badminton.de Newshttps://www.badminton.de/de-DEbadminton.deThu, 26 Nov 2020 14:28:34 +0000Thu, 26 Nov 2020 14:28:34 +0000TYPO3 EXT:newsnews-2146Tue, 24 Nov 2020 13:18:02 +0000Lamsfuß/Herttrich auf Rang zwei im World Tour-Rankinghttps://www.badminton.de/news/badminton/lamsfuss-herttrich-auf-rang-2-im-world-tour-ranking/Das Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich springt nach dem Titel bei den Denmark Open (Super 750) im HSBC World Tour Ranking auf den zweiten Platz. Die erstmalige Qualifikation für das große Finale in Thailand ist für die beiden Deutschen damit zum Greifen nah.Die besten acht Badmintonspieler des Jahres - in allen Disziplinen - werden vom 27. bis 31. Januar 2021 bei den HSBC BWF World Tour Finals 2020 in Bangkok (Thailand) um die Titel kämpfen. Das DBV-Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich liegt aktuell auf dem zweiten Platz der Jahreswertung. Führende mit knapp 6.000 Punkten Vorsprung sind die Briten Marcus Ellis und Lauren Smith.

"Die Chance an den HSBC World Tour Finals teilnehmen zu können, ist größer denn je. Unser Sieg in Dänemark hat uns einen großen Sprung nach vorne gebracht. Natürlich kann sich durch die beiden Turniere der Kategorie Super 1000 noch einiges verschieben. Aber wir haben weiterhin gut trainiert und glauben daran, dass wir auch im Januar eine sehr gute Leistung auf's Feld bringen können, um noch die nötige Punkte sammeln zu können", spricht Isabel Herttrich gegenüber badminton.de.

Es geht um 1,5 Mio. Dollar Preisgeld 

Punkte sammeln kann man noch bei zwei ausstehenden Turnieren in Thailand. Im Januar finden die YONEX Thailand Open (Super 1000) und TOYOTA Thailand Open (Super 1000). Hier wird um jeweils 1 Mio. Dollar Preisgeld gespielt. Beim großen Finale geht es anschließend um 1,5 Mio. Dollar.

"Es ist unser fester Plan die Turniere im Januar in Asien zu spielen. Noch sind einige Rahmenbedingungen unklar, zum Beispiel wie weit im Voraus wir dort anreisen müssen, um die Quarantäne-Zeiten einzuhalten. Aber wenn die Turniere stattfinden, werden wir am Start sein."

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International
news-2145Mon, 23 Nov 2020 19:39:50 +0000"Uns fehlt es an Geschmeidigkeit und Kreativität"https://www.badminton.de/news/badminton/uns-fehlt-es-an-geschmeidigkeit-und-kreativitaet/Christoph Schnaase blieb fast nichts anderes übrig als Badmintonspieler zu werden. Da seine gesamte Familie badmintonbegeistert ist - sein Vater Michael ist mehrfacher Deutscher Einzelmeister - war die Sportwahl besiegelt.Im Alter von sechs Jahren lernte er den mehrfach Deutschen Meister Marc Zwiebler kennen, was seine Begeisterung für den Sport bestärkte. Schon in jungen Jahren fuhr Christoph auf Turniere und lebte den Sport mit Haut und Haar.

Im Interview mit badminton.de erzählt Christoph von zwei besonders prägenden Erlebnissen in seiner Trainer- und Spielerlaufbahn: Ein Trainingslager in Indonesien, aus dem er verschiedene Rückschlüsse als noch aktiver Spieler ziehen konnte. In Indonesien wird im Badminton zuerst Widerstandfähigkeit geschult, danach Spielwitz, Kreativität und Spaß. Die Leidenschaft mit der Badminton in Indonesien gespielt und geschaut wird ist laut Schnaase unvergleichlich. Der Mix aus Spaß, Instinkt und Kreativität mache den "Indostil" aus.

Der zweite Meilenstein stellt die Betreuung und Unterstützung der eigenen Schwester Karin Schnaase dar. Hier konnte Christoph eine Vielzahl an Erkenntnissen und Erfahrungen für seine Trainerkarriere machen. Er lernte, wie man einer Sportlerin helfen kann, sich den Traum von Olympia zu erfüllen. Dies erfordert Hilfe, Unterstützung und Begleitung auf vielen verschiedenen Ebenen. Tiefere Einblicke und Information rund um Christoph Schnaase sind im folgenden Interview dargestellt. 

Christoph, wieso ist Badminton die geilste Sportart für Dich?
„Badminton sehe ich als Kampfkunst an, auch ohne körperlichen Vollkontakt. Die Bandbreite im Badminton mit unterschiedlichsten Bewegungselementen ist enorm. Im Hinterfeld Smashhärte entwickeln „wie mit einem Hammer in der Hand“, um im Anschluss am Netz den Ball so fein zum Trudeln zu bringen „als würde man mit Stäbchen essen“.

Warum bist Du Trainer? Was bedeutet die Tätigkeit für Dich? 
„Ich möchte den Sportler*Innen dabei helfen, dass sie ihr innewohnendes Potential zur Entfaltung bringen können, sich dabei erfreuen und sie idealerweise ihre Träume im Leistungssport verwirklichen können. Dabei möchte ich meine Erfahrungen, die ich im Leben mit Leistungssport gemacht habe, weitergeben.“

Wer hat Dich geprägt als Trainer? Hast Du ein Vorbild?
„Zunächst mein Vater Michael und Rachmat Hidayat. Rachmat inspiriert mich auch heute noch sehr. Später dann strukturell Holger Hasse, Detlef Poste und aktuell sehr intensiv Xu Yan Wang. Außerdem ist John Dinesen enorm inspirierend für mich.“

Gibt es drei Dinge, die Du als Trainer über Dich als Mensch selbst lernst bzw. gelernt hast?
„Ich habe gelernt, Organisation und Struktur innerhalb eines Systems zu wahren. Ebenfalls habe ich ein Bewusstsein als Leader einer Gruppe entwickelt und meine Selbstreflexion verbessert. Vor allem die Analyse meiner Außenwirkung versus was ich tatsächlich alles kann, hat mir hierbei geholfen.“

Auf welchem Gebiet bist Du Experte?
„Ich versuche mein Bestes zu geben. Ob es zur Expertise reicht müssten andere bewerten.“

Was macht Dein Training aus?
„Ich versuche es kreativ zu gestalten, lasse Raum für Improvisierungen innerhalb eines groben Plans. Lauftechnische und laufrhythmische Elemente bilden das Fundament und wird man bei mir immer finden. Die Herausforderung besteht für mich aber letztendlich in der Veredlung bzw. der Harmonisierung von Lauf und Schlagtechnik in Abhängigkeit von der taktischen Spielsituation. Ebenfalls möchte ich ein Bewusstsein dafür schaffen, dass das Training nicht nur in der Badmintonhalle, sondern auch in der Freizeit passiert.“

Welcher Rat/Tipp hat dir in Deiner Karriere am meisten geholfen? 
“Ein guter Freund von mir gab mir folgende Frage mit auf den Weg: How to be good?“ 

Welchen Hinweis/Tipp möchtest Du allen Trainer*innen in Badminton-Deutschland mitgeben? 
„Ab und zu auch mal zurückzutreten und das eigene Ego hinten anstellen. Der Fokus und Blick eines Coaches sollten stets der Gruppe gehören.“

Was ist deine Geheimwaffe, um Athleten zu motivieren?
„Eine enge, persönliche Bindung zu den Athleten*innen. Desto tiefer und detaillierter, desto besser!“ 

Was war deine emotionalste Erfahrung als Trainerin bisher?
„Mit meiner Schwester Karin hatte ich, bedingt durch unsere enge Bindung, sehr viele emotionale Momente. Mit am stärksten ist mir das Finale bei den Swedish International in Erinnerung geblieben. Hier spielte Karin gegen ihre unmittelbare Mitkonkurrentin um die Olympiateilnahme Olga Roj (geb. Konon). Nach einem hart umkämpften Spiel gewann Karin knapp im dritten Satz. Das war psychologisch ein vorentscheidener Sieg auf dem harten Weg Richtung Rio 2016. Danach bin ich aufgesprungen und aus der Halle gerannt, wusste nicht wohin mit meinen Emotionen.“

„Deutscher Mannschaftsmeister 2014 mit dem Heimatverein SC Union 08 Lüdinghausen in eigener, aus allen Nähten platzender Halle war natürlich auch ein Highlight.“

Visionen

Was passiert bei Euch zurzeit? Vision für Deine Struktur?
„Am Bundesstützpunkt wollen wir Athleten*innen entwickeln, die später Medaillen auf den großen Turnieren gewinnen können. Aktuell arbeiten wir gemeinsam für die Olympia-Qualifikation unserer Athleten*innen.“ 

Was fehlt Deiner Meinung nach in Deutschland, um langfristig mehr Spieler*innen in die internationale Spitze zu führen?!
„Das Trainingsalter unserer Konkurrenten*innen ist oft deutlich höher als das unser Athlet*innen. Das Problem liegt hier meiner Meinung nach am fehlenden, frühen Commitment und dezentralen Trainingsangeboten in niedrigeren Altersklassen. Daher brauchen wir auch Geduld und das Bewusstsein, erst im späteren Alter den Leistungshöhepunkt zu erreichen.“

„Wir brauchen VorBILDER, müssen uns Inspirationen aus Badminton-Mationen holen, die voller Euphorie und Leidenschaft für den Sport leben und diese Emotionen für den Sport auf uns wirken lassen und eigene Träume entwickeln.“  

„Am indonesischen Spiel gefällt mir die Geschmeidigkeit und Kreativität sehr. Ich denke auf diesen Gebieten können wir noch sehr viel lernen.“

Szenarien:

Du trainierst spontan eine Kindergartengruppe mit 30 Teilnehmern, die keine Badminton-Erfahrung haben, was tust Du?
„In der Sportstunde wird gerannt, getobt, kreativ gearbeitet und spielerisch erlernt.“ 

Marvin Seidel fragt bei Dir Individualtraining an, fühlst du Dich bereit oder was fehlt Dir noch?
„Ich bin bereit!“

Du beschließt von heute auf morgen den Trainerberuf hinzuschmeißen, was machst Du stattdessen?
„Das kommt für mich nicht in Frage, denn der Berufszweig Trainer fasziniert und erfüllt mich. Ich möchte einen Beruf ausüben, der von Nützlichkeit und Bedeutung ist. Im Trainerberuf finde ich diese Werte wieder.
Sollte aber mal tatsächlich der Moment kommen, dann wird mir auf jeden Fall nicht langweilig.
Wahrscheinlich würde ich einen Job suchen, der sehr naturverbunden ist und nicht mehr in der Halle stattfindet.“ 

Lebenslauf & Trainerverlauf:

1982 Geburt
2003 Abitur
2003 Zivildienst & erste schwere Knieverletzung
2004 Start Sportwissenschaftsstudium - parallel Trainer
2005 Autounfall, Ende der aktiven Leistungskarriere 
2006 Orientierung Richtung Trainer 
2012 B-Trainer – viele Hospitationen in Mühlheim an der Ruhr
2013 - 2016 Heimtrainer von Karin Schnaase (DBV-Minijobanstellung)
2014 A-Trainer Abschluss
2016 - 2018 Hauptamtlicher Trainer in Lüdinghausen
Seit 1.1.18 am BSP ¾ Stelle als Bundestrainer

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National
news-2136Fri, 20 Nov 2020 10:44:00 +0000Para-Badminton: Online-Seminar am 24.11.2020https://www.badminton.de/news/badminton/para-badminton-online-seminar-am-24112020/In Kooperation mit dem BRSNW e.V. findet am 24.11.20 um 18:00 Uhr ein Online-Seminar zum Thema „Einstieg ins Para-Badminton“ statt. Gemeinsam mit Talentscoutin Lina Neumair (BRSNW) informieren euch Carolin Ruth, DBV-Leistungssportreferentin Para-Badminton und Christopher Skrzeba, DBV Chef-Bundestrainer Para-Badminton.Die Teilnahme ist kostenlos, eingeladen sind alle Sportler*innen, Trainer*innen, Vereinsvertreter*innen und Interessierte.

  • Wo kann ich als Para-Sportler*in Badminton spielen? 
  • Was können wir als Verein tun, um Para-Sportler*in zu trainieren? 
  • Wie kann ich als Trainer mehr über den Sport erfahren?

Aus diese und viele weitere Fragen gibt es Antworten.

Zur Anmeldung genügt eine kurze Mail an: neumair(at)brsnw.de.

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National
news-2144Wed, 18 Nov 2020 10:20:00 +0000EM-Qualifikationsturnier fällt aushttps://www.badminton.de/news/badminton/em-qualifikationsturnier-faellt-aus/Das für Mitte Dezember in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) geplante Qualifikationsturnier der („deutschen“) Gruppe 4 für die Endrunde um die Mixed-Team-Europameisterschaft 2021 fällt aus: Nachdem im Oktober bereits die Isle of Man aufgrund der Corona-Pandemie ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hatte, zogen Mitte November auch die weiteren Gegner der deutschen Mannschaft – Bulgarien und Slowenien – deshalb zurück. Das Event in der Anhalt-Arena in Dessau, einem Stadtteil der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau, wäre vom 10. bis zum 12. Dezember nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen worden. Dabei hätte einzig der Turniergewinner das Ticket für die EM-Endrunde im kommenden Jahr im finnischen Vantaa (16. bis 20. Februar) gelöst.  

An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams müssen sich das Ticket für den Wettbewerb um die EM-Medaillen regulär im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden sollten. 

Prinzipiell haben im Zusammenhang mit dem Qualifikationsturnieren jene Teams, die aufgrund ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste einen Setzplatz zugesprochen bekamen, Heimrecht. Dies betrifft England (Setzplatz 1), Russland (Setzplatz 2), die Niederlande (Setzplatz 3), Frankreich (Setzplatz 5), Spanien (Setzplatz 6) und eben Deutschland (Setzplatz 4). Anders als mehrere andere Nationen nahm Deutschland das Heimrecht auch wahr.  

Die Verantwortlichen im Deutschen Badminton-Verband (DBV) übertrugen die Ausrichtung des Qualifikationsturniers Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits weit mehr als 100 Länderspiele für den DBV federführend organisiert hat. Als Kooperationspartner in Dessau hätte ihm Ralph Hirsch vom Verein Anhalt Sport zur Seite gestanden, der über umfangreiche Erfahrungen bei der Ausrichtung von Badminton-Länderspielen in Dessau verfügt.

