badminton.de Newshttps://www.badminton.de/de-DEbadminton.deTue, 14 Jul 2020 12:44:46 +0200Tue, 14 Jul 2020 12:44:46 +0200TYPO3 EXT:newsnews-2019Tue, 14 Jul 2020 12:13:43 +0200Ausschreibung: Ausrüster für Nationalmannschaften 2021-2024https://www.badminton.de/news/badminton/ausschreibung-ausruester-fuer-nationalmannschaften-2021-2024/Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) sucht erfahrene und leistungsstarke Badminton-Ausrüsterfirmen zur Abgabe eines Angebotes zur Ausrüstung der Nationalmannschaften O19/U19/U17/U15/U13 sowie zum Service bei Länderspielen für den Zeitraum 1.1.2021 bis 31.12.2024. Eine Vergabe erfolgt ausschließlich an fachkundige, leistungsfähige und zuverlässige Bewerber aus dem Bereich der Sportartikelfirmen. Voraussetzung für die Vergabe ist die Gewährleistung/Sicherstellung der unter der lfd. Nr. 3 "Leistungsbeschreibung" (siehe Ausschreibung im Downloadbereich) genannten Anforderungen. Der DBV wird den Zuschlag an den Anbieter mit dem besten Angebot in der Gesamtbetrachtung von Einkauf der Ausrüstung und Verkauf der Werberechte erteilen. Ebenfalls berücksichtigt werden die Qualität der Ausrüstungsgegenstände im Preis-/Leistungsverhältnis.

Das Angebot ist als solches zu kennzeichnen und in einem doppelten Umschlag mit der Aufschrift "Angebot Ausrüstung DBV-Nationalmannschaften/Service Länderspiele 2021-2024" an die Adresse des DBV zu richten. Eine Einreichung in elektronischer Form an die Mailadresse angebot(at)badminton.de ist zulässig. Die Anlage zum Angebot (siehe Seite 3) ist vollständig ausgefüllt und unterzeichnet beizufügen.

Die Frist zur Abgabe eines Angebotes endet am 31.08.2020 (Posteingang). Später eingehende Angebote werden nicht berücksichtigt.

Weitere Informationen sowie das Angebotsformular finden Sie in der Ausschreibung weiter unten auf dieser Seite. Evtl. Rückfragen sind an die DBV-Geschäftsstelle zu richten. E-Mail: office(at)badminton.de, Telefon: 0208-30827-0.

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National
news-2018Fri, 10 Jul 2020 15:01:31 +0200Dennis Mao möchte seine Begeisterung teilenhttps://www.badminton.de/news/badminton/dennis-mao-moechte-seine-begeisterung-teilen/Im Rahmen des DBV-Teilprojekts „Warum ich Badmintontrainer bin? Weil es mich begeistert!" (DOSB-Projektiniative TrainerInSportdeutschland) stellen wir engagierte Badmintontrainer aus ganz Deutschland vor. Dennis Mao ist ein engagierter und detailverliebter junger Trainer aus dem bayerischen Badminton-Bezirk Oberbayern. Derzeit ist er beim ESV München tätig und begeistert hier seine Jugend- und Erwachsenengruppen mit Einsatz und Leidenschaft. Egal, ob Profi oder Anfänger, wenn die Motivation und Einstellung des Athleten stimmt, gibt Dennis alles, was er als Trainer zu bieten hat.

Mit Dennis Mao sprach Michael Clemens.

Warum ist Badminton die beste Sportart für Dich?

Badminton verbindet eine Vielzahl an Faktoren, die mir gefallen. Zum einen ist die Sportart geprägt durch Ästhetik, Dynamik, zum anderen ist sie stets schnell, aufregend und facettenreich. Daneben schätze ich die tolle und hilfsbereite Gemeinschaft.

Wie hat sich Badminton in deinem Leben manifestiert?
Mein Vater ist ein großer Badmintonfan, der mir schon früh den Schläger in den Schoß gelegt hat. Mit neun Jahren habe ich im Bundesligaverein TSV Neuhausen-Nymphenburg angefangen, Badminton zu spielen. In den darauffolgenden Jahren habe ich drei Vereinswechsel durchlaufen und bin jetzt seit längerem beim ESV München gelandet. Die Sportart erfüllt, begeistert und gleicht mich aus und ist seither Hauptbestandteil meiner Freizeit.

Arbeit, Training und Privatleben, wie bekommst Du das unter einen Hut?
Ich profitiere sehr von den engagierten und badmintonbegeisterten Menschen um mich herum. Sie entlasten und unterstützten mich, wo es nur geht, was die Sache deutlich leichter macht. Zudem ist meine Freundin im gleichen Verein und ebenso badmintonverrückt wie ich.

Wann hast Du angefangen dich für das Trainer-Dasein zu interessieren?
Mit 17 Jahren habe ich aus eigenem Antrieb die C-Trainerausbildung abgeschlossen. Knapp zehn Jahre später den B-Trainer und hoffentlich in den nächsten Jahren die Möglichkeit zur A-Lizenz. Weiter- und Fortbildungen bereiten mir Spaß.

Hast Du eine*n Mentor*in? Wer hat Dich geprägt?
Ich kann mich gar nicht auf eine Person festlegen. Mehrere Trainerfiguren haben stetig meine Leidenschaft für den Sport und die Vermittlung geschürt. Die Person die mich am längsten als Spieler und Trainer begleitet ist Nigel Devereux.

Warum bist Du Trainer? Was bedeutet die Tätigkeit für Dich?
Ich liebe die Sportart Badminton und möchte hierfür meine Begeisterung teilen und verteilen. In Zukunft hoffe ich auf eine steigende Popularität der Sportart in Deutschland.

Kannst Du uns drei Dinge sagen, die du als Trainer über dich selbst gelernt hast?
Dass ich sehr detailgetreu arbeite, Leistung nicht gleich Spaß ausschließt und die Community im Badminton einfach nur Klasse ist.

Was willst Du in jedem Fall all Deinen Athleten mitgeben, was ist Dein Steckenpferd?

Egal, ob Anfänger oder Profi, wenn die Einstellung stimmt, gebe ich dir meine 120%!

Was war Deine bisher emotionalste positive Erfahrung als Trainer?
Als ich meine ersten Trainerversuche beim BC München gestartet habe, hatte ich einen Athleten, der noch nicht lange Badminton spielte. Nach ein paar Wochen Training durfte er seine erste Bezirksrangliste spielen und kam dort durch enormen Einsatz bis ins Finale. Sein Wille war einfach nur faszinierend und zeigt mir, dass auch kleine Erfolge sehr wichtig und emotional sein können.

Was ist Deine Geheimwaffe, um Athleten zu aktivieren?
In der konkreten Trainingssituation achte ich darauf stets zu motivieren und positives Feedback zu geben, ab und an muss man auch mal strenger sein.

Wodurch erhältst Du hohe Akzeptanz und Respekt bei Deinen Athleten?

Meine Trainingsgruppen schätzen die enge und persönliche Bindung zu Ihnen. Zudem verstehen sie meinen Einsatz als die 100%, die ich Ihnen geben kann.

Ich schicke mein Kind zu Dir ins Training, was hat es zu erwarten?
Dein Kind wird schwitzen, Spaß haben und ans eigene Limit kommen.

Dennis erzählt abschließend im Gespräch von seinen Visionen im Verein, Privatleben und Badmintondeutschland:

Deine zukünftige Planung Trainer und Beruf?
Nach meiner Promotion zieht es mich in die Wirtschaft. Eine Karriere als Trainer im Leistungssport kann ich mir nicht vorstellen, ich denke, dass meine Leidenschaft durch die Berufung verloren gehen würde. Badminton soll aber weiterhin den größten Bestandteil meiner Freizeit darstellen.

Wo steht Dein Verein in fünf Jahren?
Die Message meines Vereines ist, unabhängig von Hobby oder Leistungsausrichtung qualitativ hochwertiges Training anzubieten. Diesen Gedanken möchte ich weiterhin verfolgen und den Breitensport weiter ausbauen.

Was muss in Badmintondeutschland deiner Meinung nach verbessert werden, um langfristig international mehr Erfolg in der Sportart zu haben?

Ich denke, es gibt viele Bereiche, in denen Badmintondeutschland hinterherhinkt. Was mich am meisten international begeistert ist die Ruhe, Gelassenheit und die damit verbundene Kreativität und der Spielwitz anderer Nationen. Das vermisse ich im deutschen Spiel.

Dennis Mao hat vor kurzem auch eine BBV-Live Session mitgemacht.

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National
news-2017Thu, 09 Jul 2020 13:07:26 +02001. BL: Pistorius peilt beim BCB den nächsten Schritt anhttps://www.badminton.de/news/badminton/1-bl-pistorius-peilt-beim-bcb-den-naechsten-schritt-an/Bundesligist 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim verpflichtet 25-jährigen Nationalspieler Johannes Pistorius vom TSV Freystadt. Seit Sommer 2014 lebt Johannes Pistorius bereits in Saarbrücken. Ab nächster Saison wird der 25-jährige gebürtige Bayer dann auch für den dort ansässigen Badminton-Bundesligisten und Serienmeister der letzten Jahre zum Schläger greifen. Doppelspezialist Pistorius verlässt seinen Heimatverein TSV Freystadt, der sich nach der Corona-bedingt abgebrochenen Spielzeit aus der Bundesliga zurückgezogen hat, und wechselt zum 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim. „Es kam für mich bei aller Vereinstreue nicht in Frage, in der Regionalliga aufzuschlagen“, nennt der BCB-Neuzugang einen wichtigen Punkt, warum er seinem langjährigen Verein aus Bayern jetzt den Rücken kehrte. Der Wechsel zum BCB war letztlich nur eine logische Konsequenz. In Saarbrücken, wo er als Nationalspieler regelmäßig am Olympiastützpunkt trainiert, hat Pistorius seinen Lebensmittelpunkt. Nach Abschluss seines Bachelor-Studiums in Wirtschaftsingenieurwesen an der HTW des Saarlandes peilt er nun den nächsten Schritt in seiner Badminton-Karriere an. „Nachdem ich in den vergangenen Jahren mit Freystadt oft um den Klassenerhalt kämpfen musste, wollte ich immer mal zu einem der großen Clubs in der Bundesliga. Mir war klar, dass ich mit dem BCB in der kommenden Saison ganz oben mitspielen kann und so der nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung möglich ist“, erläutert Pistorius, der mit seinem vorherigen Verein Freystadt von der Bezirksklasse bis in die Bundesliga aufgestiegen war.

Im neunfachen deutschen Mannschaftsmeister 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim sieht Pistorius „einen professionell geführten Verein mit guter Struktur und eine der stärksten Mannschaften in der Bundesliga – wenn nicht sogar die Topmannschaft der Liga.“ Letzteres war zumindest in der jüngeren Vergangenheit klar der Fall. Pistorius möchte dafür sorgen, dass dem so bleibt – er verspricht: „Ich werde mein Bestes geben, um mit dem BCB die Meisterschaft zu gewinnen. Das Team beim BCB besteht aus einer vielversprechenden Mischung aus jungen dynamischen und älteren erfahrenen Spielern“, ergänzt der Neuzugang. Die meisten BCB-Akteure kenne er sehr gut, sagt Pistorius: „Mit Marvin Seidel, Peter Käsbauer, Stine Küspert und Isabel Herttrich trainiere ich täglich am OSP. Mit einigen BCB-Spielern habe ich selbst schon große Erfolge gefeiert. Fabian Roth war mein erster Doppelpartner. Wir haben mehrere Jahre in der Jugend zusammengespielt und gewannen zwei DM-Titel. Danach war Marvin Seidel für längere Zeit in der Jugend und den ersten Jahren im O19-Bereich mein Doppelpartner. Wir gewannen unter anderem die Bronzemedaille bei den Jugend-Europameisterschaften. Auch mit Peter Käsbauer habe ich national wie international schon zusammengespielt, und wir wurden Deutscher Vizemeister 2018. Mit Isabell Herttrich habe ich schon im Kindesalter regelmäßig bei Stützpunkttrainings im Raum Nürnberg trainiert und kenne sie als Bayerin schon sehr lange. Michael Fuchs und Johannes Schöttler durfte ich zu meiner Anfangszeit in der Trainingsgruppe der Herren-Nationalmannschaft in Saarbrücken kennenlernen, und sie gehörten zu den Topspielern, zu denen ich lange aufgeschaut habe“, führt Pistorius aus.

In Saarbrücken fühlt er sich längst heimisch. Sein Umzug war seinerzeit eine Art „Rückkehr zu den Wurzeln“, die durch das Engagement beim BCB nun sozusagen abgerundet wird: „Mit dem Saarland verbindet mich mehr als nur Badminton“, betont Pistorius: „Meine Familie kommt aus dem Saarland, fast alle Verwandten wohnen hier und es ist schön, wenn ich diese an freien Tagen dann auch mal besuchen kann, um den Kopf etwas frei zubekommen. Daher fühle ich mich quasi als halber Saarländer. Meine Eltern verschlug es beruflich nach Bayern, aber wir waren immer regelmäßig hier zu Besuch.“ So war sein Vater beispielsweise erster Jugendtrainer beim KV St. Ingbert, dem Heimatverein von Marvin Seidel, und duellierte sich als aktiver Spieler bereits mit BCB-Vereinsboss Frank Liedke bei Saarlandmeisterschaften. Pistorius‘ Mutter war unter anderem Trainerin des heutigen SBV-Präsidenten Thomas Dettweiler.

