badminton.de Newshttps://www.badminton.de/de-DEbadminton.deMon, 16 May 2022 08:37:01 +0000Mon, 16 May 2022 08:37:01 +0000TYPO3 EXT:newsnews-2714Mon, 16 May 2022 08:05:18 +0000DM U13: Die Sieger*innen im Überblickhttps://www.badminton.de/news/badminton/dm-u13-die-siegerinnen-im-ueberblick/Die 10. Deutschen Einzelmeisterschaften U13 wurden am vergangenen Wochenende in Bonn-Beuel ausgetragen. Favoritensiege gab es im Mixed und im Jungendoppel.Laira Röhl (ESV Flügelrad Nürnberg) kürte sich zur Deutschen Meisterin U13 im Mädcheneinzel. Im Konditionsmarathon aus 13 Spielen in zwei Tagen erreichte sie zudem zweite Plätze im Mixed und im Mädchendoppel.

Bei den Jungen überzeugte Milan Zeisig (SV Berliner Brauereien), der nach zwei Tagen und zwölf Spielen als Deutscher Meister U13 im Einzel der Jungen feststand, hinzu kamen Silber im Mixed und Bronze im Doppel. Sieger im Gemischten Doppel wurden Jannes Ernst und Alexia Nedelcu ( BC Tempelhof/TSV Wolfstein), im Jungendoppel holten die an Nummer eins gesetzten Aarav Bhatia/Zhen Huang (TG Unterliederbach 1887/TV Hofheim) den Titel nach Hessen.

Aus NRW-Sicht gingen einige spannende Dreisatzspiele verloren, so auch das Doppel der Beuelerin Eva Heiden, die sich zusammen mit Partnerin Nele Röhrig (TV Refrath) im dritten Satz ihres Auftaktspiels mit 28:30 geschlagen geben mussten. Juna Bartsch (SC Union Lüdinghausen) und Marie Fein (TSV Heimaterde Mülheim) konnten sich einen Titel erkämpfen. Nach schwierigen Partien im Viertel- und Halbfinale konnten sie in der Endrunde wohl davon profitieren, dass sie im Vergleich zu ihren Gegnerinnen ausgeruhter ins Spiel gingen. Nervenstark und offensiv nutzten ihren Vorteil nervenstark und spielten sich zum Titelgewinn. Auf dem Siegerpodest hielten die beiden die NRW-Fahne ins Bild.

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National
news-2713Sun, 15 May 2022 14:53:00 +0000Indien schreibt Badminton-Geschichtehttps://www.badminton.de/news/badminton/indien-schreibt-badminton-geschichte/Lakshya Sen, Satwik/Chirag und Kidambi Srikanth bewiesen am Sonntag Nerven aus Stahl, als sie mit Indien den Titelverteidiger und 14-fachen Sieger Indonesien mit 3:0 schlugen. Es ist der erste Thomas-Cup-Titel für Indien. Im Endspiel des Uber Cup triumphierte Korea.In einem der wohl denkwürdigsten Momente für den indischen Sport, besiegten Indiens Männer am Sonntag im Finale des Thomas Cup den 14-fachen Meister und Titelverteidiger Indonesien. Der erstmalige Finalist Indien zeigte im Finale gegen Indonesien mit 3:0 eine beeindruckende Leistung und schrieb Badminton-Geschichte.

Der 20-jährige Lakshya Sen besiegte im ersten Match den Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele in Tokio, Anthony Ginting. Satwiksairaj Rankireddy und Chirag Shetty brachten Indien dann mit 2:0 in Führung, indem sie Mohammad Ahsan und Kevin Sanjaya Sukamuljo mit 18:21, 23:21, 21:19 besiegten. Und schließlich besiegelte Kidambi Srikanth Indiens historischen Sieg, als er Jonatan Christie mit 21:15, 23:21 in die Schranken wies. 

Lakshya Sen und das Herrendoppel Rankireddy/Shetty kämpften sich zurück, nachdem sie ihre jeweiligen ersten Durchgänge verloren hatten.

Indien war auch Gruppengegner der deutschen Herren-Mannschaft. Hier konnten Kai Schäfer und das Herrendoppel Marvin Seidel/Jones Jansen die späteren Champions in einen dritten Satz zwingen.

Koreas Damen gewinnen Uber Cup

Bei den Damen holte sich Korea zum zweiten Mal den Uber Cup. Im Finale am Samstag konnte Titelverteidiger China denkbar knapp mit 3-2 bezwungen werden. Den Siegpunkt holte Sim Yu Jin, Nummer 46 der Weltrangliste, in einem spannenden Match gegen die stärker eingeschätzte Wang Zhi Yi.

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International
news-2708Fri, 13 May 2022 08:12:00 +0000Ab Samstag: 10. DM U13 in Bonn-Beuelhttps://www.badminton.de/news/badminton/ab-samstag-10-dm-u13-in-bonn-beuel/Am kommenden Wochenende (14. und 15. Mai 2022) findet in der Erwin-Kranz-Halle in Bonn-Beuel die 10. Deutsche U13-Einzelmeisterschaften statt. Sie sollte eigentlich schon im Herbst 2021 durchgeführt werden, musste aber aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Gespielt werden alle fünf Disziplinen auf insgesamt sechs Feldern. Es wird nach der ursprünglich für den Herbst getroffenen „alten“ Auslosung (siehe Link unten) gespielt, die „eingefroren“ worden war. Das Turnier wird durch Preisspenden der Firmen Haribo und YONEX unterstützt. 

Die topgesetzten Spieler*innen in Bonn-Beuel:

Jungeneinzel:  Jannes Ernst (BC Tempelhof)
Mädcheneinzel: Silke Mader (TSV 1906 Freystadt)
Jungendoppel:  Aarav Bhatia/Zhen Huang (TG Unterliederbach 1887/TV Hofheim)
Mädchendoppel: Sarah Nickel/Laira Röhl (ESV Flügelrad Nürnberg/SV Berliner Brauereien)
Mixed: Jannes Ernst/Alexia Nedelcu (BC Tempelhof/TSV Wolfstein)

Geplant ist die Übertragung von zwei Courts auf Sportdeutschland.TV.

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National
news-2712Thu, 12 May 2022 08:17:57 +0000Dreimal Gold für Alexia Nedelcu bei der 5. A-Rangliste U11/U13 2022https://www.badminton.de/news/badminton/dreimal-gold-fuer-alexia-nedelcu-bei-der-5-a-rangliste-u11-u13-2022/Am 7. und 8. Mai 2022 fand in Nürnberg unter dem Namen VICTOR Nürnberg Youth die 5. DBV-A-Rangliste statt. Mit dabei waren zahlreiche Nachwuchstalente aus ganz Deutschland.Bei dem Ranglistenturnier schlugen insgesamt über 100 Spielerinnen und Spieler auf. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurde zunächst in Gruppen gespielt. Der/die jeweils Gruppenersten qualifizierten sich für die anschließende K.O.-Runde.

Altersklasse U11: Drei bayerische Medaillen

Für die jüngsten Teilnehmenden startete die Rangliste mit den Einzeldisziplinen. Im Jungeneinzel wurde in sechs Dreier-Gruppen um den Einzug in das Viertelfinale gekämpft. Die Jungs lieferten sich spannende und schweißtreibende Spiele. Mit Matthias Seiler vom BC Aschaffenburg gelang einem bayerischen Spieler der Sprung in die Runde der letzten Acht. Dort unterlag Matthias in vier Sätzen. Das Endspiel erreichten Till Besser aus Gera und Matti Hintze vom TV Zizenhausen. Matti entschied das Spiel nach drei Durchgängen für sich und kürte sich damit ohne Satzverlust zum Ranglistensieger.

Bei den Mädels wurde in vier Gruppen um das Weiterkommen gekämpft. Aus Bayern zogen Emma Flemming (TV Augsburg 1847) und Julia Sui (ASV Niederndorf) nach zwei gewonnenen Gruppenspielen in das Halbfinale ein. Emma verlor dort gegen die spätere Siegerin Amelie Kaschura aus Lüdinghausen. „Mir hat es Spaß gemacht wieder eine A-Rangliste zu spielen und ich war glücklich, meine Freunde wieder zu treffen. Die Spiele sind immer eine Überraschung, weil man manche Gegnerinnen nicht so oft trifft und daher nie weiß, wie gut sie geworden sind. Für mich war allerdings klar, dass ich die Gruppenspiele gewinnen will. Im Halbfinale musste ich gegen die Erstplatzierte spielen. Ich war sehr aufgeregt, weil sie viel größer und älter ist als ich. Ich bin dennoch sehr zufrieden mit der Leistung und habe sie ein bisschen ärgern können. Ich habe mich sehr über die Platzierung gefreut, da ich die Jüngste auf den Podest war“, erzählt Emma. Julia, die am Landesleistungsstützpunkt in Nürnberg trainiert, konnte sich einen weiteren Drei-Satz-Sieg sichern und so das Finalticket lösen. Gegen Amelie verlor die Niederndorferin in drei Sätzen.

Am Sonntag ging es für die U11er mit den Doppeln weiter. Auch hier wurden den Zuschauer*innen spannende Ballwechsel geboten. Bei den Jungs wurde zunächst in zwei Vierer-Gruppen gespielt. Die Gruppenersten und -zweiten qualifizierten sich für das Halbfinale. Als einzige bayerische Paarung gingen Matthias Seiler und Marco Kaibo Zhu (TSG Weinheim) an den Start. Das an zwei-gesetzte Doppel musste in der Gruppe zwei denkbar knappe Niederlagen einstecken. Die letzte Partie konnten Matthias und Marco zwar deutlich gewinnen, der Einzug in das Halbfinale war jedoch nicht mehr möglich. Im Finale spielten Till Besser und Benn Oeser (Horner TV) gegen Theodor Schröder (Radebeuler BV) und Nico Wang (Horner TV) um den Ranglistensieg. In der Verlängerung des vierten Satzes setzten sich Theodor und Nico durch.

Im Mädchendoppel schlugen drei Paarungen auf. Gespielt wurde nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“. Emma Flemming und Julia Sui konnten ihr erstes Spiel in fünf Sätzen gewinnen. In ihrem zweiten Match mussten sich die bayerischen Mädels mit 7:11 im vierten Durchgang geschlagen geben. Mit einem gewonnenen und einem verlorenen Match wurden die beiden Zweiter. Zur Siegerpaarung kürten sich Tamili Markandu (TV Aldingen) und Leona Plaisant (SpVgg Mössingen).

Altersklasse U13: Alexia Nedelcu triumphiert in allen Disziplinen

In der Altersklasse U13 begann das Ranglistenturnier mit dem Mixedwettbewerb. In zehn Gruppen ging es um den Sprung in das K.O.-System. Gelungen ist das aus Bayern Anna Zirnwald (OSC München)/Luis Grundmann (SG Gittersee) und Alexia Nedelcu (TSV Wolfstein)/Naman Kundi (TSV Neubiberg-Ottobrunn). Anna und Luis konnten auch ihr Achtelfinalspiel souverän gewinnen. Im Viertelfinale mussten sich die beiden nach drei Durchgängen geschlagen geben. Alexia und Naman lösten nach einem Vier-Satz-Sieg das Halbfinalticket. Dort erwartete die beiden eine wahre Zitterpartie: Erst in der Verlängerung des fünften Satzes bezwangen Alexia und Naman die gegnerische Paarung. Auch das Endspiel war nichts für schwache Nerven. Hier fiel die Entscheidung ebenfalls im fünften Satz. Mit 11:9 behielten Alexia und Naman die Oberhand über Sathvik Shankar (TV Hofheim) und Krittika Roy (TuS Schwanheim).

In den Einzeldisziplinen gingen zahlreiche Athletinnen und Athleten an den Start. Im Jungeneinzel schaffte Naman Kundi als einziger bayerischer Spieler den Einzug ins Achtelfinale. Dort unterlag der Neubiberger mit 3:11 im fünften Satz. Im Finale kämpften Emil Dörschner (Zehlendorfer TSV) und Leo Hanxiang Luo (SSV Waghäusel) um den Titelgewinn. Am Ende gewann Leo mit 11:6 im Entscheidungssatz.

Im Mädcheneinzel zogen drei bayerische Spielerinnen in das Achtelfinale ein. Anna Zirnwald setzte sich dort deutlich in drei Sätzen durch. Im Viertelfinale traf sie auf Alexia Nedelcu. Im bayerischen Duell siegte Alexia nach drei Durchgängen. Auch im nächsten Match triumphierte die Wolfsteinerin deutlich. Im Finale traf Alexia mit Ailin Zheng (TSV 1846 Nürnberg) auf eine weitere bayerische Athletin und ihre Trainingspartnerin am Landesleistungsstützpunkt in Nürnberg. Im bayerischen Endspiel setzte sich Alexia durch und die Wolfsteinerin kürte sich damit ohne Satzverlust zur Ranglistensiegerin.

Im Jungendoppel erreichte trotz guter Leistungen keine bayerische Paarung die K.O.-Runde. Im Endspiel standen sich Matti Hintze/Leo Hanxiang Luo und Jonathan Hollenberg (VfB GW Mülheim)/Calvin Pascher (TV Jahn Kapellen) gegenüber. Nach drei umkämpften Sätzen siegten Matti und Leo und die beiden sicherten sich damit jeweils ihre zweite Goldmedaille an dem Wochenende.