„Nach der Absage der Isle of Man haben wir zeitnah ein Konzept erarbeitet, wie wir das Turnier auch mit nur drei Mannschaften und an lediglich zwei Veranstaltungstagen in einem attraktiven Format durchführen können. Ursprünglich waren drei Tage mit je zwei Länderspielen vorgesehen. Die Reduzierung um einen Tag hätte u. a. für die drei teilnehmenden Teams eine Kostenersparnis bedeutet“, erläutert Heinz Bußmann. 

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ergänzt: „Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder alle relevanten Fakten mit den Verantwortlichen aufseiten des Ausrichters und der Stadt Dessau-Roßlau geprüft und wären in der Lage gewesen, das Turnier unter Berücksichtigung eines umfangreichen Hygiene- und Sicherheitskonzeptes durchzuführen. Daher sind wir schon etwas enttäuscht, dass nun alle Mannschaften ihre Teilnahme abgesagt haben. Aber die Gründe dafür sind natürlich nachvollziehbar.“ 

Neben dem Qualifikationsturnier der Gruppe 4 fällt auch jenes der Gruppe 5, das Frankreich ausgerichtet hätte, aus. Die übrigen vier Veranstaltungen finden – so der aktuelle Stand – statt. Welche Mannschaften aus den Gruppen 4 und 5 nun an der EM-Endrunde in Finnland teilnehmen dürfen, entscheidet sich vermutlich erst nach den Qualifikationsturnieren im Dezember: Ein vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) eingesetztes Gremium wird sich mit der Vergabe dieser EM-Tickets befassen.

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International
news-2091Wed, 18 Nov 2020 08:27:00 +0000DBV neu auf Instagramhttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-neu-auf-instagram/Der DBV ist nun auf Instagram. Zum Start der Denmark Open und dem damit verbundenen Badminton-Comeback nach über sieben Monaten Corona-Zwangspause, präsentiert sich der DBV neu auf Instagram. Aktuelle News des DBV gibt es aber auch auf Facebook und Twitter.Auf dem Kanal @dbv_badminton berichtet der DBV ab sofort über die internationalen Turnier-Einsätze der DBV-Kaderathleten sowie in Zukunft über viele weitere Aktivitäten. Mit der neuen Präsenz will man auch eine jüngere und internationalere Zielgruppe erreichen. 

Der DBV informiert über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf mehreren Kanälen über seine Aktivitäten – ob Nationalmannschaft, Bundesliga, Para-Badminton, Bildung oder andere DBV-Themen.

Instagram ist das Netzwerk mit dem höchsten Engagement nach Facebook. Von einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer der Instagram-App sind 71 % unter 35 Jahre alt.

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National
news-2143Tue, 17 Nov 2020 10:02:48 +0000Ausschreibung zur Bewerbung um die Ausrichtung von DBV-RLT O19 2021/2022https://www.badminton.de/news/badminton/ausschreibung-zur-bewerbung-um-die-ausrichtung-von-dbv-ranglistenturnieren-o19-spielsaison-2021-2022/Der Deutsche Badminton-Verband e.V. schreibt folgende DBV-Veranstaltungen zur Bewerbung um die Ausrichtung aus.
  • 2. DBV-Ranglistenturnier 2021 der Altersklasse O19 (13. August - 15. August 2021)
  • 3. DBV-Ranglistenturnier 2021 der Altersklasse O19 (17. September - 19. September 2021)
  • 4. DBV-Ranglistenturnier 2021 der Altersklasse O19 (12. November - 14. November 2021
  • 1. DBV-Ranglistenturnier 2022 der Altersklasse O19 (01. April - 03. April 2022)
  • Für die Bewerbungen gelten folgende Voraussetzungen:

    1. Die jeweilige Naturfederballmarke und -sorte bestimmt der DBV. Der Ausrichter hat ein Vorschlagsrecht. Dieses Vorschlagsrecht ist auf diejenigen Naturfederballmarken/-sorten beschränkt, die vom DBV-Präsidium im Mai 2021 zur Benutzung bei DBV-Veranstaltungen in der Saison 2021/2022 bestimmt werden.

    2. Die Werbung für die jeweilige Veranstaltung obliegt dem Ausrichter. Die Werbung mit der Veranstaltung, insbesondere die Nutzung der Werberechte und Werbemöglichkeiten, ist dem Veranstalter vorbehalten. Die Übertragung der Werberechte und Werbemöglichkeiten wird im Ausrichtervertrag geregelt.

    3. Der jeweiligen Bewerbung sind beizufügen:
    a) befürwortende Stellungnahme des betreffenden Badminton-Landesverbandes; b) Hallennutzungsvereinbarung/-genehmigung.
    4. Es ist vorab sicherzustellen, dass eine ausreichende Hotelkapazität nicht durch evtl. stattfindende Großveranstaltungen (z. B. Messen) eingeschränkt wird.
    5. Der Mustervertrag zu den o. g. Veranstaltungen sowie das aktuelle Bewerbungsformular stehen auf der DBV-Website zum Download bereit.

    Näheres über Teilnehmer und Durchführung kann bei Bernd Mohaupt, Referatsleiter Spielbetrieb O19 im Ausschuss für Wettkampfsport, erfragt werden.

    Bewerbungen zur Ausrichtung der vorstehenden DBV-Veranstaltungen sind schriftlich, ausschließlich unter Verwendung des aktuellen Bewerbungsformulars, bis zum 15. Januar 2021 (Posteingang) an die Geschäftsstelle des DBV zu richten inkl. der unter 3a) und b) genannten Nachweise. Anderweitig eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

    Nach § 23 Absatz 3 der DBV-Satzung in der zurzeit gültigen Fassung erfolgt die Vergabe dieser DBV- Veranstaltungen auf Vorschlag des Verbandsausschusses für Wettkampfsport durch das DBV-Präsidium.

    Bernd Mohaupt/Referatsleiter

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    Amtliche Nachrichten
    news-2142Fri, 13 Nov 2020 15:05:22 +0000DBV-Fortbildungsangebot onlinehttps://www.badminton.de/news/badminton/dbv-fortbildungsangebot-online/Im Zuge der aktuellen Entwicklungen wurde ein DBV-Fortbildungsangebot online aufgesetzt, das heute freigeschaltet wurde. Die Fortbildung läuft über die DBV Lehr-/Lernplattform "Racketmind".Zur Verlängerung der Trainerlizenz (um 12 Monate) sind vier Aufzeichnungen von ausgewählten DBV-WEBminton-Sessions zu schauen und anschließend dazugehörige Aufgaben zu bearbeiten (Gesamtaufwand 8 LE).

    Nach Einreichen der Aufgaben erfolgt ein Feedback. Die Aufgaben müssen erfolgreich bestanden werden!
    Nach Absolvieren einer weiteren Fortbildung (mindestens ein Tag/10 LE) in 2021 wird die Trainerlizenz anschließend um den jeweils normalen Gültigkeitszeitraum verlängert. Dieses Angebot gilt vorerst bis Jahresende und betrifft Lizenzen mit Ablauf bis spätestens 30.06.2021.

    "Wir möchten damit alle Trainer*innen in Deutschland ansprechen und einladen, sich einfach von zu Hause aus online weiterzubilden und dabei einige DBV-WEBminton-Sessions gezielt und mit Aufgaben begleitet zu nutzen", erklärt Hannes Käsbauer.

    Eine Lizenzverlängerung um zwölf Monate für Inhaber einer A- oder B-Lizenz ist möglich. Sollten Verlängerungen von C-Lizenzen in den Badminton-Landesverbänden ebenfalls gewünscht sein, bitten wir um Rückmeldung.

    Lizenzverlängerungen werden nur bei rechtzeitig und vollständig eingereichten sowie erfolgreich bewerteten Aufgaben (sowie Zahlungseingang) erteilt.

    •     Letzte Einreichung zur Lizenzverlängerung in 2020: 15.12.2020
    •     Schließung des Online-Bearbeitungszeitraums (und Verlängerung nach Prüfung im Januar     2021): 31.12.2020

    Alle weiteren Informationen inkl. Anmeldung sind direkt hier zu finden.

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    National
    news-2141Tue, 10 Nov 2020 10:09:20 +0000Yvonne Li: Es gibt noch viel zu lernenhttps://www.badminton.de/news/badminton/yvonne-li/Im Oktober konnte Nationalspielerin Yvonne Li mit starken Leistungen glänzen: bei den Denmark Open in Odense erreichte die 22-Jährige erstmals das Halbfinale eines Super 750-Turniers und nur wenige Wochen später stand Li bei den SaarLorLux Open sogar im Endspiel.Gegenüber der Badminton World Federation (BWF) erzählte die gebürtige Hamburgerin über ihre Kindheit, das Leben im Lockdown, prägende Duelle gegen Weltstars wie Carolina Marin und Tai Tzu Ying sowie über ihre aktuelle Form.

    Eine Badminton-Familie

    Mein Vater hat gerne Badminton gespielt. Er hat sich sehr viel von anderen abgeschaut und mir dann beigebracht. Er war in den ersten Jahren meiner Karriere mein Trainer. Ich habe einen älteren Bruder, wir haben viel zusammen gespielt.

    Wir sind sozusagen eine Familie von Badminton-Verrückten. Sogar im Urlaub spielen wir zusammen. Auch wenn ich jetzt professionell spiele, spiele ich immer noch gerne aus Spaß mit meinen Freunden, wenn ich daheim bin. Überhaupt ist Badminton zuhause immer ein großes Thema.

    Musik und backen

    Ich habe früher Klavier gespielt - aber ich konnte dafür nie eine so große Leidenschaft wie für den Badmintonsport entwickeln. Es war auch irgendwie langweilig. Aber heute bin ich glücklich, dass ich Klavierspielen kann. Wenn ich Zeit habe, koche und backe ich auch gerne.

    Aufgrund der Corona-Pandemie sind fast alle Turniere ausgefallen. Das ist wohl das Schlimmste für Badminton-Spieler, wenn man keine Wettkämpfe bestreiten kann. Aber für mein Studium war die Situation ganz nützlich, weil man alles online machen kann. Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen und bin im vierten Jahr. Aber es wird bei mir länger dauern als üblich, denn Badminton ist mein Hauptfokus.

    Der Kampf um Konstanz

    Im Jahr 2019 hatte ich meinen internationalen Durchbruch und konnte erstmals die Top-40 der BWF-Weltrangliste erreichen. Aber im (geplanten; Anm. d. Red.) Olympia-Jahr lief es dann nicht rund. Ich konnte zwar mein Ranking halten, aber hatte keine guten Turnierergebnisse. Dabei wäre es wichtig, den nächsten Schritt in Richtung Top-30 zu machen, um bei Super 750 und Super 1000-Turnieren dabei zu sein. Im Moment bin ich so auf der Kippe und weiß erst drei Tage vor dem Turnier, ob ich dabei bin oder nicht.

    Ich muss an meiner Geschwindigkeit arbeiten - und an der Konstanz in meinen Schlägen. Gegen sehr gute Spieler dauern die Ballwechsel mindestens acht oder neun Schläge. Gegen diese Gegner bekommt keine einfachen Punkte mehr.

    Gegen Tai Tzu Ying bei den French Open 2019

    Der Anfang des Spiels war hart für mich, weil ich nicht wußte, was zu tun ist. Sie hat mich ständig getäuscht. Ich war überrascht, in welchem gemächlichen Tempo Tai Tzu Ying gespielt gespielt hat. Aber das ist ihr Spiel. Sie hatte es damit leicht gegen mich. Dann habe ich versucht, das Tempo zu erhöhen und aggressiver zu spielen. Ich konnte so einige Punkte landen und sie schien über den Tempowechsel sehr überrascht zu sein. Im dritten Satz konnte ich noch bis zum Intervall mithalten, dann zog sie davon. 

    Ich hätte gerne mehr Möglichkeiten gegen Spielerinnen wie Tai Tzu Ying anzutreten.

    Leben im Lockdown

    Wir hatten in Deutschland nur fünf Wochen Trainingspause. Danach konnten einige von uns wieder am Stützpunkt trainieren. Es war am Anfang auch einmal ganz angenehm, das Wochenende frei zu haben und keine Turniere zu spielen.

    Dann zog ich mir eine Knieverletzung zu. Es ist nichts schlimmes, aber dennoch ärgerlich, weil man nicht richtig trainieren kann.

    Halbfinale in Dänemark

    Ich denke, ich bin etwas reifer geworden. Aber es gibt immer noch die Phasen in meinem Spiel, wo ich vier bis fünf einfache Fehler mache. Das stört mich sehr. Ich arbeite hart daran, dass mir das in Zukunft nicht mehr passiert. 

    Ich hatte zuvor noch nie gegen Carolina Marin gespielt, aber viele Videos von ihr gesehen. Das Wichtigste gegen sie ist, dass man schnell auf den Beinen ist, um ihr Tempo mitgehen zu können. Sie ist schnell und aggressiv. Ich habe kaum die Möglichkeit, gegen Spielerinnen auf diesem Level zu spielen. Ich muss auch am Netz sicherer werden.

    Es war frustrierend, dass die meisten meiner erzielten Punkte nur aufgrund ihrer Fehler zustande kamen. Auf dem Level bin ich noch nicht. Man kann viel aus so einem Spiel mitnehmen. Es gibt noch so viel zu lernen.

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    National
    news-1957Mon, 09 Nov 2020 07:01:00 +0000DBV-WEBminton: #Regeneration2.0https://www.badminton.de/news/badminton/dbv-webminton-badmintonrumpf/Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) hat Ende März das Projekt „DBV-WEBminton" gestartet. Über Racketmind und verschiedene Live-Sessions werden u.a. Bundestrainer, aktuelle Nationalspieler und Experten bis zu dreimal in der Woche zu verschiedenen Themen aus dem Badminton-Leistungssport Stellung beziehen und Tipps und Hinweise für jeden Begeisterten des Badminton(-Leistungs)sports geben.DBV-WEBminton wird via Racketmind über ein DBV-Konferenztool abgehalten und via Racketmind dokumentiert. Es erfolgt eine Aufzeichnung jeder Session, damit die Beiträge im Nachgang für jedermann zugänglich sind.

