badminton.de Newshttps://www.badminton.de/de-DEbadminton.deSat, 08 Aug 2020 20:32:18 +0200Sat, 08 Aug 2020 20:32:18 +0200TYPO3 EXT:newsnews-2035Thu, 06 Aug 2020 21:52:08 +0200Absage des 11. DBV-A-RLT U11/U13https://www.badminton.de/news/badminton/absage-des-11-dbv-a-rlt-u11u13/Das 11. DBV-A-RLT U11/U13 sollte am 10./11. Oktober 2020 von der SG Pennigsehl/Liebenau in Liebenau (Niedersachsen) ausgetragen werden. Nun hat allerdings die zuständige kommunale Stelle der Samtgemeinde die Austragung des DBV-Ranglistenturniers aufgrund der Corona-Pandemie vor wenigen Tagen untersagt.

Bis Ende 2020 dürfen dort keine Sportveranstaltung in der Größenordnung dieses Ranglistenturniers stattfinden. Das 11. A-RLT U11/U13 am 10./11. Oktober 2020 in Liebenau entfällt somit ersatzlos. Thomas Lohwieser, Vorsitzender DBV-Ausschuss für Jugend, bedauert es außerordentlich, erneut eine Maßnahme aufgrund der Corona-Pandemie absagen zu müssen.

Update vom 07. August: Ggf. wird das Turnier an einem neuen Austragungsort stattfinden. Weitere Information folgen sobald als möglich.

Die Termine für das Jahr 2021 sind im Terminplan auf badminton.de ersichtlich. Hier gibt es weitere Informationen zum Jugend-Wettkampf-System (JWS).

]]>
National
news-2034Thu, 06 Aug 2020 13:21:27 +0200Carla Strauß: "Es macht mir schlicht und einfach Spaß!"https://www.badminton.de/news/badminton/carla-strauss-es-macht-mir-schlicht-und-einfach-spass/Carla Strauß hat nach ihrem Abitur und einer Ausbildung zur biologisch-technischen Assistentin fünf Jahre in einem Labor gearbeitet. Das nachfolgende Psychologiestudium beendete sie erfolgreich und arbeitete anschließend bis zur hauptberuflichen Tätigkeit als Verbandstrainerin in Berlin bei einem Spin-Off der Humboldt Universität als Freelancerin in der Personalberatung.

Die sportlichen Wurzeln von Carla liegen im Gerätturnen. Dem Gerätturnen entwachsen, wechselte sie zur Leichtathletik. Ihre damals beste Freundin brachte sie schließlich in die Halle zum Badmintonsport. Hier erinnert sich Carla noch ganz genau, wie sie sich direkt am Anfang den Fuß brach. Dieser Rückschlag sollte aber ihre bereits entwickelte Leidenschaft und Begeisterung für Badminton nicht trüben. Im Jahr 2014 erhielt sie die C-Lizenz worauf ein Jahr später die Ausbildung zur B-Trainerin folgte. Während der Lehrgänge kam sie das erste Mal in den Austausch mit bereits berufstätigen Trainer*innen, welcher für Carla sehr bereichernd war. Sie übernahm während dieser Ausbildung bereits Trainingsgruppen in Vereinen (Berliner SC und TSV Spandau) und trat nach Abschluss der B-Lizenz den hauptberuflichen Weg als Trainerin an. Inzwischen hat Carla ihre A-Lizenz und wurde zudem zur Trainerin des Jahres 2017 im Nachwuchsbereich gekürt. 

Carla, wieso ist Badminton die beste Sportart für Dich?
Badminton macht Spaß, ist unfassbar schnell, athletisch und stellt uns vor mentale Herausforderungen. Zudem finde ich die Auseinandersetzung mit dem Gegenüber im Coaching und als Spieler*in super interessant.

Wann hast Du dich für das Trainerinnen-Dasein interessiert bzw. dich dazu entschieden, es hauptberuflich auszuüben?
Für den Beruf als Trainerin habe ich mich im Laufe der B-Lizenzausbildung entschieden. Zu dieser Zeit habe ich bereits selbst viel Training gegeben. Nach der Ausbildung habe ich zunächst eine halbe Stelle im Verband angenommen, welche später auf eine ganze Stelle ausgebaut wurde. Mein Themenschwerpunkt ist der Kinder- und Jugendbereich mit Fokus Leistungssport.

Warum bist Du Trainerin? Was bedeutet die Tätigkeit für Dich? Gibt es auch Herausforderungen?Ich habe mich bewusst für den Beruf als Trainerin entschieden, weil ich hier wirklich über Jahre hinweg Athleten*innen und deren Entwicklung begleiten kann. Zudem ist das Aufgabenfeld ungewöhnlich und abwechslungsreich. Es macht mir schlicht und einfach Spaß!

Das Berufsbild so wie es aktuell ist bringt häufige Reisen auf Turniere mit sich. Dies nimmt viele Wochenenden in Beschlag. Manchmal ist es dann mit eigenen Hobbies etwas schwierig. Ich kann mir auch vorstellen, dass der Beruf mit einem Wunsch nach eigenen Kindern schwierig zu kombinieren ist.

Wie sieht Deine zukünftige Planung als Trainerin aus?
Mein Anliegen ist es, die Nachwuchsarbeit in meinem Leistungszentrum in Berlin zu stabilisieren und die Konzeption weiterzuentwickeln. Konkret plane ich hierfür weitere Strukturmaßnahmen für Vereine und Spieler*innen.

Wer hat Dich geprägt als Trainerin? Hast Du ein Vorbild?
Kay Witt hat mich in Berlin an das Landesleisstungszentrum geholt und ist eine prägende Figur für mich. Aktuell begleitet mich Dr. Dirk Nötzel (Bundestrainer Jugend) in meiner Ausbildung zum DBV Elitetrainer und immer wieder für kritische Gespräche zur Stelle.

Gibt es drei Dinge, die Du als Trainerin über Dich als Mensch selbst lernst bzw. gelernt hast?
„Einfach öfter mal locker bleiben“
„Bewusst auf Details schauen und keine Angst vor dem Ausprobieren“
„Loben ohne negatives Feedback zu geben – ist so wichtig und so schwer!“

Auf welchem Gebiet bist Du Expertin?
Mein Steckenpferd ist durch meine akademische Ausbildung geprägt, das Trainieren mit allen Sinnen.

Was macht Dein Training aus? 
Mein Training kann man mit einem Wort beschreiben: ABGEFAHREN. Ich probiere gerne viele Methoden aus.

Was ist Dein Erfolgsgeheimnis als Trainerin?
Meiner Meinung nach ist es am wichtigsten neugierig und offen für Neues zu sein.

Welcher Rat/Tipp hat Dir in Deiner Karriere am meisten geholfen? 
Hier muss ich leider ein negatives Statement nennen. Am meisten hängen geblieben ist mir der Satz, ich solle mir einen Plan B bzw. Ausweg aus dem Trainerjob offenhalten. Leider wurde mir das öfter gesagt als man es sich wohl wünscht, es beeinflusst mich aber nicht wirklich und ich möchte diesem Bild auch gerne entgegenwirken.

Welchen Hinweis/Tipp würdest Du allen Trainer*innen in Badminton-Deutschland mitgeben? 
Bleibt auf dem Boden, letztlich weiß niemand alles oder oder kennt den einen Weg der für jeden funktioniert. Mit einer engen Zusammenarbeit und Netzwerken von Trainer*innen sowie der Bündelung von Wissen und Austausch werden wir langfristig noch bessere Athleten*innen ausbilden können.

Was ist Deine Geheimwaffe, um Athleten zu motivieren?
Meine eigene Motivation, Energie und Begeisterung für die Sportart. Wir sind als Trainer*innen für die Stimmung in der Halle verantwortlich.

Was war Deine emotionalste Erfahrung als Trainerin bisher?
Wirklich sehr gefreut hat mich der Sieg des Berliner U13-Mixed bei den Deutschen Meisterschaften. Das Spiel war sehr durchwachsen und der Sieg am Ende war einfach Klasse. Fernab der sportlichen Erfolge haben für mich die Rückmeldungen der Vereine und Eltern zur Entwicklung ihrer Kinder einen großen Wert.

Visionen Strukturen, Vereine und Verbände

Was passiert bei euch zurzeit? 
Die Konzeption des Leistungsbereiches spielt eine vordergründige Rolle; ab wann welche Periodisierung, wie können wir Training im Leistungszentrum mit den Vereinen abstimmen und wie Wissen nachhaltig sichern. Weiter steht die Entwicklung des Konzeptes der Trainerausbildung zusammen mit Sebastian Buijze an. Die Betreuung von Trainer*innen in ihren Anfängen hat eine hohe Bedeutung. Die Grundausbildung muss einfach und hochwertig gestaltet sein, zudem auch die Persönlichkeitsentwicklung und das lebenslange Lernen und Begleiten. Der Verband wird sich sicher in den nächsten Jahren noch weiter verändern. Meine Anstellung im Verband und die von Florian Baake (Anmerkung: BVBB-Athletiktrainer und -Physiotherapeut) werden da nur die ersten Schritte gewesen sein. Insgesamt stehen uns also spannende Zeiten bevor!

Ein Großteil meiner Energie geht in die Altersklassen U13 & U15, diese möchte ich so gut und lange wie möglich auszubilden. Zudem ist es mir ein großes Anliegen Badminton regional stetig zu verbessern. Dafür müssen sich die Strukturen in vielen Vereinen ändern. Je mehr Vereine mit guter Nachwuchsarbeit es gibt, desto mehr Athlet*innen werden Erfolge auf Turnieren feiern und die Konkurrenz bereichern. Davon lebt nicht nur der Leistungssport. Vereinstrainer*innen müssen dabei von ihren Vereinen mit all seinen Mitgliedern, sondern auch vom Verband bestmöglich unterstützt werden.“

Was muss in Deutschland Deiner Meinung nach verbessert werden, um langfristig mehr Erfolg in der Sportart international zu haben? 
Ganz klar die Stärkung des Berufs "Trainerin" sowie die Rolle von Frauen im Sport. Auch im DBV habe ich hierfür das Projekt "Trainerinnen stärken" aufgesetzt, mit dem wir jährlich Sportangebote und Trainingscamps nur für Mädchen & Frauen auf die Beine stellen. 

Leider ist die Vereinbarkeit des Trainerberufs mit dem Privatleben sehr herausfordernd. Zudem ist Badminton und der Sportbereich eine Männerdomäne, die schlecht bezahlt ist. Das Bild von Trainerinnen bei den Männern muss sich in Zukunft ändern. In der Integration von Frauen im Trainerinnenberuf liegt noch viel Potential vergraben, dass über die einzelnen Personen an sich hinausgeht und auch für die Entwicklung von Athletinnen eine entscheidende Rolle spielen könnte. Wir müssen uns intensiver bemühen, zukünftig mehr (finanzielle) Ressourcen in den Sport zu bringen. Den Anfang können Vereine machen, indem sie bei dementsprechender Leistung ihre Gebühren erhöhen. Badminton ist nun mal kein billiger Sport und man bekommt unglaublich viel geboten! Auch die gute und starke Balance zwischen Ehren- und Hauptamtlichkeit ist für die zukünftige Weiterentwicklung des Badmintonsports zentral."

Szenarien:

Du trainierst spontan eine Kindergartengruppe mit 30 Teilnehmer*innen, die keine Badminton-Erfahrung haben, was tust Du?
Kindergartenkinder? Hauptsache wilde und spaßige Spiele mit dem Ziel sie richtig auszupowern. Den Schläger würden wir zum Schluss für ein paar spaßige Sachen nutzen.

Marvin Seidel fragt bei Dir Individualtraining an, fühlst Du dich bereit oder was fehlt Dir noch?
Mein Technik- und Taktikverständnis ist für Marvin keineswegs ausreichend. Ich habe einfach gesagt keine Erfahrung im Bereich Profisport und Weltklassebereich.

Du beschließt von heute auf morgen den Trainerberuf hinzuschmeißen, was machst Du stattdessen?
Die Arbeit mit Sportler*innen hat mich angefixt und treibt mich uneingeschränkt an. Deswegen ist die sportliche Komponente nicht mehr wegzudenken, was mich wohl in den sportpsychologischen Bereich führen würde.

]]>
National
news-464Thu, 06 Aug 2020 07:18:00 +02002020 European Senior Championships abgesagthttps://www.badminton.de/news/badminton/2020-european-senior-championships-abgesagt/Die Europameisterschaften der Altersklasse O35 - O75 in Zadar (Kroatien) wurden aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Sie sollen nun an gleicher Stelle im kommenden Jahr stattfinden. Das meldet Badminton Europe.Spezial Newsnews-2033Wed, 05 Aug 2020 15:38:55 +0200Jugend-Nationalspieler trainieren beim Drei-Nationen-Camp in Brighttps://www.badminton.de/news/badminton/jugend-nationalspieler-trainieren-beim-drei-nationen-camp-in-brig/Vom 24.-31.07.20 fand im Hotel Olympica in Brig das jährlich stattfindende Nations Camp mit Beteiligung aus Österreich, Schweiz und Deutschland statt. Für die zwölf DBV Kaderspieler war es die erste Maßnahme nach dem Corona-Lockdown. Lange stand nicht fest, ob der Lehrgang stattfinden darf. Das Hotel vor Ort hatte zwei Monate komplett geschlossen und wie sich die Regelungen vor Ort entwickeln, stand Ende Mai noch nicht definitiv fest.

Auf Grund der geringen Fallzahlen in der Schweiz und den damit verbundenen Lockerungen haben die örtlichen Corona-Verordnungen das Camp erst kurzfristig ermöglicht.

Alle notwendigen Verordnungen konnten vor Ort gut umgesetzt werden (z.B. wurden in den Zimmer nur die Hälfte der Betten belegt, Kontakt mit anderen Gruppen wurde vor Ort ausgeschlossen), so dass der "Tapetenwechsel" für die Spieler vor allem mental ein sehr großer Gewinn war. Das Umfeld in der Schweiz mit vielen Bergen und Wäldern und auch den anderen Trainingspartnern haben den Spielern sehr gut getan. Mit drei Badminton-Einheiten täglich und dazu Athletik im Sand, auf dem Spinningbike oder im Kraftraum haben alle an ihre Grenze gebracht.

Die Matchrunden am Abend waren vor allem durch neue Gegner und die guten Sparringspartner sehr herausfordernd. Neben dem ehemaligen DBV-Kaderspieler Michael Fuchs (U19-Trainer Schweiz), der selbst noch einmal im Doppel mit Iztok Utrosa (früherer Einzelspieler aus Slowenien, jetzt Trainer in der Schweiz) zum Schläger griff, waren auch Johanna Goliszewski (Trainerin DBV) und Lara Käpplein (Sparring) dabei, was herausfordernde und besondere Matches für die Spieler ergab.

