Herausfordernde neue Final Four – Ausgangslage
Die beiden letzten Heimspiele und auch letzten Duelle in der laufenden Spielzeit gegen den 1. BV Mülheim (Samstag, 21. März, 2 Punkte, Tabellen-7.) und SC Union 08 Lüdinghausen (Sonntag, 22. März, 14 Punkte, Tabellen-5.) werden damit zum großen mit Spannung erwarteten Showdown: Der TV Refrath ist mit 16 Punkten auf Platz vier nun etwas enteilt. Angesichts des vermeintlich schweren Refrather Restprogramms gegen Saarbrücken-Bischmisheim und Wipperfeld scheint es aber durchaus noch realistisch, dass Blau-Weiß bei gutem Spielverlauf am letzten Wochenende diesen Rückstand aufholen und womöglich noch vorbeiziehen kann.
Wittorf vs. Wipperfeld in der Nähe eines überraschenden Punktes
In der Wipperfürther VOSS-Arena präsentierten sich die Norddeutschen gegen den Tabellendritten selbstbewusst: Durch den Gewinn des 2. Herrendoppels und des Damendoppels untermauerte Blau-Weiß wieder einmal seine altbekannte Stärke. Auch Jonathan Dresp und Patrick Volkmann waren im ersten Herrendoppel gegen die schottischen Grimley-Brüder Christopher und Matthew (Nr. 52 der Weltrangliste im Herren-Doppel) gut drauf und dabei im Bereich des möglichen Erfolges, scheiterten am Ende jedoch in fünf Sätzen. Während Mette Werge und Bjarne Geiss gegen Jenny Mairs zusammen mit dem englischen früheren Ex-Wittorfer Gregory Mairs im Mixed zwar noch einen Satz für sich verbuchten, gingen alle Einzel in drei Sätzen an den Gastgeber, wodurch die 2:5 Niederlage besiegelt war.
„Es war echt schade, dass wir keinen Punkt mitgenommen haben. Wir haben eigentlich alle gut performt und das erste Herrendoppel sowie das Mixed hätten wir echt gewinnen können!“, zog Jonathan Dresp Bilanz gegen Wipperfeld.
Gegen Saarbrücken-Bischmisheim gab es eine klare 0:7 Niederlage
Nach dem 1:6 im Hinspiel nun ein 0:7: Die gastgebenden Saarländer boten bei ihrem Heimspiel Spielerinnen und Spieler aus gleich fünf verschiedenen Nationen auf, die Neumünsteraner waren bis auf die Dänin Mette Werge in deutscher Formation angereist. Die meisten Sätze verbuchen konnte dabei noch das Wittorfer Damendoppel Mette Werge und Franziska Volkmann bei der Fünfsatz-Niederlage gegen Isabel Lohau/Julie Dawall Jakobsen. In allen anderen Matches behielten die Gastgeber entweder in drei oder vier Sätzen die Oberhand. Dabei musste Wittorf sowohl das erste Herreneinzel von Hauke Graalmann als auch das Dameneinzel von Mette Werge kampflos aufgeben.
„Hauke konnte sich nach dem Doppel aufgrund einer Oberschenkelzerrung nicht mehr so gut bewegen und musste daher das Einzel verletzungsbedingt aufgeben. Mette musste aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls passen. Es war insgesamt schwer, da der Gegner speziell in den Doppeln echt stark besetzt war. Bjarne und ich waren im Doppel eng dran, aber wir schafften es in keinem Satz das Spiel richtig zu kontrollieren und einen Satz zu gewinnen!“, führte Spieler Jonathan Dresp zur Partie gegen Saarbrücken- Bischmisheim aus.