    Sämtliche DBV-WEBminton-Sessions können on-demand hier angesehen werden, ausgewählte Sessions sind auch via YouTube ersichtlich:

    Session 1: #DBVconnect - Was können wir tun?
    Session 2: #TrainingZuHause - Athletiktraining mit dem Nationalteam
    Session 3: What's next? - Talkrunde mit Marc Zwiebler, Fabian Roth & Kai Schäfer
    Session 4: #TrainingZuHause - Tobias Wadenka zeigt Übungen
    Session 5: #VereineStärken - Mit Rainer Diehl und Daniel Pacheco
    Session 6: #TrainingZuHause - Mit Dirk Nötzel, Bundestrainer Jugend
    Session 7: #LearnToWin - Mit Danny Schwarz und Lukas Resch
    Session 8: #Positiv - Mit Tobias Wadenka
    Session 9: #Para-Badminton - Mit Christopher Skrzeba, Elke Rongen & Carolin Ruth
    Session 10: #TrainingZuHause - Mit Bundestrainer Christoph Schnaase
    Session 11: #JWM2019fürAlle - Ableitungen für Jedermann
    Session 12: #Schlagtechnik - Zentrale Elemente erkennen & erleben (John Dinesen)
    Session 13: #Badmintonhüfte - MACH MIT! Gesund & fit auf dem Feld (Marcel Wilbert)
    Session 14: #Badmintonplayer - Mark Lamsfuß und Marvin Seidel im Gespräch
    Session 15: #Zukunft - Wie sich Verbände aufstellen können (Holger Hasse)
    Session 16: #Vereinsentwicklung - Mit dem Verein an die Spitze (Heinz Kelzenberg)
    Session 17: #OWZ - Optimalen Wettkampfzustand herstellen (Moritz Anderten)
    Session 18: #Techniktraining - Badminton einfach vermitteln (Lukas Dieckhoff)
    Session 19: #Karriere - Profibadminton, Förderung & Zukunftsperspektiven (Isabel Herttrich)
    Session 20: #zurückindieHalle - Den "mit Abstand" besten Wiedereinstieg schaffen
    Session 21: #Siegermentalität - Willensstärke entwickeln (Ingo Kindervater)
    Session 22: #Nachwuchsstars - Leben im Nachwuchsleistungssport (Leona Michalski & Antonia Schaller)
    Session 23: #Badmintonschulter - Übungen für die Praxis (Marcel Wilbert)
    Session 24: #Regeneration - Mehr als nur Eistonne (PD Dr. med. Anne Hecksteden & Hannes Käsbauer)
    Session 25: #Doppeltaktik - Spielanalyse / Aus dem Topbereich lernen (Diemo Ruhnow)
    Session 26: #FragenUndAntworten - Badminton-Wettkämpfe sind möglich
    Session 27: #Badmintonrumpf - Stabiles Athletiktraining (Marcel Wilbert)
    Session 28: #Heterogenität -Training mit verschiedenen Leistungsniveaus (Hans Werner Niesner)
    Session 29: #ScienceMeetsBadminton - Schneller reagieren durch stroboskopisches Training (Thorben Hülsdünker)
    Session 30: #Kindertraining - Kids für Badminton begeistern (Michael Clemens)

    Für eine korrekte Darstellung des Konferenz-Tools empfehlen wir die Browser Chrome oder Firefox zu verwenden.

    Die kommende Session (Montag, 16.11.2020) (#Regeneration2.0) wird über nachfolgendem Direktlink übertragen. 

    Die Themen und Gäste der kommenden Session sind:

    • Montag, 16.11.2020; 17:00 - 17:45 Uhr:#Regeneration2.0: Belastungssteuerung und Athletenmonitoring (mit Anne Hecksteden)

    Unter diesem Link erhält man einen direkten Zugang zum Onlineportal RACKETMIND inkl. den Live-Sessions.

    "Uns alle bewegt die aktuelle Situation mit all ihren Auswirkungen derzeit sehr. Wir haben deshalb gemeinsam eine kleine Idee schnell wachsen lassen und wollen allen Badmintonbegeisterten, insbesondere Spielern & Trainern, ein Angebot machen, die Zeit zu Hause mit Themen und Inhalten rund um den Badmintonsport zu nutzen. Die Planungen laufen auf Hochtouren und wir möchten zu allen Themen Experten aus allen Bereichen mit einbeziehen. Ein großer Dank geht dabei an alle Mitwirkenden bis hierher, im Besonderen Diemo Ruhnow, Lukas Dieckhoff, Dominik Meyer und Tobias Wadenka", spricht Hannes Käsbauer, Referatsleiter Lehre & Ausbildung im DBV.

    „DBV-WEBminton möchten wir weiter ausbauen, indem wir auch zukünftig in regelmäßigen Abständen berichten, informieren und diskutieren! Das ist uns sehr wichtig", ergänzt Käsbauer.

    Uns alle bewegt die aktuelle Situation mit all ihren Auswirkungen derzeit sehr. Wir haben deshalb gemeinsam diese kleine Idee schnell wachsen lassen

    Hannes Käsbauer

    Start von DBV-WEBminton war am Mittwoch, 25. März 2020. Sobald die Planungen final abgeschlossen sind, werden zu den Live-Sessions (Zeit, Referenten/Gäste, Themen) hier auf badminton.de und auf Racketmind konkrete Informationen folgen und laufend aktualisiert.

    #DBVconnect #StayAtHome

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    National
    news-2140Sat, 07 Nov 2020 15:18:44 +0000U19-EM: Goldmedaille für Deutschlandhttps://www.badminton.de/news/badminton/goldmedaille-fuer-deutschland/Matthias Kicklitz und Thuc Phuong Nguyen (Blau-Weiss Wittorf/Hamburg-Horner TV) haben sich zu Jugend-Europameistern im Mixed gekürt. Der 18-Jährige und seine ein Jahr jüngere Spielpartnerin bezwangen bei den U19-Europameisterschaften 2020 im Endspiel am Samstag als Nummer vier der Setzliste die Schweden Gustav Björkler/Edith Urell mit 21:19, 21:19, die als ungesetzte Paarung ins Finale eingezogen waren. „Das war eine unheimlich starke Leistung des Mixed“, meinte Dr. Dirk Nötzel, der Bundestrainer Jugend im Deutschen Badminton-Verband (DBV). 

    Thuc Phuong Nguyen holte zudem im Damendoppel EM-Silber: An der Seite der 18 Jahre alten Leona Michalski (TV Refrath) musste sie sich erst im Endspiel den top-notierten Russinnen Anastasiia Boiarun/Alena Iakovleva geschlagen geben (12:21, 19:21). Die Bundeskaderathletinnen des DBV hatten als ungesetztes Duo das Finale erreicht. „Es ist überaus erfreulich, dass das Damendoppel im Endspiel stand. Es hat seine Chance hervorragend genutzt“, so der Bundestrainer Jugend im DBV. 

    Insgesamt vier Medaillen für Deutschland

    Bereits tags zuvor durften sich Matthias Kicklitz (Setzplatz 4) im Herreneinzel und Kilian Ming-Zhe Maurer/Matthias Schnabel (beide ESV Flügelrad Nürnberg; Setzplatz 6) im Herrendoppel – als Halbfinalteilnehmer – über den Gewinn der Bronzemedaille freuen. Dabei verlor Matthias Kicklitz gegen keinen geringeren als den späteren Europameister, den topgesetzten Franzosen Christo Popov aus Frankreich.

    Unsere Spielerinnen und Spieler haben bei dieser Jugend-EM herausragende Leistungen gezeigt

    Dirk Nötzel

    Mit insgesamt viermal Edelmetall erwies sich Deutschland bei den diesjährigen Titelkämpfen der Unter-19-Jährigen hinter Russland, das ebenfalls vier Medaillen holte (zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze), als die zweiterfolgreichste Nation im Individualwettbewerb.

    „Mit vier Halbfinalteilnahmen und am Ende einer Goldmedaille, einer Silbermedaille und zweimal Bronze haben unsere Spielerinnen und Spieler herausragende Leistungen gezeigt. Alle haben ihr höchstes Level erreichen können – und das in dieser Corona-Zeit“, sagte Dr. Dirk Nötzel angetan.

    Titelgewinn zuletzt im Jahr 2015

    Bei U19-Europameisterschaften ging zuvor zuletzt im Jahr 2015 ein Titel an Deutschland: Bei der in Lubin/Polen ausgetragenen Veranstaltung gewannen Max Weißkirchen/Eva Janssens ebenfalls im Gemischten Doppel Gold.

    Alle deutschen Jugend-Europameister im Überblick:

    1999 - Björn Joppien (Einzel)
    1999 - Petra Overzier (Einzel)
    1999 - Petra Overzier/Anne Hönscheid (Damendoppel)
    2001 - Juliane Schenk (Einzel)
    2003 - Marc Zwiebler (Einzel)
    2003 - Marc Zwiebler/Birgit Overzier (Mixed)
    2005 - Janet Köhler (Einzel)
    2013 - Fabian Roth (Einzel)
    2015 - Max Weißkirchen/Eva Janssens (Mixed)
    2020 - Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen (Mixed)

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    International
    news-2139Sat, 07 Nov 2020 12:08:00 +0000BADMINTON SPORT 11/2020 erschienenhttps://www.badminton.de/news/badminton/badminton-sport-11-2020-erschienen/In der November-Ausgabe von BADMINTON SPORT finden sich u. a. ein Porträt über den DBV-Nachwuchsstützpunkt Mitteldeutschland, ein Interview mit der ehemaligen Nationalspielerin Kira Kattenbeck, die ihr Psychologiestudium erfolgreich abgeschlossen hat und derzeit ihre Ausbildung zur Psychotherapeutin absolviert.Zudem befindet sich im DBV-Verbandsmagazin ein Bericht über das große DBV-Trainingslager O19/U19, welches Anfang September in der Sportschule Hennef stattfand. Außerdem beinhaltet das Heft 11/2020 weitere Anregungen zum Thema „Lauftechnik, taktisch und biomechanisch gedacht“.

    "Badminton Sport" ist das offizielle Organ des DBV. Ausführliche Artikel über die großen Turniere, Trainingstipps, Porträts, Interviews und Veranstaltungsausschreibungen informieren zehn Mal im Jahr über diese faszinierende Indoorsportart.

    Die aktuelle Ausgabe und frühere Hefte der BADMINTON SPORT kann man über den Shop des Meyer & Meyer Verlages beziehen.

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    National
    news-2137Fri, 06 Nov 2020 14:51:00 +0000U19-EM: Kicklitz/Nguyen sind Europameisterhttps://www.badminton.de/news/badminton/u19-em-kicklitz-nguyen-im-finale/Die erst 17 Jahre alte Thuc Phuong Nguyen (Hamburg-Horner TV) steht bei den U19-Europameisterschaften 2020 im finnischen Lahti in zwei Endspielen: Die Perspektivkaderathletin des DBV gewann am Freitag zunächst an der Seite von Matthias Kicklitz (Blau-Weiss Wittorf) ihre Halbfinalpartie im Mixed, ehe sie einige Stunden später mit Leona Michalski (TV Refrath) im Damendoppel ebenfalls in der Vorschlussrunde triumphierte.Die Finals der #EJC20 mit DBV-Beteiligung:

    +++ Matthias Kicklitz und Thuc Phuong Nguyen sind Jugend-Europameister +++ Silber für Damendoppel Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen +++


    MX: Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen - Gustav Björkler/Edith Urell (SWE) 21-19, 21-19
    DD: Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen - Anastasiia Boiarun/Alena Iakovleva (RUS) 12-21, 19-21

    Sämtliche Spiele können via badmintoneurope.tv im Livestream verfolgt werden.

    Stimmen zur Jugend-EM:

    Leona Michalski:
    "Es waren fantastische zwei Wochen hier in Lahti. Wir waren ein starkes Team und hatten extrem Spaß. Diese Silbermedaille bedeutet mir sehr viel. Es ist mein letztes Jugendjahr und stärkt mich in meinem Weg Richtung Saarbrücken enorm. Außerdem war am Anfang, als die EM geplant wurde, nicht mal wirklich sicher, ob ich Doppel spielen werde, umso mehr freue ich mich. Ich bin stolz auf das, was ich die letzten Jahre erreicht habe und werde daran anknüpfen! Es ist für mich ein unbeschreibliches Gefühl, diese Medaille in den Händen zu halten."

    Matthias Schnabel und Kilian Maurer:
    "Für uns war die Jugend-EM in Lahti ein unvergessliches Ereignis. Wir sind sehr stolz auf uns, unser Ergebnis und sind zufrieden mit unserer Performance. Auch im letzten Spiel gegen die russische Paarung haben wir gut gespielt und gezeigt, dass wir mit allen hier mithalten können. Leider hat's nicht für den Sieg gerreicht."

    Matthias Kicklitz:
    "Es war unser Ziel, die Goldmedaille für Deutschland zu holen. Wir haben ein gutes Individualturnier, aber auch ein starkes Teamturnier gespielt. Es ist ein sehr spezieller Moment für uns."

    Thuc Phuong Nguyen:
    "Es war sehr schwierig im zweiten Satz - besonders für mich. Die Schweden haben wirklich gut gespielt und wir hatten gegen Ende Probleme. Aber am Ende haben wir es geschafft. Ich habe versucht, das Netz zu kontrollieren und Matthias hat einen starken Angriff."

    Frühere Nachrichten:
    "Alle deutschen Spieler haben in den Halbfinals sehr gute Leistungen gebracht. Matthias Kicklitz hat insbesondere im ersten Satz Christo Popov Paroli bieten können. Er hat das Feld gut geöffnet und selber Punkte erzwingen können. Man muss allerdings im Gesamten sagen, dass Christo bei dieser Jugend-EM in einer eigenen Liga spielt. Unser Herrendoppel Kilian Maurer/Matthias Schnabel konnte das Tempo der russischen Paarung gut mitgehen. Es waren kleine Unterschiede in der Schlagqualität, die am Ende den Unterschied ausgemacht haben. Das ukrainische Damendoppel hat gegen Thuc Nguyen und Leona Michalski sehr gut gespielt. Im ersten Satz war es ein offenes Spiel, im zweiten Satz konnten wir das Netz gewinnen. Das war letztendlich entscheidend. Das Mixed von Matthias und Thuc war sicherlich die spannendste Begegnung des gesamten Tages. Die Russen spielen ein sehr unorthodoxes Mixed und haben eine hohe Schlagsicherheit in hohem Tempo. Wir waren in den entscheidenen Situationen etwas mutiger und haben uns den Sieg dadurch auch verdient", fasste Matthias Hütten die Halbfinalspiele zusammen.