Die An- und Abreise in die Schweiz war geprägt durch die Maskenpflicht in den Zügen und die harte Woche hat viel Energie gekostet. Dennoch hat den Spielern das intensive Training in der Schweiz sehr geholfen, sich weiter zu entwickeln.

]]>
National
news-2031Tue, 04 Aug 2020 00:06:42 +0200TOTAL BWF Thomas & Uber Cup: Auslosung erfolgthttps://www.badminton.de/news/badminton/total-bwf-thomas-uber-cup-auslosung-erfolgt/Die Auslosung für die Endrunde des TOTAL BWF Thomas & Uber Cup 2020 wurde heute im BWF Head Office in Kuala Lumpur (Malaysia) durchgeführt. Die DBV-Herren bekommen es unter anderem mit Dänemark zu tun, die DBV-Damen können sich auf ein Duell mit Rekordsieger China freuen. In Gruppe D treffen die DBV-Damen auf China, Indien und Frankreich. Die deutschen Herren bekommen es in Gruppe C mit der Ausrichternation Dänemark, Indien und Algerien zu tun.

Thomas Cup:


Gruppe A: Indonesien, Malaysia, Niederlande, England
Gruppe B: China, Taiwan, Australien, Frankreich
Gruppe C: Dänemark, Indien, Deutschland, Algerien
Gruppe D: Japan, Korea, Thailand, Kanada

Uber Cup:

Gruppe A: Japan, Taiwan, Ägypten, Spanien
Gruppe B: Korea, Indonesien, Australien, Malaysia
Gruppe C: Thailand, Dänemark, Schottland, Kanada
Gruppe D: China, Indien, Frankreich, Deutschland

Als topgesetzte Mannschaften starten bei den Herren Rekordsieger Indonesien (13 Titel) und bei den Damen Japan (sechs Turniersiege) ins Rennen um die begehrten Trophäen. Titelverteidiger bei den Damen ist Japan, bei den Herren China.

Die Endrunde des TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals findet erstmals - seitdem es als gemeinsame Team-WM für Damen- und Herrenmannschaften ausgetragen wird - auf europäischem Boden statt. Die besten Mannschaften der Welt treffen vom 3. bis 11. Oktober im dänischen Aarhus aufeinander. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie musste das Großereignis zweimal verschoben werden.

]]>
International
news-2032Mon, 03 Aug 2020 15:42:00 +0200Mitarbeit im DBV-Verbandsgerichthttps://www.badminton.de/news/badminton/mitarbeit-im-dbv-verbandsgericht/Anlässlich des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstages 2020 ist das DBV-Verbandsgericht neu zu besetzen (Vorsitzende*r, Beisitzer*in, Ersatzbeisitzer*in). Es werden geeignete Personen (m/w/d) zur Mitarbeit gesucht.Voraussetzung ist, dass die/der Vorsitzende (m/w/d) die Befähigung zum Richteramt besitzt oder eine juristische Ausbildung als Master abgeschlossen hat.

Urteile/Beschlüsse werden in der Regel im E-Mail-Verfahren getroffen. Seit 2017 gab es insgesamt fünf Verfahren.

Näheres kann § 26 Verbandsgericht DBV-Satzungswerk 2019/2020 entnommen werden (siehe unten).

§ 26
Verbandsgericht

(1) Das Verbandsgericht besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern sowie zwei Ersatzbeisitzern. Der Vorsitzende soll die Befähigung zum Richteramt besitzen oder eine juristische Ausbildung als Master abgeschlossen haben. Der Vorsitzende bestimmt vor der ersten Entscheidung des Verbandsgerichtes in der neu gewählten Zusammensetzung die Reihenfolge der Stellvertretung und der Beiziehung der Ersatzbeisitzer.

(2) Die Mitglieder des Verbandsgerichtes sind unabhängig. Sie dürfen keinem DBV-Organ nach § 11 Nr. 2 und 4 angehören.

(3) Das Verbandsgericht entscheidet in der Besetzung mit einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern.

(4) In Verfahren wegen Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen einschließlich Verfahren nach dem ADC (§ 28) entscheidet das Verbandsgericht in der Besetzung mit einem Vorsitzenden, zwei Beisitzern und dem DBV-Verbandsarzt. Sofern der DBV mit der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) eine Kooperationsvereinbarung abschließt, wonach das Deutsche Sportschiedsgericht als erste Instanz wegen Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen tätig sein soll, entfällt diese Zuständigkeit des Verbandsgerichts (Artikel 12.1.3 ADC 2015 beziehungsweise einer entsprechenden Nachfolgeregelung), wenn eine entsprechende Schiedsvereinbarung zwischen der betroffenen Person und dem DBV besteht.

(5) Das Verbandsgericht übt die Rechtsprechung in höchster Instanz nach den Bestimmungen der RO aus.

Bei Verfahren gemäß Absatz 4 kann als höhere Instanz das Deutsche Sportschiedsgericht zuständig sein, wenn der DBV eine Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) abschließt. Für den Fall der erstinstanzlichen Zuständigkeit des Deutschen Sportschiedsgerichts ist diese Regelung gegenstandslos. In diesem Fall können Rechtsbehelfe zum CAS1 eingelegt werden (Artikel 13.2.3.2 ADC 2015 beziehungsweise einer entsprechenden Nachfolgeregelung).

Für eine Entscheidung über eine Vorläufige Suspendierung (Artikel 7.8 ADC 2015 beziehungsweise einer entsprechenden Nachfolgeregelung) ist der Vorsitzende des DBV-Verbandsgerichts zuständig, sofern nicht eine Zuständigkeit des Deutschen Sportschiedsgerichts aufgrund einer Kooperationsvereinbarung mit dem DIS gegeben ist.

(6) Das Verbandsgericht wird vom Verbandstag jeweils auf vier Jahre gewählt.

Rückfragen und Rückmeldungen bitte an: thomas.born(at)badminton.de (DBV-Präsident)

]]>
National
news-2019Mon, 03 Aug 2020 12:13:00 +0200Ausschreibung: Ausrüster für Nationalmannschaften 2021-2024https://www.badminton.de/news/badminton/ausschreibung-ausruester-fuer-nationalmannschaften-2021-2024/Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) sucht erfahrene und leistungsstarke Badminton-Ausrüsterfirmen zur Abgabe eines Angebotes zur Ausrüstung der Nationalmannschaften O19/U19/U17/U15/U13 sowie zum Service bei Länderspielen für den Zeitraum 1.1.2021 bis 31.12.2024. Eine Vergabe erfolgt ausschließlich an fachkundige, leistungsfähige und zuverlässige Bewerber aus dem Bereich der Sportartikelfirmen. Voraussetzung für die Vergabe ist die Gewährleistung/Sicherstellung der unter der lfd. Nr. 3 "Leistungsbeschreibung" (siehe Ausschreibung im Downloadbereich) genannten Anforderungen. Der DBV wird den Zuschlag an den Anbieter mit dem besten Angebot in der Gesamtbetrachtung von Einkauf der Ausrüstung und Verkauf der Werberechte erteilen. Ebenfalls berücksichtigt werden die Qualität der Ausrüstungsgegenstände im Preis-/Leistungsverhältnis.

Optimiertes Bewerbungsverfahren

Da bislang kein Angebot eingegangen ist, wurde das Verfahren bei Ausschreibungen in Kooperation mit der Kanzlei Wessel & Partner im Sinne höchster Good-Governance Kriterien optimiert.

Die Angebote sind demzufolge nicht mehr direkt an den DBV zu senden, die Frist bleibt unverändert! Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage, die entsprechend angepasst wurde (neue Textstellen sind ROT gekennzeichnet).

Die Frist zur Abgabe eines Angebotes endet am 31.08.2020 (Posteingang). Später eingehende Angebote werden nicht berücksichtigt.

Nachfolgend der ab 6.8.2020 gültige Ablauf zur Angebotsbearbeitung zu Ihrer Information:

  • Die Kanzlei Wessel & Partner nimmt per E-Mail unter badminton(at)rechtsanwaelte-saarn.de oder per Briefpost (Anschrift: Kanzlei Wessel & Partner, Düsseldorfer Straße 67, 45481 Mülheim an der Ruhr) Angebote für Ausschreibungen des DBV entgegen und gewährleistet eine geschützte Verwahrung bis zum Ablauf der Frist.

  • Spätestens am nächsten Werktag nach Posteingang erhält der Anbieter eine Eingangsbestätigung von der Kanzlei, der DBV wird in Kopie informiert.

  • Am ersten Werktag nach Ablauf der Frist werden dem DBV die Angebote von der Kanzlei in digitaler Form zugesendet. Briefpost wird von der Kanzlei eingescannt, die Originale dort abgelegt.

Weitere Informationen sowie das Angebotsformular finden Sie in der Ausschreibung weiter unten auf dieser Seite. Evtl. Rückfragen sind an die DBV-Geschäftsstelle zu richten. E-Mail: office(at)badminton.de, Telefon: 0208-30827-0.

]]>
National
news-2030Sun, 02 Aug 2020 19:45:38 +0200Bekanntgabe der Ausrichter der DBV-A-RLT U15 und U17/U19 2021https://www.badminton.de/news/badminton/bekanntgabe-der-ausrichter-der-dbv-a-rlt-u15-und-u17u19-2021/Am 5. Juli 2020 wurden Veranstaltungsorte/Ausrichter der DBV-A-RLT U15 und U17/U19 im Jahr 2021 bekanntgegeben. Für vier RLT lagen zum damaligen Zeitpunkt keine Bewerbungen vor. Inzwischen haben sich zwei Vereine bereit erklärt, ein A-RLT auszurichten und Bewerbungen vorgelegt.

Nach erfolgter Vergabe durch das DBV-Präsidium ergibt sich nunmehr folgendes Bild:

Altersklasse U15:

1. A-RLT | Einzel + Doppel | 13./14. Februar 2021 | TV Völkilingen (SAA)
2. A-RLT | Einzel + Mixed | 20./21. März 2021 | TuS Geretsried (BAY)
3. A-RLT | Einzel + Doppel | 10./11. April 2021 | TV Maintal (HES)
4. A-RLT | Einzel + Mixed | 19./20. Juni 2021 | SSV Waghäusel (BAW)
5. A-RLT | Einzel + Doppel | 18./19. September 2021 | es liegt keine Bewerbung vor **
6. A-RLT | Einzel + Mixed | 9./10. Oktober 2021 | 1. BC Beuel (NRW)

Altersklasse U17/U19:

1. A-RLT | alle Disziplinen | 16./17. Januar 2021 | es liegt keine Bewerbung vor **
2. A-RLT | alle Disziplinen | 27./28. März 2021 | TV Diedorf (BAY)
3. A-RLT | alle Disziplinen | 29./30. Mai 2021 | TV Hofheim (HES)
4. A-RLT | alle Disziplinen | 28./29. August 2012 | TSV Schwarzenbek (SLH)

Damit fehlen derzeit nur noch zwei Ausrichter **. Sofern bei einem Verein mittlerweile Interesse für die Ausrichtung eines der beiden DBV-A-RLT bestehen sollte, bitten wir um eine Bewerbung zeitnah an die DBV-Geschäftsstelle sowie an thomas.lohwieser(at)badminton.de zu senden. Über eine Vergabe könnte - sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind - sehr zeitnah entschieden werden.

Die Termine für das Jahr 2021 sind im Terminplan auf badminton.de ersichtlich. Hier gibt es weitere Informationen zum Jugend-Wettkampf-System (JWS).

]]>
National
news-2029Thu, 30 Jul 2020 14:26:44 +0200Ulrich Schaaf verstorbenhttps://www.badminton.de/news/badminton/ulrich-schaaf-verstorben/Mit tiefer Betroffenheit haben die Präsidiumsmitglieder des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) die Nachricht aufgenommen, dass ihr Präsidiumskollege Ulrich Schaaf plötzlich verstorben ist. Er wurde 65 Jahre alt.

Der Hövelhofer, der in der Gemeinde im Kreis Paderborn über 40 Jahre erfolgreich und mit viel Freude einen Sport- und Badmintonversand führte, fungierte seit 2018 als Vizepräsident des DBV. Dabei lagen seine Tätigkeitsschwerpunkte auf dem Verbandsverwaltungs-Projekt „Badminton Germany“, dem Altersklassenbereich und dem DBV-Strategieplan. 

Bereits seit dem Jahr 2004 engagierte sich Ulrich Schaaf als Präsident des Badminton-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW) in führender Position. Von 2004 bis 2012 war der Vater zweier erwachsener Kinder zudem Vorsitzender des EDV-Ausschusses des BLV-NRW, von 1998 bis 2004 hatte er als Vizepräsident des mitgliederstärksten Badminton-Landesverbandes gewirkt.

Darüber hinaus war Ulrich Schaaf jeweils von 1997 bis 2003 Vorsitzender des Leistungsausschusses des BLV-NRW sowie Beisitzer im Jugendausschuss im Bezirk Nord II des BLV-NRW, außerdem gehörte er insgesamt 25 Jahre dem Lehrausschuss des BLV-NRW als Mitglied an. Zu seinen Tätigkeiten als Sportfunktionär zählen ferner die Leitung der Abteilung Badminton des SC Grün-Weiß Paderborn (20 Jahre) und die Präsidentschaft im Kreisfachverband Paderborn (zehn Jahre).

"Der Badmintonsport in Deutschland hat einen seiner engagiertesten und unermüdlichsten Mitstreiter verloren"

Zudem brachte sich Ulrich Schaaf als Schiedsrichter und als Trainer in die Sportart Badminton ein. So war er der erste Badmintontrainer, der an der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sein Trainerdiplom erwarb. Im Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen fungierte er zehn Jahre als Stützpunkt- und Verbandstrainer für die Jugend. Seit mehr als 35 Jahren bildete der aus Melle in Niedersachsen stammende Ulrich Schaaf außerdem Trainerinnen und Trainer aus.

