badminton.de Newshttps://www.badminton.de/de-DEbadminton.deThu, 24 Sep 2020 11:00:05 +0000Thu, 24 Sep 2020 11:00:05 +0000TYPO3 EXT:newsnews-2068Thu, 24 Sep 2020 08:22:50 +0000Ein Freiwilligendienstjahr im Sport als Einstieg zum Trainer https://www.badminton.de/news/badminton/ein-freiwilligendienstjahr-im-sport-als-einstieg-zum-trainer/Seine ersten Badmintonschritte führte Leon Mainusch, motiviert durch seinen Freundeskreis, im VfL Bochum durch. Bereits einige Jahre später empfahl sein damaliger Trainer die Ausbildung zum DBV-Trainerassistent, welche Leon 2018 abschloss. Der Lehrgangsreferent Daniel Pacheco berichtete den Teilnehmern von der Möglichkeit ein FSJ im Sport zu machen. Aufgrund des Umfangs konnte Leon leider kein FSJ in seinem Heimatverein machen, bekam hierzu aber die Möglichkeit beim DBV. Nach seinem Abitur im Sommer 2019 startete Leon das FSJ beim DBV in Mülheim an der Ruhr. Inzwischen hat Leon sein FSJ abgeschlossen und studiert angewandte Informatik, weiter unterstützt er den DBV mit einem Minijob. Leon beschreibt mir im Gespräch einige wichtige Dinge, die er durch das FSJ gelernt hat und warum auch Vereine vom Freiwilligendienst profitieren.

Das hat Leon Mainusch in einem Jahr FSJ gelernt:

“Ich habe mich in einem Jahr maßgeblich verändert. Durch die eingeforderte Selbständigkeit hat sich meine Organisations- und Strukturfähigkeit immens verbessert. Weiter habe ich eine Vielzahl an Kontakten knüpfen können und soziale Kompetenzen weiterentwickelt. Ich bin überzeugt, dass ich davon im Studium profitieren werde."

“Ich weiß jetzt worin ich gut bin und was ich studieren möchte. Während des FSJ durfte ich viel in der Analyse von Wettkämpfen arbeiten, das hat mir sehr viel Freude bereitet. Weiter konnte ich mir einiges an Programmiererfahrung aneignen, die mir für das Studium sicherlich helfen wird. Ich bin mir jetzt noch sicherer Informatik studieren zu wollen.”

“Ich bin jetzt ein besserer Trainer. Durch die viele Hospitationen, Gespräche und eigenen Versuche konnte ich mein Badmintonwissen vervielfachen. Ich fühle mich jetzt bereit, eine eigene Gruppe zu übernehmen und sie im Badminton auszubilden.”

“Ich bleibe weiter im Kontakt. Auch wenn ich bereits mein FSJ abgeschlossen habe, bleibe ich mit dem DBV über einen Minijob im Kontakt. Das Netzwerk, welches ich aufgebaut habe, wird mir auch hinsichtlich Vereinsentwicklung bei meinem neuen Verein, dem BC Recklinghausen, helfen.”

“Ich habe für wenig Geld viel gearbeitet. Ich denke, jede*r FSJler*in kommt an den Punkt, indem er seine Arbeitsstunden gegen die Entlohnung gegenrechnet. Ja, es ist wenig Geld für die tatsächlichen Arbeitsstunden, jedoch sind die gemachten Erfahrungen unbezahlbar. Keiner meiner FSJ-Kolleg*innen bereut die Entscheidung, wir hatten einfach eine unvergessliche Zeit! Klar es gibt Höhen und Tiefen, aber wann kommt das nicht vor? Daher gebe ich eine klare Empfehlung zum FSJ im Sport oder einem Krankenhaus."

Informationen und hilfreiche Links zum Freiwilligendienst in Sport:

Vorteile für Vereine:

  • Unterstützung durch einen motivierten jungen Menschen, der nach seinem Abschluss Klarheit über seine Zukunft erlangen möchte (Orientierungsphase).
  • Ausbildung eines qualifizierten Freiwilligen, der den Verein in Vollzeit unterstützt und entwickelt.
  • Nachhaltige Eingliederung und Bindung eines jungen Erwachsenen an den Verein. Spätestens nach Abschluss des FSJ erhalten die Teilnehmer*innen einen Übungsleiterschein, welcher zur alleinigen Gruppenführung befähigt.
  • Neue Perspektiven im Kinder- und Jugendtraining durch geringeren Altersunterschied des Freiwilligen zu den Gruppenmitglieder*innen.

Informationen rund ums FSJ.

Ansprechpartner*innen – verteilt über die Bundesländer.

Im gewohnten Format noch das Trainerinterview mit Leon Mainusch

Woher kommt die Leidenschaft für den Badmintonsport? 
„Ich mag das soziale Umfeld und das Vereinswesen. Um mich herum gibt es viele engagierte Menschen, die zudem vernünftig sind. Das motiviert mich! Der Sport an sich ist schnell, dynamisch und von azyklischer Bewegung geprägt, dass allein klingt schon aufregend!“ 

Wann hast du dich für das Trainer da sein interessiert?
„Angefangen hat es 2018 mit Trainertätigkeiten für den VfL Bochum, hier hat mir der Umfang nicht gereicht. Daher wechselte ich als Trainer zum TV Gerthe. Von 2019 bis 2020 habe ich ein FSJ beim DBV gemacht. Zurzeit mache ich meinen C-Trainer Leistungssport.“

Warum bist du Trainer/FSJler? Was bedeutet die Tätigkeit für dich? 
„Ich engagiere mich gerne ehrenamtlich, denn ich bekomme im Gegenzug sehr viel für mich persönlich raus. Das FSJ-Jahr hat meine Persönlichkeit geprägt, ein Studiumsjahr hätte dies im Vergleich nicht erreichen können. Die Entwicklung der Mini-skills fällt mir rückblickend am meisten auf. Deutliche Fortschritte habe ich in im eigenen Vorstellen, Präsentieren und Arbeiten verzeichnen können.“ 

Wer hat dich geprägt als Trainer/FSJler? Hast Du ein Vorbild?
„Alle Trainer*innen am Stützpunkt in Mülheim während des FSJ und die Referenten unserer FSJ Seminare (Daniel Pacheco, Daniel Schwarze und Rainer Diehl).“

Welche Dinge hast du als Trainer/FSJler gelernt?
„Meine Zuspielfähigkeit hat sich deutlich verbessert, darüber hinaus ist mein Wissen bezüglich Badmintons enorm gestiegen.“

„In dem FSJ-Jahr haben sich meine sozialen Kompetenzen verbessert, weiter die Organisationsfähigkeit sichtlich optimiert.“

„Ich habe viel über das Arbeiten mit Kindern ab 6 Jahren gelernt. Das ermöglicht mir die Begeisterung für Badminton auch an Spieler*innen aus dieser Altersklasse weiterzugeben.“

Auf welchem Gebiet bist du Experte?
„Ich würde sagen das ich im letzten Jahr Experte im IT-Bereich geworden bin. Die Ausarbeitung von Analyse Tools im Badmintonsport waren das Themenfeld, mit dem ich mich am meisten beschäftigt habe.“

Was kennzeichnet dein Training aus?
„Ich versuche langfristig Freude am Badmintonsport zu schulen. Das erreiche ich durch Erfolge, Wettkampf, verrückte Spiele, viel Bewegung und viel gemeinsames Lachen mit den Kindern und Jugendlichen.“ 

Welcher Rat/Tipp hat dir in deinem FSJ am meisten geholfen?
„Der Satz: Du kannst das Wasser zum Pferd führen, aber es nicht zwingen zu trinken!“

Welchen Tipp würdest du allen Trainern*innen da draußen mitgeben?
„Macht unbedingt nach dem Abitur ein Jahr als FSJler im Sport, an besten im Badminton. Hierbei lernt ihr so viele wichtige Fähigkeiten fürs Leben. Ich habe keine Gleichgesinnten in meinem FSJ getroffen die nachträglich behaupten, dass dieses Jahr eine schlechte Entscheidung war.“ 
„Neues ausprobieren, Fehler machen, diese sich selbst einzugestehen und aus ihnen lernen.”

Deine emotionalste positivste Erfahrung als Trainer/FSJler?
„Immer wenn ich mich zusammen mit einem Kind über Fortschritt oder eine Leistung freuen darf. Das müssen nicht zwingend Erfolge im Wettkampf sein.“ 

Visionen:

Was passiert bei euch zurzeit? Vision für deine Struktur, deine Gruppe?
„Seit kurzem betreue ich eine U15-Gruppe in Recklinghausen. In diesem Verein möchte ich mithelfen ein DBV-Talentnest aufzubauen und im Training oder in Wettkämpfen als Coach zur Verfügung zu stehen. Unser Verein ist mutig Neues auszuprobieren. Seit dieser Saison haben wir beispielsweise einige Spieler aus Holland in unseren Reihen. Diese haben bereits Trainingslager für unsere Jugendspieler unterstützt und sorgen für einen guten Wissensaustausch. Diese Initiative möchte ich weiter unterstützen.”

Was fehlt deiner Meinung nach in Deutschland um langfristig mehr Spieler*innen in die internationale Spitze zu führen?!
„Es kommt mir manchmal vor als würden in Deutschland Emotionen und Stimmung fehlen oder bewusst unterdrückt werden.”
„Es fehlt in Deutschland teilweise an jungem Engagement im Sport. Ich finde es wichtig junge Menschen früh an Vereine zu binden und Ihnen Verantwortung zu übertragen. Dazu kommt, dass es leider jedes Jahr viele unbesetzte FSJ-Plätze gibt.“ 
“Großes Potential sehe ich Angeboten wie Kinderturnen. Eine gute, frühe koordinative Schulung ist das A und O für unsere Sportart. In meinem Training beim BC Recklinghausen fallen vor allem die Jugendspieler positiv auf, die früher das Kinderturnen bei uns im Verein besucht haben.” 
 
Szenarien:

Du trainierst spontan eine Kindergartengruppe mit 30 Teilnehmern, die keine Badmintonerfahrung haben, was tust du?
„Die Kids sollen in der Einheit Spaß haben. Das kreiere ich indem es ein lockerer Spielraum ist in dem jede*r Erfolgserlebnisse haben wird. Das häufigste Wort der Sporteinheit wird Badminton sein.“

Marvin Seidel fragt bei dir Individualtraining an, fühlst du dich bereit oder was fehlt dir noch?
„Ich würde erstmal nicht Nein sagen, aber als Trainer bin ich wahrscheinlich noch zu unerfahren. Ich wäre in dieser Einheit erstmal nur Zuspieler.“ 

Du beschließt von heute auf morgen die Trainertätigkeiten hinzuschmeißen, was machst du stattdessen?
„Das würde ich nicht machen. Lieber verlängere ich mein Studium, als meine Tätigkeiten im Verein zu beenden. Ich lerne hier neben sozialen Kontakten, Fähigkeiten fürs Leben.“

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news-2042Thu, 24 Sep 2020 07:46:00 +0000Ausschreibungen: Fortbildungen für Trainer*innen (A/B/C)https://www.badminton.de/news/badminton/ausschreibungen-fortbildungen-fuer-trainerinnen-a-b-c/Der Deutsche Badminton-Verband e.V. schreibt im Oktober 2020 nach der coronabedingten Zwangspause zwei Fortbildungen für Trainer*innen mit zwei interessanten Themenfeldern aus.
  • Moderne Beinarbeit im Nachwuchsbereich und Führung von Spielergruppen mit Lukas Dieckhoff (DBV-Referent Bildung) und Fabian Gruss (Landestrainer Hamburg)
     
  • Kinder stärken Daniel Pacheco (DBV-Referent Bildung)
  • Beide Ausschreibungen wurden auf der DBV-Bildungsseite veröffentlicht, dazu hier die Direktlinks für die jeweilige Onlineanmeldung:

    DBV-Fortbildung A/B/C: Moderne Beinarbeit im Nachwuchsbereich und Führung von Spielergruppen
    DBV-Fortbildung A/B/C: „Kinder stärken“

    Der Anmeldeschluss wurde bis 30. September 2020 verlängert!

    Beide Fortbildungen sind als Tagesveranstaltungen mit Online-Ergänzungen geplant und werden als Lizenzverlängerung anerkannt.

    Die Durchführung obliegt der Einhaltung der jeweils (regional) gültigen Corona-Verordnungen, die aktuelle Situation muss dementsprechend abgewartet werden. 

    Zu den Inhalten:

    Die Beinarbeit ist eine zentrale und elementar wichtige Ausbildungskomponente im Kinder- und Jugendtraining, egal ob bei Anfängern oder auch Fortgeschrittenen bis hin zu Elitespieler*innen. Die Fortbildung beinhaltet das aktive Training mit Nachwuchsgruppen, in dem direkt Methoden, Modelle und vor allem Vermittlungswege vorgestellt, erarbeitet und diskutiert werden können. Hinzu kommt das Nutzen von persönlichen Stärken sowie das "Coach the Coach" in der Führung von Trainingsgruppen.

    „Kinder stärken“! Das Thema hat sich Daniel Pacheco (DBV-Referent Bildung) auf die Fahnen geschrieben. Mit einem fertigen Online-Modul bietet die Fortbildung die perfekte Vorlage für einen Präsenztag, an dem auf spielerische Art und Weise die so wichtigen Themen rund um Gewaltprävention im Kinder- und Jugendtraining erarbeitet werden.

