Für Bundesstützpunkttrainer Nachwuchs Dirk Nötzel ist die Ausgangslage vielversprechend: „Wir haben die Auslosung gemeinsam während des Trainings verfolgt. Das sieht für uns erstmal sehr positiv aus.“
Zum Auftakt wartet Luxemburg auf das deutsche Team. „Da sind wir klare Favoriten. Das ist ein richtig guter Einstieg, um ins Turnier zu finden und ein Gefühl für die Mannschaftsmeisterschaft zu bekommen“, so Nötzel.
Auch Schweden schätzt das Trainerteam als lösbare Aufgabe ein. „Sie sind nicht ganz so einfach einzuschätzen, weil sie nicht an so vielen internationalen Turnieren teilnehmen. Aber im Vergleich zu früheren Jahrgängen ist das aktuelle Team nicht mehr ganz so stark. Wir sehen uns leicht in der Favoritenrolle – das müssen wir dann aber auch auf dem Feld zeigen.“
Besonders aufmerksam blickt das Trainerteam auf Litauen. „Das ist ein spannender Gegner. Gerade bei den Herren verfügen sie über viel Qualität, zwei ihrer Spieler kennen wir bereits aus gemeinsamen Trainingseinheiten in Deutschland. Das ist definitiv kein Team, das man unterschätzen darf. Mit 75 Prozent Leistung werden wir dieses Spiel nicht gewinnen.“
Das Ziel für die Gruppenphase ist dennoch klar formuliert. „Wir wollen die Gruppe gewinnen. Ich denke, wir haben dafür eine sehr gute Chance“, erklärt Nötzel.
Nach Abschluss der Vorrunde werden die Viertelfinalpaarungen neu ausgelost. Erst dann entscheidet sich, welcher Gegner auf Deutschland wartet. „Natürlich träumen alle von einer Medaille. Mit Nationen wie Frankreich oder Dänemark wäre die Aufgabe enorm schwer. Wenn wir dagegen auf Mannschaften wie Tschechien oder die Türkei treffen, ist vieles möglich. Deshalb hängt nach dem Gruppensieg auch viel vom Losglück ab.“
Für die deutsche U19-Nationalmannschaft gilt der volle Fokus nun zunächst der Vorrunde – mit dem klaren Ziel, den ersten Schritt in Richtung Medaillenkampf erfolgreich zu meistern.
Gruppenübersicht der European Junior Team Championships 2026
Gruppe A1
Frankreich, Slowakei, Schottland
Gruppe A2
Bulgarien, Polen, Finnland, Portugal
Gruppe B1
Tschechien, Estland, Irland, Österreich
Gruppe B2
Deutschland, Litauen, Luxemburg, Schweden
Gruppe C1
Türkei, Ukraine, Italien, Kroatien
Gruppe C2
England, Belgien, Rumänien, Norwegen
Gruppe D1
Dänemark, Slowenien, Lettland
Gruppe D2
Spanien, Schweiz, Ungarn, Island













