badminton.de Newshttps://www.badminton.de/de-DEbadminton.deWed, 04 Aug 2021 14:30:29 +0000Wed, 04 Aug 2021 14:30:29 +0000TYPO3 EXT:newsnews-2381Wed, 04 Aug 2021 13:48:52 +0000Projekt Next Generation U15 – Der erste Lehrganghttps://www.badminton.de/news/badminton/projekt-next-generation-u15-der-erste-lehrgang/Kurz und knackig, lehrreich und ja, Spaß war auch mit dabei. Wenn man es sehr kurz zusammenfassen wollte - könnte es so aussehen und würde den Lehrgang doch nur äußerst ungenau beschreiben. Der 1. Projekt Next Generation U15 Lehrgang fand am vergangenen Samstag und Sonntag (31.07./01.08.2021) in Mülheim an der Ruhr unter der Leitung von Thies Wiediger, Laura Strunz und Jan-Henrik Gleis statt.28 Teilnehmer*innen resümierten am Ende, dass ihnen das hohe Maß an Eigenverantwortung, das von ihnen gefordert wurde, gut gefallen hat. Neben den zahlreichen Möglichkeiten, die taktischen Elemente aus Übungsformen in wettkampfnahe Situationen umzusetzen, gefiel den Spieler*innen auch die Unterstützung mit Videoanalysen. Diese gab jungen Athlet*innen in den individuellen Feedbackgesprächen mitunter neue Sichtweisen auf ihr Spiel und die Möglichkeit zu Verbesserungsvorschlägen.

Trotz fünf Einheiten in 28 Stunden waren die gute Aufteilung des Lehrgangs in Pausen- und Trainingszeiten ein weiterer Pluspunkt im Feedback am Ende.
 
„In der 'Corona-Lehrgangspause' ist bei den Spieler*innen einiges passiert, sowohl auf als auch neben dem Feld. Es ging uns daher in erster Linie darum, ein besseres Bild von den Teilnehmerinnen zu bekommen, die wir teilweise über ein Jahr nicht gesehen haben. Wo stehen Deutschlands Nachwuchsathlet*innen gerade, was ist quasi der 'Status Quo'? Uns war deshalb wichtig, so viele Spieler*innen wie möglich mitzunehmen. Daher haben wir uns auch dafür entschieden nicht nur die U15er (2007/2008), sondern auch einige U13er (2009/2010) zu integrieren“, so Laura Strunz, die damit die Spieler*innen bewusst in den Mittelpunkt stellt.
 
„Zeitgleich wollten wir die Möglichkeit nutzen taktische Impulse zu setzen und diese in vielen wettkampfnahen Situationen lernen anzuwenden“, ergänzt Jan-Henrik Gleis. „Sich selbst von Trainingspartner*innen filmen zu lassen und im Nachgang zu reflektieren und zu besprechen hat oft direkt zu kleinen aber sichtbaren Verbesserungen geführt“.
 
"Alles hat noch nicht gleich geklappt, aber ich konnte im nächsten Spiel schon einen Unterschied zu vorher spüren", sagte eine junge Spielerin glücklich.
 
Zum Thema "Gold":
Zum Abschluss gab es noch ein Teamwettkampf und auch da ging es, parallel zu Olympia in Tokio, um Gold. „Dass in kürzester Zeit auch bei Spieler*innen, die sich vorher nicht kannten, solch eine gemeinschaftliche Atmosphäre entsteht ist super“, hob Thies Wiediger hervor. Nach umkämpften Ballwechsel kristallisierte sich erst in der Schlussphase das Siegerteam mit sieben Spieler*innen heraus. Sieben goldene verpackte Schokoladentafel waren der verdiente Lohn, welche später sogar mit den anderen Teams geteilt wurden.
 
Perfekt geplante Essensportionierungen seitens Thies und perfekt ausbalancierte Teams durch Laura bildeten den Schlusspunkt eines gelungenen ersten Lehrgangs.

Vielen Dank auch an die Heimtrainer Tim und Ronaldi für die Unterstützung – Fortsetzungen werden folgen!

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National
news-2380Wed, 04 Aug 2021 10:01:51 +0000Viel neuer Input und Trainingsanreize gesetzthttps://www.badminton.de/news/badminton/neuer-input-und-trainingsanreize/Am 3. Juli 2021 fand zum ersten Mal eine Weiterbildung zum Thema Para Badminton am Deutschen Badminton-Zentrum in Mülheim an der Ruhr statt.Unter der Leitung von Chef-Bundestrainer Para Badminton Christopher Skrzeba konnten die Teilnehmer*innen praxisnah erste Erfahrungen im Para Badminton sammeln. 

„Uns war es vor allem wichtig, mögliche Berührungsängste abzubauen. Dass die Teilnehmer*innen heute auch selbst mal im Rollstuhl spielen konnten, war für die meisten eine völlig neue Erfahrung und unheimlich lehrreich“, fasst Carolin Ruth, Leistungssportreferentin für Para Badminton, den Tag zusammen. 

Unterstützt von Bundesstützpunkttrainer Jens Janisch bot der Chef-Bundestrainer ein breites Programm aus Theorie und Praxis. „Das Training mit Athlet*innen mit einer körperlichen Behinderung ist letztendlich sehr individuell, das ist es mit nicht-behinderten Athlet*innen auch. Wir konnten die Teilnehmer*innen mit einer Menge neuem Input und Trainingsanreizen nach Hause schicken, das Feedback war sehr positiv. Eine Veranstaltung wie diese ist wichtig für die Weiterentwicklung der Sportart, hier gibt es noch so viel Potential“, so Christopher Skrzeba. 

Fragen rund um das Thema Para Badminton beantwortet: carolin.ruth(at)badminton.de.

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National
news-2379Mon, 02 Aug 2021 19:42:06 +0000Viktor Axelsen wird Olympiasiegerhttps://www.badminton.de/news/badminton/viktor-axelsen-wird-olympiasieger/Viktor Axelsen holt die einzige europäische Medaille bei den Olympischen Spielen 2020 im Badminton. Aber dafür glänzt sie umso mehr, denn es ist die Goldmedaille. Der 27-Jährige ist neuer Olympiasieger im Herreneinzel.Axelsen besiegte am Montag in Tokio in einem souverän geführten Endspiel den chinesischen Titelverteidiger Chen Long in zwei Sätzen mit 21-15, 21-12. Viktor Axelsen hatte im gesamten Turnier keinen Satz abgegeben und ist nunmehr der zweite europäische Olympiasieger im Herreneinzel. 1996 hatte Axelsens Landsmann Poul-Erik Høyer in Atlanta die Goldmedaille gewonnen. Der heutige Präsident der Badminton World Federation (BWF) saß im Musashino Forest Sport Plaza in Begleitung von IOC-Präsident Thomas Bach auf der Tribüne.

Die Bronzemedaille im Herreneinzel gewann Anthony Siniskus Ginting. Der Indonesier besiegte Kevin Cordon aus Guartemala mit 21:11, 21:13. Der Mann aus Zentralamerika war die Überraschung des Turniers gewesen. 

Zur Olympiasiegerin im Dameneinzel krönte sich die Chinesin Chen Yu Fei. Die topgesetzte Asiatin, die pandemiebedingt anderthalb Jahre keine Turniere bestritten hatte, setzte sich in einem hochklassigen Endspiel nach 81 Minuten mit 21-18, 19-21, 21-18 gegen die 27-jährige Weltranglistenerste Tai Tzu Ying aus Taiwan durch. Die Bronzemedaille sicherte sich die amtierenden Weltmeisterin Pusarla Venkata Sindhu aus Indien. Die 26-Jährige setzte sich im Bronzespiel gegen die Chinesin He Bing Jiao mit 21:13, 21:15 durch.

Im Herrendoppel holten sich das taiwanesische Doppel Lee Yang und Wang Chi-Lin in Tokio die Goldmedaille. Sie ließen im Endspiel den an Position drei gesetzten Chinesen Liu Jun Hui (26) und Liu Yu Chen (26) beim 21-18, 21-12 keine Chance. Bronze geht an Chia Aron und Soh Wooi Yik aus Malaysia.

Das indonesische Paar Greysia Polii/  Apriyani Rahayu dominierten in Tokio die Damendoppel-Konkurrenz. Die Südostasiatinnen besiegten im Endspiel die favorisierten Chinesinnen Chen Qing Chen und Jia Yi Fan mit 21-19, 21-15. Die Bronzemedaille ging an die Koreanerinnen Kim Soyeong und Kong Heeyong, die ihre Landsfrauen Lee Sohee und Shin Seungchan mit 21-10, 21-17 besiegten. 

Gold im Mixed sicherten sich die Chinesen Wang Yi Lyu und Huang Dong Ping, die im Finale ihre Landsleute ihre topgesetzten Landsleute Zhang Zi Wei und Huang Ya Qiong nach 69 Minuten mit 21-17, 17-21, 21-19 bezwingen konnten. Die neuen Olympiasieger besiegten in der Gruppe das DBV-Duo Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich. Bronze im Gemischten Doppel geht an Yuta Watanabe/Arisa Higashino aus Japan.

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International
news-2377Fri, 30 Jul 2021 12:13:18 +0000Deutsche Einzelmeisterschaften nach Mülheim an der Ruhr verlegthttps://www.badminton.de/news/badminton/deutsche-einzelmeisterschaften-nach-muelheim-an-der-ruhr-verlegt/Nachdem die Deutschen Einzelmeisterschaften 2021 bereits Ende vergangenen Jahres vom Winter (4. bis 7. Februar 2021) auf den Sommer (26. bis 29. August 2021) verlegt worden waren, mussten die Planungen kurzfristig noch einmal geändert werden.Die Play Sportmarketing Seemann GmbH sah sich gezwungen, die Ausrichtung der nationalen Titelkämpfe in der Altersklasse O19 aufgrund der speziellen Rahmenbedingungen, die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie existieren, zurückzugeben. Damit finden die Deutschen Einzelmeisterschaften in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2002 nicht in Bielefeld statt. Vor 19 Jahren fungierte Bremen als Austragungsort, ab 2003 war jeweils die Universitätsstadt in Ostwestfalen die Gastgeberin.

Die diesjährigen Titelkämpfe werden nun vom 1. BV Mülheim ausgerichtet, der u. a. als Gastgeber der YONEX German Open in der Badmintonszene bekannt ist. Gleichzeitig wird der Veranstaltungszeitraum auf drei Tage verkürzt, sodass das Championat jetzt vom 27. bis zum 29. August 2021 in der Westenergie Sporthalle (vormals innogy Sporthalle) in Mülheim an der Ruhr ausgetragen wird.