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    news-2067Wed, 23 Sep 2020 07:45:44 +0000Badminton-Projekte nominierthttps://www.badminton.de/news/badminton/badminton-projekte-nominiert/Insgesamt wurden drei Projekte aus dem Badmintonsport für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Neben dem SV GuthsMuts Jena kann auch für den DBV und sein Projekt "Racketmind" sowie für das back2Competition-Projekt am NSP Nürnberg online abgestimmt werden."Wir haben uns über die Initiative 'digital.engagiert' und das Projekt 'Racketmind' in den letzten Jahren im Bereich der Onlineplattform insbesondere im und für den Bildungsbereich im gesamten DBV sehr erfreulich entwickelt. Dies ist vor allem auch auf das großartige Engagement vieler beteiligter zurückzuführen, mit dem wir auch in Zukunft die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung verstärkt nutzen wollen. Die Nominierung zum Publikumspreis des 'Deutschen Engagementpreises' ist ein kleines, schönes Dankeschön dafür, der Preis würde uns für die Zukunft helfen und bestärken. Schön, dass sogar drei Projekte mit Badmintonbezug vertreten sind. Alle Badminton-Projekte haben ihre schöne und verdiente Berechtigung", erklärt Hannes Käsbauer.

    Zum Online-Voting:

    SV GutsMuths Jena e. V. 
    DBV-Racketmind
    Back to Competition

    Vom 15. September bis 27. Oktober findet die Abstimmung über den Deutschen Engagementpreis statt. Rund 380 Projekte und Personen haben die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis zu erhalten. Die TOP 50 der öffentlichen Abstimmung gewinnen zudem die Teilnahme an einer kostenfreien Weiterbildung in Berlin.

    Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Die breit aufgestellte Auszeichnung mit bundesweiter Beteiligung stärkt die Wertschätzung von freiwilligem Engagement und rückt den vorbildlichen Einsatz für das Gemeinwohl ins Licht der Öffentlichkeit.
    Mehr als 700 Ausrichter von Preisen für freiwilliges Engagement können ihre Preisträgerinnen und Preisträger ins Rennen um den Deutschen Engagementpreis schicken.

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    news-2066Tue, 22 Sep 2020 19:06:59 +00003. DBV-RLT O19: Badminton-Szene traf sich in Elmshornhttps://www.badminton.de/news/badminton/3-dbv-rlt-o19-badminton-szene-traf-sich-in-elmshorn/Zum dritten Mal traf sich die Badminton-Szene in Elmshorn und ermittelte die Sieger der 3. DBV-Rangliste O19 2020. Der Austragungsort präsentierte sich wieder sehr spielerfreundlich, denn es wurde auf sechs Spielfeldmatten des wenige Kilometer entfernten Hauptsponsors Victor gespielt, eine zusätzliche Einspielhalle stand wieder zur Verfügung und auch die Cafeteria bot vieles fürs Sportlerherz. Angesichts der Meldezahlen musste ein geeignetes Hygienekonzept ausgearbeitet werden, um zu zeigen, dass trotz der stehten Gefahr von Corona-Infektion Sportveranstaltungen auf höchstem Niveau ausgetragen werden können. In Absprache mit der Stadt Elmshorn und unter Berücksichtigung der lokalen Fallzahlen, entschieden sich die Ausrichter, eine Maskenempfehlung auszusprechen in Kombination mit Abstandsregeln auf den Tribünen und Gängen, sowie einigen Desinfektionsstationen, sogar an jedem Spielfeld. Die Spieler und Betreuer zeigten sich in dieser Hinsicht sehr kooperativ und versuchten ihr Bestes, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

    Die Ausrichter freuten sich vor allem über die Teilnahme der Jugendnationalmannschaft. Leider traten verletzungsbedingt die deutschen Meister im Dameneinzel und Herrendoppel nicht an, aber das Niveau war für eine deutsche Rangliste O19 sehr gut. Das Ausrichterteam des FTSV Fortuna Elmshorn um Sven Sievers und BC Matchpoint Berlin um Christian Holzmacher waren am Ende der Veranstaltung erleichtert, dass es viel Lob von den Spieler/innen gab und das in den nicht einfachen Corona-Zeiten alle Beteiligten sehr umsichtig in ihrem Verhalten waren. 

    Die zweifachen Sieger äußerten sich wie folgt: Thuc Phuong Nguyen (Mixed, Damendoppel) „Ich trainiere sehr gern, aber die Wettkämpfe haben mir schon gefehlt und ich freue mich sehr über die zwei Erfolge!“

    Matthias Kicklitz (Herreneinzel, Mixed) „Es ist toll in der Heimat zu spielen und durch die vorhandenen Spielfeldmatten ist es echter Wettkampfcharakter! Der Sieg freut mich sehr, denn ich habe z.B. im Halbfinale gegen Brian gewonnen, was mir vorher noch nicht gelungen ist und auch meine Familie in der Halle habe ich sehr genossen.“

    Der anwesende Bundestrainer Diemo Ruhnow meinte: "Es freut uns als DBV sehr, dass es wieder Wettkämpfe gibt und wir empfehlen unseren Spielern sehr teilzunehmen. Die deutschen Spitzenspieler haben die letzten Monate nach den örtlichen Möglichkeiten genutzt, hart zu trainieren und nun wollen sie das Trainierte umsetzen. Bei den teilnehmenden Jugendnationalspielern sehe ich allerdings noch Entwicklungspotenzial."

    Für die Stadt Elmshorn und die Ausrichter scheint es durchaus möglich, dass es auch im Jahr 2021 ein Wiedersehen geben wird.

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    news-2065Mon, 21 Sep 2020 09:49:24 +00003. DBV-RLT O19: Die Sieger im Überblickhttps://www.badminton.de/news/badminton/3-dbv-rlt-o19-die-sieger-im-ueberblick/Matthias Kicklitz (Blau-Weiß Wittorf NMS) und Isra Faradilla (TSV Trittau) holten sich am vergangenen Wochenende die Einzelsiege. Alle SiegerInnen des 3. DBV-RLT O19 2020 in Elmshorn im Überblick.Matthias Kicklitz setzte sich im Endspiel des Herreneinzel gegen Jonathan Persson vom TSV Trittau in drei Sätzen (22-20, 17-21, 21-13 durch. Der 18-jährige Kicklitz gewann bereits vor einem Monat das 2. DBV-RLT O19 in Bonn-Beuel. 

    Im Dameneinzel triumphierte erneut die Indonesierin Isra Faradilla vom TSV Trittau. Sie setzte sich - wie schon beim 2. DBV-RLT - gegen ihre Landsfrau Devy Yunita Indah Sari durch. Im Herrendoppel dominierten Daniel Hess und Johannes Pistorius (1.BC Beuel/1.BC Sbr.-Bischmisheim). Im Damendoppel holten sich Leona Michalski und Thuc Phuong Nguyen (TV Refrath/Horner TV) ohne Satzverlust den Turniersieg in der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule. Im Gemischten Doppel gab es für die beiden gebürtigen Hamburger Matthias Kicklitz und Thuc Phuong Nguyen (Blau-Weiß Wittorf NMS/Horner TV) den zweiten Sieg. Sie setzten sich als ungesetzte Paarung gegen Jonathan Persson und Emma Moszczynski (beide TSV Trittau) in zwei Sätzen durch.

    Ausrichter des Turniers war BC Matchpoint Berlin e.V.

    Die Finalspiele im Überblick:

    HE: Matthias Kicklitz - Jonathan Persson 22-20, 17-21, 21-13
    DE: Isra Faradilla [3/4] - Devy Yunita Indah Sari [5/8] 21-18, 21-12
    HD: Daniel Hess/Johannes Pistorius [5/8] - Niclas Lohau/Niklas Niemczyk [2] 21-15, 21-8
    DD:  Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen [3/4] -  Annabella Jäger/Stine Küspert 21-15, 21-14
    MX:  Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen -  Jonathan Persson/Emma Moszczynski 21-17, 21-17

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    news-2064Mon, 21 Sep 2020 08:16:38 +0000Jena für Deutschen Engagementpreis nominierthttps://www.badminton.de/news/badminton/sv-gutsmuths-jena-fuer-deutschen-engagementpreis-nominiert/Bundesligist SV GutsMuths Jena wurde für den Deutschen Engagementpreis in der Kategorie "Publikumspreis" nominiert. Man kann online für die Thüringer abstimmen."Leider haben wir beim Juryvotum nicht gewonnen, aber dadurch die Chance, den Publikumspreis in Höhe von 10.000 € zu erhalten. Dafür brauchen wir bei einer Onlineabstimmung die meisten Stimmen. Wir würden uns über Unterstützer aus der 'Badminton-Familie' sehr freuen würden. Wir haben damit eine gute Chance, an viel Geld zu kommen, was uns wirklich helfen würde", spricht Mathias Jauk, Vorsitzender des SV GutsMuths Jena.

    Abstimmen kann man bis zum 27.10.2020 unter der Angabe des Namens und der eMail-Adresse.

    Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Die breit aufgestellte Auszeichnung mit bundesweiter Beteiligung stärkt die Wertschätzung von freiwilligem Engagement und rückt den vorbildlichen Einsatz für das Gemeinwohl ins Licht der Öffentlichkeit.
    Mehr als 700 Ausrichter von Preisen für freiwilliges Engagement können ihre Preisträgerinnen und Preisträger ins Rennen um den Deutschen Engagementpreis schicken.

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    news-2054Thu, 17 Sep 2020 16:43:00 +0000EM-Qualifikation in Dessauhttps://www.badminton.de/news/badminton/em-qualifikation-in-dessau/Die Qualifikation für die 2021 European Mixed Team Championships (#EMTC) in Finnland findet in Dessau (Sachsen-Anhalt) statt. Der Ticket-Vorverkauf für Vereine hat begonnen.Bei den Team-Europameisterschaften 2021 in Vantaa (16. bis 20. Februar) sind Titelverteidiger Dänemark und Ausrichternation Finnland als Teilnehmer bereits gesetzt. Alle anderen europäischen Nationen müssen in die Qualifikation. Die deutsche Nationalmannschaft muss sich in einem Qualifikationsturnier gegen die Isle of Man, Slowenien und  Bulgarien behaupten. Aufgrund seiner Position in der BWF-Weltrangliste, hat Deutschland dabei vom 10. bis 12. Dezember 2020 als Ausrichter Heimrecht.

    Der Deutsche Badminton-Verband hat Ralph Hirsch (Anhalt Sport e.V.) und Heinz Bußmann (AEP Delmenhorst) mit der Organisation und Durchführung dieses Turniers beauftragt. Veranstaltungsort ist die Anhalt Arena in Dessau.

    Die Anhalt Arena war bisher Austragungsort von vier Badminton-Länderspielen. Normal beträgt das Fassungsvermögen weit über 3000 Zuschauer. Die Veranstalter hoffen zum Turnierzeitpunkt auf eine Zulassung von 1000 oder nach weiteren Lockerungen der Landesregierung sogar mehr Zuschauer.

    Spielplan EM-Qualifikation • Anhalt Arena • Dessau

    Donnerstag, 10. Dezember 2020
    Beginn: 18:45 Uhr (Einlass 17:30 Uhr)
    Deutschland - Isle of Man & Bulgarien - Slowenien 

    Freitag, 11. Dezember 2020
    Beginn 18:45 Uhr (Einlass 17:30 Uhr)
    Deutschland - Slowenien & Bulgarien - Isle of Man 

    Samstag, 12. Dezember 2020
    Beginn 15:00 Uhr (Einlass 13:00 Uhr)
    Slowenien - Isle of Man Beginn 16:00 Uhr
    Deutschland - Bulgarien

    (Änderungen im Spielplan vorbehalten)

    Der um 20% verbilligte Vereinsvorverkauf beginnt ab sofort 

    Ab sofort können Vereine um ca. 20 % ermäßigte Eintrittskarten im vereinsinternen Vorverkauf bestellen. Der öffentliche Vorverkauf beginnt erst wesentlich später. Wir bieten Karten für jeden einzelnen Veranstaltungstag an, aber auch eine insbesondere preislich hochinteressante Dauerkarte für alle drei Turniertage. Dieses Sonderangebot gilt nur für Vereinsbestellungen bei AEP und Anhalt Sport e.V. und nicht an den normalen Vorverkaufsstellen. Dieses Angebot ist limitiert und zeitlich begrenzt. Sollte die Anzahl der Bestellungen über das genehmigte Fassungsvermögen der Halle hinaus gehen, verfahren wir nach dem Datumseingang der jeweiligen Vorbestellungen.

    Mit dem Erwerb der Eintrittskarten verpflichtet sich der Käufer, die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuell gültige Corona-Rechtsverordnung in Sachsen-Anhalt sowie die örtlichen Auflagen bzw. Vorgaben des Veranstalters (u.a. Aufnahme der Kontaktdaten, Hygieneregeln) vollumfänglich zu beachten. Eintrittskarten können mit dem Bestellformular (siehe unten als Download) bestellt werden.

    Kontakt und Informationen:
    Heinz Bußmann, AEP (Advantage Event Projekte)
    Grüne Str. 3a, 27749 Delmenhorst
    Telefon: 04221-121100 • Mobil: 0173-6238823 • Mail: hb(at)aep-del.de 

    Informationen und News aktuell immer unter: www.facebook.com/AEPbadminton.

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    news-2063Thu, 17 Sep 2020 12:22:55 +0000Erfahrungsbericht einer Hospitation an einem Bundesstützpunkthttps://www.badminton.de/news/badminton/erfahrungsbericht-einer-hospitation-an-einem-bundesstuetzpunkt/Vom 14. bis 16. August führte mich der vorletzte Präsenzlehrgang meiner A-Trainerausbildung 2019/20 nach Mülheim an der Ruhr, welcher trotz Corona und den damit verbundenen Hygienemaßnahmen ein großer Erfolg war. Hochmotiviert aus den Ausbildungstagen verlängerte ich meinen Aufenthalt im Sinne einer Hospitationswoche am Bundesstützpunkt um vier Tage. Zielsetzung der Hospitation war es, einen Einblick in die Leistungs- und Stützpunktstruktur auf allen Ebenen zu erhalten.Die Suche nach geeignetem Mentoring z. B. bei den Trainer*innen Detlef Poste, Christoph Schnaase, Danny Schwarz, Zhang Hong oder Thies Wiediger lief problemlos. Alle befragten Trainer*innen hatten großes Interesse Hospitanten aufzunehmen. Die Halle in der Südstraße 23, an welche auch ein Badmintoninternat angebunden ist, wird ausschließlich für unsere Sportart Badminton genutzt. Hier vereinen sich viele strukturelle Elemente aus dem DBV mit dem Badminton-Landesverband NRW zum Deutschen Badminton Zentrum, was eine hohe Dichte an gut ausgebildeten Trainer*innen mit sich führt. Diese Voraussetzungen bieten einen optimalen Beobachtungsraum für das gewählte Hospitationsziel, welches mehr als nur erreicht wurde. 