Für sein ehrenamtliches Wirken im und um den Badmintonsport erhielt Ulrich Schaaf zahlreiche Ehrungen. So wurde er etwa im Jahr 2004 mit der Verdienstnadel in Gold des BLV-NRW und 2009 mit der DBV-Ehrennadel bedacht, 2011 bekam er die Ehrenplakette des BLV-NRW verliehen und 2018 wurde Ulrich Schaaf für besonders hervorragende Verdienste um den Badmintonsport mit der Ehrenplakette des Deutschen Badminton-Verbandes ausgezeichnet

Das Mitgefühl aller Verantwortlichen im DBV gilt Ulrich Schaafs Ehefrau und seinen beiden Kindern. „Der Badmintonsport in Deutschland hat einen seiner engagiertesten und unermüdlichsten Mitstreiter verloren. Mit seinen umfassenden Fachkenntnissen und Erfahrungen aus allen Bereichen unseres Sports sowie seiner Fähigkeit, Problemstellungen auf den Punkt zu bringen, war Ulrich Schaaf ein jederzeit hoch geschätzter Diskussionspartner, der sich stets mit viel Herzblut einsetzte. Die Gespräche mit ‚Uli‘ und seine zuverlässige, konstruktive Mitarbeit im Präsidium werde ich sehr vermissen“, sagte DBV-Präsident Thomas Born bestürzt. 

]]>
National
news-2028Wed, 29 Jul 2020 16:06:18 +0200BWF streicht auch Turniere im Septemberhttps://www.badminton.de/news/badminton/bwf-streicht-auch-turniere-im-september/Der Badminton-Weltverband (BWF) hat nun weitere Turniere der World Tour aufgrund der Corona-Pandemie absagen müssen, darunter die China Open und Japan Open im September.Zudem werden mit den Taipeh Open sowie den Korea Open zwei weitere Turniere in Asien nicht stattfinden. Damit wird auch im gesamten September kein Turnier der 2020 BWF World Tour ausgetragen.

"Wir sind sehr enttäuscht darüber, die Turniere absagen zu müssen. Wir sind aber der Meinung, dass das Wohlergehen aller Beteiligten in dieser Zeit am wichtigsten ist", sagte BWF-Generalsekretär Thomas Lund.

Die abgesagten Turniere:

  • YONEX Taipei Open 2020 (1. - 6. September)
  • Korea Open (8. - 13. September)
  • VICTOR China Open (15. - 20. September)
  • DAIHATSU YONEX Japan Open (22. - 27. September)
]]>
International
news-1957Tue, 28 Jul 2020 10:37:00 +0200DBV-WEBminton: #Doppeltaktikhttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-webminton-doppeltaktik/Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) hat Ende März das Projekt „DBV-WEBminton" gestartet. Über Racketmind und verschiedene Live-Sessions werden u.a. Bundestrainer, aktuelle Nationalspieler und Experten bis zu dreimal in der Woche zu verschiedenen Themen aus dem Badminton-Leistungssport Stellung beziehen und Tipps und Hinweise für jeden Begeisterten des Badminton(-Leistungs)sports geben. 

DBV-WEBminton wird via Racketmind über ein DBV-Konferenztool abgehalten und via Racketmind dokumentiert. Es erfolgt eine Aufzeichnung jeder Session, damit die Beiträge im Nachgang für jedermann zugänglich sind.

Sämtliche DBV-WEBminton-Sessions können on-demand hier angesehen werden, ausgewählte Sessions sind auch via YouTube ersichtlich:

Session 1: #DBVconnect - Was können wir tun?
Session 2: #TrainingZuHause - Athletiktraining mit dem Nationalteam
Session 3: What's next? - Talkrunde mit Marc Zwiebler, Fabian Roth & Kai Schäfer
Session 4: #TrainingZuHause - Tobias Wadenka zeigt Übungen
Session 5: #VereineStärken - Mit Rainer Diehl und Daniel Pacheco
Session 6: #TrainingZuHause - Mit Dirk Nötzel, Bundestrainer Jugend
Session 7: #LearnToWin - Mit Danny Schwarz und Lukas Resch
Session 8: #Positiv - Mit Tobias Wadenka
Session 9: #Para-Badminton - Mit Christopher Skrzeba, Elke Rongen & Carolin Ruth
Session 10: #TrainingZuHause - Mit Bundestrainer Christoph Schnaase
Session 11: #JWM2019fürAlle - Ableitungen für Jedermann
Session 12: #Schlagtechnik - Zentrale Elemente erkennen & erleben (John Dinesen)
Session 13: #Badmintonhüfte - MACH MIT! Gesund & fit auf dem Feld (Marcel Wilbert)
Session 14: #Badmintonplayer - Mark Lamsfuß und Marvin Seidel im Gespräch
Session 15: #Zukunft - Wie sich Verbände aufstellen können (Holger Hasse)
Session 16: #Vereinsentwicklung - Mit dem Verein an die Spitze (Heinz Kelzenberg)
Session 17: #OWZ - Optimalen Wettkampfzustand herstellen (Moritz Anderten)
Session 18: #Techniktraining - Badminton einfach vermitteln (Lukas Dieckhoff)
Session 19: #Karriere - Profibadminton, Förderung & Zukunftsperspektiven (Isabel Herttrich)
Session 20: #zurückindieHalle - Den "mit Abstand" besten Wiedereinstieg schaffen
Session 21: #Siegermentalität - Willensstärke entwickeln (Ingo Kindervater)
Session 22: #Nachwuchsstars - Leben im Nachwuchsleistungssport (Leona Michalski & Antonia Schaller)
Session 23: #Badmintonschulter - Übungen für die Praxis (Marcel Wilbert)
Session 24: #Regeneration - Mehr als nur Eistonne (PD Dr. med. Anne Hecksteden & Hannes Käsbauer)
Session 25: #Doppeltaktik - Spielanalyse / Aus dem Topbereich lernen (Diemo Ruhnow)

Für eine korrekte Darstellung des Konferenz-Tools empfehlen wir die Browser Chrome oder Firefox zu verwenden.

Die kommende Session (Mittwoch, 29.07.2020) mit Bundestrainer Diemo Ruhnow (#Doppeltaktik) wird über nachfolgendem Direktlink übertragen. 

Die Themen und Gäste der kommenden Session sind:

  • Mittwoch, 29.07.2020; 18:30 - 19:15 Uhr: #Doppeltaktik: Spielanalyse / Aus dem Topbereich lernen mit Bundestrainer Diemo Ruhnow

Unter diesem Link erhält man einen direkten Zugang zum Onlineportal RACKETMIND inkl. den Live-Sessions.

"Uns alle bewegt die aktuelle Situation mit all ihren Auswirkungen derzeit sehr. Wir haben deshalb gemeinsam eine kleine Idee schnell wachsen lassen und wollen allen Badmintonbegeisterten, insbesondere Spielern & Trainern, ein Angebot machen, die Zeit zu Hause mit Themen und Inhalten rund um den Badmintonsport zu nutzen. Die Planungen laufen auf Hochtouren und wir möchten zu allen Themen Experten aus allen Bereichen mit einbeziehen. Ein großer Dank geht dabei an alle Mitwirkenden bis hierher, im Besonderen Diemo Ruhnow, Lukas Dieckhoff, Dominik Meyer und Tobias Wadenka", spricht Hannes Käsbauer, Referatsleiter Lehre & Ausbildung im DBV.

„DBV-WEBminton möchten wir weiter ausbauen, indem wir auch zukünftig in regelmäßigen Abständen berichten, informieren und diskutieren! Das ist uns sehr wichtig", ergänzt Käsbauer.

Uns alle bewegt die aktuelle Situation mit all ihren Auswirkungen derzeit sehr. Wir haben deshalb gemeinsam diese kleine Idee schnell wachsen lassen

Hannes Käsbauer

Start von DBV-WEBminton war am Mittwoch, 25. März 2020. Sobald die Planungen final abgeschlossen sind, werden zu den Live-Sessions (Zeit, Referenten/Gäste, Themen) hier auf badminton.de und auf Racketmind konkrete Informationen folgen und laufend aktualisiert.

#DBVconnect #StayAtHome

]]>
National
news-2027Sat, 25 Jul 2020 11:30:15 +0200Die erfolgreichsten Badminton-Olympionikenhttps://www.badminton.de/news/badminton/die-erfolgreichsten-badminton-olympioniken/Eigentlich hätten am heutigen Samstag die Badminton-Wettbewerbe der Olympischen Spiele 2020 in Tokio beginnen sollen. Durch den weltweiten Ausbruch des Coronavirus war eine Verschiebung ins Jahr 2021 unausweichlich geworden.Am 30. März teilte das IOC den konkreten Nachholtermin mit: vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 soll Olympia nachgeholt werden. Übrigens wurde ebenfalls beschlossen, dass die Spiele auch im nächsten Jahr den Titel „Olympia 2020“ behalten und nicht in „Olympia 2021“ umbenannt werden sollen. 

Badminton ist seit dem Jahr 1992 eine olympische Sportart. Bei den sieben Olympischen Spielen wurden insgesamt 106 Medaillen (34 x Gold, 34 x Silber und 38 x Bronze) an 130 Badmintonspieler aus elf Ländern vergeben.

Wir werfen einen Blick auf die erfolgreichsten Badmintonspieler bei Olympischen Spielen:

Gao Ling (China) - Vier Medaillen

Olympia-Teilnahme: Sydney 2000, Athens 2004, Beijing 2008

Die Chinesin Gao Ling ist die erfolgreichste Badmintonspielerin bei Olympischen Spielen. Mit Partner Zhang Jun holte die vierfache Weltmeisterin in den Jahren 2000 und 2004 die Goldmedaille im Mixed. Hinzukommen noch je einmal Silber (2004) und Bronze (2000) im Damendoppel.

Fu Haifeng (China) - Drei Medaillen

Olympia-Teilnahme: Athens 2004, Beijing 2008, London 2012, Rio 2016

Die chinesische Doppel-Ikone Fu Haifeng konnte drei Medaillen gewinnen. Mit seinem Stammpartner Cai Yun krönte er sich 2012 und 2016 zum Olympiasieger im Herrendoppel. 2008 im eigenen Land holten beide die Silbermedaille. 

Zhang Nan (China) - Drei Medaillen

Olympia-Teilnahme: London 2012, Rio 2016

Der vierfache Weltmeister Zhang Nan gewann 2012 (im Mixed mit Zhao Yunlei) und 2016 (im Herrendoppel mit Fu Haifeng) die Goldmedaille. 2016 gab's zudem mit  Zhao Yunlei Bronze im Gemischten Doppel.

Zhao Yunlei (China) - Drei Medaillen

Olympia-Teilname: London 2012, Rio 2016

Die fünffache Weltmeisterin Zhao Yunlei holte insgesamt drei Medaillen bei zwei Olympischen Spielen. Bei ihrem Debüt 2012 in London holte sie zwei Goldmedaillen. Vier Jahre später konnte sie mit Zhang Nan noch einmal die Bronzemedaille im Mixed gewinnen.

Kim Dong Moon (Korea) - Drei Medaillen

Olympia-Teilnahme: Atlanta 1996, Sydney 2000, Athens 2004

Doppel-und Mixed-Ikone Kim Dong Moon gewann 1996 in den USA mit Partnerin Gil Young Ah die Goldmedaille im Gemischten Doppel. Gegner im Finale waren sein Mentor Park Joo-bong und seine spätere Ehefrau Ra Kyung-min. Vier Jahre später holte er in Sydney die Bronzemedaille im Herrendoppel, in Athen 2004 gewann er mit Ha Tae Kwon im Herrendoppel seine zweite Goldmedaille.

Gil Young Ah (Korea) - Drei Medaillen

Olympia-Teilnahme: Barcelona 1992, Atlanta 1996

Die Koreanerin gewann bei der Badminton-Premiere 1992 Bronze mit Shim Eun Jung und vier Jahre später holte sie die Goldene im Mixed und Silber im Damendoppel.

Lee Chong Wei (Malaysia) - Drei Medaillen

Olympia-Teilnahme: Athens 2004, Beijing 2008, London 2012, Rio 2016

Lee Chong Wei stand drei Mal in Folge bei Olympischen Spielen im Endspiel. 2008 und 2012 unterlag er jeweils Lin Dan, 2016 musste er sich Chen Long geschlagen geben, nachdem er im Halbfinale seinen Rivalen Lin Dan bezwingen konnte.

]]>
International
news-2026Thu, 23 Jul 2020 12:49:38 +0200Aktionstag „Jugend trainiert“ – gemeinsam bewegenhttps://www.badminton.de/news/badminton/aktionstag-jugend-trainiert-gemeinsam-bewegen/Mit großem Bedauern musste die Deutsche Schulsportstiftung (DSSS) am 20. Mai nach der Absage des Frühjahrsfinales auch die Absage des Herbstfinales von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics bekanntgeben. Infolgedessen wurde eine Expertenrunde berufen, die in beratender Funktion zu den Perspektiven des Wettbewerbs in und nach der Corona-Pandemie Ideen entwickeln und an deren Umsetzung mitwirken soll.

Als zentrales Element für die unmittelbare Zeit nach den Sommerferien wurde ein deutschlandweiter dezentraler Aktionstag „Jugend trainiert“ – gemeinsam bewegen vorgeschlagen. Die Kommission Sport der Kultusministerkonferenz hat auf ihrer Sitzung vom 26.06.2020 der Durchführung eines solchen Aktionstages einstimmig zugestimmt, sofern die länderspezifischen bzw. regionalen Gegebenheiten unter den Bedingungen des Infektionsschutzes dies zulassen.

Da auch zu Beginn des Schuljahres 2020/21 mit weiteren deutlichen Einschränkungen des Schulsports, einschließlich des Wettbewerbs „Jugend trainiert“ zu rechnen ist, soll mit dem Aktionstag am 30. September 2020 ein nachhaltiges Signal für die Notwendigkeit von Bewegung, Sport und Spiel im schulischen Alltag auch in der Zeit von Corona-Einschränkungen gesetzt werden.

Idealerweise kann durch den Aktionstag zudem die Kooperation zwischen den Schulen und Vereinen bzw. Verbänden wiederbelebt oder neu angeregt werden.

Derzeit werden Rahmenbedingungen erarbeitet, nach denen der Aktionstag an den Schulen ausgestaltet werden kann. Als inhaltliche Anregung dient unter anderem das Konzept der „Bewegten Pause“ und die Initiative „DSV on tour“, wobei den Schulen keine Vorgaben bei der Umsetzung des Aktionstages vor Ort gemacht werden sollen.

Die Schulen sollen sich mit offenen und kreativen Bewegungsangeboten während einer Pause oder Unterrichtsstunde an diesem Aktionstag unter Einhaltung der lokalen Abstands- und Hygieneregeln beteiligen und dies öffentlichkeitswirksam dokumentieren.

Alle Informationen (Anmeldung und Teilnahme) zum Aktionstag gibt es im Dokument (.pdf) weiter unten auf dieser Seite.

