteilung des 1. BC Beuel zum Play-off-Halbfinale ...

 

Ausblick des BCB

Auch der 1. BC Bischmisheim hat eine Pressemitteilung herausgegeben, als feststand, mit welchem Verein sich die Saarländer am Samstag vor eigenem Publikum auseinander setzen müssen.

 

 

Eine Torte zu Ehren der Beueler Olympia-Teilnehmer Birgit Michels, Ingo Kindervater und Marc Zwiebler. Fotos: CP.
Zwei Europameister im Gespräch: Dr. Wolfgang Bochow und Roland Maywald. Sie coachten später auch gemeinsam.
Kenneth Jonassen.
Lisa Kaminski.
André Kurniawan Tedjono.

Bischmisheim trifft im Play-off-Finale auf Berlin

 

(06.05.2012, CP) Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister SG EBT Berlin hat in der Badminton-Bundesliga die Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung gewahrt: Im Play-off-Halbfinale am 6. Mai 2012 in Bonn setzte sich das Team aus der Hauptstadt mit 4:2 gegen Gastgeber 1. BC Beuel durch. Die rund 1.000 Zuschauer in der Erwin-Kranz-Halle bekamen eine spannende Begegnung auf hohem Niveau und mit starken kämpferischen Leistungen der beteiligten Spielerinnen und Spieler zu sehen.

 

Das war ein sehr emotionales Match, auf Messers Schneide. Wir haben um unsere Stärken gewusst und darauf gesetzt, dass alle ihre langjährigen Erfahrungen einbringen. Mit der Unterstützung unserer mitgereisten Fans haben wir versucht, uns teuer zu verkaufen. Es ist eine total schöne Geschichte, dass wir nun in der kommenden Woche das Finale bestreiten dürfen“, meinte etwa die für EBT aufschlagende WM-Dritte und Vize-Europameisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk, strahlend.

 

Während Berlin nach dem Sieg in der Neuauflage des Vorjahresfinals weiter auf den Gewinn der zweiten Meisterschaft in der Vereinshistorie nach 2011 hoffen darf, muss der 1. BC Beuel in der Saison 2012/2013 einen erneuten Anlauf auf den vierten Triumph nach 1981, 1982 und 2005 unternehmen. Die Rheinländer hatten sich als Tabellenzweiter nach der Punkterunde das Heimrecht für die Vorschlussrundenpartie gesichert. Berlin belegte in der zehn Teams umfassenden Staffel Rang drei.

 

Im Play-off-Finale trifft Berlin am 12. Mai 2012 in Saarbrücken (Joachim-Deckarm-Halle, Halbergstr. 84, 66121 Saarbrücken) auf den fünfmaligen Deutschen Mannschaftsmeister 1. BC Bischmisheim (2006 bis 2010).

 

Als Tabellenerster nach der Punkterunde hatten sich die Saarländer direkt für das Endspiel um den Hans-Riegel-Pokal für den besten Verein der Saison qualifiziert und dürfen dieses entsprechend auch ausrichten. Bischmisheim und Berlin standen sich zuletzt in der Spielzeit 2008/2009 im Play-off-Finale gegenüber.

 

Manfred Kehrberg (Teammanager bei der SG EBT Berlin):

Das war ein sehr gutes, ein hochklassiges Spiel. Es hat alles geboten, was Badminton attraktiv macht: erstklassige Ballwechsel, Kampf bis zum Letzten usw. Auch die Zuschauer waren toll. Mein herzlicher Dank geht vor allen Dingen an unsere Fans. Sie haben uns – obwohl ihnen die Bonner Fans zahlenmäßig ja weit überlegen waren – hervorragend unterstützt. Bonn hat ein tolles Event organisiert – eine sehr würdige Veranstaltung für ein Bundesliga-Halbfinale! Ich habe im Vorfeld schon gesagt, dass ich voll auf unsere Mannschaft vertraue. Sie besteht aus gestandenen Persönlichkeiten mit viel sportlicher Klasse, die ihre Erfahrungen eingebracht haben.“

 

Wir spielen immer besonders gerne in Saarbrücken. Wir freuen uns sehr auf das Finale. Auch das wird ein hartes Spiel werden. Saarbrücken ist vor heimischer Kulisse immer besonders stark. Aber ich vertraue auch da auf unsere Mannschaft und denke, dass wir dem BCB ein enges Spiel liefern werden.“

 

Roland Maywald (1. Vorsitzender des 1. BC Beuel):

