Shuttle Time - The BWF Schools Badminton Programme

  

Shuttle Time ist das Badminton-Schulsportprogramm der Badminton World Federation (BWF) und seit 2012 weltweit in knapp 80 Ländern eingeführt worden. Erklärtes Ziel des Weltverbandes ist es, durch dieses Projekt jedes Kind auf dieser Welt mit Badminton bekannt zu machen.
Shuttle Time soll mit Hilfe eines Handbuchs, 22 Stundenplänen und 92 Videos Schulkindern den Badmintonsport schmackhaft machen. Das Programm liefert hervorragende Werkzeuge für SportlehrerInnen oder auch Vereins-Betreuer, die (noch) keine Fachkenntnisse im Badminton haben.

Shuttle-Time-Koordinator im Deutschen Badminton-Verband ist Heinz Kelzenberg (Bergisch Gladbach). E-Mail: heinz @ shuttletime.de
Auf der BWF-Website können die zur Verfügung gestellten Materialien heruntergeladen werden. Dazu ist nur eine Registrierung notwendig. Das Handbuch und die Stundenpläne gibt es dort auch in deutscher Sprache.

Koordiniert die Shuttle-Time-Aktivitäten in Deutschland: Heinz Kelzenberg.

Heinz Kelzenberg ist der Shuttle-Time-Koordinator im DBV
SHUTTLE TIME, das weltweite Schulsportprogramm startet in Deutschland
(20.11.14) Shuttle Time ist das Badminton-Schulsportprogramm der Badminton World Federation (BWF) und seit 2012 weltweit in knapp 80 Ländern eingeführt worden. Nachdem Ende Oktober 2014 die ersten Shuttle-Time-Dozenten ausgebildet wurden, beginnen 2015 die Ausbildungen auch in Deutschland.
Shuttle Time bringt unsere Sportart Badminton in die Schulen und ist für alle Lehrer, egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse, das ideale Werkzeug, um Badminton zu multiplizieren. Es gibt umfangreiche Materialien, wie z.B. ein Handbuch, 22 Stundenpläne und 92 Videoclips - alles kann als kostenlose Vorlage benutzt werden. Durch das Projekt wird allen klar: Badminton ist eine Sportart, die viel Spaß macht und für jedes Kind auf seinem eigenen Niveau Erfolgserlebnisse bietet.
Shuttle Time bietet die ideale Möglichkeit, Badminton in der Schule kennen zu lernen, um die Sportart später in einem unserer Vereine weiter zu betreiben.
Interessenten können sich zum "Shuttle-Time-Tutor" ausbilden lassen
Der DBV hat Heinz Kelzenberg, Autor dieses Projektes, zum Shuttle-Time-Koordinator für Deutschland berufen. Ab März 2015 wird er gemeinsam mit den drei weiteren Shuttle-Time-Dozenten Nicol Bittner, Andreas Benz und Berend Wawer bundesweite Fortbildungen anbieten. Die genauen Termine werden noch vor Weihnachten veröffentlicht.
Teilnehmer an den Ausbildungen (16 Unterrichtseinheiten an einem Wochenende) erhalten das offizielle Zertifikat des Weltverbandes „BWF Shuttle Time-Tutor“ und dürfen anschließend Lehrer fortbilden und die Inhalte des Projektes weiter multiplizieren. Die dadurch entstehenden „BWF Shuttle Time-Lehrer“ sollen in großer Zahl Badminton dauerhaft an alle Schulen bringen. „Badminton soll zur bekanntesten Schulsportart der Welt werden“, so die Vision des Weltverbandes.
Die Tutoren sollen dann Lehrer anleiten
Heinz Kelzenberg: „Shuttle Time ist für jeden leicht verständlich. Das Besondere ist, dass es direkt duplizierbar ist, weil es für alles eine Vorlage gibt. So lässt sich Badminton auch von Personen, die vorher keine Ahnung von unserem Sport hatten, kurzfristig über die Schulen bis in unsere Vereine multiplizieren. Um dies zu schaffen, müssen wir möglichst viele Tutoren ausbilden, die schließlich die Lehrer anleiten.“
Alle Materialien zu Shuttle Time können auf der Website des Weltverbandes in deutscher Sprache angeschaut und heruntergeladen werden. Dies erfordert lediglich eine kostenlose Registrierung unter: bwfbadminton.org.

Für 2015 hat DBV-Koordinator Heinz Kelzenberg folgende Ziele formuliert:

• 25 Ausbildungen zum BWF Shuttle-Time-Tutor (bundesweit in allen Landesverbänden);
• 300 ausgebildete BWF Shuttle-Time-Tutoren bis September 2015;
• 40 Fortbildungen zum BWF Shuttle-Time-Lehrer (geleitet von den neuen Tutoren);
• 400 ausgebildete BWF Shuttle-Time-Lehrer bis Jahresende 2015;
• 100 Schulen bundesweit, an denen Shuttle Time umgesetzt wird;
• 1000 Schüler, die durch Shuttle Time Badminton kennen lernen;
• 500 Mitglieder zwischen 6 und 14 Jahren mehr im DBV zum 1.1.2016

Heinz Kelzenberg: „Ich halte diese Zahlen für durchaus realistisch und wir werden mit Hochdruck daran arbeiten, sie zu erreichen“.
Was sind die nächsten Schritte?

