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International

Para: Gelungener Einstand in Spanien

Bei den Spanish International in Alcudia, Mallorca feierte der neue Cheftrainer Christopher Skrzeba mit dem deutschen Para-Badminton-Team einen gelungenen Einstand in das Turnierjahr 2018. Mit insgesamt 1x Gold, 3x Silber und 5x Bronze wurde das gute Ergebnis aus dem Vorjahr bestätigt.

Von Wilhelm Seibert

 

In gleich drei Finalspiele schaffte es Katrin Seibert (1. BC Dortmund). Auch wenn sie dreimal von Setzplatz 1 aus in die Wettbewerbe startete, war dies bei der großen Konkurrenz nicht unbedingt zu erwarten. Im Mixedfinale der Klasse SL3-SU5 mit Marcel Adam (MTV Harsum) kam es zu Wiederauflage des Finals der Irish International 2017. Und auch diesmal mussten sich die beiden dem schnellen, variantenreichen Spiel der Thailänder Siripong Teamarrom/Nipada Seangsupa geschlagen geben.

Besser lief es für Katrin im Finale des Damendoppels SL3-SU5 mit Helle Sofie Sagoy (Norwegen). Gegen die an Position zwei gesetzte Paarung Manasi Joshi (Indien)/Mamiko Toyoda (Japan) konnten sich Katrin und Helle im Finale mit 21-19, 21-12 durchsetzen. Zum Abschluss trafen dann Katrin und Helle noch im Dameneinzel SL4 Finale aufeinander. Da die beiden sehr gut die Spielweise der jeweils anderen kennen, ergab sich ein taktisches Spiel mit kurzen Ballwechseln. Das bessere Ende mit 21-10, 14-21, 21-16 hatte diesmal Helle für sich.

Einen weiteren zweiten Platz aus deutscher Sicht erspielten sich Jan-Niklas Pott (VfL Grasdorf) und Pascal Wolter (OSC Düsseldorf) im Herrendoppel der Klasse SL3-4. Nach konzentrierten Leistungen konnten die beiden souverän das Finale erreichen. Hier lieferten Jan-Niklas und Pascal in einem der umkämpftesten Spiele des letzten Turniertags der Paarung Siripong Teamarrom (Thailand) und Mathieu Thomas (Frankreich) einen offenen Schlagabtausch. Denkbar knapp mussten sich die Deutschen dabei mit 21-17, 14-21, 20-22 geschlagen geben.

Pascal Wolter erspielte sich darüber hinaus noch einen 3. Platz im Herreneinzel SL3. Dabei unterlag Pascal in der Neuauflage des EM-Endspiels von 2016 lediglich dem späteren Sieger Daniel Bethell (England) mit 9-21 16-21 im Halbfinale.

In den Rollstuhlklassen war die Konkurrenz aus Asien besonders groß, so dass hier erwartungsgemäß die Trauben noch etwas höher hingen. Umso erfreulicher, dass viermal deutsche Sportler auf dem Podium vertreten waren. Jeweils Bronze erreichten Valeska Knoblauch (RBG Dortmund) im Dameneinzel WH1, Rick Hellmann (RSC Berlin) im Herreneinzel WH2, sowie Thomas Wandschneider (RSG Langenhagen) im Herreneinzel WH1 und gemeinsam mit Ho Yuen Chan (Hongkong) im Herrendoppel WH1-2. 

 

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