Neben Erfolgen mit dem BCB hat Pistorius auch international viel vor: „Mein großes Ziel ist die Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris und der Gewinn einer Medaille bei Europa- oder Weltmeisterschaften“, verrät der 25-Jährige. In den nächsten zwei Jahren werde er als mittelfristiges Ziel versuchen, eine Weltranglistenplatzierung unter den Top 50 zu erreichen. Wie alle Sportler brennt Pistorius in Zeiten von Corona darauf, seinen Sport künftig wieder so ausüben zu können, wie es vor der Pandemie der Fall war. Immerhin ist er überzeugt, dass er aus den stark veränderten und eingeschränkten Trainingsbedingungen sogar etwas Positives für sich hat mitnehmen können: „Ich konnte so mehr Zeit in andere Trainingsbereiche, wie zum Beispiel physisches Grundlagentraining, Mentaltraining oder Videoanalyse, investieren – das macht sich aus meiner Sicht bezahlt“, sagt Pistorius, der betont: „Ich fiebere dem Saisonstart im Oktober bereits entgegen.“

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Bundesliga
news-2016Thu, 09 Jul 2020 12:55:44 +0200Langhanteltrainerausbildung in Frankfurt und Kölnhttps://www.badminton.de/news/badminton/langhanteltrainerausbildung-in-frankfurt-und-koeln/Die Akademie bietet dieses Jahr zwei Ausbildungen an: In Kooperation mit dem OSP Hessen beginnt die erste Langhanteltrainerausbildung schon am 21. August in zwei Modulen in Frankfurt. Vom 7. bis 12. Dezember findet in Köln eine eine zweite Ausbildung statt.Die Langhanteltrainerausbildung der Trainerakademie Köln wird auch dieses Jahr stattfinden. Noch sind Plätze frei. Wir würden uns freuen wieder mit hochkarätigen Trainer/innen eine spannende Ausbildung durchzuführen. Zu beiden Ausbildungen findet Ihr die Ausschreibungen als Download weiter unten auf dieser Seite.

Als weitere Ausbildung ist die DOSB-Athletiktrainerausbildung 2021 noch bis zum 14. September ausgeschrieben. Informationen und Ausschreibung findet Ihr hier.

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National
news-1957Thu, 09 Jul 2020 10:37:00 +0200DBV-WEBminton: #Regenerationhttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-webminton-regeneration/Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) hat Ende März das Projekt „DBV-WEBminton" gestartet. Über Racketmind und verschiedene Live-Sessions werden u.a. Bundestrainer, aktuelle Nationalspieler und Experten bis zu dreimal in der Woche zu verschiedenen Themen aus dem Badminton-Leistungssport Stellung beziehen und Tipps und Hinweise für jeden Begeisterten des Badminton(-Leistungs)sports geben. 

DBV-WEBminton wird via Racketmind über ein DBV-Konferenztool abgehalten und via Racketmind dokumentiert. Es erfolgt eine Aufzeichnung jeder Session, damit die Beiträge im Nachgang für jedermann zugänglich sind.

Sämtliche DBV-WEBminton-Sessions können on-demand hier angesehen werden, ausgewählte Sessions sind auch via YouTube ersichtlich:

Session 1: #DBVconnect - Was können wir tun?
Session 2: #TrainingZuHause - Athletiktraining mit dem Nationalteam
Session 3: What's next? - Talkrunde mit Marc Zwiebler, Fabian Roth & Kai Schäfer
Session 4: #TrainingZuHause - Tobias Wadenka zeigt Übungen
Session 5: #VereineStärken - Mit Rainer Diehl und Daniel Pacheco
Session 6: #TrainingZuHause - Mit Dirk Nötzel, Bundestrainer Jugend
Session 7: #LearnToWin - Mit Danny Schwarz und Lukas Resch
Session 8: #Positiv - Mit Tobias Wadenka
Session 9: #Para-Badminton - Mit Christopher Skrzeba, Elke Rongen & Carolin Ruth
Session 10: #TrainingZuHause - Mit Bundestrainer Christoph Schnaase
Session 11: #JWM2019fürAlle - Ableitungen für Jedermann
Session 12: #Schlagtechnik - Zentrale Elemente erkennen & erleben (John Dinesen)
Session 13: #Badmintonhüfte - MACH MIT! Gesund & fit auf dem Feld (Marcel Wilbert)
Session 14: #Badmintonplayer - Mark Lamsfuß und Marvin Seidel im Gespräch
Session 15: #Zukunft - Wie sich Verbände aufstellen können (Holger Hasse)
Session 16: #Vereinsentwicklung - Mit dem Verein an die Spitze (Heinz Kelzenberg)
Session 17: #OWZ - Optimalen Wettkampfzustand herstellen (Moritz Anderten)
Session 18: #Techniktraining - Badminton einfach vermitteln (Lukas Dieckhoff)
Session 19: #Karriere - Profibadminton, Förderung & Zukunftsperspektiven (Isabel Herttrich)
Session 20: #zurückindieHalle - Den "mit Abstand" besten Wiedereinstieg schaffen
Session 21: #Siegermentalität - Willensstärke entwickeln (Ingo Kindervater)
Session 22: #Nachwuchsstars - Leben im Nachwuchsleistungssport (Leona Michalski & Antonia Schaller)
Session 23: #Badmintonschulter - Übungen für die Praxis (Marcel Wilbert)

Für eine korrekte Darstellung des Konferenz-Tools empfehlen wir die Browser Chrome oder Firefox zu verwenden.

Die für heute geplante WEBminton-Session mit Diemo Ruhnow (#Doppeltaktik) muss leider auf den 29.07. verschoben werden. Die kommende Session (Mittwoch, 15.07.2020) mit Hannes Käsbauer und PD Dr. med. Anne Hecksteden (#Regenerationsmaßnahmen) wird über nachfolgendem Direktlink übertragen. 

Die Themen und Gäste der kommenden Session sind:

  • Mittwoch, 15.07.2020; 17:00 - 17:45 Uhr: #Regeneration: Mehr als nur Eistonne mit PD Dr. med. Anne Hecksteden & Hannes Käsbauer
  • Mittwoch, 29.07.2020; 18:30 - 19:15 Uhr: #Doppeltaktik: Spielanalyse / Aus dem Topbereich lernen mit Bundestrainer Diemo Ruhnow

Unter diesem Link erhält man einen direkten Zugang zum Onlineportal RACKETMIND inkl. den Live-Sessions.

"Uns alle bewegt die aktuelle Situation mit all ihren Auswirkungen derzeit sehr. Wir haben deshalb gemeinsam eine kleine Idee schnell wachsen lassen und wollen allen Badmintonbegeisterten, insbesondere Spielern & Trainern, ein Angebot machen, die Zeit zu Hause mit Themen und Inhalten rund um den Badmintonsport zu nutzen. Die Planungen laufen auf Hochtouren und wir möchten zu allen Themen Experten aus allen Bereichen mit einbeziehen. Ein großer Dank geht dabei an alle Mitwirkenden bis hierher, im Besonderen Diemo Ruhnow, Lukas Dieckhoff, Dominik Meyer und Tobias Wadenka", spricht Hannes Käsbauer, Referatsleiter Lehre & Ausbildung im DBV.

„DBV-WEBminton möchten wir weiter ausbauen, indem wir auch zukünftig in regelmäßigen Abständen berichten, informieren und diskutieren! Das ist uns sehr wichtig", ergänzt Käsbauer.

Uns alle bewegt die aktuelle Situation mit all ihren Auswirkungen derzeit sehr. Wir haben deshalb gemeinsam diese kleine Idee schnell wachsen lassen

Hannes Käsbauer

Start von DBV-WEBminton war am Mittwoch, 25. März 2020. Sobald die Planungen final abgeschlossen sind, werden zu den Live-Sessions (Zeit, Referenten/Gäste, Themen) hier auf badminton.de und auf Racketmind konkrete Informationen folgen und laufend aktualisiert.

#DBVconnect #StayAtHome

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National
news-2015Wed, 08 Jul 2020 14:07:26 +0200Interessante Konstellation im Wettbewerb um das EM-Tickethttps://www.badminton.de/news/badminton/interessante-konstellation-im-wettbewerb-um-das-em-ticket/„Unterschiedlicher konnte die Gruppenauslosung nicht aussehen“, zog Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), unmittelbar nachdem die Zusammensetzung der Qualifikationsgruppen für die Endrunde um die Mixed-Team-Europameisterschaft 2021 im finnischen Vantaa (16. bis 20. Februar) feststand, ein Fazit. Demnach trifft Deutschland in der Gruppe 4 auf die Isle of Man, Slowenien und Bulgarien. „Mit Bulgarien haben wir sicherlich eines der stärksten ungesetzten Teams erwischt, mit Isle of Man den ‚Underdog‘ schlechthin, der vermutlich seine Premiere auf europäischer Ebene feiert“, meint Martin Kranitz. Die Isle of Man, eine Insel in der Irischen See, die zwar direkt der britischen Krone unterstellt ist, jedoch nicht zum Vereinigten Königreich zählt, gehört dem europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) als assoziierte Mitgliedsorganisation an.

Deutschland gegen Bulgarien, Slowenien und Isle of Man

An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams müssen sich das Ticket für den Wettbewerb um die EM-Medaillen im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden. Dabei obliegt es einzig dem jeweiligen Turniersieger, in Vantaa anzutreten.

Im Zusammenhang mit den Qualifikationsturnieren haben jene Teams, die aufgrund ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste einen Setzplatz zugesprochen bekamen, Heimrecht. Dies betrifft England (Setzplatz 1), Russland (Setzplatz 2), die Niederlande (Setzplatz 3), Frankreich (Setzplatz 5), Spanien (Setzplatz 6) und – analog der vorangegangenen Auflage dieser Vorrunde, im Jahr 2018 – Deutschland (Setzplatz 4).

EM-Qualifikation findet in Deutschland statt


Ausgerichtet wird das Qualifikationsevent hierzulande von Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits weit mehr als 100 Länderspiele für den DBV federführend organisiert hat. Der Austragungsort des Vierer-Turniers, bei dem nach dem Modus „jeder gegen jeden“ gespielt wird, steht noch nicht fest.

Sicher ist nach Aussage von Heinz Bußmann allerdings, dass an den drei Veranstaltungstagen (Donnerstag, 10. Dezember bis Samstag, 12. Dezember) jeweils zwei Länderspiele erfolgen und die deutsche Badminton-Nationalmannschaft am Schlusstag – gewissermaßen im „großen Finale“ – auf Bulgarien treffen wird.

Zum Team des stärksten Gruppengegners der DBV-Auswahl zählen die Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva, die sich 2018 zu Europameisterinnen im Damendoppel kürten.

Slowenien war schon zwei Jahre zuvor einer der Kontrahenten der deutschen Mannschaft beim Qualifikationsturnier für die Endrunde um die Mixed-Team-EM. 2018 in Erlangen konnte sich die Auswahl des DBV sowohl gegen die Südosteuropäer als auch gegen Österreich und gegen Schweden durchsetzen und verbuchte somit das Ticket für das Finalturnier 2019 in Kopenhagen/Dänemark. Dort wurde Deutschland Vizeeuropameister. 

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International
news-2014Tue, 07 Jul 2020 21:14:52 +0200Projektstart: „Warum ich Badmintontrainer bin? Weil es mich begeistert!"https://www.badminton.de/news/badminton/projektstart-warum-ich-badmintontrainer-bin-weil-es-mich-begeistert/Welche Personen machen in unserem Leben einen Unterschied und haben den größten Einfluss auf unseren Werdegang und unsere Entwicklung? Neben den Eltern und Lehrern in der Schule wird hier der/die Trainer*in aus dem Sportverein eine häufig genannte Antwort sein. Trainer*innen vermitteln nicht nur Sport und begeistern dafür, sondern sie tragen sehr oft auch in prägenden Lebensabschnitten maßgeblich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Für viele Badmintonspieler*innen sind sie wichtige Wegbegleiter und Mentoren, die uns weit über den Sport hinaus prägen. Über diese Personen wollen und werden wir Geschichten erzählen!Im Rahmen der DOSB-Projektiniative TrainerInSportdeutschland startet auch der DBV mit einem Teilprojekt und setzt damit seinen Weg der Unterstützung und Schwerpunktsetzung im Bereich der Trainerqualifizierung und Weiterentwicklung des (Berufs-) Bildes für Trainer*innen fort. Einige Initiativen wurden in den letzten Jahren bereits umgesetzt, beispielsweise ein höheres Angebot an (auch internationalen) Bildungsmaßnahmen, Referentenschulungen und die Einführung der Ehrung zum/r DBV-Trainer*in des Jahres im Nachwuchs.

Mit Michael Clemens (aktuell in Ausbildung zum DOSB A-Trainer Badminton) konnte hierfür eine hoch motivierte Person gefunden werden, die sich in den nächsten Monaten mit diesem Projekt schwerpunktmäßig widmen wird. Dabei werden in den kommenden Wochen und Monaten regelmäßig Trainer*innen vorgestellt, interviewt oder begleitet, um die verschiedenen Geschichten, Herangehensweisen und vor allem Kompetenzen zu beleuchten und Badmintondeutschland zu präsentieren.