• Kommunikation und Werbung für das Projekt.
• Motivation der entscheidenden Personen in den Verbänden, die bereits eine Verbindung zum Schulsport haben oder diese aufbauen möchten.
• Motivation von Badmintontrainern, die dauerhaft einen Kontakt zu Schulen aufbauen und sich zum „BWF Shuttle-Time-Tutor“ ausbilden lassen möchten.
• Ausschreibung der 25 Tutorenfortbildungen (in allen Landesverbänden).
• Homepage mit allen notwendigen Informationen zu Shuttle Time und den Fortbildungen.

Alle weiteren Informationen über den DBV-Shuttle-Time-Koordinator Heinz Kelzenberg: heinz @ shuttletime.de.

Planung für das Jahr 2016
Jeder der vier deutschen Shuttletime-Dozenten wird mindestens zwei Tutorenlehrgänge anbieten

2./3. April in Hövelhof - Heinz Kelzenberg (heinz @ shuttletime.de),
11./12. Juni in Bergisch Gladbach-Refrath - Heinz Kelzenberg (heinz @ shuttletime.de),
April-Juni in Niedersachsen und Hamburg - Berend Wawer (berend @ shuttletime.de),
April-September in Chemitz, Leipzig, Dresden, Erfurt - Andreas Benz (andreas @ shuttletime.de),
April-Juni in Hessen und Bayern - Nicol Bittner (nicol @ shuttletime.de).
Informationen bietet der Shuttle-Time -Flyer 2016.

Umarmung von BWF-Präsident Poul-Erik Hoyer: Berend Wawer (li) und Heinz Kelzenberg (re) bei einer Shuttle-Time-Konferenz in Kopenhagen. Foto: privat

