badminton.de Newshttps://www.badminton.de/de-DEbadminton.deMon, 17 Feb 2020 09:04:55 +0100Mon, 17 Feb 2020 09:04:55 +0100TYPO3 EXT:newsnews-1902Sun, 16 Feb 2020 10:57:53 +0100Para: Zweimal Bronze für Deutsche in Brasilien https://www.badminton.de/news/badminton/para-zweimal-bronze-fuer-deutsche-in-brasilien/Mit zwei dritten Plätzen für das deutsche Team gehen die Brazil Para-Badminton International 2020 in Sao Paulo zu Ende. Valeska Knoblauch (SCU Lüdinghausen) erreichte mit ihrer peruanischen Partnerin Pilar Jaurequi Cancino nach klaren Siegen das Halbfinale im Damendoppel der Rollstuhlklasse WH1-2. Dort mussten sie sich nur den späteren Siegern Liu Yutong/Yin Menglu (China) geschlagen geben. Etwas überraschend stieß auch Tim Haller (Buxtehuder SV) an der Seite von Olexandr Chyrkov (Ukraine) bis ins Halbfinale im Herrendoppel der Fußgängerklasse SL3-4 vor. Beim 21-10, 20-22 und 17-21 gegen die Chinesen Chen Xiaoyu/Gao Yuyang war hier sogar der Einzug ins Finale zum Greifen nahe.

Weitere gute Viertelfinalteilnahmen erreichten Thomas Wandschneider/Young-Chin Mi (VfL Grasdorf) im Rolli Herrendoppel WH1-2, das Mixed Katrin Seibert (1.BC Dortmund)/Jan-Niklas Pott (VfL Grasdorf) in der Fußgängerklasse SL3-SU5, Valeska Knoblauch im Rolli Dameneinzel WH1 und Thomas Wandschneider im Rolli Herreneinzel WH1. In allen vier Spielen war auch hier ein Vordringen auf die Medaillenplätze möglich.

Vor der Weiterreise nach Peru zum nächsten wichtigen Qualifikationsturnier für die paralympischen Spiele in Tokio zeigte sich Chefbundestrainer Christopher Skrzeba nicht unzufrieden mit dem Abschneiden des deutschen Teams in Brasilien:

"Das Turnier war trotz des Wechsels (Hotel und Halle) und der Kurzfristigkeit gut organisiert. Ergebnistechnisch haben wir zwar nicht das erreicht, was wir erreichen wollten, in den rein deutschen Disziplinen sind wir spätestens im Viertelfinale rausgeflogen, trotzdem habe ich auch einiges Positives gesehen. Nämlich, dass viele Sportler die Zeit seit dem letzten Turnier genutzt haben, um gut zu trainieren. Da hat sich einiges entwickelt bei den einzelnen Spielern. Auch wenn das jetzt am Ende nicht das Ergebnis ist, was wir uns erhofft hatten, sind wir auf einem guten Weg, so dass es schon in Peru nächste Woche vielleicht noch besser wird und letztendlich geht es um die Paralympics."

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International
news-1901Sun, 16 Feb 2020 08:36:47 +0100Silbermedaille für DBV-Damenhttps://www.badminton.de/news/badminton/silbermedaille-fuer-dbv-damen/Deutschlands Damen unterlagen im Endspiel der 2020 European Women's Team Championships in Frankreich gegen Favorit Dänemark mit 1-3. Die Ergebnisse und Stimmen zu den einzelnen Spielen.Die Nordeuropäerinnen hatten bereits bei der vorangegangenen Auflage der European Men's & Women's Team Championships, 2018 im russischen Kasan, das Endspiel gegen Deutschland für sich entschieden. Auch damals gewann Dänemark mit 3:1. Seit die EM für Herren- und für Damennationalmannschaften - im Jahr 2006 - in der Form, wie sie aktuell Bestand hat, eingeführt wurde, gelang es den Spielerinnen des DBV bei jeder Austragung, eine Medaille zu holen.

Alles war heute möglich. Wir hätten es ebenso verdient gehabt

Martin Kranitz

"Alles war heute möglich. Wir hätten es ebenso verdient gehabt", sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz nach dem Endspiel in Lievin. Nach souveränen Siegen in der Gruppenphase gegen die Slowakei, Portugal und Lettland (jeweils 5:0) hatte das deutsche Damenteam bei den European Men's & Women's Team Championships 2020 im Viertelfinale gegen Ungarn ebenfalls klar gewonnen (3:0). Im Halbfinale verzeichnete die Auswahl des DBV einen 3:1-Erfolg über Schottland.

Das hervorragende Abschneiden in Lievin bedeutete für die deutschen Spielerinnen zugleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft für Herren- und Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark). Im EM-Team standen vier Nachwuchsasse, die in diesem Jahr erstmalig bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlugen.

Deutschland - Dänemark | Finale der Damen: 1-3

1. DE: Yvonne Li - Julie Dawall Jakobsen 19-21, 24-22, 21-16
1. DD: Linda Efler/Isabel Herttrich - Alexandra Bøje/Mette Poulsen 24-22, 16-21, 19-21
2. DE: Fabienne Deprez - Line Christophersen 14-21, 11-21
2. DD: Stine Küspert/Kilasu Ostermeyer - Maiken Fruergaard/Amalie Magelund 21-19, 17-21, 12-21
3. DE: Ann-Kathrin Spöri - Freja Ravn (nicht mehr gespielt)

Stimmen zum Spiel:

Yvonne Li:
"Wir waren beide super-nervös und haben zu Beginn beide viel durch die Mitte gespielt und darauf gewartet, wer den ersten Fehler macht. Am Ende war es richtig anstrengend, das war ein richtig harter Fight. Nachdem ich gestern verloren habe, bin ich nun umso glücklicher, dass ich die Mannschaft in Führung gebracht habe."

Isabel Herttrich & Linda Efler: "Wir hatten im dritten Satz einen sehr schlechten Start, lagen 0:6 hinten, und haben uns dann gut zurückgekämpft", meinte die 25 Jahre alte Linda Efler. Ihre Doppelpartnerin Isabel Herttrich ergänzte: "Am Ende waren es dann u. a. zwei blöde Entscheidungen von mir, die den Ausschlag gegeben haben."

Fabienne Deprez: "Das war nichts. Ich bin zu keiner Zeit ins Spiel gekommen, das hat es mir schwer gemacht. Ich hatte u. a. Probleme mit der Länge und der Höhe - heute hat einfach gar nichts gestimmt. Sie war einfach besser."

Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden Livestreams von sämtlichen Spielen gezeigt.

Das Finale der Herren bestreiten Dänemark und die Niederlande (ab 14.00 Uhr).

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International
news-1900Sat, 15 Feb 2020 08:25:30 +0100Deutschland im EM-Endspielhttps://www.badminton.de/news/badminton/deutschland-im-em-endspiel/Deutschlands Damen stehen bei den 2020 European Men's and Women's Team Championships in Frankreich nach dem Sieg über Schottland im Endspiel. Gegner ist Favorit Dänemark. Alle Ergebnisse und die Stimmen zu den einzelnen Spielen.Im Finale am Sonntag (16. Februar, 10.00 Uhr) trifft Deutschland auf das an Position eins notierte Team aus Dänemark, das seine Vorschlussrundenbegegnung mit EM-Gastgeber Frankreich (Setzplatz 3) ebenfalls mit 3:1 für sich entschied. Damit kommt es in der Arena Stade Couvert de Liévin zur Neuauflage des EM-Endspiels von 2018: Im russischen Kasan gelang den Nordeuropäerinnen seinerzeit ein 3:1-Sieg über Deutschland.

Bei den diesjährigen Titelkämpfen musste sich zu Beginn der Halbfinalbegegnung mit Schottland die zweimalige Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel der 26- jährigen Kirsty Gilmour mit 21:19, 19:21, 15:21 geschlagen geben. 

Im anschließenden 2. Dameneinzel ließ die amtierende Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d'Aulnay-sous-Bois/Frankreich) Rachel Sugden, die in der 1. Badminton-Bundesliga für den 1. BV Mülheim aufschlägt, keine Chance: Die 28-Jährige (Weltranglistenplatz 64) besiegte in ihrem 50. Länderspiel im Erwachsenenbereich ihre zehn Jahre jüngere Kontrahentin (Weltranglistenplatz 379) mit 21:13, 21:8 und glich damit in der Partie zwischen Deutschland und Schottland zum 1:1-Zwischenstand aus. „Die Mädels hinter dem Feld geben alles, das hat mich zusätzlich beflügelt“, dankte Fabienne Deprez ihren Teamkolleginnen für deren Unterstützung. Auch Fabienne Deprez und Rachel Sugden standen sich anlässlich der Titelkämpfe in Liévin erstmalig in einem Wettkampf gegenüber.

Den Einzug ins Endspiel machten im anschließenden 1. Damendoppel die Routiniers Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) perfekt: Die Weltranglisten-33. des DBV setzten sich mit 21:19, 21:14 gegen Eleanor O'Donnell/Ciara Torrance (Weltranglistenplatz 161) durch. Auch dieses Aufeinandertreffen bedeutete eine Premiere bei einem Turnier. Ciara Torrance ist in der 1. Badminton-Bundesliga die Mannschaftskollegin von Linda Efler – und entsprechend auch von Yvonne Li – beim SC Union Lüdinghausen.

Deutschland - Schottland | Halbfinale der Damen: 3-1

1. DE: Yvonne Li - Kirsty Gilmour 21-19, 19-21, 15-21
2. DE: Fabienne Deprez - Rachel Sugden 21-13, 21-8
3. DE: Ann-Kathrin Spöri - Julie Macpherson 19-21, 21-17, 21-9
1. DD: Linda Efler/Isabel Herttrich - Eleanor O'Donnell/Ciara Torrance 21-19, 21-14
2. DD: Lara Käpplein/Kilasu Ostermeyer - Kirsty Gilmour/Julie Macpherson (nicht mehr gespielt)

Die andere Halbfinalpartie bestreiten der topgesetzte Titelverteidiger Dänemark und das an Position drei notierte Team von EM-Gastgeber Frankreich.

Stimmen zum Spiel:

Yvonne Li:
"Im zweiten Satz habe ich 8:4 geführt, dann ist sie zurückgekommen und ich bin weggebrochen. Das ist bitter. Das wäre ein wichtiger Punkt gewesen. Es tut mir leid für das Team, dass ich das Spiel nicht geholt habe."

Fabienne Deprez: "Jetzt habe ich den Turbo eingelegt. Die Mädels hinter dem Feld geben alles, das hat mich zusätzlich beflügelt."

Ann-Kathrin Spöri: "Am Anfang war ich ein bisschen nervös. Ich wollte zu viel – zu viel zeigen, ich kann das. Nachher wurde ich ruhiger. Ich habe immer Vertrauen in meine Beine. Wenn die Schläge nicht funktionieren, weiß ich: Die Beine gehen immer. Im dritten Satz kamen dann auch noch die Schläge dazu. Ich bin super-happy, dass ich dem Team helfen konnte – meine Aufgabe sozusagen erfüllt habe.“

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz: "Das war erneut eine Top-Vorstellung! Unsere Spielerinnen waren taktisch sehr gut eingestellt – großes Lob an das Trainerteam!"

Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden Livestreams von sämtlichen Spielen gezeigt.

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International
news-1899Fri, 14 Feb 2020 21:07:03 +0100Deutschlands Damen haben EM-Bronze sicherhttps://www.badminton.de/news/badminton/deutschlands-damen-haben-em-bronze-sicher/Die an Position vier notierte Damen-Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bezwang am Freitag (14. Februar) in ihrer Viertelfinalpartie das Team aus Ungarn mit 3:0. In der K.-o.-Runde werden die Begegnungen beendet, sobald eine Mannschaft drei Matches für sich entschieden hat.

„Das war eine Top-Vorstellung gegen die Ungarn! Alle drei Einzel haben eine sehr gute Leistung gebracht. Die WM-Qualifikation ist damit auch geschafft“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.

Im Halbfinale am Samstag (15. Februar, 10.00 Uhr) trifft Deutschland auf Schottland, das als ungesetzte Mannschaft in der Runde der besten acht Teams mit 3:0 gegen Russland (Setzplatz 2) gewann. Seit dem Sommer vergangenen Jahres fungiert der 97-malige deutsche Nationalspieler Ingo Kindervater, der zuvor als Bundestrainer Doppel/Mixed im DBV tätig war, beim Schottischen Badminton-Verband als Head Coach. Die andere Halbfinalpartie bestreiten der topgesetzte Titelverteidiger Dänemark und das an Position drei notierte Team von EM-Gastgeber Frankreich.

Dagegen sind die European Men's & Women's Team Championships 2020 für die deutschen Herren beendet. Die amtierenden EM-Dritten mussten sich in ihrer Viertelfinalbegegnung mit dem an Nummer eins gesetzten Titelverteidiger Dänemark mit 0:3 geschlagen geben. „Die Dänen sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden“, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.

Da die Niederlande (Setzplatz 6) in der Runde der besten acht Mannschaften England (Setzplatz 2) mit 3:2 besiegten, verpasste Deutschland (Setzplatz 5) auch das Ticket für die WM in Aarhus. Dänemark verfügt – als Gastgeber der TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2020 – automatisch über einen Startplatz bei den internationalen Titelkämpfen, sodass neben den drei anderen EM-Halbfinalisten zudem das am besten in der Weltrangliste platzierte Team aus Europa, welches in Liévin im Viertelfinale ausschied, das WM-Ticket löste. Dies ist entsprechend England.

