„Es tut ein bisschen weh. Jeder wünscht sich natürlich, noch ein paar Runden mehr zu spielen. Die Erfahrungen und die individuellen Leistungen waren trotzdem positiv. Wir wissen, dass wir mit Asien auf diesem Level noch nicht mithalten können. Trotzdem ist es wichtig, hier anzutreten und diese Erfahrungen zu sammeln“, resümiert Nötzel.
Für den Trainer steht fest: Die Junioren-Weltmeisterschaft ist vor allem ein Entwicklungsturnier. Die Ergebnisse bleiben zwar auf dem Papier stehen, entscheidender sind jedoch die Eindrücke, die die jungen Athletinnen und Athleten auf der internationalen Bühne sammeln. Der direkte Vergleich mit der Weltspitze zeigt, wo das deutsche Nachwuchsbadminton aktuell steht und an welchen Stellen weitere Arbeit notwendig ist.
Dabei geht es nicht allein um die sportliche Leistung. Gerade die erste Weltmeisterschaft ist für die jungen Spielerinnen und Spieler eine besondere Erfahrung, die sie auch persönlich weiterbringen soll.
„Die erste WM zu spielen, ist eine riesiger Schritt, der für die Entwicklung unglaublich wichtig ist. Man hat gesehen, dass die Spielerinnen und Spieler auch gelernt haben, die Leistung der anderen anzuerkennen und dass sie merken, dass wir weiter gut arbeiten müssen, um diese Lücke zu schließen“, betont Nötzel.
Auch ohne die erhofften Siege nimmt das deutsche Team damit wichtige Erkenntnisse aus Kairo mit. Die Erfahrungen bei der Weltmeisterschaft sollen helfen, die eigene Leistung weiterzuentwickeln und den Abstand zur internationalen Spitze Schritt für Schritt zu verkleinern.
Zu den Ergebnissen der Junioren-Weltmeisterschaften.












