Einzige Ausnahme in dieser Dominanz waren die U19er Maike Iffland und Kalliope Hermel vom TV Refrath. Nach einem lockeren Auftaktsieg gegen zwei einheimische Spielerinnen, waren die beiden in Runde Zwei gegen die gebürtigen Ukrainerinnen Golubnycha/Ivanova erwartungsgemäß gefordert. Nach einem starken und einem zu Anfang schwächeren Satz, zeigten die Refratherinnen im finalen Durchgang eine sehr stabile Leistung und gewannen 21:15, 15:21, 21:8.
Im Viertelfinale warteten die an Eins gesetzten Sloweninnen Blazina/Korent und es folgte ein dramatischer Kampf auf Augenhöge über 55 Minuten. Coach Heinz Kelzenberg: „Am Ende war es eine Frage der Physis und des Selbstvertrauens und da waren wir einen Tick besser“. Mit 18:21, 21:18, 21:19 ging der Sieg an Iffland/Hermel.
Dies bedeutete, dass Zug- und Flugverbindungen umgebucht werden mussten, hatte doch niemand damit gerechnet, dass die beiden U19-erinnen beim ersten internationalen O19-Turnier in diesem Jahr so gut abschneiden würden.
Am Endspieltag traf die Refrather Vereinspaarung schließlich auf die beiden späteren Siegerinnen Chen/Chen aus Chinese Taipeh, denen sie im Halbfinale mit 11:21, 13:21 unterlagen. Dennoch waren beide nicht unzufrieden mit ihrer Leistung. „Das sind genau die Spiele, die uns weiterbringen“, so beide Spielerinnen einstimmig.
Das nächste Turnier Ende des Monats ist das „Bonn International“, wo eines sicher ist: Man könnte bequem ohne umzubuchen bis zum Turnierende bleiben.
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