Rückblick auf das Jahr 2015 - Lehrerfortbildungen als zu lösendes Problem
Ein Jahr Shuttle Time in Deutschland
Eine Zwischenbilanz von Heinz Kelzenberg
(25.2.16) Das weltweite Badminton-Schulsportprojekt ist Ende 2014 in Deutschland angekommen und seit gut einem Jahr kann man davon sprechen, dass wir als eine der führenden Badmintonnationen in Europa „mit dabei“ sind.
Führend in Europa
Meine drei Dozentenkollegen Nicol Bittner, Andreas Benz und Berend Wawer und ich haben in den letzten 12 Monaten in 17 bundesweit verteilten Ausbildungsveranstaltungen 115 Tutoren lizensiert. 30 wurden bereits in 2014 ausgebildet, so dass Deutschland mit insgesamt 145 Multiplikatoren ganz vorne in der Statistik zu finden, bedenkt an, dass es insgesamt in Europa „nur“ 558 Multiplikatoren gibt: Jeder Vierte kommt also aus unserem Verband.
Der nächste Schritt muss geschafft werden
Leider haben es nur die wenigsten unserer Tutoren (ganze sechs) jedoch im letzten Jahr geschafft, eine Lehrerfortbildung durchzuführen. Nachdem ich ein Meinungsbild über dieses „Phänomen“ eingeholt hatte, steht fest, dass die Strukturen in Deutschland oftmals nicht gerade einfach sind und der Weg, über offizielle Wege in die Lehrerfortbildungen „hereinzukommen“ äußerst mühsam ist. Dennoch haben es einige geschafft, so dass im vergangenen Jahr 58 Lehrer ausgebildet wurden. Anna Spielmann (26), ich selbst (11) sowie Dennis Gleber (10) haben erfolgreich Lehrer fortgebildet: Durch persönliche Kontakte zum Studienkolleg (Referendare), direkte Werbung an einzelnen Schulen usw.
Bessere Strukturen in anderen Ländern
Dennoch ist dieses Ergebnis nicht befriedigend. Ein Blick auf die Gesamtzahlen aller 27 europäischen Shuttle Time-Nationen beweist, dass es insgesamt bereits 7484 lizensierte Lehrerinnen und Lehrer gibt. Führend sind unter anderem Länder wie Italien und Griechenland, in denen die Ministerien alle Sportlehrer kontaktiert und ihnen kostenlose dezentrale Shuttle Time-Fortbildungen angeboten und nahegelegt haben. Selbst „kleinere“ Badmintonnationen wie Estland, Irland, Rumänien, Ungarn und die Slowakei liegen weit vor uns und selbst das kleine Malta hat mehr „Badminton-Lehrer“ als wir.
Austausch auf europäischer Ebene
Dieses Problem vor Augen haben mein Kollege Berend Wawer und ich am 3. und 4. Dezember auf Einladung von Badminton Europe an einem Meeting in Kopenhagen teilgenommen und mit Vertretern aus 15 weiteren Nationen über die Umsetzung von Shuttle Time in Europa diskutiert. Fest steht natürlich, dass wir in Deutschland über hervorragende Vereins- und Ausbildungsstrukturen verfügen und sehr viele ausgebildete Badmintontrainer haben. Sind wir deswegen vielleicht etwas weniger motiviert, mit Shuttle Time Gas zu geben?
Wohl kaum, denn auf der Vereinstrainer-Ebene kommt Shuttle Time ja sehr gut an. Doch warum klappt der Bereich der Lehrerfortbildung nicht? Wir sind die einzige Nation, in der Shuttle Time-Maßnahmen für Teilnehmer kostenpflichtig sind. In allen anderen Nationen werden die Tutorenausbildungen und auch die Lehrerfortbildungen vom Verband/Staat bezahlt und nicht von den Teilnehmern selbst. Das mag eine Erklärung sein.
Nationen wie Finnland und Norwegen berichteten uns, dass sie nicht nur immensen finanziellen Support bekommen haben, sondern in den jährlich stattfindenden Fortbildungstagen für Sportlehrer nun automatisch mit Shuttle Time „drin sind". Wir haben erhebliche strukturelle Nachteile in unserer Arbeit in Deutschland erkennen müssen
Der Bericht zum Meeting in Kopenhagen kann bei badmintoneurope.com nachgelesen werden: Seminar - big success.
Wie wichtig dem europäischen Dachverband das Projekt „Shuttle Time“ ist, zeigte die Anwesenheit von Poul-Erik Hoyer-Larsen (Präsident des Weltverbandes) bei unserem gemeinsamen Abendessen in Kopenhagen, bei dem wir auch mit vier Managern von Badminton Europe diskutieren konnten.
Hoffnungsschimmer in der Lehrerfortbildung
Oftmals scheiterten die von unseren Tutoren in Deutschland angedachten und geplanten Lehrerfortbildungen an der Kombination aus Zeitdauer und Preis. Acht einstündige Module waren einfach vielen Lehrern zu umfangreich und die internationale Lehrerlizenz dadurch auch für die meisten nicht interessant genug.
Berend Wawer und ich haben daher nach ausgiebiger Planung vier Online-Module entwickelt, d.h., vier Videoclips, die die aktive Anwesenheitszeit der Lehrer für die Fortbildung in Zukunft halbiert: Aus „8 Stunden Halle/Seminarraum“ werden „4 Stunden zu Hause und 4 Stunden Halle“. Diese Idee steht ganz kurz vor der Umsetzung und spricht vielen lizensierten Tutoren aus dem Herzen, denn oft haben sie zu hören bekommen: „8 Stunden sind viel zu lang, vier Stunden würden wir uns aber durchaus fortbilden lassen“. Selbstverständlich können die Tutoren nun diese Version auch kostengünstiger für die Teilnehmer anbieten.
Über die technische Umsetzung werden wir schnellstmöglich an dieser Stelle und auf www.shuttletime.de berichten.
Wir suchen eine Allzweckwaffe - Multiplikator Universität?
Bleibt natürlich immer noch das Problem der Werbung und Umsetzung in Richtung der Schulen in unserer Republik. Auch hier sind unsere Planungen schon recht weit fortgeschritten, sodass wir bald „unseren“ Tutoren wichtige Erkenntnisse vermitteln und Tipps zur eigenen Umsetzung geben können.
Irgendwie liegt es nahe, die Universitäten mit ins Boot zu holen, die Sportlehrer(innen) ausbilden. Dies habe ich Mitte November versucht, indem ich in Mülheim ein Dutzend Badminton-Dozenten zu Shuttle Time-Tutoren ausgebildet habe. Dennoch werden die meisten eher in ihren Ausbildungsstrukturen bleiben und möglicherweise Shuttle Time als Zusatzkurs anbieten. Immerhin haben jedoch alle Teilnehmer nun die Befähigung, Studentinnen und Studenten zu Shuttle Time-Lehrern fortzubilden. Dies ist für uns ein weiterer Schritt.


BWF und UNO-Sportorganisation unterzeichneten Kooperationsvereinbarung
Shuttle Time wird Bestandteil im Youth-Leadership-Programm der UNO
(27.10.15) Am Rande der French Open in Paris haben BWF-Präsident Poul-Erik Hoyer und Willi Lemke, "Special Adviser" beim "United Nations Office on Sport for Development and Peace" (UNOSDP) am 23. Oktober eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. In den kommenden Jahren soll der Badmintonsport dazu beitragen, dass weltweit an der alleruntersten Basis des Jugendbereichs Impulse für das Betreiben und Entwickeln von Sport gesetzt werden. Im nächsten Jahr wird die BWF in vier so genannten Youth Leadership Camps Shuttle-Time- Kurse durchführen. Und sie wird ehemaligen Absolventen des 2012 ins Leben gerufenen Youth-Leadership-Programms der UNO Hilfestellung dabei geben, dass auch sie Shuttle Time in ihren Heimatländern einführen und nutzen können.
Lesen Sie die Berichte bei...