Mit Michael soll dabei der Anfang gemacht werden. Der 26-jährige Münchner kam erst relativ spät zum Badmintonsport, die Sportart hat ihn jedoch direkt in den Bann gezogen. 2018/19 schloss er als einer der Jahrgangsbesten seine B-Trainerausbildung ab und nahm die Motivation direkt mit in die aktuell laufende A-Trainerausbildung. Mit einem inspirierenden Projektverlauf zum Thema Kindertraining im Verein begeisterte er sogar unseren Chef-Bundestrainer, eine Vorstellung der Inhalte ist zum Ende der Ausbildung spätestens im Oktober fest eingeplant. Inzwischen hat Michael auch seinen Lehramtsmasterabschluss erreicht und bereitet sich nun auf sein Referendariat als Lehrer vor. Daneben intensiviert er seine Aktivitäten als und Trainer und Sportwart im Verein, im Bezirk Oberbayern als Stützpunkttrainer, dem Bayerischen Badminton-Verband e.V. sowie für das DBV-Teilprojekt "TrainerInSportdeutschland". Für das Jahr 2021 wird dazu ergänzend ein großes DBV-Symposium für Trainer*innen und viele weitere Zielgruppen geplant, deren Details wir nun nach den Entwicklungen im Rahmen der Corona-Pandemie angehen.

Wir wollen die vielen tollen Geschichten rund um unsere vielen ehrenamtlichen, hoch engagierten, aber auch professionellen Trainer auf allen Ebenen erzählen

Hannes Käsbauer

Hannes Käsbauer, Referatsleiter Bildung im DBV: "Die Vision des DOSB und seine 13 Leitziele verfolgen und unterstützen wir sehr. Wir wollen mit dem Projekt in Badmintondeutschland die vielen tollen Geschichten und Persönlichkeiten rund um unsere vielen ehrenamtlichen, hoch engagierten, mit Herzblut involvierten auf der einen Seite, aber auch hauptberuflichen Trainer*innen auf allen Ebenen erzählen und Werbung für die vielfältigen, auch herausfordernden Tätigkeiten als Trainer*in machen. Michael Clemens wie auch das gesamte Bildungsteam im DBV geben hier richtig Gas und wir freuen uns, ganz viele auf diesem Weg mitzunehmen und Anerkennung zu geben."

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National
news-2013Sun, 05 Jul 2020 15:30:59 +0200Zwiebler hat in der Corona-Krise viel zu tunhttps://www.badminton.de/news/badminton/zwiebler-hat-in-der-corona-krise-viel-zu-tun/Turniere planen, über Hygienekonzepte diskutieren, mit den Spielern sprechen - der ehemalige Bonner Badmintonspieler Marc Zwiebler ist aktuell auf vielen sportlichen Baustellen tätig.Sind die letzten Monate für viele Erwerbstätige unfreiwillig zu einer ruhigeren Zeit geworden, gibt es für Marc Zwiebler trotz - oder gerade wegen - des Coronavirus besonders viel zu tun. Der ehemalige Weltklasse-Badmintonspieler aus Bonn erlebt eine aufregende und geschäftige Zeit in drei unterschiedlichen Funktionen: Neben seiner eigentlichen Arbeit beim Unternehmen Signa Sports United in Berlin sitzt Zwiebler nämlich noch im Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe und ist zudem Athletensprecher des Badminton-Weltverbands (BWF).

"Wie in vielen Bereichen sind wir auch im Badminton in einer schwierigen und hektischen Phase", sagt der 36-Jährige. "Als Athletensprecher kommuniziere ich viel mit den Spielern, plane zukünftige Turniere und diskutiere Hygienemaßnahmen, die getroffen werden müssen, damit die Tour wieder losgehen kann."

Zwiebler scheint dafür der ideale Mann zu sein, war er doch bis vor wenigen Jahren selbst noch auf der Tour aktiv, gehörte mit seinem Career High auf dem zehnten Weltranglistenplatz zu den absoluten Topspielern und hat durch seine lange Karriere intensiven Kontakt zum Spielerfeld. "Badminton ist im asiatischen Raum unglaublich populär, sodass es wichtig ist, dass wir viel mit den Spielern dort sprechen", sagt Zwiebler. "Mit den chinesischen Spielern ist das oftmals nicht so einfach, da sie meistens kein gutes Englisch sprechen, aber mit vielen anderen asiatischen Spielern stehe ich in regem Austausch."

Dreimaliger Olympiateilnehmer

Der ist auch dringend notwendig, um drohende Konflikte zu verhindern. So wurden im Februar die Teams aus Hongkong und China kurzfristig von den asiatischen Mannschaftsmeisterschaften im philippinischen Manila ausgeschlossen, da zu der Zeit China noch als Epizentrum des Virus galt. "Solche Themen kommen im Moment oft sehr plötzlich auf, sodass schnell eine Lösung gefunden werden und diese gut kommuniziert werden muss", sagt Zwiebler. "Neben den kurzfristigen haben wir natürlich auch langfristige Baustellen wie die Verschiebung der Olympischen Spiele. Dabei gilt es zum Beispiel zu besprechen, wie die Olympiaqualifikation aussieht, ob die ursprünglichen Resultate zählen oder ob eine neue Qualifikationsperiode gestartet wird."

Der in Beuel aufgewachsene Zwiebler nahm selbst dreimal an Olympia teil. Zuvor machte er sich in jungen Jahren aus der ehemaligen Bundeshauptstadt auf, um im Badminton-Zirkus für Furore zu sorgen. Im Alter von sechs Jahren begann er beim 1. BC Beuel mit seinem Sport und entpuppte sich zunächst als größtes deutsches Nachwuchstalent und später als bester deutscher Spieler seiner Zeit. Ein Jahrzehnt behauptete sich Zwiebler in der von asiatischen Athleten dominierten Sportart als Europäer in der Weltspitze und feierte, neben diversen internationalen Turniersiegen, 2012 den Europameistertitel im Einzel.

Der Artikel erschien im Bonner General-Anzeiger.

 

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National
news-2009Sat, 04 Jul 2020 18:06:00 +0200Skills fürs Leben: Was macht eigentlich Dieter Domke? https://www.badminton.de/news/badminton/skills-fuers-leben-was-macht-eigentlich-dieter-domke/Er gewann 2013 mit der Nationalmannschaft Gold bei der Europameisterschaft und holte bei den ersten European Games die Bronzemedaille im Herreneinzel: Dieter Domke. Der „German Giant“, wie ihn Sportkommentatorin Gillian Clark einmal nannte, spricht über die Zeit danach sowie die Chancen und Herausforderungen einer Karriere im Leistungssport.

Nach der Olympiasaison 2016 hast du deine professionelle Badmintonlaufbahn beendet. Was hast du seitdem gemacht und wie hat sich dein Alltag verändert?
Ich würde fast sagen, mein Alltag hat sich um 180 Grad gedreht. In Saarbrücken war ich seit ich 16 oder 17 Jahre alt war – gegangen bin ich mit 29. Ich hatte meinen Rhythmus durch den Sport und habe in meiner Leistungssportwelt gelebt. Als es dann tatsächlich vorbei war, hat sich mein Leben mit Praktikum, Arbeit, Kind und Hochzeit komplett verändert. Im Sport war ich selbstständig und selbstbestimmt, jetzt bin ich für zwei Leute verantwortlich und muss ganz normal arbeiten gehen. 

Was machst du aktuell beruflich?
Ich arbeite im Finanzbereich des Maschinenbaukonzerns Jungheinrich. Vor eineinhalb Jahren habe ich als Trainee angefangen. Davon gibt es weltweit pro Jahr nur zehn Stellen. Der Auswahlprozess war sehr hart, aber ich konnte glücklicherweise einen Platz ergattern. Eigentlich geht die Ausbildung zwei Jahre, in denen man die verschiedenen Bereiche wie Finanzen oder Produktion kennenlernt. Jetzt wurde ich sogar ein halbes Jahr früher aus dem Programm geholt und bin fest im Produktcontrolling mit strategischer Ausrichtung angestellt, was großartig ist.

Glückwunsch, das hört sich gut an! Wie war es denn in den Bewerbungsgespräch – wie wurde mit deiner längeren Studienzeit und deiner Leistungssportkarriere umgegangen?
Als ich aufgehört habe war ich in den letzten Zügen des BWL-Bachelors. Dann habe ich mich über die Deutsche Sporthilfe bei PwC -  PricewaterhouseCoopers - beworben und dort in der Finanzberatung gearbeitet. Von der Stelle bei Jungheinrich habe ich meinem Schwager erfahren und habe meinen Lebenslauf hingeschickt. Nach diversen Telefoninterviews war ich im ersten Liveinterview von acht Bewerbern mit Abstand der älteste. Die anderen hatten einen klassischen, scheckheftgepflegten Lebenslauf und ich so gar nicht. Aber genau das fand mein Chef interessant. Er hatte von mir am wenigsten im Gespräch erwartet, aber ich war am besten vorbereitet. Das hat seine Vermutung bestätigt, dass Leistungssportler andere Voraussetzungen mitbringen. Ich würde sagen, Leistungssport plus mein Auftreten beim Bewerbungsgespräch hat mir die Stelle verschafft. Es kommt aber auch sehr darauf an, wer einem gegenübersitzt. Wer noch nie Sport gemacht hat, wird auch nicht einschätzen können, was es bedeutet, Leistungssportler gewesen zu sein.

Welche Qualitäten brauchst du in deinem Job und wie kannst du von deiner Erfahrung als Leistungssportler profitieren?
Für die fachlichen Seiten absolut gar nicht. Ich brauche sehr viel finanztechnische Sachen. Ich merke aber, dass die innere Einstellung entscheidend ist. Durch den Sport lernt man ja, mit den verschiedensten Situationen umzugehen, Wege zu finden und dranzubleiben. Dann ist es auch egal, ob es 35 Stunden oder mehr sind, die man arbeitet, solange man die richtige Einstellung hat. Den absoluten inneren Antrieb sich ständig entwickeln zu wollen, die Disziplin es auch zu machen. Man tut es einfach, weil man es die ganzen Jahre so gewohnt war und sich diese Eigenschaft in einem entwickelt. Das ist riesen Vorteil vielen anderen Arbeitnehmer gegenüber. Das sind Skills, die man nicht an der Uni lernt.

Welche Gedanken über deine berufliche Zukunft hast du dir in der Zeit nach der Schule gemacht, als du dich für den Leistungssport entschieden hast? 
Ich war in der Jugend relativ erfolgreich, da ist es natürlich leichter, dranzubleiben. Die meisten meiner Freunde, mit denen ich in Kaiserslautern angefangen habe, sind diesen Weg nicht gegangen, obwohl sie genauso leidenschaftlich dabei waren wie ich. Aber der Erfolg muss sich einstellen, um den nächsten Schritt machen zu können. Bei mir war es so: ich durfte und wollte unbedingt den nächsten Schritt machen. Deswegen habe ich gar nicht an meine berufliche Karriere gedacht, sondern nur an Badminton. Das war meine Welt. Ich bin dann relativ schnell in die Bundeswehr gekommen und konnte mich voll und ganz auf Badminton konzentrieren. Mein Studium habe ich ziemlich spät mit 24 gestartet, nach meiner ersten großen Verletzung. Das würde ich heute anders machen.

Also hättest du gerne eher angefangen zu studieren?
Ja, ich habe am Anfang außer Badminton wenig gemacht. Man hat ja nebenbei auch Zeit, speziell in der Jugend, wenn man noch nicht die großen Turniere bereist. Die Zeit hab ich verschlafen. Ich sehe, dass die jetzigen Spieler wie Kai, Lars oder Fabi das anders machen. Die haben ein Jahr nach der Schule Pause gemacht und dann angefangen zu studieren. Das ist absolut der richtige Weg. Ich würde empfehlen, das Studium früh, aber ohne Stress – quasi als Ausgleich – zu machen, um neben dem Sport auch etwas anderes zu haben. 

Finanziell betrachtet haben viele das Bild, dass Badminton wenig lukrativ ist – lohnt es sich trotzdem, diesen Weg einzuschlagen?
Wenn die Sporthilfe nicht da wäre, könnten viele Sportler ihre Sportart gar nicht ausführen. Die haben mich seit der Jugend gefördert. Dann bin ich direkt nach der Schule zur Bundeswehr gegangen, die monatliche Unterstützung ist natürlich auch eine riesen Entlastung. Durch die ganzen Lehrgänge und die Grundausbildung muss man natürlich erstmal durch, aber es hat eine gewisse Ruhe in meine Karriere reingebracht. Bis auf die letzten zwei Jahre meiner Karriere hatte ich Yonex als Partner. Mit der Bundesliga waren das die vier Pfeiler meiner finanziellen Grundlage. Damit habe ich eine sehr gute Basis gehabt, mein Leben als Sportler leben zu können, ohne finanzielle Sorgen zu haben. Man kann es aber schwer pauschal sagen. Die Topleute bei uns konnten sicherlich ganz gut davon leben – nicht, dass sie danach ein Restaurant eröffnet hätten und jetzt nur noch TV-Moderator sind und fertig. Aber wir hatten auch Leute, die im Training das gleiche geleistet haben und andere Ergebnisse hatten, was ich auch finanziell ausgewirkt hat. Es hängt einfach viel von deiner Leistung ab, wie groß dein finanzieller Spielraum am Ende ist. Aber speziell im Badminton, wenn jeder sich zwei, drei Pfeiler aufbaut, kann man im Vergleich zu anderen Sportarten sein Leben gut finanzieren.

