Das deutsche Team bei der WM im Para-Badminton in Korea @Herbert Rongen

International

Para-WM: Ergebnisse vom ersten Tag

Die Weltmeisterschaft im Para-Badminton in Ulsan (Südkorea) begann am Mittwoch traditionell mit den Vorrundenspielen in den Mixed-Konkurrenzen. Gespielt werden diese in 3er oder 4er Gruppen, wobei sich jeweils die beiden ersten der Gruppe für die K.O.-Runden qualifizieren. Unsere deutschen Teilnehmer absolvierten die Spiele mit unterschiedlichem Erfolg.

Von Wilhelm Seibert

 

So erreichten Valeska Knoblauch/Young-Chin Mi (RBG Dortmund) im Mixed Rollstuhlklasse WH1-2 durch zwei Siege den ersten Platz ihrer Gruppe und haben sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für die K.O.-Runden erspielt.

Ebenfalls weiter - allerdings als Gruppenzweite - sind Katrin Seibert (1.BC Dortmund)/Marcel Adam (MTV Harsum) und Pascal Wolter (OSC Düsseldorf) mit seiner Partnerin Cathrine Rosengren (Dänemark) im Mixed der Fußgängerklasse SL3-SU5.

Unglücklich ausgeschieden sind in der gleichen Klasse Jan-Niklas Pott (VfL Grasdorf) mit Helle Sofie Sagoy (Norwegen) nach zwei Siegen in drei Spielen aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses.

Ohne Sieg blieb das Rollstuhl-Mixed WH1-2 Elke Rongen (BSG Aachen)/Rick Hellmann (RSC Berlin) und schied damit ebenfalls bereits aus.

Am Nachmittag folgten dann die ersten Spiele in den Einzelkonkurrenzen. Hier erwischte Nils Böning (BC Bischmisheim) im Einzel SL4 eine sehr schwere Gruppe und steht nach zwei Niederlagen bereits vor dem Turnieraus. Für die weiteren deutschen Teilnehmer ist hingegen ein Weiterkommen in die K.O.-Runden noch im Bereich des Möglichen.

Schon nach dem ersten Tag zeichnet sich ab, dass durch die vollständige Anwesenheit der asiatischen Spitzenspieler das Niveau im Vergleich zu den letzten internationalen Turnieren noch einmal angezogen hat. Es bleibt abzuwarten, inwieweit Europa bei der Vergabe der Medaillen noch eingreifen kann.

Linktipp: Im Vorfeld der WM sprachen Journalisten des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) mit Katrin Seibert. Das Interview kann auf der Website nachgelesen werden: "Katrin Seibert dreams of gold for Germany"

 

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