Das war ein würdiges Semifinale. Aus meiner Sicht sind diese beiden Mannschaften im Moment die stärksten, da Bischmisheim durch den Ausfall von Olga Konon doch deutlich geschwächt ist. Daher war dies heute für uns das Schlüsselspiel. Der Knackpunkt war das 2. Herreneinzel. Eigentlich müsste man denken, dass André Kurniawan als der deutlich Jüngere das Spiel gewinnen müsste. Aber wenn Kenneth Jonassen immer noch so gut spielt und solch tolle Schläge zeigt, ist dies schon klasse. Das muss man neidlos anerkennen. Dadurch war der Druck für Marc natürlich auch sehr hoch, er hätte in zwei Sätzen gewinnen müssen. Zum anderen war es für uns heute schwierig, da Birgit Michels aufgrund ihrer Verletzung nicht voll einsatzfähig war.“

 

Dietrich Heppner (Vizepräsident Leistungssport im DBV; u.a. zuständig für die Bundesliga):

Spannend war es und die Atmosphäre super!“

 

Juliane Schenk (Vize-Europameisterin im Dameneinzel, Spielerin bei der SG EBT Berlin):

Wir haben im Damendoppel sehr konzentriert gespielt. In der Saison hatten wir bis jetzt noch nicht so viele gute Matches, insofern sind wir froh, dass es so gut gelaufen ist. Es macht mir immer noch viel Spaß, Damendoppel zu spielen.“

 

Marc Zwiebler (Europameister im Herreneinzel, Spieler beim 1. BC Beuel):

Das war heute der erwartet schwere Gegner. Wir hatten ein bisschen Pech, dass Birgit nicht wirklich fit war. Sie hat gespielt, obwohl ihr eigentlich eher zu einer Pause geraten worden ist. Sie konnte nicht annähernd ihre normale Leistung bringen. Zudem fiel sie ja für das Mixed aus. Heather spielt auch gut Mixed, aber Ingo und Birgit sind einfach eingespielter. Mit dem Dameneinzel, das uns ein bisschen fehlt, wussten wir so schon, dass wir zwei Punkte abgeben würden. Dass wir das Herrendoppel in zwei Sätzen gewinnen würden, war eher nicht zu erwarten. Im 1. Herreneinzel konnte ich den Sieg fast versprechen, es war wohl schwer vorauszusagen, ob ich es in zwei oder in drei Sätzen schaffen würde.“

 

Wir hatten heute eine Super-Kulisse, die Atmosphäre und die ganze Organisation waren klasse. Der Verein hat sich Riesen-Mühe gemacht. Schade, dass wir ihn nicht dafür belohnen konnten!“

 

Wir wussten, dass wir eine gute Chance haben würden, das Herrendoppel zu gewinnen. Zuhause ist es für mich immer leichter, Herrendoppel zu spielen, da ich die Halle kenne. Auswärts ist es für mich schwieriger, mich an die Halle zu gewöhnen. Es ist natürlich super, dass wir in zwei Sätzen gewonnen haben.“ (Marc zwiebler unmittelbar nach dem Herrendoppel)

 

Birgit Michels (EM-Dritte im Damendoppel, Spielerin beim 1. BC Beuel):

Ich habe mich nicht wirklich gut bewegt, entsprechend schwer war es für Heather, ihr Spiel durchzuziehen. Juliane und Lotte haben es aber auch gut gemacht. Aufgrund meiner Verletzung am Fuß war von vorneherein abgesprochen, dass ich nur im Damendoppel zum Einsatz komme.“ (Birgit Michels unmittelbar nach dem verlorenen Damendoppel)

 

Berlin hat verdient gewonnen, das ist eine Super-Mannschaft. Wir haben es versucht, aber wenn ich nicht 100%ig fit bin, ist es schwierig. Zumal wir im Vorfeld ja auch schon wussten, dass wir das Dameneinzel in jedem Fall abgeben.“

 

  

Wong Choong Hann (l.) und Robert Blair. Fotos: CP.
Lotte Jonathans (r.) und Juliane Schenk.
Birgit Michels (l.) und Heather Olver.
Ingo Kindervater (l.) und Marc Zwiebler.
Juliane Schenk coacht Wong Choong Hann.
Robert Blair und Lotte Jonathans.
Ingo Kindervater und Heather Olver.
Jubel bei den EBT-Mannschaftsangehörigen und -Fans, als der Gesamtsieg feststeht.
Emotionen pur: Robert Blair und Lotte Jonathans nach dem gewonnenen ersten Satz im Mixed.