Bei den Mädels trafen mit Alexia Nedelcu/Ailin Zheng und Anna Zirnwald/Mathilda Meinhardt (SG EBT Berlin) zwei bayerische Doppel im Halbfinale aufeinander. Nach vielen spannenden Ballwechseln setzten sich Alexia und Ailin in drei Sätzen durch. Auch im Finale blieben die zwei Trainingspartnerinnen siegreich: Sie gewannen mit 11:4, 11:5 und 12:10 gegen Charlotte und Theresa Wendt vom TSV Wedding.

Die Ranglistensiegerinnen und -sieger im Überblick

Jungeneinzel U11: Matti Hintze (TV Zizenhausen)
Mädcheneinzel U11: Amelie Kaschura (Union Lüdinghausen)
Jungendoppel U11: Theodor Schröder (Radebeuler BV)/ Nico Wang (Horner TV)
Mädchendoppel U11: Tamili Markandu (TV Aldingen)/Leona Plaisant (SpVgg Mössingen)

Mixed U13: Alexia Nedelcu (TSVWolfstein)/Naman Kundi (TSV Neubiberg-Ottorbunn)
Jungeneinzel U13: Leo Hanxiang Luo (SSV Waghäusel)
Mädcheneinzel U13: Alexia Nedelcu (TSV Wolfstein)
Jungendoppel U13: Matti Hintze (TV Zizenhausen)/ Leo Hanxiang Luo (SSV Waghäusel)
Mädchendoppel U13: Alexia Nedelcu (TSV Wolfstein)/Ailin Zheng (TSV 1846 Nürnberg)

Von der Stimmung in der Halle über die sportlichen Leistungen der Nachwuchsasse bis hin zur Ausrichtung – die 5. A-Rangliste U11/U13 in Nürnberg war ein voller Erfolg. Am kommenden Wochenende steht dann ein weiteres, wenn nicht sogar DAS sportliche Highlight 2022 an: Für die U13er geht es nach Bonn zur 10. Deutschen U13 Einzelmeisterschaft. Wir wünschen allen Spielerinnen und Spielern viel Erfolg!

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National
news-2711Wed, 11 May 2022 12:57:23 +0000Thomas Cup: Auch DBV-Herren zum Abschluss siegreichhttps://www.badminton.de/news/badminton/thomas-cup-auch-dbv-herren-zum-abschluss-siegreich/TotalEnergies BWF Thomas and Uber Cup Finals 2022: Die deutschen Herren sorgten mit ihrem 3:2-Sieg über Kanada für einen versöhnlichen WM-Abschluss.Die Punkte für die deutschen Herren erzielten die amtierenden Europameister im Herrendoppel, Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld), im 1. Herrendoppel, Kai Schäfer (SV Fun- Ball Dortelweil) im 2. Herreneinzel sowie Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld) im 3. Herreneinzel.

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz meinte in Bezug auf die deutschen Herren: „Mark Lamsfuß und Marvin Seidel haben nach ihrem Titelgewinn bei den Europameisterschaften noch nicht wieder ihren Peak erreicht, aber trotzdem einen souveränen Sieg eingefahren. Kai Schäfer hat ein sehr gutes Turnier gespielt und heute den stärker eingeschätzten Kanadier klar geschlagen. Samuel Hsiao hat dann im letzten Spiel den verdienten 3:2-Sieg eingefahren.“

Deutschland - Kanada | 3. Gruppenspiel Thomas Cup:

1. HE: Max Weißkirchen - Brian Yang 21-16, 13-21, 14-21
1. HD: Marvin Seidel/Mark Lamsfuß - Dong Adam/Nyl Yakura 21-11, 21-17
2. HE: Kai Schäfer - Jason Anthony Ho-Shue 21-8, 21-18
2. HD: Jones Jansen/Jan Colin Völker - B. R. Sankeerth/Kevin Lee 21-19, 18-21, 16-21
3. HE: Samuel Hsiao - Victor Lai 21-14, 21-12

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International
news-2709Wed, 11 May 2022 08:48:21 +0000Uber Cup: DBV-Damen besiegen Frankreichhttps://www.badminton.de/news/badminton/uber-cup-dbv-damen-besiegen-frankreich/TotalEnergies BWF Thomas and Uber Cup Finals 2022: Erster Sieg im abschließenden Gruppenspiel für die DBV-Damen in Bangkok. Frankreich konnte mit 3-2 bezwungen werden. Die Punkte für das DBV-Team holten Yvonne Li, Ann-Kathrin Spöri und das Damendoppel Stine Küspert/Emma Moszczynski. Yvonne Li revanchierte sich dabei für die Zwei-Satz-Niederlage, die sie bei der Individual-EM 2022 in Madrid im Achtelfinale gegen Qi Xuefei erlitten hatte.

Durch den Erfolg über das französische Team belegt Deutschland hinter Japan und Indonesien Rang drei in Gruppe A.

„Das war ein sehr erfreulicher Abschluss des Turniers für das Damenteam – mit einem verdienten 3:2-Sieg gegen Frankreich. Nach dem schwierigen Spiel gegen Indonesien am Vortag, wo einige Spielerinnen nicht ihr normales Leistungsniveau abrufen konnten, zeigten sich heute alle stark verbessert und sehr fokussiert“, zog Detlef Poste, der Chef-Bundestrainer im DBV, ein Fazit. Er fügte hinzu: „Yvonne Li hat ein Top-Spiel gemacht. Glückwunsch auch an Ann-Kathrin Spöri, die heute sicherlich die Matchwinnerin war. Stine Küspert und Emma Moszczynski haben mit einer soliden Leistung das 3:1 erzielt. Für uns war die WM ein wichtiges Erfahrungsturnier gegen Weltklassespielerinnen aus Japan und Indonesien und mit einem Match auf Augenhöhe gegen Frankreich.“

Deutschland - Frankreich | 3. Gruppenspiel Uber Cup:

1. DE: Yvonne Li - Qi Xuefei 21-15, 21-7
1. DD: Linda Efler/Leona Michalski - Vimala Heriau/Margot Lambert 17-21, 13-21
2. DE: Ann-Kathrin Spöri - Yaelle Hoyaux 16-21, 21-10, 21-15
2. DD: Stine Küspert/Emma Moszczynski - Flavie Vallet/Emilie Vercelot 21-11, 21-14
3. DE: Florentine Schöffski - Emilie Drouin 18-21, 17-21

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International
news-2707Tue, 10 May 2022 19:08:39 +0000Uber Cup: Deutschland spielt um Tabellenplatz dreihttps://www.badminton.de/news/badminton/uber-cup-deutschland-spielt-um-tabellenplatz-drei/Zwei Tage, nachdem Selin Hübsch ihr erstes Spiel bei einer Weltmeisterschaft im Erwachsenenbereich bestreiten durfte, feierte auch ihre Vereinskollegin Florentine Schöffski (beide TV Refrath) diesbezüglich eine PremiereDie 19-Jährige kam am Dienstag (10. Mai 2022) bei der 0:5-Niederlage der deutschen Damen gegen Indonesien anlässlich der TotalEnergies BWF Thomas & Uber Cup Finals 2022 in Bangkok/Thailand (8. bis 15. Mai) im 3. Dameneinzel zum Einsatz – und konnte dabei sogar einen Satzgewinn verzeichnen.

„Das war ein schwieriges Spiel heute – das Ergebnis war deutlich“, zog Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), ein Gesamtfazit in Bezug auf die zweite Vorrundenpartie der DBV-Asse in der Gruppe A.

Das Match Deutschland - Indonesien im Detail.

In ihrer dritten und damit abschließenden Vorrundenbegegnung bei der WM für Herren- und für Damennationalmannschaften 2022 stehen die deutschen Damen dem Team aus Frankreich gegenüber (Mittwoch, 11. Mai 2022, 4.00 Uhr MESZ). Wer dieses Aufeinandertreffen für sich entscheidet, beendet die Gruppenphase auf Tabellenrang drei. Ins Viertelfinale werden aus der Gruppe A Vizeweltmeister Japan sowie Indonesien einziehen, die in Bangkok jeweils schon zwei Siege verbucht haben und am Mittwoch gegeneinander um die Spitzenposition in der Tabelle spielen.

Die Spiele der TotalEnergies BWF Thomas and Uber Cup Finals 2022 werden auf Sportdeutschland.TV übertragen.

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International
news-2710Tue, 10 May 2022 10:25:00 +0000DBV-Fortbildung 2022: Wie entwickeln wir Persönlichkeit?https://www.badminton.de/news/badminton/dbv-fortbildung-2022-wie-entwickeln-wir-persoenlichkeit/Anknüpfend an den Impuls aus dem "DBV-Trainersymposium 2022 online" begrüßen wir im Juli Dr. Wolfgang Klöckner am Deutschen Badminton Zentrum in Mülheim an der Ruhr für eine hochwertige Trainer*innenfortbildung.Thema: Persönlichkeit entwickeln – Anwenden in der Praxis

  • Persönlichkeit als integratives Fundament von (Hoch-) Leistung
  • Welches Wissen ist hilfreich, mit welchen Konzepten/Methoden können wir uns annähern?
  • Welches Mindset brauchen wir dafür?
  • Persönlichkeitsentwicklung in der Trainer*innen- und Spieler*innenausbildung

Austragungsort und Termin:

DBV-Bundesstützpunkt/ Haus des Sports
Südstr. 25, 45470 Mülheim an der Ruhr

Samstag 16.07.2022 10:00 – 18:00 Uhr (10 LE)

Die Fortbildung wird über die DBV-Lehr-/Lernplattform Racketmind begleitet. Die Session innerhalb des DBV-Trainersymposiums 2022 sollte vorab angesehen werden (wird bereitgestellt) und wird vorausgesetzt.

Zielgruppe:

  • Trainer*innen mit A- oder B-Lizenz

Anmeldung: Bis spätestens 06.07.2022 online: DBV-Veranstaltungen

Die Fortbildung dient zur Verlängerung für A-, B-Lizenzen. Die Lizenzverlängerung ist nur in Kombination mit dem DBV Trainersymposium 2022 online, dem DBV Online-Fortbildungsangebot oder einer weiteren Tagesveranstaltung möglich. (Umfang 10 LE). Die Anzahl an Plätzen zur Teilnahme ist begrenzt, Mindestteilnehmer*innenzahl: 14.

Referent:
Dr. Wolfgang Klöckner, Systemischer Prozesscoach, Diplom-Sportlehrer/-Psychologe
begleitet durch DBV Chef-Bundestrainer Detlef Poste

Organisation: DBV Team Bildung bildung(at)badminton.de 

Kosten: 79 €
Nicht enthalten darin sind Reise- und Übernachtungskosten und Verpflegung.
Hygienekonzept und mögliche Beschränkungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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National
news-2706Mon, 09 May 2022 11:32:40 +0000Thomas Cup: Deutliche Niederlage - aber ausnahmslos enge Spielehttps://www.badminton.de/news/badminton/tc-ger-tpe-03/TotalEnergies BWF Thomas and Uber Cup Finals 2022: Im zweiten Gruppenspiel treffen die DBV-Herren auf Taiwan. Sportdeutschland.TV überträgt live. Alle Ergebnisse im Überblick.Bemerkenswerte Leistungen boten die Herren des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Montag (9. Mai 2022) in ihrem zweiten Vorrundenspiel in der Gruppe C bei der Mannschafts- Weltmeisterschaft 2022 in Bangkok/Thailand (8. bis 15. Mai): Beim 5:0-Gesamtsieg der Auswahl aus Taiwan fiel in vier der fünf Matches die Entscheidung über den Punktgewinn erst im dritten Satz.

So lieferte sich etwa der dreimalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 64), mit dem Weltranglistenvierten Chou Tien Chen über 59 Minuten eine enge Partie, in der er sich letztlich mit 22:20, 15:21, 14:21 geschlagen geben musste. Der amtierende nationale Champion in dieser Disziplin, Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 84), gestaltete das Spiel gegen den Weltranglisten-15. Wang Tzu Wei ebenfalls eng (21:15, 18:21, 16:21).
Selbst im einzigen Zwei-Satz-Match der Begegnung, dem 1. Herrendoppel zwischen Marvin Seidel/Jan Colin Völker (1. BC Wipperfeld/TV Refrath) und den Olympiasiegern von Tokio, Lee Yang/Wang Chi-Lin, bestand für die DBV-Asse durchaus die Chance, die Partie für sich zu entscheiden (16:21, 18:21).

„Die Spieldauer von mehr als sechs Stunden sagt viel über den knappen Spielverlauf aus. Alle fünf Spiele waren eng und umkämpft“, zog DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ein Fazit.

In ihrer dritten und damit abschließenden Vorrundenpartie bei den TotalEnergies BWF Thomas & Uber Cup Finals 2022 treffen die deutschen Herren auf Kanada (Mittwoch, 11. Mai 2022, 9.00 Uhr MESZ). Da die Mannschaften aus Taiwan und Indien jeweils bereits zwei Siege verbucht haben, werden diese in Bangkok ins Viertelfinale einziehen. Deutschland kann noch Gruppendritter werden.

Deutschland - Taiwan | 2. Gruppenspiel Thomas Cup:

1. HE: Max Weißkirchen - Chou Tien Chen 22-20, 15-21, 14-21
1. HD: Marvin Seidel/Jan Colin Völker - Lee Yang/Wang Chi-Lin 16-21, 18-21
2. HE: Kai Schäfer - Wang Tzu Wei 21-15, 18-21, 16-21
2. HD: Daniel Hess/Bjarne Geiss - Lu Ching Yao/Yang Po Han 21-19, 11-21, 12-21
3. HE: Samuel Hsiao - Liao Jhuo-Fu 17-21, 21-14, 15-21

Die Spiele der TotalEnergies BWF Thomas and Uber Cup Finals 2022 werden auf Sportdeutschland.TV übertragen.