Für alle weiteren Nachfragen steht die Geschäftsstelle der Deutschen Schulsportstiftung zur Verfügung.

Kontakt:

Deutsche Schulsportstiftung
Geschäftsstelle im Olympiapark Berlin
Hanns-Braun-Straße /Adlerplatz
14053 Berlin
Tel: (030) 370 273 40
E-Mail: aktionstag(at)jugendtrainiert.com 

]]>
National
news-2025Wed, 22 Jul 2020 10:46:55 +0200SaarLorLux Open 2020: Planung in Ungewissheithttps://www.badminton.de/news/badminton/saarlorlux-open-2020-planung-in-ungewissheit/Die Organisatoren der SaarLorLux Badminton Open 2020 (27. Oktober bis 1. November) stehen bei der Turniervorbereitung vor großen Fragezeichen.Die Planungen von größeren Veranstaltungen gestaltet sich in Zeiten der Corona-Pandemie durchaus kompliziert. Handelt es sich dabei um eine internationale Sportveranstaltung mit knapp 200 Athleten aus aller Welt und hunderten von Zuschauern, wird es richtig kompliziert. Auch die Organisatoren der vom 27. Oktober bis 1. November angesetzten SaarLorLux Badminton Open in der Saarbrücker Saarlandhalle stehen vor einer Mammutaufgabe. Vom Ausfall des BWF Tour Super 100 Turniers bis hin zur Aufstockung in eine höhere Turnier- Kategorie ist alles möglich.

Wie in nahezu allen Sportarten fanden im internationalen Badminton seit März dieses Jahres aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie keine Turniere mehr statt. Aktuell ist seitens des Badminton Weltverbandes (BWF) eine Fortsetzung des internationalen Turnierkalenders ab September geplant. Doch an der tatsächlichen Umsetzung dieser Planung gibt es begründete Zweifel: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir im September wieder in Asien Turniere spielen werden. In manchen Ländern kann noch nicht normal trainiert werden und ich glaube nicht, dass hierfür bis September eine faire Lösung gefunden wird", erklärt Nationalspieler Marvin Seidel.

Auch für die von 27. Oktober bis 1. November angesetzten SaarLorLux Badminton Open in Saarbrücken gibt es noch keine Planungssicherheit. Turnierdirektor Frank Liedke ist jedoch optimistisch, dass das Traditionsturnier unter Auflagen stattfinden kann: „So wie es aktuell aussieht, können wir das Turnier ausrichten. Aber natürlich gibt es noch sehr viele Fragezeichen und große Ungewissheit. Wir bereiten uns auf alle Szenarien vor.“

Diese Szenarien sind vielfältig. Zum aktuellen Zeitpunkt könnte das Turnier von Seiten der Ausrichter stattfinden. Dabei gäbe es sogar die Möglichkeit, bis zu 500 Zuschauer in der Saarlandhalle zu begrüßen. Bis zum 27. Oktober kann jedoch noch einiges passieren. „Wir wissen nicht, wie sich die Situation hier in Deutschland und weltweit entwickeln wird. Deshalb bereiten wir uns vor, optimieren ständig unser Hygienekonzept und halten uns alle Optionen offen“, erklärt Frank Liedke und fügt hinzu: „Ein Turnier ohne Zuschauer wäre besonders wegen der tollen Atmosphäre in der Saarlandhalle sehr schade. Aber auch dieses Szenario ist denkbar.“

Die rückläufigen Fallzahlen in Deutschland machen Mut. Am 18 Juli 2020 waren laut Gesundheitsministerium 33 Menschen im Saarland mit dem Coronavirus infiziert. Doch nicht nur die Entwicklungen in der Region spielen für die SaarLorLux Open eine Rolle. Bei einem internationalen Spitzenturnier mit Teilnehmern aus über 30 Ländern muss die globale Lage der Corona-Pandemie betrachtet werden. „Der Weltverband wird diese Entwicklung genau beobachten und dann eine Entscheidung treffen, mit der wir arbeiten müssen. Uns bleibt nur, uns bestmöglich vorzubereiten. Alles weitere müssen wir abwarten“, weiß der Turnierdirektor.

Aufstockung statt Ausfall?

Während die Durchführung der SaarLorLux Open 2020 noch auf der Kippe steht, wird an anderer Front sogar über eine kurzfristige Aufstockung des BWF Tour Super 100 Turniers diskutiert. „Aufgrund der vielen Ausfälle von hochklassigen Turnieren haben wir vom Weltverband die Anfrage bekommen, das Turnier in diesem Jahr in der Kategorie BWF Tour Super 300 auszurichten. Wir sprechen dabei von einem Preisgeld von 170.000 statt 90.000 US-Dollar“, verrät Liedke. Eine Aufstockung würde neben einem höheren finanziellen Aufwand auch mit einem attraktiveren Teilnehmerfeld einhergehen. „Wir stehen im ständigen Austausch mit dem Weltverband. Da wir hier jahrelang Grand Prix Gold Turniere ausgerichtet haben, traut man uns den organisatorischen Mehraufwand auf jeden Fall zu“, gibt sich der Turnierdirektor selbstbewusst.

Also statt Ausfall nun sogar eine Aufstockung des Turniers? Auch hier kann der Turnierdirektor noch keine endgültige Aussage treffen: „Wir müssen abwarten. Natürlich hoffen wir, ein hochklassiges Turnier vor möglichst vielen Zuschauern ausrichten zu können. Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten haben dabei aber höchste Priorität. Wir werden sehen, wohin die Reise geht“, erklärt Liedke.

]]>
National
news-2024Tue, 21 Jul 2020 10:49:07 +0200Ausbildung zum C-Trainer-Leistungssport in Hessenhttps://www.badminton.de/news/badminton/ausbildung-zum-c-trainer-leistungssport-in-hessen/Die nächste C-Trainer-Ausbildung in Hessen soll vorbehaltlich der Covid19-Pandemie und evtl. erneuten Kontaktbeschränkungen mit einem Wochenlehrgang vom 07.09. – 11.09.2020 in der Sportschule Frankfurt starten. Dieser erste Ausbildungsabschnitt ist vor allem sportartunspezifisch und stellt eine Art Grundausbildung dar. Daran schließen sich weitere sechs badmintonspezifische Wochenendlehrgänge und das Prüfungswochenende an.

In diesem Jahr findet noch ein weiterer Wochenendlehrgang am 28./29. November 2020 statt, die anderen Termine liegen in der ersten Jahreshälfte 2021:

2. LG WE: Januar 2021
3. LG WE: Februar 2021
4. LG WE: März 2021
5. LG WE: Mai 2021
6. LG WE: Juni 2021

Prüfung: 03.- 05. September 2021

Die genauen Termine werden erst in Kürze festgelegt, da wir im Sinne der Teilnehmenden den Rahmenterminplan berücksichtigen wollen. Die Orte hierfür werden zusammen mit den Teilnehmern festgelegt.

Die Lehrgangsgebühr beträgt 450,- €. Darin enthalten sind die Unterkunft und Vollverpflegung während des Wochenlehrgangs in der Sportschule in Frankfurt sowie die zahlreichen Unterrichtsmaterialien. In die C-Trainer Ausbildung integriert ist zudem die Ausbildung zum Shuttle-Time Tutor. Hierdurch entstehen keine weiteren Kosten.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt (Annahme nach Eingang der Anmeldung). Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 14.

Leiter der Ausbildung ist Bernd Brückmann (HBV-Sportdirektor).

Inhalte der Ausbildung:

Die Tätigkeit des C-Trainers/C-Trainerin-Leistungssport umfasst im Gegensatz zum C-Trainer-Breitensport vornehmlich den Bereich des leistungs- und wettkampforientierten Badmintons. Zu den hauptsächlichen Aufgabengebieten zählen die Gestaltung des Grundlagen- und Aufbautrainings im Kindes- und Jugendalter, Talentförderung sowie Anfängerschulung. Während der Ausbildung geht es darum, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Umsetzung von leistungsorientiertem Badmintontraining zu erwerben. Eine gründliche Analyse und Erarbeitung der Schlag- und Lauftechniken ist dabei ebenso wichtiger Inhalt der Ausbildung, wie die Planung, Durchführung und Auswertung von Grundlagentraining. Ebenfalls werden Themen wie z.B. Taktik, fortgeschrittene Wettkampftechniken und die Vermittlung sportartübergreifenden theoretischen Wissens zur Motivation, Kommunikation und Trainingslehre Bedeutung sein.

Anmeldeschluss: 20. August 2020

Voraussetzungen für die Anmeldung:

1. Vollendung des 17. Lebensjahres (Prüfung erst mit 18 Jahren möglich)
2. Erfahrung in der Sportart Badminton
3. Mitgliedschaft in einem dem DBV angeschlossenen Verein.

Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung:

1. regelmäßige Teilnahme am Ausbildungsprogramm (max. 3 Tage kann gefehlt werden)
2. Erste-Hilfe Schein
3. vierstündiges Praktikum bei einem B-Trainer

Anmeldung nur online auf der Homepage des Hessischen Badminton Verbands.

Die Lehrgangsgebühr ist nach Erhalt der Teilnahmebestätigung fällig und ist mit Angaben des Namens sowie des Vereins auf folgendes Konto zu überweisen

oder kann auf Wunsch durch eine Lastschrift eingezogen werden.

Postbank Frankfurt
IBAN: DE23500100600096720601
BIC: PBNKDEFFXXX

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Ausbildungsleiter Bernd Brückmann.

HBV Lehrausschuss
Bernd Brückmann
sportdirektor(at)badminton-hessen.de 

]]>
National
news-2023Fri, 17 Jul 2020 13:01:53 +0200„Der Größte aller Zeiten“ tritt abhttps://www.badminton.de/news/badminton/der-groesste-aller-zeiten-tritt-ab/In der vergangenen Woche gab der fünffache Weltmeister Lin Dan (36) sein Karriereende bekannt. Marc Zwiebler erinnert sich für badminton.de an frühe Duelle mit dem sechsfachen Sieger der YONEX German Open. Was kann man sagen, was noch nicht gesagt wurde? Er ist definitiv der größte Badmintonspieler aller Zeiten! Mein persönliches Highlight gegen Lin Dan war das Halbfinale bei den YONEX All-England im Jahr 2011, wo ich ihm zumindest einen Satz abnehmen konnte. Ich glaube, die ersten Duelle hatten wir als wir beide 15 Jahre alt waren. Damals stand er noch ein wenig im Schatten von Bao Chunlai.

"Unfassbares Ballgefühl"

Ich habe seine aggressive Spielweise und sein Temperament gemocht, obwohl er mit zunehmendem Alter dann ruhiger und überlegter gespielt hat. Neben seiner unvergleichbaren mentalen Stärke, kann ich mich noch gut an ein Duell in Japan erinnern. Wir waren beide Anfang 20. Wir hatten das Spielfeld direkt an der Klimaanlage. Meine Bälle gingen immer ca. 30 cm ins Aus und bei ihm landeten sie alle genau auf der Linie. Er hatte selbst unter schwierigsten Bedingungen ein unfassbares Ballgefühl und hat den Wind einkalkuliert, wie es nur wenige Spieler können.

Mein Lieblingsschlag von ihm war definitiv seine Rückhand-Abwehr bei einem Cross-Smash, wo er in den Ball nach vorne rein springt - anstatt sich wie alle anderen Spieler zurückzieht.

Duelle gegen Lee Chong Wei das Highlight jedes Turniers

Wir haben ein paar Mal zusammen trainiert und gegessen, allerdings ist sein Englisch leider nicht so gut. Daher hatten wir privat nur wenig Kontakt. Ich glaube, er hat dem Sport unglaublich viel gegeben und seine Duelle gegen Lee Chong Wei waren immer das Highlight eines Turniers. Auch wenn ich dabei oft Lee Chong Wei die Daumen gedrückt habe.

Ich hoffe, er ist zufrieden und stolz auf seine Karriere. Das Ende war wegen der Corona-Pandemie wohl ein wenig unglücklich. Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute!

Marc Zwiebler und Lin Dan spielten bei BWF-Turnieren als Erwachsene fünf Mal gegeneinander. Der Chinese konnte alle Duelle für sich entscheiden.

Erfolge Lin Dan
(Auswahl):

Weltmeister 2006, 2007, 2009, 2011, 2013
Olympiasieger 2008 und 2012
YONEX German Open 2004, 2005, 2007, 2011, 2012, 2016
YONEX All-England Open 2004, 2006, 2007, 2009, 2012, 2016

]]>
International
news-2022Thu, 16 Jul 2020 22:09:25 +0200Skills fürs Leben: Was macht eigentlich Oliver Roth?https://www.badminton.de/news/badminton/skills-fuers-leben-was-macht-eigentlich-oliver-roth/Unter dem Motto „Skills fürs Leben durch Badminton – was macht eigentlich ...?“ stehen in diesem Jahr mehrere ehemalige Weltklassespielerinnen und -spieler des DBV im Fokus. Diemo Ruhnow, der leitende Bundestrainer Doppel/Mixed im DBV, sprach für das Projekt mit Oliver Roth, Vize-Europameister im Herrendoppel 2012 und Mannschafteuropameister 2013.

Mittlerweile ist der 34-jährige Roth als Staatsanwalt tätig und erzählt im Interview von den Herausforderungen und Perspektiven, die mit einer Karriere im Leistungssport verbunden sind. 

2013 bei den YONEX German Open hast Du Dich aus der Nationalmannschaft und vom Bundesstützpunkt verabschiedet. Was hast Du seitdem gemacht und wie hat sich dein Alltag verändert?
Oliver Roth: Relativ schnell hat sich mein Alltag radikal verändert. Nach den YONEX German Open am Freitag hab ich am Montag mit der Vorbereitung auf das juristische Staatsexamen begonnen. Das heißt von sechs Stunden Training am Tag ging es dann sechs bis acht Stunden an den Schreibtisch. Im März 2015 hab ich das 1. Staatsexamen geschrieben, in der Folge bin ich in das zweijährige Referendariat gegangen und nach dem 2. Staatsexamen sowie der mündlichen Prüfung hab ich im Februar 2018 bei der Staatsanwaltschaft angefangen.

Was machst Du dort genau?
Roth: Im Moment beschäftige ich mich mit Strafverfahren aus dem Verkehrs- und Jugendstrafrecht und hier mit einem breiten Spektrum: Von fahrlässigen Tötungen über illegale Autorennen und Drogendelikten bis hin zu Körperverletzungen. 