Die aktuellen Planungen sehen eine Durchführung ohne Zuschauer*innen vor. Einzelheiten zur Austragung werden Anfang August 2021 bekannt gegeben.
Zuletzt fanden die Deutschen Einzelmeisterschaften im Jahr 1993 in Mülheim an der Ruhr statt.

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National
news-2378Fri, 30 Jul 2021 12:00:00 +0000Fortbildung mit Johanna Goliszewskihttps://www.badminton.de/news/badminton/fortbildung-mit-johanna-goliszewski/Der Deutsche Badminton-Verband e.V. knüpft mit weiteren Tages-Fortbildungen an die praxisnahen Schwerpunkte an und bietet am 04. September 2021 (11:00 - 18:00 Uhr) eine Fortbildung am Bundesstützpunkt in Mülheim an der Ruhr an.Thema der Fortbildung: "Mit mit klaren Zielen fit auf dem Feld werden"

  • Schwerpunkte im (Nachwuchs-) Leistungssporttraining

o Welche Schwerpunkte setze ich in der Jugend und bei den Erwachsenen?
o Wie bereite ich junge Athlet*innen auf den Seniorenbereich vor?

  • Ziele definieren, kommunizieren und nachhalten

o Warum ist es wichtig, Etappensiege zu feiern und sie zu verarbeiten?
o Welche Tools kann man nutzen?

  • Individuelle Arbeit und Steuerung mit Athlet*innen

o Gruppentraining vs. Individualtraining
o Der Athlet als Persönlichkeit

Referentin der Fortbildung ist Johanna Goliszewski (Bundesstützpunkttrainerin, Olympiateilnehmerin Rio 2016). Im November ist eine weitere Fortbildung mit Christoph Schnaase geplant.

Anmeldungen bitte bis spätesten 26.08.2021 online: DBV-Veranstaltungen

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung (siehe unten).

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National
news-2376Wed, 28 Jul 2021 09:35:33 +0000Diemo Ruhnow verlässt den DBVhttps://www.badminton.de/news/badminton/diemo-ruhnow-verlaesst-den-dbv/Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) muss sich nach den Olympischen Sommerspielen in Tokio im Bereich Leistungssportpersonal neu aufstellen: Diemo Ruhnow, der leitende Bundestrainer Doppel/Mixed im DBV, hat sich aus familiären Gründen beruflich umorientiert. Der zweifache Familienvater beginnt am 2. August 2021 an einer Gesamtschule in Schleswig-Holstein als Lehrer für Sport und Mathematik.Der heute 40-Jährige gehörte seit Januar 2013 dem Bundestrainerteam des DBV an. Zunächst fungierte er bis August 2016 als Bundestrainer Damendoppel und Verantwortlicher für das Konditions- und Athletiktraining der Damennationalmannschaft. Von August 2016 bis Dezember 2016 war er als Bundestrainer für die Disziplinen Damendoppel und Dameneinzel sowie für das Konditions- und Athletiktraining der Damennationalmannschaft zuständig, ehe er im Januar 2017 leitender Bundestrainer Doppel/Mixed wurde. 

„Der Deutsche Badminton-Verband bedauert sehr, dass er künftig auf Diemo Ruhnow verzichten muss. Er hat in den rund achteinhalb Jahren, in denen er für den DBV tätig war, nicht allein in höchstem Maß Kompetenz als Badmintontrainer bewiesen, sondern zudem mit großem Engagement Personalentwicklung betrieben und auch selbst davon profitiert. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute“, sagt DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste. 

Nach ersten Trainertätigkeiten im Verein wurde Diemo Ruhnow bereits im Jahr 2004 Landestrainer in Hamburg für die Teams in den Altersklassen U15, U17 und U19. 2009 war er für dreieinhalb Jahre als leitender Landestrainer für das Leistungszentrum des Hamburger Badminton Verbandes (HBV) verantwortlich. Es folgte ein Engagement als Jugend-Nationaltrainer in Österreich von April bis Dezember 2012.

„Die langfristig ausgelegte und nachhaltige Entwicklung von Trainer*innen hat für uns im DBV eine sehr hohe Priorität. Diemo Ruhnow war und ist ein absolutes Paradebeispiel, das zeigt, wie man als Trainer*in auf allen Ebenen Athlet*innen entwickeln kann. Nicht nur dort, sondern auch in der Trainer*innenaus- und -weiterbildung konnten viele Trainer*innen von seinem Wissen und seinem großen Erfahrungsschatz profitieren. Das ‚Ende der Geschichte‘ zeigt jedoch leider auch die aktuellen, großen Herausforderungen in der Entwicklung des ‚Berufsbildes Trainer*in‘. Es wartet hinsichtlich der Attraktivität des Trainer*innenberufs in Deutschland noch viel Arbeit auf uns, damit zukünftig hochqualifizierte Trainer*innen wie Diemo Ruhnow dem Sport nicht verloren gehen. Wir planen in verschiedenen Bereichen und Projekten weiterhin zusammenzuarbeiten“, so Hannes Käsbauer, der Leiter des Referats Lehre und Ausbildung im DBV und Leiter des Bundesstützpunktes Saarbrücken, an dem Diemo Ruhnow zuletzt tätig war. Die Nachfolge von Diemo Ruhnow als Bundestrainer Doppel/Mixed im DBV ist noch nicht geklärt.

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National
news-2317Wed, 28 Jul 2021 08:56:00 +0000Schnuppertag: Para-Badminton und Inklusionhttps://www.badminton.de/news/badminton/schnuppertag-para-badminton-und-inklusion/Am 07. August 2021 wird die Badmintonabteilung des TSV Schwarzenbek (BLV Schleswig-Holstein) mit vielen Partnern zusammen einen Schnuppertag für Para Badminton/Inklusion veranstalten.Unterstützt von vielen helfenden Händen und Verbänden möchte die Badmintonabteilung des TSV Schwarzenbek (sowie Vertretern der Spielgemeinschaft Schwarzenbek-Büchen-Müssen) ein Sportangebot für körperlich behinderte Menschen mit Spaß am Badmintonspiel aufbauen. Den Auftakt bildet ein Schnuppertag. Am 7. August wird die Halle Buschkoppel 1 (Adresse: Buschkoppel 5, 21493 Schwarzenbek) ab 13:00 bis 17:00 Uhr zum Schnuppern geöffnet sein. Anmeldungen sind coronabedingt notwendig. 

Angesprochen fühlen sollen sich mit der Einladung neben allen körperlich behinderten Menschen ab 16 Jahre aufwärts auch badmintoninteressierte Spieler ohne Handicaps, die gern mitmachen möchten. Vorkenntnisse im Badminton sind nicht erforderlich, aber gern dürfen natürlich auch Spieler mit Badmintonerfahrung kommen. Der Tag bietet erste Anleitungen zum Badmintonspiel, mehrere kleine Trainingseinheiten und Möglichkeiten für freies Badmintonspiel. Ein Highlight für alle wird der Rolli-Parcours sein, den der Landessportverband (LSV) zur Verfügung stellt, und der die ganze Zeit nutzbar sein wird. Das wird eine spannende Challenge diesen Parcours zu bewältigen, unabhängig davon, ob man ein Handicap hat oder nicht.

Fachkundige Betreuung vor Ort

Hochkarätige fachkundige Betreuung wird vor Ort sein: der Deutsche Badminton-Verband schickt zwei Vertreter, die die sich im Para Badminton bestens auskennen und die Spiel- und Trainingseinheiten steuern werden: der Bundestrainer für Para-Badminton Chistopher Skrzeba und die Leistungssportreferentin Para-Badminton vom DBV, Carolin Ruth werden nach Schwarzenbek anreisen. Ferner sind unsere Vereinstrainer mit an Bord, von denen der eine auch gleich als Landesjugendwart den Badminton-Landesverband Schleswig-Holstein vertritt. Unterstützt werden sie von weiteren Freiwilligen aus den SG-Vereinen. 

Mit Hilfe des Landessportverbandes, der den Tag neben der Bereitstellung des Rolli-Parcours und Sportrollstühlen auch noch finanziell fördert, engagiert sich auch der Kreissportverband mit tatkräftiger Hilfe und Werbung in den Behinderteneinrichtungen in der Region und hat uns zudem noch Rollis besorgt. 

Es werden ausreichend Sportrollstühle vor Ort zur Benutzung zur Verfügung stehen. Neben den genannten Verbänden stellt uns nämlich auch das Sanitätshaus Stolle aus Hamburg einige Rollis zur Verfügung. Großer Dank geht hier an alle Beteiligten!

Der Schnuppertag ist kostenlos für die Teilnehmer*innen, aber coronabedingt ist eine Anmeldung notwendig. Hierfür steht auf der Website des TSV Schwarzenbek folgende Anmeldeseite zur Verfügung.

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National
news-2375Wed, 28 Jul 2021 08:13:16 +0000Fortbildungen in Hamburghttps://www.badminton.de/news/badminton/fortbildungen-in-hamburg/Der Deutsche Badminton-Verband e.V. knüpft mit weiteren Tages-Fortbildungen an die praxisnahen Schwerpunkte an und bietet im September und November zwei Fortbildungen mit dem Schwerpunkt Technik/Taktik am Bundesstützpunkt in Hamburg an.Am 18. September findet die Fortbildung "Waffen im Hinterfeld entwickeln" statt und ein zweiter Teil mit dem Thema "Netz gewinnen" folgt am 06. November 2021. Beide Veranstaltungen werden am DBV-Bundesstützpunkt/HBV-Landesleistungszentrum (Alter Teichweg 200, Hamburg) ausgetragen.

Referent bei beiden Fortbildungen ist Ben Caldwell (Bundesstützpunkttrainer Hamburg). 

„Die letzten Wochen konnten wir mit einigen Fortbildungsangeboten für Trainer*innen wieder in Präsenz aktiv werden. Das tut uns wie auch allen Teilnehmer*innen wirklich gut. Das Format der 1-Tagesveranstaltungen mit viel Praxis und z. B. in Kombination mit dem Onlineangebot bewährt sich auch. Wir hoffen, dass es so weiter geht, auch die zwei aktuell laufenden B-Trainerausbildungen Mitte und Süd sind voll im Gange", erklärt Hannes Käsbauer, Referatsleiter Lehre und Ausbildung.

