badminton.de Newshttps://www.badminton.de/de-DEbadminton.deThu, 13 May 2021 13:01:54 +0000Thu, 13 May 2021 13:01:54 +0000TYPO3 EXT:newsnews-2302Wed, 12 May 2021 11:12:10 +0000Singapore Open gestrichen - Mixed ist durchhttps://www.badminton.de/news/badminton/singapore-open-gestrichen-mixed-ist-durch/Nach den CELCOM AXIATA Malaysia Open 2021 streicht der Badminton-Weltverband (BWF) aufgrund der Corona-Pandemie nun auch die Singapore Open, geplant für 01. bis 06. Juni 2021. Das Super 500-Turnier der HSBC BWF World Tour hätte als letzte Veranstaltung, Weltranglistenpunkte für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen vergeben.Die Singapore Open 2021 entfallen komplett und werden nicht nachgeholt. Das teilt die BWF mit.

Das deutsche Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich belegt aktuell Rang 12 im "Race to Tokyo"-Ranking und erfüllt damit die internationalen Richtlinien für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Japan.

"Mark und Isabel haben die Qualifikation mehr als verdient. Ihre Leistungen bei der Individual-EM in der vergangenen Woche  waren auf einem hohen Niveau. Ich bin offen gesagt erleichtert, dass diese außergewöhnliche Qualifikation nun zu einem Ende kommt. Die vergangenen Wochen waren nicht einfach. Unsere Athlet*innen und das gesamte Team haben die Zeit aber sehr gut gemeistert", spricht DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.

Mit der Absage des Turniers in Singapur stehen die deutschen Teilnehmer*innen für die Olympischen Spiele in Tokio nach internationalen Kriterien fest: Kai Schäfer (Dortelweil) im Herreneinzel, im Dameneinzel Yvonne Li (Lüdinghausen), im Herrendoppel Mark Lamsfuß und Marvin Seidel (Wipperfeld/Bischmisheim) sowie im Mixed Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich (Wipperfeld/Bischmisheim).

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International
news-2301Wed, 12 May 2021 09:32:50 +0000Badminton-Sportler*innen starten Nachhaltigkeitsprojekt in der DR Kongohttps://www.badminton.de/news/badminton/badminton-sportlerinnen-starten-nachhaltigkeitsprojekt-in-der-dr-kongo/In der 50.000 Einwohner zählenden Stadt Bankana, welche ca. 2,5 Stunden östlich der Hauptstadt Kinshasa liegt, will die Nationalspielerin Miranda Wilson ein besonderes Projekt umsetzen. Das Projekt soll durch die Kombination von Klimaschutz, Bildung, Sport und Sozialem eine nachhaltige Wirkung entfalten. „Wir haben uns in einem Dialog mit Kai Zimmermann von der Zenaga Foundation dazu entschlossen, das Projekt auf Bankana zu fokussieren, um dort durch verschiedene Maßnahmen langfristig einen positiven Effekt für den Klimaschutz und die Menschen vor Ort zu erreichen."

„Gleichzeitig wollen wir damit der Verantwortung unseres Sports gerecht werden und zeigen, dass unser Sport auch außerhalb des Spielfeldes etwas bewegen kann. Daher haben wir viele Nationalspieler*innen mit an Bord, die mit uns ein Zeichen setzen wollen und als Vorbild voran gehen“, äußert sich die Initiatorin Miranda Wilson zu Ihrer Motivation.

Zum Start des langfristig angelegten Projekts haben sich große Teile der Deutschen Badminton-Nationalmannschaft zusammengeschlossen und durch Kompensation der Emissionen ihrer Turnierreisen ein Startbudget gesammelt, womit vor Ort die ersten Fruchtbäume gepflanzt und ein „Solar Bildungsrucksack“ beschafft werden können. In Zukunft richtet sich das Projekt an alle Spieler, Trainer, Vereine und Unterstützer in ganz Badminton-Deutschland.

Weitere Spenden sollen für die Umsetzung zusätzlicher Pflanzungen von Fruchtbäumen, die Anschaffung von Solartechnik für Schulen, Krankenstationen, die Verbesserung der Bildung und des Sports und in soziale Bereiche verwendet werden. „Es ist uns wichtig, dass wir trotz des Schwerpunktes auf den Klimaschutz die Menschen vor Ort mitnehmen und Sie von der Umsetzung der Maßnahmen durch eine nachhaltige Entwicklung profitieren. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, einen umfassenden Ansatz zu entwickeln und wir das Projekt ohne Enddatum voranbringen können.“ Kai Schäfer, der Mitinitiator des Projekts, wird Miranda Wilson dabei helfen, weitere Unterstützer zu gewinnen.

Beide Sportler freuen sich über die Unterstützung von Sports For Future. Der 1. Vorsitzende Herr Stefan Wagner freut sich über das große Engagement der beiden Sportler: „Wir werden das Projekt durch die Verdopplung der eingehenden Spenden sowie durch eine entsprechende Kommunikation in unseren Medien unterstützen.“

Spendenkonto:
Volksbank Lohne-Mühlen eG, Sports For Future,
IBAN DE94 280 625 60 000 711 2900
Verwendungszeck: „BadmintONEarth“ 
(Bitte mit Angabe Ihres Namens und Ihrer Anschrift für Spendenbescheinigungen bei Spenden über 300 €)

Die Zenaga Foundation bringt Ihre Erfahrung und Ihr Wissen in das Projekt ein und wird die Umsetzung steuern. „Wir sorgen dafür, dass die Mittel nach den Vorschriften des deutschen Gemeinnützigkeitsrechts eingesetzt werden, koordinieren die Maßnahmen vor Ort und berichten auf unseren Online Medien über den Projektfortschritt. Außerdem stimmen wir uns mit unserem Projektpartner vor Ort „Academy of Sciences & Engineering for Africa Development (ASEAD)“ ab und leiten die inhaltliche Umsetzung. Wir sind Ansprechpartner für Firmen, welche das Projekt auch durch ein Sponsoring unterstützen können (Kontakt: helfen@zenaga.de). Ich freue mich über die sehr gute Abstimmung und das herausragende Engagement von Miranda Wilson und Kai Schäfer“.

Weitere Informationen zu den beiden Akteuren finden Sie auf den Internetseiten:
https://sportsforfuture.de 
https://zenaga.de 

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National
news-2300Tue, 11 May 2021 08:47:29 +0000Spanish Para Badminton International 2021https://www.badminton.de/news/badminton/spanish-para-badminton-international-2021/Das deutsche Para-Badminton-Team um Chef-Bundestrainer Para-Badminton Christopher Skrzeba ist zu den Spanish Para Badminton International 2021 nach Cartagena in der Provinz Murcia angereist. Hier wird vom 11. bis 16. Mai das letzte Qualifikationsturnier für die Paralympics in Tokio ausgerichtet, welches eigentlich bereits im März 2020 an gleicher Stelle hätte stattfinden sollen.Nach der Anreise mit dem Flieger zum Flughafen Alicante ging es direkt nach der Landung zum PCR Corona-Test in das Krankenhaus von Cartagena. Bis zum Eintreffen des Testergebnisses musste jedes Teammitglied sich in seinem Hotelzimmer in Quarantäne begeben. Darüber hinaus sieht das strenge Hygienekonzept der BWF vor, dass sich alle Teilnehmer nur zu ihren sportlichen Aktivitäten in der Turnierhalle aufhalten dürfen und ansonsten in ihrem jeweiligen Hotel bleiben müssen. So bietet trotz herrlichen Sonnescheins lediglich der Parkplatz vor dem Hotel die einzige Gelegenheit einmal frische Luft zu schnappen. Und dies natürlich mit Mund-Nasen-Schutz, der in ganz Spanien obligatorisch ist.

Sportlich geht es für das Rollstuhl-Damendoppel Elke Rongen (BSG Aachen)/Valeska Knoblauch (SCU Lüdinghausen) und das Fußgänger-Mixed Jan-Niklas Pott (VfL Grasdorf)/Katrin Seibert (1.BC Dortmund) darum, die letzten Punkte für die Paralympics-Qualifikation zu sammeln. Das Rollstuhl-Herrendoppel Young-Chin Mi/Thomas Wandschneider (beide VfL Grasdorf) kann aufgrund gesundheitlicher Probleme Mis nicht in Spanien antreten, ist aber bereits sicher für Tokio qualifiziert.

Ihr Debüt auf internationaler Ebene wird Annika Schröder (SC Münster 08) in Spanien geben. Außerdem gehören folgende Sportler zum deutschen Aufgebot: Nils Böning (1.BC Saarbrücken-Bischmisheim), Marcel Adam (VfL Grasdorf), Tim Haller (Buxtehuder SV) und Rick Hellmann (RSC Berlin).

Nach dem Trainingstag am Montag startet das Turnier am heutigen Dienstag mit den Vorrunden-Spielen. Die Spiele können auf dem YouTube-Kanal von Badminton Spain gesehen werden.

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International
news-2299Mon, 10 May 2021 12:25:58 +0000EM-Rückblick der Bundestrainerhttps://www.badminton.de/news/badminton/em-rueckblick-der-bundestrainer/Die Bundestrainer Diemo Ruhnow und Jeppe Ludvigsen blicken für badminton.de auf eine Individual-Europameisterschaft zurück, die unter ganz besonderen Umständen in Kiew stattfand. Leitender Bundestrainer Doppel/Mixed Diemo Ruhnow:

Ein EM-Resümee aus der Sicht der Diziplinen Doppel und Mixed fällt mir immer noch schwer. Auf der einen Seite haben unsere Athleten Bestleistungen abrufen können, nicht nur die, die in den Medaillenrängen gelandet sind, sondern auch unsere Paare dahinter. Wir haben zwei Medaillen geholt, was ein sehr gutes Ergebnis ist. Und wir hatten zwei Spielerinnen mit guter Leistung auf dem Platz, die nach Verletzungen von unserem Betreuerteam auf den Punkt fit gemacht worden sind. Auch der Olympiaqualifikation sind wir im Mixed einen Schritt näher gekommen, im Herrendoppel ist sie mittlerweile gesichert. 

Dennoch: die Nachricht am Sonntagmorgen über den positiven Test von Mark Lamsfuß, die Tatsache, dass Mark bis gestern immer noch in Kiew in Quarantäne war, die Unsicherheit um die Gesundheit unseres Team, das ausgefallene Finale. Das alles hängt immer noch nach und legt sich wie ein Schleier über das Positive des Turniers. Das hat uns allen dann am Morgen den Teppich unter den Füßen weggezogen. Wir wurden mit vielen Fragezeichen und Unsicherheiten, was die Kontaktnachverfolgung, Nachtests, Zwangsquarantäne, die anfangs mit 13 Tagen Minimum in der Ukraine angegeben war und natürlich in erster Linie unser aller Gesundheit betraf, konfrontiert.

Dass sich letztendlich kein weiterer Athlet aus unserem Team angesteckt hat, weder Doppelpartner*in noch Betreuer*innen, zeigt zum einen, dass die allgemeinen und unsere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen vor Ort und vor der EM gut gegriffen haben, dass aber - insbesondere im dicht besetzten Flieger - nicht alles lückenlos abzusichern ist, trotzt bester Masken, Hygiene, usw. Diese Unsicherheit schwingt momentan - wie im gesamten Leben - einfach mit. An dieser Stelle auch schon mal ein Lob an unseren Stützpunktleiter Hannes Käsbauer, dessen Arbeitsumfang sich durch Corona, die gesamte Teststrategie insbesondere vor und nach Turnieren, die Umsetzung der Hygienemaßnahmen und den Behördenkontakt mehr als verdoppelt hat und der hier einen super Job macht.
 
Wir hatten für die direkte EM-Vorbereitung vier Wochen angesetzt und mit einem leicht veränderten Trainerteam in Saarbrücken war dies mit vielen Umstellungen zu meistern. Jeppe (Ludvigsen, Anm. d. Red.), der seit sechs Monaten vor allen Dingen für die Herrendoppel zuständig ist und eine hervorragende Arbeit macht, hatte die „Road to Kiew“ ausgegeben mit individuellen Bustickets, Zielstellungen und Aufgaben für jeder*n Athlet*in und der Prozess mit dem Ziel 'Medaillen' war gestartet. Das gesamte Team, unsere Athletiktrainer Marcel Wilbert und Oli Mülbredt, Sportpsychologe Moritz Anderten, medizinisches Personal mit Karen aus der Fünten im Zentrum hat - wie immer -  sehr gut gearbeitet, die Spieler*innen haben unglaublich hart und fokussiert gearbeitet, so dass wir überzeugt waren, dass die Individual-Europameisterschaft eine gute wird. 

Und die Leistungen waren auch entsprechend. Vorne weg Mark & Marvin, die ein paar Stresssituationen gegen die schottischen Grimley-Brüder (6:12-Rückstand im zweiten Satz) und im Viertelfinale gegen die Briten Lane/Vendy (13:16 im dritten Satz) meisterten, um dann im Halbfinale die Nr.1-gesetzten Dänen, gegen die wir eine 1:7-Bilanz hatten, mit einer grandiosen Leistung 'wegfegten'. Es wäre dann im Finale auch sehr viel möglich gewesen.

Dann Mark & Isabel, die im Viertelfinale gegen die in der Olympiarangliste vor ihnen platzieren Nr.15 der Welt mit 21:8, 21:12 das wohl schwerste Viertelfinale meisterten. Auch Jones und Peter lieferten ein absolutes Topspiel und Bestleistung gegen die Nr.11 der Welt, konnten aber in einem großen Kampf vier Matchbälle - genau wie Bell und Mark im Halbfinale im Mixed - nicht nutzen. Sonst wären es noch mehr Medaillen und andere Farben gewesen. Aber auch Jones im Mixed mit Kila (Kilasu Ostermeyer, Anm. d. Red.) zeigte Potential, schafften es leider nicht im dritten Satz eine 11:8- und 16:13-Führung zu nutzen, um ihr Medaillenspiel zu erreichen. Bei den beiden Damendoppel-Paarungen waren wir sehr glücklich zum einen, Linda (mit Isabel) und Stine (mit Annabella) nach einer Reha-/Aufbauphase nach Überlastung aus der Olympiaqualifikation bzw. einer Trainingsverletzung dabei zu haben und zum anderen in den jeweiligen ersten Spielen sehr gute Leistungen zu sehen. Gegen die jeweils höher gesetzten Gegnerinnen war dann logischerweise noch etwas der Trainingsrückstand anzusehen und leider kein Sieg drin.