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news-2705Sun, 08 May 2022 18:30:26 +0000UC: Japanerinnen zu starkhttps://www.badminton.de/news/badminton/uc-japanerinnen-zu-stark/TotalEnergies BWF Thomas and Uber Cup Finals 2022: Die DBV-Damen müssen sich den favorisierten Japanerinnen im ersten Gruppenspiel mit 0-5 geschlagen geben. Nun steht auch fest, dass Mixed-Europameisterin Isabel Lohau aufgrund einer Corona-Infektion nicht nach Bangkok reisen kann.Die deutschen Damen unterlagen - wenige Stunden nach den Herren - in ihrer Auftaktbegegnung in der Gruppe A dem amtierenden Vizeweltmeister Japan ebenfalls mit 0:5. Die Punkte für die Asiaten erspielten u. a. die aktuelle Weltmeisterin im Dameneinzel, Akane Yamaguchi, sowie die momentanen Weltranglistenfünften im Damendoppel, Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara.

„Es waren windige Bedingungen. Entsprechend war es für beide Seiten schwer, das Spiel zu kontrollieren. Es war ein gutes, aggressives Spiel. Leider hatte ich im ersten Satz bei 16:13 eine Konzentrationsschwäche, welche meine Gegnerin direkt ausgenutzt hat. Im zweiten Satz habe ich ein sehr gutes Comeback gestartet, mich jedoch leider am Ende nicht selbst belohnt“, meinte die dreimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), nach dem Aufeinandertreffen mit der derzeitigen Weltranglistenersten Akane Yamaguchi.

Deutschland - Japan | 1. Gruppenspiel Uber Cup:

1. DE: Yvonne Li - Akane Yamaguchi 17-21, 19-21
1. DD: Linda Efler/Emma Moszczynski - Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara 11-21, 12-21
2. DE: Ann-Kathrin Spöri - Nozomi Okuhara 7-21, 8-21
2. DD: Annabella Jäger/Leona Michalski - Nami Matsuyama/ Chiharu Shida 17-21, 15-21
3. DE: Selin Hübsch - Saena Kawakami 6-21, 12-21

Die erst 17 Jahre alte Selin Hübsch (TV Refrath) gab am 8. Mai 2022 ihr Debüt bei einer Weltmeisterschaft im Erwachsenenbereich: Die aktuelle Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel U22 kam im 3. Dameneinzel zum Einsatz.

Die Damen des DBV stehen am Dienstag Indonesien gegenüber (4.00 Uhr MESZ).

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news-2704Sun, 08 May 2022 09:37:55 +0000TC: Deutschland unterliegt Indienhttps://www.badminton.de/news/badminton/tc-deutschland-unterliegt-indien/TotalEnergies BWF Thomas and Uber Cup Finals 2022: Im ersten Gruppenspiel unterlagen die DBV-Herren Favorit Indien mit 0-5. Kai Schäfer und das erste Herrendoppel, Marvin Seidel/Jones Jansen, konnten einen Satzgewinn verbuchen.Für Indien schlugen u. a. der amtierende Vizeweltmeister im Herreneinzel, Kidambi Srikanth, der aktuelle WM-Dritte in dieser Disziplin, Lakshya Sen, und die derzeitigen Weltranglistenneunten im Herrendoppel, Satwiksairaj Rankireddy/Chirag Shetty, auf.

„Beide Herrendoppel und Kai Schäfer haben gegen die favorisierten Inder einen tollen Fight auf Augenhöhe geliefert. Matthias Kicklitz hat nach seiner Corona-Infektion noch Trainingsrückstand und war vom gegnerischen Tempo überfordert. Max Weißkirchen sollte motivieren, dass er mit mehr Spieldisziplin durchaus einen Satz gewinnen kann“, analysierte Detlef Poste, der Chef- Bundestrainer im DBV, die Begegnung.

Deutschland - Indien | 1. Gruppenspiel Thomas Cup:

1. HE: Max Weißkirchen - Lakshya Sen 16-21, 13-21
1. HD: Marvin Seidel/Jones Jansen - Satwiksairaj Rankireddy/Chirag Shetty 15-21, 21-10, 13-21
2. HE: Kai Schäfer - Kidambi Srikanth 21-18, 9-21, 11-21
2. HD: Jan Colin Völker/Bjarne Geiss - M.R. Arjun/Dhruv Kapila 23-25, 15-21
3. HE: Matthias Kicklitz - Prannoy H. S. 9-21, 9-21

Am Montag (9.00 Uhr MESZ) wartet Taiwan. Im letzten Gruppenspiel geht es für die deutschen Herren gegen Kanada (Mittwoch, 9.00 Uhr MESZ).

Titelverteidiger bei den Herren ist Indonesien. Bei den Damen gewann zuletzt China WM-Gold.

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news-2546Fri, 06 May 2022 10:43:00 +0000Ausschreibung: "B-Trainerausbildung 2022"https://www.badminton.de/news/badminton/ausschreibung-b-trainerausbildung-2022-nord/Der Deutsche Badminton-Verband e. V. veranstaltet 2022 insbesondere in Kooperation mit den nördlichen Badminton-Landesverbänden (beispielhaft Niedersachsen, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein) einen Ausbildungslehrgang zum Erwerb der Trainerlizenzen B (Leistungssport/LS, Breitensport/BS in Klärung). Nachfolgend sind alle Informationen zur Ausbildung aufgelistet.Die Ausbildung findet mit Hannover, Berlin und Hamburg vor allem in Norddeutschland statt, sie steht jedoch Interessierten aller Landesverbände offen. Als Ausbildungsstart ist der 23.05.2022 vorgesehen.

Die Anmeldungen erfolgen schriftlich über die DBV-Veranstaltungsseite. Melde-/Bewerbungsschluss: Sonntag, 08.05.2022.

Stipendienvergabe durch den DBV

Das DBV-RfLA vergibt für die Ausbildung bis zu drei Stipendien in Höhe von je 300€. Hierfür bitten wir um Zusendung (mit Anmeldung per Email max. 1 Seite an bildung(at)badminton.de) von:

  • Beschreibung aktueller Trainertätigkeiten und Entwicklungspotenziale im Verein (oder Landesverband), z. B. Vereinskonzept, Weiterentwicklungschancen (Verein, selbst)
  • Motivation für die Ausbildung
  • Begründung, warum man für die Vergabe des Stipendiums Berücksichtigung finden sollte

Alle Informationen zur Ausbildung sind in der Ausschreibung (als Download weiter unten auf dieser Seite) aufgelistet.

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news-2703Thu, 05 May 2022 08:35:32 +0000Vorfreude auf gute Matcheshttps://www.badminton.de/news/badminton/vorfreude-auf-gute-matches/Nur sieben Monate nach der bis dato letzten Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften geht es für die leistungsstärksten Nationalteams bereits ein weiteres Mal um die entsprechenden Titel und Medaillen.Ermittelten die weltbesten Herren- und Damenauswahlen im Oktober 2021 im dänischen Aarhus erst die Titelträger des Jahres 2020, stehen vom 8. bis zum 15. Mai 2022 schon die TotalEnergies BWF Thomas & Uber Cup Finals 2022 an. Grund dafür ist die Coronapandemie und damit einhergehende Turnierverschiebungen. Üblicherweise findet die prestigeträchtige Veranstaltung „nur“ alle zwei Jahre statt.

Sowohl bei den Herren (= Wettbewerb um den Thomas Cup) als auch bei den Damen (= Wettbewerb um den Uber Cup) dürfen insgesamt 16 Nationen an den Titelkämpfen teilnehmen. Die Startplätze wurden dabei anhand der Platzierung in der Weltrangliste vergeben. Deutschland ist zum elften Mal in Folge bei der Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften sowohl im Wettbewerb um den Thomas Cup als auch im Turnier um den Uber Cup vertreten. 

Wie üblich, wird bei den Titelkämpfen zunächst eine Gruppenphase ausgetragen, ehe es im K.-o.-System weitergeht. Dabei erreichen jeweils diejenigen Teams die – mit dem Viertelfinale beginnende – K.-o.-Runde, die nach Abschluss der Vorrunde die Tabellenplätze eins und zwei belegen.

Die deutschen Herren treffen in der Gruppe C auf Indien (Sonntag, 8. Mai 2022, 4.00 Uhr MESZ), Taiwan (Montag, 9. Mai 2022, 9.00 Uhr MESZ) und Kanada (Mittwoch, 11. Mai 2022, 9.00 Uhr MESZ). Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) müssen sich in der Gruppe A mit dem amtierenden Vizeweltmeister Japan (Sonntag, 8. Mai 2022, 14.00 Uhr MESZ) sowie Indonesien (Dienstag, 10. Mai 2022, 4.00 Uhr MESZ) und Frankreich (Mittwoch, 11. Mai 2022, 4.00 Uhr MESZ) auseinandersetzen. 

„Beides sind schwere Gruppen für uns. Wir wollen die bestmögliche Leistung bieten und freuen uns auf die Spiele und gute Matches“, so Martin Kranitz. Der Sportdirektor des DBV ergänzt: „Wir hoffen, dass uns eventuell die eine oder andere Überraschung gelingt.“ 

Start von Europameisterin Isabel Lohau unklar

Das deutsche WM-Aufgebot stellt eine Kombination aus zahlreichen erfahrenen Spieler*innen und etlichen Nachwuchsassen dar. Zu den Routiniers zählen u. a. die frischgebackenen Europameister im Herrendoppel, Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld), und die aktuellen Vizeeuropameisterinnen im Damendoppel, Linda Efler/Isabel Lohau (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Hinter dem Start von Isabel Lohau steht derzeit allerdings ein Fragezeichen, da die 30-Jährige erkrankt ist. „Wir hoffen darauf, dass sie noch nachreisen kann“, meint DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.

Lesen Sie auch: "Thomas- & Uber-Cup: Das DBV-Aufgebot in Bangkok"

Selin Hübsch und Florentine Schöffski (beide TV Refrath) sind in Bangkok erstmals bei einer Weltmeisterschaft im Erwachsenenbereich dabei.

Titelverteidiger bei den Herren ist Indonesien. Bei den Damen gewann zuletzt China WM-Gold.

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International
news-2702Wed, 04 May 2022 09:12:44 +0000Mark Lamsfuß und Isabel Lohau sind Sportler des Monats Aprilhttps://www.badminton.de/news/badminton/mark-lamsfuss-und-isabel-lohau-sind-sportler-des-monats-april/Sporthilfe-Athlet:innen wählen die Mixed-Europameister:innen vor Ringer-Europameisterin Anna Schell und die WM-Dritten im Curling, Pia-Lisa Schöll und Klaudius Harsch.Die rund 4.000 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athlet:innen haben gewählt: Die Badminton-Europameister:innen Mark Lamsfuß und Isabel Lohau sind Sportler:in des Monats April. Das Duo hatte bei den Europameisterschaften in Madrid am vergangenen Samstag deutsche Badminton-Geschichte geschrieben, als sie nicht nur den ersten Titel für den Deutschen Badminton-Verband seit zehn Jahren, sondern gleichzeitig das erste deutsche EM-Gold im Mixed überhaupt gewannen.

Darüber hinaus war Mark Lamsfuß auch im Herrendoppel gemeinsam mit Marvin Seidel nicht zu schlagen. Bei der EM 2021 war das Duo wenige Stunden vor dem EM-Finale noch von einem positiven Coronatest ausgebremst worden. Mit einem Jahr Verspätung erfüllte sich Mark Lamsfuß jetzt seinen Traum von EM-Gold gleich doppelt und avancierte damit zum erfolgreichsten EM-Teilnehmer seit 20 Jahren. Isabel Lohau gewann an der Seite von Linda Efler im Damendoppel zudem die Silbermedaille. Zeit, sich nach den Medaillengewinnen auszuruhen, sei keine. Die EM-Titel seien zwar "genial", aber noch nicht das Maximum. "Wir wollen auch WM- und Olympia-Medaillen holen,“ so Lamsfuß. Die nächste Olympia-Chance dafür bietet sich 2024 in Paris. Es wäre die erste olympische Medaille im Badminton für deutsche Athlet:innen.

Platz zwei bei der „Sportler:in des Monats“-Wahl belegt die Europameisterin im Ringen Anna Schell. Die frühere EM-Zweite und WM-Dritte hatte bei den kontinentalen Meisterschaften in der vergangenen Woche in Budapest in der Gewichtsklasse bis 72kg ihren ersten internationalen Titel gewonnen und damit das bislang beste Ergebnis ihrer Karriere erzielt. Platz drei bei der Wahl unter allen Sporthilfe-geförderten Athlet:innen geht an die WM-Dritten im Curling, Pia-Lisa Schöll und Klaudius Harsch. Das Duo hatte mit Bronze bei den Mixed-Weltmeisterschaften in Genf für die erste deutsche Curling-Medaille seit 2010 gesorgt.