EM-Debütantin sorgt für Gesamtsieg

Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) brachte die Damenauswahl des DBV durch einen souveränen 21:7, 21:12-Erfolg im 1. Dameneinzel gegen Laura Sarosi mit 1:0 in Führung. „Sie ist eine Kämpferin, die viel zurückbringt. Obwohl es am Ende deutlich war, waren viele Ballwechsel hart umkämpft. Es war ganz schön anstrengend“, zog die 21 Jahre alte zweimalige Deutsche Meisterin ein Fazit.

Die Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d'Aulnay-sous-Bois/Frankreich) erhöhte anschließend durch einen 14:21, 21:16, 21:10-Erfolg im 2. Dameneinzel über Agnes Korosi auf 2:0 für den aktuellen Vizeeuropameister. „Ich habe gestern nach dem Spiel gegen Lettland noch zu den anderen Mädels gesagt: Wir hatten jetzt drei easy Teammatches, in denen wir auch mit 50 oder 60 Prozent unseres Könnens gewonnen hätten. Wir müssen aufpassen, dass wir aus diesem Trott, mit ‚Halbgas‘ zu spielen, rauskommen. Genauso habe ich mich heute gefühlt: In den ersten anderthalb Sätzen kam ich nicht aus dem Trott raus. Dann aber habe ich die Beine in die Hand genommen und durchgezogen. Das war echt schwierig, aber ging glücklicherweise noch einmal gut“, so die 28-Jährige.

Den Einzug ins Halbfinale machte eine EM-Debütantin perfekt: Die 19 Jahre alte Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld) bezwang in ihrem zweiten Länderspiel im Erwachsenenbereich Vivien Sandorhazi im 3. Dameneinzel mit 16:21, 21:18, 21:16 und stellte damit den 3:0-Endstand her. „Ich war schon nervös, weil ich wusste, dass ich das Team ins Halbfinale spielen kann. Ich wusste aber auch, dass ich ein großes Team hinter mir habe und die Doppel sehr, sehr stark sind, die noch nach mir gespielt hätten. Ich bin zufrieden, dass ich das Spiel noch drehen konnte“, meinte Miranda Wilson.

Dänemark mit drei Zwei-Satz-Erfolgen

In der Viertelfinalpartie der deutschen Herren gegen Dänemark unterlag zunächst Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) im Spitzeneinzel dem Weltmeister von 2017, Viktor Axelsen, mit 13:21, 14:21. „Phasenweise war es gut. Ich bin ein bisschen sauer auf mich selbst, denn solange ich klar war, war das Spiel offen. Wenn ich die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, umsetzen konnte, war es mindestens ein 50:50-Spiel. Umso blöder, dass ich solche Phasen hatte, in denen mir das nicht gelungen ist“, sagte der 26-Jährige.

Anschließend mussten sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken- Bischmisheim) im 1. Herrendoppel Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen mit 19:21, 12:21 geschlagen geben. „Dafür, dass wir rund zweieinhalb Monate nicht zusammengespielt haben, sind wir zufrieden. Die Leistung war gut, das Ergebnis spiegelt dies nicht ganz wider. Am Ende konnten wir die Konzentration nicht so gut halten. Aber wir haben gezeigt, dass wir mitspielen können. Das müssen wir nun noch konstanter hinbekommen. Das erarbeiten wir uns durch Wettkämpfe“, analysierte der 25 Jahre alte Mark Lamsfuß. Dessen ein Jahr jüngerer Doppelpartner Marvin Seidel musste in den vergangenen Wochen aufgrund von Hüftproblemen pausieren.

Den entscheidenden Punktgewinn erzielte der EM-Rekordchampion Dänemark im 2. Herreneinzel: Anders Antonsen behielt darin mit 21:18, 21:14 gegenüber dem dreimaligen Deutschen Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel) die Oberhand.

Die Nordeuropäer treffen im Halbfinale auf Russland (Setzplatz 4). In der anderen Vorschlussrundenpartie stehen sich England und Frankreich (Setzplatz 3) gegenüber.

Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden Livestreams gezeigt.

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International
news-1898Fri, 14 Feb 2020 13:55:07 +0100EM-Viertelfinale: GER - DEN 0-3https://www.badminton.de/news/badminton/em-viertelfinale-ger-den-0-3/Im Viertelfinale der Herren trifft Deutschland auf Topfavorit Dänemark (ab ca. 15.00 Uhr). Die Aufstellungen im Überblick.Deutschland - Dänemark | Viertelfinale der Herren: 0-3

1. HE: Kai Schäfer - Viktor Axelsen 13-21, 14-21
2. HE: Max Weißkirchen - Anders Antonsen 18-21, 14-21
3. HE: Samuel Hsiao - Jan Ø. Jørgensen (nicht mehr gespielt)
1. HD: Mark Lamsfuß/Marvin Seidel - Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen 19-21, 12-21
2. HD: Jones Jansen/Peter Käsbauer - Mathias Boe/Mads Conrad (nicht mehr gespielt)

Stimmen zum Spiel:

Kai Schäfer: "Phasenweise war es gut. Ich bin ein bisschen sauer auf mich selbst, denn solange ich klar war, war das Spiel offen. Wenn ich die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, umsetzen konnte, war es mindestens ein 50:50-Spiel. Umso blöder, dass ich solche Phasen hatte, in denen mir das nicht gelungen ist."

Mark Lamsfuß: "Dafür, dass wir rund zweieinhalb Monate nicht zusammengespielt haben, sind wir zufrieden. Die Leistung war gut, das Ergebnis spiegelt dies nicht ganz wider. Am Ende konnten wir die Konzentration nicht so gut halten. Aber wir haben gezeigt, dass wir mitspielen können. Das müssen wir nun noch konstanter hinbekommen. Das erarbeiten wir uns durch Wettkämpfe“, zog der 25 Jahre alte Mark Lamsfuß ein Fazit."
 
Dessen ein Jahr jüngerer Doppelpartner Marvin Seidel musste in den vergangenen Wochen aufgrund von Hüftproblemen pausieren.

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz: "Die Dänen sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden!"

Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden Livestreams von sämtlichen Spielen gezeigt.

Die aktuellen Ergebnisse können via tournamentsoftware.com verfolgt werden.

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International
news-1897Fri, 14 Feb 2020 11:09:33 +0100DBV-Damen erreichen EM-Halbfinalehttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-damen-erreichen-em-halbfinale/Die DBV-Damen bezwingen im Viertelfinale der 2020 European Women's Team Championships in Frankreich das Team aus Ungarn mit 3-0. Die Ergebnisse und Stimmen zu den einzelnen Spielen im Überblick. Die deutschen Spielerinnen stehen bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften im Halbfinale und haben damit die Bronzemedaille sicher. Zugleich dürfen sie bereits für die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark) planen.

Im Halbfinale wartet Schottland

Die Auswahl des DBV bezwang am Freitag in ihrer Viertelfinalpartie das Team aus Ungarn mit 3:0. In der K.-o.-Runde werden die Begegnungen beendet, sobald eine Mannschaft drei Matches für sich entschieden hat.

Im Halbfinale am Samstag trifft Deutschland auf Schottland, das in der Runde der besten acht Teams mit 3:0 gegen Russland gewann.

Deutschland - Ungarn | Viertelfinale der Damen: 3-0

1. DE: Yvonne Li - Laura Sarosi 21-7, 21-12
2. DE: Fabienne Deprez - Agnes Korosi 14-21, 21-16, 21-10
3. DE: Miranda Wilson - Vivien Sandorhazi 16-21, 21-18, 21-16
1. DD: Linda Efler/Isabel Herttrich - Daniella Gonda/Agnes Korosi (nicht mehr gespielt)
2. DD: Lara Käpplein/Kilasu Ostermeyer - Reka Madarasz/Vivien Sandorhazi (nicht mehr gespielt)

*** DBV-Damen erreichen das EM-Halbfinale ***

Stimmen zum Spiel:

Yvonne Li: "Es war besser als an den letzten beiden Tagen. Ich habe mich gut gefühlt auf den Beinen. Die Bälle sind immer noch sehr langsam, dadurch haben wir viele lange Ballwechsel gespielt. Sie ist eine Kämpferin, die viel zurückbringt. Obwohl es am Ende deutlich war, waren viele Ballwechsel hart umkämpft. Es war ganz schön anstrengend!“

Fabienne Deprez: "Ich habe gestern nach dem Spiel gegen Lettland noch zu den anderen Mädels gesagt: Wir hatten jetzt drei easy Teammatches, in denen wir auch mit 50 oder 60 Prozent unseres Könnens gewonnen hätten. Wir müssen aufpassen, dass wir aus diesem Trott rauskommen, mit ‚Halbgas‘ zu spielen. Genauso habe ich mich heute gefühlt: In den ersten anderthalb Sätzen kam ich nicht aus dem Trott raus. Dann aber habe ich die Beine in die Hand genommen und durchgezogen. Das war echt schwierig, aber ging glücklicherweise noch einmal gut."

Miranda Wilson: "Ich war schon nervös, weil ich wusste, dass ich das Team ins Halbfinale spielen kann. Ich wusste aber auch, dass ich ein großes Team hinter mir habe und die Doppel sehr, sehr stark sind, die noch nach mir gespielt hätten. Die Atmosphäre im Team ist sehr gut. Ich wusste, dass ich eine Chance habe, aber auch, dass das Spiel nicht einfach werden würde."

"Ich bin zufrieden, dass ich das Spiel noch drehen konnte."

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz: "Das war eine Top-Vorstellung gegen die Ungarn! Alle drei Einzel haben eine sehr gute Leistung gebracht. Die WM-Qualifikation ist damit auch geschafft!"

Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden Livestreams von sämtlichen Spielen gezeigt.

Die DBV-Herren treffen im Spiel um den Einzug ins Halbfinale (ab ca. 15.00 Uhr) auf Rekordsieger Dänemark.

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International
news-1896Thu, 13 Feb 2020 22:44:39 +0100Deutsche Teams stehen im Viertelfinalehttps://www.badminton.de/news/badminton/deutsche-teams-stehen-im-viertelfinale/Die deutschen Teams haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (#EMWTC2020) jeweils im dritten Vorrundenspiel den dritten Sieg verbucht, sich damit souverän Tabellenplatz eins in ihrer jeweiligen Gruppe gesichert und folglich den Einzug ins Viertelfinale perfekt gemacht.Nachdem die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Donnerstag (13. Februar) ihre Begegnung in der Gruppe 4 mit Lettland mit 5:0 für sich entschieden hatten, setzten sich die deutschen Herren in der Gruppe 5 mit dem gleichen Ergebnis gegen Island durch.

Die Auslosung bescherte den an Position vier notierten Damen des DBV das Team aus Ungarn als Viertelfinalgegner (Freitag, 14. Februar, 10.00 Uhr). Im Falle eines Sieges treffen die amtierenden Vizeeuropameisterinnen im Halbfinale auf Russland (Setzplatz 2) oder auf Schottland. Der topgesetzte Titelverteidiger Dänemark wäre somit erst im Endspiel der Kontrahent der deutschen Mannschaft.

Herren gegen Dänemark, Damen gegen Ungarn

"Die Auslosung ist erst einmal in Ordnung. Ungarn steht erstmals bei der Team-EM in einem Viertelfinale. Die Ungarn haben drei gute Dameneinzel - das wird ein interessantes Spiel", blickte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz auf die nächste Aufgabe der deutschen Damen.

Die an Position fünf notierten Herren des DBV müssen sich hingegen bereits in der Runde der besten acht Teams (Freitag, 14. Februar, 15.00 Uhr) mit dem topgesetzten EM-Rekordchampion, Titelverteidiger und haushohen Favoriten auf den neuerlichen Turniersieg messen: "Dänemark ist sicherlich nicht der Gegner, den wir uns für das Viertelfinale gewünscht haben. Hier hat uns die 'Losfee' etwas im Stich gelassen", meinte Martin Kranitz. Bei der vorangegangenen Auflage der European Men's & Women's Team Championships, 2018 im russischen Kasan, erreichten die deutschen Spieler die Vorschlussrunde und holten damit Bronze.

Wer in Lievin seine Viertelfinalpartie gewinnt, hat nicht allein eine EM-Medaille, sondern auch das Ticket für die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark) sicher.

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International
news-1811Thu, 13 Feb 2020 19:33:00 +0100DBV-Weiter-/Fortbildung: Siegermentalität entwickelnhttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-weiter-fortbildung-siegermentalitaet-entwickeln/Der Deutsche Badminton-Verband e.V. bietet in Kooperation mit dem Niedersächsischen Badminton-Verband e.V. eine hochwertige Weiterbildungsmaßnahme im April 2020 an.Dafür konnte der ehemalige Bundestrainer Doppel/Mixed, DBV-Spitzenathlet und jetzige Head of Performance im schottischen Badmintonverband Ingo Kindervater gewonnen werden. Ingo Kindervater ist seit September 2019 Diplomtrainer Badminton im DOSB. Das Thema seiner Diplomtrainer-Arbeit soll in Form einer Weiterbildung in der Praxis ankommen und weitergeführt werden.

Thema: Das Entwickeln einer Siegermentalität im Badminton am Beispiel Willensstärke

  • Kurze theoretische Einführung mit folgenden praktischen Umsetzungsmöglichkeiten
  • "Krafttraining des Willens"
  • Kompetenztraining für den Einsatz der Willensstärke
  • Beeinflussung von Rahmenbedingungen
  • und vieles mehr...

Austragungsort und Termin:

Akademie des Sports, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg, 30169 Hannover

Fortbildungstage:

Samstag, 04.04.2020 10:30 Uhr Start
Sonntag, 05.04.2020 14:30 Uhr Ende

Online-Begleitung über RACKETMIND, Webinar im Vorfeld (wird noch terminiert).
Ein genauer Zeitplan wird den Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben.