Alles in allem waren es extrem gute Leistungen auf dem Platz, zwei Medaillen gewonnen bei der wichtigsten EM in diesem Fünf-Jahres-Olympiazyklus. Wenn ich jetzt auf die letzten zwei Monate vor Tokio 2021 schaue, stimmt mich das sehr positiv und wir werden versuchen, weiterhin das Maximum herauszuholen. Natürlich auch mit dem Wissen im Hintergrund, wie fragil das ganze Gebilde, gerade in der heutigen von Corona-geprägten Zeit, ist.

Bundestrainer Doppel/Mixed Jeppe Ludvigsen:

Wie soll man dieses beeindruckende Turnier von unserer Seite Revue passieren lassen?

Zunächst können wir Mark und Marvin gratulieren, denn sie haben einige der besten Spiele ihrer Karriere gezeigt. Ins Endspiel sind beide hungrig gegangen, völlig überzeugt davon, den Titel nach Hause zu holen. Das Niveau, das sie in der Ukraine gezeigt haben, bestätigt erneut, dass diese beiden Männer das Zeug dazu haben, im internationalen Badmintonsport weit zu kommen.

Unser Team hatte seit neun Jahren nicht mehr so viel Erfolg bei einer Individual-Europameisterschaft und wenn wir mit dem Titel im Herrendoppel nach Hause gegangen wären, wäre es der erste Doppeltitel seit fast 50 Jahren gewesen

Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich und Peter Käsbauer/Jones Jansen waren in ihren Spielen jeweils nur einen einzigen Punkt vom Einzug in die nächste Runde entfernt - und hätten damit für eine noch bessere (Medaillen)-Bilanz gesorgt.

Dies zeigt, dass wir als Organisation die Spieler und Spielerinnen in die Lage versetzen können, herausragende Leistungen zu erbringen. Unsere Spieler und Spielerinnen haben gezeigt, dass die harte und kluge Arbeit, die sie geleistet haben, zu einem hohen Leistungsniveau führt - wenn es am meisten darauf ankommt.

Insgesamt sollten wir mit der Gesamtleistung zufrieden sein und mit jeder Menge Selbstvertrauen nach Hause gehen, aber auch mit der Motivation, sich im Training weiter zu verbessern.

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International
news-2298Mon, 10 May 2021 12:06:27 +00001. „Fachsimpeln" für Trainerinnen im Badminton https://www.badminton.de/news/badminton/1-fachsimpeln-fuer-trainerinnen-im-badminton/Am Montag, 17.05.2021 (19:30 - 21:00 Uhr) findet ein virtueller Ideen-Austausch für Trainerinnen im Badminton statt. Hier kann man sich anmelden.Während der Podiumsdiskussion innerhalb des DBV-Trainersymposiums 2021 Ende März zum Thema Trainerinnen im Badminton sind viele Themen angerissen worden und Denkanstöße wurde gegeben. Es war ein großartiger Austausch und diesen wollen wir zum Anlass nehmen um in einen regelmäßigen virtuellen Austausch zu gehen, der es erlaubt weiter zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und auch vielfältigen Input aus anderen Bereichen zu erfahren.

Das Fachsimplen soll mit und durch Euch leben! 

Seid mit dabei und meldet Euch hier an.

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National
news-2296Fri, 07 May 2021 20:34:35 +0000Portugal: Weißkirchen erreichte Finalehttps://www.badminton.de/news/badminton/portugal-die-aktuellen-ergebnisse/Seit Freitag laufen die Hauptrunden der 56th Portuguese International Championships 2021 in Caldas da Rainha. Max Weißkirchen (24) spielte sich bis ins Endspiel des Herreneinzels.Max Weißkirchen war in Portugal an Position zwei gesetzt. Zum Auftakt besiegte der gebürtige Bonner Milan Ludik aus Tschechien in drei Sätzen (18-21, 21-7 und 21-8). Im Achtelfinale setzte er sich gegen Magnus Johannesen durch. Der junge Däne besiegte in der Qualifikation unter anderem die DBV-Athleten Fabian Roth (21-13, 21-15) und Brian Holtschke (21-18, 21-12). Am Viertelfinale am Samstag sicherte sich Weißkirchen den Einzug ins Halbfinale durch einen Dreisatz-Sieg über Alex Lane aus England (15-21, 21-11, 21-16). Im Spiel um den Einzug ins Finale besiegte der amtierende Deutsche Meister am Sonntag Niluka Karunaratne aus Sri Lanka, Nummer 119 im BWF-Ranking, mit 21-12, 21-10.

Im Endspiel unterlag der Deutsche dem Dänen Ditlev Jaeger Holm 15-21, 17-21 (40 Minuten).

"Insgesamt bin ich mit meiner Leistung bei dem Turnier zufrieden. Im Finale habe ich heute leider nicht ganz so gut gespielt. Es unterliefen mir viele einfache Fehler und mein Gegner hat sehr solide und konstant gespielt. Es lief alles reibungslos hier und ich bin froh, dass das Turnier überhaupt stattgefunden hat", spricht Max Weißkirchen gegenüber badminton.de.

Kai Schäfer [4] musste sich zum Auftakt dem Briten Johnnie Torjussen nach 27 Minuten mit 10-21, 16-21 geschlagen geben.

Johannes Pistorius/Annabella Jäger kam bis ins Viertelfinale

Im Herrendoppel unterlagen Daniel Hess/Johannes Pistorius zum Auftakt einem dänischen Duo, Patrick Scheiel/Marvin Datko musste sich einem Duo aus Algerien denkbar knapp geschlagen geben.

Im Gemischten Doppel setzten sich Johannes Pistorius/Annabella Jäger in Runde eins zunächst gegen Iliyan Stoynov/Hristomira Popovska aus Bulgarien mit 21-17, 14-21, 22-20 durch, dann folgte ein souveräner Sieg über Mihkel Laanes/Helina Rüütel aus Estland. Im Viertelfinale bedeutete die dänische Paarung Mads Vestergaard/Natasja P. Anthonisen nach drei Sätzen Endstation für das junge DBV-Duo. 

Beim International Series-Turnier in Portugal wird um ein Gesamtpreisgeld von $10,000 gespielt. Die Spiele können auf www.badmintoneurope.tv verfolgt werden.

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International
news-2295Thu, 06 May 2021 10:34:17 +0000BADMINTON SPORT 5/2021 erschienenhttps://www.badminton.de/news/badminton/badminton-sport-5-2021-erschienen/Die Mai-Ausgabe 2021 von BADMINTON SPORT prägen u. a. zwei umfangreiche Hintergrundbeiträge: In einem Artikel geht es um die Spitzensportförderung durch die Bundeswehr, die nunmehr bereits seit mehr als 50 Jahren besteht.Der andere Beitrag befasst sich mit historischen Badmintonschlägern und -bällen. Darüber hinaus beinhaltet das aktuelle Heft unter anderem ein Interview mit Trainer Rainer Diehl, Teil 4 der Serie zum Thema „Lernen im Badminton“ und Informationen über die Verschiebung bzw. Absage von Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie. 

Auf der Titelseite befindet sich DBV-Nationalspieler Johannes Pistorius.

"Badminton Sport" ist das offizielle Organ des DBV. Ausführliche Artikel über die großen Turniere, Trainingstipps, Porträts, Interviews und Veranstaltungsausschreibungen informieren zehn Mal im Jahr über diese faszinierende Indoorsportart.

Die aktuelle Ausgabe und frühere Hefte der BADMINTON SPORT kann man über den Shop des Meyer & Meyer Verlages beziehen.

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National
news-2294Wed, 05 May 2021 18:13:26 +0000"Die Nachricht war ein großer Schock"https://www.badminton.de/news/badminton/die-nachricht-war-ein-grosser-schock/Die EM-Silbermedaillen-Gewinner Marvin Seidel (25) und Mark Lamsfuß (27) sprechen im Interview mit badminton.de über das verpasste Finale im Herrendoppel, die Corona-Erkrankung von Mark und sie verraten, wie sie ihre Zeit in der Quarantäne verbringen.badminton.de: Was überwiegt nach ein paar Tagen Abstand: die Freude über EM-Silber oder doch die Enttäuschung?
Mark Lamsfuß: 
Nach ein paar Tagen überwiegt klar die Freude über die Silbermedaille, aber auch die Leistung, die wir im Turnier gezeigt haben!
Marvin Seidel: Bei mir leider die Enttäuschung, nicht das Finale gespielt haben zu können. Denn wir sind für die Goldmedaille angereist und nicht für Silber.

badminton.de: Mark, wie geht es Dir gesundheitlich? Hast Du Symptome?
Lamsfuß: Mir geht es mittlerweile wieder sehr gut. Ich hatte stärkere Halsschmerzen und Kopfschmerzen - aber momentan geht es mir wieder viel besser. 

badminton.de: Wie hast Du die Corona-Diagnose aufgenommen? Hast Du eine Idee, wo Du dich angesteckt haben könntest?
Lamsfuß:  
Zuerst war es ein großer Schock für mich, als ich Martins (Kranitz, Anm. d. Red.) Nachricht kurz nach dem Aufwachen gelesen habe. Wir waren bereit um Gold zu kämpfen und super vorbereitet. Ich denke, ich habe mich im Flugzeug bei den Dänen angesteckt.

badminton.de: Wie verbringt Ihr die Tage in der Quarantäne?
Lamsfuß: 
Ich habe die ersten Tage viele Interviews geführt und mich sonst mit unseren Spielen von der EM beschäftigt. Zudem werde ich in den kommenden Tagen eine Hausarbeit starten. 
Seidel: Oli Mülbredt, unser Athletiktrainer, betreut uns online und erstellt Trainingspläne. Wir sind dahingehend also bestens versorgt. Ansonsten gibt es im Moment auf jeden Fall genug anderweitige Ablenkung durch Social-Media, Interviewanfragen, viel Kontakt zu Freunden und Bekannten und einigen Spielchen, die man sich so ausdenkt.

badminton.de: Wann und wie geht es zurück nach Deutschland? 
Seidel: 
Das ist noch nicht wirklich klar. Für mich könnte es nach einem weiteren negativen Test schon ganz schnell gehen. Aber der muss erstmal noch abgewartet werden.
Lamsfuß: Für mich ist das leider noch unklar. Ich muss warten bis ich keine Symptome mehr habe und mein Test negativ ausfällt. 

(Anmerkung der Redaktion: Am heutigen Mittwoch durften Isabel Herttrich und Marvin Seidel nach negativen PCR-Tests die ukrainische Hauptstadt in Richtung Deutschland verlassen.)

badminton.de: Die "Bild-Zeitung" machte Dich am Montag auf der Titelseite zum "Verlierer des Tages“. Nimmst du sowas mit Humor oder ärgert Dich das?
Lamsfuß: Ich nehme das mit Humor! Ich musste definitiv darüber lachen.

badminton.de: Wer werden im kommenden Jahr bei der Individual-EM in Finnland Eure stärksten Konkurrenten auf den Titel sein? 
Seidel: Ich denke, nur wir selbst (lacht). Wenn wir unser Bestes spielen, bin ich davon überzeugt, dass wir gewinnen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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International
news-2293Wed, 05 May 2021 17:45:56 +0000Deutsche Meisterschaften U19 2020 können nicht nachgeholt werdenhttps://www.badminton.de/news/badminton/deutsche-meisterschaften-u19-2020-koennen-nicht-nachgeholt-werden/Große Enttäuschung bei vielen Nachwuchsassen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV): Die Deutschen Meisterschaften 2020 in der Altersklasse U19, die im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen mussten, können – entgegen der jüngsten Absichten – auch nicht 2021 ausgetragen werden.Aufgrund des nach wie vor sehr dynamischen Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Planungsunsicherheit beschloss das DBV-Präsidium, die letztjährigen Titelkämpfe keinesfalls nachzuholen. Dabei folgte das Gremium des olympischen Spitzenverbandes der Empfehlung des für die Organisation der Deutschen Nachwuchsmeisterschaften zuständigen Ausschusses für Jugend (AfJ) im DBV, der sich wiederum zuvor u. a. mit dem Bundestrainer Nachwuchs im DBV, Michael Fuchs, sowie mit Verantwortlichen aufseiten des gastgebenden Vereins abgestimmt hatte.

„Für viele Spielerinnen und Spieler wären die Deutschen U19-Meisterschaften, die für November vergangenen Jahres angesetzt waren, die letzten Meisterschaften im Jugendbereich gewesen. Uns war daher sehr daran gelegen, dass sie diese Erfahrung nicht missen müssen, und wir haben uns deshalb zu Jahresbeginn für die eher ungewöhnliche Maßnahme entschieden, die Titelkämpfe des Jahres 2020 im Jahr 2021 nachzuholen. Doch das Pandemiegeschehen lässt dies nicht zu“, erläutert DBV-Präsident Thomas Born die Entscheidung des Präsidiums.

Als neuer Termin für die DM U19 2020 war der 5./6. Juni 2021 vorgesehen. Ausgerichtet werden sollte die Veranstaltung vom TSV Heimaterde in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen). Eine eventuelle Durchführung zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2021 kommt – aus verschiedenen Gründen – nicht infrage.

Der AfJ fasste derweil den Beschluss, die DBV-A-Ranglistenturniere in den Altersklassen U11/U13 und U15, die im Juni 2021 in Kleinblittersdorf (Saarland) und Waghäusel (Baden- Württemberg) stattfinden sollten, aufgrund der Corona-Pandemie abzusagen.

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National
news-2281Mon, 03 May 2021 09:28:00 +0000BWF lässt über neue Zählweise abstimmenhttps://www.badminton.de/news/badminton/bwf-laesst-ueber-neue-zaehlweise-abstimmen/Seit dem Jahr 2006 werden im Badmintonsport zwei Gewinnsätze bis 21 (‚3x21‘) gespielt. Das könnte sich nach den Olympischen Spielen in Tokio ändern, denn auf dem kommenden Annual General Meeting (AGM) des Badminton-Weltverbandes BWF wird über eine neue Zählweise abgestimmt.Der indonesische Badminton-Verband ('Badminton Indonesia‘) hat mit Unterstützung des asiatischen Kontinentalverbandes Badminton Asia für die Mitgliederversammlung der BWF einen Antrag zur Einführung von '5x11' (drei Gewinnsätze bis elf) eingebracht.

BWF-Präsident Poul-Erik Høyer erhofft sich durch eine Verkürzung der Sätze mehr Spannung und Intensität im Badmintonsport. Zudem soll es Badminton – durch die damit verbundene bessere Planbarkeit der Dauer von Spielen – fernsehtauglicher und zuschauerfreundlicher machen und langfristig den Status als olympische Sportart sichern.