    Mit dem Beginn der ersten vollen Schulwoche nach den Sommerferien startete meine Hospitation. Ich konnte von früh morgens bis zur letzten Einheit qualitativ gutes Badminton sehen und verfolgen. Die leitenden Trainer*innen standen stets für Fragen zur Verfügung, welche Raum und Zeit Zeit für Nachbesprechungen und weiteren Austausch ermöglichte. Diese Offenheit und Bereitschaft verschaffte mir eine Vielzahl an interessanten Gesprächen, aus denen ich eine Menge gelernt habe. Von Beginn bis Ende meines Aufenthaltes habe ich mich gut betreut und wertgeschätzt gefühlt. Dankeschön an dieser Stelle an das gesamte Trainerpersonal in Mülheim. 

    Meine Take-aways:

    • Für meine Trainerpraxis war dies bisher die intensivste und produktivste "Fortbildung". Ich konnte viele Details, Tipps und Kleinigkeiten für mein Training mitnehmen, welche ich in den folgenden Wochen direkt ausprobieren und reflektieren möchte. 
    • Jeder Trainer*in ist individuell, ziel- und planorientiert. Der Austausch unter Trainer*innen erzeugt eine intensive und so wichtige Reflexion des eigenen Wissens und gemachter Erfahrungen.
    • Bestärkung meiner eigenen Leidenschaft und Motivation für die Vermittlung unseres Badmintonsports.
    • Detaillierte, für mich bis dahin noch unbekannte Einblicke in die Leistungsstruktur am Bundesstützpunkt und der Jugendförderung in NRW. 

    Rückblickend habe ich eine intensive und auch anstrengende Zeit in Mülheim an der Ruhr im Kopf, welche durchwegs positiv ist. Die Erfahrung und Gespräche will ich nicht missen! Abschließend möchte ich eine klare Empfehlung der Hospitation an alle Trainer*innen in Deutschland aussprechen. Natürlich erfordert der Besuch eines Bundesstützpunkts eine gewisse zeitliche Flexibilität, Aufwand und organisatorisches Geschick. Zudem kommen je nach Entfernung ein längerer Fahrtweg auf einen zu, trotzdem lohnt sich der Aufwand. Weiter sind die gerade genannten Merkmale alles Kompetenzen, die eine(n) Trainer*in ausmachen. Als Trainer*in sollte man stets über den Tellerrand schauen, offen sein für neues und Erfahrungen reflektieren. Eine Hospitation an Nachwuchs- und/oder Bundesstützpunkten bietet eine optimale Möglichkeit diese Komponenten zu bedienen.   

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    news-1957Thu, 17 Sep 2020 10:37:00 +0000DBV-WEBminton: #Heterogenitäthttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-webminton-badmintonrumpf/Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) hat Ende März das Projekt „DBV-WEBminton" gestartet. Über Racketmind und verschiedene Live-Sessions werden u.a. Bundestrainer, aktuelle Nationalspieler und Experten bis zu dreimal in der Woche zu verschiedenen Themen aus dem Badminton-Leistungssport Stellung beziehen und Tipps und Hinweise für jeden Begeisterten des Badminton(-Leistungs)sports geben.DBV-WEBminton wird via Racketmind über ein DBV-Konferenztool abgehalten und via Racketmind dokumentiert. Es erfolgt eine Aufzeichnung jeder Session, damit die Beiträge im Nachgang für jedermann zugänglich sind.

    Sämtliche DBV-WEBminton-Sessions können on-demand hier angesehen werden, ausgewählte Sessions sind auch via YouTube ersichtlich:

    Session 1: #DBVconnect - Was können wir tun?
    Session 2: #TrainingZuHause - Athletiktraining mit dem Nationalteam
    Session 3: What's next? - Talkrunde mit Marc Zwiebler, Fabian Roth & Kai Schäfer
    Session 4: #TrainingZuHause - Tobias Wadenka zeigt Übungen
    Session 5: #VereineStärken - Mit Rainer Diehl und Daniel Pacheco
    Session 6: #TrainingZuHause - Mit Dirk Nötzel, Bundestrainer Jugend
    Session 7: #LearnToWin - Mit Danny Schwarz und Lukas Resch
    Session 8: #Positiv - Mit Tobias Wadenka
    Session 9: #Para-Badminton - Mit Christopher Skrzeba, Elke Rongen & Carolin Ruth
    Session 10: #TrainingZuHause - Mit Bundestrainer Christoph Schnaase
    Session 11: #JWM2019fürAlle - Ableitungen für Jedermann
    Session 12: #Schlagtechnik - Zentrale Elemente erkennen & erleben (John Dinesen)
    Session 13: #Badmintonhüfte - MACH MIT! Gesund & fit auf dem Feld (Marcel Wilbert)
    Session 14: #Badmintonplayer - Mark Lamsfuß und Marvin Seidel im Gespräch
    Session 15: #Zukunft - Wie sich Verbände aufstellen können (Holger Hasse)
    Session 16: #Vereinsentwicklung - Mit dem Verein an die Spitze (Heinz Kelzenberg)
    Session 17: #OWZ - Optimalen Wettkampfzustand herstellen (Moritz Anderten)
    Session 18: #Techniktraining - Badminton einfach vermitteln (Lukas Dieckhoff)
    Session 19: #Karriere - Profibadminton, Förderung & Zukunftsperspektiven (Isabel Herttrich)
    Session 20: #zurückindieHalle - Den "mit Abstand" besten Wiedereinstieg schaffen
    Session 21: #Siegermentalität - Willensstärke entwickeln (Ingo Kindervater)
    Session 22: #Nachwuchsstars - Leben im Nachwuchsleistungssport (Leona Michalski & Antonia Schaller)
    Session 23: #Badmintonschulter - Übungen für die Praxis (Marcel Wilbert)
    Session 24: #Regeneration - Mehr als nur Eistonne (PD Dr. med. Anne Hecksteden & Hannes Käsbauer)
    Session 25: #Doppeltaktik - Spielanalyse / Aus dem Topbereich lernen (Diemo Ruhnow)
    Session 26: #FragenUndAntworten - Badminton-Wettkämpfe sind möglich
    Session 27: #Badmintonrumpf - Stabiles Athletiktraining (Marcel Wilbert)

    Für eine korrekte Darstellung des Konferenz-Tools empfehlen wir die Browser Chrome oder Firefox zu verwenden.

    Die kommende Session (Freitag, 09.10.2020) (#Heterogenität) wird über nachfolgendem Direktlink übertragen. 

    Die Themen und Gäste der kommenden Session sind:

    • Freitag, 09.10.2020; 17:00 - 17:45 Uhr:#Heterogenität: Training mit verschiedenen Leistungsniveaus (mit Hans Werner Niesner)

    Unter diesem Link erhält man einen direkten Zugang zum Onlineportal RACKETMIND inkl. den Live-Sessions.

    "Uns alle bewegt die aktuelle Situation mit all ihren Auswirkungen derzeit sehr. Wir haben deshalb gemeinsam eine kleine Idee schnell wachsen lassen und wollen allen Badmintonbegeisterten, insbesondere Spielern & Trainern, ein Angebot machen, die Zeit zu Hause mit Themen und Inhalten rund um den Badmintonsport zu nutzen. Die Planungen laufen auf Hochtouren und wir möchten zu allen Themen Experten aus allen Bereichen mit einbeziehen. Ein großer Dank geht dabei an alle Mitwirkenden bis hierher, im Besonderen Diemo Ruhnow, Lukas Dieckhoff, Dominik Meyer und Tobias Wadenka", spricht Hannes Käsbauer, Referatsleiter Lehre & Ausbildung im DBV.

    „DBV-WEBminton möchten wir weiter ausbauen, indem wir auch zukünftig in regelmäßigen Abständen berichten, informieren und diskutieren! Das ist uns sehr wichtig", ergänzt Käsbauer.

    Uns alle bewegt die aktuelle Situation mit all ihren Auswirkungen derzeit sehr. Wir haben deshalb gemeinsam diese kleine Idee schnell wachsen lassen

    Hannes Käsbauer

    Start von DBV-WEBminton war am Mittwoch, 25. März 2020. Sobald die Planungen final abgeschlossen sind, werden zu den Live-Sessions (Zeit, Referenten/Gäste, Themen) hier auf badminton.de und auf Racketmind konkrete Informationen folgen und laufend aktualisiert.

    #DBVconnect #StayAtHome

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    National
    news-1886Wed, 16 Sep 2020 12:13:00 +0000Ausschreibung: A/B/C-Trainerfortbildunghttps://www.badminton.de/news/badminton/ausschreibung-a-b-c-trainerfortbildung/Als Trainer lernen wir die Bewegungsmuster unserer Athleten mit den uns bekannten Technikleitbildern abzugleichen. Im Techniktraining reagieren Athleten sehr unterschiedlich auf diesen Lernprozess, einige lernen schnell, reagieren positiv auf unsere Vermittlung und wir nennen sie gerne Talente.Diejenigen, die eher langsam lernen, geben wir gerne an andere Trainer ab. Im Wettkampf – also dort, wo wir überprüfen, ob unsere Trainingsprozesse effizient waren – können wir dann beobachten, dass unsere Athleten oft mit Mustern und Strategien erfolgreich sind, die wir ihnen gar nicht beigebracht haben. Und immer fällt auf, dass Athleten gleiche Anforderungssituationen individuell unterschiedlich lösen.

    Der ActionTypes-Ansatz hat das Ziel die individuelle natürliche Bewegung jedes Athleten auf der Basis der individuellen Bedürfnisse verständlich zu machen und damit Raum für individuelle Lernprozesse zu geben.

    ActionTypes: Individualität als Steuerungsinstrument für Badmintonlernen

    Deshalb schreibt der Lehrausschuss des Sächsischen Badminton-Verbands e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Badminton-Verband e.V. eine hochwertige Fortbildung zur Thematik aus. Die Teilnehmer sollen die eigenen natürlichen Bewegungsbedürfnisse ihres Motorikprofils kennenlernen und die Konsequenzen für ihr Badmintonhandeln in der Halle erfahren.

    Die Fortbildung findet am 21./22. November 2020 in Leipzig statt. Referent ist Rainer Diehl (zertifizierter ActionTypes Experte). Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige DOSB A-/ B-/ C-Trainerlizenz Badminton. Teilnehmen können Trainer/-innen aus allen Landesverbänden des DBV.

    Anmeldeschluss ist Samstag, 14.11.2020.

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    National
    news-2062Wed, 16 Sep 2020 11:07:41 +000010. DBV A-RLT U13 in Bonnhttps://www.badminton.de/news/badminton/10-dbv-a-rlt-u13-in-bonn/Nach Genehmigung des Hygienekonzeptes durch die Stadt Bonn konnte die 10. DBV A-Rangliste in der Klasse U13 stattfinden. Da sich in der Erwin-Kranz-Halle nach aktuellem Konzept nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig aufhalten durften, musste für jede Disziplin deutlich mehr Zeit eingeplant werden.Die gerade nicht aktiven Spieler waren bereits im Vorfeld informiert worden, in den Spielpausen die Halle zu verlassen. Zuschauer waren nicht erlaubt, jedoch konnte jeder der Spieler einen Betreuer in die Halle mitbringen, sei es nun Trainer oder Elternteil. Aufgrund des damit entzerrten Zeitplans wurde das Turnier nur in der Altersklasse U13 ausgespielt, nicht wie ursprünglich vorgesehen in den AK U13 und U11. 

    Das Resümee nach den zwei Spieltagen fällt durchweg positiv aus. Spieler, Eltern und Betreuer erwiesen sich als sehr diszipliniert, dankbar, dass wieder ein Jugendturnier auf nationaler Ebene stattfinden konnte. Der hohe Aufwand für das Organisatorenteam war nicht zu leugnen, wird sich aber in den kommenden Turnieren in heimatlicher Halle bezahlt machen, wenn dann bereits alle kritischen Punkte durchdacht sind. 

    Für die Altersklasse U13 war dieses erste nationale Turnier eine Standortbestimmung nach der langen Spielpause. Entsprechend waren die Besten der Altersklasse angereist und die Nachrückerlisten lang. Am Ende dominierten im Wesentlichen die Favoriten das Turnier. Gleich zweimal ganz oben auf dem Podest stand Gloria Poluektov vom TV Refrath, einmal im ME U13, ein weiteres Mal im MD U13 mit Nina Steffes (ebenfalls TV Refrath). Insgesamt gingen 19 von 32 Medaillen an die Athleten aus NRW, die auch die größte Gruppe eines Landesverbandes stellten. Als geschickter Doppel- und Mixedspieler machte jedoch vor allem Nico Hamm vom TSV Haunstetten auf sich aufmerksam, der an der Seite von Lenny Strößler (ESV Flügelrad Nürnberg) das HD U13 gegen die Favoriten aus NRW ebenso gewann wie das GD U13 an der Seite von Amelie Rejzek aus Hamburg.

    Eine Siegerehrung durfte es gemäß Hygienekonzept nicht geben. Im Rahmen einer „Urkunden-Überreichungszeremonie“ unter freiem Himmel, konnten am Ende dennoch die verdienten Gewinner ihrer Altersklasse geehrt werden. 

