Foto: Dirk Nötzel.

International

TTD U13 und TTD U15 in Dänemark unterwegs

Anfang September fand in Lillerød eine dänische Eliterangliste U13 und in Gentofte eine dänische Eliterangliste U15 statt. Durch die neuen Ranglistenbestimmungen in Dänemark war es einem kleinen deutschen Team möglich, daran teilzunehmen.

Von Dirk Nötzel

 

Altersklasse U13

Im U13-Individualturnier wurden die Disziplinen Einzel, Doppel und BadminPlay jeweils für Mädchen und Jungen gespielt. Aus dem aktuellen U13-Team waren vier Mädchen und fünf Jungen dabei:

Marie Sophie Stern (Sterkrade Nord)
Amra Bourakkadi (1. BV Mülheim)
Lara Dreessen (Horner TV)
Jolina Abel (1. BC Beuel)
Justin Dang (STC BW Solingen)
Rafe Kenji Braach (STC Solingen)
Alexander Becsh (1. BC Beuel)
Anton Blühdorn (Horner TV)
Luis Pongratz (FC Langenfeld)

Hervorzuheben ist Luis Pongratz, der bereits eine Woche vorher an einer M-Rangliste in Dänemark teilnahm und gewann. Luis hat eine sehr gute Leistung gezeigt und sich den 3. Platz im Jungeneinzel gesichert.

Carla Strauß - betreuende Trainerin:

"Speziell in der Disziplin BadminPlay ist zu sehen, dass die dänischen Spieler technisch-taktisch besser ausgebildet sind. Auch wenn die Spieler bisher wenig Erfahrung mit BadminPlay haben, zeigt sich, dass es unseren Spielern schwer fällt die Spielfeldbereiche genau anzuspielen und die taktischen Anforderungen, die an sie gestellt werden, zu lösen."

Altersklasse U15

Die U15-Spieler reisten gemeinsam am Freitag mit dem U13-Team nach Lillerød an. Aus Kostengründen nutzen beide Teams die Möglichkeit, in der Halle zu übernachten. Aus dem U15-Team waren vier Mädchen und vier Jungen dabei:

Antonia Kuntz (TV Refrath)
Antonia Schaller (ESC München)
Julia Meyer (1. BV Mülheim)
Michelle Kanschik (BC Potsdam)
Jarne Schlevoigt (1. BV Mülheim)
Jonathan Dresp (Horner TV)
Kenneth Neumann (Horner TV)
Karim Krehemeier (BC Steinheim)

Im Gegensatz zum U13-Turnier wurde in U15 Mixed anstatt BadminPlay gespielt. Auf Grund der bekannten Spielstärke der dänischen Spieler, war von Beginn an klar, dass jedes Spiel sehr nah an der persönlichen Bestleistung gespielt werden muss, um zu gewinnen. Dies gelang Karim Krehemeier im Einzel sehr gut. Dennoch reichte es nicht, um gegen den späteren zweitplatzierten Dänen eine wirkliche Chance zu haben.

Im Doppel waren Jarne Schlevoigt und Jonathan Dresp nah am Halbfinale dran. Nach zwei sehr guten Spielen war im Viertelfinale leider der 100%ige Fokus auf den Sieg weg und somit blieb es bei Platz fünf. Speziell im Doppel und Mixed haben die TTD-Spieler im Übergang und im generellen Spieltempo Schwierigkeiten mit den dänischen Spielern mitzuhalten.

"Unter dem Strich ist immer in Frage zu stellen, ob wir so viel Zeit und Geld investieren sollten, um diese Turniere in Dänemark zu spielen. Bei einer Anreise von acht Stunden im Zug & 9-Sitzer, Hallenübernachtung, KO-System im Doppel und Mixed und hohe Startgelder ist diese Entscheidung wohl überlegt zu treffen. Und die Entscheidung ist ganz klar: ja wollen wir! Wer ganz nach vorne möchte, hat einen langen und schweren Weg vor sich und muss sich immer wieder mit den besten Spielern messen und genau das wollen wir", erklärt Dirk Nötzel, Bundestrainer Talententwicklung.

 

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