In der Vergangenheit wurden die Vorschläge zur Änderung der Zählweise im Badmintonsport stets abgelehnt. Zuletzt 2018 mit 129 Ja-Stimmen und 123 Nein-Stimmen. Für die Einführung von '5x11' wären 168 Stimmen notwendig gewesen. Auch im Jahr 2014 erhielt ein entsprechender Vorschlag nicht die nötige Mehrheit.
 
Aus den dänischen Medien war in den vergangenen Wochen zu entnehmen, dass der dänische Badminton-Verband (‚Badminton Danmark‘) für die Einführung einer neuen Zählweise (‚5x11‘) stimmen wird.

Unter den Bundeskader-Athlet*innen des DBV (NK2 bis PK) wurde in den letzten Wochen eine Umfrage durchgeführt. Hier gibt es eine Tendenz für die bestehende Zählweise. Die spielstärksten Spieler*innen aus dem Perspektivkader (PK) können sich am ehesten mit allen Spielsystemen anfreunden. Über die Bundesliga besteht bereits der größte Kontakt zur Zählweise ‚5x11'. Die jüngsten Spieler*innen (Nachwuchskader 1/Nachwuchskader 2)  kennen ‚5x11' bisher noch nicht aus der Praxis. 

Zudem hatten die Spieler*innen die Möglichkeit, Bemerkungen über '5x11‘ abzugeben. Hier eine Auswahl:

  • Bis 11 Punkte ist besser, da man mehr Pausen hat
  • Ich bevorzuge die Zählweise bis 21 Punkte, da man besser in den Spielfluss kommen kann
  • Wenn wir mehr Geld im Badmintonsport haben wollen, brauchen wir ‚5x11‘ - mehr entscheidende Ballwechsel = mehr Spannung = mehr Zuschauer = mehr Geld
  • Es ist aufregender für Außenstehende, da mehr Spannung von Beginn an vorhanden ist. Siehe Tischtennis
  • Man hat bei 21 Punkten länger die Möglichkeit, sich auf den Satz einzustellen und er ist nicht so schnell vorbei
  • Ich müsste noch mehr in Kontakt mit dem System kommen, um es besser zu beurteilen
  • Spannender
  • Ich finde es sollen drei Sätze bis 21 geben, weil bei dem anderen System finde ich es hart, wenn man bei 11 nicht ins Spiel kommt 
  • Bis 11 Punkte würde ein Match viel zu schnell gehen und man müsste nicht so eine gute Kondition haben, um mal ans Limit zu gehen
  • Finde ich einfach besser
  • Mehr Spannung. Langweilige Spiele werden kürzer. Bessere Vermarktung für den Badmintonsport durch mehr Schlüsselmomente. Asiatische Spitze wird leichter schlagbar
  • Ich bin weiterhin für die alte Zählweise, weil ich der Meinung bin, dass man so mehr Chancen hat, das Spiel noch für sich zu entscheiden.

Insgesamt haben 49 Athlet*innen ihre Meinung abgegeben.

Weitere Stimmen:

Thomas Born (DBV-Präsident): "Nachdem bereits im Jahr 2018 eine Änderung der Zählweise im Weltverband diskutiert wurde, damals aber keine ausreichende Mehrheit fand, scheint es diesmal so zu sein, als könnte der Antrag Erfolg haben. Die von den Befürwortern genannten Gründe für eine Verkürzung der Spielzeit mit mehr Spannungsmomenten kann ich für den internationalen Spitzenbereich gut nachvollziehen. Andererseits dürfen aber auch die Wünsche der Spielerinnen und Spieler auf allen Leistungsebenen nicht unberücksichtigt bleiben. Der DBV sollte dahin wirken, die aktuelle Zählweise jedenfalls als 'Alternative Zählweise' im nationalen Spielbetrieb weiterhin optional zu ermöglichen."

Detlef Poste (Chef-Bundestrainer): "Ich kann die Beweggründe für „5x11“ für die Weltranglistenturniere und deren Vermarktung nachvollziehen. Welche Änderungen das mit sich bringt? Vermutlich eine etwas geringere Gesamtspielzeit, vielleicht mehr Überraschungen. Einfache Fehler und Fehlerserien müssen unbedingt vermieden werden, das könnte dazu führen, dass sich noch mehr 'belauert' wird. Für unsere Topspieler sehe ich mehr Vor- als Nachteile. Falls die Regeländerung kommt, sollte unbedingt darüber nachgedacht werden, ob nicht in Deutschland in unteren Klassen weiterhin „3x21“ als alternative Zählweise fortgeführt werden kann. Aus der Diskussion 2018 habe ich in Erinnerung, dass viele Spieler*innen dieser Klassen nicht unbedingt kürzere Matches haben wollen. Der DBV sollte sich dafür einsetzen, dass zumindest national alternative Zählweisen möglich sind.“

Brian Agerbak (Generalsekretär Badminton Europe, BEC): „Den Vorschlag zur Änderung der Zählweise, der nun von ‚Badminton Indonesia' eingebracht wurde, gab es bereits vor drei Jahren. Damals befürwortete der Mehrheit der europäischen Verbände eine Änderung. Es wurde als sehr wichtig angesehen, die Höhepunkte in einem Match nicht nur zu erhöhen, sondern auch deutlich früher zu erreichen. Mehr und kürzere Sätzen würden dafür sorgen. Ich erwarte einen großen Zuspruch aus Europa für ‚5x11', aber es sind viele unterschiedliche Interessengruppen zu betrachten. BEC ist noch nicht mit einer Empfehlung an die Mitgliedsverbände herangetreten, wird das aber vor dem Meeting tun."

Marc Zwiebler (Athletensprecher BWF): „Mir ist wichtig, dass die Spieler und Spielerinnen, verstehen, wie solche Entscheidungen zustande kommen. Es ist ein demokratischer Prozess. Am Ende stimmt natürlich der nationale Verband ab, aber die Spieler und Spielerinnen können die Entscheidung durchaus beeinflussen. Ich persönlich finde den Vorschlag aus Indonesien gut. Ich habe in der Bundesliga mit ‚5x11' - sowohl als Spieler als auch als Zuschauer - bereits positive Erfahrungen machen können. Es gibt umfangreiche und sehr interessante Studien des Weltverbandes, die sich mit den Auswirkungen einer Änderung der Zählweise auseinandersetzen. Das kann ich jedem ans Herz legen, der ‚5x11‘ skeptisch sieht. Ich sehe eine Änderung als Chance. Aber man muss natürlich die Menschen von den Vorteilen einer neuen Zählweise überzeugen. Ich bin auch überzeugt worden.“

Martin Kranitz (DBV-Sportdirektor): "Es gab ja bereits 2018 in Bangkok einen Vorstoß des BWF-Councils, die Zählweise anzupassen. 2018 waren mehr als 50% für den Wechsel, allerdings wäre eine 2/3 Mehrheit notwendig gewesen. Damals waren insbesondere die Asiaten sowie ein Teil der Afrikaner dagegen. Die Europäer, auch Deutschland, dafür. Es wurde vereinbart, nach Tokio den Punkt wieder aufzugreifen. Badminton Asia unterstützt den Antrag – man muss davon ausgehen, dass sich deren Meinung gewandelt hat. Vermutlich steht eine Mehrheit in Asien nun dahinter.“

Wilfried Jörres (DBV-Vizepräsident): "Wenn Asien dem zustimmt, wovon ich ausgehe, dann haben sich die Nationen, die damals dagegen waren, in allen Bereichen entsprechend vorbereitet. Die Bundesliga müsste dann auch nicht mehr auf die zusätzlichen alternativen Spielvarianten der BWF zurückgreifen.“
 
Jörg Hupertz (DBV-Referatsleiter Schiedsrichterwesen): „Für die Schiedsrichter würde eine Änderung der Zählweise auf ‚5x11' nur eine geringere Umstellung bedeuten, denn die Bundesligen spielen dieses System bereits. Es ist manchmal schon seltsam, wenn man am Wochenende Bundesliga ‚schiedst', am nächsten Wochenende dann Regionalliga oder eine Rangliste mit dem ‚3x21‘-System."
 
Das AGM findet am 22. Mai virtuell statt. Auch der Präsident und Deputy-Präsident stehen zur Wahl. Poul-Erik Høyer kandidiert für eine dritte Amtszeit. 

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National
news-2292Sun, 02 May 2021 17:57:07 +0000Die neuen Europameisterhttps://www.badminton.de/news/badminton/die-neuen-europameister/Durch die Covid-19-Fälle von Viktor Axelsen und Mark Lamsfuß wurden am Sonntag bei den Individual-Europameisterschaften in der Ukraine lediglich drei Endspiele ausgetragen. Russland krönte sich als erfolgreichste Nation zweimal zum Europameister.Carolina Marin (Spanien) sicherte sich ihre fünfte Goldmedaille bei Europameisterschaften durch einen Finaltriumph über Line Christophersen aus Dänemark. Die dreifache Weltmeisterin siegte nach 37 Minuten 21-13, 21-18. Mit dem Titel in Kiew zieht die 27-jährige Olympiasiegerin mit Badminton-Legende Peter Gade als bisheriger Rekord-Europameister in den Einzelkategorien gleich.

Im Damendoppel verteidigten die bulgarischen Schwestern Stefani und Gabriela Stoeva ihren Titel durch einen 21-14, 21-19-Sieg über die Engländerinnen Chloe Birch und Lauren Smith erfolgreich. Im Mixed setzten sich die Russen Rodion Allimov und Alina Davletova, Bezwinger von Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich im Halbfinale, gegen die Briten Marcus Ellis und Lauren Smith mit 11-21, 21-16, 21-15 durch.

Sowohl das Endspiel im Herreneinzel zwischen Viktor Axelsen und Anders Antonsen (beide Dänemark) als auch das Finale im Herrendoppel mit dem DBV-Duo Mark Lamsfuß/Marvin Seidel wurde aufgrund von positiven Corona-Tests nicht ausgetragen. Die Titel gingen kampflos an Anders Antonsen bzw. die Russen Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov.

Trotz zum Teil sehr knapper Niederlagen und des Covid-Stopps am Finaltag, erreichte der DBV mit zwei Medaillen das beste Ergebnis bei Individual-Europameisterschaften seit dem Jahr 2012.

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International
news-2291Sun, 02 May 2021 07:00:58 +0000Lamsfuß positiv auf Covid-19 getestethttps://www.badminton.de/news/badminton/lamsfuss-positiv-auf-covid-19-getest/Niederschmetternde Nachricht am Sonntagmorgen: Mark Lamsfuß (27) wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das heutige Endspiel der Individual-Europameisterschaften im Herrendoppel entfällt. Das bestätigt Badminton Europe (BEC).Die Russen Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov (Weltranglistenplatz 16; Setzplatz 3) sind damit nach 2014 erneut Europameister. 

Die EM-Regularien sehen vor, dass Mark Lamsfuß nun für 13 Tage auf seinem Hotelzimmer in Quarantäne gehen muss. Das Gleiche gilt für seinen Spielpartner und Zimmerkollegen Marvin Seidel sowie für seine Mixedpartnerin Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), da diese jeweils als Erstkontakt von Mark Lamsfuß gelten. 

Vor dem Test am Samstag, der das positive Ergebnis mit sich brachte, war Mark Lamsfuß im Rahmen der Titelkämpfe bereits viermal auf COVID-19 getestet worden. Diese Tests fielen allesamt negativ aus. Auch Marvin Seidel und Isabel Herttrich wurden am Samstag (erneut) getestet: Ihr Ergebnis war jeweils negativ.

Mark Lamsfuß gewann in Kiew neben Silber im Herrendoppel außerdem mit Isabel Herttrich Bronze im Mixed. 

"Ich bin sehr enttäuscht und traurig darüber. Wir waren in Top-Form und hätten uns heute die Goldmedaille geholt", erklärt Nationalspieler Mark Lamsfuß in einer ersten Reaktion.

"Es tut mir unheimlich leid für Mark und Marvin. Die Nachricht am heutigen Morgen war wie ein Schock. Aber wir kennen die Risiken und die aktuellen Bedingungen. Wir müssen diese natürlich akzeptieren", erklärt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz gegenüber badminton.de.

Das Finale im Herreneinzel wird heute ebenfalls nicht zur Austragung kommen, da auch der PCR-Test von Viktor Axelsen (Dänemark) positiv war.

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International
news-2290Sat, 01 May 2021 19:21:16 +0000Lamsfuß/Seidel im EM-Endspielhttps://www.badminton.de/news/badminton/lamsfuss-seidel-im-em-endspiel/Mark Lamsfuß und Marvin Seidel erreichen bei der Individual-EM in der Ukraine das Endspiel. Das DBV-Duo bezwingt im Halbfinale die an Nummer eins gesetzten Dänen Astrup/Skaarup Rasmussen 23-21, 21-17. Das Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) hat bei den Individual-Europameisterschaften 2021 in Kiew/Ukraine (27. April bis 2. Mai 2021) das Finale erreicht und spielt damit am Sonntag (2. Mai 2021) um den Titel. Zuvor schaffte es in dieser Disziplin zuletzt im Jahr 2012 eine Paarung des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bis ins Finale einer Individual-EM: In Karlskrona/Schweden holten Michael Fuchs/Oliver Roth letztlich die Silbermedaille. Der 27 Jahre alte Mark Lamsfuß gewann bei den diesjährigen European Championships zudem – wie 2018 – an der Seite von Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) Bronze im Mixed.

Im Endspiel warten die Russen Sozonov/Ivanov

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (Weltranglistenplatz 19; Setzplatz 5) boten im Halbfinale am Samstag (1. Mai 2021) einmal mehr eine herausragende Leistung: Die Perspektivkaderathleten des DBV bezwangen die topgesetzten Dänen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (Weltranglistenplatz 11) mit 23:21, 21:17 und verbuchten damit in der insgesamt neunten Begegnung mit den amtierenden Europameistern den zweiten Sieg. 

Im Endspiel treffen Mark Lamsfuß/Marvin Seidel auf die Russen Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov (Weltranglistenplatz 16; Setzplatz 3), die Europameister von 2014 und EM-Dritten von 2016 und 2018. Die Osteuropäer führen im direkten Vergleich mit 2:1, allerdings wurden die drei vorangegangenen Duelle allesamt bereits im Jahr 2019 ausgetragen. Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov warfen in Kiew in ihrer Vorschlussrundenpartie die an Position zwei notierten Engländer Marcus Ellis/Chris Langridge (Weltranglistenplatz 12) mit 21:15, 21:10 aus dem Turnier. 