Zielgruppe:

  • Landestrainer/Nachwuchstrainer (auch aus Vereinen), die schwerpunktmäßig mit Bundes- und oder Landeskaderathleten arbeiten
  • leistungsorientierte (Nachwuchs-) Trainer aller Lizenzstufen

Anmeldung: wenige Restplätze bis 22.03.2020 online: DBV-Veranstaltungen.

Die Fortbildung dient zur Verlängerung aller Lizenzstufen. Es entscheidet der Anmeldezeitpunkt (A- und B-Lizenzinhaber werden bevorzugt zugelassen) Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Organisation:

Lukas Dieckhoff (DBV-Referent Bildung), NN
bildung(at)badminton.de 

Kosten:

200,00 € inkl. Mittagessen Samstag & Sonntag, Abendessen Samstag

Bei Übernachtungsbedarf bitte bei Lukas Dieckhoff direkt anfragen.

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National
news-1895Thu, 13 Feb 2020 12:28:36 +0100#EMWTC2020: DBV-Teams im Viertelfinalehttps://www.badminton.de/news/badminton/emwtc2020-dbv-teams-im-viertelfinale/In den finalen Gruppenspielen treffen die Damen des DBV am heutigen Donnerstag auf Lettland (14.00 Uhr) und die deutschen Herren auf Island (18.00 Uhr). badmintoneurope.tv überträgt live aus Frankreich.Damen | Deutschland - Lettland 5-0 (10-0)

1.DE: Yvonne Li - Jekaterina Romanova 21-12, 21-13
2.DE: Fabienne Deprez - Ieva Pope 21-9, 21-13
3.DE: Ann-Kathrin Spöri - Diana Stognija 21-9, 21-7
1.DD: Linda Efler/Stine Küspert - Liana Lencevica/Jekaterina Romanova 21-11, 21-7
2.DD: Lara Käpplein/Kilasu Ostermeyer - Ieva Pope/Kristine Sefere 21-9, 21-6

*** Die DBV-Damen ziehen mit dem Sieg über Lettland ins EM-Viertelfinale ein, wo sie auf Ungarn treffen ***

Stimmen zum Spiel:

Yvonne Li:
"Die Bälle sind sehr langsam. Daher ist es bisschen schwierig für mich, die richtige Länge zu finden. Aber gewonnen ist gewonnen. Da darf man nicht zu sehr hadern."

Fabienne Deprez: "Heute war es schon deutlich besser als gestern. Die Bälle sind zwar immer noch langsam, aber man gewöhnt sich daran. Ich bin froh, dass wir uns als Gruppenerster für das Viertelfinale qualifiziert haben. Wir freuen uns darauf - egal, wer unser Gegner sein wird - und werden darin Gas geben."

Ann-Kathrin Spöri: "Ich wusste, dass sie nicht die stärkste Gegnerin ist. Insofern freue ich mich, dass ich so schnell gewonnen habe. Man kann immer ein bisschen kritisch auf die eigene Leistung schauen und das eine oder andere verbessern. Ich bin froh, dass ich das Spiel letztlich so durchgezogen habe."

Linda Efler: "Wir haben unser Spiel gut durchgezogen. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Für mich war es ja das erste Spiel hier bei der EM, da das Spiel gestern ausgefallen ist. So konnte ich mich an die Halle gewöhnen."

Lara Käpplein: "Wir haben versucht, ein paar Ballwechsel zu spielen, um uns an die Halle zu gewöhnen." "Es war wichtig, dass wir die Vorrunde als Gruppenerster beenden. Mal schauen, wer jetzt im Viertelfinale kommt. Wir geben darin in jedem Fall Vollgas."

Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden Livestreams von sämtlichen Spielen gezeigt.

Herren | Deutschland - Island 5-0

1. HE: Kai Schäfer - Kari Gunnarsson 18-21, 21-19, 21-8
2. HE: Max Weißkirchen - Daniel Johannesson 21-11, 21-7
3. HE: Samuel Hsiao - David Bjarni Bjornsson 21-11, 21-7
1. HD: Mark Lamsfuß/Jones Jansen - Kari Gunnarsson/Daniel Johannesson 21-16, 21-8
2. HD: Bjarne Geiss/Jan Colin Völker - David Bjarni Bjornsson/Kristofer Darri Finnsson 21-11, 21-11

Stimmen zum Spiel:

Kai Schäfer: "
In den ersten beiden Sätzen habe ich keine Sicherheit gehabt. Ich befinde mich gerade in einer Phase, in der ich mir meine Basis stark erarbeiten muss. Es ist derzeit nicht so einfach, ein gutes Gefühl zu finden. Ich muss viel besser spielen - und kann auch viel besser spielen."

Max Weißkirchen: "Ich habe in den vergangenen Wochen gut trainiert und fühle mich fit. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung."

Samuel Hsiao: "Ich bin glücklich, dass ich den Punkt zum 3:0 holen konnte und wir im Viertelfinale stehen. Es ist toll, in einem Team zu spielen, dem so viele Spieler mit viel Erfahrung angehören. Ich kann von ihnen u. a. lernen, wie professionell und wie fokussiert sie sind."

Jan Colin Völker: "Ich glaube, Kai hat den einen der beiden vorhin müde gespielt. Dann haben wir ein bisschen Aufschlag – Annahme gespielt, das hat gereicht."

*** Die DBV-Herren ziehen mit dem Sieg über Island ins EM-Viertelfinale ein, wo sie auf den Top-Favoriten Dänemark treffen ***

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz dazu: "Dänemark ist sicherlich nicht der Gegner, den wir uns im Viertelfinale gewünscht haben. Da hat uns das Losglück verlassen. Die Dänen sind Favorit auf den Einzug ins Halbfinale." 

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International
news-1894Wed, 12 Feb 2020 22:09:24 +0100Weitere Kantersiege für DBV-Teamshttps://www.badminton.de/news/badminton/weitere-kantersiege-fuer-dbv-teams/Die deutschen Teams haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 jeweils im zweiten Vorrundenspiel den zweiten Sieg verbucht.Nachdem die Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Mittwoch (12. Februar) ihre Begegnung in der Gruppe 5 mit Aserbaidschan mit 5:0 gewonnen hatten, bezwangen die deutschen Damen in der Vorrundengruppe 4 Portugal mit dem gleichen Ergebnis.

Bjarne Geiss (Blau-Weiss Wittorf), der aktuelle Deutsche Meister im Herrendoppel, Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld), der amtierende DM-Dritte im Herreneinzel, sowie Miranda Wilson (ebenfalls 1. BC Wipperfeld) gaben an jenem Tag ihr Debüt bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich. Für Miranda Wilson bedeutete der Auftritt am zweiten Veranstaltungstag in Liévin zugleich eine Länderspiel-Premiere in der Altersklasse O19.

"Wir wussten, dass die beiden nicht so stark sind, und haben uns daher mehr auf unser Spiel konzentriert und das Spiel auch genutzt, um uns an die Halle zu gewöhnen und ins Turnier zu kommen. Ich denke, das haben wir gut gemacht", meinte Bjarne Geiss nach seinem erfolgreichen EM-Debüt im Erwachsenenbereich. Der 22-Jährige und sein Doppelpartner Jan Colin Völker (TV Refrath) überließen ihren Gegnern aus Aserbaidschan, Jahid Alhasanov/Sabuhi Huseynov, insgesamt gerade einmal 15 Punkte (21:5, 21:10).

Tags zuvor hatten bereits Stine Küspert (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), Kilasu Ostermeyer (TV Refrath) und Ann-Kathrin Spöri (ebenfalls TV Refrath) ihr jeweils erstes EM-Match bei den Aktiven bestritten.

"Das ist in jedem Fall etwas anderes als im Jugendbereich. In der Jugend sind die Mannschaften ja auch immer gemischt, hier spielen jeweils die Damen und die Herren. Das ist etwas Neues - und auch etwas Cooles. Außerdem ist der Rahmen noch größer als in der Jugend",
meinte die 20 Jahre alte Stine Küspert, nachdem sie am Mittwoch an der Seite von Kilasu Ostermeyer einen klaren Zwei-Satz-Erfolg im 2. Damendoppel gegen die Portugiesinnen Mariana Afonso/Ana Fernandes verzeichnet hatte. Die 22-jährige Kilasu Ostermeyer schlägt anlässlich der kontinentalen Titelkämpfe in Liévin sogar erstmalig in ihrer Karriere bei einer EM auf.

In ihrer jeweils abschließenden Vorrundenpartie treffen die Damen des DBV am Donnerstag (13. Februar) auf Lettland (14.00 Uhr) und die deutschen Herren auf Island (18.00 Uhr).

Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden Livestreams von sämtlichen Spielen gezeigt.

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International
news-1893Wed, 12 Feb 2020 12:32:09 +0100DBV-Talentscout: Ausbildung in Rheinland, Rheinhessen-Pfalz, Saarlandhttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-talentscout-ausbildung-in-rheinland-rheinhessen-pfalz-saarland/Im Frühjahr 2020 beginnt die Ausbildung zum DBV-Talentscout, zum Fachmann/zur Fachfrau in der Talentsuche/ Talentförderung. Eine Ausbildung über zwei Wochenenden, die die BLV Rheinland, Rheinhessen-Pfalz und Saarland in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) ihren Vereinen anbieten. Mitglieder anderer Landesverbände sind ebenfalls herzlich eingeladen teilzunehmen. Die Ausbildung zum DBV-Talentscout zielt darauf ab, die Teilnehmer/-innen darauf vorzubereiten, systematisch in der Kinder- und Jugendarbeit ihres Badmintonvereins zu agieren, insbesondere in Kooperation mit Grundschulen Mitglieder für den Verein zu gewinnen und diese für die Sportart Badminton zu begeistern, um sie im zweiten Schritt durch die Entwicklung förderlicher Strukturen im Verein und Vereinstraining auf Wettkämpfe im Badminton vorzubereiten.  

Referenten der Ausbildung sind Rainer Diehl, Roman Birkholz und Christian Zander.

Anmeldungen bis zum 01.03.2020 per Mail (roman.birkholz(at)bv-rheinland.de) oder per Post (Roman Birkholz, Siegener Straße 56, 57080 Siegen).

Genauere Informationen findet ihr in der Ausschreibung.

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National
news-1892Wed, 12 Feb 2020 11:00:15 +0100YGO: 14 der 15 besten Mixed der Welt kommenhttps://www.badminton.de/news/badminton/ygo-14-der-15-besten-mixed-der-welt-kommen/Angesichts der Meldung von mehreren Olympiasiegerinnen und Olympiasiegern, Weltmeisterinnen und Weltmeistern sowie Weltranglistenersten für die YONEX German Open Badminton Championships 2020 in Mülheim an der Ruhr (3. bis 8. März in der innogy Sporthalle) müssen sich die Spielerinnen und Spieler des DBV bereits frühzeitig im Turnierverlauf mit extrem leistungsstarken Gegnerinnen und Gegnern messen.Die am 11. Februar vorgenommene Auslosung bescherte u. a. Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), der zweimaligen Deutschen Meisterin im Dameneinzel, gleich zu Beginn eine enorm schwere Aufgabe.

Herreneinzel

Im Herreneinzel schaffte es kein Lokalmatador auf Anhieb ins Hauptfeld. Der aktuell in der Weltrangliste (Stand: 11. Februar 2020) am besten platzierte Deutsche, Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 75), hat aber die Chance, sich über die Qualifikation einen Startplatz im Hauptturnier zu erspielen. Dazu müsste er zunächst den Kanadier B. R. Sankeerth (Weltranglistenplatz 96) und anschließend den Gewinner der Partie zwischen dem in der Qualifikation topgesetzten Japaner Koki Watanabe (Weltranglistenplatz 40) und dem Franzosen Lucas Claerbout (Weltranglistenplatz 79) bezwingen. Den bislang einzigen Vergleich mit B. R. Sankeerth, ausgetragen im Dezember 2019, verlor Kai Schäfer in drei Sätzen. Gegen Koki Watanabe bestritt der 26-Jährige bis dato kein Wettkampfmatch, im Vergleich mit Lucas Claerbout steht es 1:1.

Als Nummer eins der Setzliste - bezogen auf das Hauptfeld - geht Chen Long (China; Weltranglistenplatz 4), der Olympiasieger von 2016, bei den 63. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland an den Start.

Dameneinzel

Im Dameneinzel steht aus Sicht des DBV in jedem Fall Yvonne Li (Weltranglistenplatz 42) im Hauptfeld. Die Deutsche Meisterin von 2019 und 2020 in dieser Disziplin bekommt es dabei schon zum Auftakt mit einer Spielerin aus den Top 10 der Weltrangliste zu tun: Gegnerin der 21-Jährigen ist die an Position vier notierte Weltranglistensiebte He Bing Jiao aus China. Das Aufeinandertreffen bedeutet eine Premiere anlässlich eines Turniers.

Im Achtelfinale würden die Thailänderin Pornpawee Chochuwong (Weltranglistenplatz 20) oder Soniia Cheah aus Malaysia (Weltranglistenplatz 31) auf Yvonne Li warten, die im Deutschen Badminton-Zentrum in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch in der Stadt im Ruhrgebiet wohnt. Im Viertelfinale könnte es zum Aufeinandertreffen mit der an Nummer fünf gesetzten Olympiasiegerin von 2016, Carolina Marin (Weltranglistenplatz 8), kommen. Gegen die Spanierin bestritt die Perspektivkaderathletin des DBV bis dato keine Partie im Rahmen eines Wettkampfes. Im Vergleich mit Pornpawee Chochuwong hat Yvonne Li eine Niederlage zu verzeichnen, im Vergleich mit Soniia Cheah einen Sieg.