Nochmal zurück zum Studium – den letzten Teil Deines Studiums hast Du dann nach der Leistungssportkarriere gemacht?
Roth: Genau. Mit dem Start meines Trainings in Saarbrücken habe ich mich gleichzeitig für das Jurastudium eingeschrieben. Nach zehn Semestern war ich dann scheinfrei und hatte die Berechtigung, das 1. Staatsexamen zu schreiben, was allerdings mit der Olympiaqualifikation für London 2012 kollidierte. In der Zeit war mit klar, dass es mit der Vorbereitung auf das Staatsexamen unrealistisch ist, weil ich viel auf Turnieren unterwegs sein würde und hab es dann für das Jahr auf Eis gelegt.

Also hast Du das komplette Studium bis zur Olympia-Quali sozusagen durchgeboxt? 
Roth: Ja, es war zum Start des Studiums noch eine andere Zeit. Ich stand noch nicht so im Fokus. Die Trainer hatten mir damals zwar von der Kombination Jura und Leistungssport abgeraten, aber letztendlich meine Entscheidung akzeptiert. Es gab auch noch keine Laufbahnberatung, die kam erst später dazu. Es war teilweise schon sehr stressig, weil es viele Prüfungen gab, die ich alle mitgeschrieben habe. Ich hatte da noch nicht die Ahnung und war noch nicht mit der letzten Entschiedenheit, das Studium zu strecken, sondern hab es wie ein normaler Student durchgezogen.

Heißt aber auch zwei Jobs auf einmal durchgeführt – Vollzeitstudent und Leistungssport. Wie war das für Dich?
Roth: Ich bin normal ins Training gegangen. Außer freitags hatten wir jeweils zwei Einheiten. Ich bin in der Früh ins Training gegangen, danach in die Mensa und hab dann in der Bibliothek bis zur Abendeinheit gelernt. Ich war keiner, der bei Vorlesungen anwesend war. Die Pflichtveranstaltungen, insbesondere die Kleingruppen, habe ich natürlich besucht – die konnte man relativ frei legen. In den Prüfungsphasen hab ich noch am Abend ein bis zwei Stunden drangehängt. 

Wenn Du jetzt zurückschaust auf den sportlichen Teil Deiner Karriere, vermisst Du den Leistungssport und wenn ja, was genau? 
Roth: Ich schaue nach wie vor sehr gerne auf die Zeit zurück. Sie hat mir wahnsinnig viel Spaß und Freude bereitet, nicht zuletzt durch das sehr gute Umfeld und auch die Jungs, mit denen ich zusammen trainiert habe. Das hat einfach gepasst. Mit den Turnieren, dem vielen Reise und gerade als es auch sportlich interessanter wurde, war es eine sehr spannende Zeit. Wenn ich mein Leben heute betrachte, drei Kinder und diesen Job, kann man nicht sagen, dass  ich irgendwas falsch gemacht hätte. Ich bin überzeugt, dass ich sicherlich auch noch schöne Jahre in Saarbrücken gehabt hätte, aber ich bereue weder das eine noch das andere.

Es ist ja eine andere und besondere Karriere, die Du jetzt als Staatsanwalt eingeschlagen hast – welche Qualitäten sind in Deinem Job gefordert, wie kommt da vielleicht auch Deine Leistungssportkarriere zum Tragen?
Roth: Die Staatsexamen in Jura sind nicht die einfachsten. Vor allem ist die Note sehr entscheidend. Ich war es schon gewohnt, durch unangenehme Phasen zu gehen, war sehr zielstrebig und ehrgeizig. Ich wusste einfach, dass ich diese Noten haben und in den Staatsdienst kommen will. In der Zeit habe ich dem alles untergeordnet. Das ist im Leistungssport ja nichts anderes. Derjenige, der den letzten Schritt geht, wird dann auch oben stehen. Es gibt zwar auch immer den, der es einfach drauf hat. Das ist aber nicht unser Maßstab. Wir können uns nicht an den Genies wie Lin Dan oder Roger Federer orientieren. Wir müssen schauen, dass wir solche Leute in 99 Prozent der Fälle eben nicht haben. Und das galt für mich im Sport, das galt für mich auch im Jura. Da wurde mir nichts geschenkt, sondern ist alles hart erarbeitet – und da hat der Sport mir schon sehr geholfen.   

Viele junge Spieler biegen vor der Entscheidung Leistungssport oder Studium bzw. Ausbildung oft ab. Wie war es damals für Dich?
Roth:
Diese Thematik hat sich eigentlich nicht gestellt. Ich hatte eher familiäre Spannungen, da meine damalige Freundin und jetzige Frau hier in Bayern sehr verwurzelt ist. Wir waren auch noch nicht lange zusammen als die Entscheidung anstand, nach Saarbrücken zu gehen. Nach vielen Gesprächen mit meinem damaligen Trainer Manfred Ernst und meiner Frau haben wir uns dann entschieden, den Schritt zusammen zu gehen. Außer Frage stand, dass ich nebenbei studiere. 

Du hattest eben schon die Parallelen zwischen Studium und dem Leistungssport. Was braucht man speziell im Seniorenbereich, vielleicht auch im Gegensatz zum U19-Bereich, um erfolgreich zu sein?
In erster Linie ist tagtäglich harte und disziplinierte Arbeit gefordert, während im Jugendbereich vielleicht oft der talentierteste, der mit der schönsten Technik oder dem besten Schlägen gewinnt. Im Erwachsenenbereich erkennt man dann schnell, dass es erstmal darum geht, sich körperlich auf die Belastungen einzustellen und sich dann „den Arsch aufzureißen“. Es gibt immer mal Ausnahmen, aber zu 95 Prozent ist das der Fall. Wenn ich mir die Leute anschaue, die das mit mir durchgezogen habe: Ingo Kindervater, Johannes Schöttler und Michael Fuchs zum Beispiel – das sind alles Leute, die sich das erarbeitet haben. Man sieht dann, dass es nicht mehr funktioniert mit dem, was Dir Gott gegeben hat, sondern man muss für Erfolge arbeiten. Und so ist es ja überall, später im Job auch. Wenn man voran kommen will, geht es darum, hart zu arbeiten, sich neue Fähigkeiten anzueignen und eben nicht zu sagen: dass gestern Erlernte bringt mir für morgen auch noch etwas. Die Einstellung, die man im Leistungssport lernt und mitbekommt ist hilfreich für das spätere Leben, davon bin ich überzeugt.

Beleuchten wir einmal den finanziellen Aspekt – dies ist ja für Spieler nach der Jugend und oft für deren Eltern ein wichtiger. Man hat ja oft das Bild, Badminton als Beruf und innerhalb dieser Leistungssportkarriere ist wenig lukrativ. Wie war das für Dich?
Roth:
Ich hab damals bereits zu Beginn eine Förderung der Sporthilfe bekommen. Man hat in der Regel einen Schlägersponsor, der ein bisschen was zahlt und einen Verein, der die Turniere übernehmen kann. So war es bei mir am Anfang. Vielleicht bleibt Dir am Ende noch etwas übrig, vergleichbar mit einem Studentenjob, den man fürs Studium zum Leben braucht. Aber später und im Laufe der Jahre wurde es dann bedeutend mehr. Letztendlich kann man als Badmintonspieler, der nebenbei noch studiert einfach sehr, sehr gutes Geld verdienen. Das muss man einfach so sagen. Ein Student, der einfach nur studiert, wird so viel Geld mit Nebenjobs niemals verdienen können. Natürlich bringt der Leistungssport auch Entbehrungen, aber finanziell gesehen, steht man gut da in dieser Zeit.

Ja, interessant. Da ist ja oft ein konträres Bild vorhanden. Schauen wir nochmal auf Deine gesamte sportliche Karriere zurück, an welche Momente denkst Du Dich gerne zurück?
Roth: Es sind natürlich zum einen die sportlichen Erfolge, an die man auch heute noch denkt. Die bleiben einem natürlich in Erinnerung. Der Ablauf des Turniers, in welchem Hotel waren wir, wie war die Situation – das ist einfach noch unglaublich präsent, obwohl es ja auch schon 8 Jahre her ist. Dann aber auch die Teamevents. Thomas Cup zum Beispiel, wo man mit den Jungs unterwegs ist, geile Spiele hat und eine unglaubliche Atmosphäre in Asien erlebt und eben das Drumherum auch noch stimmt. Zuletzt, gerade wenn ich an Saarbrücken zurückdenke, sind es auch so Kleinigkeiten, oft alltäglich Dinge, wie die Fahrt mit dem Roller zum Training – schöne Erinnerungen, die einem immer wieder kommen.

Mal angenommen, du wärst nochmal 18. Würdest Du Dich wieder so entscheiden?
Roth:
Ja, ich würde es nochmal so machen, das steht außer Frage. Ich würde versuchen mir für den Start schon einen strukturierteren Plan zurechtzulegen und besser informiert zu sein über alle Abläufe. Was bedeutet das alles, was kommt auf mich zu – ich bin ja relativ blauäugig reingegangen. 

Das wäre dann auch schon Dein Rat an junge Spieler?
Roth: Ja genau, sich gut informieren, was kommt auf mich zu in Kombination mit dem Studium? Am besten auch mit Spielern reden, die das schon hinter sich haben und auch im Vergleich ohne Leistungssport. Dann kann man abwägen, ob das für einen individuell leistbar ist. 95 Prozent der Studiengänge, das zeigt ja die Vergangenheit, sind mit dem Leistungssport kombinierbar, also ohne weiteres – es heiß eben „Arsch aufreißen“.

]]>
Interview
news-2021Thu, 16 Jul 2020 14:04:03 +0200Achim Riedel verstorbenhttps://www.badminton.de/news/badminton/achim-riedel-verstorben/Mit großer Betroffenheit hat das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) die Nachricht aufgenommen, dass Achim Riedel am 5. Juli 2020 nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstorben ist.

Nicht allein aufgrund seiner herausragenden fachlichen Kompetenz und der Fähigkeit, selbst äußerst komplexe juristische Sachverhalte für Laien verständlich zu erläutern, sondern auch wegen seiner besonnenen Art fungierte der ehemalige Präsident des Arbeitsgerichtes Berlin mehr als 20 Jahre – seit dem 3. Juni 2000 – als Vorsitzender des DBV-Verbandsgerichts. Zuvor war er bereits seit 1974 als Beisitzer in diesem Gremium ehrenamtlich tätig.

In seinem Landesverband, dem Badminton-Verband Berlin (heute Badminton-Verband Berlin-Brandenburg), engagierte sich Achim Riedel bis 1996 knapp 30 Jahre als 2. Vorsitzender. 

Überall, wo er wirkte, gestaltete Achim Riedel Entwicklungen maßgeblich mit und erwarb sich ein hohes Ansehen. So wurde der Berliner, der dem SC Siemensstadt als Mitglied angeschlossen war, auch im Badmintonbereich mit zahlreichen hohen Auszeichnungen bedacht: 

Der Badminton-Landesverband verlieh ihm 1980 die Ehrennadel in Gold, der Deutsche Badminton-Verband zeichnete Achim Riedel im Jahr 1998 mit der Ehrennadel und 2005 mit der Ehrenplakette aus. Zudem erhielt er im Jahr 2002 das Diplom des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). 

Das Mitgefühl aller Verantwortlichen im DBV gilt Achim Riedels Ehefrau, seinen Kindern und seinen Enkelkindern. „Mich hat die Nachricht von Achim Riedels Tod mit großer Trauer erfüllt. Er hat den Badmintonsport in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten in besonderer Weise mitgeprägt und wurde nicht allein wegen seines Fachwissens, sondern auch als Mensch enorm geschätzt. In den fast 30 Jahren, die ich Achim Riedel kennen durfte, war er mir nicht nur ein stets objektiver Ratgeber, ich habe ihn auch als guten Freund betrachtet. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, sagte DBV-Präsident Thomas Born bewegt. 

Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.

]]>
National
news-2020Thu, 16 Jul 2020 13:24:07 +0200DBV-Leitfaden für gendersensible Sprachehttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-leitfaden-fuer-gendersensible-sprache/Was wir lesen und hören, beeinflusst u. a. unser Denken und unsere Wahrnehmung und wirkt sich darauf aus, wie wir bestimmte Sachverhalte bewerten. Agieren wir in unserer Kommunikation geschlechtersensibel, leisten wir einen Beitrag dazu, alle Menschen gleichermaßen zu berücksichtigen und gleichermaßen anzusprechen – sodass niemand ausgeschlossen wird. DBV-Pressesprecherin Dr. Claudia Pauli hat vor diesem Hintergrund einen Leitfaden erstellt, welcher Tipps, Vorschläge/Empfehlungen und Beispiele beinhaltet, wie es gelingen kann, alle Geschlechter wertschätzend und respektvoll anzusprechen.

Der Leitfaden kann hier als pdf-Datei (Version 1, Stand: 09.07.2020) heruntergeladen werden.

]]>
Sportpolitik
news-2018Fri, 10 Jul 2020 15:01:31 +0200Dennis Mao möchte seine Begeisterung teilenhttps://www.badminton.de/news/badminton/dennis-mao-moechte-seine-begeisterung-teilen/Im Rahmen des DBV-Teilprojekts „Warum ich Badmintontrainer bin? Weil es mich begeistert!" (DOSB-Projektiniative TrainerInSportdeutschland) stellen wir engagierte Badmintontrainer aus ganz Deutschland vor. Dennis Mao ist ein engagierter und detailverliebter junger Trainer aus dem bayerischen Badminton-Bezirk Oberbayern. Derzeit ist er beim ESV München tätig und begeistert hier seine Jugend- und Erwachsenengruppen mit Einsatz und Leidenschaft. Egal, ob Profi oder Anfänger, wenn die Motivation und Einstellung des Athleten stimmt, gibt Dennis alles, was er als Trainer zu bieten hat.

Mit Dennis Mao sprach Michael Clemens.

Warum ist Badminton die beste Sportart für Dich?

Badminton verbindet eine Vielzahl an Faktoren, die mir gefallen. Zum einen ist die Sportart geprägt durch Ästhetik, Dynamik, zum anderen ist sie stets schnell, aufregend und facettenreich. Daneben schätze ich die tolle und hilfsbereite Gemeinschaft.

Wie hat sich Badminton in deinem Leben manifestiert?
Mein Vater ist ein großer Badmintonfan, der mir schon früh den Schläger in den Schoß gelegt hat. Mit neun Jahren habe ich im Bundesligaverein TSV Neuhausen-Nymphenburg angefangen, Badminton zu spielen. In den darauffolgenden Jahren habe ich drei Vereinswechsel durchlaufen und bin jetzt seit längerem beim ESV München gelandet. Die Sportart erfüllt, begeistert und gleicht mich aus und ist seither Hauptbestandteil meiner Freizeit.