Hauchdünne Niederlage im Mixed

Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 15; Setzplatz 3) verpassten das Finale um Haaresbreite und gewannen damit zum zweiten Mal in Folge bei einer Individual-EM Bronze im Gemischten Doppel. Die DBV-Asse unterlagen im Halbfinale Rodion Alimov/Alina Davletova (Weltranglistenplatz 21; Setzplatz 6) nach einer Spielzeit von 78 Minuten mit 22:20, 14:21, 22:24. „Wir hatten hier ein Spiel, welches am Ende keinen Verlierer verdient hat. So unglücklich zu verlieren, tut weh. Aber herzlichen Glückwunsch an die beiden zum Gewinn der Bronzemedaille“, meinte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.   

Rodion Alimov/Alina Davletova verzeichneten damit im insgesamt dritten Aufeinandertreffen mit Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich den ersten Sieg. Die Osteuropäer triumphierten im Jahr 2017 bei den U19-Europameisterschaften im Mixed und sicherten Russland nun die erste Medaille im Gemischten Doppel in der Geschichte der 1968 eingeführten Individual-EM. Zuletzt wurde im Jahr 1998 bei Titelkämpfen dieser Art ein Endspiel im Mixed mit deutscher Beteiligung ausgetragen: Bei den European Championships in Sofia/Bulgarien holte Michael Keck an der Seite der Niederländerin Erica van den Heuvel letztlich Silber. 

Viertes Match am Finaltag

Die Finalspiele beginnen am Sonntag um 11.00 Uhr MESZ. Die Reihenfolge, in welcher die Matches ausgetragen werden, gestaltet sich wie folgt: Mixed, Dameneinzel, Herreneinzel, Herrendoppel, Damendoppel.

Da Viktor Axelsen nach seinem Halbfinalsieg positiv auf COVID-19 getestet wurde, steht noch nicht fest, ob das Finale im Herreneinzel ausgetragen wird. Das Ergebnis des zweiten PCR-Tests soll Sonntagmorgen vorliegen.

Die Finals werden von Sportdeutschland.TV übertragen.

Alle Finalspiele (Sonntag) im Überblick.

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International
news-2287Sat, 01 May 2021 11:38:00 +0000EM-Endspiele auf Sportdeutschland.TVhttps://www.badminton.de/news/badminton/em-endspiele-auf-sportdeutschlandtv/Der Streamingsender Sportdeutschland.TV überträgt am Sonntag die Finalspiele von der Individual-EM. Darunter natürlich auch das Match von Mark Lamsfuß und Marvin Seidel. Alle Spiele können direkt auf badminton.de gesehen werden.Die Finalspiele beginnen am Sonntag um 11.00 Uhr MESZ. Die Reihenfolge, in welcher die Matches ausgetragen werden, gestaltet sich wie folgt: Mixed, Dameneinzel, Herreneinzel, Herrendoppel, Damendoppel. Das DBV-Duo Mark Lamsfuß/Marvin Seidel trifft im Finale auf die russische Paarung Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov.

Badminton hat sich beim DOSB-Streamingsender neben Volleyball, Handball, Tischtennis und Basketball mittlerweile als Kernsportart etabliert. Die im August 2014 gestartete Internetplattform bringt Live-Badminton von den größten Turnieren der Welt in die deutschen Wohnzimmer. Als Nächstes sind die Spain Masters (Super 300) in Huelva auf Sportdeutschland.TV zu sehen. Danach die Malaysia Open (Super 750), wenn diese denn stattfinden.

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International
news-2289Fri, 30 Apr 2021 21:29:22 +0000Detlef Poste: "Ich bin stolz auf die Leistungen"https://www.badminton.de/news/badminton/detlef-poste-ich-bin-stolz-auf-die-leistungen/Chef-Bundestrainer Detlef Poste fasst für badminton.de den Viertelfinaltag bei der Individual-EM in Kiew aus deutscher Sicht zusammen.Ich bin stolz auf die Leistung unserer Spieler*innen am heutigen Tage. Ein Dank dafür gebührt auch dem Betreuerteam mit Teammanager, Physios und Coaches, die seit mittlerweile einer Woche von morgens bis abends Vollgas geben.

Mark und Bell haben zu Beginn des Tages ein „Sahnespiel“ hingelegt und die Trainingsleistungen der letzten Wochen in einem wichtigen Wettkampf auf den Platz gebracht.

Mark und Isabel haben zu Beginn des Tages ein 'Sahnespiel' hingelegt

Detlef Poste

Dann ein Klassespiel von Jones und Peter gegen Ellis/Langridge, der Ballwechsel bei 23:23 sagt alles! Ich würde sagen, das beste Doppel ihrer Karriere. Leider belohnen sie sich am Ende nicht ganz, verlieren unglücklich 24:26 im dritten Satz.

Yvonne scheitert in einem hochklassigen Dameneinzel an einer sehr starken Neslihan Yigit. Die Niederlage tut weh, aber man muss der Gegnerin gratulieren. Yvonne konnte leider nicht ganz an die starke Form der Team-EM und der YONEX All England anschließen - aber sie ist insgesamt auf einem guten Weg.

Bei Linda und Bell war heute nicht mehr drin. Linda konnte wegen einer Achillessehnenreizung lange nicht intensiv auf dem Feld trainieren. Da sind wir froh, dass es mit dem guten Sieg gestern ins Viertelfinale gereicht hat, mehr war mit dem Trainingsrückstand nicht zu erwarten.

Und dann noch ein „Thriller“ im Herrendoppel: Mark und Marvin schlagen Lane/Vendy 21:19 im dritten Satz, nachdem sie schon 13:16 hinten lagen. Ich muss den Hut ziehen, denn es läuft bei den beiden hier nicht so rund wie bei der Team-EM und bei den YONEX Swiss Open aber sie akzeptieren das, bleiben immer dran. Solche Siege sind wichtig.  

Wir haben noch etwas vor

Detlef Poste

Jetzt müssen wir erst einmal alle runter kommen, entspannen, v.a. auch Jeppe (Ludivigsen, Anm. d. Red.), der diese beiden knappen Herrendoppel gecoacht hat und erstmal das ganze Adrenalin loswerden muss.
 
Eine Prognose für morgen möchte ich nicht abgeben. Wir spielen gegen starke Gegner, sind selbst auch gut drauf. Ich hoffe, Mark kann sich gut regenerieren. Vor dem Turnier war unser Ziel, mit mindestens zwei Medaillen nach Hause zu fahren, mindestens eine davon Gold oder Silber. Wir haben also noch etwas vor.

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International
news-2288Fri, 30 Apr 2021 20:50:10 +0000Individual-EM: Zwei Medaillen sind sicherhttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-zwei-medaillen-sind-sicher/Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) hat bei den Individual-Europameisterschaften 2021 in Kiew/Ukraine (27. April bis 2. Mai 2021) zwei Medaillen sicher.Der 27-Jährige gewann am Freitag (30. April 2021) zunächst an der Seite von Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) seine Viertelfinalpartie im Mixed in zwei Sätzen. Einige Stunden später durfte er im Palace of Sports zudem mit Marvin Seidel (ebenfalls 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) einen Drei-Satz-Erfolg in der Runde der besten acht Herrendoppel bejubeln. Seitens des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) war es zuvor zuletzt im Jahr 2006 Juliane Schenk gelungen, bei derselben Individual-EM zwei Medaillen zu holen: Die damals 23-Jährige gewann bei den in Den Bosch/Niederlande ausgetragenen Titelkämpfen Bronze im Dameneinzel und – zusammen mit Nicole Grether – Silber im Damendoppel.

Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 15; Setzplatz 3) verbuchten in Kiew einen souveränen 21:8, 21:12-Erfolg über Robin Tabeling/Selena Piek aus den Niederlanden (Setzplatz 5), die in der Weltrangliste nur drei Plätze hinter den Deutschen geführt werden (Weltranglistenplatz 18). „Wir waren top vorbereitet und haben über beide Sätze die Aufschlagphase dominiert. Die Gegner sind deshalb überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, zog die 29 Jahre alte Isabel Herttrich ein Fazit. Selena Piek musste sich bereits bei den European Championships 2018 im Viertelfinale den DBV-Assen geschlagen geben: Damals unterlag die heute 29-Jährige an der Seite ihres Landsmanns Jacco Arends Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich in drei Durchgängen.

Die amtierenden EM-Dritten aus Deutschland, die vor drei Jahren zum ersten Mal in ihrer Karriere bei Titelkämpfen dieser Art Edelmetall gewannen, spielen am Samstag (1. Mai 2021) gegen Rodion Alimov/Alina Davletova (Weltranglistenplatz 21; Setzplatz 6) um den Einzug ins EM-Finale 2021. Die Russen warfen in ihrer Partie aus der Runde der besten acht Gemischten Doppel die an Position zwei notierten Franzosen Thom Gicquel/Delphine Delrue (Weltranglistenplatz 10) in zwei Sätzen aus dem Turnier. Im direkten Vergleich mit den Osteuropäern führen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich mit 2:0. Das jüngste Aufeinandertreffen liegt allerdings bereits fast zwei Jahre zurück. Gegen Robin Tabeling/Selena Piek verbuchten die Bundeskaderathleten des DBV im insgesamt dritten Duell den zweiten Sieg.

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 19; Setzplatz 5) boten in der Begegnung mit ihren an Nummer vier gesetzten „Weltranglistennachbarn“ Ben Lane/Sean Vendy aus England (Weltranglistenplatz 18) eine bemerkenswerte kämpferische Leistung und erreichten letztlich durch einen 21:15, 17:21, 21:19-Erfolg das Halbfinale. Marvin Seidel bekommt damit zum ersten Mal bei einer Individual-EM eine Medaille überreicht. Im direkten Vergleich zwischen Mark Lamsfuß/Marvin Seidel und Ben Lane/Sean Vendy steht es nun 1:1.

In der Runde der besten vier Herrendoppel dürfen sich die DBV-Asse am Samstag mit den topgesetzten Dänen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (Weltranglistenplatz 11) messen. Zwar konnten die Titelverteidiger von den bisherigen acht Aufeinandertreffen mit Mark Lamsfuß/Marvin Seidel sieben für sich entscheiden, allerdings liegt der bis dato einzige Sieg der Deutschen noch nicht lange zurück: Bei der Mixed-Team-EM 2021 in Finnland bezwangen die Spieler des DBV Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen in zwei Sätzen.

Für das Damendoppel Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken- Bischmisheim; Weltranglistenplatz 32; Setzplatz 8) hingegen erwiesen sich am Freitag Chloe Birch/Lauren Smith (Weltranglistenplatz 14) beim 10:21, 14:21 erneut als zu stark: Die an Position zwei notierten Engländerinnen verbuchten in Kiew im insgesamt sechsten Duell mit Linda Efler/Isabel Herttrich den sechsten Sieg.

Auch Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 23; Setzplatz 3) zog bei den European Championships 2021 im Viertelfinale den Kürzeren: Die 21 Jahre alte zweimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel scheiterte mit 16:21, 16:21 an der Türkin Neslihan Yigit. Die an Position fünf notierte Weltranglisten-30. übernahm folglich im direkten Vergleich mit 3:2 die Führung. „Sie war geduldiger als ich. Ich habe es nicht geschafft, meinen Vorteil in den Ballwechseln in Punkte zu verwandeln“, meinte Yvonne Li selbstkritisch.

Eine weitere extrem knappe Niederlage musste Jones Jansen hinnehmen: Einen Tag nachdem der 28-Jährige an der Seite von Kilasu Ostermeyer (TV Refrath; Weltranglistenplatz 48) im Achtelfinale des Mixedwettbewerbs mit 21:13, 13:21, 19:21 gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Weltranglistenplatz 39; Setzplatz 8) verloren hatte, unterlag Jones Jansen mit Peter Käsbauer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 34; Setzplatz 6) Marcus Ellis/Chris Langridge aus England (Weltranglistenplatz 12; Setzplatz 2) mit 21:16, 12:21, 24:26. Die Gewinner der European Games 2019 und Olympiadritten von 2016 verzeichneten damit in der insgesamt zweiten Begegnung mit Jones Jansen/Peter Käsbauer den zweiten Sieg. „Ich bin natürlich sehr traurig und enttäuscht, dass wir am Ende, trotz unserer sehr starken Leistung, den Sieg nicht geholt haben. Wir hatten die Medaille schon vor Augen – wir haben 20:18 im dritten Satz geführt. Aber leider haben wir sie ganz knapp verpasst. Ich hoffe jetzt nur, dass meine Verletzung nicht so schlimm ist“, so Jones Jansen. Der 28-Jährige erlitt der ersten Diagnose zufolge eine Zerrung in der Wade.

Die Halbfinals ab 16:00 Uhr werden von Sportdeutschland.TV übertragen, damit auch das Spiel von Mark Lamsfuß und Marvin Seidel.

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International
news-2286Fri, 30 Apr 2021 08:21:14 +0000BBV-Verbandstag 2021: Frank Schlosser neuer Präsidenthttps://www.badminton.de/news/badminton/bbv-verbandstag-2021-frank-schlosser-neuer-praesident/Sachliche Diskussionen und personelle Änderungen prägten den 28. Ordentlichen Verbandstag des Bayerischen Badminton-Verbandes (BBV), der am 17.04.2021 virtuell abgehalten wurde. Dabei sorgte der BBV für einen technisch reibungslosen Ablauf, was nicht zuletzt auf den ein paar Tage zuvor vollzogenen Probedurchlauf zurückzuführen ist. Rund 180 Teilnehmende waren anwesend.Zu Beginn der Tagung begrüßten der BLSV-Präsident Jörg Ammon sowie der neue DBV-Geschäftsführer Heino Knuf die Teilnehmenden. Beide betonten die lobenswerte Arbeit des BBV in den vergangenen Jahren und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit.

Verdiente Verbandsangehörige ausgezeichnet

Klaus Sartoris hatte die Aufgabe, verdiente Mitarbeitende des Verbandes zu ehren. Dr. Alexander Strafner wurde für seine langjährige Tätigkeit als Rechtsausschussvorsitzender mit BLSV-Bronze ausgezeichnet. Auch Holger Niemann bekam diese Auszeichnung für sein Engagement als Bezirks-Jugendwart in Mittelfranken.

Neben den beiden BLSV-Ehrungen wurden auch vier Personen mit BBV-Auszeichnungen geehrt. Herbert Menacher, der mehr als 50 Jahre Schatzmeister des TSV Neuhausen-Nymphenburg war, erhielt die BBV-Ehrennadel in Gold mit Kranz. Des Weiteren wurde Sherry Zwerger mit der BBV-Ehrennadel in Silber mit Kranz ausgezeichnet. Wolfgang Berchtenbreiter bekam für sein Engagement beim TV Dillingen die silberne BBV-Ehrennadel überreicht. Zu guter Letzt wurde der Vizepräsident Dr. Hans-Georg Weigand mit der goldenen BBV-Ehrennadel ausgezeichnet. Die Urkunden und Nadeln wurden im Nachgang postalisch an die geehrten Personen verschickt.