Wo du gerade von Leistung sprichst – auf welche Momente deiner Karriere blickst du besonders gerne zurück, was vermisst Du?
Die besonderen Momente die den Sport mit ausmachen. Der Moment und das Gefühl dabei, in einem wichtigen Spiel den Matchball verwandelt zu haben. Egal ob bei einem Turniersieg, einem entscheiden Punkt für die Nationalmannschaft oder einfach in einem wichtigen Spiel. Dieses „High“ bekommt man nur sehr schwierig im Berufsleben und ist genau der Grund weshalb man die ganzen Strapazen des Leistungssports auf sich nimmt. Das ist auch was ich absolut vermisse.

Für mich waren die Mannschaftsevents am coolsten. Da habe ich auch gefühlt am besten gespielt. Mit dem Team unterwegs zu sein, war sehr speziell für mich. Das waren ja nicht nur alles Kollegen, sondern sind Freunde geblieben. Das war wie eine Clique, die unterwegs ist und Deutschland repräsentiert – und das teilweise auch sehr erfolgreich. Für mich persönlich waren die European Games in Baku ein spezielles Turnier. Da die Bronzemedaille zu gewinnen war ein kleiner Olympiaersatz für mich. 

Was würdest du jungen Badmintonspielern mit auf den Weg geben?
Meine Empfehlung, die ich geben kann: sich auf den Sport konzentrieren, sich dem komplett widmen, weil es nur halb zu machen, bringt nichts. Und es ist aber auch ein gutes Gefühl, wenn man sich nebenbei eine Karriere aufbaut – wie es halt möglich ist. Badminton ist da eine sehr ausgeglichene Sportart. Fast 100 Prozent der Leute studieren nebenbei. Das gibt es so ähnlich nur im Hockey. Das ist meiner Meinung nach auch der Schlüssel, um eine gewisse Ruhe in den Sport zu bekommen. Keiner von uns hat Angst gehabt vor der Zeit danach, weil man die Basis gelegt hatte.

Angenommen, du bist nochmal 17 Jahre alt, würdest du dich erneut für die Badminton-Karriere entscheiden? 
Als ich mich vor rund zehn Jahren entscheiden musste, da war Badminton auf einem ganz anderen professionellen Level als jetzt – wie die Turniere ausgerichtet sind, die Preisgelder, die sich entwickeln und die Unterstützung. Das ist alles viel professioneller geworden. Auch mit den Trainern. Deswegen würde ich das mit dem Badminton auf jeden Fall nochmal machen. Im Leistungssport gibt es zwei Perspektiven: Die einen wollen so erfolgreich wie möglich werden, da zählt nur das Ergebnis. Aber Leistungssport ist auch ein bisschen mehr als nur Ergebnis, da zählt auch der Weg dahin, die Leute, die man kennenlernt und die Zeit, die man miteinander verbringt, die Eigenschaften, die man sich aneignet. Das Ganze ist ein Prozess, ein Werdegang, ein bisschen wie eine Lebensschule und das will ich niemals missen wollen. Ich war nie der erfolgreichste Badmintonspieler, aber das, was neben der ganzen Badminton-Geschichte ist, das was ich gelernt habe und was der Sport aus mir gemacht hat, das ist etwas, weshalb ich es nochmal machen würde.

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National
news-2012Sat, 04 Jul 2020 17:41:30 +020030 Jahre Thüringer Badminton-Verbandhttps://www.badminton.de/news/badminton/30-jahre-thueringer-badminton-verband/Der Thüringer Badminton-Verband e.V. (TBV) wurde am 04. Juli 1990 in Bad Blankenburg durch die Vertreter der Bezirksfachausschüsse Gera, Erfurt und Suhl gegründet. Den 30. Geburtstag in ihrer Funktion feiern auch Volker Croll (Vizepräsident Sport) und Volkmar Burgold (Präsident). In der Gründerzeit war eine der wichtigsten Aufgaben, die Strukturen in Thüringen aufzubauen und den Wettkampfbetrieb zu organisieren. Dabei engagierten sich viele Sportfreundinnen und Sportfreunde mit ihren Vereinen. Stellvertretend seien genannt Bernhard Bachof (Vizepräsident Finanzen 1990-2019, Ehrenmitglied des TBV), Harald Lippold (langjähriger Schiedsrichterwart), Klaus Peine (Ilmenau), Bernd Jünemann (Mühlhausen), Jochen Fräntzki (Schmalkalden), Christel Bernst (Erfurt), Gerhard Hopp (Suhl), Holger Bauerschmidt Ilmenau, Norbert Pohl (Erfurt) sowie Jürgen Heller (Jena).

Heute kann der Thüringer Badminton-Verband auf eine erfolgreiche Geschichte blicken. Ein breit gefächertes Wettkampfsystem in allen Altersklassen sowie viele Breitensporturniere der Thüringer Vereine belegen das. Seit Verbandsgründung steht die Kinder- und Jugendarbeit im Mittelpunkt unserer Arbeit. Auf dieser Grundlage konnte das Landesleistungszentrum in Jena aufgebaut werden. Mit dem Nachwuchsstützpunkt Südthüringen und den Leistungsstützpunkt in Weimar sind gute Voraussetzungen für den Nachwuchsleistungssport gegeben. Mit der Gründung des Nachwuchsstützpunktes "Mitteldeutschland" konnten wir uns in das Leistungssportsystem des Deutschen Badminton-Verbandes einbringen. Erfolgreiche Teilnahmen bei Welt- und Europameisterschaften und eine Reihe von Medaillen bei Deutschen Meisterschaften blieben da nicht aus. Mit dem SV GutsMuths Jena spielt ein rein mitteldeutsches Team in der kommenden Saison 2020/2021 erstmals in der 1. Bundesliga.

Die Altersklassensportler warteten von Beginn an national wie auch international mit sehr guten Ergebnissen auf. Christa Zeiß (Suhl/Themar) ist unsere erfolgreichste Sportlerin. Ihre fast 60-jährige Badminton-Laufbahn krönte sie 2016 mit zwei Europameistertiteln (Einzel und Damen-Doppel in der Altersklasse O65).

Mit zahlreichen nationalen und internationalen Events erwarben sich auch Thüringer Vereine großes Ansehen. Mehrere Deutsche Nachwuchsmeisterschaften, Ranglistenturniere des Deutschen Badminton-Verbandes sowie Länderspiele trugen dazu bei (OTG 1902 Gera, 1.Ilmenauer BC, SV 1880 Unterpörlitz). Die engagierte Arbeit vieler war und ist die Basis für beste Ergebnisse.

"Im Namen unseres Präsidiums möchte ich allen Dank sagen, die an der positiven Entwicklung unseres Landesverbandes Anteil haben. Auch wenn wir nicht gemeinsam am 04. Juli feiern können, sollten wir auf die erfolgreichen Jahre anstoßen und mit viel Elan die vor uns stehenden Aufgaben in Angriff nehmen", spricht Volkmar Burgold, seit 30 Jahren Präsident des TBV.

Mehr zur Geschichte des Thüringer Badminton-Verbandes.

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National
news-2011Fri, 03 Jul 2020 13:18:58 +0200Bundeskader | 2. Halbjahr 2020https://www.badminton.de/news/badminton/bundeskader-2-halbjahr-2020/Das Kadergremium des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) hat kürzlich die Bundeskader für das 2. Halbjahr 2020 festgelegt. Das Präsidium des DBV stimmte diesem Vorschlag am 01. Juli zu.Es gehören nun 61 Badmintonasse den Bundeskadern an. Neu im Ergänzungskader (EK) ist Franziska Volkmann (1.BC Saarbrücken-Bischmisheim). Lara Käpplein (1. BV Mülheim) und Emma Moszczynski ( ASV Landau) schieden aus dem Bundeskader aus. Käpplein (Karriereende) gehörte dem Ergänzungskader (EK) an, Moszczynski dem Nachwuchskader (NK1).

Die neuen Bundeskader sind gültig vom 01.07.2020 - 31.12.2020 und können hier eingesehen werden.

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National
news-2010Thu, 02 Jul 2020 16:50:14 +0200BS 7-8/2020: Zwei DBV-Nachwuchsstützpunkte im Porträthttps://www.badminton.de/news/badminton/bs-7-82020-zwei-dbv-nachwuchsstuetzpunkte-im-portraet/Auch die Sommer-Doppelausgabe von BADMINTON SPORT beinhaltet gleich vier Interviews. So erläutert etwa Oliver Roth, Vizeeuropameister von 2012 im Herrendoppel und heute als Staatsanwalt tätig, was ihm der Leistungssport „gegeben“ hat.Darüber hinaus finden sich in Heft 7-8/2020 u. a. weitere Anregungen für die Vorbereitung auf die neue Saison, es wird erläutert, warum Badminton auch als Freiluftaktivität gut geeignet ist, und es erfolgt eine ausführliche Vorstellung der DBV-Nachwuchsstützpunkte in Kaiserslautern und in Mülheim an der Ruhr.

"Badminton Sport" ist das offizielle Organ des DBV. Ausführliche Artikel über die großen Turniere, Trainingstipps, Porträts, Interviews und Veranstaltungsausschreibungen informieren zehn Mal im Jahr über diese faszinierende Indoorsportart.

Die aktuelle Ausgabe und frühere Hefte der BADMINTON SPORT kann man über den Shop des Meyer & Meyer Verlages beziehen.

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news-2008Mon, 29 Jun 2020 14:04:03 +020056. Ordentlicher DBV-Verbandstag soll nun am 31. Oktober 2020 in Saarbrücken stattfindenhttps://www.badminton.de/news/badminton/56-ordentlicher-dbv-verbandstag-soll-nun-am-31-oktober-2020-in-saarbruecken-stattfinden/Nachdem das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes im April den ursprünglich für den 6. Juni 2020 in Berlin vorgesehenen 56. Ordentlichen DBV-Verbandstag sowie die damit einhergehenden Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesetzt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben hatte, steht nun der neue Termin fest: Das höchste Organ des olympischen Spitzenverbandes soll – sofern es die Entwicklung in Bezug auf das Coronavirus zulässt – jetzt am 31. Oktober 2020 tagen. Austragungsort wird dann allerdings nicht Berlin sein, sondern Saarbrücken.

„Die Verantwortlichen des für das Jahr 2020 bestimmten Ausrichters, des Badminton-Landesverbandes Berlin-Brandenburg, haben uns signalisiert, dass sie selbstverständlich versuchen würden, den DBV-Verbandstag auch an einem anderen Datum in Berlin stattfinden zu lassen. Dies könne allerdings aufgrund der Kurzfristigkeit der Anfrage schwierig werden. Gleichzeitig regte Frank Liedke, DBV-Präsidiumsmitglied und Turnierdirektor der SaarLorLux Open, an, die Zusammenkunft stattdessen in Saarbrücken durchzuführen, wo in jedem Fall entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung stünden. Zudem konnte sich der Saarländische Badminton-Verband – mit seinem Präsidenten Thomas Dettweiler an der Spitze – vorstellen, trotz der verkürzten Vorbereitungszeit die Rahmenorganisation des DBV-Verbandstages zu übernehmen“, erläuterte Thomas Born (Berlin). 

Der Präsident des DBV fügte hinzu: „Diese Variante stieß bei allen Beteiligten auf Zustimmung, sodass das DBV-Präsidium nun den Beschluss fasste, den DBV-Verbandstag 2020 nach Saarbrücken zu verlegen. Dabei kam das Datum 31. Oktober 2020 nicht zuletzt deshalb infrage, weil der DBV-Verbandstag dann – im Optimalfall – an die SaarLorLux Open angebunden werden könnte. Den Delegierten werden wir – dies ist auch der Wunsch der Verantwortlichen des Badminton-Verbandes Berlin-Brandenburg – beim diesjährigen DBV-Verbandstag Berlin als Austragungsort für 2021 vorschlagen.“ 

Unabhängig von der Situation in Bezug auf die SaarLorLux Open 2020, die für den 27. Oktober bis 1. November geplant sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings unklar, inwieweit der DBV-Verbandstag in der gewohnten Form, d. h., mit allen begleitenden Veranstaltungen und mit der gewohnten Zahl an Teilnehmenden (rund 70), stattfinden kann. Diesbezüglich gilt es, die weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie abzuwarten.

Entsprechend der Satzung des DBV hält das DBV-Präsidium jeweils am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände eine Konferenz ab. Im Anschluss an den DBV-Verbandstag trifft sich üblicherweise das Referat Spielbetrieb O19 des DBV mit den Sportwarten der Badminton-Landesverbände und den Gruppensportwarten zu einer Tagung. 

Die inhaltlichen Schwerpunkte des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstages bilden die Diskussion und Abstimmung über Anträge auf Änderungen der Satzung und verschiedener Ordnungen des DBV, die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Entlastung von DBV-Organen, die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2021/2022 und – nicht zuletzt – Wahlen zum Präsidium. So enden 2020 die Amtszeiten von Präsident Thomas Born und von Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler (Bonn). Die anderen Präsidiumsmitglieder, über die der DBV-Verbandstag entscheidet, stehen hingegen turnusgemäß erst im Jahr 2022 wieder zur Wahl.