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National
news-2374Tue, 27 Jul 2021 15:00:55 +0000Detlef Poste: "Noch viel Verbesserungspotenzial"https://www.badminton.de/news/badminton/noch-viel-verbesserungspotenzial/Chef-Bundestrainer Detlef Poste zieht ein erstes Fazit nach den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.„Wir sind natürlich enttäuscht, denn wir haben unsere Ziele nicht erreicht. Die Zielstellung lautete, dass mindestens eine Paarung bzw. mindestens ein*e Spieler*in in die K.-o.-Runde einzieht, wir in den Doppeldisziplinen mindestens einmal bis ins Viertelfinale kommen und damit eine Chance auf den Einzug ins Halbfinale bzw. auf den Gewinn einer Medaille haben. Zudem hatten wir angestrebt, in den zehn Gruppenspielen insgesamt vier bis fünf Siege zu verzeichnen“, erläutert Detlef Poste.

Wir werden uns durch diesen kleinen Rückschlag nicht davon abbringen lassen, unsere hohen Ziele weiter zu verfolgen

Detlef Poste

Der Chef-Bundestrainer im Deutschen Badminton-Verband (DBV) fügt hinzu: „Einige Male fehlte die Kaltschnäuzigkeit, um Satzbälle zu nutzen, sich mit dem Gewinn des ersten Satzes ein gutes Gefühl und mehr Sicherheit für das weitere Match zu holen. Das wurde dann bestraft. Wenn wir die vergangenen Tage ‚verdaut‘ haben, geht der Blick aber wieder nach vorne. Aus meiner Sicht haben alle unsere Spieler*innen noch viel Verbesserungspotenzial – und da müssen wir zusammen das Maximale rausholen. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris sind nicht weit weg und auf dem Weg dahin gibt es noch zahlreiche Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Weltranglistenturniere, bei denen wir erfolgreich sein wollen. Wir werden uns durch diesen kleinen Rückschlag nicht davon abbringen lassen, unsere hohen Ziele weiter zu verfolgen.“

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International
news-2373Tue, 27 Jul 2021 09:52:40 +0000Olympia: Sieg zum Abschlusshttps://www.badminton.de/news/badminton/olympia-sieg-zum-abschluss/Mark Lamsfuß und Marvin Seidel haben die Olympischen Spiele mit einem souveränen Sieg beendet. Das DBV-Duo besiegte die US-Amerikaner Phillip Chew/Ryan Chew in zwei Sätzen.Lamsfuß/Seidel bezwangen die amerikanischen Brüder nach 29 Minuten mit 21-10 und 21-16. Das Spiel wurde zum großen Teil live in der ARD übertragen. 

Diese Begegnung ergab sich erstmalig im Rahmen eines Turniers. Da sich die amtierenden Vizeeuropameister im Herrendoppel zuvor sowohl den an Position drei notierten Chinesen Li Jun Hui/Liu Yu Chen (Weltranglistenplatz 6) als auch den Lokalmatadoren Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Japan; Weltranglistenplatz 5) geschlagen geben mussten und zudem Phillip Chew/Ryan Chew beiden Paarungen unterlagen, stand bereits vor der Partie mit den US-Amerikanern fest, dass Mark Lamsfuß/Marvin Seidel nach Beendigung der Gruppenphase ausscheiden werden. Der Einzug ins Viertelfinale gelang aus der Vorrundengruppe C entsprechend Li Jun Hui/Liu Yu Chen und Takeshi Kamura/Keigo Sonoda.

Kai Schäfer unterlag in seinem zweiten und letzten Gruppenspiel dem Briten Toby Penty in zwei Sätzen (18-21, 11-21). Zum Auftakt war der 28-Jährige bereits gegen Kantaphon Wangcharoen (Thailand) chancenlos geblieben. Wer aus der Herreneinzel-Gruppe K ins Achtelfinale einzieht, entscheidet sich am Mittwoch (28. Juli 2021) im Duell zwischen dem Asiaten und Toby Penty.

Die olympischen Badmintonwettbewerbe in Tokio werden ab sofort ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt.

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International
news-2372Mon, 26 Jul 2021 20:19:32 +0000Olympia: Hervorragende TV-Quoten für Badmintonhttps://www.badminton.de/news/badminton/olympia-hervorragende-tv-quoten-fuer-badminton/Die Spiele der deutschen Badminton-Athleten und Athletinnen bei den Olympischen Spielen 2020 haben bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF für hervorragende Einschaltquoten gesorgt. Am Sonntag konnte im direkten Quoten-Duell sogar "König" Fußball besiegt werden. Die Übertragung des Herrendoppels mit Mark Lamsfuß und Marvin Seidel gegen die ehemaligen Weltmeister Li Jun Hui/Liu Yu Chen aus China war am Sonntag die meistgesehene Olympia-Sendung in der ARD und lag damit vor Fußball. Durchschnittlich 2,89 Millionen Menschen sahen im Fernsehen die fünfminütige Berichterstattung und sorgten für einen Marktanteil von 23,4 Prozent. Die Live-Übertragung vom Sieg der deutschen Fußballer gegen Saudi-Arabien schauten zuvor 2,86 Millionen (23,1 Prozent).

Bereits am Samstag sorgten Mark Lamsfuß und Marvin Seidel für gute Quoten im ZDF: 1,65 Mio. Menschen verfolgten das Herrendoppel-Match gegen die japanischen Favoriten. Das entspricht einem hervorragenden Marktanteil von 17,4% und zählte damit zu den 20 meistgesehenen TV-Sendungen am Samstag.

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National
news-2371Mon, 26 Jul 2021 06:51:30 +0000Lamsfuß/Herttrich verpassen Viertelfinalehttps://www.badminton.de/news/badminton/lamsfuss-herttrich-verpassen-viertelfinale/Das deutsche Mixed-Duo Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich hat trotz einer couragierten Leistung im dritten und letzten Gruppenspiel das Viertelfinale bei den Olympischen Spielen verpasst. Damit haben sämtliche DBV-Athlet*innen keine realistischen Chancen mehr auf ein Weiterkommen.Bei den olympischen Badmintonwettbewerben in Tokio haben nach Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel auch Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Mixed den Einzug in die K.-o.-Runde verpasst.

Die EM-Dritten Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 15) verloren am Montag ihr hart umkämpftes drittes Vorrundenspiel in der Gruppe D gegen Tang Chun Man/Tse Ying Suet (Hongkong; Weltranglistenplatz 13) mit 20:22, 22:20, 16:21 und schließen die Gruppenphase damit mit einem Sieg und zwei Niederlagen ab.

Das Viertelfinale erreichten aus der Gruppe D Tang Chun Man/Tse Ying Suet, die im direkten Vergleich mit den Deutschen nun mit 2:0 führen, sowie die an Nummer zwei gesetzten Weltranglistendritten Wang Yi Lyu/Huang Dong Ping aus China.

"Das war eine große Chance", sagte Mark Lamsfuß nach der Partie. Die Enttäuschung nach der verpassten Gelegenheit um den Einzug in die K.o.-Runde war groß. "Wir können uns aber nicht wirklich etwas vorwerfen", sagte Isabel Herttrich. Am Ende seien Kleinigkeiten spielentscheidend gewesen.   

„Die ersten beiden Sätze waren schon sehr durch Nervosität geprägt. Im Entscheidungssatz hat Tang Chun Man sehr gut aufgeschlagen – das war mitentscheidend für den Ausgang. Mark und Isabel haben trotzdem ein sehr starkes Turnier gespielt“, meinte Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV).

Spiele im ZDF-Livestream

Die Spiele der DBV-Athleten konnten im Livestream des ZDF verfolgt werden. Auf der Seite sind sämtliche Spiele on-demand abrufbar.

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International
news-2370Mon, 26 Jul 2021 01:41:52 +0000Yvonne Li unterliegt Russinhttps://www.badminton.de/news/badminton/yvonne-li-unterliegt-russin/Yvonne Li (23) musste sich am Montag auch im zweiten Gruppenspiel geschlagen geben. Die gebürtige Hamburgerin unterlag der Russin Evgeniya Kosetskaya nach 38 Minuten mit 20-22, 15-21.Für Li war es die vierte Niederlage im fünften Duell gegen die Weltranglisten-21. Kosetskaya. Evgeniya Kosetskaya hatte im Jahr 2018 bei den Individual- Europameisterschaften die Silbermedaille gewonnen. 

In ihrem ersten Gruppen-Match gegen die Japanerin Nozomi Okuhara unterlag Yvonne Li in zwei Sätzen. Damit scheidet die DBV-Athletin als Gruppendritte aus dem olympischen Turnier aus.

Lamsfuß/Herttrich um das Viertelfinale

Das Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich spielt heute im letzten Gruppenspiel gegen die WM-Dritten Tang Chun Man/Tse Ying Suet aus Hongkong um den Einzug ins Viertelfinale. Das Spiel wird am ab 5.00 Uhr MESZ ausgetragen.

Spiele im ZDF-Livestream

Die Spiele der DBV-Athleten können im Livestream des ZDF verfolgt werden. Auf der Seite sind auch die bisherigen Spiele on-demand abrufbar.

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International
news-2369Sun, 25 Jul 2021 06:39:04 +0000Mixed bleibt nach Sieg im Rennenhttps://www.badminton.de/news/badminton/mixed-bleibt-im-rennen/Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich haben mit einem Sieg im zweiten Gruppenspiel ein Weiterkommen bei den Olympischen Spielen in Tokio offengehalten. Das DBV-Duo, Platz 13 der Weltrangliste, besiegte nach 41 Minuten die Malaysier Chan Peng Soon und Goh Liu Ying mit 21-12, 21-15."Beide konnten heute an die hervorragende Leistung von gestern anknüpfen. Der Sieg ist absolut verdient. Sie hatten immer eine Antwort auf das variable Spiel der Malaysier", spricht DBV-Sportdirektor Martin Kranitz gegenüber badminton.de.

"Wir haben nicht mit einem so deutlichen Sieg gerechnet. Aber wir wussten, dass wir gewinnen können. Wir waren heute das bessere Paar und unser Plan hat ziemlich gut funktioniert. Wir sind beide glücklich, dass wir unser Selbstbewusstsein heute auch auf das Spielfeld übertragen konnten", erklärten Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich.

Im letzten Gruppenspiel warten die WM-Dritten Tang Chun Man/Tse Ying Suet aus Hongkong. Das Spiel wird am Montag (26. Juli 2021; 12.00 Uhr Ortszeit, 5.00 Uhr MESZ) ausgetragen.

