Selin Hübsch im Einsatz für den TV Refrath. Foto: Roswitha Honnef.

Bundesliga

Refrath unterliegt deutlich in Wittorf

In Neumünster trafen am Sonntag mit BW Wittorf und dem TV Refrath zwei Teams aufeinander, die gemeinsam mit Union Lüdinghausen um den vierten Platz im Final Four kämpfen. In diesem Dreikampf hatte nach der Hinrunde der TV Refrath die Nase vorn.

Von Heinz Kelzenberg

 

Doch nach dem gestrigen Spiel hat der letztjährige Vizemeister BW Wittorf-Neumünster den Spieß erstmal umgedreht. Mit 6:1 schickte man die Refrather nach Hause und holte einen nicht für wahrscheinlich gehaltenen „Dreier“ gegen den direkten Konkurrenten.

Wittorf spielte in Bestbesetzung, während Refrath mit stark geschwächtem Herrenaufgebot an den Start ging und sich kurzfristig Unterstützung aus der 2.Mannschaft holen musste.

Doch gerade Fritz Binus, frischgebackenen Dritter der NRW-Meisterschaften, machte seine Sache gemeinsam mit Brian Holtschke im 2.Herrendoppel gut. Er blieb jedoch genauso sieglos wie das 1.Doppel mit Bourakkadi/Kim. Das siegreiche Damendoppel Michalkski/Hübsch wusste zu überzeugen, doch es folgten drei Einzel, in denen David Kim, Miranda Wilson und Brian Holtschke leider nicht gewinnen konnten.

So blieb noch ein hart umkämpftes Fünfsatz-Mixed von Bourakkadi/Michalski, welches hauchdünn an Wittorf ging und den Norddeutschen den Dreipunktesieg sicherte.

Nach einer sehr erfolgreichen Hinrunde fällt der TV Refrath nun vorübergehend auf Rang sechs zurück und hofft, durch einen Sieg im folgenden Match am 8.2. zu Hause gegen Trittau wieder in der Tabelle nach oben klettern zu können.

Bärenstarkes Wochenende für Refrath 2 – Comeback von Kai Waldenberger

Die beiden Heimniederlagen zu Saisonbeginn gegen die starken Teams aus Sterkrade-Nord und Beuel hatten Refraths „Zweite“ im September gleich etwas zurückgeworfen. Inzwischen hat man sich jedoch längst wieder im Mittelfeld der Tabelle in der 2.Bundesliga festgesetzt.

Dass nun ausgerechnet auswärts bei den beiden genannten Gegnern mit 4:3-Erfolgen je eine Revanche glückte, hätten selbst die größten Optimisten nicht vorhersehen können. Am Samstag beim Tabellenzweiten aus Oberhausen lief fast alles zusammen und der starke Fünfsatzsieg von Bennet Peters und Philipp Euler gegen die belgischen Brüder van Delsen sorgte für ordentlich Schwung. Annika Horbach und Maike Iffland unterlagen denkbar unglücklich mit 14:15 im finalen Satz, doch anschließend lief fast alles zusammen.

Der 42-jährige Kai Waldenberger war spontan eingesprungen, weil mit Mark Byerly, Fynn Ohliger und Fritz Binus drei Stammkräfte nicht zur Verfügung standen. Bei seinem Comeback holte der ehemalige Coach des TVR den umjubelten Siegpunkt zum 4:3. Vorher hatte Kalliope Hermel ein starkes Dameneinzel und Philip Euler/Annika Horbach einen Fünfsatz-Krimi im Mixed für sich entscheiden können.

Am Sonntag ging es zum Lokalderby beim 1.BC Beuel, die sich mit dem Comeback des ehemaligen Weltklassespielers Marc Zwiebler (wie Waldenberger 42 Jahre alt) etwas „Besonderes“ hatten einfallen lassen.

Dieser unterlag im Doppel (gegen Beckmann/Waldenberger), gewann jedoch das Mixed. Da Kai Waldenberger auch in Beuel sein Herreneinzel gewinnen konnte und ebenfalls die Youngster der Mannschaft Kalliope Hermel und Maike Iffland nach anfänglichen Schwierigkeiten ihre Punkte holten, gewann TV Refrath 2 auch dieses Match mit 4:3.

Bereits am kommenden Samstag empfängt man um 13 Uhr in der Halle Steinbreche den Aufsteiger TV Witzhelden zum nächsten „Derby“.

 

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