Caren Geiss wurde am vergangenen Wochenende von Sportdirektor Martin Kranitz ausgezeichnet (Foto: Privat)

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Caren Geiss ist „DBV-Trainerin des Jahres 2019"

Nachdem bei den Deutschen Meisterschaften U15, U17 und U19 in Mülheim an der Ruhr seitens des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bereits der „Landes-/Verbandstrainer des Jahres im Nachwuchsbereich“ und der „Vereinstrainer des Jahres im Nachwuchsbereich“ ausgezeichnet worden waren, wurde nun auch die „Trainerin des Jahres im Nachwuchsbereich“ gekürt.

Von Claudia Pauli

 

Im Rahmen der jüngsten Regionalteamsitzung der Eliteschule des Sports Kaiserslautern (Heinrich-Heine-Gymnasium) am DBV-Nachwuchsstützpunkt (NSP) Kaiserslautern überreichte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz Caren Geiss die entsprechende Urkunde sowie das mit dem Wahlgewinn verbundene Preisgeld. 

Die 52 Jahre alte A-Trainerin Badminton des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist nicht allein als Landes-/Verbandstrainerin am Landesleistungszentrum (LLZ) in Kaiserslautern (Badmintonverband Rheinhessen-Pfalz) sowie als Stützpunkttrainerin am Landesstützpunkt in Offenheim tätig, sondern auch als Trainerin im Vereins-, Grundschul- und Kindergartenbereich. 

„Da wir in Deutschland noch deutlich weniger Trainerinnen als Trainer im Badminton haben und folglich anlässlich der Wahl auch weniger Bewerbungen von Trainerinnen bei der Jury eingehen, erschien es uns bei den Trainerinnen sinnvoller, eine übergreifende Kategorie einzurichten und nicht zwischen der Tätigkeit auf Landes-/Verbandsebene und im Verein zu unterscheiden“, erläutert Hannes Käsbauer, der Leiter des Referats „Lehre & Ausbildung“ im DBV und Initiator des Wettbewerbs zu den „DBV-Trainern des Jahres im Nachwuchsbereich“.

Der ehemalige Badmintonnationalspieler ergänzt: „Uns ist es ein großes Anliegen, den Trainerberuf und die Trainerarbeit gerade auch für Frauen noch attraktiver zu machen. Dazu haben wir bereits erste Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, z. B. Fortbildungsveranstaltungen speziell für Trainerinnen. Vieles mehr soll, muss und wird folgen! Die Trainerinnen, die schon tätig sind, wollen wir zum einen noch sichtbarer machen, zum anderen wollen wir ihre Leistungen noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Dazu trägt auch dieser Wettbewerb bei.“

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BLV Rheinhessen-Pfalz

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