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Individual-WM 2010

Vom 23. bis 29. August in Paris (Frankreich), Stade Pierre de Coubertin, 82 Avenue Georges Lafont.

Zu den Turniertableaus im  HE  -  DE  -  HD  -  DD  -  MX. Zu den Tagesergebnissen. Zum Livescore. 

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Zum Turnierverlauf

Vorberichte

 

    

Die Spiele der Deutschen

Cheftrainer Jakob Hoi (Mitte) beobachtet ein Spiel von Marc Zwiebler zusammen mit Jeroen van Dijk (re), dem Bundestraner für Herreneinzel. Foto: Thomas Ludwig

Die WM-Bilanz von Chefbundestrainer Jakob Høi

   

Marc Zwiebler hat gute mentale Entwicklung gemacht - Julianes Match war physisch sehr hart

    

Claudia Pauli hat mit ihm gesprochen - Martin Knupp besorgte die Bearbeitung
Nachdem DBV-Sportdirektor Martin Kranitz am Donnerstag bereits ein erstes sportliches Fazit gezogen hatte (s.u.), ergänzte Chef-Bundestrainer Jakob Høi dieses nach den Achtelfinalspielen, die das Ausscheiden der beiden letzten DBV-Vertreter Juliane Schenk und Marc Zwiebler gebracht hatten.
Der Bundestrainer: "Marc war in der Vorbereitungszeit auf die WM unsicher. Er hat eine gute Trainingsleistung gezeigt, seine Spielleistung verlief aber wellenförmig, es war ein Auf und Ab. In seinem ersten Spiel, gegen Jan Vondra, war er stabil und auch schnell genug. Im anschließenden Spiel, gegen den Spanier Pablo Abian, war er ebenfalls schnell."
Dann ging es gegen Europas Nummer eins Peter Gade: "Wir sind auch mit Vertrauen in das Spiel gegen Gade gegangen, aber Peter Gade ist clever, er weiß genau, wo Marc gut ist und hat entsprechend gespielt. Das hat Marc verunsichert, er war angespannt. Diese Situation hat Peter Gade gut ausgenutzt. Bei der EM hatte Marc gegen ihn ein fast perfektes Spiel gezeigt. Wenn er so spielen kann wie damals, ist die Möglichkeit für ihn da. Aber auf dem Papier hat Peter Gade technisch und taktisch mehr Möglichkeiten. Hinzu kommt, dass er aufgrund seiner Erfahrung mehr Ruhe hat. Der bessere Spieler hat gestern gewonnen, das muss man einfach so sagen."
Jakob Høi lobte auch Peter Gades Cleverness und wies auf den hart umkämpften Dreisatzsieg des Dänen gegen Wan Ho Shon aus Korea in der zweiten Runde hin: "Peter hat die Fähigkeit, aus einem verlorenen Satz zu lernen. Schon im nächsten stellt er sich auf die Situation ein. Überhaupt muss man ihm Respekt zollen. Er hat sich sehr gut, sehr professionell auf die WM vorbereitet."
Dann wies Jakob Høi darauf hin, dass sich der Däne allerdings auch 
zu hundert Prozent auf den Badmintonsport konzentrieren könne. Gade sei seit seinem 18. Lebensjahr Profispieler, während der Großteil der DBV-Asse 
Leistungssport und Studium bzw. Ausbildung oder Beruf miteinander vereinbaren müssen. Das würde einen Unterschied zu Marc Zwiebler und vielen anderen deutschen Top-Athleten ausmachen. Vor diesem Hintergrund sei es umso bemerkenswerter, welche Leistungen die deutschen Spielerinnen und Spieler vollbringen. Der Chef-Bundestrainer zeigte sich darum mit der Entwicklung des viermaligen Deutschen Meisters generell sehr zufrieden: "Marc hat, verglichen mit seinem Stand vor einem Jahr, in den letzten Spielen mental einen Riesen-Schritt vorwärts gemacht. Er ist nun sehr viel konstruktiver auf dem Spielfeld. Das ist schön zu sehen, schließlich wollen wir Trainer eine Entwicklung sehen und Marc hat eine solche mental sehr gut vollzogen."
Juliane musste viel arbeiten
Zu Juliane Schenks Match gegen Cheng Shao-Chieh aus Taiwan meinte der Cheftrainer: "Wir waren alle, Juliane inklusive, überrascht, dass die Partie physisch so hart wurde. Schließlich ist Juliane unheimlich fit, vielleicht sogar fitter als alle anderen Damen im Einzel. Aber die Umstände, 30 Grad auf dem Spielfeld, wenig Sauerstoff in der Halle, waren nicht nur körperlich, sondern auch auch mental hart. Was in Julianes Spiel ansonsten immer funktioniert, klappte jetzt auf einmal nicht mehr. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Taktik, die man anwenden muss. Juliane war daraufhin ein wenig verunsichert, denn plötzlich war sie es, die hart arbeiten musste und nicht die Gegnerin. So viel Druck zu machen, kostet unheimlich viele Kräfte. Sie hatte schnelle Beine und war gut vorbereitet, auch mental, aber ihre Angriffsschläge haben zum Teil nicht geklappt."
Jakob Høi beschreibt dann Cheng Shao-Chieh als technisch gute Gegnerin, klein und schnell, mit einer guten Abwehr. Auch die Taiwanesin sei nach dem Match total kaputt gewesen, jedoch mit der Situation ein wenig besser zurecht gekommen als die Deutsche Meisterin. Zudem habe sie nicht nur gekämpft, sondern taktisch auch gut gespielt, so dass Juliane Schenk es gewesen sei, die hätte laufen müssen.
Er fährt dann fort: "Natürlich sind wir nach der Niederlage enttäuscht. Wir hatten das Ziel, dass Juliane in der nächsten Runde gegen Tine Baun spielt. Und wir hatten auch das Ziel, eine Medaille zu gewinnen. Juliane selbst auch. Nun müssen wir nach vorne blicken. In der nächsten Woche beginnen ja schon die Bitburger Open."
Taktikwahl hängt von äußeren Bedingungen ab
In diesem Zusammenhang weist Jakob Høi ausdrücklich auf einen Aspekt hin, der in die Betrachtung von Athletenleistungen immer einbezogen werden müsse: "Die äußeren Bedingungen in der Halle beeinflussten immer Taktik und Strategie der Athletinnen und Athleten. Wenn es wie hier, für alle wegen der Wärme bei Temperaturen von 30 Grad sehr hart zu spielen ist, müssen Spieler, die normalerweise schnell spielen, auf dem Feld zunächst vorsichtig sein. Sie müssen entscheiden, wann sie bei den extremen Bedingungen ihr maximales Tempo gehen, wann besser nicht. Wenn man zu früh schon ein hohes Tempo geht, besteht die Gefahr, dass man das nicht lange durchhält."
Gesamtbilanz ist zufriedenstellend
Über die individuellen Leistungen seiner Schützlinge in Paris äußerte sich Jakob Høi insgesamt positiv: "Ich bin damit sehr zufrieden. Wir haben gezeigt, dass wir mit den Besten mithalten können, so dass ich mit vollem Vertrauen in die Zukunft gehe. Auch in die neuen Paarungen setze ich große Hoffnungen. Sie haben gezeigt, dass sie in der Lage sind, ihre individuellen Fertigkeiten immer weiter zu verbessern."