Die Tagesordnung ist auf der Seite "Verbandsführung" unter "DBV-Verbandstag" abrufbar. 

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National
news-2007Mon, 29 Jun 2020 09:51:19 +0200Para-Badminton in ZDF-Kindersendunghttps://www.badminton.de/news/badminton/para-badminton-in-zdf-kindersendung/Am vergangenen Samstag wurde Para-Badminton im Rahmen der ZDF-Kindersendung „1, 2 oder 3“ vorgestellt. Der Bericht kann in der Mediathek des ZDF abgerufen werden.In der TV-Sendung wurden die neuen olympischen und paralympischen Disziplinen vorgestellt. Para-Badminton-Nationalspielerin Valeska Knoblauch (29) vom SC Union Lüdinghausen gibt in der beliebten Kindersendung Auskunft über ihren Sport und die olympische Premiere im kommenden Jahr in Tokio. Interviewt wurde Valeska Knoblauch von der 13-jährigen Mila Schlepp vom 1. BC Beuel. Die Dreharbeiten fanden im Februar dieses Jahres an der Sporthochschule Köln statt.

Zur Sendung: "1, 2 oder 3 - Neues bei Olympia" (Badminton ab 07:32 Min.).

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news-2006Fri, 26 Jun 2020 22:41:16 +0200Ab 1.8.2020 Wiederaufnahme der Vergabe von Punkten für die DBV-Ranglistenwertunghttps://www.badminton.de/news/badminton/ab-182020-wiederaufnahme-der-vergabe-von-punkten-fuer-die-dbv-ranglistenwertung/Anlässlich der Telefonkonferenz des DBV Ausschuss für Jugend (DBV-AfJ) mit den Jugendwarten der Gruppen und Matthias Hütten, Referatsleiter Leistungssport U19, am vergangenen Freitag, 19. Juni 2020 hat der DBV-AfJ nach ausgiebiger Erörterung mit den Teilnehmern folgendes beschlossen.
  • Ab 1. August 2020 fließen die Ergebnisse der Wertungsturniere der Gruppen sowie auf allen Ebenen der Landesverbände (B-RLT bis E-RLT) wieder in die DBV-Ranglistenwertung ein.

  • Ein für alle Landesverbände, also bundesweit einheitlicher Termin für die Wiederaufnahme von Turnieren in die Ranglistenwertung ist nicht umsetzbar. Dazu liegen die unterschiedlichen Entscheidungen der Behörden der Länder viel zu weit auseinander. Die Teilnehmer der Telefonkonferenz sprachen sich dafür aus, die Ergebnisse der Turniere in den Landesverbänden, Bezirken und Kreisen, die spielen können, ab 1. August 2020 in die Ranglistenwertung einfließen zu lassen. Wir halten das für den jetzt richtigen Weg.

  • Der DBV AfJ plant, das DBV-A-RLT U11/U13 am 5./6. September 2020 in Beuel durchzuführen. Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und die behördlichen Maßnahmen in Bonn-Beuel müssen selbstverständlich sowohl vom Ausrichter als auch Veranstalter kontinuierlich beobachtet werden, um ggf. notwendige Maßnahmen zu veranlassen.

  • Unverändert werden nur die besten fünf vorhandenen Wertungsturniere für die Ranglistenwertung herangezogen. Die Regelung gilt bis 31. Dezember 2020 (siehe meine eMail vom 25. März 2020).

  • Es fallen weiterhin keine Wertungsturniere aus dem Pool der Wertungen heraus, die für die Bildung der DBV-Ranglistentabelle herangezogen werden. Ab 1. August 2020 erspielte Wertungen fließen unabhängig davon in den Pool der Wertungsturniere für die DBV-Ranglistenwertung ein.

  • Vermutlich im Oktober 2020 wird sich der DBV-AfJ erneut mit Vertretern der Gruppen beraten, um den Zeitpunkt und Modus festzulegen, ab wann und wie alte Wertungen auf dem Pool der Wertungsturniere herausfallen.

  • Das DBV-RLT O19 (14. -16. August 2020) wird in diesem Jahr aus dem Kreis der Wertungsturniere für die DBV-Ranglistenwertung gestrichen. Ergebnissen fließen nicht in die DBV-Ranglistenwertung ein.
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National
news-2005Thu, 25 Jun 2020 11:58:27 +0200Kein Verzicht auf Jugend trainiert für Olympia & Paralympics wegen Coronahttps://www.badminton.de/news/badminton/kein-verzicht-auf-jugend-trainiert-fuer-olympia-paralympics-wegen-corona/Auch wenn im kommenden Schuljahr 2020/2021 vermutlich ein deutlich verstärkter Präsenzunterricht bis hin zum Regelunterricht in den Schulen angestrebt wird, bleibt die Perspektive für den Sportunterricht und den Schulsport weiterhin offen. Davon betroffen wird nach wie vor auch die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen sein und nicht zuletzt gefährdet dies auch die Durchführung des Bundeswettbewerbes für Schulen Jugend trainiert für Olympia & Paralympics.

Diese Entwicklung ist alarmierend. Die Kommission der Spitzenverbände des DOSB in der Deutschen Schulsportstiftung (DSSS) teilt und unterstützt deshalb uneingeschränkt die Position des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Deutschen Sportjugend „Bildung braucht Bewegung! Kein Verzicht auf Schulsport – trotz Corona!“. Die darin formulierten Aussagen und Forderungen lassen sich aus Sicht der Kommission auch auf die Situation des Bundeswettbewerbs für Schulen „Jugend trainiert“ beziehen und im Hinblick auf die Durchführung des Wettbewerbs konkretisieren:

1. Ohne den Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics geht‘s nicht!
Die Vorstellung, dass auch im nächsten Schuljahr kein bundesweit einheitlicher Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics realisierbar sein könnte, stellt für die Kommission der Spitzenverbände keine Perspektive dar.

Der damit einhergehende Ausfall aller schulsportlichen Aktivitäten für die nächsten eineinhalb Jahre in einem sich strukturell verändernden System Schule ist nicht hinnehmbar. All die in den vergangenen Jahrzehnten an der Schnittstelle Schule und Verein aufgebauten Strukturen sowie auch das schulische Engagement von Trainer*innen und Übungsleiter*innen werden damit komplett zurückgefahren. Dies wirkt auch in den Wettbewerb „Jugend trainiert“ und ist deshalb nicht zu tolerieren!

2. Wege eröffnen und Chancen zur Teilnahme bieten
Die Bildungsministerien der Länder werden deshalb aufgefordert, umsetzbare Möglichkeiten zu finden, den Wettbewerb im Schuljahr 2020/2021 zumindest modifiziert stattfinden lassen zu können. Sportarten, die unter Berücksichtigung aktueller Hygienevorgaben durchgeführt werden können, müssen auch wieder im Wettbewerb „Jugend trainiert“ angeboten und ermöglicht werden. Die Ausschreibung des Schulsportwettbewerbs sollte unter diesen Bedingungen für das nächste Schuljahr zumindest mit einigen Sportarten angepasst erfolgen. Allen interessierten Schulen und Sportverbänden muss die Chance einer Teilnahme geboten werden. Nur so sind die bisherigen Strukturen des Wettbewerbs mit seiner Reichweite und Tradition zu erhalten.

3. Sportstätten öffnen und darin Sport treiben
Die Sportstätten sind wieder zu öffnen und ihrem ursprünglichen Nutzen zurückzuführen, wenn die jeweils geltenden Hygienerichtlinien berücksichtigt werden. Davon sollten neben den Sportvereinen vor allem auch die Schülerinnen und Schüler profitieren. Einige Länder haben dies bereits in ihren aktuellen Anordnungen aufgenommen, jedoch die Umsetzung in den Kommunen und Bezirken funktioniert längst nicht überall. Eine Zweckentfremdung von Sporthallen und damit auch der Entzug der Schulsportstätten für den außerschulischen Bereich sind nicht zu akzeptieren.

4. Sportunterricht und Schulsport wieder aufnehmen!
Der Schulsport und der Sportunterricht sind von den Bildungsministerien und Schulen sofort, spätestens jedoch zum kommenden Schuljahr, in die Planungen zur Gestaltung des Schulalltags aufzunehmen. Jede sportliche Aktivität in der Schule (wie z.B. eine bewegte Pausengestaltung) - am besten in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Sportvereine – wirkt sich positiv auf die ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus und stellen einen ersten Schritt in die richtige Richtung dar. Allerdings können diese Aktivitäten lediglich ergänzend und als Einstieg in den wiederaufzunehmenden Sportunterricht und Schulsport gesehen werden. Eine Dauerlösung oder gar eine Alternative zum Sportunterricht, zum Schulsport und damit auch zum Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics kann und darf darin nicht gesehen werden.

5. Perspektive für den Bundeswettbewerb bewahren
Der Kommission der Spitzenverbände des DOSB in der DSSS ist bewusst, dass jedes Land und jeder Sportfachverband mit der erforderlichen Flexibilität seine eigene Lösung zur Realisierung der Wiederaufnahme des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert“ finden muss. Allerdings sollte das gemeinsame Ziel aller sein, den einzigartigen und weltgrößten Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics zu bewahren, um allen interessierten Kindern und Jugendlichen auch weiterhin die Möglichkeit bieten zu können, im schulischen Rahmen Wettkampferfahrung zu sammeln und dabei die positiven Werte des Sports wie Fairness, Teamgeist und Einsatzfreude vermittelt zu bekommen und diese auch leben zu können.

Beschlossen durch die Kommission der Spitzenverbände des DOSB in der Deutschen Schulsportstiftung am 18.06.2020

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Sportpolitik
news-2004Tue, 23 Jun 2020 12:01:12 +02001. BL: Weißkirchen wechselt zu Lüdinghausenhttps://www.badminton.de/news/badminton/1-bl-weisskirchen-wechselt-zu-luedinghausen/Nationalspieler Max Weißkirchen wechselt in der kommenden Saison vom 1. BC Beuel zum Ligarivalen SC Union Lüdinghausen. Der 23-Jährige war zuletzt drei Mal in Folge Deutscher Meister.Max Weißkirchen ist Deutscher Einzel-Meister 2018, 2019 und 2020. Zusammen mit Marvin Seidel holte er in Bielefeld zudem die Goldmedaille im Herrendoppel. Zuletzt gewann er im Februar dieses Jahres mit den Austrian Open (25 000 US-Dollar) sein erstes Challenge-Turnier. 

Union-Teammanager Michael Schnaase will den Transfer-Coup dennoch nicht als Kampfansage in Richtung des Serienmeisters 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim verstanden wissen. Schnaase gegenüber den "Westfälischen Nachrichten": „Die Saarbrücker sind weiter das Maß der Dinge – zumal sie sich im Damen-Einzel, ihrer einzigen Schwachstelle, prominent verstärkt haben. Auch rüsteten Klubs wie Refrath und Wipperfeld weiter auf. Aber: Dank der Verpflichtung von Max haben wir in drei von fünf Disziplinen zusätzliche Optionen."

Der Saisonstart in der 1. Bundesliga soll am 18. Oktober 2020 erfolgen.

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Bundesliga
news-2003Fri, 19 Jun 2020 11:26:49 +0200DBV-Empfehlungen: Doppel- und Mixed wieder möglichhttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-empfehlungen-doppel-und-mixed-wieder-moeglich/Im Zuge tlw. umfangreicher Lockerungen der Coronaschutz-/-rechtsverordnungen in den Bundesländern, hat der DBV seine Empfehlungen angepasst und teilweise deutlich reduziert.Deutlich reduzierte DBV-Empfehlungen für den Trainingsbetrieb unter Corona-Vorgaben ermöglichen u.a. das Doppel-/Mixedspiel

Im Zuge tlw. umfangreicher Lockerungen der Coronaschutz-/-rechtsverordnungen in den Bundesländern, hat der DBV seine o.g. Empfehlungen angepasst und tlw. deutlich reduziert. Zwar verbleibt die grundsätzliche Empfehlung eines Mindestabstandes gemäß DOSB-Leitplanken von 1,5 bis 2,0 Metern, diese bezieht sich jedoch nicht mehr auf den Abstand jeder einzelnen Person zueinander.

Doppel- und Mixedspiel möglich, sofern es die regionalen Coronaschutz-/-rechtsverordnungen zulassen 

Somit sind auch das Doppel- und Mixedspiel oder vergleichbare Übungen mit mehreren Personen pro Feld (z.B. 2 gegen 1) wieder möglich, wenn die regionalen, gesetzlichen Regelungen den Kontakt oder ein Sporttreiben von mindestens zwei Personen ohne Einhaltung des Mindestabstandes zulassen. Zum Beispiel in NRW ist Sport aktuell sogar in Trainingsgruppen bis zu zehn Personen ohne Einhaltung des Mindestabstands innerhalb dieser Gruppe erlaubt.

Alle Änderungen gegenüber der Version vom 3.6.2020 sind in roter Schriftfarbe hervorgehoben bzw. durch Streichung kenntlich gemacht (siehe unten im Downloadbereich).