Die Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d'Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Weltranglistenplatz 64) hat derweil die Möglichkeit, sich über die Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld zu sichern. Dazu müsste sie gegen die in der Qualifikation topgesetzte Koreanerin Sim Yu Jin (Weltranglistenplatz 47) gewinnen. Die Spielerinnen stehen sich anlässlich der YONEX German Open 2020 erstmalig bei einem Turnier gegenüber.

Angeführt wird das Hauptfeld von der Weltranglistenersten Chen Yu Fei aus China.

Herrendoppel

Im Herrendoppel ist der Deutsche Badminton-Verband definitiv mit zwei Paarungen im Hauptfeld vertreten.

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) stehen dabei zu Turnierbeginn den an Position zwei notierten Weltranglistenvierten Takeshi Kamura/Keigo Sonoda gegenüber, die im Vorjahr in Mülheim an der Ruhr das Finale erreichten. Von den bisherigen drei Aufeinandertreffen mit den Japanern konnten die derzeitigen Weltranglisten-18. aus Deutschland die jüngste Partie, ausgetragen im Mai 2018, für sich entscheiden.

Im Achtelfinale träfen die DBV-Asse auf die Niederländer Jelle Maas/Robin Tabeling (Weltranglistenplatz 36) oder auf Qualifikanten. Von den bislang vier Duellen mit Jelle Maas/Robin Tabeling gewannen Mark Lamsfuß/Marvin Seidel drei Partien.

Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) spielen in Runde eins gegen eine Paarung, welche die Qualifikation erfolgreich bestritt. Im Achtelfinale würde ein koreanisches Duo auf die Weltranglisten-39. warten: Kontrahenten wären dann entweder die an Nummer sechs gesetzten Weltranglistenneunten Choi Solgyu/Seo Seung Jae oder Kim Gi Jung/Lee Yong Dae (Weltranglistenplatz 28). Beide Begegnungen kämen erstmalig im Rahmen eines Wettkampfes zustande.

Die Deutschen Meister Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Weltranglistenplatz 58) sind unterdessen in der Qualifikation topgesetzt. Um ins Hauptfeld einzuziehen, müssten die 22 und 21 Jahre alten Nachwuchsasse des DBV die dänischen Routiniers Mads Kolding/Carsten Mogensen (Weltranglistenplatz 141) bezwingen. Carsten Mogensen gewann u. a. 2012 in London mit seinem Landsmann Mathias Boe Olympiasilber. Mads Kolding kürte sich 2016 an der Seite seines Nationalmannschaftskollegen Mads Conrad-Petersen zum Europameister im Herrendoppel. Bjarne Geiss/Jan Colin Völker und Mads Kolding/Carsten Mogensen stehen sich in Mülheim an der Ruhr zum ersten Mal bei einem Turnier gegenüber.

Setzplatz eins im Hauptfeld haben bei dem mit 170.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie "HSBC BWF World Tour Super 300" die chinesischen Weltranglistendritten Li Jun Hui/Liu Yu Chen inne.

Damendoppel

Im Damendoppel vertreten Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken- Bischmisheim) die deutschen Farben. Die Weltranglisten-33. spielen gegen Emma Karlsson/Johanna Magnusson (Weltranglistenplatz 39) um den Einzug ins Achtelfinale des Hauptturniers. Den bis dato einzigen Vergleich mit den Schwedinnen, ausgetragen im Februar 2018, entschieden Linda Efler/Isabel Herttrich für sich.

Nächste Kontrahentinnen der DBV-Asse anlässlich der YONEX German Open 2020 wären die an Position acht notierten Koreanerinnen Baek Ha Na/Jung Kyung Eun (Weltranglistenplatz 13) oder Ashwini Ponnappa/Reddy N. Sikki aus Indien (Weltranglistenplatz 30). Gegen Baek Ha Na/Jung Kyung Eun mussten Linda Efler/Isabel Herttrich bis dato eine Niederlage hinnehmen, auf Ashwini Ponnappa/Reddy N. Sikki trafen sie bislang nicht bei einem Turnier.

Im Damendoppel, in welchem die Weltranglistenersten Chen Qing Chen/Jia Yi Fan aus China topgesetzt sind, ist bei den YONEX German Open 2020 entsprechend der Meldezahlen keine Qualifikation erforderlich.

Mixed

Das Gemischte Doppel stellt bei den diesjährigen Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland die am besten besetzte Disziplin dar: Von den Top 15 der - bei Meldeschluss aktuellen - Weltrangliste möchten in Mülheim an der Ruhr 14 Duos aufschlagen.

Seitens der Gastgeber schafften es Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) ins Hauptfeld. Die EM-Dritten von 2018 und aktuellen Weltranglisten- 18. treffen in der ersten Runde auf die Geschwister Sam Magee/Chloe Magee, die in der Weltrangliste momentan auf Platz 32 geführt werden. Der bislang einzige Vergleich mit den Iren liegt bereits mehr als dreieinhalb Jahre zurück: Damals setzten sich Sam Magee/Chloe Magee mit 24:22 im dritten Satz gegen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich durch.

Im Achtelfinale wären in der innogy Sporthalle die an Position zwei notierten Chinesen Wang Yi Lyu/Huang Dong Ping (Weltranglistenplatz 2) oder die Koreaner Ko Sung Hyun/Eom Hye Won (Weltranglistenplatz 30) die Gegner von Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich. Wang Yi Lyu/Huang Dong Ping gelangen in den bisherigen drei Aufeinandertreffen mit den Deutschen drei Siege, Ko Sung Hyun/Eom Hye Won verbuchten im bis dato einzigen Duell mit Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich ebenfalls einen Erfolg.

Die Deutschen Meister Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer (1. BC Wipperfeld/TV Refrath) erhalten die Chance, über die Qualifikation das Ticket für das Hauptfeld zu lösen. Gewinnen die Weltranglisten- 72. das Duell mit den Schotten Adam Hall/Julie Macpherson (Weltranglistenplatz 58), dürfen sie bei dem für den Deutschen Badminton-Verband bedeutsamsten Turnier mindestens ein weiteres Match bestreiten. Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer und Adam Hall/Julie Macpherson stehen sich Anfang März erstmalig im Rahmen eines Wettkampfes gegenüber.

Topgesetzt sind im Mixed die Chinesen Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong, die auch die Weltrangliste in dieser Disziplin anführen und bei den jüngsten beiden Individual-Weltmeisterschaften (2018 und 2019) den Titel gewannen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu den YONEX German Open 2020 (Ticketvarianten, Eintrittspreise, Einlasszeiten etc.) sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de erhältlich. Als Haupt- und Titelsponsor des Turniers fungiert in diesem Jahr zum 34. Mal in Folge die Firma YONEX.

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International
news-1891Tue, 11 Feb 2020 21:14:19 +0100Souveräner EM-Auftakt der deutschen Teamshttps://www.badminton.de/news/badminton/souveraener-em-auftakt-der-deutschen-teams/Die deutschen Teams sind am Dienstag mit zwei souveränen 5:0-Siegen in die Europameisterschaft für Herren- und für Damen-Nationalmannschaften 2020 (11. bis 16. Februar in Liévin/Frankreich) gestartet.Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) entschieden am Dienstag (11. Februar) ihre erste Vorrundenpartie in der Gruppe 4 gegen die Slowakei mit 5:0 für sich. Anschließend setzten sich die Herren in der Vorrundengruppe 5 zum Auftakt mit dem gleichen Ergebnis gegen die Tschechische Republik durch.

Kilasu Ostermeyer (TV Refrath), die amtierende Deutsche Meisterin im Mixed und nationale Vizemeisterin im Damendoppel, sowie Ann-Kathrin Spöri (ebenfalls TV Refrath), Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2018, gaben am 11. Februar ihr Debüt bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich. Für Kilasu Ostermeyer bedeutete der Auftritt am ersten Veranstaltungstag in Liévin sogar eine Länderspiel-Premiere in der Altersklasse O19.

Herren-Team ohne Fabian Roth in Frankreich

In ihrer jeweils zweiten Vorrundenpartie treffen die Damen des DBV am Mittwoch (12. Februar) auf Portugal (19.00 Uhr) und die deutschen Herren auf Aserbaidschan (16.00 Uhr).

Nicht mit nach Liévin reiste Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Der 24 Jahre alte Deutsche Meister von 2017 im Herreneinzel hat leichte Probleme mit der Achillessehne. "Wir wollten kein Risiko eingehen, daher nimmt Fabian nicht an der EM teil", erläuterte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Für ihn rückte der amtierende Deutsche Vizemeister Lars Schänzler (TV Refrath) ins Aufgebot.

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International
news-1887Tue, 11 Feb 2020 11:51:00 +0100#EMWTC2020: Start am Dienstaghttps://www.badminton.de/news/badminton/emwtc2020-start-am-dienstag/Am morgigen Dienstag beginnen im französischen Liévin die 2020 European Men's and Women's Team Championships, die offiziellen Europameisterschaften für Damen- und Herrenmannschaften. Deutschlands Damen starten 12:00 Uhr gegen die Slowakei ins Turnier, die Herren beginnen ihre Medaillenjagd gegen Tschechien (ab 16:00 Uhr).Die Herren des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) treffen als Nummer 5 der Setzliste in der Vorrundengruppe 5 auf die Tschechische Republik (Dienstag, 11. Februar, 16.00 Uhr), Aserbaidschan (Mittwoch, 12. Februar, 16.00 Uhr) und Island (Donnerstag, 13. Februar, 18.00 Uhr).

Deutschlands Damen spielen als Nummer vier der Setzliste in der Vorrundengruppe 4 gegen die Slowakei (Dienstag, 11. Februar, 12.00 Uhr), Portugal (Mittwoch, 12. Februar, 19.00 Uhr) und Lettland (Donnerstag, 13. Februar, 14.00 Uhr) um den Einzug in die mit dem Viertelfinale beginnende K.-o.-Runde.

Für diese qualifizieren sich bei den Herren ausschließlich die Gruppenersten, wohingegen bei den Damen zusätzlich der beste Gruppenzweite das Viertelfinale erreicht. 

Die EM kann auf dem YouTube-Kanal von Badminton Europe als Livestream verfolgt werden. Der Ergebnisdienst tournamentsoftware.com bietet den üblichen Livescore-Service an.

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International
news-1890Tue, 11 Feb 2020 11:27:44 +01001.BL: TSV 1906 Freystadt zieht sich zurückhttps://www.badminton.de/news/badminton/1bl-tsv-1906-freystadt-zieht-sich-zurueck/Wie heute bekannt wurde, zieht sich der TSV 1906 Freystadt aus der 1. Bundesliga zurück und wird in der kommenden Saison 2020/2021 nicht mehr am Bundesliga-Spielbetrieb teilnehmen.Gemäß der Vereinbarung mit dem Deutschen-Badminton-Verband (DBV e.V.) wird der Bundesligaspielbetrieb ab Saison 2020/21 erstmals vom DBLV e.V. ausgerichtet. Spielausschuss und Vorstand des DBLV prüfen derzeit die Voraussetzungen der potentiellen Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga.

In der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga stehen jeweils noch drei Spieltage an. Die sportliche Entscheidung fällt somit spätestens am 15. März, dem letzten Saisonspieltag. 

"Auch letztes Jahr standen wir vor einer ähnlichen Situation und haben uns damals entschieden, weiterzumachen. Wir haben es uns jetzt bei dieser Entscheidung nicht leicht gemacht, sehen aber keine Alternative. Wir hatten vom  DBLV (Deutscher Badminton Ligaverband) eine Fristverlängerung bzgl. Meldeschluss für die Saison 20/21 erhalten, die am Sonntagabend abgelaufen ist. Wir wollten den Spieltag noch abwarten und haben dann im Anschluss an das Spiel dem Ligaverband unsere Absage mitgeteilt. Mit Blick auf die Tabelle und mögliche Relegationsgegner hätten wir es sportlich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit geschafft, die 1. Liga zu halten. Daher ist der Rückzug für uns wirklich bitter",
erklärt Stephan Pistorius, Manager des TSV 1906 Freystadt, in einer Pressemitteilung.

"Trotz steigender Zuschauerzahlen, einer tollen Begeisterung in Freystadt und Großraum Nürnberg/Erlangen/Ingolstadt/Regensburg, haben wir es nicht geschafft, einen Hauptsponsor bzw. weitere größere Sponsoren zu gewinnen, um unseren Kader zu halten bzw. zu vergrößern. Es hat sich in dieser Saison gezeigt, dass wir einfach über zu wenig bundesligareife Spieler verfügen. So mussten wir zum Beispiel beim letzten Auswärtsspiel gegen Refrath mangels Spieler zwei reine Doppelspieler ins Einzel stellen. Bei einigen Spielen haben wir unsere Oberligaspieler eingesetzt, was unsere Nachwuchsspielern sicherlich motiviert hat, aber eine Dauerlösung ist das nicht. Die Gefahr, Jugendliche in der 1. Bundesliga zu verheizen, ist keine Lösung. Für die kommende Saison wird das Ganze noch schwieriger. Unsere Leistungsträger sind heiß umworben, würden auch sehr gern bleiben. Da es aber oft ihre einzige Einnahmequelle ist bei hohen Kosten für ihre weltweiten Turnierteilnahmen, müssen wir akzeptieren, wenn sie den Verein verlassen werden, wenn wir sie nicht adäquat fördern können. Wir sind aktuell einfach nicht in der Lage, was zu versprechen, was wir nicht halten kann. Ein Risiko einzugehen oder sogar Schulden zu machen kommt für uns nicht in Frage." ###bl1###

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Bundesliga
news-1889Tue, 11 Feb 2020 10:36:36 +0100DBV-Lehrwartetagung 2020: „Badminton 4 All“-Schwung mitnehmen https://www.badminton.de/news/badminton/dbv-lehrwartetagung-2020-badminton-4-all-schwung-mitnehmen/Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften 2020 fand in Bielefeld zum wiederholten Male die DBV-Lehrwartetagung 2020 statt. DBV-Referatsleiter Hannes Käsbauer konnte neben dem fast vollständig anwesenden Referat für Lehre & Ausbildung auch Vertreter/-innen aus insgesamt elf Badminton-Landesverbänden begrüßen, die zu einer konstruktiven und intensiven Tagung beitrugen.Einen Schwerpunkt bildeten in diesem Jahr zum einen die DBV-Talentscoutausbildungen, für die es aufgrund der erfolgreichen Pilot-Ausbildung im Rahmen des neuen Konzepts mit Blended-Learning Anteil in 2020 ein breitgefächertes, bundesweites Angebot geben wird. Über die DBV-Plattform RACKETMIND wird ein Netzwerk an DBV-Talentscouts aller Badminton-Landesverbände aufgebaut.