Ausbildung zum Shuttle Time Tutor am 1. November im Bergisch Gladbach-Refrath
Die letzte Gelegenheit im Jahr  2015
(1.10.15 ) Der 15. und letzte Ausbildungslehrgang zum Shuttle Time Tutor in diesem Jahr findet am Sonntag, den 1. November in Bergisch Gladbach-Refrath (LV NRW) statt. Dozent ist der DBV-Shuttle Time-Koordinator Heinz Kelzenberg. Erstmals werden bei diesem Lehrgang Materialien zum Selbststudium zur Verfügung gestellt, so dass einzelne Inhalte des sonst auf zwei Tage aufgeteilten Ausbildungskurses von zu Hause aus abgearbeitet werden können. Somit müssen die Teilnehmer dieses Kurses nur einen Tag nach Refrath kommen. Anmeldeschluss ist der 24. Oktober.
Hier kann die Ausschreibung abgerufen werden (pdf).

Ausbildungen zum Shuttle-Time-Tutor in der ersten Jahreshälfte 2015
Im Rahmen der Shuttle-Time-Ausbildungsoffensive werden im nächsten halben Jahr deutschlandweit 23 Tutoren-Ausbildungen angeboten
(16.12.14) Die Termine der ersten Jahreshälfte liegen zwischen dem 7./8. Februar 2015 in Eversburg bei Osnabrück und dem 4./5. Juli 2015 in Herzogenaurach in Bayern. Jeder Landesverband ist berücksichtigt.
Als Referenten sind Berend Wawer, Nicol Bittner, Andreas Benz und Heinz Kelzenberg tätig.
Hier kann die Zusammenstellung der Termine abgerufen werden (pdf).
Ausschreibungen
Für alle Ausbildungslehrgänge gibt es eine einheitliche Ausschreibung. Meldungen erfolgen dann per E-Mail an den in der Terminzusammenstellung genannten jeweilen Dozenten. Von dem gibt es dann weitere Lehrgangsinformationen. Meldeschluss ist jeweils 20 Tage vor dem Lehrgangswochenende.
Hier ist die Musterausschreibung abzurufen.
 

Shuttle-Time-Koordinator Heinz Kelzenberg wirbt bei den Landesverbänden
Die Informationen über die regionalen Ausbildungen müssen an mögliche Multiplikatoren weitergegeben werden
(22.1.15) In einem Rundschreiben an die Präsidentinnen und Präsidenten der Landesverbände hat DBV-Shuttle-Time-Koordinator Heinz Kelzenberg noch einmal für eine Verbreitung der Informationen über die Shuttle-Time-Projekte mit Hilfe der Webseiten der Landesverbände geworben. Ebenso bittet er um die Weitergabe der Termine der deutschlandweit angesetzten regionalen Tutoren-Ausbildungen (siehe untere Meldung vom16.12.14) an für Lehrerfortbildungen geeignete Personen. Er schreibt u. a.:

"Bei Ihrer letzten Zusammenkunft in Saarbrücken hat Karl-Heinz Zwiebler Ihnen das Schulsportprojekt „Shuttle Time“ kurz vorgestellt.
Noch im Dezember wurden alle Landesverbände von der DBV-Geschäftsstelle angeschrieben mit der Bitte, mitgelieferte Informationen zum Projekt auf die Verbands-Internetseiten zu stellen und per Mail an mögliche „Multiplikatoren“ innerhalb des Verbandes im Hinblick auf den Schulsport weiter zu leiten...
Auch in Ihrem Landesverband wird es demnach in der ersten Jahreshälfte mindestens eine Shuttle Time Ausbildung für Tutoren (Multiplikatoren für den Schulsport) geben.
Bitte nutzen Sie die Chance und machen Sie entsprechend Werbung im Verband bei den „richtigen“ Leuten, damit Sie diese Chance nutzen und ausgebildet werden!!
Nur wer ausgebildeter Shuttle Time-Tutor ist, kann als Experte das Projekt effizient verbreiten und in die Schulen multiplizieren.
Die Logistik steht, die Multiplikatoren können ausgebildet werden, aber die entsprechenden Personen müssen auch darüber informiert werden, dass es diese Ausbildung in relativer Nähe für sie gibt.
Wir suchen in ihren Verbänden Trainer im Lehrerberuf aber auch Spieler / Trainer, die sich vorstellen können, unsere Sportart an Lehrer zu vermitteln, damit es in unseren Schulen bald mehr Badmintonstunden gibt.
Daher meine Bitte:
Bitte veranlassen Sie doch, dass diese Infos schnelle verbreitet werden, ob per Homepage, Newsletter, E-Mail-Verteiler... Sie werden schon die richtigen Informationswege in Ihrem LV kennen ;-))."

Fröhliche Gesichter: Die Teilnehmer der Herscheider Ausbildung mit ihrem Dozenten Heinz Kelzenberg (unten Mitte). Foto: Kairat.