BBV-Haushalt genehmigt

Die stimmberechtigten Teilnehmenden genehmigten das Rechnungsergebnis für das abgelaufene Haushaltsjahr 2020, den Haushalt für das laufende Jahr 2021 sowie die Verwaltungskostenumlagen für das Jahr 2022. Die Anträge auf Satzungs- und Ordnungsänderungen wurden zum Großteil angenommen, viele davon mit nur wenigen Gegenstimmen. Anschließend folgten die Delegierten einstimmig dem Vorschlag, den Vorstand, den Rechtsausschussvorsitzenden sowie die Ausschussmitglieder*innen zu entlasten.

Frank Schlosser ist der neue BBV-Präsident

Nachdem der langjährige Präsident Klaus Sartoris nicht mehr zur Wiederwahl bereitstand, wurde der bisherige Lehrwart Frank Schlosser zum neuen Präsidenten des BBV gewählt. In einem Statement erklärte der Neugewählte, dass er mit großem Engagement die Weiterentwicklung des Badmintonsports vorantreiben möchte. Dafür erarbeitete er gemeinsam mit den neu gewählten Vizepräsidenten Marcus Barnstorf und Kay Manazon sowie dem wiedergewählten Hans-Georg Weigand diverse Eckpunkte zu zentralen Handlungsfeldern. Darüber hinaus stellte Frank dem Plenum einen Aktionsplan für die ersten 100 Tage vor. In der neuen Legislaturperiode, die bis 2024 reicht, soll der BBV wieder auf einen Wachstumspfad zurückkehren. Das neue Präsidium hat insbesondere das Ziel gesetzt, die Anzahl der Vereine um ca. 50 zu erhöhen. Dazu soll die Anzahl der Mannschaften über alle Bereiche hinweg (Schüler, Jugend, Aktive, Hobby) um rund 100 und die der Mitglieder*innen in den dem BBV angeschlossenen Badmintonabteilungen um rund 3.000 gesteigert werden.

Auf Ebene der Ressorts wurden mehrere der bisherigen Amtsinhaber*innen wiedergewählt: Sportwart Dieter Sichert, Jugendwart David Urmersbach, Medienreferent Dominik Meyer, Ehrenamtsreferent Peter Nielsen sowie die Frauensportreferentin Karen Gruhl. Neu in ein Amt gewählt wurde Julian Schulte, der als Lehrwart auf Frank Schlosser folgt. 

Leider konnten nicht alle Posten besetzt werden. Insbesondere gilt es in nächster Zeit geeignete Kandidat*innen für die Ressortleitungen in den Bereichen Finanzen, Breitensport und Schulsport zu finden. Wunsch und Ziel des neuen Vorstands sind es, die Zahl der Ehrenamtlichen zu erhöhen. Gelingen soll dies u.a. durch mehr Projektarbeit und einen besseren Aufgabenzuschnitt in den Ressorts bzw. Ausschüssen, um die Arbeitslast für einzelnen Personen in einem überschaubaren Rahmen zu halten.

Eine Übersicht aller gewählten Personen findet man auf der Website des BBV

Der Verbandstag verlief insgesamt dank einer optimalen organisatorischen und technischen Vorbereitung reibungslos. Hier geht ein besonderer Dank an Kim Mayer, Christiane Schmidt und Dominik Meyer. Aufgrund der vielen eingereichten Anträge und der Neuwahlen dauerte die Tagung dennoch länger als geplant. Wir bedanken uns bei allen ehemaligen Mitarbeitenden für die viele geleistete, gute Arbeit und freuen uns auf die Zukunft mit dem neu gewählten Team!

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National
news-2285Thu, 29 Apr 2021 19:48:30 +0000Individual-EM: Fünf Chancen auf einen Medaillengewinnhttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-fuenf-chancen-auf-einen-medaillengewinn/Fünf Viertelfinalpartien mit deutscher Beteiligung und damit fünf Spiele um eine Medaille: Bei den Individual-Europameisterschaften 2021 in Kiew/Ukraine gelang den Assen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Donnerstag in der Mehrzahl ihrer insgesamt acht Achtelfinalbegegnungen ein Sieg, sodass Edelmetall zum Greifen nah ist.Wer in der Stadt am Dnepr das Halbfinale erreicht, hat eine Medaille sicher. Ein „kleines Finale“ wird nicht ausgetragen, vielmehr erhalten die unterlegenen Halbfinalteilnehmerinnen und -teilnehmer automatisch Bronze. Die Viertelfinalpartien werden allesamt am Freitag (30. April 2021) ausgetragen.
So setzte sich Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 23; Setzplatz 3) in der Runde der besten 16 Damen mit 21:19, 21:8 gegen die Engländerin Freya Redfearn (Weltranglistenplatz 204) durch, gegen die sie in Kiew zum ersten Mal in ihrer Laufbahn bei einem internationalen Turnier aufschlug. Im Viertelfinale trifft die zweimalige Deutsche Meisterin auf die an Position fünf notierte Türkin Neslihan Yigit. Von den bis dato vier Aufeinandertreffen mit der aktuellen Weltranglisten-30. konnte Yvonne Li zwei gewinnen. Den jüngsten Vergleich, ausgetragen im Januar 2021 bei den TOYOTA Thailand Open in Bangkok/Thailand, verlor die 22 Jahre alte Bundeskaderathletin des DBV in drei Sätzen.

Im Herrendoppel verbuchten Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken- Bischmisheim; Weltranglistenplatz 19; Setzplatz 5) einen 16:21, 21:16, 21:14-Erfolg über Christopher Grimley/Matthew Grimley (Weltranglistenplatz 71) und blieben damit auch im insgesamt zweiten Duell in ihrer Karriere mit den Schotten siegreich. Im Viertelfinale müssen sich die Spieler des DBV mit den an Nummer vier gesetzten Engländern Ben Lane/Sean Vendy messen, die in der Weltrangliste einen Platz vor Mark Lamsfuß/Marvin Seidel geführt werden (Weltranglistenplatz 18) und die bislang einzige Partie gegen die Deutschen für sich entscheiden konnten.

Eine Runde weiter sind zudem Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim): Das an Position sechs notierte Herrenduo des DBV bezwang im Achtelfinale die Norweger Torjus Flaatten/Vegard Rikheim (Weltranglistenplatz 119) mit 21:23, 21:11, 21:16. Diese Konstellation ergab sich in Kiew zum ersten Mal anlässlich eines internationalen Turniers. Nächste Gegner von Jones Jansen/Peter Käsbauer sind die an Nummer zwei gesetzten Engländer Marcus Ellis/Chris Langridge (Weltranglistenplatz 12). Die Gewinner der European Games 2019 führen im direkten Vergleich mit 1:0.

Drei Durchgänge benötigten auch Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 32; Setzplatz 8), um in die Runde der besten acht Paarungen einzuziehen. Das leistungsstärkste deutsche Damendoppel setzte sich mit 22:20, 16:21, 21:16 gegen Bengisu Ercetin/Nazl?can Inci (Weltranglistenplatz 39) durch und verzeichnete damit im insgesamt zweiten Vergleich mit den Türkinnen den zweiten Sieg. Im Viertelfinale warten die an Position zwei notierten Engländerinnen Chloe Birch/Lauren Smith auf Linda Efler/Isabel Herttrich. Dabei hoffen die Deutschen im insgesamt sechsten Aufeinandertreffen mit den aktuellen Weltranglisten-14. auf den ersten Sieg.

Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 15; Setzplatz 3) standen hingegen gerade einmal 22 Minuten auf dem Badmintoncourt, ehe sie Emre Sonmez/Zehra Erdem aus der Türkei (Weltranglistenplatz 176) mit 21:9, 21:10 aus dem Turnier geworfen hatten. Im Viertelfinale dürfen sich die EM-Dritten von 2018 mit dem niederländischen Duo Robin Tabeling/Selena Piek (Weltranglistenplatz 18; Setzplatz 5) messen. Während das Duell mit Emre Sonmez/Zehra Erdem erstmalig anlässlich eines Wettkampfes zustande kam, stehen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich Robin Tabeling/Selena Piek am Freitag bereits zum insgesamt dritten Mal bei einem internationalen Turnier gegenüber. Von den bisherigen beiden Vergleichen konnten beide Paarungen je eine Partie gewinnen.

Der dreimalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 63), hingegen musste sich in der Runde der besten 16 Spieler dem topgesetzten Titelverteidiger Viktor Axelsen (Weltranglistenplatz 2) in zwei Sätzen geschlagen geben: Der 24- Jährige unterlag dem Dänen mit 12:21, 11:21 und verzeichnete damit im zweiten Duell mit dem Weltmeister von 2017 seine zweite Niederlage.

Auch das Damendoppel Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV Neuhausen-Nymphenburg/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 69) erlitt im Achtelfinale eine Niederlage in zwei Durchgängen: Für die DBV-Asse erwiesen sich am Donnerstag Viktor Axelsens Nationalmannschaftskolleginnen Amalie Magelund/Freja Ravn (Weltranglistenplatz 31; Setzplatz 7) beim 14:21, 9:21 als zu stark. Diese Begegnung ergab sich zum ersten Mal im Rahmen eines Wettkampfes.

Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer (1. BC Wipperfeld/TV Refrath; Weltranglistenplatz 48) verpassten den Einzug ins Viertelfinale hingegen äußerst knapp: Die amtierenden Deutschen Meister mussten sich in ihrer Partie aus der Runde der besten 16 Gemischten Doppel Ronan Labar/Anne Tran aus Frankreich (Weltranglistenplatz 39) mit 21:13, 13:21, 19:21 geschlagen geben. Im direkten Vergleich liegen die Franzosen nun mit 2:0 vorne.

Alle Viertelfinalspiele der #EBC21 im Überblick.

Ab den morgigen Viertelfinals (Freitag) werden ausgewählte Spiele der EM von Sportdeutschland.TV übertragen.

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news-2284Wed, 28 Apr 2021 19:49:14 +0000Zwei weitere EM-Achtelfinalteilnahmen erspielthttps://www.badminton.de/news/badminton/zwei-weitere-achtelfinalteilnahmen-erspielt/„Licht und Schatten“ gab es aus Sicht des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am zweiten Veranstaltungstag (28. April 2021) der Individual-Europameisterschaften 2021 in Kiew/Ukraine (27. April bis 2. Mai 2021): Zwei Siegen stehen zwei Niederlagen gegenüber.Herreneinzel

So verbuchte der dreimalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 63), in seinem Auftaktmatch – einem Spiel aus der zweiten Runde – einen souveränen Erfolg: Der 24-Jährige behielt gegenüber Maxime Moreels (Weltranglistenplatz 94) mit 21:8, 21:8 die Oberhand und war damit im insgesamt dritten Aufeinandertreffen mit dem Belgier zum zweiten Mal siegreich. Im Achtelfinale darf sich Max Weißkirchen mit dem topgesetzten Titelverteidiger Viktor Axelsen (Weltranglistenplatz 2) messen. Das bislang einzige Duell mit dem Dänen – ausgetragen bei der Mixed-Team-Europameisterschaft 2021 in Finnland – verlor der Deutsche in zwei Sätzen.

Für Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil) hingegen sind die Titelkämpfe in der Hauptstadt der Ukraine bereits beendet: Der 27 Jahre alte Weltranglisten-69. musste in seiner ersten EM-Partie 2021 gegen den Weltranglistendritten Anders Antonsen antreten und verlor das Spiel aus der zweiten Runde letztlich mit 18:21, 14:21. Das bis dato einzige Aufeinandertreffen mit dem bei den European Championships 2021 an Position zwei notierten Dänen hatte dieser in drei Durchgängen für sich entschieden. Es erfolgte allerdings schon im Jahr 2016.

Dameneinzel

Auch für Dameneinzel-Spezialistin Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld; Weltranglistenplatz 142) bleibt es bei einem Auftritt in Kiew: Die 21-Jährige unterlag in ihrem Spiel aus der zweiten Runde Marie Batomene aus Frankreich (Weltranglistenplatz 65) mit 11:21, 11:21. Diese Begegnung kam erstmalig im Rahmen eines internationalen Turniers zustande.

Mixed

Eine starke kämpferische Leistung boten Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer (1. BC Wipperfeld/TV Refrath; Weltranglistenplatz 48): Die amtierenden Deutschen Meister im Mixed bezwangen in ihrer Erstrundenpartie Evgenij Dremin/Evgenia Dimova (Weltranglistenplatz 51) mit 16:21, 23:21, 21:10. Das Duo des DBV traf in Kiew zum ersten Mal in seiner Laufbahn anlässlich eines Wettkampfes auf die Russen.

Im Achtelfinale stehen Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer dem an Position acht notierten Gemischten Doppel Ronan Labar/Anne Tran (Weltranglistenplatz 39) gegenüber. Im direkten Vergleich liegen die Franzosen mit 1:0 vorne. Die bis dato einzige Partie erfolgte allerdings bereits vor mehr als zwei Jahren.

Fünf Debütant*innen

Nachdem Annabella Jäger (TSV Neuhausen-Nymphenburg) und Stine Küspert (1. BC Saarbrücken- Bischmisheim) bereits am ersten Veranstaltungstag (27. April 2021) ihr Debüt bei einer Individual- EM gegeben hatten, bestritten Kilasu Ostermeyer, Miranda Wilson und Max Weißkirchen tags darauf das erste Match in ihrer Karriere bei Titelkämpfen dieser Art.

Die Achtelfinalbegegnungen werden allesamt am Donnerstag (29. April 2021) ausgetragen. Insgesamt finden acht Partien mit deutscher Beteiligung statt.

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International
news-2283Tue, 27 Apr 2021 17:56:11 +0000Perfekter EM-Auftakthttps://www.badminton.de/news/badminton/perfekter-em-auftakt/Vier Spiele, vier Siege: Die Athletinnen und Athleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben bei den Individual-Europameisterschaften 2021 in Kiew/Ukraine einen perfekten Start verzeichnet. Herrendoppel: Lamsfuß/Seidel im Schnelldurchgang

Im Herrendoppel wurden Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 19; Setzplatz 5) in ihrem Erstrundenduell mit Andrew Jones/Adam Stewart aus Wales ihrer Favoritenrolle gerecht: Binnen 19 Minuten besiegten sie die Weltranglisten-324. mit 21:5, 21:7. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel standen Andrew Jones/Adam Stewart zum ersten Mal in ihrer Karriere bei einem internationalen Turnier gegenüber. Im Achtelfinale warten die Schotten Christopher Grimley/Matthew Grimley (Weltranglistenplatz 71; direkter Vergleich aus Sicht von Mark Lamsfuß/Marvin Seidel: 1:0) auf die Athleten des DBV. 
 
