Im Mixed erreichten zudem Aditya Gahirwal (SG Schorndorf) und Smilla Fluhrer (SG Rheinhessen) das Viertelfinale. Nach der Bronzemedaille der Mannschaft im Teambewerb freut sich der DBV nun über eine zweite EM-Medaille bei den Junioren.
Für Maike Iffland und Kalliope Hermel ist die Medaille im Damendoppel der Lohn für eine lange gemeinsame Vorbereitung: „Diese Medaillen zu holen war unser großes Ziel. Wir haben die letzten eineinhalb Jahre darauf hintrainiert, um hier zu zeigen, dass wir zur europäischen Spitze gehören“, erklärte Hermel.
„Wir hatten natürlich gehofft, mit dem Team hier auch etwas zu holen. Dass es dann zweimal mit der Medaille geklappt hat, ist natürlich super cool!", freute sich Iffland.
Beide gehen noch zur Schule und trainieren bislang außerhalb der DBV-Kaderstrukturen bei ihrem Heimatverein TV Refrath. „Für uns war das hier bisher in Refrath der perfekte Weg. Nach dem Abi wäre der Wechsel nach Mülheim dann der logische nächste Schritt, wenn wir uns weiterhin für den Leistungssport entscheiden. So eine EM ist natürlich noch mal eine Extra-Motivation", sind sich die beiden einig.
Gahirwal/Fluhrer im Mixed-Viertelfinale
Auch im Mixed zeigte der DBV-Nachwuchs eine starke Leistung: Aditya Gahirwal und Smilla Fluhrer erreichten gemeinsam das Viertelfinale.
Bundesstützpunkttrainer Dirk Nötzel zog ein positives Gesamtfazit des Turniers: „Zwei Medaillen bei der EM sind für uns wirklich klasse. Generell haben eigentlich alle hier am oberen Leistungslimit gespielt und super abgeliefert. Gleichzeitig haben wir hier gesehen, woran wir arbeiten müssen, um den nächsten Schritt zu gehen und hier in allen Disziplinen wieder vorne mitzuspielen."
Emotionaler Abschied für Heinz Kelzenberg
Ein besonderer Moment war das Turnier auch für Heinz Kelzenberg, der Iffland und Hermel seit vielen Jahren beim TV Refrath trainiert und sie auch bei dieser EM als Coach begleitet hat: „Diese EM war für mich das Ergebnis der letzten sechs Jahre, in denen wir beim TV Refrath mit den beiden Mädels zusammengearbeitet haben. Das macht mich sehr stolz." Für Kelzenberg war es das letzte Turnier in dieser Rolle: Zum Jahresende beendet er im Alter von 65 Jahren seine Tätigkeit als Badmintontrainer.