Ausbildungswochenende in Herscheid im "Naturpark Ebbegebirge" am 18./19. April
Zwölf neue zertifizierte Tutoren für den Badmintonsport
Von Roswitha Kairat
(28.4.15) Beim BC Herscheid fand am 18./19. April einer von insgesamt drei NRW-Ausbildungs-Lehrgängen zum "Shuttle Time-Dozenten" unter der Leitung von Heinz Kelzenberg statt. Die erste Schulung war im März in Refrath, ein weiterer Lehrgang ist für den Juni in Gelsenkirchen geplant. Zielsetzung dieser Ausbildung ist es, möglichst viele Multiplikatoren für das Projekt zu gewinnen, um Lehrer fortzubilden. Ziel der Teilnehmer soll es wiederum sein, Lehrer aus ihrem jeweiligen regionalen Umfeld mit dem Badmintonsport vertraut zu machen und sie zu ermutigen, Badminton an den Schulen einzuführen.
Shuttle Time ist für Lehrer sowohl mit Vorkenntnissen als auch ohne Berührung zum Badmintonsport geeignet. Diverse Materialien speziell für den Schulsport, die auch heruntergeladen werden können, bietet die Website des Weltverbandes an. Nach 16 Unterrichtseinheiten, in denen Theorie und Praxis aufeinander abgestimmt waren und im Wechsel vermittelt wurden, überreichte Heinz Kelzenberg den Teilnehmern aus Euskirchen, Bochum, Siegburg, Münster, Meschede, Plettenberg und Herscheid die offiziellen Zertifikate des Weltverbandes "BWF Shuttle Time-Tutor". Dies waren: Ben Kairat, Sören Kairat, Jonas Lebus, Dr. Andreas Luh, Kathrin Rickert, Herbert Schneider, Myriam Schröter, Jörg Schulte, Frank Sorgatz, Robin Voss, Linda Weinhold, Ramona Winkelsträter.
Shuttle Time ist das Badminton-Schulsportprogramm der Badminton World Federation (BWF) und seit 2012 weltweit in knapp 80 Ländern eingeführt worden. Nachdem Ende Oktober 2014 die ersten Shuttle Time-Dozenten ausgebildet wurden, begannen die Ausbildungen auch in Deutschland. Der DBV hat Heinz Kelzenberg, Autor dieses Projektes, zum Shuttle Time-Koordinator für Deutschland berufen. Ab März 2015 bietet er, gemeinsam mit den drei weiteren Shuttle Time-Dozenten Nicol Bittner, Andreas Benz und Berend Wawer bundesweite Fortbildungen an. Die Teilnehmer erhalten das offizielle Zertifikat des Weltverbandes "BWF Shuttle Time-Tutor" und dürfen anschließend Lehrer fortbilden, um Badminton dauerhaft an alle Schulen zu bringen. Der Landesverband NRW hat an "Shuttle Time" ein besonderes Interesse und wird vor allem in Zusammenarbeit mit den Bezirksregierungen die Lehrerfortbildungen auf das Programm abstimmen.

Sollen künftig bei Lehrern für Badminton werben: Shuttle-Time-Tutoren bei der Ausbildung in Weimar. Links Dozent Andreas Benz. Foto: Benz

Tutoren-Ausbildung am 9. April in Weimar
SHUTTLE TIME ist nun auch in Thüringen und Sachsen-Anhalt angekommen
Von Andreas Benz
(20.4.15) Während Deutschland und viele Teile der Welt nach Thüringen auf das dort vor genau 70 Jahren befreite Konzentrationslager „Buchenwald“ vor den Toren Weimars schauten, trafen sich ein paar Badminton-„Verrückte“ im Zentrum der malerischen Thüringer Stadt, die sonst mit dem Freiherren von Goethe oder dem legendären Zwiebelmarkt wirbt, aus ganz anderem Grund.
Shuttle Time hieß das Thema und obwohl (oder gerade weil)  sich nur fünf Teilnehmer bei Kursleiter Andreas Benz angemeldet hatten, wurden es sehr intensive Stunden. Sie waren vollgestopft mit Wissenstransfer zu den modernen Lehrunterlagen, vielen spannenden Diskussionen sowie praktischen Lehrproben, wozu der gastgebende Weimarer Verein sogar extra Kinder als „ergänzende Probanden“ eingeladen hatte.
Das kleine Teilnehmerfeld stellte eine bunte Mischung aus 20- bis 50-Jährigen dar und neben zwei Badminton-Abteilungsleitern ließ sich auch der Vizepräsident Leistungs- & Nachwuchssport, Torsten Barth, vom benachbarten Landesverband Sachsen–Anhalt die Chance nicht entgehen, Shuttle Time persönlich unter die Lupe zu nehmen.  Da der BLSA über gute Kontakte zum anhaltinischen Lehrerfortbildungsinstitut LISA verfügt, konnten schon erste Weichen für eine zentrale Shuttle-Time-Präsentation im Rahmen der offiziellen Sportlehrer-Fortbildung der LISA im Schuljahr 2015/16 gestellt werden.
Dies scheint auch dringend nötig, da gleich zwei Teilnehmer von bisher erfolglosen Versuchen berichteten, Badminton an ihren regionalen Schulen zu etablieren. Kein Wunder, dass also der Erfahrungsaustausch mit den „alten Hasen“ Torsten Barth und Andreas Benz eine besondere Rolle spielte.
Trotz der geringen Teilnehmerzahl zog der aus Thüringen stammende Lehrgangsleiter Andreas Benz letztlich ein recht positives Fazit: „Aller Anfang ist schwer – das hat sich in meiner alten Heimat gleich mehrfach gezeigt: Von der verbesserungswürdigen Einbeziehung der TBV-Homepage bis hin zur Findung optimaler Termine. Aber die ersten Schritte sind gemacht und mit dem erhaltenem Feedback sollten die Folgeveranstaltungen nun immer mehr Interessenten finden. Die Abstimmungen dafür laufen bereits. Außer Thüringer Vereinen aus Erfurt und Hermsdorf gibt es auch mit dem LV Sachsen-Anhalt konkrete Ideen, Staßfurt und Magdeburg als Veranstaltungsorte für das 2. Halbjahr 2015 ins Shuttle-Time-Rennen zu schicken.
Als Fakt und Startkapital nach dem ersten Shuttle-Time-Lehrgang in Thüringen bleiben zu bilanzieren, dass Conny Bartelt, Torsten Barth und Benjamin Hofmann die Tutoren-Kriterien erfüllten und Oliver Kriegenherdt sowie Patrick Lange erst einmal als Shuttle-Time–Teacher weitere Erfahrungen bei der Umsetzung in Schul-AGs sammeln wollen.