Arbeit, Training und Privatleben, wie bekommst Du das unter einen Hut?
Ich profitiere sehr von den engagierten und badmintonbegeisterten Menschen um mich herum. Sie entlasten und unterstützten mich, wo es nur geht, was die Sache deutlich leichter macht. Zudem ist meine Freundin im gleichen Verein und ebenso badmintonverrückt wie ich.

Wann hast Du angefangen dich für das Trainer-Dasein zu interessieren?
Mit 17 Jahren habe ich aus eigenem Antrieb die C-Trainerausbildung abgeschlossen. Knapp zehn Jahre später den B-Trainer und hoffentlich in den nächsten Jahren die Möglichkeit zur A-Lizenz. Weiter- und Fortbildungen bereiten mir Spaß.

Hast Du eine*n Mentor*in? Wer hat Dich geprägt?
Ich kann mich gar nicht auf eine Person festlegen. Mehrere Trainerfiguren haben stetig meine Leidenschaft für den Sport und die Vermittlung geschürt. Die Person die mich am längsten als Spieler und Trainer begleitet ist Nigel Devereux.

Warum bist Du Trainer? Was bedeutet die Tätigkeit für Dich?
Ich liebe die Sportart Badminton und möchte hierfür meine Begeisterung teilen und verteilen. In Zukunft hoffe ich auf eine steigende Popularität der Sportart in Deutschland.

Kannst Du uns drei Dinge sagen, die du als Trainer über dich selbst gelernt hast?
Dass ich sehr detailgetreu arbeite, Leistung nicht gleich Spaß ausschließt und die Community im Badminton einfach nur Klasse ist.

Was willst Du in jedem Fall all Deinen Athleten mitgeben, was ist Dein Steckenpferd?

Egal, ob Anfänger oder Profi, wenn die Einstellung stimmt, gebe ich dir meine 120%!

Was war Deine bisher emotionalste positive Erfahrung als Trainer?
Als ich meine ersten Trainerversuche beim BC München gestartet habe, hatte ich einen Athleten, der noch nicht lange Badminton spielte. Nach ein paar Wochen Training durfte er seine erste Bezirksrangliste spielen und kam dort durch enormen Einsatz bis ins Finale. Sein Wille war einfach nur faszinierend und zeigt mir, dass auch kleine Erfolge sehr wichtig und emotional sein können.

Was ist Deine Geheimwaffe, um Athleten zu aktivieren?
In der konkreten Trainingssituation achte ich darauf stets zu motivieren und positives Feedback zu geben, ab und an muss man auch mal strenger sein.

Wodurch erhältst Du hohe Akzeptanz und Respekt bei Deinen Athleten?

Meine Trainingsgruppen schätzen die enge und persönliche Bindung zu Ihnen. Zudem verstehen sie meinen Einsatz als die 100%, die ich Ihnen geben kann.

Ich schicke mein Kind zu Dir ins Training, was hat es zu erwarten?
Dein Kind wird schwitzen, Spaß haben und ans eigene Limit kommen.

Dennis erzählt abschließend im Gespräch von seinen Visionen im Verein, Privatleben und Badmintondeutschland:

Deine zukünftige Planung Trainer und Beruf?
Nach meiner Promotion zieht es mich in die Wirtschaft. Eine Karriere als Trainer im Leistungssport kann ich mir nicht vorstellen, ich denke, dass meine Leidenschaft durch die Berufung verloren gehen würde. Badminton soll aber weiterhin den größten Bestandteil meiner Freizeit darstellen.

Wo steht Dein Verein in fünf Jahren?
Die Message meines Vereines ist, unabhängig von Hobby oder Leistungsausrichtung qualitativ hochwertiges Training anzubieten. Diesen Gedanken möchte ich weiterhin verfolgen und den Breitensport weiter ausbauen.

Was muss in Badmintondeutschland deiner Meinung nach verbessert werden, um langfristig international mehr Erfolg in der Sportart zu haben?

Ich denke, es gibt viele Bereiche, in denen Badmintondeutschland hinterherhinkt. Was mich am meisten international begeistert ist die Ruhe, Gelassenheit und die damit verbundene Kreativität und der Spielwitz anderer Nationen. Das vermisse ich im deutschen Spiel.

Dennis Mao hat vor kurzem auch eine BBV-Live Session mitgemacht.

]]>
National
news-2017Thu, 09 Jul 2020 13:07:26 +02001. BL: Pistorius peilt beim BCB den nächsten Schritt anhttps://www.badminton.de/news/badminton/1-bl-pistorius-peilt-beim-bcb-den-naechsten-schritt-an/Bundesligist 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim verpflichtet 25-jährigen Nationalspieler Johannes Pistorius vom TSV Freystadt. Seit Sommer 2014 lebt Johannes Pistorius bereits in Saarbrücken. Ab nächster Saison wird der 25-jährige gebürtige Bayer dann auch für den dort ansässigen Badminton-Bundesligisten und Serienmeister der letzten Jahre zum Schläger greifen. Doppelspezialist Pistorius verlässt seinen Heimatverein TSV Freystadt, der sich nach der Corona-bedingt abgebrochenen Spielzeit aus der Bundesliga zurückgezogen hat, und wechselt zum 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim. „Es kam für mich bei aller Vereinstreue nicht in Frage, in der Regionalliga aufzuschlagen“, nennt der BCB-Neuzugang einen wichtigen Punkt, warum er seinem langjährigen Verein aus Bayern jetzt den Rücken kehrte. Der Wechsel zum BCB war letztlich nur eine logische Konsequenz. In Saarbrücken, wo er als Nationalspieler regelmäßig am Olympiastützpunkt trainiert, hat Pistorius seinen Lebensmittelpunkt. Nach Abschluss seines Bachelor-Studiums in Wirtschaftsingenieurwesen an der HTW des Saarlandes peilt er nun den nächsten Schritt in seiner Badminton-Karriere an. „Nachdem ich in den vergangenen Jahren mit Freystadt oft um den Klassenerhalt kämpfen musste, wollte ich immer mal zu einem der großen Clubs in der Bundesliga. Mir war klar, dass ich mit dem BCB in der kommenden Saison ganz oben mitspielen kann und so der nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung möglich ist“, erläutert Pistorius, der mit seinem vorherigen Verein Freystadt von der Bezirksklasse bis in die Bundesliga aufgestiegen war.

Im neunfachen deutschen Mannschaftsmeister 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim sieht Pistorius „einen professionell geführten Verein mit guter Struktur und eine der stärksten Mannschaften in der Bundesliga – wenn nicht sogar die Topmannschaft der Liga.“ Letzteres war zumindest in der jüngeren Vergangenheit klar der Fall. Pistorius möchte dafür sorgen, dass dem so bleibt – er verspricht: „Ich werde mein Bestes geben, um mit dem BCB die Meisterschaft zu gewinnen. Das Team beim BCB besteht aus einer vielversprechenden Mischung aus jungen dynamischen und älteren erfahrenen Spielern“, ergänzt der Neuzugang. Die meisten BCB-Akteure kenne er sehr gut, sagt Pistorius: „Mit Marvin Seidel, Peter Käsbauer, Stine Küspert und Isabel Herttrich trainiere ich täglich am OSP. Mit einigen BCB-Spielern habe ich selbst schon große Erfolge gefeiert. Fabian Roth war mein erster Doppelpartner. Wir haben mehrere Jahre in der Jugend zusammengespielt und gewannen zwei DM-Titel. Danach war Marvin Seidel für längere Zeit in der Jugend und den ersten Jahren im O19-Bereich mein Doppelpartner. Wir gewannen unter anderem die Bronzemedaille bei den Jugend-Europameisterschaften. Auch mit Peter Käsbauer habe ich national wie international schon zusammengespielt, und wir wurden Deutscher Vizemeister 2018. Mit Isabell Herttrich habe ich schon im Kindesalter regelmäßig bei Stützpunkttrainings im Raum Nürnberg trainiert und kenne sie als Bayerin schon sehr lange. Michael Fuchs und Johannes Schöttler durfte ich zu meiner Anfangszeit in der Trainingsgruppe der Herren-Nationalmannschaft in Saarbrücken kennenlernen, und sie gehörten zu den Topspielern, zu denen ich lange aufgeschaut habe“, führt Pistorius aus.

In Saarbrücken fühlt er sich längst heimisch. Sein Umzug war seinerzeit eine Art „Rückkehr zu den Wurzeln“, die durch das Engagement beim BCB nun sozusagen abgerundet wird: „Mit dem Saarland verbindet mich mehr als nur Badminton“, betont Pistorius: „Meine Familie kommt aus dem Saarland, fast alle Verwandten wohnen hier und es ist schön, wenn ich diese an freien Tagen dann auch mal besuchen kann, um den Kopf etwas frei zubekommen. Daher fühle ich mich quasi als halber Saarländer. Meine Eltern verschlug es beruflich nach Bayern, aber wir waren immer regelmäßig hier zu Besuch.“ So war sein Vater beispielsweise erster Jugendtrainer beim KV St. Ingbert, dem Heimatverein von Marvin Seidel, und duellierte sich als aktiver Spieler bereits mit BCB-Vereinsboss Frank Liedke bei Saarlandmeisterschaften. Pistorius‘ Mutter war unter anderem Trainerin des heutigen SBV-Präsidenten Thomas Dettweiler.

Neben Erfolgen mit dem BCB hat Pistorius auch international viel vor: „Mein großes Ziel ist die Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris und der Gewinn einer Medaille bei Europa- oder Weltmeisterschaften“, verrät der 25-Jährige. In den nächsten zwei Jahren werde er als mittelfristiges Ziel versuchen, eine Weltranglistenplatzierung unter den Top 50 zu erreichen. Wie alle Sportler brennt Pistorius in Zeiten von Corona darauf, seinen Sport künftig wieder so ausüben zu können, wie es vor der Pandemie der Fall war. Immerhin ist er überzeugt, dass er aus den stark veränderten und eingeschränkten Trainingsbedingungen sogar etwas Positives für sich hat mitnehmen können: „Ich konnte so mehr Zeit in andere Trainingsbereiche, wie zum Beispiel physisches Grundlagentraining, Mentaltraining oder Videoanalyse, investieren – das macht sich aus meiner Sicht bezahlt“, sagt Pistorius, der betont: „Ich fiebere dem Saisonstart im Oktober bereits entgegen.“

]]>
Bundesliga
news-2016Thu, 09 Jul 2020 12:55:44 +0200Langhanteltrainerausbildung in Frankfurt und Kölnhttps://www.badminton.de/news/badminton/langhanteltrainerausbildung-in-frankfurt-und-koeln/Die Akademie bietet dieses Jahr zwei Ausbildungen an: In Kooperation mit dem OSP Hessen beginnt die erste Langhanteltrainerausbildung schon am 21. August in zwei Modulen in Frankfurt. Vom 7. bis 12. Dezember findet in Köln eine eine zweite Ausbildung statt.Die Langhanteltrainerausbildung der Trainerakademie Köln wird auch dieses Jahr stattfinden. Noch sind Plätze frei. Wir würden uns freuen wieder mit hochkarätigen Trainer/innen eine spannende Ausbildung durchzuführen. Zu beiden Ausbildungen findet Ihr die Ausschreibungen als Download weiter unten auf dieser Seite.

Als weitere Ausbildung ist die DOSB-Athletiktrainerausbildung 2021 noch bis zum 14. September ausgeschrieben. Informationen und Ausschreibung findet Ihr hier.

]]>
National
news-2015Wed, 08 Jul 2020 14:07:26 +0200Interessante Konstellation im Wettbewerb um das EM-Tickethttps://www.badminton.de/news/badminton/interessante-konstellation-im-wettbewerb-um-das-em-ticket/„Unterschiedlicher konnte die Gruppenauslosung nicht aussehen“, zog Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), unmittelbar nachdem die Zusammensetzung der Qualifikationsgruppen für die Endrunde um die Mixed-Team-Europameisterschaft 2021 im finnischen Vantaa (16. bis 20. Februar) feststand, ein Fazit. Demnach trifft Deutschland in der Gruppe 4 auf die Isle of Man, Slowenien und Bulgarien. „Mit Bulgarien haben wir sicherlich eines der stärksten ungesetzten Teams erwischt, mit Isle of Man den ‚Underdog‘ schlechthin, der vermutlich seine Premiere auf europäischer Ebene feiert“, meint Martin Kranitz. Die Isle of Man, eine Insel in der Irischen See, die zwar direkt der britischen Krone unterstellt ist, jedoch nicht zum Vereinigten Königreich zählt, gehört dem europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) als assoziierte Mitgliedsorganisation an.

Deutschland gegen Bulgarien, Slowenien und Isle of Man

An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams müssen sich das Ticket für den Wettbewerb um die EM-Medaillen im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden. Dabei obliegt es einzig dem jeweiligen Turniersieger, in Vantaa anzutreten.

Im Zusammenhang mit den Qualifikationsturnieren haben jene Teams, die aufgrund ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste einen Setzplatz zugesprochen bekamen, Heimrecht. Dies betrifft England (Setzplatz 1), Russland (Setzplatz 2), die Niederlande (Setzplatz 3), Frankreich (Setzplatz 5), Spanien (Setzplatz 6) und – analog der vorangegangenen Auflage dieser Vorrunde, im Jahr 2018 – Deutschland (Setzplatz 4).

EM-Qualifikation findet in Deutschland statt


Ausgerichtet wird das Qualifikationsevent hierzulande von Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits weit mehr als 100 Länderspiele für den DBV federführend organisiert hat. Der Austragungsort des Vierer-Turniers, bei dem nach dem Modus „jeder gegen jeden“ gespielt wird, steht noch nicht fest.

Sicher ist nach Aussage von Heinz Bußmann allerdings, dass an den drei Veranstaltungstagen (Donnerstag, 10. Dezember bis Samstag, 12. Dezember) jeweils zwei Länderspiele erfolgen und die deutsche Badminton-Nationalmannschaft am Schlusstag – gewissermaßen im „großen Finale“ – auf Bulgarien treffen wird.

Zum Team des stärksten Gruppengegners der DBV-Auswahl zählen die Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva, die sich 2018 zu Europameisterinnen im Damendoppel kürten.

Slowenien war schon zwei Jahre zuvor einer der Kontrahenten der deutschen Mannschaft beim Qualifikationsturnier für die Endrunde um die Mixed-Team-EM. 2018 in Erlangen konnte sich die Auswahl des DBV sowohl gegen die Südosteuropäer als auch gegen Österreich und gegen Schweden durchsetzen und verbuchte somit das Ticket für das Finalturnier 2019 in Kopenhagen/Dänemark. Dort wurde Deutschland Vizeeuropameister. 