    Sieg gegen die Topgesetzten

    Als Nummer vier der Setzliste bezwangen Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen in der Runde der besten vier Gemischten Doppel die top-notierten Russen Lev Barinov/Anastasiia Boiarun mit 14:21, 21:10, 24:22. Im Finale am Samstag (7. November 2020) treffen die DBV-Asse auf die Schweden Gustav Bjorkler/Edith Urell, die als ungesetzte Paarung das Endspiel erreichten. Im Viertelfinale hatten Matthias Kicklitz und Thuc Phuong Nguyen die – gleichsam ungesetzten – Ukrainer Viacheslav Yakovlev/Polina Tkach klar in zwei Sätzen besiegt (21:13, 21:11) und sich damit Edelmetall gesichert. Bei den Titelkämpfen wird der dritte Platz nicht ausgespielt, vielmehr erhalten die unterlegenen Halbfinalteilnehmer automatisch die Bronzemedaille.

    Das Damenduo Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen verbuchte in der Vorschlussrunde einen 22:20, 21:10-Erfolg über Polina Buhrova/Mariia Stoliarenko aus der Ukraine. Zuvor hatte es bereits Zwei-Satz-Siege gegen Paarungen von EM-Gastgeber Finnland, von Team-Europameister Dänemark und aus der Tschechischen Republik verzeichnet. Im Match um den EM-Titel stehen die ungesetzten Spielerinnen des DBV den topgesetzten Russinnen Anastasiia Boiarun/Alena Iakovleva gegenüber.

    Zweimal Bronze für den DBV

    Matthias Kicklitz darf sich derweil zudem über Bronze im Herreneinzel freuen. Der 18- Jährige musste sich als Nummer vier der Setzliste erst im Halbfinale dem top-notierten Franzosen Christo Popov geschlagen geben (18:21, 8:21), der bei der vorangegangenen U19-EM, 2018 in Tallinn/Estland, Silber in dieser Disziplin gewonnen hatte.

    Bronze holten seitens des DBV darüber hinaus Kilian Ming-Zhe Maurer/Matthias Schnabel im Herrendoppel. Das an Position sechs notierte Duo vom ESV Flügelrad Nürnberg zog nach einem Zwei-Satz-Erfolg und zwei Drei-Satz-Siegen in die Vorschlussrunde ein, in welcher es gegen die topgesetzten Russen Egor Kholkin/Georgii Lebedev mit 19:21, 16:21 verlor.

    Sowohl Matthias Kicklitz und Thuc Phuong Nguyen als auch Leona Michalski, Kilian Ming-Zhe Maurer und Matthias Schnabel erreichten in diesem Jahr erstmalig bei einer U19-EM die Medaillenränge.

    Die Halbfinals der #EJC20 mit DBV-Beteiligung:

    +++ Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen und Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen stehen im EM-Finale +++

    HE: Matthias Kicklitz - Christo Popov [1] (FRA) 18-21, 8-21
    HD: Kilian Maurer/Matthias Schnabel - Egor Kholkin/Georgii Lebedev [1] (RUS) 19-21, 16-21
    DD: Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen - Polina Buhrova/Mariia Stoliarenko (UKR) 22-20. 21-10
    MX: Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen - Lev Barinov/Anastasiia Boiarun [1] (RUS) 14-21, 21-10, 24-22

    Sämtliche Spiele können via badmintoneurope.tv im Livestream verfolgt werden.

    Ein "fast optimaler Tag"

    "Der Tag lief für uns fast optimal. Mit sechs Spielern, bzw. Paarungen sind wir heute morgen in den Tag gestartet, vier haben davon den Schritt ins Halbfinale geschafft. Es ist beeindruckend, wie souverän Matthias Kicklitz im HE und MX, Thuc Nguyen im DD und MX und Leona Michalski im DD den Einzug geschafft haben. In allen drei Viertelfinalspielen waren wir der Favorit und alle haben dem Druck standgehalten. Hervorheben muss man die Leistung von Kilian Maurer und Matthias Schnabel. Für beide ist es deren erste Jugend-Europameisterschaft und sie haben es mental super gemacht, dass sie nach dem verlorenen ersten Satz nicht die Ruhe verloren haben", spricht Matthias Hütten.

    Deutschland stellt gemeinsam mit Russland die meisten Halbfinalisten der #EJC20. Die europäische Top-Nation Dänemark ist noch mit zwei Doppel-Paarungen in den letzten Vier vertreten. Die Nationen in den Medaillenrängen: Russland, Deutschland (je 4), Frankreich (3), Dänemark (2), Finnland (2), Schweden (2), Serbien (2) und die Ukraine (1).

    Die Viertelfinals der #EJC20 mit DBV-Beteiligung:

    +++ Kicklitz/Nguyen, Maurer/Schnabel, Michalski/Nguyen und Matthias Kicklitz im EM-Halbfinale +++


    HE: Matthias Kicklitz - Callum Smith (SCO) 21-14, 21-18
    HD: Kilian Maurer/Matthias Schnabel - Matteo Massetti/Luca Zhou (ITA) 17-21, 21-11, 21-13
    DD: Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen - Lucie Krpatova/Katerina Zuzakova (CZE) 21-15, 21-13
    MX: Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen - Viacheslav Yakovlev/Polina Tkach (UKR) 21-13, 21-11

    „Die Leistungen im Einzelturnier muss man individuell betrachten. Wir sind insgesamt aber zufrieden, dass wir heute Abend noch vier Viertelfinalspiele mit deutscher Beteiligung im Rennen haben. Unser Ziel ist, dass wir auch morgen und übermorgen noch mit deutschen Spielern dabei sind. Es ist sehr erfreulich, dass Matthias Kicklitz/Thuc Nguyen und Thuc Nguyen/Leona Michalski ihre dänischen Gegner souverän schlagen konnten. Auch Matthias Kicklitz ist im Einzel gut gestartet, auch wenn die ganz starken Gegner erst noch kommen werden. Matthias Schnabel/Kilian Maurer haben es bisher sehr gut gemacht. Nach wenigen Einsätzen im Teamturnier, sind sie mit dem Sieg gegen starke Tschechen gut gestartet. Wir rechnen uns in allen Spielen gute Chancen heute Abend aus", erklärt Delegationsleiter Matthias Hütten gegenüber badminton.de.

    Sämtliche Spiele können via badmintoneurope.tv im Livestream verfolgt werden.

    Im Mannschaftsturnier setzte sich Dänemark im Finale gegen Frankreich mit 3-0 durch. Die DBV-Auswahl erreichte das Viertelfinale.

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    International
    news-2138Fri, 06 Nov 2020 09:31:35 +0000"Meine Persönlichkeit ließ nichts anderes zu"https://www.badminton.de/news/badminton/meine-persoenlichkeit-liess-nichts-anderes-zu/Thies Wiedigers erste Badmintonduelle fanden im Alter von neun Jahren gegen seinen Bruder im Garten statt. Danach folgten viele Jahre im Verein, wodurch die Leidenschaft zum Badmintonsport weiter geschürt wurde. Als zusätzlichen Meilenstein beschreibt Thies im Alter von 17 Jahren das Training bei einem pakistanischen Trainer, der ihm viel Wissen zum Badmintonsport mitgab. Stetig begeistert durch den Wettkampfcharakter der Sportart bildete er sich bis zum A-Trainer fort. Im Jahr 2012 dann erstmals Landestrainer in Hamburg und nun seit April 2017 hauptberuflicher NRW-Landestrainer am Deutschen Badminton-Zentrum in Mülheim an der Ruhr. 

    Wieso ist Badminton die beste Sportart für Dich?
    „Badminton ist abwechslungsreich, vielseitig und spektakulär. Es gibt so viele verschiedene Ebenen, auf denen man als Badmintonspieler gut sein muss. Hinzu kommen faszinierende Angriffs- und Abwehrsituationen. Was braucht man mehr?“

    Wann hast Du Dich für den Trainerberuf entschieden?
    „Während meines Lehramtsstudiums für Englisch, Französisch und Sport habe ich viel Badmintontraining gegeben. Während des A-Trainerausbildung im Jahr 2011 habe ich einige Trainerangebote erhalten, bei einem habe ich direkt zugeschlagen!“ 

    Warum bist Du Trainer? Was bedeutet die Tätigkeit für Dich?
    „Meine Persönlichkeit (Ehrgeiz, sportaffin, gebe gerne mein Wissen weiter) ließ nichts anderes zu! Ich habe das Privileg, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben und arbeite jeden Tag mit hochmotivieren Kolleg*innen und Spieler*innen in einem Wahnsinnsumfeld zusammen.“

    Wer hat Dich geprägt als Trainer? 
    „Mich prägen Persönlichkeiten, von denen ich mir Dinge abschauen kann, Gegner, die mich zwingen, besser zu werden und alle Spieler*innen, durch deren Hilfe meine Erfahrungen immer weiter zunehmen.“    

    Drei Dinge die Du als Trainer gelernt hast?

    • Es kommt auf das tägliche Training an! Turniere, Camps und Lehrgang sind nur Boni. 
    • Basics entscheiden das Spiel, unabhängig von Alter und Spielklasse!
    • Am Ende entscheidet der bzw. die Spieler*in auf dem Feld, nicht der bzw. die Trainer*in!

    TOP 3 die Du im letzten Jahr (2019) über Badminton gelernt hast

    • Das Spiel der Damen ähnelt immer mehr dem der Männer (mehr Smash, mehr Sprünge, mehr Übergang im Doppel)
    • Es sollte keine verschiedenen Bilder von Badminton geben, sondern nur die Frage ob es funktional ist!
    • Die Präsentation von Lars Uhre auf der BWF Coaching Conference in Basel erklärt verständlich für Trainer und Spieler den Großteil aller Fehler.

    Mit welchem Thema hast du Dich in der Projekt- bzw. Studienarbeit Deiner A-Trainerausbildung beschäftigt?
    „Ich beschäftigte mich mit dem Verhältnis der vier Bereiche Technik/Taktik/Physis/Mental zueinander während einer Spielerkarriere.“

    Was macht Dein Training aus?
    „In meinem Training werden Basics trainiert, es wird mitgedacht, es werden situative Situationen gelöst und viele Kinderriegel verwettet.“
     
    Was sind Deine Best Practice Tipps im Kinder- und Jugendtraining zur Rückhandschlagtechnik im Hinterfeld?

    • Gute Startposition
    • Netzfern anfangen, Arm weiter hinten
    • Schlägerkopf neben dem vorderen Knie
    • richtiger Griff (wie eine Zahnbürste/Handy/Fernbedienung halten oder am Schaft anfassen)
    • Schlagbewegung 
    • Schläger folgt dem Ball wie auf einer geraden Rolltreppe nach oben
    • Schlag ist als ob man jemanden mit einem Handtuch schlagen möchte)
    • am Anfang cross spielen lassen

    Was sind Deine "Best-Practice-Tipps" im Kinder- und Jugendtraining zur Basis-Lauftechnik?
    „Für die Basislauftechnik empfehle ich die Ballmaschine mit Aufgaben. Zudem ist das Spielen mit Besseren eine gute Methode, um viele Wiederholungen zu erzeugen. Sie können den Ball besser im Spiel halten.“ 

    Was lernt ein*e Athlet*in im ersten Jahr in Deinem Kindertraining (U9 oder U11)?
    „Die Ausbildung der Basics ist das Wichtigste in diesem Alter, damit meine ich: ?Werfen & Fangen, Laufen & Springen, Seilspringen, netzfernes Vorderfeld, Griffwechsel, Auftakt, Umsprung, lang & kurz, gerade & cross.“

    Wie sollte eine optimale Trainingsatmosphäre für erfolgreiches Kindertraining aussehen?
    „Die optimale Trainingsatmosphäre ist durch Action, Spaß und Abwechslung geprägt. Hinzu kommen Aufgaben, welche durch Ausprobieren oder Machen lassen gelöst werden sollen. Um alle Kinder zu erreichen, ist eine Differenzierung der Aufgaben notwendig.“

    Was sind Deine drei Tipps, wie man als Trainer*in im Kindertraining auftreten sollte?
    „So wie man sich die Kinder wünscht: Engagiert, mit Freude dabei, offen für Neues.“

    Was müssen die Athlet*innen im Kindertraining als Erstes lernen und warum?
    „Als erstes müssen sie lernen den Ball zu treffen, weil es schlicht und einfach mehr Spaß macht als ihn aufzusammeln.“

    Was machst Du, wenn ein Kind keine Lust mehr auf das Training hat? 
    „Das Kind fragen, warum genau dem so ist und versuchen, Verständnis dem Kind gegenüber zu zeigen. Eventuelle Badmintonpause vereinbaren und danach schauen, ob das immer noch so ist.“ 

    Welche Momente im Training zaubern Dir ein Lächeln ins Gesicht?
    „Es gibt viele Momente in denen ich als Trainer lächle. Am häufigsten geschieht dies, wenn ich gute Basics sehe und die Athlet*innen das Erlernte anwenden. Weiter wenn alle Gas geben, Extra-Aufgaben machen oder sich gegenseitiges Feedback geben.“

    Was war Die in Deinen Augen härteste Maßnahme, die Du angewandt hast?
    „Alles was ich bisher durchgeführt habe, waren noch keine harten Maßnahmen.“

    Welcher Rat hat Dir in Deiner Karriere am meisten geholfen? 
    „Fehler zu machen ist okay, aber lerne daraus! Raus aus der Komfortzone!“

    Welchen Tipp möchtest du allen Trainer*innen in Badminton-Deutschland mitgeben? 
    „Im Trainerdasein geht nichts über eigene Erfahrungen: sammelt sie selbst oder holt sie euch durch Stützpunktbesuche, Videos oder Austausch und gebt Gas!“

    Was war Deine emotionalste Erfahrung als Trainer bisher?
    „Puh…, da gab es sehr viele - sowohl positive als auch negative. Spontan fällt mir der Moment ein als, Kicklitz/Sonnenschein das Jungendoppel U15 beim 8-Nationen-Turnier gewonnen haben, mein Körper war ein einziges großes Glückshormon.“

    Vision Verband NRW

    Was passiert bei euch zurzeit? Vision für Deinen Verband?
    „Wir wollen in Zukunft mehr Angebote für Vereine in NRW anbieten, das umfasst hauptsächlich Lehrgänge, Fort- und Ausbildung. Hierzu muss das Ausbildungs- und Lehrgangskonzept weiterentwickelt werden. Zudem möchte ich mich als Landestrainer in den nächsten Jahren gezielter dem Thema Lehre widmen.“ 

    Was wünscht Du dir vom DBV hinsichtlich Trainerausbildung?