Ergebnis:
1. Mark Lamsfuß/Isabel Lohau, Badminton: 42,0%
2. Anna Schell, Ringen: 37,5%
3. Pia-Lisa Schöll/Klaudius Harsch, Curling: 20,5%

Gewählt wird der oder die „Sportler:in des Monats“ von den rund 4.000 geförderten Athlet:innen der Deutschen Sporthilfe – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

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National
news-2684Wed, 04 May 2022 08:56:00 +0000Thomas- & Uber-Cup: Das DBV-Aufgebot in Bangkokhttps://www.badminton.de/news/badminton/das-dbv-aufgebot/Für die Endrunde im Thomas- & Uber-Cup hat Chef-Bundestrainer Detlef Poste insgesamt 20 Akteure berufen. Die offizielle Weltmeisterschaft für Damen und Herren-Mannschaften findet vom 8. bis 15. Mai 2022 in Bangkok statt.Herren | Thomas Cup-Team:

Bjarne Geiss (Blau-Weiss Wittorf-NMS)
Daniel Hess (TV Refrath)
Jones Jansen (1. BC Wipperfeld)
Matthias Kicklitz (Blau-Weiss Wittorf-NMS)
Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld)
Samuel Hsiao *  (1. BC Wipperfeld)
Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil)
Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld)
Jan Colin Völker (TV Refrath)
Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen)
 
Damen | Uber Cup-Team:

Linda Efler (SC Union Lüdinghausen)
Selin Hübsch (TV Refrath)
Annabella Jäger (TSV Neuhausen-Nymphenburg)
Stine Küspert ** (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen)
Isabel Lohau (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
Leona Michalski (TV Refrath)
Emma Moszczynski (TSV Trittau)
Ann-Kathrin Spöri (TV Refrath)
Florentine Schöffski ***(TV Refrath)

* Für Fabian Roth (noch nicht fit nach Coronaerkrankung) folgt Samuel Hsiao ins Team
** Start derzeit unklar aufgrund einer Verletzung
*** Für Miranda Wilson (noch nicht vollständig fit nach der Verletzung) folgt Florentine Schöffski ins Team

 
Trainerteam: Andrew Bowman, Jeppe Ludvigsen, Detlef Poste, Xu Yan Wang
Physiotherapeuten: Jacqueline Brust, Max Fellner

Das deutsche Herrenteam trifft auf das an Nummer 3/4 gesetzte Taiwan, bevor es im Tages-Rhythmus gegen Indien und Kanada geht. Die Damen bekommen es in ihrer Gruppe mit Japan, Indonesien und Frankreich zu tun.

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International
news-2701Tue, 03 May 2022 13:40:35 +0000Sportler*in des Monats: Lamsfuß/Lohau nominierthttps://www.badminton.de/news/badminton/sportlerin-des-monats-lamsfuss-lohau-nominiert/Unter den Nominierten als Sportler:in des Monats April befinden sich auch die frisch gekürten Mixed-Europameister Mark Lamsfuß und Isabel Lohau.Die tollen Leistungen bei der Individual-EM in Madrid wirken sich in diesem Monat auch auf die Wahl zur Sportler:in des Monats der Deutschen Sporthilfe aus. So wurde das Europameister-Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Lohau nominiert.

Die Nominierten im Überblick:

Pia-Lisa Schöll, Klaudius Harsch / WM-Bronze im Curling Mixed-Team
Mark Lamsfuß, Isabel Lohau / EM-Gold im Badminton-Mixed
Anna Schell / EM-Gold im Ringen bis 72 Kilo

Gewählt werden die Sportler des Monats regelmäßig von den rund 4.000 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe - unterstützt von SPORT1 und der Athletenkommission im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

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National
news-2700Mon, 02 May 2022 19:14:50 +0000Beide TV Refrath-Nachwuchsteams werden Deutscher Meisterhttps://www.badminton.de/news/badminton/beide-tv-refrath-nachwuchsteams-werden-deutscher-meister/Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2022 in Mülheim standen ganz im Zeichen von Blau-Weiß. Sowohl das U15- als auch das U19-Team des TV Refrath holte sich den Titel des Deutschen Meisters. Nachdem in den beiden letzten Jahren jeweils mögliche Titelgewinne durch coronabedingte Ausfälle der Meisterschaften nicht möglich gewesen waren, nahmen die Bergischen am Wochenende beide Pokale nach Hause.Die U15-Schüler starteten am Freitag mit einem glatten 8:0 Erfolg über den sächsischen Vertreter aus Marienberg, bevor es direkt im zweiten Match gegen den Mitfavoriten aus Harkenbleck (Niedersachsen) ging. Das Ex-Team von Refraths neuem Trainer Jan-Henrik Gleis nutze die Gunst der Stunde und holte gegen das an Eins gesetzte Team des TVR ein 4:4, so dass erst ein weiteres 8:0 gegen GutsMuths Jena für Refrath den angestrebten Gruppensieg bedeutete.

Somit hieß der Halbfinalgegner am Sonntag TV Hofheim, der an Drei gesetzte hessische Vertreter. Im anderen Semifinale trafen der SV Harkenbleck und der 1.BC Beuel aufeinander. Die U15 des TVR wurde knapp ihrer Favoritenrolle gerecht und zog nach einem 4:2-Sieg ins Finale ein. Dort warteten die Niedersachsen vom SVH erneut und das Refrather Trainerteam entschloss sich zu einer anderen Aufstellung als noch in der Gruppenphase, um die Siegchancen zu vergrößern.

Die Rechnung ging auf: Beim Stand von 4:1 für Refrath folgten zwar zwei Niederlagen in den Herreneinzeln, doch der Zweisatzsieg des Mixed Mika Dörschel/Maike Iffland brachte letztlich den viel umjubelten Sieg. Der TV Refrath war erstmals in der Vereinsgeschichte Deutscher Mannschaftsmeister U15 geworden.

Deutsche Meistertitel Titel in U19 hatte der TVR bereits 2010 und 2013 gewinnen können. In diesem Jahr hatte die hoch gehandelte TVR-Jugendmannschaft eine vermeintlich leichte Gruppe, da mit dem VfL Lohbrügge (Hamburg) und dem TV Augsburg 1847 zwei eher schwächere Team zugelost worden waren. Hinzu kam mit dem SV Fischbach aus Rheinland-Pfalz die an Position Drei gesetzte Mannschaft.

Dennoch entwickelte sich in der Gruppenphase ein interessanter Verlauf. Nachdem der TVR sowohl gegen den ersten Gegner Lohbrügge als auch gegen Augsburg mit 8:0 gewinnen konnte, wollten sowohl Refrath als auch Fischbach den Gruppensieg und das deutlich schwerere Halbfinale gegen den Sieger der anderen Gruppe, Horner TV Hamburg, vermeiden. Refrath brachte im letzten Gruppenspiel seine stärkste Aufstellung aufs Feld und besiegte die Pfälzer deutlich mit 8:0. Somit hieß der sonntägliche Halbfinalgegner 1.BV Mülheim, der den Mitfavoriten 1.BC Beuel parallel aus dem Turnier geworfen hatte.

Das sonntägliche Halbfinalmatch endete recht zeitig, als schließlich Mark Eulers Satzgewinn beim Zwischenstand von 4:1 zur uneinholbaren Führung für Refrath wurde. Im erwarteten Endspiel gegen den Horner TV Hamburg legten die Refrather erneut los wie die Feuerwehr und gingen einmal mehr schnell mit 4:0 in Führung. Diesmal war es Kian-Yu Oei, der durch den gewonnenen ersten Satz im Spitzeneinzel für eine uneinholbare Führung sorgte, so dass das Spiel vom Referee beendet wurde.

Schnell formierte sich der frischgebackene Meister U19 nach lautstarkem Jubel hinter den Feldern der eigenen U15-Mannschaft und feuerte kräftig an. Nach dem Finalsieg der eigenen „Youngsters“ wurden die Gesänge noch einmal lauter: „Deutsche Meister sind nur der TVR“ war zu hören.

DBV-Jugendwart Hans-Bernd Ahlke gratulierte dem TV Refrath schließlich zum Double, einem Kunststück, welches in der 48-jährigen Geschichte dieser Meisterschaft erst zwei Vereinen je einmal gelungen war.

Nach einer nicht ganz so glücklich verlaufenen O19-Bundesligasaison für den TV Refrath entschädigen die beiden Titel im Nachwuchsbereich vollends und machen die Saison 2021/22 zu einer der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. Teamchef Heinz Kelzenberg war sichtlich gerührt über zwei Titel und dankte nicht nur seinen 23 Spielerinnen und Spielern sondern auch den Coaches Daniel Winkelmann und Jan-Henrik Gleis.

Die Refrather Meistermannschaften:

U15: Tim Schmitz, Fynn Ohliger, Jonah Strack, Mika Dörschel, Nils Barion, Timon Polley, Jona Große, Gloria Poluektov, Maike Iffland, Kalliope Hermel, Nina Steffes und Fanny Gieseke.

U19: Kian-Yu Oei, Malik Bourakkadi, Nikolaj Stupplich, Nikolas Klauer, Mark Euler, Philipp Euler, Kaspar Voß, Noah Volkmann, Florentine Schöffski, Selin Hübsch und Marie Schmidt.

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National
news-2699Sat, 30 Apr 2022 08:40:52 +0000Individual-EM: Lamsfuß/Lohau und Seidel/Lamsfuß sind Europameisterhttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-die-endspiele/Die DBV-Paarungen Mark Lamsfuß/Isabel Lohau und Marvin Seidel/Mark Lamsfuß holen EM-Gold. Aktuelle Ergebnisse, Stimmen und weitere Informationen finden Sie hier.Mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille avancierte Deutschland bei den Individual-Europameisterschaften 2022 in Madrid/Spanien mit Abstand zur erfolgreichsten Nation. Zwei Titelgewinne bei derselben Veranstaltung verbuchte der Deutsche Badminton-Verband (DBV) zuvor einzig vor 50 Jahren. 

Während 1972 in Karlskrona/Schweden Wolfgang Bochow im Herreneinzel triumphierte und Willi Braun/Roland Maywald im Herrendoppel die gesamte Konkurrenz hinter sich ließen, war bei den European Championships 2022 ein Spieler gleich an beiden Turniersiegen beteiligt: Mark Lamsfuß gewann sowohl im Herrendoppel mit Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld) als auch im Mixed an der Seite von Isabel Lohau (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) das EM-Finale. Isabel Lohau wurde zudem mit Linda Efler (SC Union Lüdinghausen) Vizeeuropameisterin im Damendoppel.

Das ist ein unglaubliches Gefühl. Ich glaube, ich kann es noch nicht so richtig realisieren.

Mark Lamsfuß

„Das ist ein unglaubliches Gefühl. Ich glaube, ich kann es noch nicht so richtig realisieren. Ich bin in jedem Fall überglücklich“, meinte Mark Lamsfuß nach der zweiten Siegerehrung, bei der die deutsche Nationalhymne erklang. Der 28-Jährige ist der erste Spieler seit 2002, der bei derselben Individual-EM zwei Goldmedaillen holte. Vor 20 Jahren in Malmö/Schweden gelang dies dem Dänen Jens Eriksen gleichsam im Herrendoppel und im Mixed. 

„Ich bin erst einmal sprachlos und freue mich für die Spieler*innen, die auch die schwierigen Bedingungen hier in der Halle – mit den sehr schnellen Bällen – sehr gut angenommen haben. Sie haben zudem taktisch top agiert und sind auch in den schwierigen Phasen stabil geblieben“, zeigte sich Detlef Poste, der Chef-Bundestrainer im DBV, angesichts der bemerkenswerten EM-Bilanz von Madrid angetan. DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ergänzte: „Das war eine starke Woche mit einem Wahnsinnsfinale. Glückwunsch an die Athlet*innen und das gesamte Team! Das war herausragend!“

Der bis dato letzte Titelgewinn für Deutschland bei den Individual-Europameisterschaften datiert aus dem Jahr 2012: Vor zehn Jahren siegte Marc Zwiebler – ebenfalls in Karlskrona – im Herreneinzel.

Mixed 

Im ersten Match des letzten Veranstaltungstages in Madrid schrieben Mark Lamsfuß und Isabel Lohau bereits Badmintongeschichte: Sie gewannen als erste deutsche Paarung in der Historie der im Jahr 1968 eingeführten European Championships den Titel im Mixed. Im Finale am Samstag bezwangen die Weltranglisten-15. als Nummer vier der Setzliste Thom Gicquel/Delphine Delrue mit 16:21, 22:20, 21:16. Die bisherigen drei Aufeinandertreffen hatten die Franzosen jeweils für sich entschieden.  

„Wir sind sehr glücklich! Es war ein hartes Spiel und sehr eng. Wir standen schon mit dem Rücken zur Wand, aber im dritten Satz hatten wir mehr Selbstvertrauen, waren mutiger, haben mehr agiert statt reagiert. Ich glaube, das hat letztlich den Unterschied gemacht“, meinte Isabel Lohau strahlend. Die 30-Jährige und ihr Mixedpartner hatten 2022 erstmalig in ihrer Karriere das EM-Finale erreicht. 2018 und 2021 gewannen die Olympiateilnehmer von Tokio bei den kontinentalen Titelkämpfen jeweils Bronze. 

Herrendoppel

Im Herrendoppel stand der Turniersieg für das deutsche Duo bereits nach 36 Minuten fest: Im Finale behielten die amtierenden Vizeeuropameister Mark Lamsfuß/Marvin Seidel  gegenüber den Schotten Alexander Dunn/Adam Hall mit 21:17, 21:16 die Oberhand und verbuchten damit den ersten Titelgewinn in dieser Disziplin für den DBV seit 1974. In Wien/Österreich verteidigten damals Willi Braun und Roland Maywald ihre zwei Jahre zuvor erspielte EM-Goldmedaille erfolgreich.