Niederlagen im Dameneinzel, Herrendoppel und Herreneinzel

Yvonne Li musste sich in ihrem ersten Gruppenspiel Nozomi Okuhara aus Japan deutlich mit 17-21, 4-21 geschlagen geben. "Yvonne konnte ihre Taktik in der Anfangsphase  des Matches gut umsetzen. Bis zum 16-11. Dann hat Okuhara den Spielrhythmus angepasst und ihre Klasse gezeigt. Hohes Spieltempo und wenig bis keine Fehler. Yvonne konnte sie im zweiten Satz kaum unter Druck setzen. Nach fünf Schlägen war Schluss. Hieran müssen wir arbeiten", erklärt Bundestrainer Xu Yan Wang.

In ihrem zweiten Vorrundenspiel in der Gruppe E darf sich die zweimalige Deutsche Meisterin am Montag (26. Juli 2021; 10.00 Uhr Ortszeit, 3.00 Uhr MESZ) mit der russischen Vizeeuropameisterin von 2018, Evgeniya Kosetskaya (Weltranglistenplatz 21; aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 1:3), messen.

Marvin Seidel und Mark Lamsfuß verlieren am Sonntagmittag gegen die ehemaligen Weltmeister Li Jun Hui/Liu Yu Chen aus China 14-21, 13-12. Damit hat das DBV-Duo nur noch theoretische Chancen auf ein Weiterkommen. 

Gegner von Mark Lamsfuß/Marvin Seidel im dritten und somit letzten Vorrundenspiel sind am Dienstag (27. Juli 2021; 18.00 Uhr Ortszeit, 11.00 Uhr MESZ) die Brüder Phillip Chew/Ryan Chew aus den USA (Weltranglistenplatz 35; aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0).

Kai Schäfer musste sich bei seiner Olympia-Premiere dem Thailänder Kantaphon Wangcharoen (Weltranglistenplatz 18) in zwei Sätzen geschlagen geben. Der Deutsche unterlag nach 54 Minuten 13-21, 15-21. Zum Abschluss der Gruppenphase trifft Kai Schäfer am Dienstag (27. Juli 2021; 10.40 Uhr Ortszeit, 3.40 Uhr MESZ) auf Toby Penty aus England (Weltranglistenplatz 56; aktuelle Bilanz aus Sicht des Deutschen: 1:4).

Spiele im ZDF-Livestream

Die Spiele der DBV-Athleten können im Livestream des ZDF verfolgt werden. Auf der Seite sind auch die bisherigen Spiele on-demand abrufbar.

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International
news-2368Sat, 24 Jul 2021 06:35:08 +0000Knappe Niederlage zum Olympia-Auftakthttps://www.badminton.de/news/badminton/knappe-niederlage-zum-olympia-auftakt/Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich waren in ihrem Auftaktspiel dicht dran, gegen die favorisierten Chinesen eine Überraschung zu liefern.Das DBV-Duo unterlag den Weltranglistendritten Wang Yi Lyu/Huang Dong Ping aus China nach knapp 50 Minuten mit 22-24, 17-21. Im ersten Durchgang konnten Lamsfuß/Herttrich einen Satzball nicht nutzen.

"Wir können auf die Leistung aufbauen", sagte Isabel Herttrich. Bereits am Sonntag geht es im zweiten Gruppenspiel gegen die Malaysier Chan Peng Soon und Goh Liu Ying. "Es ist eine sehr ausgeglichene Gruppe", ergänzt Herttrich. Da  könne jeder jeden schlagen. Das verspreche Spannung bis zum Schluss.

"Das war ein gutes Spiel von Mark und Isabel. Beide sind gleich gut reingekommen, trotz des hohen Tempos. Der erste Satz war auf Augenhöhe. Hier hat noch etwas die Erfahrung gefehlt", erklärt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.

Gegen Ende des ersten Satzes wurde die gesamte Partie bis zum Schluss live im ZDF-Hauptprogramm übertragen und von Martin Wolff kommentiert.

Deutliche Niederlage im Herrendoppel

Wenige Stunden nach seiner Niederlage im Mixed zog Mark Lamsfuß auch im Herrendoppel gegenüber der Konkurrenz aus Asien den Kürzeren: An der Seite von Marvin Seidel (Weltranglistenplatz 19), der im Juni 2021 mit dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim zum wiederholten Mal den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters gewann und in der Saison 2021/2022 erstmalig Teamkollege von Mark Lamsfuß beim 1. BC Wipperfeld ist, unterlag der 27-Jährige in der Vorrundengruppe C den Lokalmatadoren Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Japan; Weltranglistenplatz 5) mit 13:21, 8:21. Folglich durften die Asiaten im insgesamt vierten Vergleich mit den Deutschen den dritten Sieg bejubeln. Takeshi Kamura/Keigo Sonoda gewannen 2018 WM-Silber und 2017 WM-Bronze.
        
„Nach ausgeglichenem Anfang im ersten Satz war die Fehlerquote insgesamt zu hoch“, analysierte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz das Spiel der DBV-Asse.

Nächste Gegner von Mark Lamsfuß/Marvin Seidel sind am Sonntag (11.20 Uhr MESZ) die an Nummer drei gesetzten Chinesen Li Jun Hui/Liu Yu Chen (Weltranglistenplatz 6). Dieses Duell ergibt sich erstmalig im Rahmen eines Turniers. Die Asiaten kürten sich 2018 zu Weltmeistern im Herrendoppel und holten 2019 WM-Bronze.

Beim Spiel der Deutschen war auch der DOSB-Präsident Alfons Hörmann mit einer Delegation in der Halle.

Jeweils zwei Duos erreichen die K.-o.-Runde

In den Doppeldisziplinen erreichen diejenigen Paarungen, die nach Beendigung der Gruppenphase die Tabellenplätze eins und zwei in ihrer jeweiligen Gruppe belegen, die mit dem Viertelfinale beginnende K.-o.-Runde. Jede Gruppe umfasst vier Duos.

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International
news-2367Fri, 23 Jul 2021 20:21:25 +0000Stephan Kuhl: "Dinge, die für immer bleiben"https://www.badminton.de/news/badminton/interview-stephan-kuhl/Countdown to Tokio: Wir zählen die Stunden. Vor dem Badminton-Start der Olympischen Spiele in Japan gibt es noch mal Lesestoff. Wir haben mit dem ehemaligen Nationalspieler und Bundestrainer Stephan Kuhl (53) über die olympische Badminton-Premiere im Jahr 1992 gesprochen.badminton.de: Stephan, wie lief die Qualifikation für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona ab?

Stephan Kuhl: Die Qualifikation war damals etwas anders als heute. Es gab eine einjährige Qualifikationsphase. Für die Qualifikationsranglisten zählten nur die besten acht Turniere. In meinem Fall war das Pech unser Glück: Ich hatte mir im Sommer 1991 und noch mal im November einen Meniskusriss zugezogen und konnte erst kurz vor den Deutschen Meisterschaften 1992 wieder ins Training einsteigen.

Wir, Stefan Frey und ich, haben, trotz des Trainingsrückstandes den Titel gewonnen. Und damit wurden wir vom damaligen Bundestrainer Xu Quanheng für den Thomas Cup und weitere große Turniere nominiert. Wir haben zum Beispiel bei den YONEX All-England gut gespielt sowie auch bei den French Open. Zum Abschluss der Qualifikation konnten wir bei der Individual-Europameisterschaft die Bronzemedaille gewinnen. Das war die erste EM-Medaille für den DBV Im Herrenbereich nach knapp 16 Jahren.

Damals kam uns auch zugute, dass es Bonuspunkte gab, wenn man besser platzierte Spieler geschlagen hatte. Dadurch erspielten wir uns eine hohe Platzierung in der Weltrangliste und waren am Ende der Qualifikation das beste deutsche Herrendoppel.

Wir hatten zunächst alle Turniere - außer EM und Thomas-Cup - selbst finanziert, da wir nicht im DBV-Kader waren. Wir sind sozusagen als Underdogs in die Qualifikation gestartet.

badminton.de: Warst Du bei der Eröffnungsfeier dabei? 

Kuhl: Ja - und auch bei der Abschiedsfeier. Es war ein tolles Erlebnis. Eine super schöne Erinnerung für mich.

In Erinnerung bleiben mir auch Gespräche mit dem Basketballer Detlef Schrempf und Steffi Graf

Stephan Kuhl

badminton.de: Wie war das Leben im olympischen Dorf?

Kuhl: Die Zimmer waren spartanisch eingerichtet. Bis 24:00 Uhr war im Dorf immer was los. Und gegen 03:00 Uhr kam schon die Müllabfuhr und machte ordentlich Krach. Viel schlafen konnte man damals nicht. Zumindest war es schwierig. In meiner Reha habe ich einen Hockeyspieler kennengelernt und war daher nah an der Hockey-Mannschaft dran, die später die Goldmedaille gewinnen konnte. Ich durfte mit ihnen auch den Olympiasieg feiern.

In Erinnerung bleiben mir auch Gespräche mit dem Basketballer Detlef Schrempf und Steffi Graf. Ich habe beide als super Typen und bescheidene Menschen kennengelernt.

Stephan Kuhl trat in Barcelona sowohl im Herrendoppel als auch im Herreneinzel an. Im Doppel mit Partner Stefan Frey unterlag Kuhl zum Auftakt der britischen Paarung Nick Ponting/Dave Wright in zwei Sätzen. Im Einzel ("Einzel habe ich nur aus Spaß gespielt") musste sich der DBV-Athlet dem Österreicher Jürgen Koch in drei Sätzen geschlagen geben.

badminton.de: Was hast Du nach dem Wettkampf in Barcelona gemacht?

Kuhl: In der ersten Woche standen für mich nur die Badminton-Wettkämpfe auf dem Programm. Als ich ausschied, wurde ich vom damaligen ARD-Kommentar Wilfried Luchtenberg gebeten, mit ihm gemeinsam die Spiele im Fernsehen zu kommentieren. So habe ich die Halbfinals und Finalspiele gemeinsam mit Wilfried für die ARD kommentiert.

Abseits der Badmintonhalle hatte ich viele tolle Gespräche mit verschiedenen Athleten aus anderen Sportarten. 

badminton.de: Badminton war 1992 erstmals Teil des Olympiaprogramms. Wie hat man die Badmintonspieler so als „Neulinge" aufgenommen?

Kuhl: Wir wurden respektvoll behandelt, überhaupt nicht belächelt. So waren zum Beispiel die deutschen Basketballer auch in der Badmintonhalle zuschauen. Ich würde sagen, wir haben damals viel Respekt erfahren. 

badminton.de: Würdest Du sagen, es gab durch die Aufnahme ins olympische Programm in Deutschland eine Art Badminton-Boom?