Auch Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 6) verbuchten am ersten Veranstaltungstag (27. April 2021) einen klaren Erfolg: Die Weltranglisten-34. setzten sich in ihrer Partie aus der ersten Runde mit 21:10, 21:12 gegen die Polen Maciej Matusz/Wiktor Trecki (Weltranglistenplatz 217) durch. Gegner der Deutschen im Achtelfinale sind die Norweger Torjus Flaatten/Vegard Rikheim (Weltranglistenplatz 119). Jones Jansen/Peter Käsbauer schlugen bis dato weder gegen Maciej Matusz/Wiktor Trecki noch gegen Torjus Flaatten/Vegard Rikheim im Rahmen eines Wettkampfes auf. 

Damendoppel: Jäger/Küspert nun gegen Däninnen

Im Damendoppel erreichten Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 32; Setzplatz 8) durch einen 21:13, 21:17-Erfolg über Nadia Fankhauser/Iris Tabeling (Weltranglistenplatz 70) die Runde der besten 16 Damenduos. Damit behielten die DBV-Asse im dritten Vergleich mit der schweizerisch-niederländischen Kombination zum dritten Mal die Oberhand. Im Spiel um den Einzug ins Viertelfinale treffen Linda Efler/Isabel Herttrich auf Bengisu Ercetin/Nazlcan Inci aus der Türkei (Weltranglistenplatz 39; direkter Vergleich aus Sicht von Linda Efler/Isabel Herttrich: 1:0). 

Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV Neuhausen-Nymphenburg/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 69) verzeichneten in ihrem jeweils ersten Match in ihrer Karriere bei einer Individual-EM ebenfalls einen Zwei-Satz-Sieg: Ihre Partie aus der ersten Runde – gegen Serena Au Yeong/Katharina Hochmeir aus Österreich (Weltranglistenplatz 88) – entschieden die Bundeskaderathletinnen des DBV mit 21:9, 21:12 für sich. Diese Begegnung kam zum ersten Mal anlässlich eines internationalen Turniers zustande. Im Achtelfinale müssen sich Annabella Jäger/Stine Küspert mit den an Nummer sieben gesetzten Däninnen Amalie Magelund/Freja Ravn (Weltranglistenplatz 31; direkter Vergleich: 0:0) messen.
                 
EM-Auftakt erst am Mittwoch bzw. Donnerstag

Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 63) und Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 69) im Herreneinzel, Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld; Weltranglistenplatz 142) im Dameneinzel sowie Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer (1. BC Wipperfeld/TV Refrath; Weltranglistenplatz 48) im Mixed greifen erst am Mittwoch (28. April 2021) erstmalig ins EM-Geschehen in Kiew ein: Sie erhielten für die erste Runde jeweils ein Freilos. 

Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 23; Setzplatz 3) und Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 15; Setzplatz 3) starten sogar erst am Donnerstag (29. April 2021) in das Turnier: Bei den EM-Dritten von 2018 im Mixed war dies von vorneherein geplant, da ihnen ebenfalls für die erste Runde ein Freilos zugesprochen wurde. Bei Yvonne Li kam zu dem Freilos für den Auftakt hinzu, dass ihre erste Gegnerin – Qi Xuefei aus Frankreich (Weltranglistenplatz 40) – kurzfristig für die Titelkämpfe absagte, sodass die zweimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel – wie Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich – bereits im Achtelfinale steht. 

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International
news-2282Tue, 27 Apr 2021 08:50:09 +0000Individual-EM: Kick-off in Kiewhttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-kick-off-in-kiew/Start der Individual-Europameisterschaft (#EBC21) in der Ukraine. Am heutigen Dienstag sind vier DBV-Paarungen im Einsatz. Alle gehen als Favoriten in die Auftaktrunde.Annabella Jäger und Stine Küspert treffen bei ihrem EM-Debüt auf Katharina Hochmeir/Serena Au Yeong aus Österreich. Die an Nummer acht gesetzten Isabel Herttrich/Linda Efler bekommen es zum Auftakt mit der niederländisch-schweizerischen Kombination Iris Tabeling/Nadia Frankhauser zu tun. Im Herrendoppel gehen heute sowohl Peter Käsbauer/Jones Jansen (gegen Maciej Matusz/Wiktor Trecki aus Polen) als auch Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (gegen die Waliser Andrew Jones/Adam Stewart) als favorisierte Paarung ins Spiel.

Yvonne Li steht nach der Absage von Qi Xuefei (Frankreich) im Dameneinzel bereits im Achtelfinale. Die gebürtige Chinesin musste sich einer Knie-Operation unterziehen und kann deswegen nicht an der EM teilnehmen.

Im Vorfeld der EM sprach Journalist Sebastian Hochrainer von der ARD-Sportschau mit Nationalspieler Max Weißkirchen. Hier kann das Interview nachgelesen werden: "Ohne Geruchssinn, aber mit Ehrgeiz - Badminton-EM-Hoffnung Max Weißkirchen"

Sportdeutschland.TV überträgt ab Freitag von der EM. Laut Ankündigung von Badminton Europe werden alle Spiele auf badmintoneurope.tv (Registrierung ist notwendig) live übertragen. Zudem sendet BEC ausgewählte Spiele als Livestream auf YouTube.

Presseschau #EBC21:

General-Anzeiger: "Weißkirchen will bei EM in Kiew überraschen"
sport1.de: "DBV mit fünf Neulingen zur Badminton-EM"
Westfälische Nachrichten: "Li muss sich gleich strecken"

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International
news-2280Sat, 24 Apr 2021 10:23:59 +000050 Trainer*innen in B-Ausbildungen gestartethttps://www.badminton.de/news/badminton/50-trainerinnen-in-b-ausbildungen-gestartet/Der Deutsche Badminton-Verband e.V. freut sich über 50 Teilnehmer*innen beim gestrigen Startschuss von zwei B-Trainerausbildungen Leistungssport 2021, aufgeteilt auf zwei Ausbildungen (Mitte und Bayern/Süd).Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Start online erfolgt. In der Ausbildung Mitte erfolgt an diesem Wochenende auch direkt der erste Präsenzlehrgang (online verlegt), der mit Christian Stern (Landestrainer BVRP) als Hauptreferent zum Thema „Technik im Detail“.
 
Der Ausbildungsstart wurde kurzfristig auf Freitagabend (23.04.2021) verlegt, um die Inhalte online mit Qualität etwas entzerrter umsetzen zu können. Dadurch konnte die Gelegenheit von Tobias Wadenka und Hannes Käsbauer als zuständige Ausbildungsleitung genutzt werden, für beide Ausbildungen gemeinsam die Ausbildungsorganisation vorzustellen und in einen anschließenden großen gemeinsamen Austausch zu kommen. Bis November folgen jeweils vier Präsenzlehrgänge und ein gemeinsamer Abschlusslehrgang, begleitet durch intensive Online- und Heimarbeitsphasen.

Das Beste aus der Situation herausholen
 
„Wir haben uns sehr gefreut und sind froh, dass wir nun die nächsten B-Trainerausbildungen – leider nur online – starten konnten. Wir werden gemeinsam mit den Teilnehmer*innen versuchen, das Beste aus der aktuellen Situation rauszuholen. Den Schwerpunkt wird das Vertiefen der verschiedenen Themen als Badmintontrainer*in bilden, um das viele Wissen mit dem entsprechenden Handeln als Kompetenz bestmöglich weiterzuentwickeln. Die hohe Teilnehmerzahl freut uns sehr und bestärkt uns auf diesem eingeschlagenen Weg", erklärt Hannes Käsbauer, Referatsleiter Bildung im DBV, gegenüber badminton.de.

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National
news-2279Thu, 22 Apr 2021 09:32:58 +0000Special Olympics-Weltspiele: Ulrich Grill zum Assistant Technical Delegate berufenhttps://www.badminton.de/news/badminton/special-olympics-weltspiele-ulrich-grill-zum-assistant-technical-delegate-berufen/Nachdem Ulrich Grill bereits zum Special Olympics Global Sport Advisor Badminton ernannt wurde, erfolgte nun durch Special Olympics International (SOI) die Berufung zum Assistant Technical Delegate für die Weltspiele 2023 in Berlin.Diese Funktion übte er bereits bei den Weltspielen in Los Angeles (2015), Abu Dhabi (2019) sowie den MENA Games in Abu Dhabi (2018) aus. Grill ist als Assistant Technical Delegate für die regelkonforme Vorbereitung und Durchführung der Wettbewerbe aus Sicht von SOI verantwortlich.
 
Das RfSR gratuliert Ulrich herzlich zu dieser Berufung.

Vom 17. bis 24. Juni 2023 finden die Special Olympics World Games in Berlin statt – und damit erstmals in Deutschland. 

Special Olympics Weltspiele sind:

  • für Menschen mit geistiger Behinderung verschiedener Nationen, Kulturen, politischer Anschauungen und Religionen
  • fesselnde und inspirierende Wettbewerbe für tausende Athletinnen und Athleten
  • alle zwei Jahre im Wechsel als Sommer- und Winterspiele
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National
news-2278Wed, 21 Apr 2021 08:08:32 +0000Individual-EM: Die Auftaktgegner der DBV-Athletenhttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-die-auftaktgegner-der-dbv-athleten/Wenn vom 27. April bis zum 2. Mai 2021 in Kiew unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen die diesjährigen Individual-Europameisterschaften ausgetragen werden, schlagen gleich fünf Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) erstmalig bei Titelkämpfen dieser Art auf.Sowohl Annabella Jäger (TSV Neuhausen-Nymphenburg) und Stine Küspert (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) als auch Kilasu Ostermeyer (TV Refrath), Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld) und Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen) feiern bei dem seit 1968 stattfindenden Großereignis ihr Debüt. Annabella Jäger erlebt in der Hauptstadt der Ukraine sogar ihre EM-Premiere: Anders als ihre Nationalmannschaftskolleginnen und -kollegen zählte sie bis dato auch noch nicht bei einer Team-Europameisterschaft zum deutschen Aufgebot. 

Insgesamt ist der DBV mit 13 Athletinnen und Athleten bei den European Championships 2021 vertreten. In allen Disziplinen gehen zwei Spieler bzw. Spielerinnen bzw. Duos an den Start. 

Herreneinzel

Der dreimalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 63), wurde für den Auftakt mit einem Freilos bedacht. In seinem Match aus der zweiten Runde trifft der 24-Jährige auf den Belgier Maxime Moreels (Weltranglistenplatz 94), gegen den er zuletzt im Jahr 2017 eine Partie bestritt. Im direkten Vergleich steht es 1:1. Im anschließenden Achtelfinale wäre vermutlich der topgesetzte Titelverteidiger Viktor Axelsen (Weltranglistenplatz 2) Max Weißkirchens Gegner. Das bislang einzige Duell mit dem Dänen, ausgetragen bei der Mixed-Team-EM 2021 in Finnland, verlor der Deutsche in zwei Sätzen. 

Kai Schäfer (SV Fun-Ball Dortelweil) muss sich derweil bereits in seiner ersten EM-Partie 2021, gleichsam einem Spiel aus der zweiten Runde, mit einem der Top-Favoriten auf den Gewinn der Goldmedaille messen: Der 27 Jahre alte Weltranglisten-69. steht Viktor Axelsens Nationalmannschaftskollegen Anders Antonsen (Weltranglistenplatz 3) gegenüber. Das bis dato einzige Aufeinandertreffen mit dem an Position zwei notierten Dänen entschied dieser in drei Durchgängen für sich. Es datiert allerdings schon aus dem Jahr 2016. Für die erste Runde in Kiew erhielt Kai Schäfer wie Max Weißkirchen ein Freilos.  

Dameneinzel

Auch Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 23; Setzplatz 3) wurde für die erste Runde mit einem Freilos bedacht. Im Spiel um den Einzug ins Achtelfinale des Dameneinzelwettbewerbs trifft die zweimalige Deutsche Meisterin auf Qi Xuefei (Weltranglistenplatz 40), die im direkten Vergleich mit 2:1 führt. Die zuvor letzte Partie gegen die Französin, ausgetragen im Sommer 2019, gewann dabei Yvonne Li in zwei Sätzen. Danach wäre die Schwedin Ashwathi Pillai (Weltranglistenplatz 149; direkter Vergleich aus Sicht von Yvonne Li: 1:0), Petra Polanc aus Slowenien (Weltranglistenplatz 177; direkter Vergleich: 0:0) oder die Engländerin Freya Redfearn (Weltranglistenplatz 204; direkter Vergleich: 0:0) Yvonne Lis Gegnerin. 

Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld; Weltranglistenplatz 141) startet ebenfalls erst in der zweiten Runde in das EM-Turnier. Darin steht die 21-Jährige entweder Katerina Tomalova aus der Tschechischen Republik (Weltranglistenplatz 101) oder der Französin Marie Batomene (Weltranglistenplatz 65) gegenüber. Miranda Wilson bestritt im Rahmen eines internationalen Turniers bislang weder gegen Katerina Tomalova noch gegen Marie Batomene ein Match. 

Herrendoppel

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 19; Setzplatz 5) gehen als klare Favoriten in ihr Erstrundenduell mit Andrew Jones/Adam Stewart aus Wales (Weltranglistenplatz 322; direkter Vergleich: 0:0). Im Achtelfinale würden die Schotten Christopher Grimley/Matthew Grimley (Weltranglistenplatz 71; direkter Vergleich aus Sicht von Mark Lamsfuß/Marvin Seidel: 1:0) oder Joshua Magee/Paul Reynolds aus Irland (Weltranglistenplatz 67; direkter Vergleich: 0:0) auf die Athleten des DBV warten. 
 
Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 34; Setzplatz 6) müssen sich in ihrem Auftaktmatch mit den Polen Maciej Matusz/Wiktor Trecki (Weltranglistenplatz 217) messen. Gegner der Deutschen im Achtelfinale wären die Norweger Torjus Flaatten/Vegard Rikheim (Weltranglistenplatz 119) oder – was wahrscheinlicher ist – die Dänen Joel Eipe/Rasmus Kjær (Weltranglistenplatz 60). Jones Jansen/Peter Käsbauer standen bis dato weder Maciej Matusz/Wiktor Trecki noch Torjus Flaatten/Vegard Rikheim bzw. Joel Eipe/Rasmus Kjær im Rahmen eines internationalen Wettkampfes gegenüber. 

