Arno Schley erläutert die Veränderungen im Rahmenterminplan des DBV durch die Ergänzung der Spanish Open in den gewohnten Zyklus der Swiss, German Open und All-England und deren Auswirkungen auf den Spielplan der 1. und 2. Bundesliga. Foto: Helmut Ruppert

Bundesliga

DBLV erhält Mandat für Verhandlung

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17. Juni 2017 in Bad Vilbel erteilten die Mitgliedsvereine des Deutschen-Badminton-Ligaverbandes (DBLV) dem Vorstand das Mandat zur Aufnahme von Verhandlungen mit dem Ziel des Abschlusses eines Vertrages zur Regelung der Beziehungen zwischen dem DBLV und dem DBV.

Von Arno Schley

 

Mit dem Grundlagenvertrag wird angestrebt, die Lizenz zur Austragung der Badminton-Bundesliga auf den DBLV zu übertragen. Die Vereine der Badminton-Bundesliga hatten hierzu im November 2016 einen rechtlich selbständigen Ligaverband gegründet.

Ziel dieser bedeutenden Strukturänderung im Bereich des DBV ist die direkte Organisation eines eigenständigen Spielbetriebs durch die Bundesligavereine und damit die Schaffung von besseren Voraussetzungen für die Vermarktung der Badminton-Bundesliga. Die Übertragung der Bundesligalizenz auf den DBLV wird bereits zur Saison 2018/2019 angestrebt.

Die Mitgliederversammlung des DBLV hat dazu am 17. Juni 2017 eine Reihe von Ordnungen zur Organisation des eigenständigen Bundesliga-Spielbetriebs als Verhandlungsgrundlage beschlossen. Hierzu gehören u.a. der Entwurf einer DBLV- Spielordnung, der Entwurf einer eigenständigen Lizenzordnung sowie ein Vorschlag für eine Ordnung zur Verwertung der kommerziellen Rechte.

 

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