Empfehlung der Corona-Warn-App

Im Sinne der Solidarität  zur Eindämmung der Corona-Pandemie empfiehlt DOSB auch die Nutzung der am 16.6 2020 vorgestellten, offiziellen Warn-App der Bundesregierung. Die Möglichkeiten, anonym, schnell und effizient mögliche Ansteckungswege zu unterbrechen, ist gleichzeitig auch eine Chance, die Teilhabe am sozialen Leben zu erleichtern. Mit einer breiten Teilnahme von SPORTDEUTSCHLAND soll ein weiteres Zeichen gesetzt werden, dass der organisierte Sport gesellschaftliche Verantwortung ernst nimmt. Zugleich wird das im besten Falle gegebenenfalls eine schnellere Rückkehr in den Alltag, auch im Sport, ermöglichen.

"Wie in den letzten Monaten wollen wir seitens Sportdeutschland eine teamorientierte Bewältigung der Pandemie aktiv unterstützen. Deshalb fordern wir die 27 Millionen Mitglieder auf: Macht alle mit - denn je größer das Team, desto besser sind die Erfolgsaussichten und umso schneller werden wir zu normalen Lebens- und Sportbedingungen zurückfinden", spricht DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

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National
news-2002Thu, 18 Jun 2020 12:36:49 +0200Ausschreibung: Altersklassen-EM 2020https://www.badminton.de/news/badminton/ausschreibung-altersklassen-em-2020/Die Europameisterschaften der Altersklassen (O35, O40, O45, O50, O55, O60, O65, O70 u. O75) finden vom 27. September – 4. Oktober 2020 in Zadar (Kroatien) statt. Die deutsche Version der Ausschreibung sowie das Meldeformular, das benutzt werden muss, wurde veröffentlicht.Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie konnte die Qualifikation nicht wie gewohnt über die diesjährige Deutschen Meisterschaften der Altersklassen vorgenommen werden. Aus diesem Grund wurde ein Qualifizierungskatalog von 1. - 4. erstellt. Es müssen die entsprechenden "Nachweise/Platzierungen/ Teilnahmen" ordnungsgemäß eingetragen werden.

Die Teilnehmer haben alle Kosten selbst zu tragen.

Die Meldung kann nur über den DBV erfolgen. Meldeschluss: 15.07.2020.

Weitere Informationen zu den '2020 European Senior Championships' können bei Klaus Buschbeck, Cornelia Ern oder Bernd Mohaupt eingeholt werden.

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International
news-2001Tue, 16 Jun 2020 09:31:33 +0200Ausschreibung: A/B/C-Trainerfortbildung in Niedersachsenhttps://www.badminton.de/news/badminton/ausschreibung-abc-trainerfortbildung-in-niedersachsen/Als Trainer lernen wir die Bewegungsmuster unserer Athleten mit den uns bekannten Technikleitbildern abzugleichen. Im Techniktraining reagieren Athleten sehr unterschiedlich auf diesen Lernprozess, einige lernen schnell, reagieren positiv auf unsere Vermittlung und wir nennen sie gerne Talente.

Diejenigen, die eher langsam lernen, geben wir gerne an andere Trainer ab. Im Wettkampf – also dort, wo wir überprüfen, ob unsere Trainingsprozesse effizient waren – können wir dann beobachten, dass unsere Athleten oft mit Mustern und Strategien erfolgreich sind, die wir ihnen gar nicht beigebracht haben. Und immer fällt auf, dass Athleten gleiche Anforderungssituationen individuell unterschiedlich lösen.

ActionTypes: Individualität als Steuerungsinstrument für Badmintonlernen

Der ActionTypes-Ansatz hat das Ziel die individuelle natürliche Bewegung jedes Athleten auf der Basis der individuellen Bedürfnisse verständlich zu machen und damit Raum für individuelle Lernprozesse zu geben.

Deshalb schreibt der Lehrausschuss des Badminton-Verbandes Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Badminton-Verband e.V. eine hochwertige Fortbildung zur Thematik aus. Die Teilnehmer sollen die eigenen natürlichen Bewegungsbedürfnisse ihres Motorikprofils kennenlernen und die Konsequenzen für ihr Badmintonhandeln in der Halle erfahren.

Termin: 15.8.2020 (10:00-19:00) und 16.8.2020 (09:30-14:30)

Lehrgangsort: Akademie des Sports, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg, 30169 Hannover

Ansprechpartner:
Inhaltlich: Rainer Diehl (rd64(at)me.com)
Organisatorisch: Michael Mai (Lehrkraft(at)nbv-online.de)

Anmeldeschluss: 15.07.2020

Hinweis:

Der Lehrgang wird aufgrund der aktuellen Situation bzgl. Teilnehmeranzahl begrenzt, die genaue Anzahl kann aktuell noch nicht genau benannt werden, da uns die aktuellen Hygieneregeln der Akademie für August noch nicht vorliegen.

Weitere Informationen gibt es in der Ausschreibung (siehe unten).

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National
news-2000Mon, 15 Jun 2020 11:17:11 +0200Was ist AirBadminton?https://www.badminton.de/news/badminton/was-ist-airbadminton/AirBadminton ist ein ehrgeiziges neues Entwicklungsprojekt, das für Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeiten Möglichkeiten schaffen soll, Badminton auf Hart-, Gras- und Sandflächen in Parks, Gärten, Straßen, Spielplätzen und an Stränden auf der ganzen Welt zu spielen.

Badminton, wie wir es kennen, ist ein beliebter, unterhaltsamer und integrativer Sport mit mehr als 300 Millionen aktiven Spielern weltweit, der zur Teilnahme und Begeisterung mit einer Fülle von gesundheitlichen und sozialen Vorteilen anregt.

Es kann körperliche Qualitäten wie Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit verbessern, Stress vorbeugen und das Risiko von Kurzsichtigkeit bei Kindern verringern, das Risiko von Gesundheitsproblemen wie Bluthochdruck, Diabetes und Fettleibigkeit eliminieren und dazu beitragen, bei Erwachsenen und Kindern ein gesundes Gewicht zu halten.

Tatsächlich können mit nur einer Stunde Badminton mehr als 450 Kalorien verbrannt werden.

Angesichts der Tatsache, dass die meisten Menschen Badminton zum ersten Mal in einer Umgebung im Freien erleben, erleichtern wir jetzt jedem den Zugang zu diesem Sport durch ein neues Spiel im Freien und einen neuen Prototyp des Federballs - der AirShuttle.

In Zusammenarbeit mit ihrem globalen Entwicklungspartner HSBC will die BWF einen wirksamen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Weg finden, um mehr Menschen dazu zu bewegen, an mehr Orten mehr Badminton zu spielen.

So hat die BWF in den letzten fünf Jahren in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportforschung (ISR) an der Technischen Universität Nanyang einen neuen Federball für den Außenbereich mit erhöhter Widerstandsfähigkeit gegen Wind entwickelt, um den Menschen eine positivere Erfahrung mit Badminton im Freien zu ermöglichen.

Die wichtigsten Überlegungen waren, dass er mit den gleichen Schlägern gespielt werden muss und eine gute Flugleistung, Spinreaktion und Haltbarkeit aufweisen muss.

Das Endziel bestand darin, ein neues Spielkonzept zu schaffen, das das Potenzial für eine neue, höchst attraktive Form des Wettkampf-Badmintonsports hat, bei der die globale Beteiligung im Vordergrund steht.

Die Vision ist, dass es auf drei dynamischen Belägen gespielt wird: Hart, Rasen und Sand - mit einem Projekt für die Massenteilnahme, das darauf abzielt, den Zugang zu diesem Sport auf jedem verfügbaren Belag zu verbessern, ergänzt durch eine Wettkampfversion auf Sand, die seine weltweite Attraktivität erhöhen soll.

Die BWF plant nun, AirBadminton durch die weltweite Einführung allen Menschen näher zu bringen. Schließen Sie sich also der Entwicklung von AirBadminton an und nehmen Sie heute einen Schläger in die Hand.

Für Anfragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte per E-Mail an airbadminton(at)bwfbadminton.org.

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National
news-1999Fri, 12 Jun 2020 10:07:38 +0200Mannschafts-WM und Erstligaauftakt verschobenhttps://www.badminton.de/news/badminton/mannschafts-wm-und-erstligaauftakt-verschoben/Der Badminton-Weltverband (BWF) gibt aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche Terminänderungen bekannt. Dadurch musste auch der Auftakt der 1. Bundesliga 2020/2021 nach hinten verschoben werden.

Für die im April wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Individual-Europameisterschaften in Kiew/Ukraine wird es keinen Ersatztermin in diesem Jahr geben. Dem europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) als Veranstalter der Titelkämpfe und dem Badminton-Verband der Ukraine als Gastgeber erschien eine Absage des Großereignisses für 2020 am sinnvollsten.

Eigentlich sollte das Turnier in der Millionenstadt am Dnepr im Zeitraum 21. bis 26. April 2020 ausgetragen werden. Die Ukrainian Badminton Federation zeigte sich damit einverstanden, stattdessen die 2021er-Auflage der Individual-EM auszurichten. Die Wettbewerbe in den fünf Disziplinen Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel, Damendoppel und Mixed werden dann vom 27. April bis zum 2. Mai stattfinden.

Damit bildet die Individual-EM für den „krönenden Abschluss“ der ausgeweiteten Qualifikation für das Badmintonturnier im Rahmen der Olympischen Sommerspiele in Tokio/Japan (23. Juli bis 8. August 2021; Badmintonwettbewerbe vom 24. Juli bis zum 2. August 2021). Die aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochene ursprüngliche Qualifikationsphase (29. April 2019 bis 26. April 2020) wird ergänzt um die Kalenderwochen 1 bis 17 im Jahr 2021 (4. Januar bis 2. Mai 2021), wobei in diesem Zeitraum lediglich jene Turniere für Tokio zählen, die 2020 aufgrund der Corona-Krise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurden, die ausgefallen oder nach wie vor ausgesetzt sind. Die Individual-EM wäre für die leistungsstärksten europäischen Badmintonasse auch im regulären Qualifikationszeitraum die abschließende Veranstaltung gewesen.

U19-Weltmeisterschaften auf 2021 verlegt

Bereits Ende Mai hatte der Badminton-Weltverband BWF mitgeteilt, dass die einst auf den 28. September bis 11. Oktober 2020 terminierten U19-Weltmeisterschaften in Auckland/Neuseeland auf 2021 verschoben wurden. Die BARFOOT & THOMPSON BWF World Junior Championships finden nun vom 11. bis zum 24. Januar nächsten Jahres statt.

Erstligaauftakt 2020/2021 nach hinten verschoben

Da der neue Termin der prestigeträchtigen Veranstaltung mit dem geplanten Saisonauftakt 2020/2021 der Badminton-Bundesliga kollidiert, sodass die WM-Teilnehmerinnen und -teilnehmer ihrem jeweiligen Verein am 1. Spieltag fehlen würden, soll der Saisonstart in der 1. Bundesliga nun am 18. Oktober 2020 erfolgen. Ursprünglich war für den Beginn der 50. Erstligaspielzeit in der Geschichte der 3. Oktober 2020 vorgesehen.

Die Zweitligisten hingegen sollen weiterhin am 3. Oktober 2020 ihren 1. Spieltag der neuen Saison bestreiten.

Die Spielzeit 2020/2021 in den Badminton-Bundesligen ist die erste, die organisatorisch unter dem Dach des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) ablaufen wird, der juristisch selbstständigen Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. Bundesliga und der 2. Bundesligen.

Internationaler Turnierkalender für 2020 auf der BWF-Homepage

Der Badminton-Weltverband BWF beabsichtigt, das Turniergeschehen 2020 Ende August wieder aufzunehmen. Dabei gestaltet sich der internationale Turnierkalender für das 2. Halbjahr 2020 jetzt deutlich anders als vor Beginn der Corona-Pandemie: Während etwa manche Turniere, die im 1. Halbjahr dieses Jahres hätten stattfinden sollen, auf den Herbst verlegt wurden, fallen andere, die von vorneherein für das 2. Halbjahr 2020 geplant waren, aus oder finden an einem neuen Termin statt.

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International
news-1998Thu, 11 Jun 2020 11:15:00 +02001. BL: Kicklitz wechselt zu Wittorfhttps://www.badminton.de/news/badminton/1-bl-kicklitz-wechselt-zu-wittorf/Die neue Saison ist noch in weiter Ferne, doch die Planungen laufen bereits auf Hochtouren und die Badminton-Sparte von Blau-Weiß Wittorf Neumünster freut sich sehr, mit Matthias Kicklitz einen starken Neuzugang für die erste Mannschaft in der 1. Badminton-Bundesliga präsentieren zu können. Kicklitz spielte neun Jahre lang beim Horner TV (zuletzt in der 2. Bundesliga Nord) und wechselt zur neuen Saison zu Blau-Weiß. Wittorfs neuer Jugendnationalspieler gehört im U19-Jugendbereich zur erweiterten Weltspitze, was seine derzeitigen Platzierungen in der Jugend-Weltrangliste deutlich unterstreichen: Im Herreneinzel steht Kicklitz auf Rang acht, im Mixed an der Seite von Thuc Phuong Nguyen (Horner TV) belegt Wittorfs Neuzugang Platz 15. Im Interview mit Lennard Jessen, Pressewart der Badminton-Abteilung von Blau-Weiß, spricht Kicklitz u.a. über seinen Wechsel zu Wittorf, seine bisherigen Erfolge und das aktuelle Training.