Moderner Begriff mit großer Wichtigkeit: "Badminton 4 All"

Zum anderen war die Differenzierung sowie die Wertigkeit von Breiten- und Leistungssport innerhalb der Ausbildungen (Trennung durch die Rahmenrichtlinien des DOSB vorgegeben) ein zentrales Diskussionsthema.

Seit vergangenem Jahr wird beispielweise der B-Trainer Breitensport angeboten (Konzept im Badminton-Landesverband/BLV NRW). In vielen weiteren BLV legt der DBV-Trainerassistent (Vorstufe und Heranführung zum C-Trainer) und die C-Trainerausbildung eine gemeinsame Basis im Sinne des "Badminton 4 All" (Fokus auf Badminton, egal ob Breiten- oder Leistungssport) insbesondere für Vereinstrainer/-innen. Der moderne Begriff blieb wesentlich hängen und bestärkte alle in ihrer Bildungsarbeit für Badmintontrainer/-innen.

Außerdem gab es für alle Anwesenden auch ein interessantes Update bzgl. der DBV Lehr- und Lernplattform RACKETMIND, die bereits seit zwei Jahren zentraler Bestandteil vieler Aus- und Fortbildungen ist. Neben den bisherigen Funktionen kann Racketmind nun auch mit einer eigenen Videoplattform aufwarten. Einige Inhalte von kürzlich stattgefundenen Bildungsmaßnahmen sind bereits aufbereitet worden, ein Großteil davon ist frei oder nach erfolgtem Login möglich.

Ein großer Dank geht deshalb an den DBV-IT-Beauftragten Dominik Meyer sowie an den "RACKETMIND-Manager" Lukas Dieckhoff.

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National
news-1888Mon, 10 Feb 2020 15:11:21 +0100Brazil Para-Badminton International 2020https://www.badminton.de/news/badminton/brazil-para-badminton-international-2020/Bereits seit Donnerstag befindet sich die deutsche Para-Badminton Nationalmannschaft in Sao Paulo (Brasilien). Zunächst bezog das Team die Unterkunft auf dem Campus des paralympischen Zentrums von Brasilien, wo auch das Turnier stattfinden sollte. Weil der brasilianische Verband für den Fall, dass während des Turniers eine Erkrankung aufgrund des Coronavirus auftreten sollte, befürchtete den gesamten Campus langfristig unter Quarantäne stellen zu müssen, entschied man sich das Turnier in eine andere Halle zu verlegen. Für das deutsche Team und andere Sportler bedeutete diese Entscheidung gleichzeitig den Umzug in eine andere Unterkunft.

Turnierstart verschoben

Am heutigen Montag sollte das Turnier nun beginnen. Da es in der Nacht zu starken Regenfällen kam und nun zahlreiche Straßen in Sao Paulo überflutet sind, wurde der Turnierbeginn vorerst verschoben. Für die deutschen Sportler bedeutet dies, dass sie zunächst in ihrem Hotel feststecken. Dennoch heißt es die Konzentration auf das Turnier hochzuhalten, um beim drittletzten Qualifikationsturnier für die paralympischen Spiele in Tokio eine gute Leistung abrufen zu können

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International
news-1886Mon, 10 Feb 2020 13:13:31 +0100Ausschreibung: A/B/C-Trainerfortbildunghttps://www.badminton.de/news/badminton/ausschreibung-abc-trainerfortbildung/Als Trainer lernen wir die Bewegungsmuster unserer Athleten mit den uns bekannten Technikleitbildern abzugleichen. Im Techniktraining reagieren Athleten sehr unterschiedlich auf diesen Lernprozess, einige lernen schnell, reagieren positiv auf unsere Vermittlung und wir nennen sie gerne Talente.

Diejenigen, die eher langsam lernen, geben wir gerne an andere Trainer ab. Im Wettkampf – also dort, wo wir überprüfen, ob unsere Trainingsprozesse effizient waren – können wir dann beobachten, dass unsere Athleten oft mit Mustern und Strategien erfolgreich sind, die wir ihnen gar nicht beigebracht haben. Und immer fällt auf, dass Athleten gleiche Anforderungssituationen individuell unterschiedlich lösen.

Der ActionTypes-Ansatz hat das Ziel die individuelle natürliche Bewegung jedes Athleten auf der Basis der individuellen Bedürfnisse verständlich zu machen und damit Raum für individuelle Lernprozesse zu geben.

ActionTypes: Individualität als Steuerungsinstrument für Badmintonlernen

Deshalb schreibt der Lehrausschuss des Sächsischen Badminton-Verbands e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Badminton-Verband e.V. eine hochwertige Fortbildung zur Thematik aus. Die Teilnehmer sollen die eigenen natürlichen Bewegungsbedürfnisse ihres Motorikprofils kennenlernen und die Konsequenzen für ihr Badmintonhandeln in der Halle erfahren.

Die Fortbildung findet am 02./03. Mai 2020 in Leipzig statt. Referent ist Rainer Diehl (zertifizierter ActionTypes Experte). Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige DOSB A-/ B-/ C-Trainerlizenz Badminton. Teilnehmen können Trainer/-innen aus allen Landesverbänden des DBV.

Anmeldeschluss ist Mittwoch, 22.04.2020.

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National
news-1885Sun, 09 Feb 2020 20:59:46 +01002. Bundesliga: 14./15. Spieltaghttps://www.badminton.de/news/badminton/2-bundesliga-1415-spieltag-1/Die Ergebnisse des 14. und 15. Spieltags in der 2. Bundesliga Nord und Süd im Überblick.2. Bundesliga Nord | 14. Spieltag:

Sa 08.02.2020, 14:00: TV Refrath 2 - SG EBT Berlin 5-2
Sa 08.02.2020, 14:00: 1.BV Mülheim 2 - BC Hohenlimburg 2-5
Sa 08.02.2020 14:00: Hamburg Horner TV - BV RW Wesel [N] 6-1
Sa 08.02.2020 15:00: TSV Trittau 2 - STC BW Solingen 3-4
Sa 08.02.2020 18:00: 1.BC Beuel 2 - SV Berliner Brauereien [N] 2-5

2. Bundesliga Nord | 15. Spieltag:

So 09.02.2020, 11:00: TV Refrath 2 - SV Berliner Brauereien [N] 5-2
So 09.02.2020, 12:00: Hamburg Horner TV - STC BW Solingen 5-2
So 09.02.2020, 14:00: 1.BC Beuel 2 - SG EBT Berlin 1-6
So 09.02.2020, 14:00: BC Hohenlimburg - BV RW Wesel [N] 3-4
So 09.02.2020, 15:00: TSV Trittau 2 - 1.BV Mülheim 23-4

2. Bundesliga Süd | 14. Spieltag:

Sa 08.02.2020, 15:00: SG Schorndorf - BC Remagen [N] 5-2
Sa 08.02.2020, 15:00: TV 1884 Marktheidenfeld - BC Offenburg [N] 7-0
Sa 08.02.2020, 17:00: TSV Neubiberg/Ottobrunn 1920 - 1.BC Sbr.-Bischmisheim 2 0-7
Sa 08.02.2020, 17:00: SV GutsMuths Jena - SV Fischbach 5-2
Sa 08.02.2020, 17:30: SV Fun-Ball Dortelweil [A] - TV 1860 Hofheim [N] 5-2

2. Bundesliga Süd | 15. Spieltag:

So 09.02.2020, 11:00: SV GutsMuths Jena - BC Offenburg [N] 3-4
So 09.02.2020, 11:00: TV 1884 Marktheidenfeld - SV Fun-Ball Dortelweil [A] 4-3
So 09.02.2020, 14:00: SG Schorndorf - 1.BC Sbr.-Bischmisheim25-2
So 09.02.2020, 14:00: TSV Neubiberg/Ottobrunn 1920 - BC Remagen [N] 5-2
So 09.02.2020, 14:00: SV Fischbach - TV 1860 Hofheim [N]3-4

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Bundesliga
news-1883Sun, 09 Feb 2020 14:48:00 +01001.Bundesliga: 14./15. Spieltaghttps://www.badminton.de/news/badminton/1bundesliga-1415-spieltag/14. und 15. Spieltag der 1. Bundesliga am kommenden Wochenende. Alle Begegnungen - sowie die wichtigsten Links - im Überblick.1. Bundesliga | 14. Spieltag:

Sa 08.02.2020, 15:00: SC Union Lüdinghausen - Blau-Weiss Wittorf-NMS 3-4
Sa 08.02.2020, 15:00: 1.BC Wipperfeld - TSV Trittau 2-5
Sa 08.02.2020, 16:00: TSV Neuhausen-Nymphenburg [N] - 1.BC Sbr.-Bischmisheim [M] 3-4
Sa 08.02.2020, 16:00: TSV 1906 Freystadt - 1.BC Beuel 5-2
Sa 08.02.2020, 18:00: TV Refrath - 1.BV Mülheim 5-2

1. Bundesliga | 15. Spieltag:

So 09.02.2020, 14:00: TSV Neuhausen-Nymphenburg [N] - 1.BC Beuel 5-2
So 09.02.2020, 15:00: TSV 1906 Freystadt - 1.BC Sbr.-Bischmisheim [M] 2-5
So 09.02.2020, 15:00: 1.BC Wipperfeld - Blau-Weiss Wittorf-NMS 3-4
So 09.02.2020, 15:00: TV Refrath - TSV Trittau 5-2
So 09.02.2020, 15:00: 1.BV Mülheim - SC Union Lüdinghausen 2-5

Sämtliche Spiele können im Liveticker auf badminton.de verfolgt werden.
Zudem überträgt Sportdeutschland.TV einige Spiele der 1. und 2. Bundesliga als Livestream. ###bl1###

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Bundesliga
news-1884Fri, 07 Feb 2020 16:07:30 +01001.BL: Bayerischer Doppelpack gegen den DM-Frusthttps://www.badminton.de/news/badminton/1bl-bayerischer-doppelpack-gegen-den-dm-frust/Spitzenreiter 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim bestreitet am Wochenende in Bayern seine letzten beiden Auswärtspartien der Bundesliga-Hauptrunde Bei den Deutschen Individual-Meisterschaften in Bielefeld lief es für die meisten Akteure des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim nicht wie erhofft: Marvin Seidel, der ein Jahr zuvor noch im Herrendoppel und im Mixed triumphiert hatte, konnte seine Titel ebenso wenig verteidigen wie Isabel Herttrich. Während Seidel wegen anhaltender Hüftbeschwerden absagen musste, fiel Herttrich krankheitsbedingt für die nationalen Titelkämpfe flach. Nach vier Triumphen in vier Jahren (2016 im Mixed, 2017 bis 2019 im Damendoppel) ging die 27-jährige Nationalspielerin damit erstmals wieder leer aus. Umso mehr möchte Herttrich dazu beitragen, dass es in der Bundesliga aus BCB-Sicht jetzt wieder erfreulicher läuft: Am kommenden Samstag um 16 Uhr gastiert der saarländische Titelverteidiger und Bundesliga-Tabellenführer zunächst beim abgeschlagenen Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg. Tags darauf wartet am Sonntag ab 15 Uhr das nächste Bayern-Gastspiel beim Ligavorletzten TSV Freystadt.

„Wir wollen da so viele Punkte wie möglich mitnehmen. Im Idealfall sechs Punkte, aber zwei Siege und vier Punkte sind unser Minimalziel“, sagt BCB-Nationalspieler Peter Käsbauer. Für den 31-Jährigen lief die jüngste DM in Bielefeld ebenfalls bescheiden. Nach der Absage von Seidel ging Käsbauer mit seinem Partner Jones Jansen (1.BC Wipperfeld) als topgesetzte Paarung in der Herrendoppel-Konkurrenz an den Start, wo dann aber überraschend schon im Halbfinale gegen Johannes Pistorius (Freystadt) und Lukas Resch (1.BC Beuel) mit 21:18, 21:23 und 22:24 das Aus erfolgte. „Die DM lief ziemlich enttäuschend. Wir haben nicht annähernd das gespielt, was wir eigentlich draufhaben“, sagte Käsbauer, nachdem er seinen fünften Einzug in Folge ins Herrendoppel-Finale der DM verpasst hatte. Die Rückkehr in die Heimat soll für den gebürtigen Oberbayer nun um einiges erfreulicher laufen. Das Hinspiel gegen den Tabellenletzten TSV Neuhausen-Nymphenburg, der erst einen Sieg und insgesamt vier Punkte geholt hat, entschied der BCB vor Heimkulisse mit 6:1 für sich und verbuchte somit die optimale Ausbeute von drei Zählern.