Kuhl: Kurzfristig, würde ich sagen. Wir hatten damals eine große mediale Aufmerksamkeit. Ich musste so viele Autogrammwünsche wie noch nie zuvor erfüllen. Aber nach sechs Monaten war das dann wieder vorbei.  

Ein tolles Erlebnis war damals auch die Ehrung in einem vollen Olympiastadion in Berlin. Wir liefen als Olympiateilnehmer in der Halbzeitpause eines Showkampfes der NFL zwischen den Miami Dolphins und den Denver Broncos ins riesige Stadion ein. 

Wir haben damals viel Respekt von Athleten aus anderen Sportarten erfahren

Stephan Kuhl

badminton.de: Würdest Du lieber in der heutigen Zeit Badmintonprofi sein?

Kuhl: Ja, definitiv. Die Strukturen im DBV sind heute viel besser als noch zu meiner aktiven Zeit. Ich galt damals schon als Querulant, weil ich einen Physiotherapeuten bei den Wettkämpfen forderte. Es war damals eher unprofessionell.  Man konnte auch, wenn man bei der Bundeswehr als Zeitsoldat war, nicht studieren. Da hat man heute mehr Möglichkeiten und ist vorausschauender, was eine duale Karriere betrifft.

Außerdem hatten wir damals lediglich ein bis zwei Trainer für sämtliche Athleten. Heute gibt es in Deutschland ein sehr viel besseres Trainingssystem. Wir mussten unsere Trainings am Stützpunkt in Köln damals zum großen Teil selbst steuern und sogar die Gespräche mit den Institutionen oder Unis führen.

Finanziell war das damals in Ordnung für mich. Ich war durch meine Sponsoren YONEX und Intersport gut abgesichert und konnte mein Leben und mein Studium finanzieren. Dazu kam noch die Bundesliga. Ich denke, wir haben damals in der Bundesliga mehr verdient als die Spieler*innen heute. 

badminton.de: Was bleibt fast 30 Jahre nach den "Spielen" für Dich heute noch hängen?

Kuhl: Das sind vier Dinge: Die Eröffnungsfeier in einem vollen Olympiastadion. Das kannten wir in der Form gar nicht. Meine Tätigkeiten für die ARD mit Wilfried Luchtenberg. Die Feier mit dem deutschen Hockeyteam im „deutschen Haus“. Und die Abschlussfeier. Das sind die Dinge, die wohl für immer bleiben.

badminton.de: Was machst Du heute?

Kuhl: Nachdem ich Ende 2013 als Bundestrainer Dameneinzel aufgehört habe, habe ich eine Umschulung zum Kaufmann im Gesundheitswesen absolviert. Da ich während meiner Badminton-Karriere BWL und Medizin studiert habe, kam mir das sehr entgegen. Heute arbeite ich als Medizincontroller in einer großen psychiatrischen Klinik in Köln und genieße die festen Arbeitszeiten, sodass ich Zeit für meine Familie habe.

Zudem gebe ich dreimal die Woche Training in Köln und bleibe dem Badmintonsport so ein bisschen verbunden.

Vielen Dank für das Gespräch!

Stephan Kuhl | Erfolge im Überblick:

  • Bronzemedaille Europameisterschaften 1992 im Herrendoppel (mit Stefan Frey)
  • Swiss Open 1990 im Herrendoppel (mit Stefan Frey)
  • Irish Open 1990 im Herrendoppel (mit  Kai Mitteldorf)
  • Czech Open 1988 im Herrendoppel (mit Robert Neumann)
  • Austrian Open 1988 im Herrendoppel (mit Robert Neumann)
  • Deutscher Meister im Herrendoppel 1988, 1990, 1992
  • Deutscher Meister im Mixed 1998
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National
news-2366Fri, 23 Jul 2021 10:59:26 +0000Kennst Du eigentlich... Diemo Ruhnow?https://www.badminton.de/news/badminton/kennst-du-eigentlich-diemo-ruhnow/Countdown to Tokio: Morgen geht's los! Wir stellen Euch kurz vor dem Start die Olympia-Teilnehmer*innen und Trainer des Deutschen Badminton-Verbandes in einer Video-Fragerunde vor. Heute: der leitende Bundestrainer Doppel/Mixed Diemo Ruhnow.Im Kurzvideo verrät Bundestrainer Diemo Ruhnow unter anderem sein Lieblingsturnier, seinen Lieblingsfilm und ob er lieber Sushi oder Pizza mag.

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International
news-2365Thu, 22 Jul 2021 10:00:44 +0000Kennst Du eigentlich... Isabel Herttrich?https://www.badminton.de/news/badminton/kennst-du-eigentlich-isabel-herttrich/Countdown to Tokio: In zwei Tagen geht's los! Wir stellen Euch kurz vor dem Start die Olympia-Teilnehmer*innen des Deutschen Badminton-Verbandes in einer Video-Fragerunde vor. Die amtierende Denmark Open-Siegerin Isabel Herttrich macht den Anfang.Im Kurzvideo verrät Nationalspielerin Isabel Herttrich (29) unter anderem ihre Lieblingstrainingsübung, ihr Lieblingsturnier und ihre Lieblingsstadt.

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International
news-2364Thu, 22 Jul 2021 09:11:15 +0000"Wir fühlen uns gut vorbereitet"https://www.badminton.de/news/badminton/wir-fuehlen-uns-gut-vorbereitet/Countdown to Tokio: In zwei Tagen starten die Badminton-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen. Wir sprachen kurz vor dem Start des größten Sportereignisses des Jahres mit Bundestrainer Diemo Ruhnow über die bisherigen Trainings, die Umstände, das olympische Dorf und die Stimmung im deutschen Team.Bundestrainer Diemo Ruhnow (Doppel/Mixed) über ...

... die (bisherigen) Trainings:

"Das Training läuft sehr gut. Wir haben ja schon seit gut drei Jahren eine Kooperation mit England, Frankreich und Holland laufen, so dass wir hier sehr gut die einzelnen Disziplinen trainieren können, obwohl jede europäische Nation ja quasi 'nur' mit einer Paarung bzw. einer/m SpielerIn vertreten ist. Das klappt sehr gut, auch unter den verschiedenen Trainern. Die Anreise, wir kennen das schon von den YONEX Japan Open, ist allerdings sehr lang. Die Busfahrt dauert knapp 50 Minuten, d.h. für 90-120 min Training sind wir in der Summe fünf bis sechs Stunden unterwegs."

... die (Corona)-Umstände:

"Der heutigen Zeit natürlich angepasst. Es gilt überall - außer im eigenen Apartment - Maskenpflicht, auch draußen in der Sonne bei 35 Grad. Das ist anstrengend, aber man ist mittlerweile daran gewöhnt. An die täglichen Coronatests haben wir uns ja durchaus schon gewöhnt. Sie werden hier als 'Spucktests' abgenommen." 

... das Olympische Dorf:

"Mittlerweile ist das Dorf gut gefüllt, d.h. da sind dann mal ein paar Tausend Athleten und Betreuer in der überdimensional großen Mensa - das ist schon gewaltig und ein besonderes Flair. Das Dorf ist quasi eine Insel, umgeben von Kanälen & Wasser und der Skyline von Tokio. Schon beeindruckend. Im 'Deutschen Haus' des DOSB gibt es einen guten Kraftraum, einen Athletikraum und die medizinische Zentrale."

... die Stimmung:

"Im Team haben wir eine gute Stimmung, die Athleten sind 'ready' und fühlen sich sehr gut vorbereitet. Die Trainer verschlingen das Videomaterial, Martin (Kranitz; Anm. d. Red.) ist den ganzen Tag auf den Beinen, um den Orgaaufwand zu stemmen und Physio Andi Richter ist von morgens bis sbends als Physio für das 'Team D' und um das Training herum dann für uns im Einsatz."

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International
news-2363Wed, 21 Jul 2021 10:32:39 +0000Erstes Match am frühen Samstagmorgenhttps://www.badminton.de/news/badminton/erstes-match-am-fruehen-samstagmorgen/Das Privileg, die olympischen Badmintonwettbewerbe aus deutscher Sicht zu „eröffnen“, hat derjenige, dem es gelang, sich gleich in zwei Disziplinen für die Olympischen Sommerspiele in Tokio/Japan (23. Juli bis 8. August 2021) zu qualifizieren.Samstag, 24. Juli 2021 – Mixed 

Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) bestreitet am 24. Juli 2021 – und damit am Tag nach der Eröffnungsfeier – um 12.20 Uhr Ortszeit (5.20 Uhr MESZ) sein Auftaktmatch. An der Seite von Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 15) kommt es dann in der Vorrundengruppe D zum Aufeinandertreffen mit den Weltranglistendritten Wang Yi Lyu/Huang Dong Ping aus China. Dabei hoffen die amtierenden EM-Dritten im Mixed im insgesamt vierten Vergleich mit den Vizeweltmeistern von 2018 auf den ersten Sieg (aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:3). 

Samstag, 24. Juli 2021 – Herrendoppel

In der Abendsession steht für Mark Lamsfuß bereits das zweite Match in der Musashino Forest Sport Plaza an: Um 19.20 Uhr Ortszeit (12.20 Uhr MESZ) darf sich der 27-Jährige mit Marvin Seidel (Weltranglistenplatz 19) in der Herrendoppel-Gruppe C mit den Lokalmatadoren Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Japan; Weltranglistenplatz 5) messen. Dreimal kam es anlässlich eines Turniers bereits zu dieser Konstellation, wobei die Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den bis dato letzten Vergleich mit den Asiaten, ausgetragen im Mai 2018, für sich entschieden (aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 1:2). Takeshi Kamura/Keigo Sonoda gewannen 2018 WM-Silber und 2017 WM-Bronze.

Die aktuellen Vizeeuropameister Mark Lamsfuß und Marvin Seidel werden künftig auch in der 1. Badminton-Bundesliga gemeinsam um Punkte spielen: Am 20. Juni 2021 gewann Marvin Seidel noch mit dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim zum wiederholten Mal den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters – in der Saison 2021/2022 schlägt der 25-jährige erstmalig für den 1. BC Wipperfeld auf. 