]]>
International
news-2014Tue, 07 Jul 2020 21:14:52 +0200Projektstart: „Warum ich Badmintontrainer bin? Weil es mich begeistert!"https://www.badminton.de/news/badminton/projektstart-warum-ich-badmintontrainer-bin-weil-es-mich-begeistert/Welche Personen machen in unserem Leben einen Unterschied und haben den größten Einfluss auf unseren Werdegang und unsere Entwicklung? Neben den Eltern und Lehrern in der Schule wird hier der/die Trainer*in aus dem Sportverein eine häufig genannte Antwort sein. Trainer*innen vermitteln nicht nur Sport und begeistern dafür, sondern sie tragen sehr oft auch in prägenden Lebensabschnitten maßgeblich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Für viele Badmintonspieler*innen sind sie wichtige Wegbegleiter und Mentoren, die uns weit über den Sport hinaus prägen. Über diese Personen wollen und werden wir Geschichten erzählen!Im Rahmen der DOSB-Projektiniative TrainerInSportdeutschland startet auch der DBV mit einem Teilprojekt und setzt damit seinen Weg der Unterstützung und Schwerpunktsetzung im Bereich der Trainerqualifizierung und Weiterentwicklung des (Berufs-) Bildes für Trainer*innen fort. Einige Initiativen wurden in den letzten Jahren bereits umgesetzt, beispielsweise ein höheres Angebot an (auch internationalen) Bildungsmaßnahmen, Referentenschulungen und die Einführung der Ehrung zum/r DBV-Trainer*in des Jahres im Nachwuchs.

Mit Michael Clemens (aktuell in Ausbildung zum DOSB A-Trainer Badminton) konnte hierfür eine hoch motivierte Person gefunden werden, die sich in den nächsten Monaten mit diesem Projekt schwerpunktmäßig widmen wird. Dabei werden in den kommenden Wochen und Monaten regelmäßig Trainer*innen vorgestellt, interviewt oder begleitet, um die verschiedenen Geschichten, Herangehensweisen und vor allem Kompetenzen zu beleuchten und Badmintondeutschland zu präsentieren.

Mit Michael soll dabei der Anfang gemacht werden. Der 26-jährige Münchner kam erst relativ spät zum Badmintonsport, die Sportart hat ihn jedoch direkt in den Bann gezogen. 2018/19 schloss er als einer der Jahrgangsbesten seine B-Trainerausbildung ab und nahm die Motivation direkt mit in die aktuell laufende A-Trainerausbildung. Mit einem inspirierenden Projektverlauf zum Thema Kindertraining im Verein begeisterte er sogar unseren Chef-Bundestrainer, eine Vorstellung der Inhalte ist zum Ende der Ausbildung spätestens im Oktober fest eingeplant. Inzwischen hat Michael auch seinen Lehramtsmasterabschluss erreicht und bereitet sich nun auf sein Referendariat als Lehrer vor. Daneben intensiviert er seine Aktivitäten als und Trainer und Sportwart im Verein, im Bezirk Oberbayern als Stützpunkttrainer, dem Bayerischen Badminton-Verband e.V. sowie für das DBV-Teilprojekt "TrainerInSportdeutschland". Für das Jahr 2021 wird dazu ergänzend ein großes DBV-Symposium für Trainer*innen und viele weitere Zielgruppen geplant, deren Details wir nun nach den Entwicklungen im Rahmen der Corona-Pandemie angehen.

Wir wollen die vielen tollen Geschichten rund um unsere vielen ehrenamtlichen, hoch engagierten, aber auch professionellen Trainer auf allen Ebenen erzählen

Hannes Käsbauer

Hannes Käsbauer, Referatsleiter Bildung im DBV: "Die Vision des DOSB und seine 13 Leitziele verfolgen und unterstützen wir sehr. Wir wollen mit dem Projekt in Badmintondeutschland die vielen tollen Geschichten und Persönlichkeiten rund um unsere vielen ehrenamtlichen, hoch engagierten, mit Herzblut involvierten auf der einen Seite, aber auch hauptberuflichen Trainer*innen auf allen Ebenen erzählen und Werbung für die vielfältigen, auch herausfordernden Tätigkeiten als Trainer*in machen. Michael Clemens wie auch das gesamte Bildungsteam im DBV geben hier richtig Gas und wir freuen uns, ganz viele auf diesem Weg mitzunehmen und Anerkennung zu geben."

]]>
National
news-2013Sun, 05 Jul 2020 15:30:59 +0200Zwiebler hat in der Corona-Krise viel zu tunhttps://www.badminton.de/news/badminton/zwiebler-hat-in-der-corona-krise-viel-zu-tun/Turniere planen, über Hygienekonzepte diskutieren, mit den Spielern sprechen - der ehemalige Bonner Badmintonspieler Marc Zwiebler ist aktuell auf vielen sportlichen Baustellen tätig.Sind die letzten Monate für viele Erwerbstätige unfreiwillig zu einer ruhigeren Zeit geworden, gibt es für Marc Zwiebler trotz - oder gerade wegen - des Coronavirus besonders viel zu tun. Der ehemalige Weltklasse-Badmintonspieler aus Bonn erlebt eine aufregende und geschäftige Zeit in drei unterschiedlichen Funktionen: Neben seiner eigentlichen Arbeit beim Unternehmen Signa Sports United in Berlin sitzt Zwiebler nämlich noch im Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe und ist zudem Athletensprecher des Badminton-Weltverbands (BWF).

"Wie in vielen Bereichen sind wir auch im Badminton in einer schwierigen und hektischen Phase", sagt der 36-Jährige. "Als Athletensprecher kommuniziere ich viel mit den Spielern, plane zukünftige Turniere und diskutiere Hygienemaßnahmen, die getroffen werden müssen, damit die Tour wieder losgehen kann."

Zwiebler scheint dafür der ideale Mann zu sein, war er doch bis vor wenigen Jahren selbst noch auf der Tour aktiv, gehörte mit seinem Career High auf dem zehnten Weltranglistenplatz zu den absoluten Topspielern und hat durch seine lange Karriere intensiven Kontakt zum Spielerfeld. "Badminton ist im asiatischen Raum unglaublich populär, sodass es wichtig ist, dass wir viel mit den Spielern dort sprechen", sagt Zwiebler. "Mit den chinesischen Spielern ist das oftmals nicht so einfach, da sie meistens kein gutes Englisch sprechen, aber mit vielen anderen asiatischen Spielern stehe ich in regem Austausch."

Dreimaliger Olympiateilnehmer

Der ist auch dringend notwendig, um drohende Konflikte zu verhindern. So wurden im Februar die Teams aus Hongkong und China kurzfristig von den asiatischen Mannschaftsmeisterschaften im philippinischen Manila ausgeschlossen, da zu der Zeit China noch als Epizentrum des Virus galt. "Solche Themen kommen im Moment oft sehr plötzlich auf, sodass schnell eine Lösung gefunden werden und diese gut kommuniziert werden muss", sagt Zwiebler. "Neben den kurzfristigen haben wir natürlich auch langfristige Baustellen wie die Verschiebung der Olympischen Spiele. Dabei gilt es zum Beispiel zu besprechen, wie die Olympiaqualifikation aussieht, ob die ursprünglichen Resultate zählen oder ob eine neue Qualifikationsperiode gestartet wird."

Der in Beuel aufgewachsene Zwiebler nahm selbst dreimal an Olympia teil. Zuvor machte er sich in jungen Jahren aus der ehemaligen Bundeshauptstadt auf, um im Badminton-Zirkus für Furore zu sorgen. Im Alter von sechs Jahren begann er beim 1. BC Beuel mit seinem Sport und entpuppte sich zunächst als größtes deutsches Nachwuchstalent und später als bester deutscher Spieler seiner Zeit. Ein Jahrzehnt behauptete sich Zwiebler in der von asiatischen Athleten dominierten Sportart als Europäer in der Weltspitze und feierte, neben diversen internationalen Turniersiegen, 2012 den Europameistertitel im Einzel.

Der Artikel erschien im Bonner General-Anzeiger.

 

]]>
National
news-2009Sat, 04 Jul 2020 18:06:00 +0200Skills fürs Leben: Was macht eigentlich Dieter Domke? https://www.badminton.de/news/badminton/skills-fuers-leben-was-macht-eigentlich-dieter-domke/Er gewann 2013 mit der Nationalmannschaft Gold bei der Europameisterschaft und holte bei den ersten European Games die Bronzemedaille im Herreneinzel: Dieter Domke. Der „German Giant“, wie ihn Sportkommentatorin Gillian Clark einmal nannte, spricht über die Zeit danach sowie die Chancen und Herausforderungen einer Karriere im Leistungssport.

Nach der Olympiasaison 2016 hast du deine professionelle Badmintonlaufbahn beendet. Was hast du seitdem gemacht und wie hat sich dein Alltag verändert?
Ich würde fast sagen, mein Alltag hat sich um 180 Grad gedreht. In Saarbrücken war ich seit ich 16 oder 17 Jahre alt war – gegangen bin ich mit 29. Ich hatte meinen Rhythmus durch den Sport und habe in meiner Leistungssportwelt gelebt. Als es dann tatsächlich vorbei war, hat sich mein Leben mit Praktikum, Arbeit, Kind und Hochzeit komplett verändert. Im Sport war ich selbstständig und selbstbestimmt, jetzt bin ich für zwei Leute verantwortlich und muss ganz normal arbeiten gehen. 

Was machst du aktuell beruflich?
Ich arbeite im Finanzbereich des Maschinenbaukonzerns Jungheinrich. Vor eineinhalb Jahren habe ich als Trainee angefangen. Davon gibt es weltweit pro Jahr nur zehn Stellen. Der Auswahlprozess war sehr hart, aber ich konnte glücklicherweise einen Platz ergattern. Eigentlich geht die Ausbildung zwei Jahre, in denen man die verschiedenen Bereiche wie Finanzen oder Produktion kennenlernt. Jetzt wurde ich sogar ein halbes Jahr früher aus dem Programm geholt und bin fest im Produktcontrolling mit strategischer Ausrichtung angestellt, was großartig ist.

Glückwunsch, das hört sich gut an! Wie war es denn in den Bewerbungsgespräch – wie wurde mit deiner längeren Studienzeit und deiner Leistungssportkarriere umgegangen?
Als ich aufgehört habe war ich in den letzten Zügen des BWL-Bachelors. Dann habe ich mich über die Deutsche Sporthilfe bei PwC -  PricewaterhouseCoopers - beworben und dort in der Finanzberatung gearbeitet. Von der Stelle bei Jungheinrich habe ich meinem Schwager erfahren und habe meinen Lebenslauf hingeschickt. Nach diversen Telefoninterviews war ich im ersten Liveinterview von acht Bewerbern mit Abstand der älteste. Die anderen hatten einen klassischen, scheckheftgepflegten Lebenslauf und ich so gar nicht. Aber genau das fand mein Chef interessant. Er hatte von mir am wenigsten im Gespräch erwartet, aber ich war am besten vorbereitet. Das hat seine Vermutung bestätigt, dass Leistungssportler andere Voraussetzungen mitbringen. Ich würde sagen, Leistungssport plus mein Auftreten beim Bewerbungsgespräch hat mir die Stelle verschafft. Es kommt aber auch sehr darauf an, wer einem gegenübersitzt. Wer noch nie Sport gemacht hat, wird auch nicht einschätzen können, was es bedeutet, Leistungssportler gewesen zu sein.

Welche Qualitäten brauchst du in deinem Job und wie kannst du von deiner Erfahrung als Leistungssportler profitieren?
Für die fachlichen Seiten absolut gar nicht. Ich brauche sehr viel finanztechnische Sachen. Ich merke aber, dass die innere Einstellung entscheidend ist. Durch den Sport lernt man ja, mit den verschiedensten Situationen umzugehen, Wege zu finden und dranzubleiben. Dann ist es auch egal, ob es 35 Stunden oder mehr sind, die man arbeitet, solange man die richtige Einstellung hat. Den absoluten inneren Antrieb sich ständig entwickeln zu wollen, die Disziplin es auch zu machen. Man tut es einfach, weil man es die ganzen Jahre so gewohnt war und sich diese Eigenschaft in einem entwickelt. Das ist riesen Vorteil vielen anderen Arbeitnehmer gegenüber. Das sind Skills, die man nicht an der Uni lernt.

Welche Gedanken über deine berufliche Zukunft hast du dir in der Zeit nach der Schule gemacht, als du dich für den Leistungssport entschieden hast? 
Ich war in der Jugend relativ erfolgreich, da ist es natürlich leichter, dranzubleiben. Die meisten meiner Freunde, mit denen ich in Kaiserslautern angefangen habe, sind diesen Weg nicht gegangen, obwohl sie genauso leidenschaftlich dabei waren wie ich. Aber der Erfolg muss sich einstellen, um den nächsten Schritt machen zu können. Bei mir war es so: ich durfte und wollte unbedingt den nächsten Schritt machen. Deswegen habe ich gar nicht an meine berufliche Karriere gedacht, sondern nur an Badminton. Das war meine Welt. Ich bin dann relativ schnell in die Bundeswehr gekommen und konnte mich voll und ganz auf Badminton konzentrieren. Mein Studium habe ich ziemlich spät mit 24 gestartet, nach meiner ersten großen Verletzung. Das würde ich heute anders machen.

Also hättest du gerne eher angefangen zu studieren?
Ja, ich habe am Anfang außer Badminton wenig gemacht. Man hat ja nebenbei auch Zeit, speziell in der Jugend, wenn man noch nicht die großen Turniere bereist. Die Zeit hab ich verschlafen. Ich sehe, dass die jetzigen Spieler wie Kai, Lars oder Fabi das anders machen. Die haben ein Jahr nach der Schule Pause gemacht und dann angefangen zu studieren. Das ist absolut der richtige Weg. Ich würde empfehlen, das Studium früh, aber ohne Stress – quasi als Ausgleich – zu machen, um neben dem Sport auch etwas anderes zu haben. 