    • mehr Methodik/Didaktik bezogen auf das WIE statt dem WAS
    • mehr verfügbare Hospitationszeit, um vor allem Erfahrung zu sammeln
    • langjährige Trainer die ihr Wissen & die Erfahrung weitergeben

    Was fehlt Deiner Meinung nach in Deutschland, um langfristig mehr Spieler*innen in die internationale Spitze zu führen?
    „Es fehlt in Badminton-Deutschland einfach an Spielermasse. Die Spielerpyramide in Deutschland muss unten breiter werden, um viele gute Talente oben rauszubekommen. Weiter brauchen wir mehr gut ausgebildete Trainer*innen. Diese erhalten wir nur durch ein breiteres Fort- und Ausbildungsangebot. Uns fehlen Emotionen und natürlich auch finanzielle Mittel. Die Steigerung dieser zwei Bereiche könnte viel Einfluss auf die Zukunft haben.“  

    Szenarien:

    In Deiner aktuellen Trainingsgruppe befinden sich zwölf 13-jährige Mädchen, was unternimmst Du, um sie nachhaltig an den Verein zu binden?
    „Ich lass einfach im Anschluss die Mädels die Gruppe der 13-15-jährigen Jungs trainieren.“

    Isabel Herttrich fragt bei Dir Individualtraining an, fühlst Du Dich bereit?
    „Ich würde mich sehr freuen, es wäre mir eine Ehre!“

    Du beschließt von heute auf morgen, dein Hobby als Trainer hinzuschmeißen, was machst Du stattdessen?
    „Ich würde ein Badminton-Buch schreiben und damit reich werden.“ 

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    National
    news-2135Wed, 04 Nov 2020 09:48:23 +0000Deutsche Meisterschaften im Nachwuchsbereich ausgesetzthttps://www.badminton.de/news/badminton/deutsche-meisterschaften-im-nachwuchsbereich-ausgesetzt/Nachdem das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie bereits drei nationale Titelkämpfe, die in den Monaten März bis Mai unter der Regie des DBV hätten stattfinden sollen, abgesagt hatte, beschloss das Führungsgremium des olympischen Spitzenverbandes nun, auch die für Ende November geplanten Deutschen Meisterschaften 2020 in den Altersklassen U13 bzw. U15, U17 und U19 nicht auszutragen – zumindest nicht zum jeweils vorgesehenen Zeitpunkt.Die Deutschen Meisterschaften der Unter-13-Jährigen sollten am Wochenende 21./22. November in Oststeinbek (Schleswig-Holstein) durchgeführt werden, die Titelkämpfe der leistungsstärksten Badmintonasse in den Altersklassen U15, U17 und U19 am Wochenende 28./29. November in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen). 

    „Aufgrund der aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bis zunächst Ende November sind die Absagen der beiden Deutschen Meisterschaften unstreitig und unumgänglich“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born den Beschluss. 

    Während die drei nationalen Championate, die für die erste Jahreshälfte angesetzt waren und seinerzeit ausfallen mussten (Deutsche Juniorenmeisterschaften in Bonn, Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U19 und U15 in Mülheim an der Ruhr und Deutsche Altersklassenmeisterschaften in Rinteln), keinesfalls zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden werden, hielt sich das Präsidium offen, die DM U13 2020 und/oder die DM U15, U17 und U19 2020 im Frühjahr 2021 nachzuholen. Wesentliche Voraussetzung dafür wäre, dass die Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie dies zulässt.  

    Das German Masters U11 2020 hingegen, das Jahresabschlussturnier der besten Unter-11-Jährigen Deutschlands, wurde seitens des dafür zuständigen Ausschusses im DBV – des Ausschusses für Jugend (AfJ) – bereits Ende Oktober abgesagt. Die Austragung der Veranstaltung an einem späteren Datum ist nach Aussage der Verantwortlichen aus Termingründen ausgeschlossen. Die Durchführung des German Masters U11 2020 war für das Wochenende 5./6. Dezember in Bonn (ebenfalls Nordrhein-Westfalen) vorgesehen.

    Bundesligaspielbetrieb ruht vorerst

    Ende Oktober hatte zudem das Präsidium des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) bekannt gegeben, dass der Spielbetrieb in der 1. Bundesliga und in den beiden 2. Bundesligen bis – zunächst – zum 31. Dezember 2020 ausgesetzt wird. Dem vorausgegangen war eine Anhörung aller insgesamt 32 Bundesligavereine. 

    Die Saison 2020/2021 ist die erste, die organisatorisch unter dem Dach des DBLV – der juristisch selbstständigen Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. Bundesliga und der 2. Bundesligen – abläuft. Der DBLV gehört dem Deutschen Badminton-Verband als Mitglied an.

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    National
    news-2134Tue, 03 Nov 2020 08:59:15 +0000DBV sucht "Trainer*in des Jahres"https://www.badminton.de/news/badminton/dbv-sucht-trainerin-des-jahres/Mit der Verleihung des Preises „DBV Trainer*in des Jahres im Nachwuchs" will der Deutsche Badminton-Verband e.V. besondere Leistungen und beispielhaftes Engagement von Trainerinnen und Trainern aus dem Nachwuchsbereich in Badminton-Vereinen, Stützpunkten und Landesverbänden im DBV und der medialen Öffentlichkeit anerkennen und weitere Motivation für alle Beteiligten verleihen. Deshalb präsentiert der DBV seit Anfang 2018 (für 2017 vergeben) den Preis: „Trainer*in des Jahres im Nachwuchsbereich“.

    Der Preis wird 2020 aufgrund der Corona-Pandemie nur in einer Kategorie mit angepassten Kriterien vergeben und prämiert.

    Die Bewerbungen laufen über das DBV-Onlineformular ab und können durch Vereine oder Landesverbände eingereicht werden. Hinweis: Vorjahressieger*innen dürfen nicht direkt noch einmal beworben werden!

    Bewerbungsschluss: Mittwoch, 15.12.2020 (Eingang)

    "Gerade in diesem besonderen Jahr ist es sehr wichtig, die Wertschätzung gegenüber der oft aufopferungsvollen, tage- und nächtelangen sowie in vielen Bereichen ehrenamtlichen Arbeit unserer Badmintontrainer*innen an so vielen Stellen wie möglich aufzuzeigen. Mit unserem DOSB-Projekt TrainerInSportdeutschland leisten wir einen weiteren Beitrag. Wir hoffen, dass wir durch diese herausfordernde Zeit gut durchkommen, sie aber auch nutzen! Dies spiegelt sich auch in den für dieses Jahr angepassten Bewertungskriterien wider", erklärt Hannes Käsbauer.

    Alle weiteren Informationen finden Sie in der Ausschreibung (.pdf) weiter unten auf dieser Seite.

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    National
    news-2133Mon, 02 Nov 2020 10:19:24 +0000Deutsche Meisterschaften vergebenhttps://www.badminton.de/news/badminton/deutsche-meisterschaften-vergeben-2/Traditionell entscheiden die Delegierten im Rahmen des DBV-Verbandstags über die Ausrichtung verschiedener Deutscher Meisterschaften. Insgesamt wurden anlässlich der diesjährigen Online-Zusammenkunft fünf nationale Titelkämpfe vergeben. Vergebene Meisterschaften im Rahmen des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstags:

    • 10. Deutsche Meisterschaften U13 (4./5. Dezember 2021): 1. BC Beuel (BLV-NRW)
       
    • 50. Deutsche Meisterschaften U15
      43. Deutsche Meisterschaften U17
      70. Deutsche Meisterschaften U19 (26. bis 28. November 2021): 1. Ilmenauer BC/SV Unterpörlitz (TBV)
       
    • 53. Deutsche Meisterschaften U22 (22. bis 24. April 2022): 1. BC Beuel (BLV-NRW)
       
    • 57. Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U19
      48. Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U15 (29. April bis 1. Mai 2022): 1. BV Mülheim (BLV-NRW)
       
    • 35. Deutsche Meisterschaften O35 bis O75 (27. bis 29. Mai 2022): DJK Sportgemeinschaft Solingen (BLV-NRW)
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    news-2129Mon, 02 Nov 2020 09:18:00 +0000Thomas Born als DBV-Präsident wiedergewählthttps://www.badminton.de/news/badminton/thomas-born-als-dbv-praesident-wiedergewaehlt/Die Wiederwahl des Präsidenten, die Verabschiedung und Ehrung eines langjährigen Vizepräsidenten, intensive Diskussionen und sorgenvolle Äußerungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie: Der erste Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in der Historie, der in digitaler Form abgehalten wurde, brachte am 31. Oktober 2020 zahlreiche emotionale Momente mit sich. DBV-Ehrenplakette für Karl-Heinz Zwiebler 

    Einen der Höhepunkte stellte in dieser Hinsicht die Verabschiedung von Karl-Heinz Zwiebler (Bonn) dar, der nach zwölfjähriger Amtszeit nicht erneut für einen Posten im Führungsgremium des DBV kandidierte. In Anerkennung seiner „besonders hervorragenden Verdienste um den Badmintonsport“ bekam der ehemalige Nationalspieler, der seit dem Jahr 2008 als DBV-Vizepräsident fungierte und dabei primär für den Bereich Breitensport zuständig war, die DBV-Ehrenplakette verliehen. DBV-Präsident Thomas Born dankte Karl-Heinz Zwiebler insbesondere für dessen „unermüdliches Engagement“, seinen „Blick für das große Ganze“, seine „Herzlichkeit“ und seine „Loyalität in der Zusammenarbeit“. Zur Überraschung und großen Freude des ausscheidenden Vizepräsidenten überreichte Roland Maywald (Bonn), zweimaliger Europameister im Herrendoppel und enger Freund von Karl-Heinz Zwiebler, dem 69-Jährigen die DBV-Ehrenplakette in diesem Moment an dessen Schreibtisch. 

    Petra Schröder neu ins Präsidium gewählt

    Im Rahmen der Wahlen zum Präsidium wurde Thomas Born als Präsident des rund 188.000 Mitglieder zählenden olympischen Spitzenverbandes wiedergewählt. „Ich bedanke mich für das ausgesprochene Vertrauen“, so Thomas Born anschließend. Der ehemalige Präsident des Badminton-Verbandes Berlin-Brandenburg (BVBB) war beim 52. Ordentlichen DBV-Verbandstag, 2016 im thüringischen Suhl, zum Nachfolger von Karl-Heinz Kerst (Kleve) gewählt worden, der nach zehn Jahren als Präsident nicht für eine weitere Amtszeit kandidiert hatte. Thomas Born ist der insgesamt achte Präsident in der Geschichte des im Jahr 1953 gegründeten DBV.

    Neu ins Präsidium rückte am 31. Oktober 2020 Petra Schröder (Schafflund). Die Leiterin des Referats Breitensport im DBV übernahm den Posten, der durch das Ausscheiden von Karl-Heinz Zwiebler frei geworden war. Petra Schröder wurde wie Thomas Born für vier Jahre und damit bis 2024 gewählt.

    Bereits zwei Wochen vor dem 56. Ordentlichen DBV-Verbandstag hatte das DBV-Präsidium – in Abstimmung mit den Präsident*innen/Vorsitzenden der 16 Badminton-Landesverbände – Wilfried Jörres (Bergheim) für zunächst zwei Jahre zum DBV-Vizepräsidenten berufen. Durch den plötzlichen Tod von Ulrich Schaaf (Hövelhof) sowie den Rücktritt von Dr. Pia Hermanns (Eltville) waren seit dem Sommer 2020 gleich zwei Vizepräsident*innen-Posten im Präsidium unbesetzt.

    Das Präsidium des DBV setzt sich aktuell wie folgt zusammen: 

    • Präsident: Thomas Born (Berlin); wiedergewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2024
    • Vizepräsidentin: Petra Schröder (Schafflund); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2024
    • Vizepräsident: Wilfried Jörres (Bergheim); berufen bis zum DBV-Verbandstag 2022
    • Vizepräsident: Uwe Gredner (Hohenhameln); Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022
    • Vizepräsident: Frank Liedke (Saarbrücken); Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022
    • Vizepräsident: Ralf Michaelis (Trier); Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022
    • Hauptberuflicher Chef-Bundestrainer: Detlef Poste (Mülheim an der Ruhr); vom Präsidium bestimmt
    • Hauptberuflicher Geschäftsführer: Heino Knuf (Lengerich); qua Funktion Mitglied des Präsidiums.

    DBV-Haushalt genehmigt

    Vor den Wahlen zum Präsidium hatten die Delegierten u. a. das Rechnungsergebnis für das abgelaufene Haushaltsjahr 2019, den Nachtragshaushaltsplan für das laufende Haushaltsjahr 2020 und den Haushaltsplan für das kommende Haushaltsjahr 2021 genehmigt sowie die DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. bis 4. der Satzung (Präsidium, Verbandsgericht sowie die Ausschüsse für Leistungssport, Wettkampfsport, Breitensport, Jugend und Bundesligaangelegenheiten) bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung entlastet. Genauso nahmen sie zahlreiche Änderungen der Satzung und von Ordnungen vor. Dabei gingen mehreren Entscheidungen sehr umfangreiche Diskussionen voraus. Auch nachdenklich stimmende Äußerungen – aufgrund der Corona-Pandemie und damit einhergehender, großer Unwägbarkeiten in verschiedenen Bereichen – gab es im Verlauf der Sitzung einige. 

    Entwurf des DBV-Strategieplans 2021-2024 vorgestellt

    Breiten Raum nahm anlässlich des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstags auch die Vorstellung des Entwurfs des DBV-Strategieplans 2021-2024 ein. Gemeinsam mit Heino Knuf, der seit dem 1. Oktober 2020 als Geschäftsführer in der DBV-Geschäftsstelle in Mülheim an der Ruhr tätig ist und zuvor bereits in die Überlegungen zum neuen DBV-Strategieplan eingebunden war, sowie Wigbert Walter von der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) skizzierte Thomas Born die wesentlichen Inhalte des Strategieplans. „Das ist noch lange kein fertiger Plan. Es soll nur ein erster Aufschlag sein und einen möglichen Rahmen beschreiben. Die hauptsächliche Arbeit steht noch bevor: Fertigstellung, Abstimmung und in der Folge dann natürlich das Wesentliche – die Umsetzung“, betonte Thomas Born und wies darauf hin, dass die Fertigstellung des Strategieplans unter Einbindung u. a. der Badminton-Landesverbände sowie der hautberuflich und ehrenamtlich Tätigen im DBV erfolgen werde. Er lud die Delegierten herzlich ein, sich in diesen Beteiligungsprozess einzubringen.  