Gute Wünsche für den Gegner: Marc Zwiebler nach dem Spiel gegen Peter Gade. Foto: Martin Kranitz

Extrem hohe Temperaturen in der Halle
Marc hat gute Wünsche für seinen Bezwinger: Peter Gade soll den Titel nach Europa holen
Von Claudia Pauli
Im Stade Pierre de Coubertin gibt es keine Klimaanlage, entsprechend herrschten in der Halle extrem hohe Temperaturen. Viele Journalisten aus Europa stellten „ihren“ Spielern die Frage, ob dies ein Vorteil für die Asiaten sein könne. So wurde auch Marc Zwiebler, unmittelbar nach seiner Zweisatzniederlage im Achtelfinale gegen Peter Høeg Gade, auf diese Situation angesprochen.
„Vielleicht ist es ein Vorteil", meinte der 26-Jährige. "Ich persönlich habe allerdings keine großen Probleme damit. Peter meinte auch nach dem Spiel zu mir, er habe so unglaublich viel geschwitzt und teilweise sogar Probleme gehabt, den Schläger festzuhalten. Bei solchen Bedingungen braucht man natürlich längere Pausen nach den Ballwechseln. Aber ich weiß nicht, ob es unbedingt ein Vorteil für die Asiaten ist. Peter hat ja auch schon viele Turniere in Asien gewonnen, insofern …“
Marc Zwiebler und Dieter Domke hatten zwei Wochen vor der WM mit den dänischen Spitzenspielern ein gemeinsames Trainingslager in Dänemark absolviert. Dabei ging es nach Aussage von von Marc Zwiebler auch darum, dass sich „Europa ein bisschen im Hinblick auf die WM gegen die Asiaten vereint.“
Wenn zumindest einer von den Europäern in Paris „etwas ganz Großes schaffen würde“, wären wir froh, meinte der EM-Dritte. „Ich habe Peter nach unserem Spiel viel Glück gewünscht und gemeint: Hol den Titel endlich nach Europa“, so der viermalige Deutsche Meister. 