Etwas mehr Mühe hatte der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister aus dem Saarland im Hinspiel gegen Freystadt, das dennoch mit 5:2 eindeutig zu Bischmisheimer Gunsten ausfiel. Im Auswärtsspiel am Sonntag könnte es für Käsbauer auch zur kleinen Revanche für das Halbfinal-Aus bei der DM kommen, schließlich zählt Johannes Pistorius zu den ausgewiesenen Doppelspezialisten im Freystädter Aufgebot. Mit Pistorius war Käsbauer 2018 übrigens noch zusammen bei den Deutschen Meisterschaften angetreten und hatte mit diesem erst im Endspiel den Kürzeren gezogen. Die jüngsten Titelkämpfe in Bielefeld waren für Bischmisheims Einzelspezialisten Fabian Roth derweil das erste Turnier nach einer ewig langen Verletzungs-Odyssee und seinem Comeback vor wenigen Wochen. Roth musste in Ostwestfalen schließlich im Viertelfinale die Segel streichen. Er unterlag dem deutschen Vizemeister von 2019, Samuel Hsiao vom 1.BC Wipperfeld, mit 18:21 und 15:21 – auch, weil der 24-Jährige dort erneut mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen hatte. Ob Roth beim Bischmisheimer Doppelauftritt in Bayern mitwirken wird, werde sich laut BCB-Teammanager Volker Eiber daher kurzfristig entscheiden. Gleiches gilt mit Blick auf einen möglichen Einsatz von Seidel, wohingegen die Damenriege mit Herttrich, Olga Roj und Stine Küspert dort komplett vertreten sein dürfte.

Unabhängig von der letztendlichen Aufstellung peilen die Akteure des Meisters bei ihrem Gastspiel in Bayern die vorzeitige Qualifikation für das Final-Four-Turnier um den deutschen Mannschaftstitel an. Mit 29 Punkten liegt der BCB vor den restlichen fünf Bundesliga-Hauptrundenpartien neun Punkte vor dem 1.BC Wipperfeld auf Rang drei, der nicht mehr zur direkten Teilnahme am Endturnier führen würde. Der Vorsprung auf den TV Refrath auf Platz zwei beträgt aktuell ebenfalls komfortable fünf Punkte. Auf die Saarländer warten in Bayern zugleich die letzten beiden Auswärtsauftritte der Bundesliga-Hauptrunde, ehe zum Abschluss noch drei Heimspiele in Folge anstehen. Seine bis dato makellose Bilanz von sieben Siegen aus sieben Partien in der Fremde möchte der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim dabei auf jeden Fall wahren. ###bl1###

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Bundesliga
news-1882Thu, 06 Feb 2020 16:52:35 +0100DBLV: Stellenausschreibungenhttps://www.badminton.de/news/badminton/dblv-stellenausschreibungen/Der Deutsche Badminton Ligaverband e.V. (DBLV), der ab der Saison 2020/2021 für die Organisation und Durchführung des Spielbetriebs der Badminton-Bundesligen verantwortlich ist, schreibt folgende Stellen auf Minijob-Basis aus.
  • Online-Redakteur (m/w/d) als Mini-Job
  • Mitarbeiter Allgemeine Verwaltung (m/w/d) als Mini-Job
  • Die Bewerbungen sind bis spätestens 31. März 2020 an Heinz Kelzenberg zu richten.

    Weitere Informationen zu den beiden Stellen sind den Ausschreibungen (siehe unten) zu entnehmen.

    Der Ende 2016 gegründete DBLV ist die juristisch selbstständige Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. Bundesliga und der beiden 2. Bundesligen. Der DBLV verfolgt das Ziel, den am Bundesligaspielbetrieb beteiligten Vereinen mehr Eigenständigkeit unter dem Dach des DBV zu verschaffen, insbesondere in Bezug auf die Durchführung des Spielbetriebs.

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    National
    news-1881Thu, 06 Feb 2020 13:12:40 +01002.BL: Zwei spannende Heimspiele für Jenahttps://www.badminton.de/news/badminton/2bl-zwei-spannende-heimspiele-fuer-jena/Auf dem Papier scheinen die Begegnungen am Wochenende eine klare Angelegenheit zu werden. Wenn am Samstag, 17:00 Uhr, der Tabellenletzte vom SV Fischbach an die Saale kommt, können die Jenaer auf ein erfolgreiches 1:6-Ergebnis aus dem Hinspiel und auf eine insgesamt deutlich bessere Punkteausbeute schauen. Ähnliches gilt für den Aufsteiger vom Offenburger Badmintonclub, welcher im Moment den achten Tabellenplatz belegt und am Sonntag, um 11:00 Uhr, in der heimischen Halle aufschlagen wird. Auch gegen die Baden-Württemberger konnte im Hinspiel gewonnen und gepunktet werden. Doch mit einfachen Spielen kann man in keinem Fall rechnen, weiß auch Spitzenspieler Johann Höflitz: "Die Fischbacher haben mit Felix Hammes einen der besten Herren der Liga im Gepäck. Auch der Rest der Mannschaft sollte nicht unterschätzt werden und hat schon häufig für Überraschungen gesorgt. Als Tabellenletzter haben sie auch nichts zu verlieren - insgesamt wird das wahrscheinlich eine ziemlich harte Nuss."

    Richtig spannend wird es dann am Sonntag- denn der BC Offenburg ist punktgleich mit dem Tabellensiebten; die Platzierung, mit der in jedem Fall der Klassenerhalt am Ende der Saison gesichert ist. Die Baden-Württemberger werden also vor Motivation strotzen. Und die Offenburger können jede Menge Qualität mit nach Jena bringen. So ist das erste Doppel, bestehend aus den Burger-Zwillingen, das wohl stärkste der Liga, wie sie auch letzte Woche bei den Deutschen Meisterschaften bewiesen, bei welchen sie sich bis ins Viertelfinale vorspielten (5. Platz). Des Weiteren haben sie sich dieses Jahr international verstärkt und treten häufig mit einer jungen Estin und einem jungen Esten an, welche ihnen den Klassenerhalt ermöglichen sollen.

    Währenddessen müssen die Jenaer weiter auf Stefan Wagner verzichten und nach einem Fahrradunfall zum Anfang der Woche ist auch der Einsatz des Jenaer Doppel- und Mixedspezialisten Pit Hofmann unklar.Sicher ist jedoch, dass sich der Badmintonsport an diesem Wochenende, in der Halle des Jenaer Sportgymnasiums, Wöllnitzer Straße 40, von seiner besten Seite präsentieren wird und der Spielausgang an beiden Tagen vom genutzten oder nicht genutzten Heimvorteil abhängig sein könnte. Der SV GutsMuths hofft also auch dieses Mal wieder auf eine volle Halle und ein lautstarkes Publikum. ###bl2sued###

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    Bundesliga
    news-1880Thu, 06 Feb 2020 12:58:56 +01001.BL: Beuel geht in Bayern auf Punktejagdhttps://www.badminton.de/news/badminton/1bl-beuel-geht-in-bayern-auf-punktejagd/Weit in den Süden geht es für die Bundesligaspieler des 1. BC Beuel am kommenden Wochenende: Die Mannschaft tritt am Samstag beim TSV 1906 Freystadt an, am Sonntag ist sie beim TSV Neuhausen-Nymphenburg zu Gast.

    Eigentlich sind die Rahmenbedingungen für die beiden Auswärtsspiele gar nicht so schlecht: Die Beueler Spieler zeigten sich bei den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Topform. So gelang es Max Weißkirchen, sich zu dritten Mal in Folge den Titel als Deutscher Meister im Herreneinzel zu sichern. Darüber hinaus wurde er Vizemeister im Mixed und Dritter im Herrendoppel. Sein Teamkollege Lukas Resch wurde überraschend Vizemeister im Doppel.

    Doch obwohl die Spieler gut drauf sind, wird es für die Beueler ein ganz spannendes Wochenende werden. Das hat mit der Tabellensituation zu tun. Die Gegner aus Neuhausen-Nymphenburg sind Tabellenletzter, der TSV 1906 Freystadt ist Vorletzter mit fünf Punkten Rückstand auf den 1. BC Beuel, der aktuell Tabellenplatz 6 belegt.

    Für die Schwarz-Gelben ist es also wichtig, gegen diese beiden Gegner zu punkten. Das weiß auch Hannah Pohl, Beuels erfahrene Doppel- und Mixed-Spezialistin: „Es ist für uns extrem wichtig, gegen beide Teams zu gewinnen. Nur so können wir uns das Tabellenende auf Abstand halten und unseren Mittelfeldplatz sichern. Aber ich bin optimistisch: Wir sind alle gut in Form. Das haben die Ergebnisse bei den Deutschen Meisterschaften gezeigt. Außerdem bekommen wir am Wochenende wieder Unterstützung von unseren beiden Engländern Zach Russ und Adam Pringle. Was wir aber auf keinen Fall tun werden ist, unsere Gegner zu unterschätzen. Trotz ihres Tabellenplatzes sind beide Mannschaften in der Lage, stark gegen uns aufzustellen. Wir sind also auf der Hut.“

    Das Duell kann im Live-Ticker auf badminton.de verfolgt werden. Das Spiel gegen Freystadt startet am Samstag, 08.02. um 16 Uhr. Sonntag, 09.02. um 14 Uhr geht es gegen Neuhausen-Nymphenburg. ###bl1###

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    Bundesliga
    news-1879Thu, 06 Feb 2020 12:46:47 +01001.BL: Zwei Heimsiege würden für Refrath alles klar machenhttps://www.badminton.de/news/badminton/1bl-zwei-heimsiege-wuerden-fuer-refrath-alles-klar-machen/Auch wenn noch fünf Spieltage in der 1. Bundesliga ausstehen, scheint das erste Ziel des deutschen Vizemeisters TV Refrath zum Greifen nah: Die direkte Qualifikation für das Final Four um die Deutsche Meisterschaft am 9./10. Mai in Wuppertal.Fünf Punkte Vorsprung auf den 1.BC Wipperfeld sind ein gutes Polster und in allen weiteren Begegnungen wird der TV Refrath in sehr guter Besetzung antreten können. Auch wenn am Wochenende drei Spieler fehlen werden, sieht man sich für die bevorstehenden Aufgaben gut genug gerüstet. Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck werden sowohl gegen den 1.BV Mülheim (Samstag, 18:00 Uhr), als auch gegen den TSV Trittau (Sonntag, 15:00 Uhr) aus privaten oder beruflichen Gründen nicht dabei sein.

    Da jedoch alle anderen Leistungsträger, inklusive der drei irischen Top-Spieler Chloe Magee, Nhat Nguyen und Sam Magee an Bord sein werden, blickt man voller Zuversicht auf das kommende Wochenende. Besonderen Rückenwind erwartet man von den frischgebackenen deutschen Meistern Kilasu Ostermeyer und Jan Colin Völker sowie vom Deutschen Vizemeister Lars Schänzler. Und auch Refraths Einzeldame Ann-Kathrin Spöri bewies jüngst in Bielefeld ihre Klasse und möchte diese in zwei interessanten Dameneinzeln unter Beweis stellen.

    "Mülheim verfügt über drei starke britische Doppelspezialisten, ist in den Herreneinzeln wohl jedoch verwundbar. Trittaus beste Position ist das Dameneinzel mit der Indonesierin Siahaya, dafür ist man in allen Doppeldisziplinen eher Durchschnitt", so Refrath-Manager Heinz Kelzenberg.

    Mit zwei Siegen am kommenden Wochenende und dem folgenden Match in Neuhausen vor Augen, soll der zweite Platz für den TV Refrath noch in diesem Monat unter Dach und Fach gebracht werden. ###bl1###

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    Bundesliga
    news-1878Thu, 06 Feb 2020 12:03:59 +0100EM-Medaille gleichbedeutend mit WM-Tickethttps://www.badminton.de/news/badminton/em-medaille-gleichbedeutend-mit-wm-ticket/Wenn vom 11. bis zum 16. Februar in der Arena Stade Couvert de Liévin die diesjährige Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften ausgetragen wird, geht es für die beteiligten Teams nicht allein um die EM-Medaillen, sondern zugleich um die Qualifikation für die Mannschafts-WM 2020, die vom 16. bis zum 24. Mai im dänischen Aarhus stattfindet.Wer bei der EM in Frankreich ins Halbfinale einzieht, hat auch das Ticket für die internationalen Titelkämpfe gelöst. Dänemark - als Gastgeber der TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2020 - verfügt allerdings automatisch über einen Startplatz bei der WM. Sollten somit die Nordeuropäer in Liévin zu den vier Vorschlussrundenteilnehmern zählen, wovon auszugehen ist, würde das - die EM-Halbfinalisten nicht eingerechnet - am besten in der Weltrangliste platzierte Team aus Europa ebenfalls in Aarhus antreten dürfen. Wie üblich, wird bei der Mannschafts-EM zunächst eine Gruppenphase durchgeführt, an die sich eine K.-o.-Runde anschließt.

    Die Herren des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) treffen als Nummer 5 der Setzliste in der Vorrundengruppe 5 auf die Tschechische Republik (Dienstag, 11. Februar, 16.00 Uhr), Aserbaidschan (Mittwoch, 12. Februar, 16.00 Uhr) und Island (Donnerstag, 13. Februar, 18.00 Uhr). Deutschlands Damen spielen als Nummer vier Setzliste in der Vorrundengruppe 4 gegen die Slowakei (Dienstag, 11. Februar, 12.00 Uhr), Portugal (Mittwoch, 12. Februar, 19.00 Uhr) und Lettland (Donnerstag, 13. Februar, 14.00 Uhr) um den Einzug in die mit dem Viertelfinale beginnende K.-o.-Runde.

    Für diese qualifizieren sich bei den Herren ausschließlich die Gruppenersten, wohingegen bei den Damen zusätzlich der beste Gruppenzweite das Viertelfinale erreicht. Wer seine Partie aus der Runde dieser acht Mannschaften gewinnt, hat eine Medaille sicher: Ein "kleines" Finale gibt es nicht, vielmehr erhalten automatisch beide unterlegenen Halbfinalisten Bronze. Pro Begegnung werden - in der Vorrunde in jedem Fall, in der K.-o.-Phase maximal - drei Einzel und zwei Doppel gespielt.