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    National
    news-2061Wed, 16 Sep 2020 09:29:45 +0000Thomas und Uber-Cup erneut verschobenhttps://www.badminton.de/news/badminton/thomas-erneut-verschoben/Die Badminton World Federation (BWF) hat die Finalrunde der Mannschafts-WM im dänischen Aarhus aufgrund der Corona-Pandemie erneut verschoben. Sie soll nun im Jahr 2021 ausgetragen werden. Ursprünglich sollte die offizielle WM für Damen- und Herrenmannschaften im Mai stattfinden, dann wurde sie auf August und schließlich auf Oktober verlegt. Zuletzt hatten zahlreiche qualifizierte Nationen wie Rekordsieger Indonesien und Korea abgesagt. Deutschland ist sowohl mit der Männer- als auch der Frauenmannschaft für die Team-WM im Norden Dänemarks qualifiziert.

    "Es ist sehr schade, da wir gerne wieder in das internationale Wettkampfgeschehen gestartet wären. Unsere Nationalspieler*innen und das Trainerteam waren sehr motiviert auf das Thomas & Uber-Cupfinale. Aber letztlich müssen wir die Entscheidung der BWF akzeptieren, die aufgrund der vielen Absagen auch nachvollziehbar ist", erklärt Chef-Bundestrainer Detlef Poste gegenüber badminton.de und ergänzt: "Wir werden weiterhin versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und hoffen, dass es z.B. mit den Denmark und SaarLorLux Open noch einige Turniere in diesem Jahr geben wird."

    Unverständnis in Dänemark

    „Es wäre wichtig für den Sport, für die Fans und für die Spieler, dass die Räder - wie in anderen Sportarten auch - im Badminton wieder in Bewegung gebracht werden“, meint Bo Jensen, Sportdirektor im dänischen Verband. Auch für Nationaltrainer Kenneth Jonassen ist die erneute Absage unverständlich: "Das Turnier hätte mit den Nationen ausgetragen werden müssen, die sich für ein Kommen entschieden hatten, auch wenn einige Topnationen ferngeblieben wären.“

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    International
    news-2060Wed, 16 Sep 2020 07:28:00 +00003. DBV-RLT O19 in Elmshornhttps://www.badminton.de/news/badminton/3-dbv-rlt-o19-in-elmshorn-1/Vom 18. bis 20. September 2020 treffen sich Deutschlands Badmintonspieler für die 3. DBV-Rangliste O19 in der Sporthalle der Erich Kästner Gemeinschaftsschule Hainholzer Damm 15.Seit 2018 findet nun jeweils eine DBV-Rangliste in Elmshorn statt und wie in den letzten Jahren hat sich das Ausrichterteam des FTSV Fortuna Elmshorn gemeinsam mit dem BC Matchpoint Berlin für eine enge Zusammenarbeit entschieden. Ausrichter Sven Sievers (Elmshorn) und Christian Holzmacher (Berlin) haben in diesem Jahr besonders viele Hürden überwinden müssen, aber allein die Tatsache, dass die Veranstaltung stattfinden kann, stimmt optimistisch.

    Yvonne Li in Elmshorn am Start

    Die deutschen Spitzenspieler haben schon länger keine größeren Turniere gespielt und so hat sogar die zweifache und amtierende deutsche Meisterin im Dameneinzel gemeldet. Die gebürtige Hamburgerin Yvonne Li und einige weitere Nationalspieler (unter anderem Thuc Phuong Nguyen, Horner TV, Bjarne Geiss und Matthias Kicklitz, beide spielen bei Blau-Weiß Wittorf NMS) wollen die Gelegenheit zur Rückkehr in den Wettkampf nutzen. Eine Wildcard erhielten im Herrendoppel die Lokalmatadoren Sebastian Kirschberger/Lennard Laskowski (Fortuna Elmshorn/Hamburger SV) und im Dameneinzel das Wittorfer Nachwuchstalent Janika von Appen.

    Aufgewertet wird die Veranstaltung ferner durch einen Leistungsnachweis für nationale Schiedsrichter des Deutschen Badminton-Verbands und wiederum durch Spielfeldmatten der Firma Victor aus Horst. Das Badmintonspiel auf speziellen Supremecourts bedeutet zwar viel Transport- und Verlegearbeit für das Ausrichterteam, aber die Spieler loben gerade diesen Sachverhalt bei allen Gelegenheiten.

    Beginnen wird die Veranstaltung am Freitag ab 17:30 Uhr mit dem Mixed. Am Samstag ab 9:00 Uhr starten dann die Herren im Einzel in den Wettbewerb und am Sonntag werden in allen Disziplinen ab 9:30 Uhr die Halbfinalspiele gespielt und anschließend gegen 12:00 Uhr gibt es die Finalspiele.

    Leider sind bis zum heutigen Tage noch keine Zuschauer zugelassen, aber das Ausrichterteam ist im ständigen Austausch mit der Stadt Elmshorn und vielleicht sind zum Finaltag doch einige Zuschauer erlaubt.

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    National
    news-2059Sun, 13 Sep 2020 21:20:15 +0000Slowenien: Maurer erreicht Endspielhttps://www.badminton.de/news/badminton/slowenien-maurer-erreicht-endspiel/Drei Bundeskaderathleten aus Bayern und ein Hesse machten sich nach der langen internationalen Turnierpause auf den Weg nach Slowenien zum TEM Slovenia Junior International 2020 (Junior International Series).Kilian Maurer vom NSP Nürnberg erreicht dabei als ungesetzter Spieler das Finale, in dem er Mads Juel Møller  aus Dänemark, aktuelle Nummer fünf der BWF-Jugendweltrangliste, mit 10-21, 13-21 unterlag. Zuvor im Halbfinale schaltete Maurer den Österreicher Kai Niederhuber [7] 25-23, 22-20 aus.

    Antonia Schaller, ebenfalls vom NSP Nürnberg, verpasste in Mirna gegen die stark aufspielende Israelin Heli Neiman den Einzug ins Halbfinale.

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    International
    news-2058Tue, 08 Sep 2020 09:55:30 +0000Stützpunktübergreifender DBV-Lehrgang in Hennefhttps://www.badminton.de/news/badminton/stuetzpunktuebergreifender-dbv-lehrgang-in-hennef/Aktuell trainieren die Kaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes gemeinsam an der Sportschule Hennef. Die Trainingsduelle am Dienstag können via YouTube verfolgt werden.

    Die Kaderathleten des DBV nutzen im Moment die Situation und veranstalten seit Sonntag einen gemeinsamen, stützpunktübergreifenden Lehrgang (BSP Saarbrücken und BSP Mülheim sowie die Top U19-Bundeskader) an der Sportschule Hennef. Der Lehrgang findet bis Mittwoch statt.

    "Unter normalen Umständen lässt der internationale Kalender ein gemeinsame Maßnahme wie diese kaum zu. Uns war bei dem Entscheidungsprozess wichtig, dass die Athleten aus ihren aktuellen Trainingszentren herauskommen, um unter anderem etwas Abwechslung zu erfahren. Hierfür bietet sich die Sportschule in Hennef hervorragend an", erklärt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz gegenüber badminton.de. 

    Der Lehrgang verfolgt drei Ziele:

    • Wir wollen raus aus dem (Corona-) Alltag
    • Wir wollen wieder Wettkämpfe (mit Live-Stream und Ergebnisdienst)
    • Wir wollen das Team stärken

    Neben den Athleten und Trainern sind auch weitere Experten vor Ort. So sind drei Physiotherapeut*innen, der Athletiktrainer des OSP Rheinland-Pfalz/Saarland sowie der DBV-Verbandspsychologe mit an Bord. Ebenso präsentiert das Institut für angewandte Trainingswissenschaft (IAT) den aktuellen Stand der gerade in der Entwicklung befindlichen Taktikdatenbank.

    "Während der Veranstaltung haben wir sehr darauf geachtet, um unserer Vorbildfunktion gerecht zu werden und alle Maßnahmen unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt", spricht Martin Kranitz.

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    National
    news-2057Tue, 08 Sep 2020 07:39:21 +0000#LIVE vom DBV-Lehrgang aus Hennefhttps://www.badminton.de/news/badminton/live-vom-dbv-lehrgang-aus-hennef/Aktuell trainieren beide O19-Nationalmannschaften auf einem Lehrgang in der Sportschule Hennef. Heute wird ein Wettkampf-Tag in zwei Sessions simuliert. Hier könnt Ihr #LIVE dabei sein.Alle Spiele im Überblick: bit.ly/338iNQf. Alle Matches können auch via YouTube verfolgt werden (siehe unten). Die zweite Session beginnt 15:00 Uhr.

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    National
    news-2056Fri, 04 Sep 2020 14:40:00 +0000BADMINTON SPORT 9/2020 erschienenhttps://www.badminton.de/news/badminton/badminton-sport-9-2020-erschienen/Die Ausgabe 9/2020 von BADMINTON SPORT steht stark im Zeichen der im Oktober beginnenden Bundesligasaison – die für die Vereine aus dem Badminton-Oberhaus ja eine ganz besondere ist: 2020/2021 wird die 50. Erstligaspielzeit in der Geschichte ausgetragen.Darüber hinaus finden sich im aktuellen DBV-Verbandsmagazin u. a. ein ausführlicher Beitrag zum Karriereende von Superstar Lin Dan (China), der abschließende Teil der Trainingsserie zum Thema "Saisonvorbereitung" und ein Hintergrundartikel zum "Ende der gefiederten Bälle".

    "Badminton Sport" ist das offizielle Organ des DBV. Ausführliche Artikel über die großen Turniere, Trainingstipps, Porträts, Interviews und Veranstaltungsausschreibungen informieren zehn Mal im Jahr über diese faszinierende Indoorsportart.

    Die aktuelle Ausgabe und frühere Hefte der BADMINTON SPORT kann man über den Shop des Meyer & Meyer Verlages beziehen.

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    National
    news-2055Fri, 04 Sep 2020 13:49:00 +0000Jens Janisch: "Ziele beharrlich verfolgen"https://www.badminton.de/news/badminton/jens-janisch-ziele-beharrlich-verfolgen/Jens Janisch ist von klein auf sportbegeistert. Zuerst startete er in den Sportarten Kinderturnen und Bogenschießen. Er probierte sich in vielen Sportarten wie Kinderturnen, Bogenschießen, Judo und Fußball aus, bevor er als Jugendlicher seine Leidenschaft fürs Badminton entdeckte. Wie seine Begeisterung und sein Interesse für den Badmintonsport zum Beruf wurde, lest Ihr in folgendem Interview.

    Ist Badminton Deine Leidenschaft? Wenn ja, warum?
    „Ja, Badminton ist meine Leidenschaft! Ich habe viele Sportarten ausprobiert aber keine entdeckt, die mich so gefesselt und begeistert hat, wie Badminton. Badminton ist eine Mischung aus Team- und Individualsportart. Weiter ist sie physisch und mental anspruchsvoll. Am interessantesten finde ich die Disziplin Mixed. Es gibt wenige Sportarten in denen es gemischte Wettkämpfe auf olympischem Niveau gibt. Zudem ist das Geräusch eines gut getroffenen Federballes in der Halle der absolute Wahnsinn!“

    „Die einzige Komponente, die ich beim Badmintonsport vermisse, ist die Möglichkeit draußen zu spielen. Leider kommt AirBadminton (noch) nicht an das Gefühl aus der Halle ran.“

    Wie sah bzw. sieht deine Laufbahn als Trainer bis heute aus?

    Timeline der Trainerscheine:

    C-Trainer 1996
    B-Trainer 1999
    A-Trainer vermutlich Oktober 2020

    „Gestartet hat ist sie im Jahr 1989 in meinem Heimatverein Vfl Grasdorf mit der Betreuung von Turnieren und dem Interesse an Kindertraining. Der nächste Schritt war die Trainingsleitung des Bezirkskaders in Hannover. Mein großes Interesse am Sport Badminton hat mich auf viele Fortbildungen und Trainerausbildungen geführt. Parallel dazu arbeitete ich als Versicherungskaufmann und schloss ein Studium auf Sport/Wirtschaft mit der Option des Lehramts ab. Durch den Bundestrainer Rollstuhlfahrer*innen Michael Mai wurde ich auf einen Minijob am Stützpunkt aufmerksam. Seit 2017 bin ich Landestrainer für Para Badminton. Mit dem Beginn des Jahres 2018 wurde Hannover zum Landesstützpunkt und zum Ende des Jahres hin als Paralympischer Trainingsstützpunkt anerkannt. Beide befinden sich derzeit unter meiner Leitung.“ 

    Warum bist du Trainer? Was bedeutet die Tätigkeit für dich? Gibt es auch Schwierigkeiten oder Einschränkungen durch den Beruf?
    „Es gibt viele Faktoren, die mich motivieren den Trainerberuf in Vollzeit auszuüben. Zum einem arbeite ich sehr gerne persönlich und lösungsorientiert mit Menschen, zum anderen bietet mir der Beruf komplexe und vielfältige Aufgaben. Unterm Strich: es wird nie langweilig und man erlebt die Fortschritte seiner Athleten*innen hautnah mit.“

    „Aufgrund der vielen Turnierbetreuungen für Tokio 2020 kann ich nicht mehr selbst die Altersklassen spielen, das ist schade. Jedoch war die Qualifikationsphase für Olympia trotz Absage der Paralympics eine sehr bereichernde und intensive Zeit.“  

    Wie sieht deine zukünftige Planung als Trainer aus?
    „In der Zukunft sehe ich mich weiterhin im Parabadminton. Hier forciere ich eine Vollzeitstelle als Landes- oder Bundesstützpunkttrainer und begleite die Athleten*innen bei den nächsten großen Stopps Tokio 2021 Paralympics und Paris 2024.“ 