Sonntag, 25. Juli 2021 – Dameneinzel

Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) greift erst am 25. Juli 2021 zum ersten Mal ins olympische Badmintongeschehen ein. Dabei ist das Debüt gleichbedeutend mit ihrem schwersten Vorrundenspiel: Die 23 Jahre alte Weltranglisten-22. im Dameneinzel steht in der Gruppe E um 11.20 Uhr Ortszeit (4.20 Uhr MESZ) der an Nummer drei gesetzten Lokalmatadorin Nozomi Okuhara (Japan; Weltranglistenplatz 3) gegenüber, die 2017 bei den Individual-Weltmeisterschaften den Titel holte und 2019 Vizeweltmeisterin wurde. Das bislang einzige Duell mit der zweimaligen Deutschen Meisterin gewann die Olympiadritte von 2016 in zwei Sätzen. Es liegt allerdings bereits mehr als vier Jahre zurück (aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:1). 

Sonntag, 25. Juli 2021 – Mixed

Ebenfalls um 11.20 Uhr Ortszeit (4.20 Uhr MESZ) bestreiten am zweiten Veranstaltungstag der olympischen Badmintonwettbewerbe in Tokio Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich ihre zweite Partie. Kontrahenten sind dann die an Position zwei notierten Olympiazweiten von 2016, Chan Peng Soon/Goh Liu Ying (Weltranglistenplatz 7). In den bisherigen drei Begegnungen behielten jeweils die Malaysier die Oberhand (aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:3).

Sonntag, 25. Juli 2021 – Herrendoppel

Um 18.40 Uhr Ortszeit (11.20 Uhr MESZ) sind am selben Tag Mark Lamsfuß und Marvin Seidel erneut gefordert: Das Duell mit den an Nummer drei gesetzten Chinesen Li Jun Hui/Liu Yu Chen (Weltranglistenplatz 6) ergibt sich erstmalig im Rahmen eines Turniers (aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0). Die Asiaten kürten sich 2018 zu Weltmeistern im Herrendoppel und holten 2019 WM-Bronze.

Sonntag, 25. Juli 2021 – Herreneinzel

Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 74) feiert derweil am 25. Juli 2021 um 20.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MESZ) seine Olympiapremiere: Der 28-Jährige steht dann in der Gruppe K dem an Position 14 notierten Thailänder Kantaphon Wangcharoen (Weltranglistenplatz 18) gegenüber. Die zuvor einzige Begegnung, ausgetragen im Februar 2018, gewann der Asiate in zwei Durchgängen (aktuelle Bilanz aus Sicht des Deutschen: 0:1).

Die weiteren Gruppenspiele

Zum Abschluss der Gruppenphase trifft Kai Schäfer auf Toby Penty aus England (Weltranglistenplatz 56; aktuelle Bilanz aus Sicht des Deutschen: 1:4), Yvonne Li muss sich mit der russischen Vizeeuropameisterin von 2018, Evgeniya Kosetskaya (Weltranglistenplatz 21; aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 1:3), auseinandersetzen. 

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel spielen unterdessen gegen die Brüder Phillip Chew/Ryan Chew aus den USA (Weltranglistenplatz 35; aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0), Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich gegen die WM-Dritten von 2018, Tang Chun Man/Tse Ying Suet (Hongkong; Weltranglistenplatz 13; aktuelle Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:1).

Während sich in den Einzeldisziplinen lediglich die jeweiligen Gruppengewinner*innen für die – mit dem Achtelfinale beginnende – K.-o.-Runde qualifizieren, lösen in den Doppeldisziplinen die besten zwei Duos das Ticket für die K.-o.-Runde. Im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed startet diese mit dem Viertelfinale.

Was wird im Fernsehen übertragen?

Am Samstag, 24.07.2021 erfolgt evtl. eine Live-Übertragung im linearen Fernsehen (ZDF), das entscheidet sich kurzfristig. Sollte dies nicht der Fall sein, wird später am Tag eine Zusammenfassung gesendet. 

Sonntag, 25.07.2021, ZDF online: Drei der vier deutschen Matches werden live auf ZDF online (Mediathek) gezeigt: Yvonne Li, Mark Lamsfuß/Marvin Seidel, Kai Schäfer; mindestens eine Woche danach sind die Partien noch im Internet abrufbar.

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International
news-2362Tue, 20 Jul 2021 15:20:50 +0000BS 7-8/2021: Die Olympischen Spiele im Fokushttps://www.badminton.de/news/badminton/bs-7-8-2021-die-olympischen-spiele-im-fokus/In der Sommer-Doppelausgabe von BADMINTON SPORT blickt die Redaktion u. a. auf das Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft zurück und auf die olympischen Badmintonwettbewerbe in Tokio, die am 24. Juli beginnen, voraus. Ergänzend erläutert Kai Schäfer, welche Erwartungen er bei seiner Olympiapremiere an das Multisportevent hat.Außerdem findet sich in der BS 7-8/2021 ein Interview mit Miranda Wilson, die – gemeinsam mit Kai Schäfer – ein bundesweites Projekt initiiert hat, welches dauerhaft einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten soll. Wie üblich sind auch mehrere Hintergrundberichte im DBV-Verbandsmagazin veröffentlicht.

"Badminton Sport" ist das offizielle Organ des DBV. Ausführliche Artikel über die großen Turniere, Trainingstipps, Porträts, Interviews und Veranstaltungsausschreibungen informieren zehn Mal im Jahr über diese faszinierende Indoorsportart.

Die aktuelle Ausgabe und frühere Hefte der BADMINTON SPORT kann man über den Shop des Meyer & Meyer Verlages beziehen.

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National
news-2361Tue, 20 Jul 2021 09:53:37 +0000Sechs Para-Badmintonspieler*innen für Tokio berufenhttps://www.badminton.de/news/badminton/sechs-badmintonspielerinnen-fuer-tokio-berufen/Im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) am Dienstag, 19.07.2021 insgesamt 134 Athletinnen und Athleten für die Paralympics in Tokio nominiert. In insgesamt 18 Sportarten gehen deutsche Sportler und Sportlerinnen in der japanischen Hauptstadt an den Start.Bei der paralympischen Premiere von Para-Badminton wird Deutschland mit drei Sportlerinnen und drei Sportlern vertreten sein.

Geplant ist, dass das deutsche Para-Badminton-Team am 24. August nach Tokio fliegen wird. Die Badminton-Wettkämpfe werden dann vom 01. bis 05. September stattfinden.

Das deutsche Aufgebot im Überblick:

  • Valeska Knoblauch, SC Union Lüdinghausen (Einzel, Doppel)
  • Young-Chin Mi. VfL Grasdorf (Einzel, Doppel)
  • Jan-Niklas Pott, VfL Grasdorf (Einzel, Mixed)
  • Elke Rongen, BG Aachen (Einzel, Doppel)
  • Katrin Seibert, 1.BC Dortmund (Einzel, Mixed)
  • Thomas Wandschneider, VfL Grasdorf (Einzel, Doppel)
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International
news-2360Sun, 18 Jul 2021 11:51:07 +0000"Ein Kindheitstraum wird wahr"https://www.badminton.de/news/badminton/ein-kindheitstraum-wird-wahr/Gegenüber dem Badminton-Weltverband (BWF) teilen die aktuellen Weltranglisten-15. Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich ihre Gefühle über die erreichte Olympia-Qualifikation.In einem knapp fünf-minütigen Feature ("Road to Tokyo") lassen Deutschlands Weltklasse-Mixedspieler Isabel Herttrich (29) und Mark Lamsfuß (27) die ungewöhnliche Olympia-Qualifikation Revue passieren und geben eine sportliche Einschätzung für die in fünf Tagen beginnenden Olympischen Spiele ab.

"Gegen die Top-8-Paarungen haben wir nichts zu verlieren. Wir gehen da locker rein. Das kann ein Vorteil für uns sein. Wir sind bereit", erklärt Isabel Herttrich. Und so eine starke Paarung wartet bereits in Runde eins auf das DBV-Mixed. Lamsfuß und Herttrich starten im ersten Gruppenspiel gegen die Chinesen Wang Yi Lyu/Huang Dong Ping, Nummer drei der Weltrangliste. Weitere Gruppengegner sind Chan Peng Soon/Goh Liu Ying aus Malaysia und Tang Chun Man/Tse Ying Suet (Hongkong). Sämtliche Gruppengegner sind im BWF-Ranking vor den beiden DBV-Athleten platziert.

Die Badminton-Wettbewerbe bei den Olympischen Spiele 2020 in Tokio beginnen am 24. Juli im Musashino Forest Plaza.

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International
news-2359Sat, 17 Jul 2021 09:29:04 +0000BEC Summer School: "Anstrengend, sonnig und lehrreich"https://www.badminton.de/news/badminton/bec-summer-school-anstrengend-sonnig-und-lehrreich/Vor knapp einer Woche endete unsere Reise nach Slowenien wieder in Deutschland am Berliner Flughafen. Für zwei Berliner Spieler*innen und mich war hier Endstation, drei niedersächsische zusammen mit Jan-Henrik Gleis sowie zwei schleswig-holsteinische Spieler*innen die Reise noch weiter. Eine Woche Slowenien – eine Woche „nur“ Badminton - großartig, anstrengend, sonnig, herausfordernd und (wieder mal) sehr lehrreich.Nach drei Jahren durfte ich wieder einmal bei der BEC Summer School dabei sein, dieses Mal in einer anderen Rolle. Nachdem ich bei meinem ersten Besuch an der Fortbildung zum Coach Level 1 teilnahm, betrachtete ich dieses Mal die BEC Summer School aus der Perspektive eines Staff Coaches. 48 Spieler*innen aus ganz Europa waren anwesend. Die Vorbereitungen erschienen etwas holprig, waren aber den Corona-Maßnahmen geschuldet und lösten sich vor Ort in Luft auf. Erste positive Randnotiz: alle Teilnehmer*innen absolvierten ihren ersten und zweiten COVID-Test mit einem negativen Ergebnis.

Angekommen und rauf auf's Feld hieß es für Trainer*innen und Spieler*innen. Nach einem kurzen „Kennenlernen“ auf dem Feld, wussten wir, mit welchen unterschiedlichen, heterogenen Leveln wir es zu tun hatten. Das Niveau unterscheidet sich in U15 durchaus deutlich; ist auch klar wenn sich mehr als 15 Nationen an einem Ort treffen. Damit lässt sich aber vergleichsweise gut umgehen, Gruppen werden gefunden, die zu einander passen und welche gute Lernfortschritte für alle Teilnehmer*innen ermöglichen. Die größte Herausforderung für Staff Coaches und Spieler*innen gleichermaßen war sicherlich die Sprachbarriere. Nicht jeder konnte flüssig Englisch sprechen oder gar verstehen. Fallen damit komplexe Übungen weg? Nein - kurze sinnvoll vorbereitende Übungen und eindeutige Demonstrationen helfen. Das Coaching musste auf ein verständliches Minimum und die wichtigsten Inhalte kondensiert werden. Es war sehr gut zu sehen, was bei den Spieler*innen übrig blieb, wenn man nach Hinweisen wieder zurück an den Rand des Feldes trat. Genug Raum und Gelegenheit also, um auch an sich selbst als Trainer*in zu arbeiten. Abendliche Diskussionen mit Gleichgesinnten, ob ehemalige Weltklassespieler oder nicht, rundeten diese Woche zusätzlich ab. Nicht nur der intensive Austausch zu Techniken, sondern auch Ansichten, verschiedenen Ausbildungssystemen und Erfahrungen macht den großen Reiz der BEC Summer School aus.