Damendoppel

Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 32; Setzplatz 8) treffen in Runde eins auf Nadia Fankhauser/Iris Tabeling (Schweiz/Niederlande; Weltranglistenplatz 70), gegen die sie in den bisherigen beiden Vergleichen jeweils gewinnen konnten. Anschließend dürften die DBV-Asse gegen Katharina Fink/Yasmine Hamza aus Italien (Weltranglistenplatz 209; direkter Vergleich: 0:0) oder Bengisu Ercetin/Nazlcan Inci aus der Türkei (Weltranglistenplatz 39; direkter Vergleich aus Sicht von Linda Efler/Isabel Herttrich: 1:0) aufschlagen. 

Annabella Jäger/Stine Küspert (TSV Neuhausen-Nymphenburg/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 69) spielen gegen Serena Au Yeong/Katharina Hochmeir aus Österreich (Weltranglistenplatz 87; direkter Vergleich: 0:0) um den Einzug ins Achtelfinale. Darin würden aller Voraussicht nach die an Nummer sieben gesetzten Däninnen Amalie Magelund/Freja Ravn (Weltranglistenplatz 31; direkter Vergleich: 0:0) auf die Deutschen warten.                           

Mixed

Im Mixed wurden Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 15; Setzplatz 3) für die erste Runde mit einem Freilos bedacht. In ihr Achtelfinalmatch gehen die amtierenden EM-Dritten als Favoriten: Ihre Gegner sind dann die Weltranglisten-175. Emre Sonmez/Zehra Erdem aus der Türkei oder die Weltranglisten-106. Philip Birker/Katharina Hochmeir aus Österreich. In jedem Fall kommt es für die Deutschen in der Runde der besten 16 Gemischten Doppel zu einer Premieren-Begegnung bei einem internationalen Turnier. 

Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer (1. BC Wipperfeld/TV Refrath; Weltranglistenplatz 48) hingegen erwischten ein schweres Auftaktlos: Die aktuellen Deutschen Meister müssen sich in ihrem Spiel aus der ersten Runde – erstmalig in ihrer Karriere – mit den Russen Evgenij Dremin/Evgenia Dimova (Weltranglistenplatz 51) messen. Danach wären vermutlich die an Position acht notierten Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Weltranglistenplatz 39) die Gegner des deutschen Duos. Im direkten Vergleich liegen die Franzosen mit 1:0 vorne. Die bis dato einzige Partie erfolgte allerdings bereits vor mehr als zwei Jahren.

Halbfinaleinzug gleichbedeutend mit Medaillengewinn

Wer in Kiew das Halbfinale erreicht, hat Edelmetall sicher: Ein „kleines Finale“ wird nicht ausgetragen, vielmehr erhalten die unterlegenen Halbfinalteilnehmerinnen und -teilnehmer automatisch die Bronzemedaille. Die Individual-EM zählt nicht zuletzt für die Olympiaqualifikation: Die Qualifikationsphase für Tokio endet am 13. Juni 2021, die Startplätze werden auf der Basis der „Race to Tokyo Rankings“ vom 15. Juni 2021 vergeben.

Die Individual-EM wird ab den Viertelfinals (Freitag) auf Sportdeutschland.TV übertragen.

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International
news-2091Mon, 19 Apr 2021 08:27:00 +0000DBV auf Instagramhttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-neu-auf-instagram/Der Deutsche Badminton-Verband ist auf Instagram. Aktuelle News des DBV gibt es aber auch auf Facebook und Twitter. Hier gibt es alle Informationen und Links zu den sozialen Medien des DBV.Auf dem Kanal @dbv_badminton berichtet der DBV über die internationalen Turnier-Einsätze der DBV-Kaderathleten sowie in Zukunft über viele weitere Aktivitäten. Mit der neuen Präsenz will man auch eine jüngere und internationalere Zielgruppe erreichen. 

Der DBV informiert über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf mehreren Kanälen über seine Aktivitäten – ob Nationalmannschaft, Bundesliga, Para-Badminton, Bildung oder andere DBV-Themen.

Instagram ist das Netzwerk mit dem höchsten Engagement nach Facebook. Von einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer der Instagram-App sind 71 % unter 35 Jahre alt.

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National
news-2277Wed, 14 Apr 2021 11:42:05 +0000EM-Historie: Die deutschen Europameisterhttps://www.badminton.de/news/badminton/em-historie-die-deutschen-europameister/In zwölf Tagen beginnt die Individual-EM in der Ukraine (live auf Sportdeutschland.TV). In unserem EM-Countdown liefern wir eine Übersicht mit allen deutschen Europameistern. Bei der ersten ausgetragenen Europameisterschaft, 1968 in Bochum, krönte sich Irmgard Gerlatzka zur Europameisterin im Dameneinzel. In einem rein deutschen Finale besiegte Gerlatzka Marieluise Wackerow. 1972 im schwedischen Karlskrona holte Wolfgang Bochow den EM-Titel im Herreneinzel nach Deutschland. Er besiegte im Endspiel den Dänen Klaus Kaagaard. Im gleichen Jahr gewannen auch Willi Braun und Roland Maywald ihre erste Goldmedaille im Herrendoppel. Zwei Jahre später - 1974 bei der EM in Wien - wiederholten sie den Erfolg. 

Bis zum nächsten DBV-Triumph sollten fast 30 Jahre vergehen. Xu Huaiwen krönte sich 2006 zur Europameisterin im Dameneinzel. Im Endspiel besiegte sie Mia Audina aus den Niederlanden. Die gebürtige Chinesin sorgte auch zwei Jahre später für einen deutschen Erfolg: 2008 im dänischen Herning besiegte Huaiwen die Dänin Tine Baun und gewann ihre zweite Goldmedaille bei Individual-Europameisterschaften.

Für den bislang letzten deutschen EM-Triumph sorgte Marc Zwiebler im Jahr 2012. Der gebürtige Bonner spielte sich in der Telenor Arena in Karlskrona ohne Satzverlust und in einem Weltklasse-Teilnehmerfeld zum ersten deutschen Europameister im Herreneinzel seit Wolfgang Bochow. Nachdem Zwiebler im Halbfinale den Favoriten Jan Ø. Jørgensen bezwang, blieb im Finale auch der Lokalmatador Henri Hurskainen gegen den Deutschen ohne Chance.

Alle deutschen Europameister im Überblick:

1968: Irmgard Gerlatzka (Dameneinzel)
1972: Wolfgang Bochow (Herreneinzel) und Willi Braun/Roland Maywald (Herrendoppel)
1974: Willi Braun/Roland Maywald (Herrendoppel)
2006: Xu Huaiwen (Dameneinzel)
2008: Xu Huaiwen (Dameneinzel)
2012: Marc Zwiebler (Herreneinzel)

Weitere Informationen zu einigen ehemaligen Stars des DBV.
Die Meilensteine in der DBV-Historie.

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International
news-2276Wed, 14 Apr 2021 09:16:25 +0000Bundesliga: Final-Four um die Meisterschaft findet in Wipperfürth statthttps://www.badminton.de/news/badminton/bundesliga-final-four-um-die-meisterschaft-findet-in-wipperfuerth-statt/Nachdem der vorgesehene Ausrichter des Final-Four die Veranstaltung kurzfristig zurückgeben musste, hat der DBLV-Vorstand auf Grundlage der Bewerbungen sehr schnell eine Entscheidung getroffen. Das Final-Four am 19./20. Juni 2021 findet wie das 2. Qualifikationsturnier am 12./13. Juni in Wipperfürth statt und wird vom 1. BC Wipperfeld ausgerichtet.Beim Final-Four finden samstags – voraussichtlich um 15.00 Uhr – beide Halbfinalspiele parallel statt und werden auf je einem Spielfeld ausgetragen. Es spielen der Sieger des 1. Qualifikationsturniers in Saarbrücken gegen den Zweiten des Quali-Turniers in Wipperfürth und der Erste des Wipperfürth-Turniers  gegen den Zweiten des vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ausgerichteten Turniers.

Das Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft wird am Sonntag, 20. Juni um 14.00 Uhr auf zwei Spielfeldern ausgetragen. DBLV-Präsident Arno Schley und DBV-Präsident Thomas Born bedanken sich beim 1. BC-Saarbrücken Bischmisheim und beim 1. BC Wipperfeld für die kurzfristige Übernahmebereitschaft angesichts der schwierigen Umstände in der Corona-Pandemie.

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Bundesliga
news-2275Mon, 12 Apr 2021 09:56:07 +0000Vom Hinterhof-Federball mit Oma zum Bundestrainerhttps://www.badminton.de/news/badminton/vom-hinterhof-federball-zum-bundestrainer/Vor 28 Jahren hat Michael Fuchs den Weg vom Hinterhof-Federball mit seiner Oma zum Badminton gefunden. Beide Elternteile haben damals selbst aktiv Badminton gespielt und gleichzeitig sehr engagiert in der Badmintonabteilung des TV Marktheidenfeld mitgewirktDas Trainingsangebot für Kinder- und Jugendliche unter der Leitung von Joachim Klein entfachte die Begeisterung von Fuchsi für den Badmintonsport. Getrieben von dieser Motivation steigerte er die nächsten Jahre sein Trainingspensum stetig. In den folgenden Jahren begegnete er vielen Trainern, die seinen Weg mitzeichneten. Für die Jugendzeit nannte Michael Fuchs neben Joachim Klein auch noch Manfred Ernst, Johann Niesner und Udo Lehmann als einflussreiche Trainer. An die vielen Reisen quer durch Deutschland und vor allem nach München zu den Kader-Lehrgängen des Bayerischen Badminton-Verbandes hat er viele gute Erinnerungen.

Im Erwachsenenbereich, das heißt am Bundesstützpunkt in Saarbrücken arbeitete er unter anderem mit Detlef Poste, Oli Muelbredt (OSP-Athletiktrainer), Jakob Hoi und Jacob Oehlenschlaeger zusammen. 2016 nach den Olympischen Spielen in Rio beendete er seine internationale Karriere und war anschließend bis Ende 2020 für den Schweizer Badmintonverband (Swiss Badminton) tätig. Bis zuletzt war er dort Head Coach Junioren und nun "zurück" und ist seit Anfang Januar 2021 Bundestrainer Nachwuchs im DBV. Wieso sich Michael Fuchs dazu entschieden hat, nach 15 Jahren Leistungssport hauptberuflich als Trainer zu arbeiten sowie viele weitere Informationen rund um seine Trainertätigkeiten, erfahrt ihr im Interview.

Informationen zur Spielerkarriere von Michael Fuchs gibt es hier.

Was begeistert Dich so an der Sportart Badminton?
„Am Badmintonsport begeistert mich vor allem, dass es unfassbar viele verschiedene Möglichkeiten gibt, siegreich zu sein.“

Warum bist Du Trainer? Was bedeutet die Tätigkeiten für Dich? 
„In mir wohnt unglaublich viel Begeisterung und Liebe zum Badmintonsport. Mein Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich mit dem „Badmintonvirus“ anzustecken.“ 

Wer hat Dich als Trainer geprägt? 
„Als Trainer hat mich John Dinesen unglaublich weitergebracht. Durch die gemeinsame Arbeit in der Schweiz hatten wir einen intensiven Austausch und ich habe ihm sehr viel zu verdanken.“

Gibt es drei zentrale Dinge, die Du als Trainer gelernt hast?
„Als Trainer habe ich gelernt, dass jede*r Athlet*in anders auf gewisse Methoden, Coaching oder Trainingsvarianten reagiert. In diesem Zusammenhang musste ich auch feststellen, dass bestimmte Dinge bei Athlet*in A gut funktionieren, bei Athlet*in B jedoch noch lange nicht funktionieren muss. Außerdem habe ich gelernt, geduldiger zu bleiben, wenn es um die Vermittlung von einzelnen technischen oder taktischen Inhalten, aber auch um die gesamte Spielerentwicklung geht. 

Wie sollte eine optimale Trainingsatmosphäre für erfolgreiches Training aussehen?
„Im Training sollte eine gute, positive Stimmung herrschen, die durch sehr viel Energie und Lern- bzw. Arbeitsbereitschaft der Athlet*innen geprägt wird.“ 

Was ist Dein Spezialgebiet?
„Im Laufe meiner eigenen Spielerkarriere habe ich eine Menge Erfahrung und eine gewisse Expertise im Herrendoppel und Mixed erworben. Dazu konnte ich in der Schweiz auch einige tiefere Einblicke in die Einzeldisziplinen in verschiedenen Alters- bzw. Leistungsklassen gewinnen. Dennoch würde ich die Doppeldisziplinen als mein Spezialgebiet bezeichnen.“ 

Wo siehst Du Potential in deiner Weiterentwicklung?
„Generell würde ich mich noch als sehr jungen Trainer – zumindest was die Jahre im Trainer-Geschäft angeht – bezeichnen. Daher sehe ich für mich noch in vielen Bereichen Potential zur Weiterentwicklung. Einerseits möchte ich mich im gesamten Technikbereich weiter fortbilden. Nur durch ein klares Technikbild kann man eine*n fortgeschrittene*n Athlet*in weiter ausbilden. Andererseits lerne ich auch immer wieder neue Vermittlungsmethoden und Herangehensweisen kennen. Hier hört der Methodenkoffer einfach nie auf zu wachsen. Zudem würde ich auch gerne in den Bereichen Athletik und Psychologie noch ein paar Dinge dazulernen.“ 

Aus der Spielerkarriere in die Trainerkarriere: was nimmst Du mit?
„Im Laufe meiner 15 Jahre als Badminton-Profi habe ich natürlich auch Fehler gemacht. Zumindest einige davon möchte ich meinen Spieler*innen ersparen. Die Erfahrungen, die ich selbst gesammelt habe, möchte ich bewusst einsetzen und somit Prozesse bei meinen Athlet*innen beschleunigen und einige „Irrwege“ verkürzen oder sogar vermeiden. Natürlich sollen und müssen die Spieler*innen auch ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Dennoch bin ich der Meinung, dass sie nicht unbedingt alle Fehler, die ich schon „stellvertretend“ für sie gemacht habe, nochmals machen müssen.“

"Ab einem bestimmten Niveau können vermeintliche Details einen riesigen Unterschied machen. Auf verschiedenen Turnieren rund um die Welt habe ich aufgrund solcher „kleiner Fehler“ das ein oder andere knappe Match verloren. Diese Erfahrungen möchte ich sowohl auf Turnieren als auch im Training, das heißt in meinem Coaching und in meinen Trainingseinheiten gewinnbringend einfließen lassen.“