 

 

Juliane Schenk. Foto: Volkmar Kehrberg.
Wong Choong Hann. Foto: Volkmar Kehrberg.
Birgit Michels. Foto: 1. BC Beuel.

Treffen der Europameister bei der Neuauflage des Vorjahresfinals

Vorbericht Play-off-Halbfinale

 

(04.05.2012, CP) Zwei Spiele stehen in der Saison 2011/2012 noch in der 1. Bundesliga an, dann steht fest, welcher Verein sich diesmal mit dem Titel „Deutscher Mannschaftsmeister“ schmücken darf. Am kommenden Sonntag (6. Mai 2012) wird in Bonn das Play-off-Halbfinale ausgetragen, am Samstag der darauf folgenden Woche (12. Mai 2012) in Saarbrücken das Endspiel um den „Hans-Riegel-Pokal“.

 

Übermorgen kommt es dabei zum Treffen der Badminton-Europameister aus Deutschland: Drei der vier Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), denen es seit der Einführung der Individual-Europameisterschaften im Jahr 1968 mindestens einmal gelang, den EM-Titel zu gewinnen, sind am Play-off-Halbfinale im Rahmen der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2011/2012 beteiligt, das zwischen dem 1. BC Beuel und Titelverteidiger SG EBT Berlin in der Erwin-Kranz-Halle (Limpericher Straße 141, 53225 Bonn) ausgetragen wird.

 

So wird Marc Zwiebler, der frisch gebackene Europameister im Herreneinzel, auf dem Spielfeld alles daran setzen, um gemeinsam mit seinen Teamkollegen vom 1. BC Beuel wie im Vorjahr ins Endspiel um den Hans-Riegel-Pokal einzuziehen. Als 1. Vorsitzender des gastgebenden Vereins hofft Roland Maywald, der zweimalige Europameister im Herrendoppel (1972 und 1974; jeweils mit Willi Braun), dass der Spitzenmannschaft der Beueler in der Neuauflage des Vorjahresfinals die Revanche für die 2011 in der Hauptstadt erlittene Niederlage gelingt.

 

Auf Badminton auf höchstem Niveau freut sich zudem – als einer von mehreren hundert zu erwartenden Zuschauern – Dr. Wolfgang Bochow. Der achtmalige Deutsche Meister im Herreneinzel gewann 40 Jahre vor Marc Zwiebler in dieser Disziplin den EM-Titel – als erster und bis zu Marc Zwieblers Triumph einziger deutscher Spieler und interessanterweise in derselben Stadt, in der auch sein „Nachfolger“ den größten Erfolg in seiner (bisherigen) Karriere verzeichnete. „Wolfgang Bochow schaut häufig bei Bundesligapartien zu und gibt mir Tipps“, meinte der 28 Jahre alte sechsmalige nationale Titelträger unmittelbar nach dem gewonnenen EM-Finale am 21. April 2012 in Karlskrona/Schweden.

 

Wer die Begegnung am 6. Mai 2012 für sich entscheidet, trifft am 12. Mai 2012 in Saarbrücken auf den fünfmaligen Deutschen Mannschaftsmeister 1. BC Bischmisheim (2006 bis 2010). Als Tabellenerster nach der Punkterunde hatten sich die Saarländer direkt für das Play-off-Finale qualifiziert und dürfen dieses entsprechend auch ausrichten. 

 

Während Berlin die erfolgreiche Titelverteidigung und damit die zweite Meisterschaft in der Vereinshistorie nach 2011 anstrebt, möchte sich der 1. BC Beuel zum insgesamt vierten Mal nach 1981, 1982 und 2005 zum DM-Sieger küren. Die Rheinländer sicherten sich als Tabellenzweiter nach der Punkterunde das Heimrecht für die Vorschlussrundenpartie. Berlin belegte in der zehn Teams umfassenden Staffel Rang drei. Spielbeginn ist am 6. Mai 2012 um 14.00 Uhr.

 

Am Play-off-Halbfinale sind weitere deutsche Badmintonasse beteiligt, die von den kontinentalen Titelkämpfen 2012 Edelmetall mit nach Hause brachten: Juliane Schenk schlägt als alte und neue Vize-Europameisterin im Dameneinzel für den Verein aus der Hauptstadt auf, die EM-Dritte im Damendoppel (zusammen mit Sandra Marinello vom Zweitliga-Meister 1. BC Düren), Birgit Michels, tritt für Beuel an.