Shuttle-Time-Dozent Andreas Benz (links) mit den ersten Berliner Shuttle-Time-Tutoren.

Shuttle-Time–Tutoren-Ausbildung in Berlin am 10. und 16. März
Premiere in Deutschlands Hauptstadt
Von Andreas Benz
(6.4.15) Zwei Tage war das Landesleistungszentrum Berlin mit Landestrainer Kay Witt im März Gastgeber der ersten Shuttle-Time-Tutoren-Ausbildung im Landesverband Berlin-Brandenburg.
Trotz des sehr kurzfristig ausgeschriebenen Lehrganges hatten sich immerhin acht Teilnehmer angemeldet. Sie stellten dabei eine bunte Mischung bezüglich Alter und beruflichem Profil dar. So waren mit 2 Abiturienten sowie je einem Pädagogen, Marketingexperten, A-Lizenz-Profitrainer und Kameramann Badminton-„Verrückte“ von 18 bis 48 Jahren am Start und stellten Shuttle-Time-Dozent Andreas Benz vor eine echte Herausforderung.
Was alle einte, war die Neugier auf das neue weltweite Schulsportprogramm und es dauerte nicht lange, da kam – neben immer neuen methodischen Fragen - die gemeinsame Begeisterung für das tolle Konzept samt modernen, aber einfachen Lehrunterlagen hinzu.
So wurde schon in den ersten Lehrgangspausen immer wieder intensiv diskutiert, wie man dieses Projekt in und um Berlin möglichst rasch bekannt und vor allem den Lehrern für  die Schulen – egal ob im Unterricht oder als AG – schmackhaft machen kann. Schnell kristallisierte sich bei einem Quartett von Teilnehmern die Idee heraus, von Anfang gemeinsam als S.T.T. (= Shuttle Time Team) und nicht als Einzelkämpfer agieren zu wollen.
Mit Sven Schüler, einem ehemaliger Bundesligaspieler, Landeshonorartrainer und langjährigen Betreiber einer Badminton-Akademie, der auch schon diverse Sportlehrer-Fortbildungen leitete, erklärte sich am Ende des Lehrganges ein „Berliner Original“ mit umfangreichen Trainer-Knowhow bereit, die organisatorische Koordination bei einer Shuttle-Time-Offensive in Berlin-Brandenburg zu übernehmen.
Kein Wunder also, dass das Fazit von Lehrgangsleiter Andreas Benz sehr positiv ausfällt: „Wir alle wissen, dass noch ein hartes und sicher auch längeres Stück Arbeit vor uns liegt. Aber ich bin mir sicher, dass sich mit der hier vorgefundenen und weiter angefachten Begeisterung für die Idee sowie dem professionellem Backround der Tutor-Pioniere in Berlin richtig viel bewegen lässt."
Die ersten Folgetermine für Shuttle-Time–Teachers-Lehrgänge wurden bereits für den 3. Juni und den 10. Oktober fixiert und ausgeschrieben, so dass dann auch hoffentlich das bisher noch etwas spärliche, aber dringend notwendige Feedback von der Hauptzielgruppe (Sport-)Lehrer/Schulen vorliegend wird. Darüber hinaus wird es bis Ende 2015 noch mindestens je einen weiteren Termin für Tutoren-Lehrgänge in Berlin sowie im Umland von Brandenburg mit mir persönlich geben.
Abschließend möchte ich mich ausdrücklich beim Landesverband Berlin-Brandenburg für die von Anfang an wohlwollende und unkomplizierte Unterstützung sowohl durch die Geschäftsstelle und Präsident Thomas Born, als auch durch die Landestrainer Kay Witt und Sven Schüler am Landesleistungszentrum bedanken.

Zeigen ihr Zertifikat: Die Absolventen des Kurses in Refrath. Foto: Heinz Kelzenberg.