Was sind Deine drei Tipps, wie man als Trainer*in im Training auftreten sollte?
„Es ist wichtig ein enges Vertrauensverhältnis zu Athlet*innen zu haben ohne dabei die Rollenverteilung zwischen Trainer*in und Athlet*in außer Acht zu lassen. Weiter lege ich großen Wert auf ehrliche und offene Kommunikation zwischen Trainer*in und Athlet*in. Zum Thema Wertevermittlung hilft es aus meiner Sicht sehr, wenn Trainer*innen das, was man von Athlet*innen fordert, auch vorleben.“ 

Hast Du "Best-Practice"-Übungen fürs Herrendoppel bzw. Mixed, die Du gern gemacht hast?
„Wenn immer möglich, habe ich die folgenden Übungen in meiner Aufwärm-Routine vor den Matches gemacht. Damit konnte ich alle für mich relevanten Spielelemente in komprimierter Form nochmals durchgehen und mich damit optimal auf den Wettkampf vorbereiten.“

  • Hinterfeld/Halbfeld vs. Abwehr/Vorderfeld -> Ziel als Hinterfeldspieler bzw. Angreifer ist es, die Initiative zu halten und die Ballwechsel in einer „kontrollierten Offensive“ zu dominieren  
  • Box vs. Netz-> Der Zuspieler setzt den Übenden aus dem Vorderfeld unter Druck. Dieser muss die gesamte Box (Doppel-Feld ohne Vorder- und Hinterfeld) abdecken und dabei möglichst alle Bälle mit guter Qualität ans Netz bzw. in den Midcourt zurückspielen. Ziel ist es, möglichst häufig die Attacken aus dem Vorderfeld zu neutralisieren oder sogar zu kontern. 
  • Spieleröffnung -> Aufschlag, Aufschlagannahme und 3. Schlag

Mit welcher Maßnahme bekommst Du Unpünktlichkeit in den Griff?
„Wir haben in unserer Trainingsgruppe eine Verabredung, dass alle Spieler*innen mindestens 5 Minuten vor Trainingsbeginn in der Halle sein müssen. In den ersten 15 Minuten der Trainingseinheit wärmen sich die Athlet*innen gemäß ihren individuellen Warm-Up-Programmen auf und dann geht es eine Viertelstunde nach Beginn der Einheit intensiv los. Dann erwarte ich von jedem Trainingsteilnehmer, dass er/sie Vollgas geben kann. Wer also etwas länger braucht, als die 15 Minuten zu Beginn der Einheit, um Vollgas geben zu können, der muss noch etwas früher in die Halle kommen. Bisher hat diese Verabredung mit ganz wenigen Ausnahmen richtig gut funktioniert.“

Welches Wort verwendest du am häufigsten beim Loben deiner Athlet*innen? 
„Meines Wissens nach habe ich nicht das EINE Wort, das ich immer zum Loben verwende. Ich würde behaupten, ich nutze oft „Klasse“, „Stark“, „Gut“ oder „Super“.  

Welche Momente im Training zaubern Dir ein Lächeln ins Gesicht?
„Wenn bei den Athlet*innen der Groschen gefallen ist.“

Welcher Rat hat Dir in Deiner Trainerkarriere am meisten geholfen? 
"John Dinesen hat mir unglaublich viele wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben. Spontan fallen mir seine Ratschläge zur Trainingsplanung und -durchführung ein. Anstatt ein Training im Vorfeld minutiös durchzuplanen, wie ich es anfangs sehr häufig gemacht habe, gehe ich jetzt viel flexibler an die Sache heran. In meiner Planung für eine Trainingseinheit lege ich inzwischen nur noch ein Trainingsthema bzw. -ziel und eine Ausgangsübung fest, mit der ich dieses erarbeiten bzw. erreichen möchte. Dazu mache ich mir im Vorfeld noch Gedanken, wie ich die jeweilige Übung komplexer oder einfacher machen könnte. In der Einheit entscheide ich dann je nach Qualität der Übungsausführung, in welche Richtung und wie schnell ich mit den Übungsvarianten vorwärtsgehe."

Welchen Tipp möchtest Du allen Trainer*innen in Badminton-Deutschland mitgeben? 
„Practice what you preach“ – geht mit gutem Beispiel voran! 

Was war Deine emotionalste Erfahrung als Trainer bisher?
„Während meiner Spielerkarriere als „Coach“ des deutschen Damendoppels Johanna Goliszewski und Birgit Michels beim Sudirman Cup 2013. Ich durfte die beiden Mädels gemeinsam mit dem damaligen Chef-Bundestrainer Holger Hasse im fünften und entscheidenden Spiel um den Einzug ins Viertelfinale der Team-WM coachen. Birgit und Johanna haben das Spiel gegen Gastgeber Malaysia im Hexenkessel von Kuala Lumpur gewonnen und wir standen unter den Top-8 Nationen der Welt!  

Als Trainer durfte ich in den Jahren bei Swiss Badminton mit dem Jugendteam der Schweiz ebenfalls einige Highlights erleben. Zu den emotionalsten Erfahrungen gehören sicherlich der Einzug von Julien Scheiwiller/Jenny Stadelmann ins Achtelfinale der U19 WM 2017 oder der Viertelfinaleinzug von Yann Orteu/Minh Quang Pham ins Viertelfinale der U19 EM 2018. 

Trainerphilosophie

„Meine Trainerphilosophie ist stark von meinen eigenen Erfahrungen und meinem persönlichen Werdegang als Spieler geprägt. Ich bin überzeugt davon, dass wir unser Potential nur ausschöpfen können, wenn die Arbeitseinstellung, der Einsatz und die Leistungsbereitschaft überdurchschnittlich gut sind. Die folgenden „Leitsätze“ geben exemplarisch Einblicke: 

  • „Die kleinen Extras (z.B. Zusatzeinheiten, Videoanalysen, etc.) machen auf lange Sicht den Unterschied.“
  • „Der schlechteste Zuspieler ist unser Limit nach oben. -> Wir wollen die besten Zuspieler sein bzw. werden!“ 
  • „Wir brauchen Energie, Bereitschaft und Bewusstsein für hartes Arbeiten (auf und neben dem Feld).“  

Aktuelle Themenbereiche mit der zentralen Trainingsgruppe U19 am BSP in Mülheim an der Ruhr
„Aktuell arbeiten wir an mehreren Sachen, die vor allem im Themenbereich Mindset und Bereitschaft im Training anzusiedeln sind. Im Moment ist unser Fokus auf der Erarbeitung einer individuellen Aufwärmroutine sowie auf der Arbeitsmoral und der Einsatzbereitschaft im Training. Dazu kommt noch die Energie und die Körpersprache der Athlet*innen in den Einheiten. In den ersten Wochen hat sich aus meiner Sicht hier schon eine ganze Menge entwickelt und wir haben als Trainingsgruppe große Fortschritte gemacht."

„Daneben versuche ich immer wieder an das Konzept der „Quality touches“ zu erinnern. Mein Trainerkollege Jeppe Ludvigsen, aktuell Bundesstützpunkttrainer Doppel/Mixed in Saarbrücken hat diesen Begriff in Deutschland eingeführt. Dabei geht es vor allem darum, dass wir die Übungen mit der bestmöglichen Qualität und hohem Fokus auf das Wesentliche in der jeweiligen Übung absolvieren. Stumpfes „Abarbeiten“ bringt uns aus meiner Sicht nur sehr bedingt voran."

Szenarien:

Deine neue Trainingsgruppe ist komplett heterogen, wie gehst Du mit dieser Situation um?
„Ich würde die Trainingsgruppe in verschiedene Leistungsstärken sortieren und im Sinne einer inneren Differenzierung gruppenweise Aufgaben verteilen. Ziel der Einheit soll es sein, dass jeder auf seine Kosten gekommen ist.“

Ein Leben ohne Badminton, wohin mit Deiner Begeisterung? 
„Puh…das ist eine sehr schwierige Frage, wozu ich mir bisher ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht habe. Vermutlich würde ich meine Freizeit in einen anderen Sport investieren. Ich brauche irgendeine Form von Sport bzw. Intensität, sonst werde ich nach wenigen Tagen „ungenießbar“. Ich könnte mir auch vorstellen etwas mehr Musik zu machen.  

Wenn Du jetzt entscheiden müsstest welchen Schlag und welche Lauftechnik du bis an dein Lebensende durchführen musst, welche sind das?
„…lacht, das wurde ich auch noch nie gefragt! Also in der Lauftechnik würde ich den Ausfallschritt wählen, damit könnte ich ja theoretisch alle Ecken irgendwie abdecken. Als Schlag würde ich den Smash wählen, in der Hoffnung, dass ich dann irgendwann mal lerne, richtig hart zu schmettern.“

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National
news-2274Sun, 11 Apr 2021 10:37:13 +0000Lamsfuß/Herttrich bei EM an Nummer drei gesetzthttps://www.badminton.de/news/badminton/lamsfuss-herttrich-bei-em-an-nummer-drei-gesetzt/Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) und Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), Nummer 15 der BWF-Weltrangliste, starten als Nummer drei der Setzliste ins Medaillenrennen bei den Individual-Europameisterschaften in der Ukraine (ab 27. April). An Nummer eins wurde das britische Duo Marcus Ellis/Lauren Smith gesetzt, dahinter Thom Gicquel/Delphine Delrue aus Frankreich.

Die amtierende Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) geht als Nummer vier der Setzliste in die Individual-Europameisterschaften. Topgesetzt im Dameneinzel ist die mehrfache Weltmeisterin Carolina Marin aus Spanien.

Die beiden Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Peter Käsbauer/Jones Jansen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Wipperfeld) starten als Nummer fünf bzw. sechs der Setzliste ins Medaillen-Rennen. Das beste deutsche Damendoppel, Linda Efler/Isabel Herttrich, erhielt von Badminton Europe Setzplatz acht. Die Setzpositionen basieren auf der BWF-Weltrangliste vom 06. April 2021.

Die Auslosung für die 2021 European Championships in Kiew wurde um eine Woche verschoben und findet nun am Dienstag, 20. April 2021 statt. Das Turnier beginnt am 27. April.

Die Setzplätze im Überblick | 2021 European Championships:

Herreneinzel:

1 – Viktor Axelsen (DEN)
2 – Anders Antonsen (DEN)
3 – Rasmus Gemke (DEN)
4 – Hans-Kristian Vittinghus (DEN)
5 – Mark Caljouw (NED)
6 – Brice Leverdez (FRA)
7 – Toma Junior Popov (FRA)
8 – Thomas Rouxel (FRA)

Dameneinzel:

1 – Carolina Marin (ESP)
2 – Mia Blichfeldt (DEN)
3 – Evgeniya Kosetskaya (RUS)
4 – Yvonne Li (GER)
5 – Kirsty Gilmour (SCO)
6 – Neslihan Yigit (TUR)
7 – Line Højmark Kjærsfeldt (DEN)
8 – Line Christophersen (DEN)

Herrendoppel:

1 – Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (DEN)
2 – Marcus Ellis/Chris Langridge (ENG)
3 – Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov (RUS)
4 – Ben Lane/Sean Vendy (ENG)
5 – Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (GER)
6 – Jones Jansen/Peter Käsbauer (GER)
7 – Christo Popov/Toma Junior Popov (FRA)
8 – Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri (DEN)

Damendoppel:

1 - Gabriela Stoeva/Stefani Stoeva (BUL)
2 – Chloe Birch/Lauren Smith (ENG)
3 – Maiken Fruergaard/Sara Thygesen (DEN)
4 – Selena Piek/Cheryl Seinen (NED)
5 – Emilie Lefel/Anne Tran (FRA)
6 – Alexandra Bøje/Mette Poulsen (DEN)
7 – Amalie Magelund/Freja Ravn (DEN)
8 – Linda Efler/Isabel Herttrich (GER)

Mixed:

1 – Marcus Ellis/Lauren Smith (ENG)
2 – Thom Gicquel/Delphine Delrue (FRA)
3 – Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (GER)
4 – Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (DEN)
5 – Robin Tabeling/Selena Piek (NED)
6 – Rodion Alimov/Alina Davletova (RUS)
7 – Sam Magee/Chloe Magee (IRL)
8 – Ronan Labar/Anne Tran (FRA)

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International
news-2273Sat, 10 Apr 2021 07:29:24 +0000Deutsche Meisterschaften O35 bis O75 erneut abgesagthttps://www.badminton.de/news/badminton/deutsche-meisterschaften-o35-bis-o75-erneut-abgesagt/Mit zusammen mehr als 500 Teilnehmer*innen, die in insgesamt neun Altersklassen um die Titel und Medaillen spielen, stellen die Deutschen Seniorenmeisterschaften traditionell die größten nationalen Championships im Badminton dar. Nun verhindert die Corona-Pandemie zum zweiten Mal in Folge, dass sich die Athlet*innen von O35 über O40, O45, O50, O55, O60, O65 und O70 bis hin zu O75 mit langjährigen Weggefährt*innen messen können.In Absprache mit der als Ausrichter vorgesehenen Vereinigten Turnerschaft (VT) Rinteln sowie dem Ausschuss für Wettkampfsport (AfW) im Deutschen Badminton-Verband (DBV) – als dem verantwortlichen Gremium für dieses Turnier – beschloss das DBV-Präsidium, die Deutschen Meisterschaften O35 bis O75 2021 abzusagen. 

Ende Januar 2021 hatte das Führungsgremium des olympischen Spitzenverbandes zunächst die Entscheidung getroffen, die Titelkämpfe nicht zum ursprünglich geplanten Termin auszutragen. Die Veranstaltung sollte eigentlich vom 14. bis zum 16. Mai 2021 im niedersächsischen Rinteln stattfinden. 

„Wir haben keinen Verein gefunden, der das Turnier zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr organisieren könnte. Bei der hohen Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind alleine die Anforderungen an die Austragungsstätte sehr hoch. Daher verzichten wir in diesem Jahr – schweren Herzens – erneut auf die DM O35 bis O75 und hoffen, dass wir das beliebte Turnier 2022 wieder durchführen können“, erläutert Wilfried Jörres, der für den Ausschuss für Wettkampfsport zuständige DBV-Vizepräsident. 

Die Deutschen Meisterschaften O35 bis O75 2022 wurden im Rahmen des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstags 2020 zur Ausrichtung an die DJK Sportgemeinschaft Solingen (Nordrhein-Westfalen) vergeben. Termin ist der 27. bis 29. Mai nächsten Jahres.

Bereits 2020 mussten die Deutschen Seniorenmeisterschaften pandemiebedingt ausfallen. Auch im vergangenen Jahr war Rinteln als Austragungsort vorgesehen. 

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National