    Gleich fünf junge DBV-Athleten geben in Liévin ihr Debüt bei Europameisterschaften im Erwachsenenbereich: Sowohl Bjarne Geiss (Blau-Weiss Wittorf) und Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld) als auch Kilasu Ostermeyer (TV Refrath), Ann-Kathrin Spöri (TV Refrath), und Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld) wurden von den Verantwortlichen im DBV erstmalig für kontinentale Titelkämpfe in der Altersklasse O19 nominiert.Bei den vorangegangenen European Men's & Women's Team Championships (EMWTC), 2018 in Kasan/Russland, wurden die deutschen Damen Vizeeuropameister, die Herren holten Bronze.

    U15-EM läuft parallel

    Erneut spielen die leistungsstärksten Unter-15-Jährigen Europas parallel zu den Erwachsenen um die EM-Medaillen. Allerdings geht es bei der U15-EM um die Besten im Individualwettbewerb. Das Turnier der Nachwuchsasse läuft vom 14. bis zum 16. Februar 2020 (Freitag bis Sonntag).

    Für Deutschland schlagen Alexander Becsh (1. BC Beuel), Amra Bourakkadi (1. BV Mülheim), Justin Dang (STC Blau-Weiss Solingen), Lara Dreessen (Hamburg-Horner TV), Mark Niemann (TV Hofheim), Luis Pongratz (FC Langenfeld), Marie Sophie Stern (Spvgg. Sterkrade-Nord), Bruno Steffen-Sánchez (SV Fischbach) und Eva Stommel (SV Berliner Brauereien) in Liévin auf.

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    International
    news-1877Wed, 05 Feb 2020 10:25:26 +0100#EMWTC2020: Nominierungenhttps://www.badminton.de/news/badminton/emwtc2020-nominierungen/Nachfolgend die Nominierung des DBV für die 2020 European Men's and Women's Team Championships (#EMWTC2020) vom 11. bis 16. Februar 2020 in Lievin, Frankreich. Es sind 34 Herren- und 29 Damenmannschaften am Start.

    Kader | Herren:

    Bjarne Geiss (BW Wittorf)
    Samuel Hsiao (1. BC Wipperfeld)
    Jones Jansen (1. BC Wipperfeld)
    Peter Käsbauer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
    Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld)
    Fabian Roth (ggfs. Ersatz: Lars Schänzler)
    Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen)
    Marvin Seidel (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
    Jan Colin Völker (TV Refrath)
    Max Weißkirchen (1. BC Beuel)

    Kader | Damen:

    Fabienne Deprez (CBAB Aulnay, Frankreich)
    Linda Efler (SC Union Lüdinghausen)
    Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
    Lara Käpplein (1. BV Mülheim)
    Stine Küspert (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
    Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen)
    Kilasu Ostermeyer (TV Refrath)
    Ann-Kathrin Spöri (TV Refrath)
    Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld)

    Der Trainer- und Betreuerstab des DBV:

    Moritz Anderten (tbc)
    Wen-Hsing Cheng
    Max Fellner
    Detlef Poste
    Andreas Richter
    Diemo Ruhnow
    Xu Yan Wang
    Martin Kranitz

    Die deutschen Herren treffen in Gruppe 5 auf Tschechien, Aserbaidschan und Island. Die Damen messen sich in ihrer Gruppe (4) mit der Slowakei, Portugal und Lettland.

    Bei den 2018 European Men's and Women's Team Championship im russischen Kazan holte die Damenmannschaft des DBV die Silbermedaille, die deutschen Herren erreichten das Halbfinale und gewannen damit die Bronzemedaille. Titelverteidiger - sowohl bei den Damen als auch bei den Herren - ist Dänemark.

    Seit dem Jahr 2006 wird die EM in dieser Form ausgetragen. Deutschland konnte sowohl bei den Damen als auch bei den Herren bislang in jedem Veranstaltungsjahr eine Medaille holen. Im ewigen Medaillenspiegel der #EMWTC belegt Deutschland damit hinter Dänemark Rang zwei.

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    International
    news-1876Tue, 04 Feb 2020 14:21:54 +0100„Ich habe im Leistungssport vieles gelernt, was ich nun weitergeben kann!“https://www.badminton.de/news/badminton/ich-habe-im-leistungssport-vieles-gelernt-was-ich-nun-weitergeben-kann/Josche Zurwonne zählte über viele Jahre zu den Leistungsträgern im DBV. Er schlug bei mehreren Welt- und Europameisterschaften auf und verzeichnete in seiner mehr als zehn Jahre währenden Karriere als Bundeskaderathlet zahlreiche Erfolge. Zum 1. Januar 2020 schied der 30-Jährige aus den Bundeskadern des DBV aus, nachdem der angehende Lehrer am 1. November 2019 ein Referendariat begann.

    Claudia Pauli sprach mit Josche Zurwonne über seine aktuelle Situation, seine Laufbahn als Leistungssportler und den Übergang vom Sport in den beruflichen Alltag.

    Claudia Pauli: „Wie ist der ‚aktuelle Stand‘ bei dir, nachdem du mit dem Leistungssport aufgehört hast?“

    Josche Zurwonne: „Ich befinde mich seit dem 1. November 2019 im Referendariat am St.-Pius-Gymnasium Coesfeld (Nordrhein-Westfalen; Anm. d. Red.). Ich hatte mich im Saarland und in Nordrhein-Westfalen um ein Referendariat beworben. Letztlich habe ich mich für die Stelle in Coesfeld entschieden, sodass ich wieder zurück in die Heimat gezogen bin. Ich habe eine tolle Schule erwischt, mit einem sehr netten Kollegium!“

    Pauli: „Welche Fächer hast du auf Lehramt studiert?“ 

    Zurwonne: „Ich habe Erdkunde und Sport auf Lehramt studiert und unterrichte von der 5. bis zur 12. Klasse, also von den Jüngsten bis zu den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten.“ 

    Pauli: „Wo hast du studiert?“

    Zurwonne: „Ich bin mit 19 Jahren, also nach meinem eigenen Abi, von Lüdinghausen, wo ich bis dato gewohnt habe und wo ich auch jetzt wieder wohne, ins Saarland gegangen, um am Bundesstützpunkt in Saarbrücken zu trainieren. Zunächst war ich zwei Jahre als Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr ‚Badmintonprofi‘, dann habe ich – als einer der ersten Sportsoldaten – an einer Präsenzuni studiert. Bis dato hatte man als Sportsoldat nur die Möglichkeit, an einer Fernuni zu studieren.“

    Ich wusste früh, dass ich gerne beruflich etwas mit jungen Leuten, mit Kindern und Jugendlichen, machen und an sie weitergeben möchte

    Josche Zurwonne

    Claudia Pauli: „Wann war dir klar, dass du Lehrer werden möchtest?“

    Zurwonne: „Ich wusste früh, dass ich gerne beruflich etwas mit jungen Leuten, mit Kindern und Jugendlichen, machen und an sie weitergeben möchte, was ich gerne mache. Das bietet sich gerade bei den Fächern, die ich habe, gut an: Beide sind nah am Alltag der Kinder und Jugendlichen und ich kann darin hervorragend Werte vermitteln. Das ist gerade auch an der Schulform, an der ich bin, sehr gut möglich.“

    Pauli: „Wie hast du es geschafft, Studium und Leistungssport zu vereinbaren? Welche Herausforderungen hat dies ggf. mit sich gebracht?“

    Zurwonne: „Das war nicht immer einfach. Es gab Phasen, da war es stressiger als in anderen. Ich konnte mein Studium strecken, was sehr wichtig war. Der Nachteil bestand darin, dass ich – bedingt durch die Fächer – ein Präsenzstudium absolvieren musste. Dies hat viel Disziplin erfordert. Schließlich musste ich z. B. nach dem Training immer in der Uni anwesend sein und konnte nicht immer etwa anschließend Physiotherapie wahrnehmen. Entsprechend gab es auch viele Diskussionen im Trainerteam, ich musste um Freigaben kämpfen. Aber ich habe das Studium gebraucht, um auch etwas für den Kopf zu machen. ‚Nur‘ Leistungssport wäre mir zu wenig gewesen.“

    Pauli: „Dann bedeuteten Turnierreisen, bei denen du z. B. drei Wochen am Stück in Asien unterwegs warst, auch im Hinblick auf das Studium eine große Herausforderung …“

    Zurwonne: „Ich musste Ersatzleistungen bringen, z. B. Extra-Hausarbeiten oder -Ausarbeitungen anfertigen. Ich hatte allerdings das Glück, dass meine Dozenten mich alle sehr unterstützt haben, das hat mir sehr geholfen. Auch wenn die Uni des Saarlandes eine Sportuni ist und mit dem in Saarbrücken ansässigen Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland kooperiert, ist das nicht selbstverständlich. Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir die Vereinbarkeit von Leistungssport und Studium ermöglicht wurde.“

    Claudia Pauli: „Wann fiel für dich die Entscheidung, dich nun auf den Beruf zu konzentrieren?“ 

    Zurwonne: „Die Entscheidung fiel nicht von heute auf morgen. Nachdem ich zehn Jahre aktiver Sportler war, habe ich irgendwann gemerkt, dass ich eine neue Herausforderung benötige. Vor einem Jahr habe ich dann bekannt gegeben, dass ich meine Karriere nach dem Sommer auslaufen lassen möchte. Nach den Olympischen Spielen 2016 gab es einen Umbruch in Saarbrücken, es hat sich viel verändert. Es gab einen Stützpunkt- und Trainerwechsel*, es sind viele junge Leute nach Saarbrücken gekommen und die Stimmung war eine andere als vorher. Auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2020 habe ich gespürt, dass ich nicht mehr dazu bereit bin, weiterhin Leistungssport zu treiben. Zugleich musste ich an meine Partner denken, die vor der Olympiaquali standen. Ihnen wollte ich keine Steine in den Weg legen, daher erschien mir der Zeitpunkt zum Aufhören sehr sinnvoll.“

    Ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr mit der gleichen Leidenschaft wie vorher Leistungssport betrieben habe

    Josche Zurwonne

    Pauli: „Wie leicht oder schwer ist diese Entscheidung für dich gewesen?“

    Zurwonne: „Wie angedeutet, habe ich mir für die Entscheidung einige Monate Zeit genommen. Ich wollte wissen, ob mein Gefühl nur eine Phase ist. Aber ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr mit der gleichen Leidenschaft wie vorher Leistungssport getrieben habe. Leistungssport bedeutet auch Entbehrung, das sehen viele Außenstehende nicht. Ich hatte z. B. wenig Zeit, Geburtstage von Freunden zu feiern oder Feiertage mit der Familie zu verbringen, und war teilweise stark fremdbestimmt. Außenstehende nehmen oft nur wahr, dass man viel von der Welt sieht, an tolle Orte kommt. Das ist sicherlich auch ein positiver Aspekt, aber nach zehn Jahren Reisetätigkeit mit viel Fliegen war ich auch ein wenig ‚reisemüde‘. Die Belastung war immer sehr hoch, wenn man z. B. drei Wochen in Asien war und nach der Rückkehr am Wochenende noch Bundesliga spielen musste. Nun genieße ich die neu gewonnene Zeit für die Familie, für Hobbies etc.“

    Pauli: „Welche Rolle spielten Verletzungen bei deiner Entscheidung?“

    Zurwonne: „Dass ich mit Verletzungen zu kämpfen hatte, war eigentlich erst der Fall, nachdem ich die Entscheidung getroffen hatte, mit dem Leistungssport aufzuhören, bzw. sie fielen in die gleiche Phase. Ich hatte das Glück, relativ verletzungsfrei durch die Karriere zu kommen, und bin dankbar, dass ich den Zeitpunkt für mein Karriereende frei wählen konnte.“

    Pauli: „Wie ist der Übergang vom Leistungssport zum Referendariat verlaufen?“

    Zurwonne: „Der Übergang verlief reibungslos. Nachdem ich während meiner Karriere vier Jahre lang bei der Bundeswehr pausiert habe, war ich am Ende wieder Mitglied der Sportfördergruppe. Die Bundeswehr hat mir als mein Arbeitsgeber immer den Rücken freigehalten und war immer für mich da – ob mit oder ohne Erfolg. Ich denke, gerade in den drei Jahren nach meiner Rückkehr zur Bundeswehr konnte sie noch einige Erfolge mitnehmen. Sie hat mich bis zum Ende meines Vertrages, Mitte Oktober 2019, gefördert, am 1. November 2019 begann das Referendariat. Das war somit ein perfekter Übergang.“

    Gewinnen war immer etwas ganz Großes für mich

    Josche Zurwonne

    Pauli: „Wie war es für dich, wieder zurück in dein Heimatbundesland zu ziehen, nachdem du mehrere Jahre im Saarland gewohnt hast?“

    Zurwonne: „Wieder in der Heimat zu sein, erleichtert es natürlich, die Familie zu sehen und alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen. Aber ich habe das Saarland in den zehn Jahren schätzen gelernt und war offen für alles. Ein Referendariat im Saarland wäre, wie gesagt, auch eine Option gewesen. Aber die für mich passende Stelle gab es letztlich in Nordrhein-Westfalen.“ 

    Pauli: „Offenbar stellte es kein Problem dar, dass du in einem anderen Bundesland studiert hast …“

    Zurwonne: „Die Lehramts-Studiengänge sind mittlerweile eigentlich in allen Bundesländern gleichgestellt. Man muss sie sich wohl anerkennen lassen, wenn man in ein anderes Bundesland wechselt. Während des Studiums wäre ein Wechsel nicht machbar gewesen, aber nach dem Studium schon.“ 

