Jakob Høi beendet seine Tätigkeit als DBV-Sportdirektor im August. Foto: DBV.

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DBV und Jakob Høi beenden Zusammenarbeit vorzeitig im gegenseitigen Einvernehmen

Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) und Sportdirektor Jakob Høi haben sich einvernehmlich darauf verständigt, ihre Zusammenarbeit vor dem ursprünglich vereinbarten Vertragsende zu beenden. Der letzte Arbeitstag von Jakob Høi beim DBV wird der 14. August 2026 sein.

Von Redaktion

 

Der Entscheidung ging eine intensive Reflexion über die Anforderungen der Position und die zur Verfügung stehenden Ressourcen voraus. Obwohl beide Seiten weiterhin die gleichen Ziele für die Entwicklung des deutschen Badmintonsports verfolgen, ist Jakob Høi zu dem Schluss gekommen, dass der zeitliche Aufwand, der notwendig wäre, um die Aufgabe in der gewünschten Qualität zu erfüllen, sowie die langen Abwesenheiten von seiner Familie in Dänemark auf Dauer nicht vereinbar sind.

Jakob Høi erklärt:
"Ich habe diese Herausforderung und die Menschen, die mich dabei unterstützt haben, von ganzem Herzen geschätzt. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser verstärkter Fokus auf Bottom-up-Denken und entsprechende Investitionen das Beste aus dem deutschen System hervorbringen wird. Für die Unterstützung, die mir die Badmintonlandesverbände und der Deutsche Badminton-Liga-Verband im Rahmen des OVT entgegengebracht haben, bin ich sehr dankbar. Ich werde mein Bestes geben, dieses Vertrauen in konkrete Maßnahmen und Veranstaltungen innerhalb der Nachwuchs Leistungssport-Pipeline und ihrer Weiterentwicklung zu überführen.
Ich verlasse den DBV mit großer Wertschätzung – aber auch mit dem Gefühl, nicht das erreicht zu haben, was ich mir selbst gewünscht hätte. Ich hätte gerne noch in einigen Jahren miterlebt, wie unsere ‚Golden Nuggets‘ ihr volles Potenzial entfalten und zu glänzen beginnen."

DBV-Präsident Ulrich Grill würdigte die Arbeit von Jakob Høi mit folgenden Worten:
"Im Namen des DBV möchte ich Jakob für sein Engagement, seine Fachkompetenz und seine Leidenschaft herzlich danken. Während seiner Zeit beim DBV hat er bestehende Denkweisen hinterfragt und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Sports gesetzt. Wir respektieren seine Entscheidung und sind dankbar für die Grundlagen, die er mit aufgebaut hat. Für seine berufliche und private Zukunft wünschen wir ihm und seiner Familie alles Gute."

Der DBV bedankt sich bei Jakob Høi für seinen Einsatz für den deutschen Badmintonsport sowie für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Landesverbänden, Vereinen, Trainerinnen und Trainern sowie vielen weiteren Akteuren der Badminton-Community. Gemeinsam mit allen Partnern wird der Verband die begonnenen Entwicklungsprozesse konsequent fortführen und auf den in den vergangenen Monaten gelegten Grundlagen aufbauen. Der DBV arbeitet bereits daran, die Position Sportdirektor:in schnellstmöglich neu zu besetzen.

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