Juliane Schenk einige Stunden nach ihrem knappen Ausscheiden: "So ist der Sport. Ich habe alles gegeben, insofern kann ich mir nichts vorwerfen." Foto: Thomas Ludwig

Achtelfinale: Juliane Schenk und Marc Zwiebler ausgeschieden
Claudia Pauli berichtet aus Paris
Äußerst schade für Vize-Europameisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) und den EM-Dritten Marc Zwiebler (1. BC Beuel): Beide verloren ihre jeweiligen Achtelfinalpartien und verfehlten damit den Einzug in die Runde der besten acht Damen bzw. Herren. Damit wird das Turnier ab sofort ohne Beteiligung des DBV fortgesetzt.
Julianes Pech im „Endspurt“
Im Stade Pierre de Coubertin unterlag die 27 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr als Nummer acht der Setzliste mit 21:19 13:21 19:21 der immens stark agierenden Weltranglisten-46., Cheng Shao-Chieh aus Taiwan. Dadurch verpasste die Deutsche Meisterin knapp die Wiederholung ihres Vorjahreserfolgs, als sie erstmals in ihrer Karriere ein WM-Viertelfinale erreicht hatte. Die Partie, in welcher beide Damen eine großartige kämpferische Leistung boten, fand erst nach 1:05 Stunden ein Ende.

„Cheng Shao-Chieh ist eine richtig schwere Gegnerin. Gegen sie muss man unheimlich kämpfen und richtig gut spielen, um gewinnen zu können“, meinte Jeroen van Dijk, Bundestrainer Herreneinzel im DBV.

Dies war Juliane Schenk zweifelsohne über weite Strecken gelungen. Im ersten Durchgang ging die Deutsche mit 5:0 in Führung, baute im weiteren Verlauf des ersten Satzes ihre Führung sogar auf zwischenzeitlich sieben Punkte aus. Doch die Asiatin ließ sich nicht entmutigen, fand nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser zu ihrem Spiel und machte den Ausgang des ersten Durchgangs noch einmal spannend. Hatte Juliane Schenk zunächst mit 18:13 in Front gelegen, stand es nun auf einmal nur noch 18:17. Mit 21:19 entschied die Deutsche Meisterin den Auftaktsatz schließlich für sich.

Im zweiten Durchgang dominierte Cheng Shao-Chieh von Beginn an und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, wer diesen Satz für sich verbuchen würde. Der entscheidende Durchgang gestaltete sich ähnlich wie der erste: Juliane Schenk ließ ihrer Gegnerin nur wenige Chancen, einen Punktgewinn zu erzielen, so dass sie zwischenzeitlich einen Vorsprung von sechs Punkten aufwies. Beim Stand von 17:12 aus Sicht der Weltranglistenachten, die zu dem Zeitpunkt wie die sichere Viertelfinalgegnerin der Dänin Tine Baun (geb. Rasmussen) aussah, ging Cheng Shao-Chieh noch einmal auf´s Ganze. Vier Punkte in Folge erzielte die Spielerin aus Taiwan, kurz darauf war die Partie wieder ausgeglichen (18:18). Was folgte, war eine wahre Zitterpartie: Juliane Schenk lief erstmals in diesem Satz einem Rückstand hinterher, nachdem ihre Gegnerin den nächsten Ballwechsel zu ihren Gunsten entschieden hatte. Auch der folgende Punktgewinn ging an Cheng Shao-Chieh: 20:18 für die Asiatin. Einen Matchball wehrte die Deutsche Meisterin noch ab (20:19), dann jedoch machte ihre Gegnerin den Sieg perfekt. 
Doppelbelastung als Problem für Marc
Für den viermaligen Deutschen Meister Marc Zwiebler ist die WM nach der 14:21 15:21-Niederlage gegen den fünfmaligen Europameister Peter Høeg Gade ebenfalls beendet. „Ich habe heute einfach zu viele leichte Fehler gemacht“, meinte der 26 Jahre alte gebürtige Bonner nach dem 42 Minuten andauernden Spiel deprimiert, das eine Neuauflage des diesjährigen EM-Halbfinals darstellte. Somit gelang es dem Weltranglisten-16. aus Deutschland nicht, erstmals in seiner Karriere bei Individual-Weltmeisterschaften das Viertelfinale zu erreichen. Bei den Europameisterschaften im April 2010 im englischen Manchester, hatte Peter Gade Marc Zwiebler mit 18:21 21:12 21:17 bezwungen.
„Marc hat ein gutes Turnier gespielt, denke ich. Vor zwei Wochen hatten wir ein Trainingslager in Dänemark, und da war seine Leistung sehr schlecht. Bis hierher hat er sich ganz gut gesteigert“, meinte Jeroen van Dijk, der auch die Gründe schnell benennen konnte, warum Marc Zwiebler derzeit nicht sein bestes Badminton zeigt: „Marc ist ja nicht nur Leistungssportler, sondern auch noch Student. Er musste in der letzten Zeit viele Klausuren schreiben. Es ist schwierig, beides unter ein Dach zu bringen, Training und Klausuren miteinander zu vereinbaren. Er versucht natürlich, in der Uni ein bisschen weiter zu kommen. Denn während der Qualifikation für die Olympischen Spiele bleibt ihm dafür nahezu keine Zeit.“