Finanziell betrachtet haben viele das Bild, dass Badminton wenig lukrativ ist – lohnt es sich trotzdem, diesen Weg einzuschlagen?
Wenn die Sporthilfe nicht da wäre, könnten viele Sportler ihre Sportart gar nicht ausführen. Die haben mich seit der Jugend gefördert. Dann bin ich direkt nach der Schule zur Bundeswehr gegangen, die monatliche Unterstützung ist natürlich auch eine riesen Entlastung. Durch die ganzen Lehrgänge und die Grundausbildung muss man natürlich erstmal durch, aber es hat eine gewisse Ruhe in meine Karriere reingebracht. Bis auf die letzten zwei Jahre meiner Karriere hatte ich Yonex als Partner. Mit der Bundesliga waren das die vier Pfeiler meiner finanziellen Grundlage. Damit habe ich eine sehr gute Basis gehabt, mein Leben als Sportler leben zu können, ohne finanzielle Sorgen zu haben. Man kann es aber schwer pauschal sagen. Die Topleute bei uns konnten sicherlich ganz gut davon leben – nicht, dass sie danach ein Restaurant eröffnet hätten und jetzt nur noch TV-Moderator sind und fertig. Aber wir hatten auch Leute, die im Training das gleiche geleistet haben und andere Ergebnisse hatten, was ich auch finanziell ausgewirkt hat. Es hängt einfach viel von deiner Leistung ab, wie groß dein finanzieller Spielraum am Ende ist. Aber speziell im Badminton, wenn jeder sich zwei, drei Pfeiler aufbaut, kann man im Vergleich zu anderen Sportarten sein Leben gut finanzieren.

Wo du gerade von Leistung sprichst – auf welche Momente deiner Karriere blickst du besonders gerne zurück, was vermisst Du?
Die besonderen Momente die den Sport mit ausmachen. Der Moment und das Gefühl dabei, in einem wichtigen Spiel den Matchball verwandelt zu haben. Egal ob bei einem Turniersieg, einem entscheiden Punkt für die Nationalmannschaft oder einfach in einem wichtigen Spiel. Dieses „High“ bekommt man nur sehr schwierig im Berufsleben und ist genau der Grund weshalb man die ganzen Strapazen des Leistungssports auf sich nimmt. Das ist auch was ich absolut vermisse.

Für mich waren die Mannschaftsevents am coolsten. Da habe ich auch gefühlt am besten gespielt. Mit dem Team unterwegs zu sein, war sehr speziell für mich. Das waren ja nicht nur alles Kollegen, sondern sind Freunde geblieben. Das war wie eine Clique, die unterwegs ist und Deutschland repräsentiert – und das teilweise auch sehr erfolgreich. Für mich persönlich waren die European Games in Baku ein spezielles Turnier. Da die Bronzemedaille zu gewinnen war ein kleiner Olympiaersatz für mich. 

Was würdest du jungen Badmintonspielern mit auf den Weg geben?
Meine Empfehlung, die ich geben kann: sich auf den Sport konzentrieren, sich dem komplett widmen, weil es nur halb zu machen, bringt nichts. Und es ist aber auch ein gutes Gefühl, wenn man sich nebenbei eine Karriere aufbaut – wie es halt möglich ist. Badminton ist da eine sehr ausgeglichene Sportart. Fast 100 Prozent der Leute studieren nebenbei. Das gibt es so ähnlich nur im Hockey. Das ist meiner Meinung nach auch der Schlüssel, um eine gewisse Ruhe in den Sport zu bekommen. Keiner von uns hat Angst gehabt vor der Zeit danach, weil man die Basis gelegt hatte.

Angenommen, du bist nochmal 17 Jahre alt, würdest du dich erneut für die Badminton-Karriere entscheiden? 
Als ich mich vor rund zehn Jahren entscheiden musste, da war Badminton auf einem ganz anderen professionellen Level als jetzt – wie die Turniere ausgerichtet sind, die Preisgelder, die sich entwickeln und die Unterstützung. Das ist alles viel professioneller geworden. Auch mit den Trainern. Deswegen würde ich das mit dem Badminton auf jeden Fall nochmal machen. Im Leistungssport gibt es zwei Perspektiven: Die einen wollen so erfolgreich wie möglich werden, da zählt nur das Ergebnis. Aber Leistungssport ist auch ein bisschen mehr als nur Ergebnis, da zählt auch der Weg dahin, die Leute, die man kennenlernt und die Zeit, die man miteinander verbringt, die Eigenschaften, die man sich aneignet. Das Ganze ist ein Prozess, ein Werdegang, ein bisschen wie eine Lebensschule und das will ich niemals missen wollen. Ich war nie der erfolgreichste Badmintonspieler, aber das, was neben der ganzen Badminton-Geschichte ist, das was ich gelernt habe und was der Sport aus mir gemacht hat, das ist etwas, weshalb ich es nochmal machen würde.

]]>
Interview
news-2012Sat, 04 Jul 2020 17:41:30 +020030 Jahre Thüringer Badminton-Verbandhttps://www.badminton.de/news/badminton/30-jahre-thueringer-badminton-verband/Der Thüringer Badminton-Verband e.V. (TBV) wurde am 04. Juli 1990 in Bad Blankenburg durch die Vertreter der Bezirksfachausschüsse Gera, Erfurt und Suhl gegründet. Den 30. Geburtstag in ihrer Funktion feiern auch Volker Croll (Vizepräsident Sport) und Volkmar Burgold (Präsident). In der Gründerzeit war eine der wichtigsten Aufgaben, die Strukturen in Thüringen aufzubauen und den Wettkampfbetrieb zu organisieren. Dabei engagierten sich viele Sportfreundinnen und Sportfreunde mit ihren Vereinen. Stellvertretend seien genannt Bernhard Bachof (Vizepräsident Finanzen 1990-2019, Ehrenmitglied des TBV), Harald Lippold (langjähriger Schiedsrichterwart), Klaus Peine (Ilmenau), Bernd Jünemann (Mühlhausen), Jochen Fräntzki (Schmalkalden), Christel Bernst (Erfurt), Gerhard Hopp (Suhl), Holger Bauerschmidt Ilmenau, Norbert Pohl (Erfurt) sowie Jürgen Heller (Jena).

Heute kann der Thüringer Badminton-Verband auf eine erfolgreiche Geschichte blicken. Ein breit gefächertes Wettkampfsystem in allen Altersklassen sowie viele Breitensporturniere der Thüringer Vereine belegen das. Seit Verbandsgründung steht die Kinder- und Jugendarbeit im Mittelpunkt unserer Arbeit. Auf dieser Grundlage konnte das Landesleistungszentrum in Jena aufgebaut werden. Mit dem Nachwuchsstützpunkt Südthüringen und den Leistungsstützpunkt in Weimar sind gute Voraussetzungen für den Nachwuchsleistungssport gegeben. Mit der Gründung des Nachwuchsstützpunktes "Mitteldeutschland" konnten wir uns in das Leistungssportsystem des Deutschen Badminton-Verbandes einbringen. Erfolgreiche Teilnahmen bei Welt- und Europameisterschaften und eine Reihe von Medaillen bei Deutschen Meisterschaften blieben da nicht aus. Mit dem SV GutsMuths Jena spielt ein rein mitteldeutsches Team in der kommenden Saison 2020/2021 erstmals in der 1. Bundesliga.

Die Altersklassensportler warteten von Beginn an national wie auch international mit sehr guten Ergebnissen auf. Christa Zeiß (Suhl/Themar) ist unsere erfolgreichste Sportlerin. Ihre fast 60-jährige Badminton-Laufbahn krönte sie 2016 mit zwei Europameistertiteln (Einzel und Damen-Doppel in der Altersklasse O65).

Mit zahlreichen nationalen und internationalen Events erwarben sich auch Thüringer Vereine großes Ansehen. Mehrere Deutsche Nachwuchsmeisterschaften, Ranglistenturniere des Deutschen Badminton-Verbandes sowie Länderspiele trugen dazu bei (OTG 1902 Gera, 1.Ilmenauer BC, SV 1880 Unterpörlitz). Die engagierte Arbeit vieler war und ist die Basis für beste Ergebnisse.

"Im Namen unseres Präsidiums möchte ich allen Dank sagen, die an der positiven Entwicklung unseres Landesverbandes Anteil haben. Auch wenn wir nicht gemeinsam am 04. Juli feiern können, sollten wir auf die erfolgreichen Jahre anstoßen und mit viel Elan die vor uns stehenden Aufgaben in Angriff nehmen", spricht Volkmar Burgold, seit 30 Jahren Präsident des TBV.

Mehr zur Geschichte des Thüringer Badminton-Verbandes.

]]>
National
news-2011Fri, 03 Jul 2020 13:18:58 +0200Bundeskader | 2. Halbjahr 2020https://www.badminton.de/news/badminton/bundeskader-2-halbjahr-2020/Das Kadergremium des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) hat kürzlich die Bundeskader für das 2. Halbjahr 2020 festgelegt. Das Präsidium des DBV stimmte diesem Vorschlag am 01. Juli zu.Es gehören nun 61 Badmintonasse den Bundeskadern an. Neu im Ergänzungskader (EK) ist Franziska Volkmann (1.BC Saarbrücken-Bischmisheim). Lara Käpplein (1. BV Mülheim) und Emma Moszczynski ( ASV Landau) schieden aus dem Bundeskader aus. Käpplein (Karriereende) gehörte dem Ergänzungskader (EK) an, Moszczynski dem Nachwuchskader (NK1).

Die neuen Bundeskader sind gültig vom 01.07.2020 - 31.12.2020 und können hier eingesehen werden.

]]>
National
news-2010Thu, 02 Jul 2020 16:50:14 +0200BS 7-8/2020: Zwei DBV-Nachwuchsstützpunkte im Porträthttps://www.badminton.de/news/badminton/bs-7-82020-zwei-dbv-nachwuchsstuetzpunkte-im-portraet/Auch die Sommer-Doppelausgabe von BADMINTON SPORT beinhaltet gleich vier Interviews. So erläutert etwa Oliver Roth, Vizeeuropameister von 2012 im Herrendoppel und heute als Staatsanwalt tätig, was ihm der Leistungssport „gegeben“ hat.Darüber hinaus finden sich in Heft 7-8/2020 u. a. weitere Anregungen für die Vorbereitung auf die neue Saison, es wird erläutert, warum Badminton auch als Freiluftaktivität gut geeignet ist, und es erfolgt eine ausführliche Vorstellung der DBV-Nachwuchsstützpunkte in Kaiserslautern und in Mülheim an der Ruhr.

"Badminton Sport" ist das offizielle Organ des DBV. Ausführliche Artikel über die großen Turniere, Trainingstipps, Porträts, Interviews und Veranstaltungsausschreibungen informieren zehn Mal im Jahr über diese faszinierende Indoorsportart.

Die aktuelle Ausgabe und frühere Hefte der BADMINTON SPORT kann man über den Shop des Meyer & Meyer Verlages beziehen.

]]>
National
news-2008Mon, 29 Jun 2020 14:04:03 +020056. Ordentlicher DBV-Verbandstag soll nun am 31. Oktober 2020 in Saarbrücken stattfindenhttps://www.badminton.de/news/badminton/56-ordentlicher-dbv-verbandstag-soll-nun-am-31-oktober-2020-in-saarbruecken-stattfinden/Nachdem das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes im April den ursprünglich für den 6. Juni 2020 in Berlin vorgesehenen 56. Ordentlichen DBV-Verbandstag sowie die damit einhergehenden Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesetzt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben hatte, steht nun der neue Termin fest: Das höchste Organ des olympischen Spitzenverbandes soll – sofern es die Entwicklung in Bezug auf das Coronavirus zulässt – jetzt am 31. Oktober 2020 tagen. Austragungsort wird dann allerdings nicht Berlin sein, sondern Saarbrücken.

„Die Verantwortlichen des für das Jahr 2020 bestimmten Ausrichters, des Badminton-Landesverbandes Berlin-Brandenburg, haben uns signalisiert, dass sie selbstverständlich versuchen würden, den DBV-Verbandstag auch an einem anderen Datum in Berlin stattfinden zu lassen. Dies könne allerdings aufgrund der Kurzfristigkeit der Anfrage schwierig werden. Gleichzeitig regte Frank Liedke, DBV-Präsidiumsmitglied und Turnierdirektor der SaarLorLux Open, an, die Zusammenkunft stattdessen in Saarbrücken durchzuführen, wo in jedem Fall entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung stünden. Zudem konnte sich der Saarländische Badminton-Verband – mit seinem Präsidenten Thomas Dettweiler an der Spitze – vorstellen, trotz der verkürzten Vorbereitungszeit die Rahmenorganisation des DBV-Verbandstages zu übernehmen“, erläuterte Thomas Born (Berlin). 

Der Präsident des DBV fügte hinzu: „Diese Variante stieß bei allen Beteiligten auf Zustimmung, sodass das DBV-Präsidium nun den Beschluss fasste, den DBV-Verbandstag 2020 nach Saarbrücken zu verlegen. Dabei kam das Datum 31. Oktober 2020 nicht zuletzt deshalb infrage, weil der DBV-Verbandstag dann – im Optimalfall – an die SaarLorLux Open angebunden werden könnte. Den Delegierten werden wir – dies ist auch der Wunsch der Verantwortlichen des Badminton-Verbandes Berlin-Brandenburg – beim diesjährigen DBV-Verbandstag Berlin als Austragungsort für 2021 vorschlagen.“ 

Unabhängig von der Situation in Bezug auf die SaarLorLux Open 2020, die für den 27. Oktober bis 1. November geplant sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings unklar, inwieweit der DBV-Verbandstag in der gewohnten Form, d. h., mit allen begleitenden Veranstaltungen und mit der gewohnten Zahl an Teilnehmenden (rund 70), stattfinden kann. Diesbezüglich gilt es, die weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie abzuwarten.

Entsprechend der Satzung des DBV hält das DBV-Präsidium jeweils am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände eine Konferenz ab. Im Anschluss an den DBV-Verbandstag trifft sich üblicherweise das Referat Spielbetrieb O19 des DBV mit den Sportwarten der Badminton-Landesverbände und den Gruppensportwarten zu einer Tagung. 

Die inhaltlichen Schwerpunkte des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstages bilden die Diskussion und Abstimmung über Anträge auf Änderungen der Satzung und verschiedener Ordnungen des DBV, die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Entlastung von DBV-Organen, die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2021/2022 und – nicht zuletzt – Wahlen zum Präsidium. So enden 2020 die Amtszeiten von Präsident Thomas Born und von Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler (Bonn). Die anderen Präsidiumsmitglieder, über die der DBV-Verbandstag entscheidet, stehen hingegen turnusgemäß erst im Jahr 2022 wieder zur Wahl.

Die Tagesordnung ist auf der Seite "Verbandsführung" unter "DBV-Verbandstag" abrufbar. 

]]>
National