Hallo, Matthias. Super, dass du die Zeit für ein Interview hast. Fangen wir gleich mal an: Wie lange spielst du Badminton, wie bist du dazu gekommen und was fasziniert dich an diesem Sport?
Klar, kein Problem. Gerne. Angefangen bin ich mit fünf Jahren. Dazu gekommen bin ich durch meine Eltern, die beide ebenfalls Badminton spielen. Mich faszinieren besonders die taktischen und technischen Elemente des Spiels. Dabei fühle ich mich sehr wohl und der Sport bietet auch im Team sehr viel.

Welche Vereine hast du bisher durchlaufen? In welchen Ligen spielst du?
Angefangen habe ich beim Büchen-Siebeneichener-Sportverein (BSSV) und bin vor neun Jahren dann zum Hamburg-Horner TV gewechselt. Dort spielte ich in der vergangenen Saison in der 2. Badminton-Bundesliga Nord und habe u.a. in neun Einsätzen im Herreneinzel achtmal gewonnen.

Du hast auf deiner Instagram-Seite aktuell rund 3.350 Follower. Dort ist neben einer deutschen auch eine dänische Flagge abgebildet. Was hat es damit auf sich?
Ja, genau. Ich habe eine dänische Mutter und einen deutschen Vater und besitze beide Staatsbürgerschaften. Außerdem spreche ich beide Sprachen fließend, da ich zweisprachig aufgewachsen bin. Geboren bin ich in Gentofte in Dänemark, spiele aber seit Beginn schon unter deutscher Flagge und damit auch für den Deutschen Badminton Verband bzw. die Deutsche Badminton-Jugend-Nationalmannschaft.

Du spielst nun ab kommender Saison für Wittorf. Was erhoffst du dir von dem Wechsel und wie gefällt dir das Umfeld?
Ich freue mich sehr auf Spiele auf hohem Niveau in der 1. Bundesliga. Ich kenne mehrere Wittorfer und trainiere regelmäßig mit Lucas Bednorsch (Anmerkung der Redaktion: Bednorsch verlässt Blau-Weiß und spielt ab kommender Saison für VfB SC Peine in der 2. Bundesliga Nord) und Sebastian Schöttler hier am Hamburger Olympiastützpunkt. Außerdem ist Wittorf für ein gutes Teamspirit und starke Gemeinschaft bekannt, was mir auch sehr wichtig ist und mich bei meiner Entscheidung beeinflusst hat.

Du hast bereits viele Erfolge in deiner bisherigen Karriere vorzuweisen. Was waren bisher deine größten Erfolge in deiner jungen Karriere?
Mit der Deutschen Badminton-Jugendnationalmannschaft haben ich mehrmals an Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen. Sowohl in der Altersklasse U17 als auch in der U19 habe ich mit der Mannschaft jeweils die Bronze-Medaille bei Team-Europameisterschaften geholt. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften U19 habe ich im vergangenen Jahr durch meine Siege im Herreneinzel, Herrendoppel und Mixed ein tolles Triple feiern können. Außerdem habe ich in der U19 bisher sieben internationale Siege geholt.

Derzeit ist nicht nur der Sport durch die Entwicklung des Corona-Virus stark eingeschränkt. Wie bist du bisher mit dem Training zurechtgekommen?
Mir tat die Pause ganz gut, besonders da im Februar und März sehr viele Turniere anstanden und ich so neue Kraft tanken konnte. Ich gehe u.a. viel laufen, fahre Rennrad und mache Krafttraining sowie Stabilisationsübungen. Im technisch-taktischen Bereich konnte ich etwas weniger machen.

Du hast bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft O19 in Bielefeld den topgesetzten Kai Schäfer im Achtelfinale geschlagen und bist in das Viertelfinale eingezogen. Wie war das Spiel für dich?
Ich glaube, dass es das beste Spiel war, was ich jemals gemacht habe. Als ich die Auslosung gesehen hatte, war ich bis in die Haarspitzen motiviert. Ich wusste, wenn ich gut spiele, dass da etwas gehen kann. Für kommendes Jahr möchte ich mindestens eine Medaille im Herreneinzel bei den Deutschen Meisterschaften O19 holen.

Du spielst sowohl Einzel als auch Mixed. Welche Disziplin gefällt dir besser und warum?
Ich spiele am liebsten Einzel und mag das Training dafür etwas lieber.

Was sind deine langfristigen Ziele sowohl national als auch international?
Sowohl im Herreneinzel als auch mit der Mannschaft möchte ich Deutscher Meister werden. Bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 möchte ich Gold für Deutschland holen. In der Weltrangliste der Herren möchte ich mich im Herreneinzel bis ca. Mitte 2022 nach meinem anstehenden Wechsel aus der Jugend bis in die TOP 100 vorgearbeitet haben.

Welches Ziel strebst du mit Wittorf kommende Saison an?
Ich denke, dass es realistisch ist zu sagen, wenn wir in die Play-Offs wollen. Dies hatte das Team bereits vergangene Saison erreicht, konnte nur leider durch die coronabedingte Absage diverser Events nicht daran teilnehmen. Das wollen wir nun nachholen im kommenden Jahr.

Worauf freust du dich in Wittorf ganz besonders?
Ich freue mich besonders darauf, meine ersten Spiele in der 1. Badminton-Bundesliga zu haben. Außerdem natürlich auch auf die meine neue Mannschaft und die vielen neuen Bekanntschaften.

Du trainierst am gemeinsamen Olympiastützpunkt von Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Alter Teichweg). Wie schaffst du es, Schule und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen? Wie oft trainierst du pro Woche?
Ich trainiere rund elfmal pro Woche, darunter drei bis vier Kraft- und sieben Feldeinheiten. Die Koordination von Schule und Leistungssport wird durch den Olympiastützpunkt gut unterstützt: Wir haben z.B. alle IPads bekommen und stehen in regelmäßigen Meetings mit der Schule, auch wenn wir z.B. gerade auf Wettkämpfen sind. Mein Abitur werde ich voraussichtlich im kommenden Jahr ablegen. Danach plane ich, an den Badminton-Olympiastützpunkt für das Einzel nach Mülheim/Ruhr zu gehen. Ggf. werde ich später ein Studium aufnehmen. Das ist derzeit aber nur eine Idee und muss sich erstmal alles nach einer Eingewöhnungsphase zeigen und genauer ergeben.

Das Interview führte Lennard Jessen für die Badminton-Abteilung von Blau-Weiß Wittorf Neumünster e.V.

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Bundesliga
news-1997Tue, 09 Jun 2020 15:46:27 +02001.BC Saarbrücken-Bischmisheim verpflichtet Indonesierinhttps://www.badminton.de/news/badminton/1bc-saarbruecken-bischmisheim-verpflichtet-indonesierin/Hauptberuflich fühlt sie ihren Patienten auf den Zahn. In der Badminton-Bundesliga sorgt Priskila Siahaya zumeist für Zahnschmerzen bei ihren Gegenspielerinnen. Letzteres wird die 23-Jährige aus Indonesien künftig im Dress des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim tun.Der neunfache Deutsche Mannschaftsmeister hat sich auf seiner bisherigen Problemposition im Dameneinzel mit einer der besten Bundesliga-Spielerinnen der letzten Jahre verstärkt. Siahaya spielte in den vergangenen vier Saisons für den Bischmisheimer Ligarivalen TSV Trittau aus Schleswig-Holstein. Dort wartete die angehende zahnmedizinische Fachangestellte mit einer Bilanz von 51 Siegen in 68 Einzelpartien auf. "Ich möchte nach vier Jahren in Trittau gerne neue Erfahrungen sammeln, mit dem Wechsel zum BCB mein Badminton weiter verbessern und dem Team dabei helfen, die Ziele zu erreichen und Titel zu gewinnen", sagt Siahaya mit Blick auf ihr künftiges Engagement beim Top-Club aus der saarländischen Landeshauptstadt.

Ihren Lebensmittelpunkt wird Siahaya weiterhin im hohen Norden haben. Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten tritt sie eine Stelle in einer Hamburger Zahnpraxis an. Im Jahr 2016 war die Indonesierin nach Trittau gewechselt, auch "um mir neben dem Sport meine berufliche Karriere aufzubauen." Badminton habe sich für sie zum ständigen Begleiter entwickelt, seit sie im Alter von neun Jahren beim kleinen lokalen Verein Sampurna Sumedang damit begonnen hatte, sagt Siahaya. Mit etwa 15 Jahren wechselte sie daraufhin zum Exist Badminton Club, einem der renommiertesten indonesischen Vereine. "Badminton ist für mich zu mehr als nur einem Hobby geworden. Was mich speziell daran reizt, ist schwer zu sagen. Aber es ist wohl das Gesamtpaket der Sportart: Sobald ich den Court betrete, habe ich Spaß an dem, was ich tue - das ist das Wichtigste", unterstreicht Siahaya.

Dennoch gilt auch für sie: Mit steigendem Erfolg wird der Spaß nur umso größer. Ihr bisher größter Erfolg sei für sie zweifelsohne die Nominierung für die Indonesische Nationalmannschaft im Jahr 2014 gewesen. Darüber hinaus nennt sie den zweiten Platz bei den International Series 2016 sowie ihren aufgestellten nationalen Rekord beim "Circuit National", den sie innerhalb eines Jahres neun Mal in Folge gewinnen konnte, als bislang größte sportliche Errungenschaften. "Jetzt würde ich in den kommenden vier Jahren gerne den ein oder anderen Titelgewinn mit dem BCB hinzufügen", sagt Siahaya augenzwinkernd. Natürlich sei auch sie von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen gewesen, sowohl beruflich als auch in sportlicher Hinsicht. Siahaya ist aber überzeugt, dass sich die Situation zeitnah wieder halbwegs normalisiert: "Dennoch schaue ich optimistisch in die Zukunft und freue mich sehr über meinen Wechsel zum BCB, darüber meine neuen Mannschaftskameraden hoffentlich bald persönlich besser kennen zu lernen und gemeinsam erfolgreich zu sein."

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Bundesliga
news-1996Tue, 09 Jun 2020 12:51:27 +0200Individual-EM findet ein Jahr später statthttps://www.badminton.de/news/badminton/individual-em-findet-ein-jahr-spaeter-statt/Badminton Europe (BEC) hat den neuen Termin für die Individual-Europameisterschaften ('European Championships') bekanntgegeben. Diese finden nun wegen der Corona-Pandemie ein Jahr später als ursprünglich geplant statt.Die EM findet nun vom 27. April bis 02. Mai 2021 statt. Austragungsort bleibt die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es wird das erste Mal sein, dass die Ukraine eine Individual-EM ausrichtet. 

"Ich bin froh, dass wir die besten europäischen Spieler im kommenden Jahr in Kiew empfangen können. Der ukrainische Badminton-Verband und sein Präsident Oleksii Dniprov haben sehr hart gearbeitet, damit das möglich wird", spricht Badminton Europe-Präsident Peter Tarcala.

Die letzte Europameisterschaft fand im Jahr 2018 im spanischen Huelva statt. Carolina Marin und Viktor Axelsen krönten sich in den Einzeldisziplinen zu den Europameistern. Das deutsche Mixed-Duo Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich sicherte sich die Bronzemedaille.

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International
news-1995Wed, 03 Jun 2020 21:57:50 +0200Überarbeitete Empfehlungen für Trainingsbetrieb unter Beachtung der Corona-Vorgabenhttps://www.badminton.de/news/badminton/ueberarbeitete-empfehlungen-fuer-trainingsbetrieb-unter-beachtung-der-corona-vorgaben/Eine geringfügig überarbeitete Version der DBV-Empfehlungen für den Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Badminton-Sporttreiben (Stand 3.6.2020) wurde veröffentlicht.

Nach der Aktualisierung der „Zehn Leitplanken“ durch den DOSB - u.a. hinsichtlich des Mindestabstands und der Teilnehmerzahl - sowie aufgrund mehrerer Anfragen, Doppel und Mixed wieder ins Vereinstraining aufzunehmen, hat der DBV seine o.g. Empfehlungen teilweise überarbeitet. 

Gemäß der aktuellen DOSB-Leitplanken beträgt der Mindestabstand nunmehr mindestens 1,5 bis 2,0 Meter (statt bisher 2,0 Meter), was den Vereinen etwas mehr Flexibilität im Umgang mit den Distanzregeln ermöglichen soll. Je nach Alter, Größe und Niveau der Gruppe sind so gewisse Lockerungen im Netzbereich und an den Seitenrändern der Spielfelder möglich. Hinsichtlich Doppel/Mixed rät der DBV dazu, derzeit noch auf weitere Lockerungen zu verzichten. Selbst an den Bundesstützpunkten wird noch kein Doppel/Mixed trainiert, jede Trainingsform findet dort ausschließlich mit 2 Spieler*innen pro Feld  im  „1 gegen 1“ statt. Weiterhin wird mit Nachdruck auf die notwendige dauerhafte oder zumindest regelmäßige Belüftung der Sporthallen hingewiesen. Alle Änderungen gegenüber der Version vom 19.5.2020 sind in roter Schriftfarbe hervorgehoben.