Dass die Niederlage gegen Peter Høeg Gade in Paris – verglichen mit der bei der EM – relativ deutlich ausfiel, erklärt Jeroen van Dijk mit dem individuellen Leistungsstand beider Herren zum damaligen und zum jetzigen Zeitpunkt: „Marc war bei der EM etwas besser als jetzt, Peter etwas schlechter. Bei solch einer Konstellation hat Marc keine Chance.

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz zog vor den Achtelfinalspielen ein erstes Fazit der Titelkämpfe
Zwei „richtig gute" Siege und einige weitere starke Leistungen
Claudia Pauli hat mit ihm gesprochen
Zunächst erläuterte er die Ausgangsposition: „Wir hatten eine sehr schwere Auslosung. In den Doppeldisziplinen und im Mixed konnten wir keinen Setzplatz verbuchen – was auch damit zu tun hatte, dass wir im Laufe der Saison häufiger mal die Paarungen getauscht haben. Das hatte den Hintergrund, dass wir ermitteln wollten, welche Paarungen für die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 infrage kommen. Aufgrund des Qualifikationsmodus'  für die WM müssen hier noch einmal alle in den bisherigen Zusammensetzungen spielen, obwohl wir ab Juli bereits in den neuen bei Turnieren angetreten sind. Ab den Bitburger Open werden nun nur noch die neuen Paarungen spielen.“
Von zahlreichen Partien der DBV-Asse zeigte sich der DBV-Sportdirektor angetan, von zweien regelrecht begeistert: „Wir hatten zwei richtig gute Siege in den Doppeldisziplinen: Zum einen das Herrendoppel von Kristof Hopp & Johannes Schöttler, das in Runde eins die an Nummer 16 gesetzte malaysische Paarung Choong Tan Fook & Lee Wan Wah in drei Sätzen bezwang. Darüber hinaus das Damendoppel von Sandra Marinello & Birgit Overzier, in welchem sie die Däninnen Line Damkjaer-Kruse & Mie Schjott-Kristensen in zwei Sätzen schlugen. Bei der EM haben sie, als es um die Medaillen ging, noch gegen sie verloren.“
Hopp & Schöttler hatten Chance zu gewinnen
Ein sehr gutes Spiel, so Kranitz weiter, sei Kristof Hopp & Johannes Schöttler auch in der zweiten Runde gegen die Indonesier Yonatan Suryarama Dasuki und Rian Sukmawan, gelungen. „Sie führten bereits mit 18:14, dann ist jedoch leider der Faden gerissen. Die Chance, das Spiel zu gewinnen, war in jedem Fall da.“
Über das zweite Spiel des besten deutschen Damenduos sagte der DBV-Sportdirektor: „Die Thailänderinnen Duang Anong Aroonkesom & Kunchala Voravichitchaikul waren einfach besser, das muss man anerkennen.“
Auch Michael Fuchs & Ingo Kindervater, im April mit EM-Bronze dekoriert, hätten gegen Hendri Kurniawan Saputra & Hendra Wijaya aus Singapur gut gespielt und nur knapp verloren. Genauso habe die Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel, Karin Schnaase, ihre Sache bei ihrer 16:21 14:21-Niederlage gegen die Malaysierin Wong Mew Choo, Gewinnerin des Super-Series-Finales 2009, gut gemacht. „Sie hat aufgrund ihrer Erkrankung eine lange Pause gehabt und nur vier Wochen Training vor der WM gehabt“, so Martin Kranitz. Unter seinen Möglichkeiten blieb nach Einschätzung des DBV-Sportdirektors Dieter Domke. „Er hat aus meiner Sicht nicht das zeigen können, was er eigentlich kann. Er wirkte etwas nervös und hat sich dann auch noch unglücklich im dritten Satz verletzt. Das hat ihn behindert.“ Der 23 Jahre frühere Vize-Europameister der Jugend unterlag dem Esten Raul Must in drei Durchgängen. Über die Schwere der Verletzung bei Dieter Domke konnte Martin Kranitz noch nichts sagen.
Die Deutschen Vizemeister im Mixed, Johannes Schöttler und Sandra Marinello, hatten ebenso wie viele ihrer Teamkolleginnen und –kollegen ein schweres Auftaktlos erwischt und verloren gegen die an Nummer elf gesetzte Paarung Chen Hung Ling & Chou Chia Chi aus Taiwan in zwei Sätzen.
Die zukünftigen Paarungen
Für einige der deutschen Paarungen war die WM der letzte Auftritt in dieser Zusammensetzung. Mit folgenden Kombinationen setzt der DBV Segel in Richtung Olympiaqualifikation, die am Mai 2011 beginnt.  
Herrendoppel:
Michael Fuchs & Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim)
Ingo Kindervater & Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim)Damendoppel:
Sandra Marinello & Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel) 
Mixed:
Michael Fuchs & Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel); das Duo gewann im Juli bereits die US Open und damit als erste deutsche Paarung ein Turnier der Kategorie Grand Prix-Gold
Johannes Schöttler & Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren). 