    Wer hat dich als Trainer geprägt? Hast du Vorbilder?
    „Leider hatte ich keinen direkten Mentor, mit dem ich ständig im Austausch war. Durch meine zahlreichen Aus- und Fortbildungen habe ich aber eine Menge interessanter Trainer*innen kennengelernt, spontan fallen mir Lennart Engler (Dänemark), Kay Witt, Diemo Ruhnow und Detlef Poste ein. Außerdem war der Austausch mit Kim Buss, Fabian Gruss und Christopher Skrzeba sehr fruchtbar für mich.“

    Gibt es drei Dinge die Du als Trainer über Dich selbst gelernt hast?
    „Das Alter spielt keine Rolle, man kann sich immer verbessern. Weiterhin muss man im Trainingskontext konsequent Ziele verfolgen und diese auch einfordern. Zudem betrachte ich meine Athlet*innen inzwischen viel mehr als großes Ganzes und nicht zu detailverliebt.“ 

    Auf welchem Gebiet bist Du Experte?
    „Im geduldigem Umgang mit Menschen und aktiver Wegbegleiter. Ich habe ein Bewusstsein entwickelt jeden Tag dazuzulernen, denn jeder Athlet ist anders und viele Dinge brauchen einfach einen individuellen Lösungsweg. Man muss bereit sein jeden Tag die Grenzen zu verschieben und man darf nie zulassen, dass man sich selbst oder den Athleten*innen sportliche Grenzen setzt. Es gibt immer einen Weg!“

    Was macht Dein Training aus?
    „Ich versuche das große Ganze im Blick zu behalten, das Zusammenspiel aller Beteiligten, vom Physiotherapeuten über die Ernährungsberatung und die Sportpsychologin. Denn am Ende findet Training nicht nur auf dem Feld statt.“

    Was ist Dein Erfolgsgeheimnis als Trainer?
    „Die Frage ist, woran ich Erfolg messe. In der Struktur, in der ich aktuell angestellt bin, geht es um Medaillen bei EM und WM. Natürlich schätze ich die persönliche Entwicklung meiner Athleten*innen gleichermaßen. Wenn Athleten*innen ihre eigenen Ziele erreichen oder diese gar übertreffen ist das ein Riesen Erfolg für mich. Meine Stärken als Trainer sind es, gesetzte Ziele beharrlich und emphatisch zu verfolgen.“

    Welcher Rat/Tipp hat Dir in deiner Trainerlaufbahn am meisten geholfen?
    „Die Energie und Begeisterung des heutigen Chef-Bundestrainers Detlef Poste vor vielen Jahren bei einer Weiterbildung in Braunlage. Ich war positiv geschockt!“

    Welchen Hinweis/Tipp würdest Du allen Trainern*innen da draußen mitgeben?
    „Bleibt neugierig, flexibel und offen für Neues, was heute aktuell ist kann in drei Jahren überholt sein.“ 

    Was macht Dich besser als andere Trainer*innen?
    „Ich glaube jeder Trainer*in hat seine Stärken! Mich zeichnet aus, mit Haut und Haaren bei der Sache zu sein und 120% zu geben.“ 

    Was ist deine Geheimwaffe/Tipp, um Athleten zu motivieren?
    „Ich versuche immer als gutes Vorbild vorneweg zu gehen. Man muss versuchen herauszufinden wie der Athlet*in tickt damit man ihn und seine Bedürfnisse besser versteht.“

    Was war deine emotionalste Erfahrung als Trainer bisher?
    „Das erste große Turnier, das ich zusammen mit Christopher Skrzeba (DBV Chef-Bundestrainer Para-Badminton) betreute war die EM in Frankreich 2018. Dort schaffte es Valeska Knoblauch ins Dameneinzel Finale, welches an Spannung kaum zu überbieten war. Ich hatte das gesamte Spiel einen Puls von 180 und stand permanent unter Strom. Das Spiel ging noch in die Verlängerung, welche mich körperlich ans Limit brachte. Nachdem Valeska den letzten Punkt gewann wusste ich gar nicht wohin mit meinen positiven Emotionen, das war ein großer Moment für mich.“ 

    Ausschnitte auch in folgendem ARD Sportschau-Beitrag.

    Visionen innerhalb deiner Trainingsstruktur

    Was passiert bei Euch zurzeit?
    „Derzeit arbeite ich zusammen mit dem Trainerteam an der Beantragung des Bundesstützpunktes in Hannover (Anmerkung: inzwischen liegt eine Anerkennung vor). Weiterhin befinden sich viele der Athleten*innen gerade im Grundlagentrainingsprozess.“

    Was ist Deine Vision für Deine Trainingsgruppe?
    „Ich wünsche mir, dass meine Athlet*innen mit sich und ihrem Erfolg zufrieden sind. Dafür möchte ich sie soweit vorbereiten, dass sie um Medaillen im Jahr 2021 mitspielen können.“

    Wo steht ihr in fünf Jahren?
    „Ein Traum von mir ist es, in fünf Jahren hier in Hannover als Bundesstützpunkt, zwei Badmintonfelder mit Parkett und ausgelegten Matten zu haben. Das weitere Umfeld, vor allem hinsichtlich medizinischer und trainingswissenschaftlicher Betreuung ist bereits gut an die Athleten*innen angepasst.“

    Was muss in Badminton-Deutschland Deiner Meinung nach verbessert werden, um langfristig mehr Erfolg in der Sportart international zu haben?
    „Vieles hat sich schon verbessert oder ist gerade in einem Entwicklungsprozess. Die Sportart bekommt wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Es gibt meiner Meinung nach drei Faktoren, die uns in Zukunft bessere Spieler*innen bescheren werden. Erstens benötigen wir mehr aktive Vereine, die sich der Kinder- und Jugendausbildung und sensibilisiert sind nach Para-Badminton-Talenten Ausschau zu halten.

    „Weiterhin muss die Technikausbildung im früheren Alter besser werden, um nicht in höheren Altersklassen zu viele Fehlerbilder thematisieren zu müssen. 

    Als letztes finde ich das Wettkampfsystem in U11 und U13 nicht zielführend. Das Spielsystem sollte mehr darauf ausgelegt sein, technisch gute und handlungsschnelle Spieler*innen zu begünstigen.“

    Szenarien:

    Du trainierst spontan eine Kindergartengruppe mit 30 Teilnehmern, die keine Badmintonerfahrung haben, was tust du?
    „Ich würde vor allem im koordinativen Bereich arbeiten. Aber das wichtigste wäre, dass die Kinder mit Spaß dabei sind“

    Marvin Seidel fragt bei Dir Individualtraining an, fühlst Du dich bereit oder was fehlt Dir noch?
    „Derzeit fühle ich mich nicht bereit dafür, zum einen fehlt mir Erfahrung in seinem Bereich, zum anderen muss ich die Erwartungshaltung von Marvin an mich kennen. Der Austausch wäre trotzdem sehr interessant für mich.“ 

    Du beschließt von heute auf morgen den Trainerberuf hinzuschmeißen, was machst Du stattdessen?
    „Ich fühle mich in meinem Beruf wohl und sehe daher keine Umorientierung in naher Zukunft vor. Wenn der Fall eintreten sollte, möchte ich weiterhin in einem sportlichen Rahmen zusammen mit Menschen arbeiten.“

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    National
    news-2044Thu, 03 Sep 2020 12:09:00 +00001. BC Saarbrücken-Bischmisheim sucht Trainerhttps://www.badminton.de/news/badminton/1-bc-saarbruecken-bischmisheim-sucht-trainer/Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ist ein sehr erfolgreicher deutscher Badmintonclub und sucht zum baldmöglichsten Eintritt einen Cheftrainer*in für das Vereinsprojekt Badminton-Akademie-Saar, das DBV-zertifizierte Nachwuchsleistungszentrum sowie das DBV-zertifizierte Talentnest am Olympiastützpunkt Saarbrücken.

    Zentrale Aufgabe des Cheftrainers*in, gemeinsam mit dem Trainerstab, ist die Weiterentwicklung des bestehenden Nachwuchsleistungszentrums.

    Der Cheftrainer*in erhält eine Festanstellung.

    Anforderungen:

    • gültige DBV-A-Trainerlizenz oder vergleichbare ausländische Qualifikation, wünschenswert DOSB-Diplomtrainerlizenz
    • mehrjährige - mindestens zwei Jahre - Berufserfahrung als leitender Trainer von Kaderathleten oder mehrjährige Erfahrung als Spieler*in der internationalen Badmintonelite
    • Erfahrung als Trainer im Nachwuchsbereich, sowohl im Gruppen- als auch im Individualtraining
    • Fach- und Methodenkompetenz im Badminton-Leistungssport
    • Erfahrung in Trainingssteuerung im Badminton-Leistungsport
    • Organisationstalent
    • Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Repräsentationsfähigkeit
    • zeitliche Flexibilität und Bereitschaft an Wochenenden die Betreuung von Athleten bei überregionalen Massnahmen zu übernehmen
    • gute deutsche Sprachkenntnisse, fliessend englische Sprache

    Aufgaben:

    • Leitende Tätigkeit am Stützpunkt des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in Saarbrücken
    • Entwicklung von Konzepten für Sichtungs- und Förderstrukturen,- Planung, Durchführung und Steuerung des Trainings der Spieler*innen sowie Planung, Organisation und Durchführung von Wettkampfmassnahmen
    • Entwicklung der individuellen Trainingsplanung, Jahres- und Karriereplanung für Athleten und Athletinnen
    • Kooperation mit dem Bereich 'Leistungssport' des DBV im Jugendbereich
    • Leitung des Trainerteams des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
    • Weiterentwicklung der Strukturen des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim im Jugendleistungssport
    • Sichtung von Schülern und Jugendlichen für den Badmintonsport
    • Kontrolle der Leistungsentwicklung der Spieler*innen
    • Betreuung der Spieler*innen auf Turnieren
    • Kontaktperson für die Schulprojekte des Vereins
    • Kooperation mit dem Gymnasium am Rotenbühl - Eliteschule des Sports

    Bewerbungsunterlagen bitte bis 04. September 2020 per Mail an: info(at)bc-bischmisheim.de.

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    National
    news-2053Tue, 01 Sep 2020 13:04:32 +0000Heino Knuf wird neuer DBV-Geschäftsführerhttps://www.badminton.de/news/badminton/heino-knuf-wird-neuer-dbv-geschaeftsfuehrer/Der langjährige geschäftsführende Vorstand Leistungssport (Sportdirektor) des Deutschen Hockey-Bundes (DHB), Heino Knuf, wird neuer Geschäftsführer des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV). Der 59-Jährige aus Lengerich im Tecklenburger Land folgt Roland Herres, der seine Tätigkeit bei dem rund 188.000 Mitglieder zählenden olympischen Spitzenverband zum 31. Juli 2020 beendete.

    Der erste reguläre Arbeitstag von Heino Knuf in der DBV-Geschäftsstelle in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) ist der 1. Oktober 2020. Um jedoch wegweisende Gespräche und Entscheidungen bereits vorab mitzubekommen, nahm der gelernte Bankkaufmann und Diplom- Trainer Ende August schon an der – in seiner Heimatstadt Köln durchgeführten – Sitzung und Klausurtagung des DBV-Präsidiums sowie am anschließenden Workshop mehrerer Verantwortungsträger des DBV mit der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) teil.

    „Wir freuen uns sehr, künftig mit Heino Knuf als höchst erfahrenem und renommiertem Fachmann des olympischen Spitzensports in der DBV-Führung zusammenzuarbeiten, und sind uns sicher, mit ihm einen innovativen Gestalter zur Fortentwicklung des Badmintonsports in Deutschland zu bekommen“, sagte DBV-Präsident Thomas Born, nachdem das DBV-Präsidium die Einstellung von Heino Knuf beschlossen hatte.

    „Als Familienvater von drei erwachsenen Kindern bringe ich neben reichlich Lebenserfahrung auch vielseitige Berufserfahrung aus über 30 Jahren im organisierten Sport mit. Beim Deutschen Hockey- Bund war ich auf allen Ebenen – Vereine, Landesverbände und Spitzenverband – und in vielen Bereichen – Nationalmannschaften, Bundesliga, Trainerausbildung und Vereinsberatung – überwiegend als Trainer und in den vergangenen neun Jahren als Sportdirektor im geschäftsführenden Vorstand tätig. Für mich ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um mich in einer neuen und interessanten Sportart mit meinen Erfahrungen motiviert einzubringen“, freut sich Heino Knuf auf die zukünftigen Aufgaben.

    Der ehemalige Chef-Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchsbereich des DHB, der zudem mehrere internationale Projekte in der Trainerausbildung – u. a. in der Türkei und in Norwegen – erfolgreich durchführte, ergänzt: „Zusammen mit dem Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes und den Landesverbänden werde ich alles daransetzen, um Badminton weiter nachhaltig zu gestalten und eine zukunftsfähige Führungs- und Organisationsstruktur mit zu entwickeln. Meine Mitarbeit in diversen Gremien des DOSB in den vergangenen Jahren, etwa im Beirat ‚Wissenschaftliche Unterstützung des Nachwuchsleistungssports‘ am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft, im Beirat der Trainerakademie Köln des DOSB sowie in der ‚AG Trainerkonzept‘, wird hier sicherlich sehr hilfreich sein. Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen beim DBV!“

    Der Workshop mit der Führungs-Akademie des DOSB war bereits der zweite dieser Art nach der Auftaktveranstaltung im Frühjahr dieses Jahres. Im Fokus standen dabei jeweils die Themen „Strategie- und Strukturplanung des DBV“. Ende August diskutierten neben Thomas Born und Heino Knuf zudem Chef-Bundestrainer Detlef Poste, Sportdirektor Martin Kranitz, die Vizepräsidenten Ralf Michaelis und Karl-Heinz Zwiebler sowie die Leiter der Bundesstützpunkte Mülheim an der Ruhr (Einzel) und Saarbrücken (Doppel/Mixed), Matthias Hütten und Hannes Käsbauer, über die zukünftige Ausrichtung des olympischen Spitzenverbandes und formulierten strategische Ziele des DBV für den Zeitraum 2021 bis 2024.