 

Bis jetzt sieht es so aus, als ob wir in Bestbesetzung antreten könnten“, meinte Manfred Kehrberg, Teammanager beim Titelverteidiger aus Berlin. Er erwartet eine sehr enge Partie, in der „bis auf das Dameneinzel sicherlich alle Spiele ausgeglichen“ sein werden. „Die Bonner haben aber den Heimvorteil und sind daher für mich der Favorit. Sie haben zudem sehr erfahrene Spieler, vor allem Marc Zwiebler, Ingo Kindervater und Birgit Michels, die speziell dann, wenn es hart auf hart kommt, eine wichtige Rolle spielen“, so Manfred Kehrberg.   

 

In der Punkterunde gewann der 1. BC Beuel das Hinspiel auswärts mit 4:2, im Rückspiel trennten sich die beiden Mannschaften im Rheinland 3:3. Allerdings lassen diese Ergebnisse keineswegs eine Aussage über den Ausgang der Play-off-Halbfinalpartie zu. Schließlich fehlte z.B. den Berlinern beide Male der malaysische Spitzenspieler Wong Choong Hann.

 

Unterstützung im „Unternehmen erfolgreiche Titelverteidigung“ erfährt EBT am Sonntag durch zahlreiche Anhänger, die mit in die frühere deutsche Hauptstadt reisen. Zu diesem Zweck hat der Verein extra einen Fanbus bereitgestellt. Vorgesehen ist die Abfahrt um 5.00 Uhr morgens in Berlin.  

 

An das Vorjahresfinale, als die Beueler keinen Matchgewinn verbuchen konnten und die Begegnung abgebrochen wurde, nachdem die deutsche Rekordnationalspielerin Nicole Grether, die damals noch in Diensten von EBT stand, den entscheidenden vierten Punkt für die Gastgeber erzielt hatte, hat Roland Maywald keine guten Erinnerungen. Der Vereinschef hofft daher – nicht zuletzt auch für die Zuschauer – auf ein interessanteres Aufeinandertreffen am kommenden Sonntag, als es vor etwa einem Jahr der Fall war.  

 

Außer ihm sowie Dr. Wolfgang Bochow, Willi Braun und Marc Zwiebler gelang es im Übrigen zudem schon zwei Damen des DBV, den EM-Titel zu gewinnen: 1968 wurde Irmgard Latz Europameisterin im Dameneinzel, 2006 und 2008 ließ Huaiwen Xu in dieser Disziplin die gesamte Konkurrenz hinter sich.

 

Zum Vorbericht des 1. BC Beuel auf das Play-off-Halbfinale

Zum Vorbericht der SG EBT Berlin auf das Play-off-Halbfinale ...

 

Spielplan Play-offs Saison 2011/2012

Vorschau

  

Play-off-Finale:

Termin:         12. Mai 2012, 14.00 Uhr 

Ort:             Joachim-Deckarm-Halle, Halbergstr. 84, 66121 Saarbrücken

Teilnehmer:   1. BC Bischmisheim und der Gewinner des Play-off-Halbfinals

Modus:         ein Spiel

 

Der 1. BC Bischmisheim schied in der vorangegangenen Saison im Play-off-Halbfinale durch eine Niederlage beim 1. BC Beuel aus.

2011/2012 schloss der fünfmalige Deutsche Mannschaftsmeister (2006 bis 2010) die Punkterunde auf Platz 1 ab und qualifizierte sich damit direkt für das Endspiel um den Hans-Riegel Pokal.

 

 

Play-off-Halbfinale:

Termin:        6. Mai 2012, 14.00 Uhr

Ort:             Erwin-Kranz-Halle, Limpericher Str. 141, 53225 Bonn-Beuel

Teilnehmer:   1. BC Beuel und SG EBT Berlin

Modus:         ein Spiel

 

Damit kommt es zur Neuauflage des Vorjahresfinals, in welchem die SG EBT Berlin – damals allerdings vor eigenem Publikum – den 1. BC Beuel besiegte.

Berlin gewann 2011/2012 erstmals den Titel, die Bonner holten ihn bereits dreimal (1981, 1982, 2005).

Beuel belegte in der Punkterunde 2011/2012 Tabellenplatz zwei und hat somit im Play-off-Halbfinale Heimrecht, Berlin wurde Dritter.

 

 


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