Auch für die Spieler*innen war diese intensive Woche eine gute Gelegenheit, um alle Fähigkeiten, die es für den Badmintonsport braucht, weiter zu entwickeln. Auf dem Feld gab es genug Gelegenheit, unterschiedliche Trainingsphilosophien kennen zu lernen. Hartes Arbeiten mit Strafen für jeden Fehler, Komplexübungen mit viel Entscheidungsfreiraum und ein Einzelturnier zum Abschluss, forderten die Badmintonfähigkeiten heraus. Darüber hinaus war viel Eigenorganisation gefragt. Zunächst enttäuschend: ein fehlendes ausgedrucktes oder online zugängliches Programm entpuppte sich als Herausforderung für Aufmerksamkeit zum richtigen Zeitpunkt oder eben für das Nutzen neuer Freundschaften und Bekanntschaften, um immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Jede*r der Teilnehmer*innen ging sicher mit einem neuen Netzwerk von Freund*innen nach Hause, die sie so nicht, zumindest nicht in der Intensität, kennenlernen würden. Das ist ein wesentlicher Teil des Badmintonlebens für den sich die harte Arbeit lohnt.

Die deutschen Teilnehmer waren:

  • Yuri Cho, SV Berliner Brauereien
  • Eva Stommel, SV Berliner Brauereien
  • Felix Schütt, SV Harkenbleck
  • Constanze Winnefeld, SV Harkenbleck
  • Leonie Sauer, SV Harkenbleck
  • Lukas Dukhardt, Blau-Weiß Wittorf
  • Alina Rose, Polizei SV Eutin

Trainer*innen:

  • Coach Level 2: Jan-Henrik Gleis
  • Staff Coaches: Peter Zoldos, Carla Strauß
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International
news-2358Fri, 16 Jul 2021 08:29:36 +0000Herzlichen Dank für Eure Beteiligung!https://www.badminton.de/news/badminton/herzlichen-dank-fuer-eure-beteiligung/Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) bedankt sich herzlich bei allen Badmintonfans, die Ende Juni/Anfang Juli an der Umfrage unter dem Motto „Bringt Badminton-Deutschland mit uns in Schwung!“ teilgenommen haben.Eure Anregungen zur zukünftigen Ausrichtung von „Badminton Deutschland“, die von Euch geäußerten Wünsche und Eure Beschreibungen, was die Sportart Badminton für Euch besonders macht, helfen allen Verantwortlichen bei der Festlegung der Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit des DBV sehr weiter.
 
Die umfangreichen Ergebnisse werden aktuell noch im Detail ausgewertet – ein Ergebnis steht allerdings schon fest: Unter allen Teilnehmenden an der Umfrage wurde ein stylischer Rucksack der Firma YONEX verlost. Die Gewinnerin wurde bereits schriftlich informiert.
 
Das Team des DBV wünscht Euch weiterhin viel Freude am Badminton!

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National
news-2357Wed, 14 Jul 2021 16:11:22 +0000HYLO Badminton Open werden Super 500-Turnier https://www.badminton.de/news/badminton/hylo-badminton-open-wird-super-500-turnier/Aus den SaarLorLux Open werden die HYLO Badminton Open. Das frisch formierte Turnier wird ein Super 500-Turnier der BWF und steigt in neue Sphären auf.Das internationale Badminton Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle meldet sich in diesem Jahr mit großen Neuigkeiten zurück. Nicht nur ein neuer Name samt Logo ziert die Plakate des Traditionsturniers. Die Organisatoren der vom 2. bis 7. November angesetzten HYLO Badminton Open verkündeten bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 14. Juli, auch den Aufstieg in die Eliteklasse der BWF World Tour. So findet das Turnier mit dem neuen Namenssponsor HYLO, eine Marke der URSAPHARM Arzneimittel GmbH, in diesem Jahr erstmals als BWF Tour Super 500 Turnier statt und wird neben zahlreichen Fans auch die absolute Crème de la Crème der Badmintonstars ins Saarland locken.

„Wir sind sehr stolz, das bisher größte und wichtigste Badmintonturnier Deutschlands hier in Saarbrücken auszurichten. Mit einem Preisgeld von 320.000 US-Dollar wurde die Summe im Vergleich zum letzten Jahr mehr als verdreifacht“, verrät Turnierdirektor Frank Liedke. Turniere dieser Kategorie lassen sich auch die großen Namen der Badmintonszene nicht entgehen. „Wir werden in diesem Jahr die ganze Riege der Top-Stars im Saarland empfangen“, freut sich Martin Kranitz, Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes.

Mit einem Preisgeld von 320.000 US-Dollar wurde die Summe im Vergleich zum letzten Jahr mehr als verdreifacht

Frank Liedke

Die Aufstockung soll vorerst nur für 2021 gelten. „Da dieses Jahr viele hochkarätige Turniere abgesagt wurden, kam der Weltverband auf uns zu und bat uns um eine Aufstockung für dieses Jahr. Wir freuen uns sehr über dieses Vertrauen und sind sicher, dass wir dieser Aufgabe mit unserem erfahrenen Team gewachsen sind“, erklärt Liedke und bedankte sich schon im Vorfeld bei allen Unterstützern und Sponsoren: „Ohne sie wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen. Dabei sind besonders unser neuer Namenssponsor URSAPHARM und das Land Saarland zu nennen.“

Aus dem Saarland in die Welt

Der Pharmahersteller URSAPHARM, einer der führenden Anbieter für ophthalmologische Medizinprodukte und Arzneimittel in Europa, hat seine Marke HYLO als Namensgeber für das Traditionsturnier ausgewählt und will sich durch die internationale Aufmerksamkeit der HYLO Badminton Open besonders im asiatischen Markt breiter aufstellen. „Nach mehreren sehr spannenden und erfolgreichen Jahren ist die Verlängerung und die Intensivierung unserer Kooperation mit dem internationalen Badminton Turnier in Saarbrücken die logische Konsequenz. Mit den HYLO Badminton Open haben wir die Möglichkeit, unsere Präventionskampagne gegen die Volkskrankheit ‚Trockene Augen‘ nachhaltig voranzutreiben und diese zukünftig auch verstärkt auf internationale Märkte auszuweiten“, erklärt Boris Röder, Leiter der Unternehmenskommunikation der URSAPHARM Arzneimittel GmbH.

Ein weiteres Highlight

Auch für die deutschen Athletinnen und Athleten ist die neue Turnierkategorie ein Grund zur Freude. Nationalspielerin Isabel Herttrich, für die das Heimturnier im Saarland nach den anstehenden Olympischen Spielen in Tokio ein weiterer Höhepunkt des Jahres sein wird, freut sich auf das Kräftemessen mit der internationalen Elite in der Saarlandhalle: „Das ist schon nochmal etwas anderes, so ein Top-Turnier vor der eigenen Haustür zu haben. Jetzt liegt der Fokus natürlich erstmal voll auf Olympia, aber ich freue mich schon sehr auf das Heimturnier.“

Corona als einziges Fragezeichen

Wie schon im Vorjahr hofft Turnierdirektor Frank Liedke auf eine positive Entwicklung der Corona Pandemie: „Aktuell sieht es gut aus und wir hoffen, dass die Situation auch bis in den Herbst stabil bleibt, damit wir das Turnier sicher und mit Zuschauern über die Bühne bringen können.“ Im vergangenen Jahr ging die Veranstaltung trotz vieler Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen reibungslos über die Bühne.

Weitere Informationen zu den HYLO Badminton Open finden Sie auf der Website www.saarlorlux-open.de.

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International
news-2356Wed, 14 Jul 2021 10:27:42 +0000Karin Schnaase: "Unbeschreibliche Momente"https://www.badminton.de/news/badminton/karin-schnaase/In unserer Reihe "Countdown to Tokio" blicken wir auf die Olympischen Spiele in Rio 2016 zurück. Karin Schnaase vertrat in Brasilien die deutschen Farben im Dameneinzel. Wir sprachen mit der ehemaligen Nationalspielerin über die harte Qualifikation, die schönsten Momente und sie verrät, welcher deutsche Sportstar ihr Zimmernachbar war.badminton.de: Karin, kannst Du dich an die Qualifikation für Rio 2016 erinnern? 

Karin Schnaase: Oh ja, sogar sehr, sehr gut. Ich habe noch nie so viele Turniere in den verschiedensten Ländern innerhalb einer Saison gespielt. Es gab viele 'Ups und Downs'.

badminton.de: Was ist davon noch hängengeblieben?

Schnaase: Zu Beginn war alles Neuland für mich, weil es meine erste Qualifikation für Olympische Spiele war. Doch durch die vielen erfahrenen Spieler aus dem deutschen Team konnte man viel lernen. Wir haben uns auf den Turnieren immer gegenseitig sehr gut unterstützt. Das war wirklich schön. Man hatte ein tolles Team und jeder hat den anderen unterstützt, um das große Ziel, die Qualifikation für die Olympischen Spiele, zu erreichen. Und am Ende haben es ja auch alle geschafft.

Meine Situation war sehr speziell, da ich mit Olga Konon eine Mitstreiterin um den Platz im Dameneinzel hatte. Olga war damals aber nicht mehr in der Nationalmannschaft. Rückblickend war die Konkurrenz gut, da ich so immer an meine Grenzen gehen musste und es war schnell klar, einer von uns beiden ist dabei, da wir die offizielle Norm des Weltverbandes erreichen würden. Auch wenn ich immer vorne war, saß sie mir im Nacken (lacht).

Es gab Anfang des Jahres 2016 eine spannende Situation bei den Swedish International, wo wir beide im Final standen. Da hatte ich zum ersten Mal die Chance, im direkten Duell zu gewinnen. Es war ein sehr, sehr spannendes Spiel, das ich im dritten Satz gewinnen konnte. Für mich war es einer der wichtigsten Siege in der Qualifikation.