„Wir hatten uns vorgenommen, das Turnier zu gewinnen, und jedes Spiel war mental eine Herausforderung. Wir wurden von Spiel zu Spiel besser und haben am Ende verdient den Titel gewonnen. Es ist sehr schön, dass wir die Chance, die uns im Vorjahr genommen wurde, nutzen konnten“, sagte Marvin Seidel. 2021 in Kiew/Ukraine konnten die DBV-Asse das EM-Finale – gegen die Russen Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov – nicht bestreiten, da Mark Lamsfuß kurzfristig erkrankte. 

Damendoppel

Linda Efler und Isabel Lohau gewannen unterdessen in Madrid die erste Silbermedaille für Deutschland im Damendoppel bei Individual-Europameisterschaften seit 2006. Seinerzeit wurden Nicole Grether/Juliane Schenk in Den Bosch/Niederlande ebenfalls Vizeeuropameisterinnen. Die amtierenden Deutschen Meisterinnen unterlagen im Endspiel der European Championships 2022 den Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva aus Bulgarien mit 14:21, 10:21. Die topgesetzten Weltranglistenneunten holten damit ihren dritten EM-Titel in Folge nach 2018 und 2021.

„Das war eine verrückte Woche für uns. Vor allem das Spiel gestern war eine emotionale Achterbahn. Wir sind super happy. Das Ziel war eine Medaille und jetzt standen wir sogar im Finale. Zum Spiel heute: Die Stoevas waren einfach besser, das war vielleicht noch ein Level zu hoch“, analysierte Linda Efler. 

Herreneinzel und Dameneinzel

Im Herreneinzel gewann der topgesetzte Weltranglistenerste Viktor Axelsen seinen dritten EM-Titel nach 2016 und 2018. Der Olympiasieger von Tokio entschied das Finale gegen seinen dänischen Landsmann Anders Antonsen mit 21:17, 21:15 für sich. Auch bei den European Championships 2021 standen Viktor Axelsen und Anders Antonsen im Endspiel, allerdings konnte Viktor Axelsen zu diesem krankheitsbedingt nicht antreten, sodass sein Nationalmannschaftskollege seinen ersten EM-Titel „kampflos“ holte.

Im Dameneinzel baute Carolina Marin ihre Rekordserie aus: Die in Madrid an Position eins notierte Spanierin wurde zum sechsten Mal – noch dazu in Folge – Europameisterin in dieser Disziplin. Die Olympiasiegerin von 2016 hatte bereits 2014, 2016, 2017, 2018 und 2021 bei den kontinentalen Titelkämpfen triumphiert. In diesem Jahr setzte sich die Lokalmatadorin im Endspiel mit 21:10, 21:12 gegen die Schottin Kirsty Gilmour durch.

Presseschau:

Deutschlandfunk: "Deutsches Team räumt in den Doppelwettbewerben ab" (mit Audiointerview)
FAZ: "Zwei Titel für deutsche Duos"
sportschau: "Goldener Samstag: Zwei EM-Titel für deutsches Badminton-Team" (mit TV-Bericht)
WDR: "Lamsfuß holt mit Lohau Badminton-EM-Gold in Madrid" (mit Video-Interview)
FAZ: "Gelitten, genesen, gewonnen"
ntv.de: "Lamsfuß' dramatisch-süße Corona-Rache"

Stimmen zu den EM-Triumphen:

Mark Lamsfuß: „Das ist ein unglaubliches Gefühl. Ich glaube, ich kann es noch nicht so richtig realisieren. Ich bin in jedem Fall überglücklich.“
 
Marvin Seidel: „Wir hatten uns vorgenommen, das Turnier zu gewinnen, und jedes Spiel war mental eine Herausforderung. Wir wurden von Spiel zu Spiel besser und haben am Ende verdient den Titel gewonnen. Es ist sehr schön, dass wir die Chance, die uns 2021 genommen wurde, nutzen konnten.“

Linda Efler: „Das war eine verrückte Woche für uns. Vor allem das Spiel gestern war eine emotionale Achterbahn. Wir sind super happy. Das Ziel war eine Medaille und jetzt standen wir sogar im Finale. Zum Spiel heute: Die Stoevas waren einfach besser, das war vielleicht noch ein Level zu hoch.“

Detlef Poste, Chef-Bundestrainer: „Ich bin erst einmal sprachlos und freue mich für die Spieler*innen, die auch die schwierigen Bedingungen hier in der Halle – mit den sehr schnellen Bällen – sehr gut angenommen haben. Sie haben zudem taktisch top agiert und sind auch in den schwierigen Phasen stabil geblieben.“

Martin Kranitz, DBV-Sportdirektor: "Eine starke Woche mit einem grandiosen Finale! Glückwunsch an alle Athlet*innen und das Betreuerteam. Es war herausragend!"

Die Finals mit DBV-Beteiligung:

MX: Mark Lamsfuß/Isabel Lohau - Thom Gicquel/Delphine Delrue (FRA) 16-21, 22-20, 21-16
DD: Isabel Lohau/Linda Efler - Gabriela Stoeva/Stefani Stoeva (BUL) 14-21, 10-21
HD: Marvin Seidel/Mark Lamsfuß - Alexander Dunn/Adam Hall (SCO) 21-17, 21-16

Sämtliche Spiele können auf badmintoneurope.tv verfolgt werden.

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news-2698Fri, 29 Apr 2022 08:20:13 +0000Individual-EM: Drei DBV-Paarungen im Endspielhttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-drei-dbv-paarungen-im-endspiel/Besser hätte es für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bei den Individual-Europameisterschaften 2022 in Madrid/Spanien auch am Tag der Halbfinalspiele nicht laufen können: Alle drei Paarungen des DBV verzeichneten am Freitag einen Sieg und spielen damit am Samstag um den EM-Titel. Das erste Match – das Mixed – beginnt am Finaltag um 10.00 Uhr. Es folgen das Herreneinzel, das Dameneinzel, das Damendoppel und das Herrendoppel. Zuletzt waren bei der Individual-EM 2012 in Karlskrona/Schweden Spieler*innen des DBV an drei Finalspielen beteiligt. Gleichzeitig avanciert Deutschland damit diesbezüglich zur erfolgreichsten Nation bei den European Championships 2022: Dänemark und Schottland erspielten sich je zwei Finalteilnahmen, während Athlet*innen aus Bulgarien, Frankreich und Spanien je einmal ins Endspiel einzogen.  

Das war ein Wahnsinns-Tag heute für uns! Wir haben von vornherein daran geglaubt, dass wir alle Spiele gewinnen können.

Detlef Poste

„Das war ein Wahnsinns-Tag heute für uns! Wir haben von vornherein daran geglaubt, dass wir alle Spiele gewinnen können. Jeppe Ludvigsen hat eine top Vorbereitung und ein super Coaching geleistet und dann haben es natürlich die Spieler*innen auch sehr, sehr gut umgesetzt. Es gab auch viele Höhen und Tiefen in den Spielen. Das Entscheidende war aber, dass wir immer drangeblieben sind und uns letztlich dann auch die Siege erkämpft haben. Jetzt gibt es eine kurze Nacht – Kräfte sammeln, nochmals alles mobilisieren, denn das Turnier ist noch nicht durch und auch morgen ist wieder das Ziel, alles zu geben“, zog Detlef Poste, der Chef-Bundestrainer im DBV, ein Fazit und lobte dabei insbesondere auch seinen Kollegen aus dem Bundestrainerteam Doppel/Mixed. 

Mixed

Das Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) erreichte zum ersten Mal in seiner Karriere bei den Individual-Europameisterschaften das Finale. Die EM-Dritten von 2018 und 2021 bezwangen im Halbfinale Mikkel Mikkelsen/Rikke Søby (Weltranglistenplatz 41; Setzplatz 6) mit 12:21, 21:16, 21:17.

„Wir sind super happy, wollen aber den Fokus halten. Morgen geht’s noch einmal von Neuem los, da müssen wir uns noch einmal richtig drauf vorbereiten. Aber erst einmal sind wir sehr glücklich“, meinte Mark Lamsfuß nach dem 58 Minuten währenden Match gegen die Dänen. Isabel Lohau ergänzte: „Erst einmal sind wir erleichtert, dass wir da irgendwie durchgekommen sind. Es war nicht wunderschön, aber wir haben es geschafft, uns reinzukämpfen und auch durchzukämpfen. Die Dänen haben auch nicht lockergelassen, nicht nachgegeben. Wir haben uns in jedem Fall gesteigert im zweiten und dann auch im dritten Satz.“ DBV-Sportdirektor Martin Kranitz meinte: „Das war eine Energieleistung und hat viel Kraft gekostet.“ 

In der Geschichte der im Jahr 1968 eingeführten Individual-Europameisterschaften zogen bislang erst zweimal Akteur*innen aus Deutschland im Gemischten Doppel ins Finale ein: 1972 gewannen Wolfgang Bochow/Marieluise Wackerow Silber, 1998 wurde Michael Keck an der Seite der Niederländerin Erica van den Heuvel Vizeeuropameister in dieser Disziplin. 

Im Finale treffen Mark Lamsfuß/Isabel Lohau (Weltranglistenplatz 15; Setzplatz 4) auf Thom Gicquel/Delphine Delrue (Setzplatz 2), die im Achtelfinale die amtierenden Deutschen Vizemeister Jones Jansen/Linda Efler (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 51) in drei Sätzen besiegten. Mark Lamsfuß/Isabel Lohau standen den Franzosen bis dato dreimal anlässlich eines internationalen Turniers gegenüber und wollen im Rahmen der European Championships 2022 endlich ihren ersten Sieg gegen die aktuellen Weltranglistenelften verbuchen. 

Morgen geht’s noch einmal von Neuem los, da müssen wir uns noch einmal richtig drauf vorbereiten.

Mark Lamsfuß

Herrendoppel

Knapp anderthalb Stunden nach dem Triumph im Halbfinale des Mixedwettbewerbs war Mark Lamsfuß bei der Individual-EM bereits erneut gefordert – diesmal im Herrendoppel mit Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld). Auch die amtierenden Vizeeuropameister (Setzplatz 2) gewannen ihre Vorschlussrundenpartie, sodass sie zum zweiten Mal in Folge um den EM-Titel spielen dürfen: Binnen 39 Minuten setzten sich die DBV-Asse mit 23:21, 21:17 gegen die Engländer Ben Lane/Sean Vendy (Weltranglistenplatz 19; Setzplatz 3) durch, gegen die sie bei der Individual-EM 2021 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew im Viertelfinale in drei Sätzen die Oberhand behalten hatten. Im direkten Vergleich führen die Deutschen nun mit 2:1. 

„Ich bin überglücklich. Es war schon hart, wieder so schnell bereit zu sein für das nächste Spiel. Aber auch das ganze Team hat dafür gesorgt, dass ich wieder bereit sein konnte“, so Mark Lamsfuß nach der Begegnung mit Ben Lane/Sean Vendy. Im Finale dürfen sich die Weltranglisten-17. mit den Schotten Alexander Dunn/Adam Hall (Weltranglistenplatz 36; Setzplatz 6) messen. „Wir haben noch nie gegen die beiden gespielt. Das wird in jedem Fall ein interessantes Spiel, aber wir sind voller Selbstbewusstsein, dass wir das holen können, und freuen uns auf das Spiel“, blickte Marvin Seidel voraus. Im Vorjahr konnten Mark Lamsfuß/Marvin Seidel das EM-Finale – gegen die Russen Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov – nicht bestreiten, da Mark Lamsfuß kurzfristig erkrankte. 

Damendoppel

Im letzten Spiel des Halbfinaltags 2022 lieferten sich Linda Efler/Isabel Lohau (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 25; Setzplatz 4) einen „Damendoppel-Krimi“ mit den Däninnen Maiken Fruergaard/Sara Thygesen (Weltranglistenplatz 16; Setzplatz 2), in welchem sie ihren zweiten Matchball zum 20:22, 21:15, 22:20-Sieg verwandelten. 

„Der erste Satz war verrückt: Wir haben die ganze Zeit geführt – auch relativ hoch geführt – und dann vergeigen wir den noch. Im zweiten Satz haben wir uns super zurückgekämpft und im dritten auch wieder relativ hoch geführt, eine richtig geile Phase gehabt, ehe es noch einmal ein wenig zittrig wurde. Wir sind super happy, dass wir das Spiel gewonnen haben“, meinte Isabel Lohau.

Im Damendoppel stand zuletzt im Jahr 2006 eine deutsche Paarung im EM-Finale: Nicole Grether/Juliane Schenk wurden in Den Bosch/Niederlande Vizeeuropameisterinnen. Gegnerinnen von Linda Efler/Isabel Lohau in Madrid sind die Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva aus Bulgarien. Die topgesetzten Weltranglistenneunten könnten ihren dritten EM-Titel in Folge nach 2018 und 2021 holen. Im direkten Vergleich mit den DBV-Assen führen die Zweitplatzierten der YONEX GAINWARD German Open 2022 in Mülheim an der Ruhr mit 3:0.

