Bourakkadi/Neumann feiern den Titel in Polen.

International

Bourakkadi/Neumann gewinnen Polish Open 2026

Starker Erfolg für das deutsche Herren-Doppel: Malik Bourakkadi und Kenneth Neumann sichern sich bei den Polish Open 2026 den Turniersieg. Auch weitere deutsche Paarungen zeigen überzeugende Leistungen.

Von Redaktion

 

Vom 18. bis 22. März wurden die Polish Open 2026 presented by YONEX ausgetragen. Das Turnier bot insbesondere den deutschen Nachwuchsspieler*innen die Möglichkeit, sich international zu beweisen – mit einem herausragenden Ergebnis im Herren-Doppel.

Malik Bourakkadi und Kenneth Neumann krönten ihre Turnierleistung mit dem Titelgewinn. Im Finale setzten sie sich gegen die Engländer Robin Harper und Harry Wakefield in zwei Sätzen mit 21:18 und 21:8 souverän durch.

Bereits im Halbfinale hatten Bourakkadi und Neumann große Moral bewiesen. Im Entscheidungssatz gegen Oliver Butler und Samuel Jones (ENG) lagen sie zwischenzeitlich deutlich zurück, drehten das Spiel jedoch mit einer beeindruckenden Serie von 13 Punkten in Folge und sicherten sich so den Finaleinzug. Gleichzeitig war es eine gelungene Generalprobe, denn bei der EM in Huelva in zwei Wochen treffen sie erneut auf Butler und Jones zum Auftakt.

Bundestrainer Kristoffer Knudsen ordnete die Leistung ein:
„Der Turniermonat März wurde mit der International Challenge in Polen abgeschlossen, an dem viele unserer jungen Spieler*innen teilnahmen. Wir waren in allen Disziplinen gut vertreten, außer im Dameneinzel, hier erkrankte Miranda Wilson kurzfristig. Drei deutsche Herrendoppelpaare erreichten das Viertelfinale, zwei schafften es bis ins Halbfinale, und Malik und Kenneth gewannen schließlich das Turnier. Eine herausragende Leistung der beiden jungen Spieler nach einigen durchwachsenen Monaten im Vorfeld dieses Turniers.“

Neben den Siegern überzeugten auch weitere deutsche Doppel. Simon Krax und Jonathan Dresp erreichten das Halbfinale, mussten sich dort jedoch Harper/Wakefield in einem engen Dreisatzmatch mit 18:21, 21:14 und 21:23 geschlagen geben.

Im Viertelfinale waren Danial Iman Marzuan und Aaron Sonnenschein auf das englische Duo getroffen und unterlagen mit 18:21 und 14:21.

Auch im Mixed setzten deutsche Spieler*innen Akzente: Patrick und Franziska Volkmann erreichten das Viertelfinale, mussten sich dort jedoch der dänischen Paarung Jeppe Søby und Sofie Røjkjær in zwei Sätzen geschlagen geben.

Knudsen zog insgesamt ein positives Fazit und blickte zugleich nach vorne:
„Die Jungs spielten mit immer mehr Selbstvertrauen und viel Disziplin. So kann es gehen, und daran gilt es jetzt auch weiter anzuknüpfen. Wir werden uns jetzt mit allen die nächsten zwei Wochen intensiv auf die bevorstehende EM in Spanien vorbereiten.“

Die Ergebnisse der Polish Open 2026

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