    „Das Wochenende hat uns einen erheblichen Schritt weitergebracht. Die Klausurtagung des Präsidiums am Samstag und der Workshop am Sonntag und Montag haben Heino Knuf einen umfangreichen ersten Einblick in die Arbeit der Führungsebene des DBV geben können. Dabei hat er sich durch gezielte Fragen und Hinweise gleich sehr gewinnbringend in die Diskussionen eingeschaltet. Die Moderation und Begleitung durch Wigbert Walter von der Führungs-Akademie des DOSB war zudem ein entscheidender Faktor für das Erreichen der gesteckten Zwischenziele“, zog DBV-Präsident Thomas Born ein Fazit.

    Nach einigen Maßnahmen zur weiteren Konkretisierung in den nächsten Wochen und einem dritten Workshop Ende September 2020 wird ein erster Entwurf des DBV-Strategieplans 2021-2024 am 31. Oktober 2020 – anlässlich des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstages in Saarbrücken – vorgestellt und diskutiert werden. Im Anschluss soll in diversen Projektgruppen unter Beteiligung der Badminton-Landesverbände und DBV-Fachgremien die finale Fassung entstehen. Die Veröffentlichung des DBV-Strategieplans 2021-2024 ist für das Frühjahr 2021 vorgesehen

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    National
    news-2052Wed, 26 Aug 2020 20:40:58 +0000Absage: 4. A-RLT U17/U19https://www.badminton.de/news/badminton/absage-4-a-rlt-u17-u19/Das 4. DBV-A-RLT U17/U19 sollte am 3./4. Oktober 2020 vom 1. BV Maintal in Maintal (Hessen) ausgetragen werden. Die zuständigen Stellen der Stadt teilten den Verantwortlichen des Vereins die dortigen Einschränkungen und Regularien aufgrund der Corona-Pandemie mit.Diese lassen leider die Austragung eines DBV-A-RLT im notwendigen Umfang und Rahmen nicht zu. Insbesondere die maximal auf der Tribüne bzw. in der Halle zugelassene Personalzahl entspricht nicht ansatzweise dem benötigten Platzbedarf.

    Ganz aktuell erreichte uns heute die Information, dass aufgrund steigender Infektionszahlen im Main-Kinzig-Kreis in zahlreichen Städten und Gemeinden die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft werden. U.a. wurde in Maintal der Wettkampfsport ausgesetzt.

    Das Ranglistenturnier am 3./4. Oktober 2020 in Maintal (4. A-RLT U17/U19) kann somit nicht in Maintal stattfinden. Ein neuer Termin kann aufgrund des engen Terminkalenders nicht angesetzt werden.

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    news-2051Tue, 25 Aug 2020 14:23:37 +0000NRW: Guido Schänzler übernimmt kommissarisch das Amt des Präsidentenhttps://www.badminton.de/news/badminton/nrw-guido-schaenzler-uebernimmt-kommissarisch-das-amt-des-praesidenten/Nachdem der langjährige Präsident des Badminton-Landesverbandes NRW Ulrich Schaaf Ende Juli völlig unerwartet verstorben ist, muss sich das Präsidium neu aufstellen. Auf Vorschlag von Vizepräsident Wilfried Jörres hat sich Guido Schänzler bereiterklärt, das Amt des Präsidenten kommissarisch zu übernehmen und sich den Mitgliedern beim Ordentlichen Verbandstag am 15. November 2020 zur Wahl zu stellen. Bernd Wessels wurde vom Präsidium kommissarisch zum Vizepräsidenten Wettkampfsport berufen.

    Guido Schänzler ist seit 2016 Mitglied im dreiköpfigen Präsidium des BLV-NRW, nachdem er viele Jahre als Beisitzer im Verbandsjugendausschuss tätig war. Im vergangenen Jahr bestätigten ihn die Mitglieder beim Ordentlichen Verbandstag mit 100%iger Zustimmung. Der 54-jährige Pulheimer war während seiner aktiven Zeit langjähriger Nationalspieler und mehrfacher Deutscher Meister. Nach Beendigung seiner erfolgreichen Badmintonkarriere und gleichzeitigem Abschluss einer Bankkaufmannslehre im Jahr 1992 konzentrierte er sich in den folgenden Jahren auf seinen beruflichen Werdegang und leitet heute als Geschäftsführer die Geschicke einer GmbH in Viersen. Der Wiedereinstieg ins Badminton erfolgte durch seine beiden Kinder. Sein Sohn Lars wurde in diesem Jahr unter anderem Deutscher Vizemeister im Herreneinzel.

    Auf Vorschlag von Guido Schänzler hat sich Bernd Wessels bereiterklärt, kommissarisch das Amt des Vizepräsidenten Wettkampfsport zu übernehmen. Bernd Wessels, ebenfalls vielfacher Deutscher Meister und Nationalspieler, hat dieses Amt bis zum Jahr 2016 bereits über viele Jahre erfolgreich ausgeübt und ist im BLV-NRW nicht nur als Referent für Daten oder als Berater des Präsidiums und der Geschäftsstelle eine absolute Institution.

    Mit Guido Schänzler, Bernd Wessels und dem amtierenden Vizepräsidenten für Leistungssport und Sportentwicklung Wilfried Jörres ist das Präsidium somit vollzählig und handlungsfähig. Einer der ersten und wichtigsten Beschlüsse ist das Vorhaben, in den kommenden Monaten über die Struktur und personelle Besetzung des Präsidiums zu beraten. Hierzu sollen zu den Verbandstagen 2020 und/oder 2021 entsprechende Informationen, Vorschläge und Satzungsänderungsanträge gemacht werden.

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    news-2050Sun, 23 Aug 2020 20:31:42 +0000DBV-Newsletter 05/2020 onlinehttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-newsletter-05-2020-online/Der neueste DBV-Newsletter aus dem Bereich Bildung & Wissenschaft wurde veröffentlicht. Der Newsletter und viele weitere Informationen sind auf der Bereichsseite "Bildung" zu finden.

    Die Themen des neuen Newsletters sind unter anderem:

    • Info DBV-Kampagne "Unser Weg"
    • Info zu DBV-WEBminton
    • Aus den Landesverbänden und DBV-/DOSB-Medien
    • DBV-Projekt "Warum ich Badmintontrainer*in bin? Weil es mich begeistert"
    • Interessante weiterführende Links aus der Badminton- und Sport-/Trainingswelt
    • Aktuelles aus dem Bereich Wissenschaft/Lehre
    • Aktuelles aus der Wissenschaft und ihrem Transfer

    Mit dem Newsletter möchten wir in Badminton-Deutschland auf aktuelle Neuigkeiten, Tendenzen und Erfahrungen/Erkenntnisse hinweisen und eingehen. Feedback nehmen wir gerne entgegen, bitte per eMail an das Ressort für Bildung & Wissenschaft (bildung(at)badminton.de). Hier kann der Newsletter direkt abonniert werden.

    Zur Seite "Bildung". Auf der Bereichsseite sind auch Informationen über aktuelle Fortbildungsveranstaltungen aufgelistet. 

    Auf dem offiziellen YouTube-Kanal des DBV sind viele weitere Videos mit Trainingsbeispielen zu finden.

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    news-2047Sat, 22 Aug 2020 09:42:00 +0000Detlef Poste: "Feedback ist die Grundlage für Lernen"https://www.badminton.de/news/badminton/detlef-poste-feedback-ist-die-grundlage-fuer-lernen/Sportpsychologe Dr. Sebastian Altfeld sprach mit Chef-Bundestrainer Detlef Poste über dessen Ansichten bezüglich seines Umgangs mit Athlet*innen und mit sich selbst.

    Wie bereitest du dich am Tag vor dem Wettkampf vor? Was machst du für dich und warum?

    Detlef Poste: „Neben der systematischen Vorbereitung/Vorbesprechung der Wettkämpfe (im Badminton i.d.R. mehrere Spiele pro Tag) ernähre ich mich gesund, mache abends einen Spaziergang. Ich verlange Professionalität, also lebe ich diese auch selbst. Zudem helfen die Maßnahmen mir, Energie zu haben, aber trotzdem zu entspannen.“

    Gibt es noch etwas bestimmtes, was Du abends machst? Einen Film schauen oder ähnliches?

    Poste: „Nach dem Spaziergang im Hotelzimmer teilweise noch lesen, Musik hören oder Sport im Fernsehen schauen.“

    Wie bereitest Du dich am Tag des Wettkampfs auf den Start vor? Was machst Du für Dich und warum?

    Poste: „Vor dem Aufstehen mache ich im Bett insgesamt ca. drei Minuten eine Mobilisation der Wirbelsäule und des Beckens, dazu Bauchkräftigung und kurzes Entspannen, danach gibt es ein ausgiebiges, gesundes Frühstück und die Tasche für den Tag (mit Verpflegung, Getränken, Equipment) wird gepackt. In der Halle gibt es dann ein finales, kurzes Vorbereitungsgespräch mit der/dem Spieler*in, zumeist in Richtung mentales Verhalten, innere Ruhe, Initiative, Kampfbereitschaft.“

    Was machst Du die letzten Minuten, um Dich auf den Wettkampf vorzubereiten? Was genau machst Du bewusst oder unbewusst, um Dich so richtig auf den Wettkampf einzustellen? Nutzt Du bestimmte mentale Werkzeuge, Verhaltensweisen oder Vorgehen dazu?

    Poste: „Auf der Tribüne tief durchatmen, Selbstgespräch zur eigenen Aufgabe als Coach hinter dem Feld (volle Unterstützung bei gleichzeitiger Gelassenheit usw.), ggf. auf Toilette, trinken.“

    Das finde ich sehr spannend, dass Du selbst auch ein Selbstgespräch führst. Das berichten ja auch viele Sportler, dass sie sich dadurch ausrichten. Darf ich fragen, in welche Richtung Dein Selbstgespräch geht? Hast Du dir das bewusst angeeignet oder ist das zufällig entstanden?

    Poste: „Inhalt des Gesprächs s.o., ich versuche mir vorzustellen, wie ich den Sportler auch in schwierigen Situationen positiv, gelassen unterstütze, selbst ruhig bleibe bzw. anfeure. Die Selbstgesprächsführung habe ich mir als Spieler angeeignet (in Zusammenarbeit mit unserem damaligen Sportpsychologen Wolfgang Klöckner) und als Trainer übernommen.“

    Thema Motivation:

    Was sind Deine Ziele als Trainer? Was motiviert Dich, damit Du die Mühen aufnimmst?

    Poste:
    „Meine Ziele sind, die Spieler*innen für Hochleistungs-Badminton zu begeistern, sie als Persönlichkeiten und als Spieler zu entwickeln und im Team Erfolge zu erzielen.

    Wen würdest Du gerne mal trainieren?

    Poste: „Mal mit jemandem trainieren“ ist kein Ziel für mich. Training ist ein langfristiger Prozess und ich übernehme gerne die Verantwortung für die Spieler*innen meiner Gruppe.“               

    Was machst Du, wenn Du vor einem Training mal keine Motivation hast?

    Poste: „Ohne Motivation in ein Training ist mir eigentlich noch nie passiert. Da ich immer eine Idee und ein Bild von jeder Trainingseinheit habe, ist auch Engagement da. Manchmal bin ich über den Verlauf eines Trainings enttäuscht, wenn dies nicht meinem Bild entspricht und es nicht gelingt, die Spieler*innen 'auf Kurs' zu bringen.“

    Wie gehst Du da mit Dir um?

    Poste: „In einem Fall, wo das Training nicht läuft, analysiere ich sehr schnell in der Einheit, woran es liegt. Wenn ich klar geworden bin, hole ich die Gruppe zusammen und schildere meine Sichtweise und mein Befinden, frage nach, wie es die Spieler*innen sehen. Ich würde sagen, dass ich sehr lösungsorientiert bin und dabei die sozialen Befindlichkeiten gut einschätzen kann.“

    Das ist eine tolle Art und Weise, die Sportler in den Prozess einzubinden. Welche Erfahrungen sammelst Du damit im Training so vorzugehen?

    Poste: „Meistens gute Erfahrungen, weil die Spieler i.d.R. die Ehrlichkeit und Offenheit schätzen.“

    Thema Persönlich:

    Was würdest du deinem 14-jährigen 'Ich' für einen Tipp geben, den Du damals hättest gebrauchen können?

    Poste: „Mit 14 war ich in einer sehr 'beratungsresistenten Phase', da hätte ich keine Tipps von meinem 'Erwachsenen-Ich' angenommen. Gut wäre allgemein gesehen, wenn Eltern, Schule und z.B. der Sport einem Jugendlichen mehr Mut und Zuversicht vermitteln und Raum zum Ausprobieren geben könnten sowie akzeptieren, dass Fehler sehr wichtig sind, um zu lernen.“

    Wann war der Punkt als Du dich für den Leistungssport bzw. für eine professionelle Karriere entschieden hast? Was war der Auslöser bzw. Grund?

    Poste: „Das war kurz vor dem Abitur mit 16/17. Ein Vereinskamerad von mir kam zurück von einem Bundesligaverein, wo er auch eine Berufsausbildung gemacht hatte und suchte einen Trainingspartner. Da habe ich mitgemacht, meinen Trainingsumfang von heute auf morgen verdoppelt, eine Übungsleiterlizenz gemacht.“

    Und wie kam es dann dazu, dass Du hauptberuflich Trainer wurdest?

    Poste: „Ich habe früh Training in unserem Verein gegeben (mit 17), den ÜL-Schein (mit 18) und B-Trainer (20) gemacht und es hat mir sehr gefallen. Nach Abitur und Zivildienst habe ich mich dann für ein Sportstudium mit Trainerprofil in Köln entschieden und dann nach meiner Aktivenzeit auch ein Jobangebot beim Verband erhalten (Bundestrainer Jugend am BSP Mülheim).“

    Was machst Du morgens, um gut in einen Tag zu starten?