„Wir wissen, dass es ein sehr langes Spiel wird – sie spielen einfach immer super lange Ballwechsel. Wir hoffen, dass wir da mitgehen können und es besser machen als bei den Swiss Open“, sagte Linda Efler im Hinblick auf das Finale am Samstag. Bei den YONEX Swiss Open 2022 in Basel/Schweiz traf das deutsche Duo ebenfalls im Endspiel auf die Osteuropäerinnen und musste sich darin mit 14:21, 12:21 geschlagen geben.

In den Halbfinalspielen schlugen Badmintonasse aus zehn Nationen auf. Nach Dänemark, das sechs Chancen auf den Einzug ins Finale hat, ist Deutschland mit drei Beteiligungen an den Vorschlussrundenpartien am besten vertreten. Es folgen Frankreich, die Niederlande, Schottland (je 2), Bulgarien, England, Israel, Spanien und die Türkei (je 1).

Die Spiele im Halbfinale mit DBV-Beteiligung:

MX: Mark Lamsfuß/Isabel Lohau - Mikkel Mikkelsen/Rikke Søby (DEN) 12-21, 21-16, 21-17
HD: Marvin Seidel/Mark Lamsfuß - Ben Lane/Sean Vendy (ENG) 23-21, 21-17
DD: Isabel Lohau/Linda Efler - Maiken Fruergaard/Sara Thygesen (DEN) 20-22, 21-15, 22-20

Sämtliche Spiele können auf badmintoneurope.tv verfolgt werden.

Stimmen vor den Halbfinals:

Isabel Lohau: "Mit ihnen (Mikkelsen/Søby; Anm.d.Red.) haben wir in jedem Fall noch eine Rechnung offen, da sahen wir beim letzten Mal nicht so gut aus. Von daher wissen wir jetzt, was wir noch besser machen können und wollen. Und dann wollen wir jetzt auch endlich mal die Farbe der Medaille ändern.“

Martin Kranitz, DBV-Sportdirektor: "Es ist in allen drei Spielen alles möglich. Der Ausgang ist nicht vorhersehbar. Es wird wahrscheinlich die Tagesform entscheiden. Es gibt keine klaren Favoriten."

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news-2697Thu, 28 Apr 2022 13:38:45 +0000Individual-EM: Starker deutscher Tag in Madridhttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-die-viertelfinalspiele/Alle drei DBV-Paarungen schafften den Sprung ins Halbfinale der Individual-Europameisterschaft in Madrid. Am Freitag spielen Mark Lamsfuß/Marvin Seidel, Isabel Lohau/Linda Efler und Mark Lamsfuß/Isabel Lohau um den Einzug ins Endspiel.Während Mark Lamsfuß/Isabel Lohau zum dritten Mal in Serie von den kontinentalen Titelkämpfen Edelmetall mit nach Hause nehmen dürfen, gewinnen Mark Lamsfuß/Marvin Seidel zum zweiten Mal in Folge eine EM-Medaille. Linda Efler steht hingegen in diesem Jahr erstmalig in ihrer Karriere bei den European Championships im Halbfinale. Isabel Lohau darf sich derweil zum ersten Mal bei der Individual-EM über Edelmetall im Damendoppel und zum ersten Mal bei derselben Veranstaltung über zwei Medaillen freuen.

Alle Halbfinalpartien werden am Freitag (29. April 2022) ausgetragen. Spielbeginn in Madrid ist um 16.00 Uhr.

Mixed

Mark Lamsfuß/Isabel Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 15) werden auch von den diesjährigen Individual-Europameisterschaften eine Medaille mit nach Hause bringen: Die EM-Dritten von 2018 und 2021 im Mixed gewannen am Donnerstag ihre Viertelfinalpartie gegen Adam Hall/Julie Macpherson (Weltranglistenplatz 43) mit 25:23, 21:17 und behielten damit im insgesamt fünften Vergleich mit dem in Madrid an Position sieben notierten Duo zum fünften Mal die Oberhand. „Das war eine sehr gute Performance. Die Gegner waren sehr schwierig, aber wir haben top gespielt, haben uns durchgekämpft und sind überglücklich“, so Mark Lamsfuß nach der Partie gegen die Schotten, die im ersten Satz zwischenzeitlich mit 20:16 vorne lagen.
 
„Morgen geht’s gegen die Dänen Mikkelsen/Søby. Mit ihnen haben wir in jedem Fall noch eine Rechnung offen, da sahen wir beim letzten Mal nicht so gut aus. Von daher wissen wir jetzt, was wir noch besser machen können und wollen. Und dann wollen wir jetzt auch endlich mal die Farbe der Medaille ändern“, blickte Isabel Lohau auf die Halbfinalbegegnung mit Mikkel Mikkelsen/Rikke Søby (Weltranglistenplatz 41; Setzplatz 6) voraus, die kurz zuvor ihr Viertelfinalmatch gegen die topgesetzten Vizeeuropameister von 2021, Marcus Ellis/Lauren Smith aus England (Weltranglistenplatz 10), mit 21:11, 21:17 für sich entschieden hatten.
 
Mark Lamsfuß/Isabel Lohau standen den Dänen bis dato zweimal anlässlich eines internationalen Turniers gegenüber: Während die bei den European Championships 2022 an Nummer vier gesetzten Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) das erste Aufeinandertreffen, ausgetragen bei den DANISA Denmark Open I 2020, in zwei Sätzen gewinnen konnten (21:11, 21:10), mussten sie sich bei den YONEX GAINWARD German Open 2022 den Nordeuropäern in zwei Durchgängen geschlagen geben (22:24, 13:21).

Herrendoppel

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (Weltranglistenplatz 17; Setzplatz 2) zogen durch einen 21:17, 21:18- Erfolg im Viertelfinale über die Franzosen William Villeger/Fabien Delrue (Weltranglistenplatz 42; Setzplatz 7) in die Runde der besten vier Herrendoppel ein. Darin treffen die amtierenden Vizeeuropameister auf die Engländer Ben Lane/Sean Vendy (Weltranglistenplatz 19; Setzplatz 3; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 1:1), gegen die sie sich bei der Individual-EM 2021 im Viertelfinale in drei Sätzen durchsetzten.

„Das war eine sehr gute Leistung von uns! Wir haben in der Schweiz gegen die beiden gespielt und haben da drei Sätze gebraucht. Aber heute war es wirklich eine gute Performance und wir sind sehr zufrieden“, zog Mark Lamsfuß ein Fazit in Bezug auf die Begegnung mit William Villeger/Fabien Delrue. „Da kann ich nur zustimmen. Wir haben vor allem am Anfang echt gut gespielt. Hinten raus wurde es dann ein bisschen nervös – wie das manchmal so ist in einem Viertelfinale. Aber es hat Bock gemacht, es waren echt gute Sachen dabei und wir freuen uns aufs Halbfinale“, fügte Marvin Seidel hinzu.

Damendoppel

Wenige Minuten, bevor das deutsche Herrendoppel als neuerlicher Medaillengewinner feststand, durften bereits Linda Efler/Isabel Lohau (Weltranglistenplatz 25; Setzplatz 4) jubeln: Die aktuellen Deutschen Meisterinnen im Damendoppel bezwangen in ihrem Viertelfinalmatch Christine Busch/Amalie Schulz aus Dänemark (Weltranglistenplatz 50; Setzplatz 8) mit 21:9, 13:21, 21:13. 

In der Runde der besten vier Damenduos treffen die DBV-Asse erneut auf eine dänische Paarung: Linda Efler/Isabel Lohau spielen gegen Maiken Fruergaard/Sara Thygesen (Weltranglistenplatz 16; Setzplatz 2) um das Erreichen des Endspiels. Dieses Duell kommt erstmalig anlässlich eines internationalen Turniers zustande. Auch die Begegnung mit Christine Busch/Amalie Schulz bedeutete für die Sportsoldatinnen der Bundeswehr eine Premiere.

Die Spiele im Viertelfinale mit DBV-Beteiligung:

MX: Mark Lamsfuß/Isabel Lohau - Adam Hall/Julie MacPherson (SCO) 25-23, 21-17
HD: Marvin Seidel/Mark Lamsfuß - Fabien Delrue/William Villeger (FRA) 21-17, 21-18
DD: Isabel Lohau/Linda Efler - Christine Busch/Amalie Schulz (DEN) 21-9, 13-21, 21-13

Sämtliche Spiele können auf badmintoneurope.tv verfolgt werden.

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news-2696Wed, 27 Apr 2022 14:48:03 +0000Individual-EM: Drei Medaillenchancen für den DBVhttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-drei-medaillenchancen-fuer-den-dbv/In drei Disziplinen haben Spieler*innen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bei den Individual-Europameisterschaften 2022 (25. bis 30. April in Madrid/Spanien) ihre Medaillenchance gewahrt.Im Herrendoppel steht nach einem Sieg im Achtelfinale am Mittwoch (27. April 2022) ebenso ein deutsches Duo im Viertelfinale wie im Damendoppel und im Mixed. Wer seine Partie aus der Runde der besten acht Paarungen für sich entscheidet, hat eine Medaille sicher: Bei den European Championships wird kein „kleines Finale“ ausgetragen, sondern die unterlegenen Halbfinalist*innen erhalten jeweils automatisch Bronze. Alle Viertelfinalspiele finden am Donnerstag (28. April 2022) statt. 

Herrendoppel

Im Herrendoppel standen die Weltranglisten-17. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld) nach einer Spielzeit von 37 Minuten als Viertelfinalteilnehmer fest. Als Nummer zwei der Setzliste bezwangen die amtierenden Vizeeuropameister in ihrem Achtelfinalmatch Rory Easton/Zach Russ (Weltranglistenplatz 75) mit 21:18, 21:18. 

Während die Perspektivkaderathleten des DBV in Madrid erstmalig in ihrer Karriere bei einem internationalen Turnier gegen die Engländer aufschlugen, kennen sie ihre nächsten Kontrahenten bereits: Den bis dato einzigen Vergleich mit den Franzosen William Villeger/Fabien Delrue, ausgetragen anlässlich der YONEX Swiss Open 2022 in Basel/Schweiz, entschieden Mark Lamsfuß/Marvin Seidel in drei Sätzen für sich. Die Weltranglisten-42. sind bei der EM an Nummer sieben gesetzt. „Die Franzosen haben auch schon einige gute Ergebnisse eingefahren. Das wird sicherlich ein interessantes Spiel und wir freuen uns darauf, um die Medaille zu kämpfen“, so Marvin Seidel.  

Damendoppel

Im Damendoppel zogen die aktuellen Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Lohau (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 25) durch einen 21:15, 21:17-Erfolg im Achtelfinale über Katharina Fink/Yasmine Hamza (Weltranglistenplatz 100) ins Viertelfinale ein. „Das Spiel heute war – glaube ich – ein souveräner Sieg, es hat Spaß gemacht. Es ist relativ schwer, hier in der Halle zu spielen, weil die Bälle sehr schnell sind. Das haben wir heute noch nicht ganz so gut hinbekommen, aber ich denke, wir sind jetzt ready für morgen und wissen, was uns erwartet“, analysierte Linda Efler das erste Aufeinandertreffen von ihr und Isabel Lohau mit den Italienerinnen. 

In der Runde der besten acht Damenduos stehen die an Nummer vier gesetzten Sportsoldatinnen der Bundeswehr den an Position acht notierten Däninnen Christine Busch/Amalie Schulz (Weltranglistenplatz 50; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0) gegenüber. „Wir haben gegen die zwei jungen Däninnen noch nie gespielt, uns aber Videos von ihnen angesehen. Das Spiel wird auch nicht ganz einfach werden, aber wir wollen uns die Medaille holen“, blickte Isabel Lohau voraus. 

Mixed

Die amtierenden EM-Dritten im Mixed, Mark Lamsfuß/Isabel Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 15), gewannen ihre Partie aus dem Achtelfinale mit 21:14, 21:18 gegen die Niederländer Ties Van Der Lecq/Debora Jille (Weltranglistenplatz 83). Diese Begegnung kam ebenfalls erstmalig im Rahmen eines internationalen Wettkampfes zustande. „Wir haben ein gutes Mixed gespielt – unter schweren Bedingungen, denn die Bälle waren extrem schnell. Das war ein solider Sieg, wir sind zufrieden“, meinte Mark Lamsfuß.

Im Spiel um eine EM-Medaille treffen Mark Lamsfuß/Isabel Lohau als Nummer vier der Setzliste auf die an Position sieben notierten Schotten Adam Hall/Julie Macpherson (Weltranglistenplatz 43), die bei den stark besetzten YONEX GAINWARD German Open 2022 in Mülheim an der Ruhr bis ins Halbfinale gekommen waren. In den bisherigen vier Vergleichen mit Adam Hall/Julie Macpherson behielten jeweils die DBV-Asse die Oberhand.

Die aktuellen Deutschen Vizemeister Jones Jansen/Linda Efler (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen) hingegen schieden in der Runde der besten 16 Gemischten Doppel aus: In einem in den ersten beiden Sätzen ausgeglichenen Match gegen das an Position zwei notierte Duo Thom Gicquel/Delphine Delrue (Weltranglistenplatz 11) mussten sich die Weltranglisten-51. des DBV letztlich mit 18:21, 21:16, 11:21 geschlagen geben. Damit verbuchten die Franzosen im insgesamt zweiten Aufeinandertreffen mit Jones Jansen/Linda Efler den zweiten Sieg. 