    Technisch hervorragende Umsetzung

    Ursprünglich sollte der 56. Ordentliche DBV-Verbandstag am 6. Juni 2020 in Berlin abgehalten werden. Nachdem klar war, dass die Sitzung aufgrund der Corona-Pandemie nicht zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt würde stattfinden können, sah die neue Planung vor, dass das höchste Organ des olympischen Spitzenverbandes am 31. Oktober 2020 in Saarbrücken tagt. Das Infektionsgeschehen verhinderte jedoch auch eine Präsenzsitzung im Herbst im Saarland. Daher wurde gemeinsam mit den Präsident*innen/Vorsitzenden der Landesverbände entschieden, für denselben Termin eine Online-Tagung anzuberaumen. Die Umsetzung klappte hervorragend.

    „Mein besonderer Dank geht an Dominik Meyer, den Präsidiumsbeauftragten für Informationstechnik im DBV, der höchst verlässlich und kompetent die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen hat“, meinte DBV-Präsident Thomas Born. Zugleich dankte er Heino Knuf und dessen Team in der DBV-Geschäftsstelle sowie Detlef Poste, dem Chef-Bundestrainer im DBV, und Hannes Käsbauer, dem Leiter des Referats Lehre und Ausbildung im DBV, „die in den vergangenen zwei Wochen erhebliche Zusatzarbeiten geleistet haben“.

    In Berlin soll sich das höchste Gremium im DBV nun im nächsten Jahr treffen: Die Delegierten vergaben die Ausrichtung des 57. Ordentlichen DBV-Verbandstags an den Badminton-Verband Berlin-Brandenburg. Die Zusammenkunft erfolgt im Normalfall an einem Samstag im Juni. 

    „Ich bedanke mich für die konstruktive Mitarbeit, für Euer Durchhaltevermögen und vor allem für Eure Disziplin“, sagte der wiedergewählte DBV-Präsident Thomas Born am Ende des fast siebenstündigen Online-Meetings am letzten Oktobertag 2020. 

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    National
    news-2131Sun, 01 Nov 2020 17:10:01 +0000Zweimal Platz zwei in Saarbrückenhttps://www.badminton.de/news/badminton/zweimal-platz-zwei-in-saarbruecken/Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) bei den DANISA Denmark Open 2020 den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, blieb den EM-Dritten von 2018 im Mixed der Triumph bei ihrem Heimturnier verwehrt.Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), die am Bundesstützpunkt Doppel/Mixed in Saarbrücken trainieren und auch in der Hauptstadt des Saarlandes wohnen, mussten sich bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 (27. Oktober bis 1. November in Saarbrücken) im Finale am Sonntag (1. November 2020) in drei Sätzen geschlagen geben. Nach einer Spielzeit von 72 Minuten unterlagen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich der dänischen Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4) mit 15:21, 21:19, 11:21.

    "Die Enttäuschung ist schon groß. Wir hatten hohe Erwartungen an uns selbst. Die haben einen guten Job gemacht und wir haben nicht 100% abgerufen", resümierte Isabel Herttrich nach dem Finale.

    Anschließend platzte auch Yvonne Lis (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) Traum vom Turniersieg in der Saarlandhalle: Die 22 Jahre alte Deutsche Meisterin im Dameneinzel verlor das Endspiel gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) mit 10:21, 17:21. Die Schottin, Silbermedaillengewinnerin bei den 2. European Games 2019 in Minsk/Belarus, hatte in ihrem Halbfinalmatch die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1) in zwei Sätzen bezwungen.

    "Ich war von Anfang an unter Druck. Sie hat sehr aggressiv gespielt und ich habe es nicht geschafft, das Tempo hochzuhalten", analysierte die Deutsche Meisterin Li ihre Finalniederlage.

    Popov krönt sich zum Sieger

    Im Herreneinzel bejubelte der Franzose Toma Junior Popov lautstark seinen Sieg über den Niederländer Mark Caljouw. Im dritten Aufeinandertreffen der beiden konnte Popov erstmals gewinnen und sich somit zum ersten Mal in die Siegerlisten der SaarLorLux Open eintragen.

    Die Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva stehen schon seit 2018 in dieser Liste. Nachdem sie im letzten Jahr nicht nach Saarbrücken gereist waren, knüpften sie in diesem Jahr nahtlos an ihre Leistungen von damals an. Ohne Probleme spielten sich die an Position eins gesetzten Bulgarinnen ins Finale und dominierten hier ihre jungen Kontrahentinnen aus Dänemark nach Belieben. Nach nur 32 Minuten hieß es 21:8 und 21:11 für die an Weltranglistenplatz 15 geführten Schwestern.

    Im rein dänischen Herrendoppel-Finale setzten sich letztlich die erfahreneren Jeppe Bay und Lasse Molhede gegen ihre Landsmänner Daniel Lundgaard und Mathias Thyrri durch. Mit 21:13 und 21:15 unterstrichen Molhede und Bay ihre starke Turnierleistung.

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    International
    news-2132Sun, 01 Nov 2020 10:13:00 +0000U19-EM: "Erst einmal enttäuscht"https://www.badminton.de/news/badminton/u19-em-erstmal-enttaeuscht/Deutschland unterlag im Viertelfinale des Mannschaftsturniers der Jugend-EM der Mannschaft aus Russland mit 1-3. Den Punkt für das DBV-Team holte Matthias Kicklitz gegen Georgii Lebedev.Zuvor belegte die Mannschaft von Dirk Nötzel und Matthias Hütten nach Siegen über Finnland und die Färöer-Inseln Rang zwei in der Gruppe. Gegen das an Position eins gesetzte Dänemark unterlag das DBV-Team knapp mit 2-3, konnte sich als Gruppenzweiter aber für die Runde der letzten acht Mannschaften qualifizieren.

    Ziel 'Medaille' wurde verpasst

    „Wir sind mit dem Ziel 'Medaille' nach Finnland gereist und nun erst einmal enttäuscht, dass wir dieses Ziel nicht erreicht haben. Auch wenn wir die Partie gegen Dänemark verloren haben, haben wir im letzten Gruppenspiel eine gute Leistung abgerufen. In den entscheidenen Situationen hat uns leider die Abgeklärtheit gefehlt und wir haben etwas zu hektisch agiert", spricht Delegationsleiter Matthias Hütten gegenüber badminton.de.

    Russen waren handlungsschneller

    "Gegen Russland wussten wir, dass die Partie mindestens genauso schwer wird, da die Russen sehr ausgeglichen besetzt sind. In beiden Einzeln haben wir eine sehr gute Leistung gebracht. Matthias Kicklitz konnte nervenstark seine Partie in zwei Sätzen gewinnen. Mareike Bittner hat herausragend mutig ihr Spiel bestritten und ihre Gegnerin im zweiten Satz am Rande einer Niederlage gehabt. In Mixed und Herrendoppel mussten wir leider anerkennen, dass insbesondere in den Standardsituationen  die Russen handlungsschneller waren und wir nicht zu unserem Spiel kamen."

    Im Endspiel am Montag treffen Dänemark und Frankreich aufeinander. Die Dänen setzten sich im Halbfinale gegen das Überraschungsteam Estland klar mit 3-0 durch, Frankreich besiegte Deutschland-Bezwinger Russland 3-1.

    Das Individualturnier der 2020 European Junior Championships beginnt am Montag, 16:00 Uhr Ortszeit.

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    International
    news-2130Sat, 31 Oct 2020 19:39:23 +0000Zwei Chancen auf den Titelgewinnhttps://www.badminton.de/news/badminton/zwei-chancen-auf-den-titelgewinn/Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) bei den mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark) – einem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 750“ – den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, haben die EM-Dritten von 2018 im Mixed die Chance, einen weiteren Turniersieg zu verzeichnen.Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gewannen bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 (27. Oktober bis 1. November in Saarbrücken) am Samstag (31. Oktober 2020) ihre Halbfinalpartie gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) mit 21:13, 21:17 und stehen folglich im Endspiel. Darin treffen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich am Sonntag (1. November 2020) auf die dänische Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4).

     "Wir kennen sie sehr gut und wissen, dass sie stark spielen können. Das wird denke ich morgen ein sehr schönes Spiel", erklärte Lamsfuß voller Vorfreude auf sein erstes Finale in der Saarlandhalle.

    Den Einzug ins Finale schaffte aus deutscher Sicht auch Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6): Die nationale Titelträgerin im Dameneinzel bezwang in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Line Kjærsfeldt (ebenfalls Dänemark; Setzplatz 4) mit 13:21, 23:21, 21:15.

    "Ich habe im dritten Satz gemerkt, dass ich physisch besser drin war. In den langen Rallys hat sie dann ihre Fehler gemacht", erklärte Li.

    Sie spielt nun gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) um den Titel. Die Schottin setzte sich in ihrem Halbfinalmatch mit 22:20, 21:14 gegen Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1), die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin, durch.

    Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) hingegen verpassten bei ihrem Heimturnier – einer Veranstaltung der Kategorie „BWF Tour Super 100“ – knapp das Endspiel: Das Herrendoppel unterlag im Halbfinale Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri aus Dänemark (Setzplatz 8) mit 21:12, 18:21, 18:21.

    Bei den SaarLorLux Badminton Open steht ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 90.000,- US-Dollar zur Verfügung.

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    International
    news-2128Sat, 31 Oct 2020 12:00:24 +0000U19-EM: Deutschland im Viertelfinale gegen Russlandhttps://www.badminton.de/news/badminton/u19-em-gruppen-finale-gegen-daenemark/Das deutsche U19-Team hat bei der Team-EM trotz einer knappen 2-3-Niederlage gegen Topfavorit Dänemark das Viertelfinale erreicht. Hier wartet am Sonntagmorgen Russland.Das DBV-Team unterlag im dritten Gruppenspiel Dänemark knapp mit 2-3. Die Punkte für Deutschland holten Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen im Mixed und Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen im Doppel der Damen. Trotz der Niederlage qualifizierte sich Deutschland als Gruppenzweiter für die Viertelfinals. Dort geht es am Sonntag (09:00 Uhr) gegen Russland um einen Platz im EM-Halbfinale.

    Frühere Nachrichten zu den #EJC20:
    "Wir sind mit zwei souveränen Siegen in das Turnier gestartet. In beiden Partien konnten wir unserer Favoritenrolle gerecht werden. Die Teamstimmung vor Ort ist sehr gut. Alle gehen sehr professionell und seriös mit dem Thema Corona um. Gleichzeitig herrscht die notwendige Lockerheit",
    spricht Delegationsleiter Matthias Hütten gegenüber badminton.de.

    "Wir freuen uns darauf, dass nun gegen Dänemark die Turnierspannung steigt. Wir wollen aus einer Jägerrolle heraus gefährlich sein."

    Das Viertelfinale gegen Russland kann via Livestream auf badmintoneurope.tv gesehen werden.


    Ergebnisse | GER - DEN: 2-3
     

    MX: Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen - Mads Vestergaard/Clara Löber 17-21, 21-16, 21-19
    HE: Kilian Maurer - Magnus Johannesen 12-21, 20-22
    DE: Leona Michalski - Benedicte Sillasen 15-21, 14-21
    HD: Matthias Kicklitz/Aaron Sonnenschein - William Kryger Boe/Mads Vestergaard 18-21, 23-25
    DD: Leona Michalski/Thuc Phuong Nguyen - Simona Pilgaard/Anna Siess Ryberg 21-18, 21-16

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    International
    news-2127Fri, 30 Oct 2020 22:12:07 +0000Drei Halbfinalspiele mit deutscher Beteiligunghttps://www.badminton.de/news/badminton/drei-halbfinalspiele-mit-deutscher-beteiligung/Bei den SaarLorLux Badminton Open (27. Oktober bis 1. November 2020 in Saarbrücken) haben in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den Einzug ins Halbfinale geschafft.Sowohl Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) im Dameneinzel und Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) im Herrendoppel als auch Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) im Mixed gewannen am Freitag (30. Oktober 2020) ihr Viertelfinalmatch und zogen damit bei dem mit 90.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ in die Vorschlussrunde ein.

    Die Deutsche Meisterin Yvonne Li besiegte in der Runde der besten acht Damen die Spanierin Beatriz Corrales mit 21:18, 21:14 und trifft nun auf Line Kjærsfeldt aus Dänemark (Setzplatz 4). "Zwischendurch kam ein bisschen die Nervosität durch, ich habe nur die Bälle aufgesammelt und auf die andere Seite gegeben", analysierte Li nach dem Match.  "Ich habe noch nie gegen Line gewonnen, es wird Zeit, dass das mal andersrum ausgeht!", erklärte Li. Im zweiten Halbfinale trifft die amtierende Olympiasiegerin Carolina Marín aus Spanien auf die Schottin Kirsty Gilmour.

    Jones Jansen/Peter Käsbauer bezwangen in ihrer Viertelfinalpartie deren Landsleute Andreas Søndergaard/Jesper Toft mit 21:8, 16:21, 21:14. Nächste Gegner der DBV-Asse sind Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri (Setzplatz 8), die ebenfalls in Dänemark beheimatet sind.

    Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich, die Gewinner der mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark), verbuchten derweil einen 21:12, 21:17-Erfolg über ihre Nationalmannschaftskollegen Bjarne Geiss/Linda Efler (Blau-Weiss Wittorf/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 8) und spielen am Samstag (31. Oktober 2020) gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) um den Einzug ins Finale.

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    International
    news-2126Fri, 30 Oct 2020 11:24:42 +0000Mark Lamsfuß: Plötzlich Favorithttps://www.badminton.de/news/badminton/mark-lamsfuss-ploetzlich-favorit/Vom größten Erfolg der Karriere direkt nach Saarbrücken: Für Mark Lamsfuß blieb nach dem Mixed-Erfolg bei den Denmark Open kaum Zeit zum Durchatmen. Auch beim Heimturnier will der 26-Jährige zusammen mit Mixed-Partnerin Isabel Herttrich sein Potenzial abrufen – und das in einer neuen Rolle.„Der Druck ist höher“, gestand Lamsfuß: „Wir sind hier jetzt immer in der Favoritenrolle, egal gegen wen wir spielen. Das war in Dänemark noch nicht zwingend so. Jetzt ist es eine andere Aufgabenstellung, wir müssen uns behaupten.“

    Die ersten Hürden auf diesem Weg überquerten Lamsfuß/Herttrich ohne Probleme. Die Belgier van Nieuwkerke/Jaques am Mittwoch und auch die Dänen Espersen/Busch am Donnerstag hatten kaum eine Chance. Für das ambitionierte deutsche Duo nur Zwischenstationen: „Für uns kann es auf jeden Fall wieder ins Finale gehen, da wollen wir hin, das ist das Ziel!“, erklärte Lamsfuß. Auf dem Weg ins Endspiel warten als nächstes die Landsleute Bjarne Geiss und Linda Efler im Viertelfinale. 