Ausbildungen in Osnabrück, Saarbrücken und Refrath
17 weitere Shuttle-Time-Tutoren sind ausgebildet
(17.3.15) Im Rahmen der insgesamt 23 Tutoren-Lehrgänge, die in der ersten Jahreshälfte 2015 angeboten werden, fanden im Februar und März drei weitere Lehrgänge in Osnabrück-Eversburg (Leiter Berend Wawer), Saarbrücken-Brebach (Leitung Nicol Bittner) und Bergisch Gladbach-Refrath (Leitung Heinz Kelzenberg) statt.
Für Refrath meldeten sich für den 7. und 8. März weitere fünf Interessenten an. Erstmals war der BV Rheinland (Udo Rosinski) vertreten sowie zwei angehende Lehrer an Förderschulen in NRW. Mit „Shuttle Time-Oldie“ Klaus-Dieter Müller (63) kündigte außerdem der Badminton-Kreisverbandsvorsitzende Herford/Minden-Lübbecke eine „Ausbildungsoffensive“ in Sachen Lehrerfortbildungen an.
Alles in allem zeigte sich Heinz Kelzenberg mit der Entwicklung zufrieden: „Auch wenn man absehen kann, dass wir es bis Jahresende nicht auf die geplanten 300 Tutoren bringen werden, kann man feststellen, dass die Leute, die sich anmelden, wirklich top-motiviert sind und die Idee von Shuttle Time voranbringen werden“.
Das Zertifikat erhielten
In Osnabrück (7./8.2.2015): Henning Matmann, Marcel Foth, Armin Sandach;
In Saarbrücken (28.2./1.3.2015): Margit Klein, Franz Risch, Pascal Kihm, Hardy Bettermann, Thomas Schönberg, Alexander Mees, Christian Therre, Mathieu Pohl, Werner Orth;
In Bergisch-Gladbach (7./8.3. 2015): Philipp Bollmann, Jannik Hensel, Klaus-Dieter Müller, Udo Rosinski, Rouven Schleifer.

Shuttle Time Tutorenausbildung kurz nach Neujahr in Refrath
Im Landesverband Nordrhein-Westfalen soll ein Schulsportteam aufgebaut werden
(7.1.15) Mit der Intention, ein „NRW-Schulsportteam“ aufzubauen, lud der BLV NRW viele in der Badmintonszene bekannte Lehrer nach Refrath zur Shuttle Time-Tutorenausbildung ein.
Unter der Leitung des DBV-Shuttle Time-Koordinators Heinz Kelzenberg, wurden insgesamt 8 „Lehrer-Trainer“ sowie DBV-Vizepräsident Dietrich Heppner, DBV-Lehrwart Martin Knupp und der Lehrbeauftragte der Sporthochschule Köln, Daniel Hoffmann, lizenziert und dürfen nun im Anschluss offizielle Shuttle Time-Lehrerfortbildungen durchführen.
Darüber hinaus waren sich alle Teilnehmer sowohl über den Wert dieses tollen Projektes einig, als auch über offizielle und inoffizielle Anwendungsmöglichkeiten, um Badminton kurzfristig mehr in den Schulen zu multiplizieren. Das Spektrum war groß: Von der Deutschen Sporthochschule bis zur Sekundar- und Grundschule wurden zahlreiche Multiplikationsmöglichkeiten entwickelt und werden nun in Angriff genommen.
Heinz Kelzenberg zeigte sich mehr als zufrieden, über die Qualifikation und Motivation der Teilnehmer und war dankbar für viele Anregungen aus der Schulpraxis.
Das Zertifikat erhielten: Kim Buss, Fabian Dietrich, Dietrich Heppner, Daniel Hoffmann, Robert Klaas, Dennis Klein-Helmkamp, Martin Knupp, Thomas Michalak, Klaus Przybilla, Martina Przybilla.

In Hannover wurden zehn neue Shuttle-Time-Tutoren ausgebildet
"Sehr gute Lehrproben"
(27.11.14) Unter der Leitung des DBV Shuttle-Time–Koordinators Heinz Kelzenberg lud der Niedersächsische Badminton-Verband am 22./23. November zu einer Tutorenausbildung nach Hannover ein. NBV-Lehrkraft Michael Mai begrüßte acht Kollegen aus seinem Landesverband sowie einen Teilnehmer aus Brandenburg. Auch er selbst ließ sich gemeinsam mit dem aktuellen FSJ-ler des Landesverbandes, Torben Böttcher, als Shuttle-Time-Tutor lizensieren. Dozent Kelzenberg zeigte sich begeistert von den Plänen der frisch gebackenen Tutoren: „Sie haben nicht nur sehr gute Lehrproben abgeliefert, sondern haben strukturelles Wissen und Selbstvertrauen getankt, um zeitnah die Ausbildung von Lehrern in Angriff zu nehmen“. Auch die beiden Shuttle-Time-Dozenten Andreas Benz (Bereich Ost) und Berend Wawer (Bereich Nord) waren einige Stunden vor Ort und suchten den Austausch mit den neu gewonnenen Multiplikatoren.
Heinz Kelzenberg auch mit Blick auf die erste Tutoren-Ausbildung im Juli in Refrath: „Es ist gut, dass wir in Refrath und Hannover zwei Pilotlehrgänge durchgeführt haben, bevor es richtig losgeht. Auch für uns Dozenten ist die Fokussierung auf Schule und Lehrerfortbildungen ja nicht das Tagesgeschäft. Die Teilnehmer kommen mit vielen Fragen auch aus dem Vereinskontext und es ist wichtig, immer wieder klar zu haben, wo der Schwerpunkt bei Shuttle Time liegt“.
Das Zertifikat erhielten: Torben Böttcher, Torben Creemer, Jan-Henrik Gleis,  Marco Herold, Thorsten Kustak,  Michael Mai, Tobias Rabenau, Yannick Rohdenburg, Peter Staats und Madelaine Tetzel-Feldhaus.