Bei der EM in La Roche-sur-Yon, dem letzten Turnier der Olympia-Qualifikation, war Karin Schnaase direkt an einem denkwürdigen Spiel beteiligt. Als im Zweitrundenmatch Karin Schnaase ein Schuh kaputt ging, lieh ihre Gegnerin Laura Sarosi (Ungarn) ihr spontan ein Ersatzpaar. Ohne die Geste hätte sie das Spiel durch Aufgabe von Schnaase gewonnen und wäre sicher in Rio dabei gewesen. Das Match und die Aktion von Laura Sarosi bewegte weltweit die Badminton-Anhänger und liess auch den deutschen Schauspieler Hannes Jaenicke schwärmen (Buch: "Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche: Warum wir dringend Helden brauchen"; 2017).

badminton.de: Was war der schönste Moment während der Spiele in Rio?

Schnaase: Das Feuerwerk bei der Eröffnungsfeier. Wenn ich mir das Video heute noch anschaue, kommen ganz viele Emotionen hoch. Einfach unglaublich dieses Gefühl, dabei gewesen zu sein und es geschafft zu haben. Ein Traum, der wahr wurde und wirklich unbeschreiblich ist.

Diese Momente waren wirklich unbeschreiblich und werden ein Leben lang in schönster Erinnerung bleiben. Es ging nur alles viel zu schnell vorbei.

Die damals 31-jährige Schnaase besiegte in ihrer Gruppe zunächst Chloe Magee aus Irland (21-14, 21-19). Im entscheidenden Match um das Achtelfinalticket unterlag die Deutsche der damaligen Weltranglisten-Zweiten Wang Yihan aus China mit 11-21, 16-21.

badminton.de: Hattest Du in Rio Zeit, Dir auch die anderen Sportarten anzusehen? 

Schnaase: Ich habe mir nach dem Badminton-Wettkampf viel mit Birgit Overzier angeschaut, da wir uns auch ein Zimmer zusammen geteilt haben. Wir waren beim Schwimmen, Hockey, Turnen und der Leichtathletik.

badminton.de: Gab es Begegnungen mit Athlet*innen aus anderen Sportarten?

Schnaase: Wir haben wirklich viele tolle Sportler und Sportlerinnen aus den verschiedensten Sportarten, aber auch Nationen treffen dürfen. Das war eine tolle Erfahrung. Das Team-Gefühl unter allen deutschen Athleten war enorm. Es war ein richtiges großes deutsches Olympia-Team. 

Der Sportler, der am meisten Eindruck bei mir hinterlassen hat, ist der Golfer Martin Kaymer. Er war unser Zimmernachbar. Ein unglaublich bodenständiger und netter Sportler, mit dem wir wirklich super Gespräche geführt haben.

badminton.de: Wirst Du Olympia 2020 in Tokio verfolgen?

Schnaase: Auf jeden Fall. Gerade nachdem man selber dabei war, hat man noch mal einen anderen Blick darauf.

badminton.de: Wem drückst Du besonders die Daumen?

Schnaase: Ich bin sehr gespannt, was unsere deutschen Badminton-Stars erreichen und drücke jedem einzelnen Spieler ganz fest die Daumen. Ganz besonders freue ich mich, die Spiele meiner Vereinskameradin Yvonne Li zu verfolgen.  Es gibt viele Sportler, die man in Rio kennengelernt hat und die jetzt auch wieder dabei sind. Denen drückt man natürlich auch ganz besonders die Daumen.

badminton.de. Wie geht es Dir heute, was machst Du momentan?

Schnaase: Ich bin ganz stolze Ehefrau und Mama meiner beiden Töchter Line und Lea. Wir verbringen als Familie viel Zeit zusammen, was ich sehr genieße. Speziell nach der Leistungssportkarriere. Wieder die Zeit für die Familie und Freunde zu haben, ist für mich momentan sehr besonders.

Vielen Dank für das Gespräch!

Karin Schnaase | Erfolge im Überblick:

  • Peru International 2016
  • Swedish International 2016
  • Turkey International 2015
  • Polish Open 2015
  • Hungarian International 2010
  • Finalistin Dutch Open 2015
  • Bronzemedaille im Dameneinzel EM 2014
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National
news-2321Sun, 11 Jul 2021 20:41:00 +0000Ausbildung zum DBV-Talentscout in Bayernhttps://www.badminton.de/news/badminton/ausbildung-zum-dbv-talentscout-in-bayern/Im Rahmen des Projekts „NEXTGeneration“ wird in Zusammenarbeit mit Ausrüsterfirma Talbot Torro eine Ausbildung zum DBV-Talentscout im September dieses Jahres ausgeschrieben, die in Form von einem Präsenzwochenende und zwei virtuellen Präsenzeinheiten stattfindet.Ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss wird auch als Lizenzverlängerung einer C- und B-Trainerlizenz anerkannt. Aktuell sind weitere Ausbildungen in vielen Landesverbänden in Planung und werden folgen.

Zulassungsvoraussetzungen:

Motivation und Begeisterung im eigenen Verein ein Talentprojekt einzurichten. Eine Trainerlizenz ist wünschenswert aber nicht erforderlich. Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren. Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 begrenzt.

Referenten: 

  • Rainer Diehl (Ausbildungsleitung, ehemaliger Bundesjugendtrainer)
  • Lukas Gunzelmann (Organisationsleitung)

Kosten:  350,- €

Teilnehmende aus BBV-Mitgliedvereinen erhalten einen Nachlass in Höhe von 100,- € und zahlen nur 250,- €. Sollte innerhalb von 2 Jahren nach erfolgreicher Ausbildung das Gütesiegel „DBV Talentnest“ erreicht werden, gibt es für Vereine, die Mitglied im BBV sind, auf Antrag eine Prämie bestehend aus 15 Ballrollen.

Anmeldung:

  • Die Anmeldung erfolgt online
  • Teilnehmende von Nicht-Mitgliedsvereinen des BBV melden sich bitte mit Angabe von Name, Geburtsdatum und Verein per E-Mail unter gs.schmidt@badminton-bbv.de an.
  • Meldeschluss: 01.08.2021 

Genauere Informationen findet ihr in der Ausschreibung.

Die Ausbildung zum DBV-Talentscout zielt darauf ab, die Teilnehmer/-innen darauf vorzubereiten, systematisch in der Kinder- und Jugendarbeit ihres Badmintonvereins zu agieren, insbesondere in Kooperation mit Grundschulen Mitglieder für den Verein zu gewinnen und diese für die Sportart Badminton zu begeistern, um sie im zweiten Schritt durch die Entwicklung förderlicher Strukturen im Verein und Vereinstraining auf Wettkämpfe im Badminton vorzubereiten. 

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National
news-2355Sun, 11 Jul 2021 13:59:52 +0000„Medientag“ in Mülheim an der Ruhrhttps://www.badminton.de/news/badminton/medientag-in-muelheim-an-der-ruhr/Zwei Tage, nachdem die deutschen Olympiateilnehmer*innen im Herrendoppel und im Mixed sowie Diemo Ruhnow (leitender Bundestrainer Doppel/Mixed im DBV) und Martin Kranitz (DBV-Sportdirektor) am Bundesstützpunkt Doppel/Mixed in Saarbrücken in besonderer Weise Medienvertreter*innen für Interviews und Fotos zur Verfügung standen, führte der Deutsche Badminton-Verband auch am Bundesstützpunkt in Mülheim an der Ruhr einen „Medientag“ im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele in Japan durch.Neben dem Herreneinzel-Spezialisten Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil) und der zweimaligen Deutschen Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), waren im Deutschen Badminton-Zentrum (DBZ) zudem Xu Yan Wang (Bundestrainer Einzel im DBV), der Kai Schäfer und Yvonne Li ab dem 24. Juli 2021 in der Musashino Forest Sport Plaza coachen wird, und Detlef Poste (Chef-Bundestrainer im DBV) gefragte Gesprächspartner.

Medienartikel zum Thema:
Westfälische Nachrichten: "Dicker Fuß, dicker Hals – Li gibt nach Trainingsmalheur Entwarnung"

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National
news-2354Sun, 11 Jul 2021 12:27:20 +0000Olympiavorbereitung in Saarbrückenhttps://www.badminton.de/news/badminton/olympiavorbereitung-in-saarbruecken/Ein letzter Feinschliff vor Tokio: Neben einigen Sparringspartnern unterstützten die Spieler*innen am BSP Saarbrücken auch der internationale Schiedsrichter Christof Osebold sowie die Fachgruppe Badminton des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT), Dr. David Fischer-Eisentraut und Tanita Königsheim vor Ort.Christof Osebold konnte dadurch die Gelegenheit auch für die eigene unmittelbare Vorbereitung auf die Olympischen Spiele nutzen, da er als Schiedsrichter in Tokio im Einsatz sein wird. Sein Abflug ist am 20.07.2021. Das IAT nutzte neben der Trainingsbegleitung die Zeit vor Ort, um mit der Auslosung am Donnerstag 08.07.2021 ebenfalls in die unmittelbare Analysevorbereitung für Tokio gehen zu können und im direkten Austausch mit dem Trainerteam zu sein.

Es macht schon einen großen Unterschied, ob es einfache Trainingsmatches sind oder 'Love all, Play' und die Spielstände zu hören sind. Die Anspannung ist eine andere

Diemo Ruhnow

DBV-Olympiatrainer Diemo Ruhnow: „Die Matcheinheiten mit Christof Osebold als Schiedsrichter, der als Umpire zusammen mit Carsten Koch (Head Referee in Tokio) für die Olympischen Spiele nominiert worden ist, waren super. Wir hatten in der Trainingswoche verschiedene psychologische Trainingsformen auf dem Programm (u.a. Prognosetraining, Training mit Wind) und es macht schon einen großen Unterschied, ob es einfache Trainingsmatches sind oder 'Love all, Play' und die Spielstände zu hören sind. Die Anspannung ist eine andere, die Matches bekommen noch mal eine andere Relevanz. Wir waren sehr dankbar, dass Christof den Weg nach Saarbrücken auf sich genommen hat und uns in der Vorbereitung unterstützt hat.“  

"Wir sagen vielen Dank und freuen uns auf die Fortsetzung", ergänzt Hannes Käsbauer, Bundestützpunktleiter Saarbrücken.

Die fünf Olympia-Athleten und Athletinnen des DBV fliegen am kommenden Freitag, 18:10 Uhr von Frankfurt nach Tokio.

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