Dameneinzel

Auch für Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) ist die EM bereits beendet: Einen Tag nach ihrem 21:9, 21:18-Erfolg in der zweiten Runde über die Schwedin Edith Urell (Weltranglistenplatz 172) unterlag die 23 Jahre alte Weltranglisten-25. in ihrem Achtelfinalspiel Qi Xuefei (Weltranglistenplatz 45) mit 13:21, 15:21. Damit führt die Französin im direkten Vergleich nun mit 3:2. „Die Bälle waren schwer zu kontrollieren und ich habe zu viele Fehler gemacht“, sagte die dreimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel enttäuscht. Bei den kontinentalen Titelkämpfen 2021 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew kam Yvonne Li bis ins Viertelfinale.    

Herreneinzel

Eigentlich hätte sich der dreimalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 68), in der Runde der besten 16 Herren ein weiteres Mal mit dem topgesetzten Olympiasieger von Tokio, Viktor Axelsen (Bilanz aus Sicht des Deutschen: 0:3), messen dürfen. Doch der 25 Jahre alte Sportsoldat der Bundeswehr musste aus gesundheitlichen Gründen auf das Duell mit dem Weltranglistenersten aus Dänemark verzichten: „Ich habe Max heute Morgen abgemeldet, da er einen leichten Infekt hat. Das Risiko ist uns zu hoch, dass es sich verschlimmert“, erläuterte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.

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news-2695Wed, 27 Apr 2022 07:23:18 +0000EM: Max Weißkirchen muss aufgebenhttps://www.badminton.de/news/badminton/max-weisskirchen-muss-aufgeben/Max Weißkirchen (25) kann heute nicht zu seinem EM-Achtelfinalspiel gegen Olympiasieger Viktor Axelsen antreten. Der Bonner hat mit einem leichten Infekt zu kämpfen."Das Risiko erscheint uns zu hoch, dass sich der Infekt verschlimmert. Aus diesem Grund habe ich Max heute Morgen von der EM abgemeldet", erklärt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz gegenüber badminton.de.

In Runde eins hatte sich Weißkirchen gegen Gergo Pytel aus Ungarn mit 21-11 und 21-17 durchgesetzt.

Heute sind in Madrid Mark Lamsfuß/Isabel Lohau, Jones Jansen/Linda Efler, Yvonne Li sowie Mark Lamsfuß/Marvin Seidel und Linda Efler/Isabel Lohau im Achtelfinaleinsatz.

Die Spiele können via badmintoneurope.tv verfolgt werden.

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news-2694Tue, 26 Apr 2022 19:13:18 +0000Erfreulicher EM-Auftakthttps://www.badminton.de/news/badminton/erfreulicher-em-auftakt-1/Die Spieler*innen des Deutschen Badminton-Verbandes sind mit guten Leistungen in die Individual-Europameisterschaften 2022 in Madrid gestartet: Der erste Veranstaltungstag mit deutscher Beteiligung endete mit drei Siegen. Dem gegenüber stehen zwei Niederlagen.Herreneinzel

Der dreimalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen), benötigte gerade einmal 32 Minuten, um seine Zweitrundenpartie gegen den Ungarn Gergo Pytel (Weltranglistenplatz 319) mit 21:11, 21:17 für sich zu entscheiden. Im Achtelfinale trifft der Weltranglisten-68. des DBV auf den topgesetzten Olympiasieger von Tokio, Viktor Axelsen aus Dänemark (Weltranglistenplatz 1; Bilanz aus Sicht des Deutschen: 0:3).

Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 82) musste sich in seinem Match aus der zweiten Runde zwar dem an Position zwei notierten Titelverteidiger Anders Antonsen geschlagen geben. Er präsentierte sich beim 17:21, 21:18, 13:21 gegen den Weltranglistendritten aus Dänemark aber äußerst ansprechend. „Kai hat eine super Leistung gezeigt! Er hat sehr entschlossen gespielt und auf Angriffschancen gelauert. Das war bis zur ersten Hälfte des dritten Satzes ein offenes Spiel“, zog Detlef Poste, der Chef-Bundestrainer im DBV, ein Fazit.

Dameneinzel

Mit einem Freilos für Runde eins wurde im Rahmen der Titelkämpfe in Madrid auch die dreimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), bedacht. Ihr Auftaktmatch, gegen Edith Urell aus Schweden (Weltranglistenplatz 172), gewann die an Nummer fünf gesetzte Weltranglisten-25. des DBV mit 21:9, 21:18. Yvonne Lis Gegnerin im Spiel um den Einzug ins Viertelfinale ist die Französin Qi Xuefei (Weltranglistenplatz 45; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 2:2).

Herrendoppel

Das Herrendoppel Marvin Datko/Patrick Scheiel (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) verzeichnete derweil zu Turnierbeginn eine deutliche Niederlage: Die Weltranglisten-113. aus Deutschland, die am 26. April 2022 jeweils ihr erstes EM-Spiel im Erwachsenenbereich bestritten, zogen in Runde eins mit 10:21, 8:21 gegenüber den spanischen Lokalmatadoren Joan Monroy/Carlos Piris (Weltranglistenplatz 118) den Kürzeren.

Mixed

Die aktuellen Deutschen Vizemeister im Mixed, Jones Jansen/Linda Efler (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen), hingegen gewannen ihre Erstrundenbegegnung mit den Spaniern Alberto Zapico/Lorena Uslé (Weltranglistenplatz 175) souverän mit 21:10, 21:14. In der Runde der besten 16 Gemischten Doppel dürfen sich die Weltranglisten-51. des DBV mit den an Position zwei notierten Franzosen Thom Gicquel/Delphine Delrue (Weltranglistenplatz 11; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:1) messen.

Stine Küspert verletzt

Entgegen der Planungen muss Emma Moszczynski (TSV Trittau) weiter auf ihre EM-Premiere im Erwachsenenbereich warten: Die 20-Jährige, die anlässlich des TotalEnergies BWF Sudirman Cup 2021 – im Herbst vergangenen Jahres – bereits ihr Debüt bei Weltmeisterschaften in der Altersklasse O19 gab, sollte in Madrid mit Stine Küspert (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 84) im Damendoppel an den Start gehen. Da Stine Küspert jedoch nach wie vor an einer Verletzung laboriert, die sie beim Orléans Masters 2022 (29. März bis 3. April in Orleáns/Frankreich) erlitt, musste das Duo seine EM-Teilnahme absagen. Stine Küspert und Emma Moszczynski hatten bei dem Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ Platz zwei belegt.

Weitere Informationen

Die anderen Spieler*innen des DBV bestreiten erst am Mittwoch (27. April 2022) ihr jeweils erstes EM-Match in Madrid. 

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news-2677Tue, 26 Apr 2022 09:54:00 +0000Individual-EM: Die Gegner der DBV-Assehttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-die-gegner-der-dbv-asse/Wenn vom 25. bis zum 30. April in der spanischen Hauptstadt Madrid die Individual-Europameisterschaften 2022 ausgetragen werden, erleben zwei Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) eine Premiere.Marvin Datko (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), Emma Moszczynski * (TSV Trittau) und Patrick Scheiel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) bestreiten jeweils ihre erste EM im Erwachsenenbereich. Am 12. April erfolgte die Auslosung für die European Championships 2022.

* Durch den Ausfall von Stine Küspert fällt leider die EM-Premiere von Emma Moszczynski aus.

Herreneinzel

Der dreimalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen), verfügt in Runde eins über ein Freilos. In seinem Auftaktmatch, einem Spiel somit aus der zweiten Runde, trifft der 25-Jährige auf den Gewinner der Partie zwischen Cristian Savin aus Moldavien (Weltranglistenplatz 291; Bilanz aus Sicht des Deutschen: 0:0) und Gergo Pytel aus Ungarn (Weltranglistenplatz 315; Bilanz aus Sicht des Deutschen: 0:0). Im anschließenden Achtelfinale stünde der Weltranglisten-63. des DBV vermutlich dem topgesetzten Olympiasieger von Tokio, Viktor Axelsen (Weltranglistenplatz 1; Bilanz aus Sicht des Deutschen: 0:3), gegenüber. Zuletzt spielte Max Weißkirchen anlässlich der YONEX GAINWARD German Open 2022 (8. bis 13. März in Mülheim an der Ruhr) gegen den Europameister von 2016 und 2018: Vor vier Wochen unterlag der Sportsoldat der Bundeswehr dem Dänen zu Turnierbeginn in zwei Sätzen (11:21, 14:21). Bei der Individual-EM 2021 in Kiew/Ukraine musste der Deutsche ebenfalls in der Runde der besten 16 Herren gegen Viktor Axelsen antreten (12:21, 11:21).  

Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 80) erwischte ein ähnlich schweres – und kurioses – Los: Der amtierende Deutsche Meister startet gleichsam mit einem Spiel aus der zweiten Runde ins Turnier – und trifft darin auf den an Position zwei notierten Titelverteidiger Anders Antonsen. Auch dies war bei der Individual-EM 2021 in Kiew der Fall. Im direkten Vergleich führt der dänische Weltranglistendritte mit 2:0.

Dameneinzel

Mit einem Freilos für Runde eins wurde im Rahmen der Titelkämpfe in Madrid auch die dreimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), bedacht. Erste Gegnerin der an Nummer fünf gesetzten Weltranglisten-25. des DBV ist in der zweiten Runde Edith Urell aus Schweden (Weltranglistenplatz 168; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0). 

Herrendoppel

Im Herrendoppel gehen die Weltranglisten-17. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld) als Nummer zwei der Setzliste an den Start und zählen zweifelsohne zu den Mitfavoriten auf den Gewinn einer EM-Medaille. Auch die amtierenden Vizeeuropameister erhielten für die erste Runde ein Freilos. In ihrem Achtelfinalmatch dürfen sich die Perspektivkaderathleten des DBV entweder mit den Engländern Rory Easton/Zach Russ (Weltranglistenplatz 73; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0) oder mit Glib Beketov/Mykhaylo Makhnovskiy aus der Ukraine (Weltranglistenplatz 110; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 1:0) messen. 

Die EM-Debütanten Marvin Datko/Patrick Scheiel (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) treffen im Polideportivo Municipal Gallur in Madrid in Runde eins auf die Lokalmatadore Joan Monroy/Carlos Piris (Weltranglistenplatz 116; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0). Im Falle eines Sieges gegen die Spanier würden die Weltranglisten-113. aus Deutschland im Achtelfinale den an Position vier notierten französischen Brüdern Christo Popov/Toma Junior Popov (Weltranglistenplatz 30; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0) gegenüberstehen. 

Damendoppel

Im Damendoppel ist der DBV ebenfalls mit zwei Paarungen vertreten. Für die aktuellen Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Lohau (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 25) beginnt das EM-Turnier – aufgrund eines Freiloses in der ersten Runde – im Achtelfinale. Darin treffen die Sportsoldatinnen der Bundeswehr entweder auf die Italienerinnen Katharina Fink/Yasmine Hamza (Weltranglistenplatz 96; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0) oder auf Alžb?ta Bášová/Michaela Fuchsova aus der Tschechischen Republik (Weltranglistenplatz 103; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 1:0). 

Mixed

Die amtierenden EM-Dritten im Mixed, Mark Lamsfuß/Isabel Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 15), verfügen als Nummer vier der Setzliste zu Turnierbeginn über ein Freilos. Gegner der Deutschen Meister von 2021 im Achtelfinale sind entweder die Niederländer Ties Van Der Lecq/Debora Jille (Weltranglistenplatz 81; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0) oder die Schweden Melker Z-Bexell/Tilda Sjoo (Weltranglistenplatz 160; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 1:0).

Die aktuellen Deutschen Vizemeister Jones Jansen/Linda Efler (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen) bestreiten ihr Erstrundenmatch gegen die spanischen Lokalmatadore Alberto Zapico/Lorena Uslé (Weltranglistenplatz 169; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0), die anlässlich der EM eine Wildcard erhielten. In der Runde der besten 16 Gemischten Doppel würden die Weltranglisten-57. des DBV auf die an Position zwei notierten Franzosen Thom Gicquel/Delphine Delrue (Weltranglistenplatz 11; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:1) treffen.

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International
news-2693Mon, 25 Apr 2022 08:20:33 +0000Stine Küspert muss EM-Teilnahme absagenhttps://www.badminton.de/news/badminton/stine-kuespert-muss-em-teilnahme-absagen/Stine Küspert musste ihre Teilnahme an den Individual-Europameisterschaften in Spanien aus Verletzungsgründen absagen.Stine Küspert (22) kann leider verletzungsbedingt nicht bei den European Championships (Individual-Europameisterschaften) in Madrid starten. Damit fällt auch die EM-Premiere von Emma Moszczynski (20) im Erwachsenenbereich aus. In der Auftaktrunde hätte es das DBV-Duo mit den Ukrainerinnen Mariia Stoliarenko und Yelyzaveta Zharka zu tun bekommen.

"Stine hat sich während des Finals in Orléans eine Bauchmuskelverletzung zugezogen und muss leider auf den Einsatz in Madrid verzichten. Wir hoffen, dass sie wieder bei den Team-Weltmeisterschaften und den Thailand Open im Mai starten kann", erklärt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.

Stine Küspert und Emma Moszczynski erreichten vor wenigen Wochen beim Orléans Masters (Super 100) das Endspiel.

Die Individual-EM beginnt am heutigen Montag. Spiele mit deutscher Beteiligung finden erst am Dienstag statt.

