Isabel Lohau und Debora Jille bei den Swiss Open. Foto: Claudia Pauli.

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Isabel Lohau gibt World-Tour-Comeback

Vom 10. bis 15. März werden in der St. Jakobshalle in Basel die YONEX Swiss Open 2026 ausgetragen, ein Turnier der Super-300-Kategorie der BWF World Tour. Aus deutscher Sicht standen Yvonne Li im Damen-Einzel sowie das Herren-Doppel Bjarne Geiss/Jones Jansen und die neu formierte deutsch-niederländische Paarung Isabel Lohau/Debora Jille im Hauptfeld.

Von Redaktion

 

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei Isabel Lohau. Nach ihrem internationalen Comeback bei der Team-Europameisterschaft in Istanbul stand nun auch die Rückkehr auf die BWF World Tour an. Da ihre ursprünglich geplante Partnerin Stine Küspert weiterhin verletzungsbedingt ausfällt, trat Lohau erstmals gemeinsam mit der Niederländerin Debora Jille im Damen-Doppel an.

Die Swiss Open dienten dem neu formierten Duo zugleich als Teil der Vorbereitung auf die Europameisterschaften Anfang April im spanischen Huelva. „Debora und ich wollen die Swiss Open und die Orléans Masters spielen. Dort und vielleicht noch ein paar Trainingstage drumherum werden unsere gemeinsame Vorbereitung sein – also eher kurz und knackig“, erklärte Lohau im Vorfeld.

Am Dienstag hatten sich Lohau und Jille bereits souverän durch die Qualifikation gespielt und dort Agathe Cuevas und Kathell Desmots-Chacun aus Frankreich in zwei Sätzen besiegt. In der ersten Hauptrunde traf das neu zusammengestellte Duo anschließend auf die Weltranglisten-Siebten Rin Iwanaga und Kie Nakanishi aus Japan. Lohau und Jille entschieden einen Satz für sich, mussten sich am Ende jedoch mit 18:21, 21:13 und 13:21 geschlagen geben.

„Wir hatten unsere erste gemeinsame Trainingseinheit hier am Montag bei den Swiss Open und sind ziemlich zufrieden, wie wir unter diesen Umständen performt haben“, sagte Lohau. „Dienstag war Pflicht, heute konnten wir frei aufspielen. Ich merke schon, dass ich seit etwa zwei Jahren kein Spiel mehr gegen ein Top-10-Damendoppel hatte – dafür war es super. Ein paar falsche Entscheidungen zu viel, die bei dem Tempo erstmal verständlich sind, die ich aber in den nächsten Wochen reduzieren möchte.“

Auch Debora Jille zog ein positives Fazit: „Die ersten zwei Sätze waren schon sehr gut.“ Lohau ergänzte: „Ich bin glücklich mit unserer Performance in Basel. Wir haben gut harmoniert auf und neben dem Feld. Wir genießen beide dieses Projekt – es ist für uns irgendwie Bonus, und ich denke, das merkt man uns auch an.“

Ebenfalls im Damen-Einzel war Yvonne Li im Hauptfeld vertreten. Die deutsche Nationalspielerin kehrte in Basel in den internationalen Wettkampf zurück, nachdem sie aufgrund anhaltender Handgelenksprobleme zuletzt auf Starts bei der Team-Europameisterschaft sowie den YONEX German Open verzichten musste.

In der ersten Runde traf Li auf die Weltranglisten-21. Nguyen Thuy Linh aus Vietnam. Nach gewonnenem ersten Satz entwickelte sich ein intensives Dreisatzmatch, das Li nach 55 Minuten Spielzeit mit 21:11, 15:21 und 17:21 abgeben musste.

Im Herren-Doppel traten zudem Bjarne Geiss und Jones Jansen im Hauptfeld an. Das deutsche Duo traf auf die thailändische Paarung Peeratchai Sukphun und Pakkapon Teeraratsakul und schied in der ersten Runde aus.

Die Ergebnisse der Swiss Open 2026.

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