    Lamsfuß hat noch Energie übrig

    Knüpft das Duo, derzeit auf Rang 17 der Weltrangliste, an seine starke Form der vergangenen Wochen an, erscheint dieses Szenario durchaus realistisch. Bei den Denmark Open, in Abwesenheit der Stars aus Asien ein Turnier mit EM-Charakter, räumten sie die starken Dänen Christiansen/Böje sowie die beiden besten englischen Doppel Adcock/Adcock und Ellis/Smith aus dem Weg.

    „Das war von Anfang bis Ende eine sensationelle Woche“, blickte Lamsfuß zurück. Der Rechtshänder fühlte sich nach langer Spielunterbrechung schlichtweg wohl: „Ich habe gespürt, dass wir eine sieben Monate lange Pause hatten und nicht schon zwanzig Turniere gespielt haben. Ich hatte sehr viel Energie übrig und war extrem selbstbewusst.“

    Lockerheit und ein leichtes Lächeln

    Umso überraschender, dass Lamsfuß in Saarbrücken zunächst fahrig agierte. Im Herrendoppel schied er zusammen mit Marvin Seidel völlig unerwartet aus. Ein herber Rückschlag, das Duo galt als Favorit. „Wir waren nicht locker genug“, räumte er ein. Nun ist Lamsfuß zusammen mit Herttrich in der gleichen Ausgangslage, Lockerheit scheint das richtige Rezept zu sein. 

    Entsprechend gelassen traten Lamsfuß und Herttrich am Donnerstag auf. Lamsfuß hatte schon beim Aufwärmen ein Lächeln im Gesicht, schaute vor dem eigenen Match noch recht entspannt Max Weißkirchen bei dessen Einzel-Sieg zu. Auf dem Feld strahlte das Duo enorm viel Zuversicht und Selbstvertrauen aus. Das 21:7 und 21:9 gegen Espersen/Busch avancierte beinahe zum Selbstläufer.

    Schon jetzt läuft es bei Heimturnier besser als noch im Jahr zuvor. 2019 konnten die beiden im Achtelfinale nicht mehr antreten, Lamsfuß hatte sich verletzt. Es scheint, als sei das aktuell die einzige Möglichkeit, das Top-Mixed zu stoppen.

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    National
    news-2125Thu, 29 Oct 2020 22:06:53 +0000Max Weißkirchen überraschthttps://www.badminton.de/news/badminton/weisskirchen-ueberrascht/Bei den SaarLorLux Badminton Open stehen die Athleten des Deutschen Badminton-Verbands in jeder Disziplin im Viertelfinale.„Mein Plan ging voll auf. Mit Gemke hatte ich noch eine Rechnung offen und die habe ich jetzt beglichen“, freute sich Max Weißlkirchen über seinen überraschenden Erfolg über Turnierfavorit Rasmus Gemke aus Dänemark. Bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 in der Saarbrücker Saarlandhalle entwickelte sich der Achtelfinaltag zu einem vollen Erfolg für die deutschen Teilnehmer. Die Athleten des DBV stehen in jeder Disziplin im Viertelfinale.

    Sieg nach drei Sätzen – Max Weißkirchen sicherte sich in einem umkämpften Spiel gegen Rasmus Gemke das Ticket für die Runde der letzten Acht. Noch vor zwei Wochen hatte Weißkirchen gegen den Dänen bei den Denmark Open glatt in zwei Sätzen verloren. Nach gut einer Stunde Spielzeiz gabe es am Donnerstag die Erlösung für den Deutschen. Spiel, Satz, Sieg und ein glücklicher Max Weißkirchen: „Es war eine
    knappe Kiste, im zweiten Satz hatte ich Matchbälle, die ich leider nicht nutzen konnte. Ich wusste, dass das sehr hart wird und habe mich glücklicherweise durchgebissen.“
    Im Viertelfinale wartet nun der Franzose Toma Junior Popov.

    Herttrich und Efler souverän

    Das an Position vier gesetzte Doppel Linda Efler und Isabel Herttrich rang die Französinnen Heriau/Lambert nieder. Die Deutschen wehrten im ersten Satz noch einen Satzball ab, entschieden den Durchgang am Ende mir 22:20 noch für sich. „Der Anfang war etwas wackelig, aber wir haben uns gut reingefightet“, erklärte Herttrich. „Im zweiten Satz haben wir dann besser gespielt“, analysierte Efler. Beim 21:13 hatten Heriau/Lambert keine Chance mehr. Im Viertelfinale trifft das beste deutsche Damen- Doppel auf die Däninnen Magelund/Ravn.

    Bitter dagegen die Niederlage von Kilasu Ostermeyer und Franziska Volkmann. In einem überragenden ersten Satz setzten sich die Deutschen gegen das an Position fünf gesetzte Duo Böje/Poulsen durch. Die Däninnen kamen ihrer Favoritenrolle erst im Spielverlauf nach, entschieden die beiden folgenden Sätze und damit das Match für sich.

    Jansen und Käsbauer halten deutsche Fahne hoch

    Das Aus setzte es ebenfalls für gleich zwei deutsche Herrendoppel. Daniel Hess und Johannes Pistorius unterlagen den Dänen Söndergaard/Toft, Marvin Datko und Patrick Scheiel im deutsch-deutschen Duell Jones Jansen und Peter Käsbauer.

    „Dass es so deutlich wird, habe ich nicht gedacht“, bekannte Jansen nach dem 21:7 und 21:13. „Es ging von Anfang an gut los, wir konnten uns direkt immer gut absetzen. Wir sind das erfahrenere Paar und konnten das dann locker runterspielen“, resümierte Käsbauer. Das an Position fünf gesetzte Doppel ist nach dem überraschend frühen Aus von Mark Lamsfuß und Marvin Seidel das letzte verbleiebene deutsche Duo im Wettbewerb.

    Li im Viertelfinale – Aus für Deprez

    Gemischte Gefühle auch im Einzel der deutschen Damen. Yvonne Li setzte sich deutlich gegen die Estin Kristina Kuuba durch und war anschließend zufrieden: „Am Anfang war es noch sehr ausgeglichen. Ich wusste, ich bin dran, musste pushen und gegenhalten. Zum Glück habe ich es geschafft, nicht einzubrechen. Mit meinem Tempo und meiner Sicherheit konnte ich das dann im zweiten Satz gut durchziehen."

    Fabienne Deprez hat unterdessen eine Überraschung verpasst. Gegen die Olympiasiegerin Carolina Marín aus Spanien hatte die 28-Jährige keine Chance. „Klar wusste ich, dass ich gegen jemanden spiele, der in der Damen-Einzel-Welt fast unbezwingbar ist. Aber das ist zweitrangig, ich bin Leistungssportlerin, um mein bestes zu geben. Das hat nicht ganz geklappt.“

    Deutsche Mixed-Paare glänzen

    Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich bleiben unantastbar. Im Achtelfinale der SaarLorLux Open zeigten die beiden Deutschen, warum sie derzeit das Maß aller Dinge sind. Nach 25 Minuten hieß es 21:7 und 21:9 – Lamsfuß und Herttrich ließen ihren Gegnern aus Dänemark nicht den Hauch einer Chance und zogen souverän ins Viertelfinale ein.

    Das deutsch-deutsche Mixed-Duell Geiss/Efler gegen Jansen/Ostermeyer gestaltete sich hingegen zu einem offenen Schlagabtausch. 22:20 und 13:21 stand es nach zwei Sätzen. Den längeren Atem bewiesen am Ende Bjarne Geiss und Linda Efler und treffen nun auf ihre Trainingspartner Mark Lamsfuss und Isabel Herttrich.

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    International
    news-2124Thu, 29 Oct 2020 20:51:54 +0000U19-EM: Deutschland mit Auftaktsieghttps://www.badminton.de/news/badminton/u19-em-deutschland-mit-auftaktsieg/Gelungener Start in die Jugend-Europameisterschaft im finnischen Lahti: Das DBV-Team holt im ersten Gruppenspiel ein 4-1 gegen Finnland.Die deutschen U19-Athleten sind mit einem 4-1 (8-3) gegen Finnland in das Turnier gestartet. Am Freitag (ab 18 Uhr) warten auf die Mannschaft von Dirk Nötzel im zweiten Spiel die Färöer-Inseln, ehe zum Abschluss am Samstag (ab 18 Uhr) das Duell mit Titelfavorit Dänemark wartet.

    Die Punkte für das DBV-Team holten Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen im Mixed, Aaron Sonnenschein im Herreneinzel, Leona Michalski//Thuc Phuong Nguyen im Damendoppel sowie das Herrendoppel Matthias Kicklitz/Malik Bourakkadi. Lediglich Leona Michalski musste sich im Einzel der Damen Nella Nyqvist in zwei Sätzen geschlagen geben.

    „Wir wussten, dass Finnland ein unangenehmer Auftaktgegner ist. Sie haben mit Joakim Oldorff und Nella Nyqvist zwei sehr starke Einzelspieler und mussten vor dem Turnier nicht für 72 Stunden in Isolation, weil sie als Gastgeber nicht aus dem Ausland eingereist sind. Wir wussten aber, dass wir der Favorit in dieser Partie sind und wir haben diese Rolle sehr gut angenommen. Den Einzelsieg von Aaron Sonnenschein muss man hervorheben. Er ist mit Bestleistung direkt ins Turnier eingestiegen. Der Sieg gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele", spricht Delegationsleiter Matthias Hütten gegenüber badminton.de.

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    International
    news-2122Wed, 28 Oct 2020 22:33:00 +0000Max Weißkirchen im Achtelfinalehttps://www.badminton.de/news/badminton/max-weisskirchen-im-achtelfinale/Die Achtelfinaltickets sind verteilt. Am zweiten Tage der SaarLorLux Badminton Open 2020 lieferten sich die internationalen Badmintonstars heute bis in die Abendstunden spannende Matches. Überwiegend positiv fielen die Ergebnisse der deutschen Starter aus.Von den verbliebenen 14 Athleten des Deutschen Badminton Verbandes schafften neun den Sprung in die nächste Runde. Auch Badminton-Star Carolina Marín aus Spanien, die amtierende Olympiasiegerin im Dameneinzel, meisterte ihren Auftakt erfolgreich.

    Yvonne Li beißt sich durch

    Die an Position sechs gesetzte Yvonne Li siegte nach Stotterstart noch souverän 21:17 und 21:16 gegen die Niederländerin Soraya de Visch Eijbergen. Ganz zufrieden war die beste deutsche Starterin dennoch nicht: „Ich tendiere dazu, immer sehr kritisch zu sein, deswegen versuchte ich, die positive Seite zu sehen. Ich habe gewonnen, das Hauptziel ist also erreicht. Generell war’s nicht das schönste Spiel, aber morgen habe ich die nächste Chance.“ Dann trifft Li auf die Estin Kristina Kuuba und hofft darauf, eine ähnliche Siegesserie zu starten, wie noch im Vorjahr. Damals war für die 22-Jährige erst im Halbfinale Schluss.

    Highlight für Deprez gegen Marín

    Das deutsch-deutsche Damen-Einzel zwischen Fabienne Deprez und Miranda Wilson entschied die Linkshänderin für sich. Deprez erklärte: „Ich hatte im ersten Satz die bessere Seite, das merkt man schon. Ich habe direkt hohes Tempo gespielt, damit kam Miranda am Anfang nicht klar.“ Nach dem Seitenwechsel bekam Deprez die durch Luftzüge schwieriger zu bespielende Seite zu spüren. Entsprechend eng ging es zu: 22:20 hieß es am Ende. Sorgen hatte sich die Deprez jedoch zu keinem Zeitpunkt gemacht: „Ich hatte immer das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben.“ Auf die 28-Jährige wartet in der nächsten Runde nun ein echtes Highlight, sie trifft auf die Turnierfavoritin Carolina Marín.

    2016 avancierte die Spanierin zur ersten europäischen Olympiasiegerin im Badminton, ihre insgesamt drei Weltmeistertitel sind ebenfalls Rekord. Für den nie gefährdeten Auftaktsieg gegen die Bulgarin Hristomira Popovska benötigte Marín nur 19 Minuten – schneller war in diesem Jahr noch kein Match entschieden. Die Spanierin tritt in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2014 wieder in Saarbrücken an und will hier ihrer Favoritenrolle gerecht werden: „Ich will das Turnier gewinnen – klar!“, stellt Carolina Marín klar.

    Erfolgreiche deutsche Mixed-Doppel

    Im Mixed setzten sich die Denmark-Open-Sieger Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich souverän gegen ihre Kontrahenten aus Belgien durch. Gleiches gilt für die Duos Bjarne Geiss/Linda Efler und Jones Jansen/Kilasu Ostermeyer, die im Achtelfinale am morgigen Donnerstag im direkten Duell aufeinandertreffen. Zwei kleine Wermutstropfen aus deutscher Sicht: Das jüngste deutsche Mixed-Paar Patrick Scheiel und Annabella Jäger musste sich den Franzosen Labar/Tran nach drei Sätzen geschlagen geben.

    Einzelmeister im Achtelfinale

    Am frühen Abend sicherte sich schließlich auch noch Max Weißkirchen den Einzug in die nächste Runde. Gegen seinen Trainingskollegen Brian Holtschke gab Weißkirchen nach einem deutlichen 21:7 den zweiten Satz aus der Hand und sicherte sich das Ticket fürs Achtelfinale erst im Entscheidungsdurchgang. Am Donnerstagabend trifft der letzte verbliebene deutsche Starter im Herreneinzel auf den top-gesetzten Dänen Rasmus Gemke.

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    International
    news-2118Wed, 28 Oct 2020 21:03:00 +0000Jugend-EM: Team-Turnier ab Donnerstaghttps://www.badminton.de/news/badminton/jugend-em/Am Donnerstag startet die Jugend-Europameisterschaft ("2020 European Junior Championships") im finnischen Lahti mit dem Mannschaftsturnier. Deutschland wurde in eine starke Gruppe gelost.Das DBV-Team bekommt es in Gruppe 1 mit dem topgesetzten Dänemark, Ausrichternation Finnland und den Färöer-Inseln zu tun. Im Auftaktspiel am Donnerstag (19:00 Uhr Ortszeit) trifft Deutschland im Pajulahti Sports Center auf Finnland.