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International
news-2692Sun, 24 Apr 2022 17:59:08 +000053. DM U22: Die Sieger*innen im Überblickhttps://www.badminton.de/news/badminton/53-dm-u22-die-siegerinnen-im-ueberblick/Mit Favoritensiegen in den Einzeldisziplinen endeten die 53. Deutschen Meisterschaften U22 in Bonn-Beuel. Alle Sieger und Siegerinnen im Überblick.Der an Position eins gesetzte Kian-Yu Oei gab im gesamten Turnierlauf nur einen Satz ab. Im Endspiel siegte der Refrather gegen seinen Vereinskollegen Corvin Schmitz [5/8]  sicher mit 21-12, 21-8. Im Einzel der Damen dominierte mit Mareike Bittner vom TV 1860 Hofheim ebenfalls die Nummer eins der Setzliste. Bittner siegte gegen Selin Hübsch [5/8]  vom TV Refrath mit 21-18, 21-15.

Im Herrendoppel triumphierten Jarne Schlevoigt/Nikolaj Stupplich (1.BV Mülheim/TV Refrath), Gold im Damendoppel holten Selin Hübsch und Julia Meyer (TV Refrath/1.BV Mülheim). Im Gemischten Doppel gewannen Jarne Schlevoigt/Julia Meyer [2] vom 1. BV Mülheim den Titel.

Die Finals im Überblick:

HE: Kian-Yu Oei (TV Refrath) - Corvin Schmitz (TV Refrath) 21-12, 21-8
DE: Mareike Bittner (TV 1860 Hofheim) - Selin Hübsch (TV Refrath) 21-18, 21-15
HD: Jarne Schlevoigt/Nikolaj Stupplich (1.BV Mülheim/TV Refrath) - Steffen Grün/Moritz Unz (TV Marktheidenfeld) 21-15, 19-21, 21-15
DD: Selin Hübsch/Julia Meyer (TV Refrath/1.BV Mülheim) - Amelie Lehmann/Marie Lücke (SG Gittersee/SV GutsMuths Jena) 21-12, 21-17
MX:  Jarne Schlevoigt/Julia Meyer (1. BV Mülheim) - Daniel Stratenko/Nina Becker (1.BC Beuel) 21-12, 21-8

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National
news-2691Sat, 23 Apr 2022 13:31:42 +00001. BC Wipperfeld zum ersten Mal Deutscher Mannschaftsmeisterhttps://www.badminton.de/news/badminton/1-bc-wipperfeld-zum-ersten-mal-deutscher-mannschaftsmeister/Der 1. BC Wipperfeld hat sich zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte zum Deutschen Mannschaftsmeister im Badminton gekürt. In einer Neuauflage des Endspiels von 2021 setzte sich der Vorjahreszweite aus dem Bergischen Land am Samstag im Finale des Final-Four in Stuttgart mit 4:3 gegen Titelverteidiger 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim durch.Die Saarländer verpassten es damit, ihren insgesamt elften Triumph in der 1. Bundesliga zu verzeichnen.

Vor knapp 1.000 Zuschauer*innen in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle, darunter Peter Tarcala (Slowakei), der Präsident des europäischen Badminton-Verbandes Badminton Europe Confederation (BEC), und BEC-Generalsekretär Brian Agerbak (Dänemark), brachte das siebte und damit letzte Match die Entscheidung: Nachdem Wipperfeld bereits im Damendoppel, im Dameneinzel sowie im 2. Herrendoppel die Oberhand behalten hatte, sorgten Mark Lamsfuß und Jenny Moore (Deutschland/England) durch einen klaren Erfolg im abschließenden Mixed für den für den Gesamtsieg erforderlichen vierten Punkt. Zwischenzeitlich hatte der letztjährige Deutsche Vizemeister, der 2021/2022 erst seine fünfte Saison in der 1. Bundesliga bestritt, im Endspiel mit 1:3 zurückgelegen.

Die Finalpartie 2021 in Wipperfürth hatte Bischmisheim mit 4:1 gegen den damaligen Turnierausrichter Wipperfeld gewonnen.

Alle bisherigen Meister im Überblick.

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Bundesliga
news-2690Fri, 22 Apr 2022 19:15:39 +0000Final-Four: Wipperfeld und Bischmisheim auch 2022 im Finalehttps://www.badminton.de/news/badminton/final-four-wipperfeld-und-bischmisheim-auch-2022-im-finale/Der 1. BC Wipperfeld und der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim spielen am Samstag (23. April 2022; Spielbeginn: 12.00 Uhr) um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters 2022. Damit kommt es zur Neuauflage der Finalpartie von 2021, als sich das Team aus dem Saarland in Wipperfürth mit 4:1 gegen den 1. BC Wipperfeld durchsetzte.Während der amtierende Deutsche Vizemeister beim Final-Four in Stuttgart seine Halbfinalpartie am Freitag gegen den SC Union Lüdinghausen  mit 4:2 für sich entschied, bezwang der zehnmalige Titelträger 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim den SV Fun-Ball Dortelweil mit 4:3.

Der Verein aus Bad Vilbel, der in diesem Jahr zum ersten Mal im DMM-Finale stand, bestritt eine bemerkenswerte Saison: Als Aufsteiger in die 1. Bundesliga schloss der SV Fun-Ball Dortelweil die 20 Spieltage umfassende Punktspielrunde 2021/2022 auf Tabellenplatz zwei ab und qualifizierte sich damit direkt für die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (DMM). Auch der 1. BC Wipperfeld hatte das Ticket für Stuttgart unmittelbar gelöst: Das Team aus dem Bergischen Land beendete die Punktspielrunde auf Tabellenrang eins. Dagegen sicherten sich der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und der SC Union Lüdinghausen als Tabellendritter bzw. -vierter ihre Startplätze im Final-Four durch Siege im Play-off-Viertelfinale.

Das Endspiel zwischen 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und 1. BC Wipperfeld wird ab 12:00 Uhr live auf Sportdeutschland.TV auf zwei Courts gezeigt. badminton.de bietet einen Liveticker.

Stimmen zu den Halbfinals:

Isabel Lohau (Spielerin 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim): „Als ich davon gehört habe, dass das Final-Four in ein Tennisturnier integriert wird, dachte ich, das ist eine spannende Aktion. Es ist eine Chance, eventuell neue Fans zu gewinnen. Es ist ein cooles Event.“

Linda Efler (Spielerin SC Union Lüdinghausen): „Es ist auf jeden Fall etwas Besonderes – und cool, Teil einer solchen Veranstaltung zu sein und zu sehen, wie Tennis präsentiert wird. Ich glaube, wir können hier auch einige Tennisfans für uns gewinnen.“

Michael Schnaase (Teammanager SC Union Lüdinghausen): „Wipperfeld hat verdient gewonnen. Wir hatten nur eine Chance, wenn wir die drei Einzel und das Damendoppel gewinnen. Das Damendoppel war hauchdünn – wir haben 9:5 geführt und dann doch noch verloren. Aber so ist der Sport. Man verliert zusammen, man gewinnt zusammen.“
 
Niko Schmelzle (Geschäftsführer Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland): „Ich finde den Flair hier sehr cool – diese Kombination von Tennis und Badminton: Die grünen Badmintoncourts wurden auf den roten, typischen Tennisboden gelegt, sodass sehr gut zum Ausdruck kommt, dass das Final-Four im Rahmen eines Tennisturniers ausgetragen wird.“
 
Arno Schley (Präsident des Deutschen Badminton-Ligaverbandes): „Der Rahmen ist schon toll. Die Organisation, mit den lokalen Ausrichtern und der SG Schorndorf, die von der Ausrichtergemeinschaft als Unterstützer einbezogen wurde, läuft sehr gut. Dirk Hägele von der Perfect Match GmbH, Lars Zimmermann von Zimmermann Management und Niko Schmelzle, Geschäftsführer der Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland, haben gute Arbeit geleistet.“
 
Uwe Gredner (für die Bundesliga zuständiger Vizepräsident im Deutschen Badminton-Verband): „Was wir hier sehen, ist eine sehr gute Präsentation für den Badmintonsport. Mir gefällt sehr gut, was hier – auch mit unserem Partner YONEX – dargeboten wird.“

Klaus Rotter (Teammanager SV Fun-Ball Dortelweil): „Es hätte auch anders ausgehen können – nicht unbedingt im letzten Spiel, aber insgesamt. Der Knackpunkt war ein bisschen das 2. Herreneinzel. Da haben wir gedacht, dass wir dieses vielleicht gewinnen könnten. Aber das alles ist ohnehin nur Zugabe. Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir um die Quali für das Final-Four spielen, hätte ich gesagt: niemals.“

Das Turnier der vier besten Bundesligateams der Saison 2021/2022 wird in Stuttgart im Rahmen des Porsche Tennis Grand Prix ausgetragen und von der Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland (VBD) mit den Agenturen Perfect Match GmbH/Zimmermann Management ausgerichtet. Als Veranstalter fungiert der Deutsche Badminton-Ligaverband (DBLV).
 
Unterstützung erhält die Ausrichtergemeinschaft durch die SG Schorndorf. Eintrittskarten für das Final-Four im Badminton sind im Internet unter www.easyticket.de erhältlich. Dabei beinhaltet jedes Ticket zusätzlich den Zutritt zum Sport- und Lifestyle Village des Porsche Tennis Grand Prix mit zahlreichen Attraktionen sowie Cateringmöglichkeiten. Außerdem kann mit der Porsche-Welt im Eingangsbereich besucht werden.

Als Referee fungiert beim Final-Four Hans-Joachim Ontyd, als Schiedsrichter sind Manfred Giehl, Kathrin Paschek-Spranzel, Johannes Pertsch und Oliver Sperandio im Einsatz.

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Bundesliga
news-2688Fri, 22 Apr 2022 14:16:00 +0000Final-Four: Wer wird Meister?https://www.badminton.de/news/badminton/final-four-wer-wird-meister-1/Am Freitag und Samstag spielen Wipperfeld, Bischmisheim, Dortelweil und Lüdinghausen in Stuttgart um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters 2021/2022. Sportdeutschland.TV überträgt aus der Hans-Martin-Schleyer-Halle.Im Rahmen des Final-Four kommt es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen zwischen dem amtierenden Deutschen Vizemeister 1. BC Wipperfeld und dem SC Union Lüdinghausen sowie zwischen dem SV Fun-Ball Dortelweil und dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim.

Die beiden Vorschlussrundenpartien werden am Freitag, den 22. April 2022 um 15.00 Uhr parallel auf zwei Spielfeldern ausgetragen. Das Finale um den Riegel-Pokal beginnt am Samstag, den 23. April 2022 um 12.00 Uhr. Die Nummer eins der Abschlusstabelle trifft im Halbfinale grundsätzlich auf den am niedrigsten platzierten Sieger der Viertelfinalspiele.

Das Turnier der vier besten Bundesligateams der Saison 2021/2022 wird in Stuttgart im Rahmen des Porsche Tennis Grand Prix ausgetragen und von der Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland (VBD) mit den Agenturen Perfect Match GmbH/Zimmermann Management organisiert.

Livestream auf SDTV - Liveticker auf badminton.de

Der SWR kommt am Samstag und zeigt in den SWR-Nachrichten „SWR Aktuell BW“ (18.00 und 19.30 Uhr) ca. eine Minute (Zusammenfassung) aus der Hans-Martin-Schleyer-Halle. 

Sportdeutschland.TV übertragt die Spiele des Final-Four als Livestream. Einen Liveticker bietet badminton.de.

Eintrittskarten für das Final-Four sind im Internet unter www.easyticket.de erhältlich.

Aktuelle Medienberichte:

Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Nach der Sensation jetzt die Zugabe"
Westfälische Nachrichten: "Letzter Stopp Stuttgart – Li hofft auf DM-Coup"
Saarbrücker Zeitung: "Ungewohnte Außenseiterrolle für den BCB"
Frankfurter Neue Presse: "SV Fun-Ball greift nach dem Titel"

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Bundesliga
news-2689Fri, 22 Apr 2022 10:23:13 +000053. DM U22: Aktuelle Ergebnisse, Livestream und Livetickerhttps://www.badminton.de/news/badminton/53-dm-u22-aktuelle-ergebnisse-und-livestream/Ab 14:00 Uhr beginnen die 53. Deutschen Meisterschaften U22 in Bonn-Beuel. Das Turnier in der Erwin-Kranz-Halle kann via Sportdeutschland.TV und einem Liveticker-Angebot an allen drei Tagen verfolgt werden.In den Einzeldisziplinen starten Kian-Yu Oei (TV Refrath) und Mareike Bittner (TV Hofheim) als Nummer eins der Setzliste ins Turnier. Im Herrendoppel haben Jarne Schlevoigt/Nikolaj Stupplich (1.BV Mülheim/TV Refrath), im Damendoppel Selin Hübsch/Julia Meyer (TV Refrath/1.BV Mülheim) und im Mixed David Eckerlin/Amelie Lehmann (SV Fischbach/SG Gittersee) die Setzposition eins inne.

Referee der Veranstaltung ist Thies Wiediger.

Der DOSB-Streamingsender Sportdeutschland.TV zeigt einzelne Spiele der 53. DM U22 von zwei Courts:

Freitag, 22. April 2022
Livestream Feld 3
Livestream Feld 4
 
Samstag, 23. April 2022
Livestream Feld 3
Livestream Feld 4
 
Sonntag, 24. April 2022 (Finaltag)
Livestream Feld 3
Livestream Feld 4
 
Einen Liveticker von der Veranstaltung gibt es hier.

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National