Das deutsche U17-Team beim Six Nations.

International

Six Nations: Deutschland beendet Teamturnier auf Platz vier

Zum Abschluss des Teamturniers beim Six Nations in Mülheim an der Ruhr unterliegt Deutschland England mit 3:6 und beendet den Wettbewerb auf Rang vier.

Von Redaktion

 

Im letzten Gruppenspiel traf die U17-Auswahl auf England. Nach intensiven und kräftezehrenden Vortagen entwickelte sich erneut eine umkämpfte Begegnung.

Der Auftakt verlief aus deutscher Sicht nicht optimal. Sowohl das Mixed mit Jannes Ernst und Ailin Zheng als auch die beiden Dameneinzel durch Alexia Nedelcu und Charlotte Wendt gingen an England. Besonders Wendt lieferte sich ein enges Dreisatzmatch, musste sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben.

Im Herren-Einzel sorgte Jannes Ernst für den ersten deutschen Punkt. Nach verlorenem ersten Satz drehte er seine Partie und gewann in drei Durchgängen. Auch Lovis Deters überzeugte im zweiten Herren-Einzel mit einem souveränen Zweisatzsieg und verkürzte weiter.

Im Damen-Doppel mussten sich Isabella Deng und Alexia Nedelcu geschlagen geben, während Helena Huang und Matilda Meinhardt im zweiten Doppel nah an einem weiteren Punktgewinn waren, ihr Spiel jedoch im Entscheidungssatz verloren.

Im Herren-Doppel blieb Deutschland ohne Erfolg: Sowohl Sathvik Shankar und Frederik Volkert als auch Alexander Franzke und Yutong He mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben. Franzke und He zeigten dabei eine starke Leistung, unterlagen jedoch in drei Sätzen.

Am Ende stand ein 3:6 aus deutscher Sicht, womit Deutschland das Teamturnier auf dem vierten Platz abschließt.

Trainer Kai Schäfer zog ein differenziertes Fazit: „Die Leistungen waren teilweise wieder gut, vor allem haben wir auch den jüngeren Spielern bewusst Einsatzzeiten gegeben. Insgesamt war das eine gute Teamleistung.“

Mit Blick auf das England-Spiel ergänzte er: „In den Damen-Einzeln waren wir nah dran – wenn wir da ein Spiel ziehen, haben wir vielleicht die Chance auf den Sieg. England hat am Ende aber verdient gewonnen.“

Positiv hob Schäfer insbesondere die Entwicklung innerhalb des Teams hervor: „Gerade die jüngeren Spieler haben das gut gemacht und sich auch mit Siegen belohnt.“

Auch die Einordnung im internationalen Vergleich fällt realistisch aus: „Der Abstand zu Nationen wie Dänemark, Frankreich und England ist noch da, je nach Disziplin unterschiedlich groß. Aber wir haben viele interessante Spieler im Team und glauben, dass wir uns weiter annähern können.“

Trotz Rang vier fällt das Gesamtfazit daher konstruktiv aus: „Wir sind nicht enttäuscht. Wir haben gute Ansätze gesehen, wissen aber auch, in welchen Bereichen wir uns verbessern müssen.“

Dank an Organisation und Trainerteam

Ein besonderer Dank gilt Janet Bourakkadi, Tanja Heuer und Markus Schwendtner, die über den gesamten Turnierverlauf hinweg mit großem Engagement für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Ebenso gebührt dem Trainerteam großer Dank, das die Athletinnen und Athleten über das gesamte Turnier hinweg intensiv begleitet und unterstützt hat – im Teamwettbewerb insbesondere Dirk Nötzel, Kai Schäfer und Naghmeh Mehrjoo sowie im Individualturnier zusätzlich Jan-Henrik Gleis, Franklin Wahab, Martin Brameyer und Eric Pang. Ein weiterer Dank geht an KGM für die Unterstützung mit Fahrzeugen, die maßgeblich zur Betreuung und Mobilität der internationalen Gäste beigetragen haben.

Die Ergebnisse des Six Nations Teamturniers.

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