Für den Deutschen Badminton-Verband bietet die Bewerbung insbesondere mit Blick auf die weitere Entwicklung des Leistungssports und des Nachwuchsbereichs interessante Perspektiven. DBV-Präsident Ulrich Grill betont die Bedeutung möglicher Olympischer und Paralympischer Spiele für die Rahmenbedingungen des Sports in Deutschland:
„Olympische und Paralympische Spiele in München wären für den deutschen Sport eine große Chance. Als Deutscher Badminton-Verband sehen wir darin weit mehr als ein sportliches Großereignis: Es geht um die Zukunft des Sports in Deutschland, um bessere Bedingungen für unsere Athletinnen und Athleten, um starke Nachwuchsstrukturen und um die Begeisterung einer neuen Generation für den Leistungssport. Gerade für Sportarten wie Badminton bietet eine solche Perspektive die Möglichkeit, die Sichtbarkeit und gesellschaftliche Bedeutung des Sports weiter zu stärken. Wir wollen unseren Athletinnen und Athleten die bestmöglichen Rahmenbedingungen geben, damit sie Deutschland auf der internationalen Bühne erfolgreich vertreten können. Olympische Spiele können dann ihre besondere Kraft entfalten, wenn sie Menschen für den Sport begeistern und zugleich nachhaltig in den Sport und seine Strukturen hineinwirken. Genau darin sehen wir als Deutscher Badminton-Verband eine große Chance für den gesamten deutschen Sport. Olympia beginnt nicht erst im Stadion – Olympia beginnt dort, wo junge Menschen ihre Begeisterung für den Sport entdecken.“
Auch der Bayerische Badminton-Verband begrüßt die Entscheidung. Präsident Frank Schlosser sieht insbesondere für Badminton in Bayern und Deutschland Entwicklungsmöglichkeiten: „Wir versprechen uns davon einen spürbaren, nachhaltigen Impuls für die Sportart Badminton und sehen es als große Chance und Verantwortung zugleich, die Entwicklung ganzheitlich, insbesondere aber im Nachwuchsbereich sowohl in Bayern als auch für Badminton Deutschland auf ein neues Level zu heben.“
Schlosser betont zugleich den Anspruch, die aus der Olympiabewerbung entstehenden Möglichkeiten gemeinsam zu gestalten und zu realisieren.
München geht in die internationale Bewerbungsphase
Mit der Entscheidung des DOSB ist das nationale Auswahlverfahren abgeschlossen. Im nächsten Schritt beginnt der internationale Bewerbungsprozess.
Das Münchner Konzept setzt unter anderem auf kompakte Spiele mit kurzen Wegen und die Nutzung bestehender Sportstätten. Eine zentrale Rolle soll dabei der Olympiapark spielen. Auch die langfristige Wirkung der Spiele für Stadt, Region und Deutschland ist Bestandteil des Konzepts.
Damit beginnt für München nun die nächste Phase auf dem Weg zu einer möglichen Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele.