    Pauli: „Wann wirst du dein Referendariat voraussichtlich beendet haben?“

    Zurwonne: „Das Referendariat dauert 18 Monate. Wenn alles gut läuft, bin ich im April 2021 fertig.“

    Pauli: „Darfst du auch schon alleine unterrichten?“

    Zurwonne: „Das ist unterschiedlich. Nach den Halbjahreszeugnissen, die es in NRW am 31. Januar gab, habe ich eigene Klassen bekommen, sodass ich seitdem teilweise eigenständig unterrichte. Ich habe aber auch Team-Teaching, damit man als Referendar von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen lernen kann.“

    Pauli: „Was hat dich am Leistungssport fasziniert?“ 

    Zurwonne: „Gewinnen war immer etwas ganz Großes für mich. Ich war daher auch sehr ehrgeizig im Sport, habe hart trainiert. Ich bin dankbar dafür, mit wie vielen Leuten ich in dieser Zeit in Kontakt gekommen bin, wie viele tolle Charaktere aus ganz verschiedenen Nationen ich kennengelernt habe, zu denen ich – trotz aller Konkurrenz – ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut habe und zu denen ich vielfach nach wie vor Kontakt habe.“

    Pauli: „Was nimmst du aus deiner Karriere bzw. deiner langen Zeit als Leistungssportler mit?“

    Zurwonne: „Im Leistungssport, gewissermaßen mein erster Beruf, habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die ich nun weitergeben kann. Ich habe nicht nur das ‚System Schule‘ kennengelernt. Wenn man zehn Jahre Leistungssport ‚durchsteht‘, schafft man es z. B. gut, mit Höhen und Tiefen umzugehen. Ich hatte als Leistungssportler nicht immer alles selbst in der Hand, etwa die Auslosung. Im Nachhinein kann man dies auch durchaus positiv sehen. Ich habe in jedem Fall eine Menge erlebt, was mich auf mein weiteres Leben vorbereitet hat.“

    Pauli: „Welche Erfolge im Badminton sind für dich von größter/besonderer Bedeutung?“

    Zurwonne: „Wenn man rein die Ergebnisse betrachtet, waren das sicherlich die Medaillengewinne bei den Team-Europameisterschaften und der fünfte Platz bei der Individual-EM. Ich denke aber eher an die Erfolge zurück, die ich mit einem bestimmten Team bzw. Partner erreicht habe. So hatte ich z. B. bei meinem ersten Titelgewinn bei den Deutschen Meisterschaften und bei dem Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft mit dem SC Union Lüdinghausen tolle Persönlichkeiten an meiner Seite. Auf der emotionalen Ebene rangieren diese Erfolge deutlich weiter oben.“

    Pauli: „Spielst du nach wie vor in der Bundesliga?“

    Zurwonne: „Ja, ich spiele nach wie vor für den SC Union Lüdinghausen. Badminton ist für mich immer noch ein toller Sport, aber ich habe zum einen nun eine weitaus geringere Erwartungshaltung an mich selbst, zum anderen sind die Erwartungen, die von außen an mich herangetragen werden, längst nicht mehr so hoch. Als Leistungssportler wollte ich jedes einzelne Spiel gewinnen und war entsprechend unzufrieden, wenn mir das nicht gelungen ist. Nun gehe ich mit viel mehr Spaß an die Sache.“

    Pauli: „Trainierst du auch noch regelmäßig?“

    Zurwonne: „Ich trainiere, wie es das Referendariat zeitlich zulässt. Ich probiere, ab und zu in die Halle zu kommen. Im SC Union Lüdinghausen wird eine tolle Jugendarbeit geleistet. Wir haben einige U13er, die zu den erfolgreichsten Spielern in diesem Alter in Deutschland zählen. Indem ich mit ihnen trainiere und junge Leute fördere, versuche ich etwas zurückzugeben für das, was ich im Leistungssport erleben durfte.“

    Pauli: „Welche Wünsche hast du für deine berufliche Zukunft?“

    Zurwonne: „Aktuell bin ich wirklich zufrieden. Der ‚Tapetenwechsel‘ hat mir gutgetan. Ich hoffe, natürlich, dass die Schülerinnen und Schüler mich ähnlich positiv sehen, wie ich den Job …“.

    Claudia Pauli: „Herzlichen Dank für das ausführliche Gespräch und weiterhin viel Erfolg im und Freude am Referendariat!“

    Auswahl größter Erfolge:

    38 Länderspiele
    Vizeeuropameister 2012 mit dem deutschen Herrenteam
    EM-Dritter 2014, 2016 und 2018 mit dem deutschen Herrenteam
    Deutscher Meister 2015 im Herrendoppel
    Deutscher Meister 2018 im Herrendoppel
    Deutscher Mannschaftsmeister 2014

    * Anm. d. Red.: Bis dato war der Bundesstützpunkt in Saarbrücken der Trainingsstandort der Herren. Seit dem Herbst 2016 sind dort die Doppel- und Mixedspezialistinnen und -spezialisten beheimatet, während die Einzelspielerinnen und -spieler am Bundesstützpunkt in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) trainieren.

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    Interview
    news-1875Tue, 04 Feb 2020 10:24:35 +0100Nominierung: 6-Nations U17 2020https://www.badminton.de/news/badminton/nominierung-6-nations-u17-2020/Die folgenden Athleten sind vom Bundestrainer Jugend in Abstimmung mit dem Referatsleiter für Leistungssport U19 zur Teilnahme an den 6-Nations U17 2020 vom 08. – 13.04.2020 in Bordeaux (Frankreich) nominiert worden.1. Dresp, Jonathan (Horner TV, Hamburg)
    2. Hübsch, Selin (TSV Heimaterde Mülheim, Nordrhein-Westfalen)
    3. Klauer, Nikolas (TV Refrath, Nordrhein-Westfalen)
    4. Krehemeier, Karim (SC BW Ostenland, Nordrhein-Westfalen)
    5. Mejikovskiy, Anna (1. BC Bonn-Beuel, Nordrhein-Westfalen)
    6. Meyer, Julia (1. BV Mülheim, Nordrhein-Westfalen)
    7. Neumann, Kenneth (Horner TV, Hamburg)
    8. Schaller, Antonia (TuS Geretsried, Bayern)
    9. Schlevoigt, Jarne (1. BV Mülheim, Nordrhein-Westfalen)
    10. Siebrecht, Cara (TSV Heimaterde Mülheim, Nordrhein-Westfalen) 
    11. Sonnenschein, Elina (Spvgg. Sterkrade Nord, Nordrhein-Westfalen)
    12. Stupplich, Nikolaj (TV Refrath, Nordrhein-Westfalen)

    "Unsere Zielstellung für das 6-Nations ist eine Medaille im Teamturnier. Die Ziele im Individualturnier sind stark abhängig von der Auslosung, dennoch wären drei Halbfinalteilnahmen sehr positiv. Wir sind mit unseren stärksten Spielerinnen und Spielern im Moment hinter den besten Dänen und Franzosen, das zeigen die Ergebnisse im BEC-Circuit der Altersklassen U17 und U19. Aktuell sehe ich für uns deutlich bessere Chancen in den Doppeldisziplinen als in den Einzeln", spricht Dirk Nötzel, Bundestrainer Jugend.

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    International
    news-1872Sun, 02 Feb 2020 18:02:07 +010068. DM: Yvonne Li zweifache Titelträgerinhttps://www.badminton.de/news/badminton/68-dm-yvonne-li-zweifache-titeltraegerin/Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2020 in Bielefeld hat Tokio 2020-Kandidatin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) zwei Titel geholt und sich damit zur erfolgreichsten Teilnehmerin gekürt. Die 21-Jährige ließ als erste Spielerin seit Nicole Grether (SC Bayer 05 Uerdingen) im Jahr 2001 bei derselben Veranstaltung sowohl im Dameneinzel als auch im Damendoppel die gesamte Konkurrenz hinter sich.

    Je eine Goldmedaille gewannen Linda Efler (SC Union Lüdinghausen; im Damendoppel), Bjarne Geiss (Blau-Weiss Wittorf; im Herrendoppel), Jones Jansen (1. BC Wipperfeld; im Mixed), Kilasu Ostermeyer (TV Refrath; im Mixed), Jan Colin Völker (TV Refrath; im Herrendoppel) und Max Weißkirchen (1. BC Beuel; im Herreneinzel).

    Herreneinzel

    Im Herreneinzel sicherte sich Max Weißkirchen zum dritten Mal in Folge den Titel. In einem ebenso hochklassigen wie spannenden Endspiel behielt der 23 Jahre alte Teilnehmer an den Olympischen Jugendspielen 2014 mit 21:18, 14:21, 21:14 gegenüber Lars Schänzler (TV Refrath) die Oberhand. Der 24-Jährige verbuchte damit sein bislang bestes Ergebnis bei den nationalen Meisterschaften in der Altersklasse O19. Zuvor war Lars Schänzler dreimal in Serie im Halbfinale ausgeschieden und folglich Dritter geworden. „Im zweiten Satz hat Lars das Tempo angezogen. Er war dann irgendwann fünf, sechs Punkte weg, sodass ich mich auf den dritten Satz konzentriert habe und da noch einmal alles geben wollte. Das hat zum Glück geklappt, ich bin happy“, meinte Max Weißkirchen.

    Dameneinzel

    In einer Neuauflage des Endspiels von 2019 setzte sich Yvonne Li mit 21:12, 16:21, 21:8 gegen Fabienne Deprez (FC Langenfeld) durch. „Fabienne ist eine sehr starke Spielerin. Im zweiten Satz hat sie das Tempo bestimmt, aggressiver gespielt und wenige Fehler gemacht – und es damit mir schwer gemacht. Ich bin froh, dass es dann am Ende doch deutlich war“, sagte die 21-Jährige. Während Yvonne Li ihren 2019 im Dameneinzel gewonnenen Titel erfolgreich verteidigte, verpasste die 27 Jahre alte Fabienne Deprez ihren zweiten DM- Triumph in dieser Disziplin nach 2013.

    Herrendoppel

    Im Herrendoppel holten Bjarne Geiss/Jan Colin Völker jeweils den ersten DM-Titel im Erwachsenenbereich. Die Nachwuchsspieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) verzeichneten im Finale einen souveränen 21:17, 21:11-Erfolg über Johannes Pistorius/Lukas Resch (TSV Freystadt/1. BC Beuel). „Ich bin sehr glücklich, der Titel ist ein sehr, sehr großer Erfolg“, meinte der 21 Jahre alte Jan Colin Völker. Dessen ein Jahr älterer Doppelpartner Bjarne Geiss ergänzte: „Dass es jetzt endlich zum Titelgewinn gereicht hat, ist super!“ 2018 und 2019 hatten Bjarne Geiss/Jan Colin Völker in Bielefeld jeweils die Vorschlussrunde erreicht und damit Bronze geholt. Johannes Pistorius wurde nach 2018 zum zweiten Mal Deutscher Vizemeister im Herrendoppel. Vor zwei Jahren war er an der Seite von Peter Käsbauer (1. BC Saarbrücken- Bischmisheim) ins DM-Endspiel eingezogen. Lukas Resch, der nach den Deutschen Einzelmeisterschaften 2020 seine Karriere als Leistungssportler beenden wird, gewann anlässlich der 68. nationalen Titelkämpfe seine erste DM-Medaille in der Altersklasse O19.

    Damendoppel

    Im Damendoppel gelang Linda Efler die erfolgreiche Titelverteidigung. Nachdem die 25-Jährige im Vorjahr an der Seite von Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) zum ersten Mal bei den Deutschen Einzelmeisterschaften Platz eins in dieser Disziplin belegt hatte, entschied sie nun mit ihrer Vereinskollegin Yvonne Li das Finale für sich. Die 21-Jährige, die in der 1. Badminton-Bundesliga regelmäßig mit Linda Efler das Damendoppel bestreitet, war kurzfristig für Isabel Herttrich eingesprungen, die krankheitsbedingt ihren Start in Bielefeld absagen musste. „Der Druck ist hier ein ganz anderer als in der Bundesliga: Deutsche Meisterschaften sind nur einmal im Jahr. Es hat mir mit Linda viel Spaß gemacht und es ist cool, dass es so gut geklappt hat“, so Yvonne Li nach dem 21:18, 21:10-Sieg gegen Kilasu Ostermeyer und Franziska Volkmann (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Franziska Volkmann stand in diesem Jahr erstmalig in ihrer Karriere bei den nationalen Titelkämpfen O19 in einem Endspiel. Für Kilasu Ostermeyer war es das erste Finale im Damendoppel bei den Deutschen Einzelmeisterschaften. „Die erfolgreiche Titelverteidigung bedeutet mir sehr viel. Der Plan, den wir für das Finale hatten, ist aufgegangen“, sagte Linda Efler erfreut.

    Mixed

    Im letzten Match des vierten Veranstaltungstages holte Jones Jansen seine insgesamt zweite DM- Goldmedaille im Erwachsenenbereich, während Kilasu Ostermeyer diesbezüglich ihre Premiere feierte. Das Duo setzte sich im Endspiel des Mixedwettbewerbs mit 21:19, 21:16 gegen Max Weißkirchen/Fabienne Deprez durch. Jones Jansen wurde 2018 an der Seite von Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen) Deutscher Meister im Herrendoppel. Kilasu Ostermeyers bis dato größter Erfolg bei den nationalen Titelkämpfen O19 datiert ebenfalls aus dem Jahr 2018. Damals gewann die heute 22-Jährige gemeinsam mit Nikolaj Persson (TSV Trittau) im Gemischten Doppel Silber.

    Fotograf Frank Kossiski hat eine umfangreiche Fotogalerie von den 68. Deutschen Meisterschaften online gestellt.

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    National