    Poste: „Ich verhalte mich im Alltag wie es schon für die Wettkampfvorbereitung beschrieben wurde (Mobilisation/Bewegung, positive Einstellung, gesunde Ernährung).“

    Welcher Spruch, Buch oder Mensch hat Dich am meisten beeinflusst auf Deinem Weg?

    Poste: „Hier gibt es nicht die Person oder das Buch. Ich hatte das Glück, vielen guten Mentoren zu begegnen und wahrscheinlich das Talent, sehr neugierig und offen zu sein. Dazu viel gelesen über den Sport und insbesondere das Lernen im Sport.“

    Wie suchst Du Dir deinen Ausgleich zum Sport? War das immer so oder hat sich das im Laufe der Zeit verändert?

    Poste: „Meine Familie unterstützt mich sehr, zudem werkele ich in der begrenzten Freizeit gerne im Haus und im Garten. Dazu treibe ich weiterhin selbst Sport und halte mich fit.“

    Das sind gute Methoden zum Ausgleich. Vor allem, dass Du weiterhin Sport machst ist vermutlich sehr hilfreich. Viele Trainer*innen berichten, dass sie selbst nicht mehr zum Sport kommen.

    Poste: „Hier hilft mir, dass ich das ohne viel Aufwand hinbekomme (Krafttraining zu Hause im Keller, Laufen direkt los ab Haustür, Badmintonhalle 3x im Monat ist 5 min. entfernt).“

    Thema Fokus:

    Wodurch verlierst Du den Fokus im Wettkampf oder Training? Fehlversuch eines Athleten, Schiedsrichterentscheidung…?

    Poste: „Krasse Fehlentscheidungen, sehr unsportliches Verhalten o.ä. haben mich in der Vergangenheit aus der Ruhe gebracht. Jetzt beziehe ich so etwas als Worst-Case-Szenario mit in meine Vorbereitung ein und es passiert nur noch sehr selten, dass ich hinter dem Feld aus der Balance gerate.“

    Wie findest Du dann wieder den Fokus? Gibt es ein Werkzeug, ein Verhalten oder Vorgehen, dass du da nutzt?

    Poste: „Ich beruhige mich wieder. Zum Beispiel nach einem Disput mit einem Schiedsrichter nutze ich die nächste Spielpause, um mich beim Schiedsrichter kurz zu entschuldigen.“

    Spannendes Vorgehen, dass von vornherein miteinzuplanen. Ist das mittlerweile so drin, dass du dich von selbst beruhigst oder musst du manchmal auch nochmal bewusst durchatmen? Denkst du da von selbst dran oder hast du dir Erinnerungshilfen gebaut?

    Poste: „Häufig funktioniert es automatisiert, weil ich mich ja auch vor den Matches darauf einstelle. Aber natürlich ist immer auch mal eine Nachsteuerung erforderlich z.B. durch Atmung.“

    Thema nach dem Wettkampf:

    Was machst Du direkt nach dem Wettkampf? Wie bereitest Du einen Wettkampf nach?

    Poste: „Eigene Analyse des Spiels zur Nachbereitung mit der/dem Spieler*in. Dann Nachfrage bei der/dem Spieler*in, wann die Nachbesprechung erfolgen soll (Spieler*in muss bereit dafür sein).“

    Wie lange denkst Du noch an einen Wettkampf nachdem er vorbei ist?

    Poste: „Das hängt davon ab, wie viel Zeit bis zum nächsten Spiel an dem Tag ist bzw. wie erfolgreich oder schmerzhaft der Wettkampf war. Zunächst lasse ich dann die Emotionen zu, gehe aber zügig dazu über, das Herauszuarbeiten, was an Ideen mitgenommen werden kann.“

    Wie gehst du mit einer Niederlage/schlechten Wettkampf oder einem Sieg/guten Wettkampf um? Gibt es etwas systematisches?

    Poste: „Neben der systematischen Analyse in meinem Kopf und mit der/dem Spieler*in nutze ich gerne den Austausch mit Trainerkollegen. Hauptaspekt ist, aus jedem Spiel immer etwas für die Weiterentwicklung der Spieler*innen und für mich als Trainer mitzunehmen.“

    Thema Leadership:

    Wie gehst Du mit Fehlern von Athleten um?

    Poste: „Natürlich ist ein wesentliches Trainingsziel in unserer Sportart, die Anzahl der Fehler im technischen, taktischen und mentalen Bereich in einem Wettkampf zu reduzieren, um erfolgreich sein zu können. Auf dem Weg dahin sind Fehler wichtig, um daraus zu lernen. Insofern ermutige ich die Spieler*innen zum Ausprobieren beim Erlernen neuer Muster. Dies führt dazu, dass es nicht in jeder Trainingseinheit nur um 'Performance' geht. Zudem versuche ich, Fehler nicht pauschal mit negativen Emotionen zu belegen. Das versuche ich auch den Spieler*innen zu vermitteln (was ist da gerade passiert, woran liegt es, welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?!)“

    Hat sich dieser Umgang bei Dir über die Jahre entwickelt oder war das schon immer Deine Sicht?

    Poste: „Das hat sich entwickelt. Als junger Trainer war ich zu ungeduldig und habe gedacht, dass lernen im Spitzensport mit wenig Fehlern funktionieren sollte.“

    Was ist das Erste, das Du machst, wenn Du eine Mannschaft/einen Sportler übernimmst?

    Poste: „Mich und meine Philosophie kurz vorstellen, beobachten, viele Gespräche führen und die Spieler*innen und Trainer*innen einladen, ihre Sichtweisen zu äußern. Zielsetzung: Mit dem Team eine Trainings- und Teamkultur aufbauen.“

    Worauf legst Du besonderen Wert bei der Beziehung zu einer Mannschaft/einem Sportler?

    Poste: „Offenheit, Ehrlichkeit, gegenseitiger Respekt. Klar abgestimmte Ziele und Erwartungen.“

    Was tust Du, damit Dein Athlet 100% gibt?

    Poste: „Selbst 100% geben, Begeisterung wecken, verantwortungsbewusste Belastungssteuerung.“

    Wie bereitest Du ein Feedback an einen Sportler im Training oder Wettkampf vor? Ist das spontan oder durchdacht? Wie gehst Du vor?

    Poste: „Es kommt beides vor. Bei Wettkämpfen in der Vor- und Nachbereitung immer systematisch, gleichzeitig aber von der Sprache her angepasst an den jeweiligen Typ. Im laufenden Training kurz gefasst, ich schaue sehr stark auf die emotionale Reaktion beim Gegenüber („erreiche ich die/den Spieler*in?!)“

    Wie wichtig ist Dir Feedback durch Deine Sportler? Wie holst Du es gegebenenfalls ein?

    Poste: „Feedback ist die Grundlage für Lernen. Wie beschrieben achte ich sehr auf die Reaktionen, auf meine Ansprache. In unserer Halle gibt es einen Briefkasten, in den – auch anonym – Feedback eingeworfen werden kann. Wir haben systematische Spielerentwicklungsgespräche, über Fragebögen wird über die Aktivensprecher Feedback auch zu den Trainerpersonen eingeholt. Ich suche persönliche Gespräche.“

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    news-2049Fri, 21 Aug 2020 19:04:53 +0000"Die Kids sind nur so gut drauf, wie du selbst auch drauf bist"https://www.badminton.de/news/badminton/die-kids-sind-nur-so-gut-drauf-wie-du-selbst-auch-drauf-bist/Timo Ayush kam im Alter von 15 Jahren zum Badmintonsport, davor skatete er und spielte Tischtennis. Durch seine Cousins wurde Timo erstmalig während des YONEX Junior Cup in Berlin in die Badmintonhalle gelockt, in der er sich direkt in die Sportart verliebte.

    Im Verein angemeldet, wurde seine Motivation durch gute Trainer*innen stetig größer. Er schätzte sofort das herzliche und offene Umfeld der Badmintongemeinschaft im Verein. Timo beschreibt, dass für ihn, als Jugendlicher, der Anschluss im Verein wichtig für seine Entwicklung war. Derzeit spielt Timo aktiv für SV Berlin Brauereien. 

    Wieso ist Badminton die beste Sportart für Dich?
    „Badminton ist einfach die beste Sportart, weil sie viele Bereiche den Spieler/innen abverlangt. Am meisten gefällt mir das jeder Ballwechsel anders ist und man auch physische Nachteile durch Spielwitz und Skills ausbügeln kann.“ 

    Wie bekommst Du deinen Beruf und die Trainertätigkeit unter einen Hut?
    „Ich arbeite nun seit knapp einem Jahr Vollzeit als Produktmanager bei EverState was sich in der Volition meiner eigenen Ausbildung und Trainertätigkeit öfter als gewollt niederschlägt. Trotzdem versuche ich immer das Beste aus mir rauszuholen und ins Training zu gehen.“ 

    Wann hast Du dich für Deine Trainertätigkeit entschieden?
    „Mit dem Start meines Studiums habe ich mich vermehrt für den Trainerbereich interessiert. Mein Tätigkeitsbereich ging von Universitätssport, Vereinstraining bis hin zur Begleitung von externen Trainingslagern. Hier habe ich mein Hobby in einem kleinen Rahmen zum Beruf gemacht. Im Jahr 2017 schloss ich den C-Trainer ab worauf 2019 die B-Lizenz folgte. Im Oktober 2020 vervollständige ich meine Leidenschaft für den Trainerberuf mit der A-Lizenz.“

    Warum bist Du Trainer? Was bedeutet die Tätigkeit für Dich? Gibt es auch Herausforderungen?„Meine Beweggründe als Trainer sind auf meine eigene Jugend zurückzuführen. Trotz meines späten Einstiegs in die Badmintonwelt glaubten viele Trainer*innen an mich, das war ein großartiges Gefühl, welches ich zurückgeben möchte.“

    „Seit ich als Produktmanager arbeite, merke ich die Zeitproblematik stärker. Hinzu kommt die teils geringe Wertschätzung unserer Arbeit und eine geringe Vergütung für den Aufwand, den man betreibt, wobei das nicht das Hauptaugenmerk ist.“ 

    Wie sehen Deine zukünftigen Planungen als Trainer aus?
    „Das Trainerdasein ist für mich derzeit ein Nebenberuf. Mit dem Gedanken einer Vollzeittrainerstelle spiele ich von Zeit zu Zeit. Mein derzeitiger Fokus ist es, meine U11-Athleten*innen so gut wie möglich zu betreuen.“ 

    Wer hat Dich geprägt als Trainer? Wer ist Dein Vorbild?
    „Das sind Lutz Friedrich mit seinem unbeugsamen strebhaften Engagement für junge Athleten*innen und Kay Witt. An Kay begeistert mich sein Blick für die wichtigen Dinge und sein Vermittlungsweg, welcher durchtrieben mit Humor ist.“

    Gibt es drei Dinge, die Du als Trainer über Dich als Mensch gelernt hast?
    „Ich habe die letzten Jahre gelernt, dass ich oft zu ungeduldig bin. Weiterhin sind für junge Athlet*innen viele Sachen nicht so logisch, wie ich das oft vermute. Zudem hat mich das Trainerdasein gelehrt, dass ich gut mit Kindern und Jugendlichen arbeiten kann und möchte.“ 

    Auf welchem Gebiet bist Du Experte?
    „Den besten Input kann ich in doppelspezifischem Training geben.“

    Was macht Dein Training aus? 
    „Mein Training ist abwechslungsreich, spaßig und persönlich.“

    Welcher Rat hat Dir in Deiner Trainerlaufbahn geholfen? 
    „'Nein' sagen lernen und sich auch bewusst Zeit für sich selbst nehmen.“

    Welchen Tipp würdest Du allen Trainern*innen mit auf den Weg geben?
    Die Kids sind nur so gut drauf, wie du selbst auch drauf bist. Der Trainer bestimmt die Trainingsatmosphäre.“

    Was ist Deine Geheimwaffe, um Athleten zu motivieren?
    „Ich interagiere sehr viel und positiv mit meinem Athleten*innen. Zu meinem Gemüt zähle ich Spaß und Witz, das erzeugt in der Regel eine gute Trainingsatmosphäre.“

    Was war Deine emotionalste Erfahrung als Trainer bisher?
    „Auf einer Deutschen Meisterschaft habe ich vor ein paar Jahren eine sehr schlechte Entscheidung getroffen. Meiner Meinung nach spielte die Athletin deshalb deutlich unter ihren Möglichkeiten. Dieser Fehler wird mir sicherlich nicht nochmal passieren.“

    „Sehr emotional positiv nehmen mich die Spiele von Kian-Yu Oei (aktuell U19) mit. Sein Spielstil ähnelt meiner Denkweise von Badminton und ist aufgrund seiner Höhen und Tiefen immer spannend.“ 

    Visionen Strukturen, Vereine und Verbände

    Was passiert bei Euch derzeit?
    „Derzeit haben wir hier in Berlin sehr viele gute U11 und U13 Spieler*innen. Mein Anliegen ist es, diese Athleten*innen so gut wie möglich zu fördern, sodass sie ihr Niveau mindestens halten oder verbessern können.“

    Was muss in Badmintondeutschland deiner Meinung nach verbessert werden, um langfristig mehr Erfolg in der Sportart international zu haben? 
    „Meiner Meinung nach haben wir nur dann langfristig bessere Chancen in der Weltspitze, wenn eine kulturelle Veränderung eintritt. Darunter verstehe ich nicht nur die finanzielle und gesellschaftliche Wertschätzung der Sportart, sondern auch die Trainingskultur. Im Topbereich geht es letzten Endes viel um Wiederholungszahlen, welche nur mit einem adäquaten Trainingsumfang erreicht werden können.”