    "Wir sind gestern in Lahti angekommen. Bis Mittwoch muss sich das Team isolieren, bevor alle erneut vor Ort getestet werden. Falls alle Tests negativ ausfallen, darf das Team am Donnerstag mit dem Auftaktspiel gegen Finnland ins Turnier starten", erklärt Delegationsleiter Matthias Hütten.

    „Die gesamte deutsche Delegation hat sich vor der Abreise am vergangenen Donnerstag mit einem PCR-Test auf das Corona-Virus testen lassen. Alle Tests sind negativ ausgefallen. Nach der Einreise sind wir direkt für 72 Stunden isoliert worden. Wir leben auf dem Gelände des Olympischen Trainingscenters in einem eigenen Haus und dürfen nur zum Training und zu den Mahlzeiten die Zimmer verlassen. Für jedes Essen haben wir jeweils nur 25-30 Minuten Zeit, da alle Teams nacheinander in die einzelnen Bereiche des Speisesaals kommen und zwischen allen Gruppen desinfiziert werden muss. Wir dürfen in den zwei Wochen das Sportcenter nicht verlassen. Heute hatten wir unsere erste Einheit in der Trainingseinheit. Morgen werden wir zum ersten Mal die Turnierhalle sehen, die heute aufgebaut worden ist und bisher für alle Teams gesperrt war.“

    Das Individualturnier beginnt am kommenden Montag, 02. November. Matthias Kicklitz wurde von Badminton Europe (BEC) im Herreneinzel an Position vier gesetzt, Kilian Ming-Zhe Maurer/Matthias Schnabel im Herrendoppel an Nummer sechs. Leona Michalski und Thuc Phuong Nguyen haben im Damendoppel Setzplatz sieben inne. Aussichtsreiche Chance auf Medaillenränge haben die Gemischten Doppel Aaron Sonnenschein/Leona Michalski (#2) und Matthias Kicklitz/Thuc Phuong Nguyen (#4).

    Sämtliche Spiele der U19-EM werden von Badminton Europe als Livestream übertragen.

    Die nachstehend aufgeführten Verbandsangehörigen sind vom Bundestrainer Jugend in Abstimmung mit dem Referatsleiter für Leistungssport U19 zur Jugend-Europameisterschaft 2020 vom 25.10. – 08.11.2020 in Lahti (FIN) nominiert worden:

    In alphabetischer Reihenfolge:

    Bittner, Mareike (TV 1860 Hofheim, Hessen)
    Bourakkadi, Malik (VfB Grün-Weiß Mülheim, Nordrhein-Westfalen)
    Dresp, Jonathan (Horner TV, Hamburg)
    Kicklitz, Matthias (BW Wittorf, Schleswig-Holstein)
    Krehemeier, Karim (1. BC Wipperfeld, Nordrhein-Westfalen)
    Maurer, Kilian (ESV Flügelrad Nürnberg, Bayern)
    Meyer, Julia (1. BV Mülheim, Nordrhein-Westfalen)
    Michalski, Leona (TV Refrath, Nordrhein-Westfalen)
    Nguyen, Thuc (Horner TV, Hamburg)
    Schaller, Antonia (TuS Geretsried, Bayern)
    Schlevoigt, Jarne (1. BV Mülheim, Nordrhein-Westfalen)
    Schnabel, Matthias (ESV Flügelrad Nürnberg, Bayern)
    Schöffski, Florentine (VfB/SC Peine, Niedersachsen)
    Sonnenschein, Aaron (1. BV Mülheim, Nordrhein-Westfalen)

    Das DBV-Team wird in Finnland von Dirk Nötzel (Bundestrainer Jugend), Eric Pang (DBV-Honorartrainer U19), Florian Baake (Physiotherapeut) und Matthias Hütten (Delegationsleiter) betreut.

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    International
    news-2123Wed, 28 Oct 2020 19:48:00 +0000Sie kann, weil sie denkt, dass sie kannhttps://www.badminton.de/news/badminton/sie-kann-weil-sie-denkt-dass-sie-kann/In Abwesenheit der asiatischen Stars ist Olympiasiegerin Carolina Marín die große Favoritin im Damen-Einzel. Noch fehlen die SaarLorLux Open in der langen Liste ihrer Turniersiege. Das soll sich ändern.Mit Superlativen kennt sich Carolina Marín aus. 2016 avancierte die Spanierin zur ersten europäischen Olympiasiegerin im Badminton, ihre insgesamt drei Weltmeistertitel sind ebenfalls Rekord. Die zugegebenermaßen unbedeutende Bestmarke, die Marín nun bei den SaarLorLux Open aufstellte, dürfte ihr herzlich egal sein: Für den nie gefährdeten Auftaktsieg gegen die Bulgarin Hristomira Popovska benötigte sie nur 19 Minuten – schneller war in diesem Jahr noch kein Match entschieden.

    Die amtierende Olympia-Siegerin unterstrich damit von Beginn an ihre Ambitionen in Saarbrücken, sie ist die große Favoritin. Nicht nur, weil Marín als Weltranglisten-Sechste die top-gesetzte Athletin des Turniers ist. Sondern auch, weil sich die 27-Jährige in blendender Verfassung befindet. „Ich bin in einer wirklich guten Form“, erklärte Marín nach ihrer Auftaktpartie, „außerdem habe ich gute Erinnerungen an das Turnier in Saarbrücken.“

    Power-Oktober zwischen Amazon-Serie und Saarbrücken

    Für Marín bilden die SaarLorLux Open den Abschluss ereignisreicher vier Wochen. Zunächst brillierte die ehemalige Nummer eins der Welt aber nicht auf dem Platz, sondern auf dem Bildschirm. In Spanien feierte die Amazon-Prime-Dokumentation „Puedo porque pienso que puedo“ Premiere. Die rund zweistündige Serie – benannt nach Maríns Mantra „Ich kann, weil ich denke, dass ich kann“ – läuft seit Anfang Oktober und handelt vor allem von der Zeit vor und nach Maríns Kreuzbandriss im Januar 2019.

    In ihrem persönlichen Power-Oktober ist von der schweren Verletzung nichts mehr zu spüren. Vor zwei Wochen erreichte die Linkshänderin das Finale der Denmark Open. Obendrein erschien in der vergangenen Woche ihr zweites Buch – namensgleich mit der Dokumentation, ergänzt um den fast magischen Untertitel „Das Geheimnis einer Meisterin“.

    Marín in bester Manier: Beschwerde über die Bälle

    Noch ohne große Zauberei, dafür unfassbar souverän war Maríns bisheriger Auftritt in der Saarlandhalle. Mit stählernem Blick, eiskaltem Spiel und einem eindeutigen Ziel vor Augen: „Ich will das Turnier gewinnen – klar!“, erklärte sie. Gegen Popovska war die andalusische Mental-Kämpferin 19 Minuten lang voll im Tunnel. Allerdings ungewohnt ruhig, auch Rücksprache mit ihrem dänischen Betreuer Anders Thomsen fand nur selten statt. Für gewöhnlich hört man Marín in der Halle, sie feiert jeden Punkt – zum Missfallen ihrer Gegner auch bei deren Fehlern.

    In Saarbrücken plauderte Marín eine andere Randnotiz aus, die die polarisierende Wirkung der Linkshänderin unterstrich: Die Spanierin störten die schnellen Bälle. „Ich habe von anderen Spielern gehört, die damit große Probleme hatten. Deswegen habe ich vor meinem Spiel den Schiedsrichter gefragt, ob man das Tempo der Bälle nicht verringern kann“, gab sie zu. Mit den dann leicht geknickten Federn kam Marín augenscheinlich bestens zurecht. Popovska hatte beim 21:9 und 21:6 keine Chance. In der zweiten Runde trifft Marín nun auf die Deutsche Fabienne Deprez.

    In Saarbrücken hat Marín im Übrigen noch nicht gewonnen. Bei ihren bisherigen Teilnahmen 2012 und 2014 erreichte sie jeweils das Halbfinale. Auf der anderen Seite hatten die SaarLorLux Open noch keinen spanischen Sieger. Es sind die nächsten beiden Rekorde, hinter denen Marín herjagt.

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    International
    news-2121Tue, 27 Oct 2020 21:14:02 +0000Favoriten-Schock zum Auftakthttps://www.badminton.de/news/badminton/favoriten-schock-zum-auftakt/Marvin Seidel und Mark Lamsfuß scheiden bei den SaarLorLux Open in der ersten Runde aus. Drei Deutsche Doppel weiter.Mit diesem Auftakt hatte wohl niemand gerechnet. Das an Position zwei gesetzte deutsche Herrendoppel Marvin Seidel und Mark Lamsfuß musste schon am ersten Turniertag die Segel streichen. Zum Auftakt der SaarLorLux Badminton Open 2020 starteten neben den Herren- und Damendoppeln auch die ersten Herreneinzel in das BWF Tour Super 100-Turnier. Bis zum Sonntag, 1. November, kämpfen Athleten aus aller Welt beim Traditionsturnier in Saarbrücken um die insgesamt 90.000 US-Dollar. Insgesamt 20 Athleten des Deutschen Badminton-Verbands (DBV) gingen am Eröffnungstag auf die Felder, neun von ihnen schafften den Einzug in die zweite Runde und sind auch in den kommenden Tagen noch mit von der Partie.

    Deutscher Einzelmeister ist weiter

    Zunächst lief alles nach Plan, aus Sicht des Deutschen Badminton Verbands. Max Weißkirchen, amtierender Deutscher Meister im Herreneinzel, schaffte am Morgen mit einer kämpferischen Leistung gegen den Franzosen Lucas Claerbout den Sprung in die zweite Runde. Dort trifft er auf seinen Trainingskollegen Brian Holtschke, der sich zum Auftakt über ein Freilos freuen durfte. „Ich bin einfach immer nervös im ersten Spiel, außerdem habe ich vor einem Jahr gegen ihn verloren, relativ hoch sogar. Das hat man dann schon noch in Erinnerung. Heute wollte ich unbedingt gewinnen und habe dann alles gegeben,“ freute sich Max Weißkirchen nach seinem Sieg. Die beiden weiteren deutschen Starter, Kai Schäfer und Samuel Hsiao, mussten sich bereits nach ihrem ersten Spiel aus dem Turnier verabschieden.

    Im Damendoppel setzten sich Franziska Volkmann und Kilasu Ostermeyer im Nationalmannschaftsduell gegen Annabella Jäger und Stine Küspert mit 21:17 und 21:15 durch. In der zweiten Runde am Donnerstag wird auch das beste deutsche Damendoppel, Isabel Herttrich und Linda Efler, ins Turniergeschehen eingreifen.

    Frühes Aus für Lamsfuß und Seidel

    Ein unschönes Ende nahm der Auftakt des Saarbrücker Traditionsturniers aus deutscher Sicht im Herrendoppel. Die an Position zwei gesetzten Marvin Seidel und Mark Lamsfuß hatten sich für das Heimturnier viel vorgenommen, doch bereits am ersten Tag war Schluss. Mit 13:21, 21:16 und 13:21 unterlag das an Position 24 der Weltrangliste geführte Top-Doppel gegen Ruben Jille und Ties Van der Lecq. „Ich weiß gar nicht, was da los war. Es ist schwierig, jetzt einen Grund dafür zu finden. Wir kamen nie in unser Spiel rein, das ist einfach ein gebrauchter Tag“, resümierte Marvin Seidel sichtlich enttäuscht.

    Für drei weitere Herrendoppel des DBV lief es deutlich besser. Peter Käsbauer und Jones Jansen konnten sich ebenso durchsetzen, wie Patrick Scheiel und Marvin Datko. Auch Johannes Pistorius und Daniel Hess sind weiter. Auf diese Paarungen darf sich die limitierte Anzahl an Zuschauern in der Saarlandhalle auch am Donnerstag noch freuen.

    Vorfreude auf die Olympiasiegerin

    Am Mittwoch starten auch die Dameneinzel und Mixed-Paarungen in die SaarLorLux Open 2020. Mit dabei sind auch die Denmark Open-Sieger Isabel Herttrich und Mark Lamsfuß sowie die amtierende Olympiasiegerin im Dameneinzel, Carolina Marin aus Spanien.

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    International
    news-2120Tue, 27 Oct 2020 16:25:49 +0000DBLV setzt Bundesliga-Spielbetrieb aushttps://www.badminton.de/news/badminton/dblv-setzt-bundesligaspielbetrieb-aus/Der Deutsche-Badminton-Ligaverband (DBLV) hat beschlossen, den Spielbetrieb in der 1. und 2. Badminton-Bundesliga bis zum 31.12.2020 aufgrund der aktuell steigenden Covid-19-Infektionszahlen auszusetzen.Auf der Website des DBLV heißt es dazu: 

    "Bis zum 01.12.2020 werden Spielausschuss und DBLV-Vorstand Konzepte für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes im neuen Kalenderjahr erstellen. Der Spielmodus kann eine Reduzierung der Spieltage bedeuten. Oberste Priorität hat die höchstmögliche Chancengleichheit. Ziel ist die Ermittlung von Meistern und Absteigern in allen Bundesligen, insbesondere des deutschen Mannschaftsmeisters 2021.

    Über die Fortführung des Spielbetriebes frühestens ab Januar 2021, werden DBLV-Vorstand und Spielausschuss auf Grundlage der aktuellen Entwicklungen nach Anhörung der Vereine entscheiden. Bisher ausgetragene Spiele bleiben in der Wertung.

    Der DLBV bedankt sich bei allen Vereinen und Mannschaften für die Bemühungen um Einhaltung der Coronaregeln. Gleichzeitg werden die Vereine, die für eine Fortführung der Saison gestimmt haben, um Verständnis gebeten. Die Entscheidung wurde im Hinblick auf die gesamtgesellschaftliche Verantwortung des Sports, insbesondere in Verantwortung gegenüber den Vereinen, Spielern und Spielerinnen sowie unter dem Aspekt der fairen Wettkampf-Durchführung getroffen.

    Der DBLV bittet noch einmal ausdrücklich um Verständnis und hofft auf eine baldige Verbesserung der Coronasituation und eine schnelle Wiederaufnahme des regulären Spielbetriebes."

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    Bundesliga