Erreichten in Minsk das Viertelfinale: Marvin Seidel und Mark Lamsfuß (Foto/Archiv: BadmintonPhoto).

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European Games: Unter den Erwartungen

Die DBV-Athleten blieben bei den European Games 2019 in Minsk hinter den Erwartungen zurück. Das angestrebte Ziel, mindestens eine Medaille zu gewinnen, konnte nicht erreicht werden.

Von Redaktion

 

Während Alexander Roovers im Herreneinzel und das Damendoppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein - krankheitsbedingt - in der Gruppenphase ausschieden, gelangten Yvonne Li im Dameneinzel sowie Mark Lamsfuß/Marvin Seidel und das Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich ins Viertelfinale des Multisportevents.

Mark Lamsfuß und Marvin Seidel gewannen ihre Gruppe souverän ohne Satzverlust. Im Viertelfinale unterlagen beide nach hartem Kampf gegen Robin Tabeling/Jelle Maas aus den Niederlanden mit 21-16, 17-21, 18-21. Yvonne Li gewann ihre Gruppe und anschließend das Match im Achtelfinale gegen Kristin Kuuba. Dann unterlag die Hamburgerin im Viertelfinale der Russin Evgeniya Kostetskaya 10-21, 13-21. Lamsfuß/Herttrich erreichten als Gruppenzweite das Viertelfinale, wo sie sich den an Nummer zwei gesetzten Briten Marcus Ellis/Lauren Smith nach 36 Minuten mit 22-24, 11-21 geschlagen geben mussten.

"Unser Ziel war es, mindestens eine Medaille in Minsk zu gewinnen. Das haben wir nicht erreicht. Wir sind somit unter unseren Erwartungen geblieben und haben es nicht geschafft, in unseren potentiell stärksten Disziplinen, dem Herrendoppel und Mixed, die Top-Leistung abzurufen", erklärt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz im Gespräch mit badminton.de.

"Das Viertelfinale von Yvonne Li ist ein prima Ergebnis. Sie konnte die Erwartungen erfüllen", ergänzte Kranitz.

Unser Ziel in Minsk war es, mindestens eine Medaille zu gewinnen. Das haben wir nicht erreicht

Martin Kranitz

Alexander Roovers unterlag in der Gruppe zunächst dem Ungarn Gergely Krausz in drei Sätzen. Im zweiten Gruppenspiel verdrehte sich der Mülheimer das Knie und musste im Entscheidungssatz gegen den Türken Emre Lale aufgeben. Johanna Goliszewski laborierte an einem viralen Infekt. Zusammen mit dem medizinischen Personal von „Team Deutschland“ wurde erst kurzfristig entschieden, dass die 33-Jährige überhaupt an den Start geht.

"Sehr unglücklich war leider die Verletzung von Alexander Roovers im Herreneinzel und die krankheitsbedingte Schwächung von Johanna Goliszewski im Damendoppel. Es hätte für uns besser laufen können."

Die nächsten Europaspiele finden in vier Jahren im polnischen Krakau statt. Ob Badminton wieder im Programm vertreten sein wird, steht noch nicht fest. 

 

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