(Stand 3.6.2020, siehe unten, Änderungen gegenüber der Version vom 19.5.2020 in ROT)

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National
news-1994Wed, 03 Jun 2020 11:07:46 +0200DBV bietet FSJ-Stelle am Deutschen Badminton-Zentrumhttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-bietet-fsj-stelle-am-deutschen-badminton-zentrum/Der DBV bietet ab dem 01.09. wieder eine FSJ-Stelle am Deutschen Badminton-Zentrum in Mülheim an der Ruhr an. Der FSJler/ die FSJlerin wird in die Umsetzung von konzeptionellen Aufgaben im Nachwuchsbereich, in die Arbeit auf der Geschäftsstelle des DBV und im aktiven Training mit den Kaderspielerinnen/ -spielern und den Nachwuchsathleten eingebunden. Er/Sie soll dabei einen Einblick in die Arbeit als Nachwuchstrainer/-in und einen Einblick in die konzeptionellen und verwalterischen Aufgaben eines Verbandes erhalten.

Wir suchen einen FSJ-Interessierten mit folgenden Eigenschaften:

  • Lernbereitschaft/Motivation, Begeisterung für den Sport und Arbeit mit Jugendlichen
  • (erweiterte) PC-Kenntnisse
  • gute Englischkenntnisse
  • eigene Badminton-Spielfähigkeit
  • Erfahrung im Kinder-/Jugendtraining
  • eigenständige Projektgestaltung

Folgende Aufgabenbereiche erwarten den FSJler in Mülheim:

  • Unterstützung des Trainerteams am Deutschen Badminton-Zentrum Mülheim
  • Mitarbeit in der Konzept-Erstellungen im Nachwuchsleistungssport (u.a. videobasierte Spielanalyse, Videoschnitt, Literaturrecherche)
  • Unterstützung in der Stützpunkt- und Internatsorganisation
  • administrative Mitarbeit auf der DBV-Geschäftsstelle

Innerhalb des Freiwilligen Sozialen Jahres können die Bildungstage u.a. für einen Trainerschein-Erwerb genutzt werden. Interessierte können direkt über die Stellenangebote der Sportjugend NRW weitere Informationen erhalten.

Sollte darüber hinaus Interesse bestehen, kann der Bundesstützpunktleiter Mülheim Matthias Hütten (matthias.huetten(at)badminton.de) als Kontaktperson angeschrieben werden.

Bewerbungsschluss ist der 26.06.2020.

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National
news-1992Sat, 30 May 2020 12:40:40 +0200Bundesliga: Liste "Doppelte Spielberechtigung" 2020/21https://www.badminton.de/news/badminton/bundesliga-liste-doppelte-spielberechtigung-202021/Nach den Kriterien des § 4 Absatz 7 DBV-Spielordnung wird bewertet, ob ein Einsatz parallel zum nationalen Spielbetrieb in Deutschland möglich ist bzw. ob ein deutscher Spieler parallel zum Spielbetrieb in Deutschland in den Ligen der aufgeführten Nationen starten kann.

Vom DBV ist dazu vor jeder Saison eine Liste zu erstellen, die Einordnung der Nationen erfolgt anhand der Kriterien des § 4 Absatz 7 Unterabsatz 2.

Da in § 4 Absatz 7 DBV-Spielordnung nicht klar aufgeführt ist, welche Kriterien bzw. welche Anzahl der beschriebenen Kriterien einen nicht parallel erlaubten Spielbetrieb definieren, wird vom DBV-AfW für die Spielsaison 2020/2021 festgelegt, dass ein paralleler Einsatz nicht möglich ist, sobald drei Kriterien erfüllt sind.

Weitere Informationen und die Liste für die Spielsaison 2020/21 (Stand: 31.12.2019) gibt es als Download weiter unten auf dieser Seite.

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Bundesliga
news-1993Fri, 29 May 2020 13:38:00 +0200Bundesliga: Neuzugang und Trainingsbeginn beim SV GutsMuths Jenahttps://www.badminton.de/news/badminton/bundesliga-neuzugang-und-trainingsbeginn-beim-sv-gutsmuths-jena/Während der Deutsche Badminton-Verband vor gut zwei Wochen in einer Presseerklärung verlauten ließ, dass der Spielbetrieb auch in der ersten Liga nicht fortgeführt wird und in dieser Saison kein Deutscher Meister gekürt werden kann, laufen beim SV GutsMuths die Vorbereitungen für die höchste Spielklasse weiter an.

Seit dieser Woche dürfen die Spieler erstmals seit dem 12. März wieder in der Halle trainieren- natürlich nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Neue Hygieneregeln, wie u.a. ein gesicherter Abstand zueinander, höchstens zwei Spieler pro Feld und klar eingeteilte Trainingsgruppen und -zeiten sollen die Ansteckungsmöglichkeiten so gering wie möglich halten. 

Neben dem frisch aufgenommenen Trainingsbetrieb gibt es eine weitere Neuigkeit im Jenaer Badminton-Team; der SV GutsMuths kann für die kommende Saison einen Neuzugang vorstellen. Mit Annika Schreiber kommt eine Doppel- & Mixedspezialistin an die Saale, welche lange Zeit am Olympiastützpunkt in Mülheim an der Ruhr gelebt und trainiert hat. Nach einer langwierigen Verletzung zog sie zurück in ihre sächsische Heimat und lebt und trainiert seitdem in Dresden. Die letzten Jahre startete Annika für den Hamburger Zweitligaverein Horner TV und freut sich nun auf spannende Spiele in der ersten Liga und eine tolle Punktspielatmosphäre. Mit ihren 21 Jahren passt sie gut in das Mannschaftsgefüge und ist auch schon in den letzten Jahren mit vielen der Jenaer Spielern freundschaftlich verbunden. Mit mehreren Deutschen Meistertiteln in der Jugend und einiger Jugend-WM- und EM-Teilnahmen hat sie eine beeindruckende Badminton-Vita vorzuweisen.

Um den Mehraufwand der ersten Liga zu stemmen, ist der SV GutsMuths noch immer auf der Suche nach Partnern und Sponsoren. Für nähere Informationen und Anfragen kann sich sehr gern an marketing@badminton-jena.de gerichtet werden.

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Bundesliga
news-1991Fri, 29 May 2020 09:17:11 +0200Abgebrochene Olympiaqualifikation wird Anfang 2021 fortgesetzthttps://www.badminton.de/news/badminton/abgebrochene-olympiaqualifikation-wird-anfang-2021-fortgesetzt/Wann der internationale Turnierbetrieb im Badminton wieder aufgenommen werden kann, ist nach wie vor ungewiss. Gewissheit haben die weltbesten Badmintonasse sowie deren Trainer und Betreuer allerdings inzwischen dahingehend, wie die Vergabe der Startplätze bei den Olympischen Spielen in Tokio/Japan (23. Juli bis 8. August 2021) erfolgen soll, nachdem die reguläre Qualifikationsphase aufgrund der Corona-Pandemie nicht beendet werden konnte.

Ursprünglich war geplant, dass die Weltrangliste vom 30. April 2020 relevant für die Festlegung der Teilnehmerfelder bei den Spielen der 32. Olympiade ist. Diese hätte auf den Ergebnissen basiert, die im Zeitraum 29. April 2019 bis 26. April 2020 erzielt wurden. Dabei sollten in die Wertung internationale Turniere ganz unterschiedlicher Art eingehen – neben Welt- und Europameisterschaften etwa Veranstaltungen im Rahmen der „HSBC BWF World Tour“ (u. a. die YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr) sowie „Continental Level“-Turniere (z. B. Veranstaltungen der Kategorien „International Challenge“ und „International Series“).

Allerdings ruht – nach einem entsprechenden Beschluss des Badminton-Weltverbandes BWF – der weltweite Spielbetrieb seit dem 16. März 2020, sodass zahlreiche Turniere, die für die Olympiaqualifikation zählen sollten, nicht ausgetragen wurden. Schon in den Wochen zuvor waren einige Turniere wegen der Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 für den jeweils geplanten Termin abgesagt worden, darunter die YONEX German Open 2020 (ursprünglich terminiert auf den 3. bis 8. März 2020). 

Wie die Verantwortlichen bei der BWF Ende Mai 2020 bekannt gaben, soll die Olympiaqualifikation im Januar 2021 fortgesetzt werden. Für die Top-Leute des DBV sind diesbezüglich insbesondere folgende Regelungen relevant: 

  • Alle Rankingpunkte, die bei Turnieren verbucht wurden, welche im Rahmen der ursprünglichen Qualifikationsphase zur Austragung kamen, werden behalten. 

  • Die reguläre Qualifikationsphase wird ausgeweitet auf die Kalenderwochen 1 bis 17 im Jahr 2021 (4. Januar bis 2. Mai 2021), wobei in jenem Zeitraum lediglich jene Turniere für Tokio zählen, die 2020 aufgrund der Corona-Krise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurden, die ausgefallen oder nach wie vor ausgesetzt sind. Somit fungieren u. a. die YONEX German Open im kommenden Jahr (9. bis 14. März 2021) als Qualifikationsturnier für die Olympischen Sommerspiele in Japan. 

  • Turniere, die Anfang bzw. Mitte dieses Jahres nicht stattfanden bzw. stattfinden und an einem anderen Termin im Jahr 2020 nachgeholt werden, zählen nicht für die Olympiaqualifikation. Relevant sind lediglich die 2021er-Auflagen dieser Veranstaltungen. Die entsprechenden Turniere sollen 2021 möglichst in jener Woche ausgetragen werden, in der sie 2020 durchgeführt worden wären. 

„Auch wenn wir das Ziel haben, den internationalen Spielbetrieb im Herbst 2020 wieder aufzunehmen, haben wir beschlossen, die Olympiaqualifikation erst 2021 fortzusetzen – um sicherzustellen, dass Reisebeschränkungen und andere Auswirkungen der Corona-Krise begrenzt sind“, erläuterte BWF-Generalsekretär Thomas Lund in der entsprechenden Pressemitteilung der BWF. 

Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), meinte: „Dadurch, dass jene Turniere, die im regulären Qualifikationszeitraum ausgefallen sind, nun 2021 für Tokio relevant sind, ergibt sich aus meiner Sicht ein fairer und transparenter Prozess. Dass die BWF den Rest der Qualifikation so spät wie möglich durchführt, ist auch deshalb sinnvoll, weil die Qualifikation immer so kurz wie möglich vor den jeweiligen Olympischen Spielen enden sollte.“ Ausschlaggebend für die Vergabe der Startplätze in Tokio ist nun die Weltrangliste vom 4. Mai 2021.

Die Zahl der Startplätze bei den Badmintonwettbewerben in Tokio bleibt trotz der neuen Rahmenbedingungen unverändert: Insgesamt gibt es 172 Quotenplätze, wobei 38 Spieler für das Herreneinzel vorgesehen sind, 38 Spielerinnen für das Dameneinzel, 32 Spieler (= 16 Paarungen) für das Herrendoppel, 32 Spielerinnen (= 16 Paarungen) für das Damendoppel sowie 32 Spieler und Spielerinnen (= 16 Paarungen) für das Mixed. Dabei dürfen pro Nation nur maximal acht Herren und acht Damen bei Olympia an den Start gehen. Zugleich ist die Teilnehmerzahl pro Disziplin auf zwei Personen bzw. Duos pro Nation begrenzt. Einem Spieler bzw. einer Spielerin oder einer Paarung ist es maximal in zwei Disziplinen gestattet, bei den olympischen Badmintonwettbewerben anzutreten.

Neben den Platzierungen in der Weltrangliste spielen im Zusammenhang mit der Vergabe der Startplätze weitere Aspekte eine Rolle – z. B. die sogenannten „Continental Confederation Places“, wonach in allen Disziplinen mindestens ein Spieler bzw. eine Spielerin oder Paarung von allen fünf Kontinentalverbänden der BWF (Asien, Afrika, Europa, Ozeanien, Panamerika) vertreten sein soll, sowie Startplätze in den Einzeldisziplinen, die auf Einladung vergeben werden (können), vergleichbar mit „Wildcards“ (sogenannte „Tripartite Commission Invitation Places“). Dies macht das Verfahren zur Vergabe der Startplätze insgesamt äußerst komplex. 

Als Mitte März 2020 der weltweite Spielbetrieb ausgesetzt wurde, wären aus Deutschland in vier Disziplinen Badmintonasse für Tokio qualifiziert gewesen: Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) im Herreneinzel, Yvonne Li (ebenfalls SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel, Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Herrendoppel und Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Mixed. Alle genannten Aktiven des DBV würden in Tokio ihre Olympiapremiere feiern. 

„Unsere Spielerinnen und Spieler haben nun im Prinzip die gleiche Ausgangsbasis für die Olympiaqualifikation wie vor dem Lockdown. Rechnerisch besteht z. B. auch noch im Damendoppel – durch Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) – die Chance, das Ticket zu lösen. Umgekehrt können diejenigen, die nach aktuellem Stand für Tokio qualifiziert sind, nicht sicher sein, dort antreten zu dürfen. Dass sie noch eingeholt werden, gegebenenfalls sogar durch DBV-interne Konkurrenz, ist durchaus möglich“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz nach der Bekanntgabe der neuen Regularien. 

Die Badmintonwettbewerbe werden im Rahmen der Olympischen Spiele traditionell in der ersten Veranstaltungswoche ausgetragen. Termin im Jahr 2021 ist der 24. Juli bis 2. August.

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International