    “Mit dem Hintergrund, das in der Weltspitze verschiedenste Interpretationen von Technik beobachtbar sind, denke ich das in Deutschland oft zu sehr auf das Detail geachtet wird. Meiner Meinung nach sollten wir die jungen Athleten*innen deutlich mehr ausprobieren und entfalten lassen.”

    „Abschließend möchte ich die Thematik der ehrenamtlichen Trainer*innen anführen. Der Trainerberuf muss weg von der Ehrenamtlichkeit hin zu einem strukturierten Berufsverband mit Verträgen. Dadurch erhalten die Trainer*innen mehr Sicherheit und ihre verdiente Anerkennung für die umfassende und hoch anspruchsvolle Arbeit mit den Athleten*innen.“

    Szenarien:

    Du trainierst spontan eine Kindergartengruppe mit 30 Teilnehmer*innen, die keine Badmintonerfahrung haben, was tust Du?
    „Viele kleine Spiele ohne Netz, wie zum Beispiel Badmintonzirkus, um ein Gefühl für den Schläger zu vermitteln.“

    Marvin Seidel fragt bei Dir Individualtraining an, fühlst Du dich bereit?
    „Also technisch kann ich Marvin nichts beibringen, jedoch würde ich mir das Zuspiel per Ballmaschine zutrauen.“  

    Du beschließt von heute auf morgen die Nebentätigkeit als Trainer hinzuschmeißen, was machst Du stattdessen?
    „In meinem sozialen Umfeld dreht es sich hauptsächlich um Badminton, deswegen kommt das nicht in Frage. Da ich durchwegs sportbegeistert bin, würde ich die freie Zeit wahrscheinlich für andere Sportarten wie Basketball, Tennis oder Golf nutzen.“

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    National
    news-2048Fri, 21 Aug 2020 12:24:27 +0000SV GutsMuths Jena startet Crowd-Funding Aktion und gewinnt 500€ beim MDRhttps://www.badminton.de/news/badminton/sv-gutsmuths-jena-startet-crowd-funding-aktion-und-gewinnt-500eur-beim-mdr/Der SV GutsMuths Jena startete am Mittwoch erneut eine Crowdfunding-Aktion. 7777€ hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, um einen großen Teil der Mehrkosten für die erste Saison in der 1. Bundesliga decken zu können.

    Die Aktion ist seit dem Startdatum für drei Wochen aktiv. Zwar stehen dem Verein viele Partner weiterhin zur Seite, doch es gelang dem Verein, trotz der Aufstiegseuphorie, kaum neue Partner für sich zu gewinnen. Als wichtiger Punkt wurde hier oft die unklare finanzielle Situation der Unternehmen genannt, die sich durch die Coronapandemie ergab. Die Mehrkosten für die Saison ergeben sich aus steigenden Fahrt- und Übernachtungskosten, neuen technischen Anforderungen wie einem Livestream, erhöhten Startgebühren, steigenden Schiedsrichterkosten und einem insgesamt größeren Organisationsaufwand. Beim Aufstieg in die 2. Badminton-Bundesliga im Jahr 2017 musste schon einmal eine solche Aktion gestartet werden. Damals wurde der Betrag von 7777€ erreicht und der Verein konnte mit diesem Geld einen Teil des Betrages für die notwendigen Spielfeldmatten entrichten, auf denen auch noch in der ersten Liga gespielt werden wird.?

    Wie schon zur letzten Aktion stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung, dem Verein einen finanziellen Vorschuss zu gewähren- z.B. individuelle Trainingseinheiten mit den Spielern oder sportliche Herausforderungen für Einzelpersonen, aber auch Werbeflächen auf Trikots, im Saisonheft und Spielfeldbanden für Unternehmen.

    Besonders ist, dass jeder Beitrag von mindestens 10€ durch einen Partner des Anbieters (TOYOTA Deutschland) mit einem 20€ -Zuschuss belohnt wird; bis zu einer Grenze von 20% des Zielbetrages (in unserem Fall: 1555€).?Falls der gewünschte Zielbetrag innerhalb der 21 Tage nicht erreicht wird, geht der Verein leer aus und die Spenden werden über den Anbieter rückgängig gemacht.

    Die Aktion ist über Jenas Homepage oder direkt hier zu finden.

    Ebenfalls am Mittwoch war der MDR in der Halle des Sportgymnasiums Jena zu Gast und besuchte den SV GutsMuths Jena im Rahmen des MDR Vereinssommers 2020. Unter der Moderation von Olenka Pilz wurde der Verein vorgestellt und durfte in einigen Liveschalten Interviews zum Aufstieg, zur Mannschaft und zur Nachwuchsarbeit geben. Zum Abschluss wurde die Folge durch ein Geschicklichkeitsspiel gekrönt, bei welchem sich die Jenaer Badmintonspieler gegen den Jazzchor Dresden durchsetzten und einen Pokal, sowie 500€ Tagessiegprämie einfahren konnten. Trotz sportlicher Konkurrenz am Sendetag haben sich beide Vereine kurzgeschlossen und es wird für die Zukunft eine Gemeinschaftsaktion mit dem Dresdener A-Capella-Chor ins Auge gefasst.

    Der Beitrag wird bis nächste Woche unter folgendem Link zu sehen sein.

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    news-2046Thu, 20 Aug 2020 13:12:29 +0000120 AirBadminton-Bälle zu vergebenhttps://www.badminton.de/news/badminton/120-airbadminton-baelle-zu-vergeben/Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) hat 120 AirBadminton-Bälle von der Badminton World Federation (BWF) zur Verfügung gestellt bekommen. Gerne möchten wir diese an aktive Sportler weitergeben.

    Voraussetzung für den Erhalt der AirBadminton-Bälle ist die Austragung eines größeren Events im Bereich AirBadminton.

    Bewerben können sich Landesverbände oder auch dem DBV angeschlossene Vereine. Die Bewerbung soll eine Beschreibung des Events und den Namen sowie die Adresse des Bewerbers enthalten.

    Die Bewerbungen können per Mail an petra.schroeder(at)badminton.de gesendet werden. Die Entscheidung über die Verteilung wird vom Bereich Breitensport im DBV vorgenommen.

    Weitere Informationen über AirBadminton gibt es auf der Website der BWF.

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    National
    news-2045Thu, 20 Aug 2020 12:30:11 +0000Para-Badminton: Online-Seminarehttps://www.badminton.de/news/badminton/para-badminton-online-seminare/Im September finden zwei Online-Seminare zum Thema "Para-Badminton - Sport mit Kleinwuchs" statt. Beim zweiten Termin am 15. September stellt sich die Sportart Para-Badminton mit Carolin Ruth, DBV-Leistungssportreferentin Para-Badminton, und Christopher Skrzeba, Chef-Bundestrainer Para-Badminton, vor.

    Angesprochen sind Sportler*innen und interessierte Kleinwüchsige, aber auch Badmintonvereine und deren Mitglieder/Funktionäre, die sich für das Thema interessieren oder vielleicht schon Sportler*innen mit Kleinwuchs trainieren.

    Donnerstag, 10. September: "Sport mit Kleinwuchs"
    Dienstag, 15. September: "Para-Badminton"

    Die Seminare dauern jeweils von 18:00 - 19:00 Uhr.  Anmeldungen bitte an neumair(at)brsnw.de.

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    National
    news-2043Thu, 20 Aug 2020 10:53:59 +0000Kostenlose Workshops für Ehrenamts-Talentehttps://www.badminton.de/news/badminton/kostenlose-workshops-fuer-ehrenamts-talente/Junge Menschen in ihrem Engagement stärken, das ist das Ziel der gemeinsamen Online-Akademie der DFB-Stiftung Egidius Braun und der Deutschen Sportjugend (dsj).

    Ab Mitte September treffen sich die 20 Teilnehmenden jeden Mittwochabend virtuell zu Expert*innen-Talks und Workshops, die die jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren in ihrer persönlichen Entwicklung und für ihre Aufgaben im Ehrenamt stärken sollen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 2. September 2020.

    Namensgeber Egidius Braun dient als Vorbild für junge Ehrenamtliche

    Die Akademie ist nach Egidius Braun benannt, der einst sein Engagement bei seinem Heimatverein SV Breinig auch als junger ehrenamtlicher Mitarbeiter startete und bis heute noch eng mit dem Verein verbunden ist. Dirk Janotta, geschäftsführender Vorsitzender der DFB-Stiftung Egidius Braun, weiß, wie wichtig dem Namensgeber der Akademie sowie der Stiftung die Arbeit mit und an der Basis ist: „Die Vita Egidius Brauns zeigt eindrucksvoll, welchen Weg man mit Fleiß und langjährigem Engagement in der ehrenamtlich geprägten Sportlandschaft gehen kann. Brauns frühes Engagement beim SV Breinig und für den Fußballverband Mittelrhein legte den Grundstein für seine späteren Funktionen im Deutschen Fußball-Bund, der UEFA und der FIFA. Dabei war Egidius Braun nie ein abgehobener Funktionär, sondern immer ein Mensch mit Blick für die Basis, stets freundlich und integer.“

    Zukunftsfähigkeit der Sportvereine trotz Auswirkungen der Corona-Pandemie

    Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, ihren Auswirkungen und den unterschiedlichen Herausforderungen auf die aktuellen Tätigkeiten im freiwilligen Engagement und Ehrenamt im Sport, werden im zehnwöchigen Programm Chancen und Möglichkeiten diskutiert und entwickelt, um das eigene Engagement, aber auch die Zukunftsfähigkeit der Sportverbände und -vereine zu stärken. Neben neuem Fachwissen stehen vor allem auch persönliche und methodische Kompetenzen im Vordergrund der Akademie.

    Die partizipativen Talks und Workshops werden von hochkarätigen Referent*innen aus dem Sport durchgeführt. Dabei kommen Expert*innen aus dem gemeinnützigen, organisierten Sport zu Wort, sowie Fachleute aus der Wissenschaft oder Politik. Auch ehemalige und aktive Sportler*innen werden in das Programm eingebunden und stehen beispielsweise in Leadership-Talks als Gesprächspartner*innen zur Verfügung. „Die Online-Akademie ist nicht nur ein tolles Beispiel dafür, wie Engagementförderung und Digitalisierung zusammengedacht werden kann. Insbesondere in der aktuellen Situation, in der es nicht so einfach ist, sich zu Workshops oder Seminaren zu treffen. Die Akademie bietet jungen Engagierten aus verschiedenen Sportarten auch die Chance, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie die Zukunft des Sports aussehen kann“, sagt Luca Wernert, dsj-Vorstandsmitglied.

    Den Auftakt der Reihe bildet ein Dialog zum Thema „Dein Engagement“ im Lichte der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen. Im weiteren Verlauf der Online-Akademie folgen verschiedene Themen, die zur Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmenden beitragen und zudem der Organisationsentwicklung von Sportverbänden und -vereinen dienen.

    Das Programm endet mit einer Projektarbeit vom 20. bis 22. November 2020. Die Teilnehmenden werden dabei das erworbene Wissen aus den vergangenen Wochen anwenden und im Rahmen eines Design-Thinking Coachings ein Konzept für ihren "Verein der Zukunft“ entwickeln.

    20 Teilnehmende für exklusives Programm gesucht

    Bewerben können sich junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren, die sich bereits ehrenamtlich in den Jugendorganisationen im Sport, im Sportverein oder im Sportfachverband beziehungsweise dessen Landes- und Kreisverbänden engagieren. Egal ob als Trainer*in, Betreuer*in, Juniorteamer*in, Jugendsprecher*in oder Juniorcoach – was zählt, ist die Begeisterung für ein Engagement und für die Mitgestaltung an der Zukunft des Sports.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Bei der Auswahl der Teilnehmenden wird neben einer aussagekräftigen Darstellung der Motivation zur Teilnahme auf einen diversen, sportartübergreifenden Teilnehmendenkreis geachtet.

    Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat zum Nachweis der Lernerfahrung.

    Zur Ausschreibung mit den Teilnahmebedingungen sowie zum Bewerbungsformular >>>

    Anmeldeschluss ist der 2. September 2020.

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    news-2041Mon, 17 Aug 2020 21:24:30 +00002. DBV-RLT O19: Die Sieger im Überblickhttps://www.badminton.de/news/badminton/2-dbv-rlt-o19-die-sieger-im-ueberblick/Die Sieger der 2. DBV-RLT O19 2020 in Bonn-Beuel (Erwin-Kranz-Halle) vom vergangenen Wochenende im Überblick.Matthias Kicklitz (Blau-Weiß Wittorf NMS) sicherte sich seinen ersten Sieg bei einer DBV-Rangliste O19. Der 18-Jährige besiegte im Endspiel am Sonntag Tobias Wadenka (TSV Neuhausen) in drei Sätzen. Im Dameneinzel setzte sich die Indonesierin Isra Faradilla vom TSV Trittau gegen ihre Landsfrau und Teamkollegin Devy Yunita Indah Sari durch.

    Im Damendoppel siegte das junge Paar Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen (TV Refrath/Horner TV), im Herrendoppel dominierten Vasily Kuznetsov/Tobias Wadenka (VfB GW Mülheim/TSV Neuhausen) ohne Satzverlust das Turnier. Im Gemischten Doppel entschieden die an Position 3/4 gesetzten Patrick Scheiel/Franziska Volkmann (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) das Turnier für sich.

    Die Finalergebnisse:

    HE: Matthias Kicklitz - Tobias Wadenka 20-22, 21-13, 21-16
    DE: Isra Faradilla - Devy Yunita Indah Sari 15-21, 22-20, 21-13
    HD: Vasily Kuznetsov/Tobias Wadenka - Lucas Bednorsch/Lucas Gredner 25-23, 21-16
    DD: Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen - Emma Moszczynski/Jie Yao 16-21, 21-13, 22-20
    MX: Patrick Scheiel/Franziska Volkmann - Malik Bourakkadi/Lara Käpplein 21-14, 21-14

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