Badminton soll in die Schulen gebracht werden
Heinz Kelzenberg wurde zum DBV-Koordinator Shuttle Time berufen
(16.9.14) Das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes hat in seiner Sitzung am 11. September in Mülheim a.d. Ruhr mit sofortiger Wirkung Heinz Kelzenberg (Bergisch Gladbach) zum "DBV-Koordinator Shuttle Time“ berufen. Angesiedelt ist er als Mitarbeiter im Referat für Schulsport.
Der DBV möchte das vom Weltverband BWF eingerichtete Schulsportprojekt "Shuttle Time" in Deutschland für die Vermittlung der Sportart Badminton in den Schulen etablieren. Zur Verbreitung des Projekts sind eine umfangreiche Kommunikation sowie die Ausbildung möglichst vieler Lehrer erforderlich. Heinz Kelzenberg, BWF-Tutor-Trainer und Mitinitiator des Projektes hat seine Bereitschaft erklärt, an dieser Aufgabe mitzuarbeiten.

Klar beschriebenes Ziel: Badminton muss in die Schulen.

In Refrath fand die erste deutsche Tutoren-Ausbildung statt
BWF-Projekt Shuttle Time landete jetzt auch in Deutschland
Von Heinz Kelzenberg
(15.7.14) Das Schulsportprojekt der Badminton World Federation (BWF) „Shuttle Time“ setzt sich zum Ziel, die Sportart Badminton als populärste Schulsportart weltweit zu etablieren. 67 Länder auf der Welt sind dieser Idee seit 2011 bereits gefolgt und seit dem ersten Juliwochenende 2014 gehört auch endlich Deutschland dazu.
Auch ohne aktive Werbung oder gar Steuerung durch die Verbände kamen am 5. und 6. Juli 16 Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Schleswig Holstein, Niedersachsen und Hessen für zwei Tage nach Bergisch Gladbach-Refrath. Nach zahlreichen theoretischen und praktischen Lehreinheiten und Lehrproben dürfen sich nun alle 16 Personen „Shuttle Time Tutor“ nennen. Alle erhielten das BWF-Zertifikat. Sie dürfen nun Lehrerfortbildungen leiten und unseren Sport nach ganzen Kräften in die Schulen multiplizieren.
Die neuen Tutoren
Berend Wawer (Hamburg), Derek von Schwerin (Hessen), Mathias Cronenberg, Rainer Diehl, Jasmin Gabelt, Ulrich Handschuhmacher, Fritz Passmann, Iris Schröder, Bernhard Seyffert, Yannik van der Coelen (alle NRW), Jana Grundmann, Julia Kirchhoff, Christian Meyer zu Nolle, Nico Möser, Ronny Wanitschke (alle Niedersachsen), Dohren Falkenhagen (Schleswig Holstein).
Was beinhaltet „Shuttle Time“?
Kernstück des Projektes ist ein 100 Seiten starkes Handbuch für Lehrpersonen, welches von Grund auf alles erklärt, um Badminton ohne Vorkenntnisse – beim Lehrenden und Schüler -  zu vermitteln. Umfangreich ergänzt wird dieses Konzept noch durch 22 konkret und detailliert beschriebene Stundenbeispiele sowie 93 Videoclips in denen alle Übungen veranschaulicht werden.
Das Konzept soll vor allem Spaß am Badminton vermitteln und für schnelle Erfolgserlebnisse sorgen, damit möglichst viele Kinder mit dem „Badmintonvirus“ infiziert werden.
Darüber hinaus gibt es Handreichungen für sogenannte Tutoren, das sind die Personen, die Lehrer im Badminton fortbilden sollen.
Nun auch in Deutschland
Als hauptverantwortlicher Autor des Projektes war es dem Verfaser schon seit der Entstehung ein Anliegen, dass Shuttle Time auch in Deutschland seinen Platz findet. Obwohl oder gerade deshalb, weil wir durch unsere weit überdurchschnittlichen Bedingungen im Badminton (viele Vereine, viele Trainer) alles andere als ein klassisches „Badminton-Entwicklungsland“ sind, hat es etwas gedauert bis zur Initialzündung, d.h. bis zum ersten Shuttle Time -Lehrgang.
Ob es nun wirklich einfacher ist, „Shuttle Time“ in Botswana einzuführen, als in Deutschland, sei dahin gestellt, aber am 5. und 6. Juli war es soweit. In Refrath fand der erste Shuttle-Time-Kurs statt und als 68. Land hat nun auch Deutschland die Shuttle-Time-Welt betreten.

Sie waren dabei: Teilnehmer und Referenten des ersten deutschen Ausbildungslehrgangs zum "Shuttle-Time-Tutor". Fotos: Kelzenberg

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