         

Marc Zwiebler und Juliane Schenk erreichten das Achtelfinale 

  

Herreneinzel (64er-Feld)
Marc Zwiebler  
   1.Rd.: - Jan Vondra (CZE) 21:14 21:12
   2.Rd.: - Pablo Abian (ESP) 21:13 21:17
   Afin.: - Peter Gade (DEN) 14:21 15:21  
Dieter Domke - Raul Must (EST) 16:21 21:16 18:21
Dameneinzel (48 Starterinnen im 64er-Feld)
Juliane Schenk
   1.Rd.: frei / 2.Rd.: - Lydia Cheah (MAS) 21:16 21:17
   Afin.: - CHENG Shao-Chieh (TPE) 21:19 13:21 19:21  
Karin Schnaase - WONG Mew Choo (MAS) 16:21 14:21 
Herrendoppel (48 Paare im 64er-Feld)
Kristof Hopp & Johannes Schöttler 
   1.Rd.: - CHOONG Tan Fook & LEE Wan Wah (MAS*16) 22:20 17:21 21:18
   2.Rd.: - Yonatan Suryatama DASUKI & Rian Sukmawan (INA) 14:21 23:21 18:21  
Michael Fuchs & Ingo Kindervater - Hendri Kurniawan Saputra & Hendra Wijaya (SIN) 19:21 18:21
Damendoppel (48 Paare im 64er-Feld)
Sandra Marinello & Birgit Overzier
   1.Rd.: - Kruse Line Damkjaer & Mie Schjoett-Kristensen (DEN) 22:20 21:19
   2.Rd.: - Duang Anong Aroonkesorn &  Kunchala Voravichitchaikul (THA*14) 15:21 17:21  
Mixed (48 Paare im 64er-Feld)
Ingo Kindervater & Birgit Overzier - Songphon Anugritayawon & Kunchala Voravichitchaikul (THA) 17:21 20:22
Johannes Schöttler & Sandra Marinello - CHEN Hung Ling & CHOU Chia Chi (TPE)
13:21 14:21. 

HE 1.Rd.: Marc Zwiebler - Jan Vondra 21:14 21:12

Foto: Martin Kranitz
Foto: Martin Kranitz
Foto: Thomas Ludwig
Foto: Thomas Ludwig
Foto: Martin Kranitz
Foto: Martin Kranitz
Foto: Thomas Ludwig
Foto: Thomas Ludwig

DD 2.Rd.: Sandra Marinello & Birgit Overzier - Duang Anong Aroonkesorn & Kunchala Voravichitchaikul 15:21 17:21




Fotos: Martin Kranitz

DD 1.Rd.: Sandra Marinello & Birgit Overzier - Kruse Line Damkjaer & Mie Schjoett-Kristensen 22:20 21:19




Fotos: Martin Kranitz
Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV

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