Anne Portscheller (li.) und Miranda Wilson (re.) Foto: Lara Suffel.

National

Onlineumfrage zum Hitzeaktionstag 2026 & Interview mit dem DOSB

Wann sind Hitze und hohe Temperaturen eigentlich nur unangenehm, und wann richtig gefährlich? Kannst du Hitzeerschöpfung und Hitzschlag sicher auseinanderhalten, wenn sich Symptome bei deinen Mitspielenden bemerkbar machen?

Von Anne Portscheller & Miranda Wilson

 

Wie viel sollte man bei zwei Stunden Training in einer heißen Halle eigentlich trinken? Hand aufs Herz: Die wenigsten von uns wissen das aus dem Stegreif, dabei wird genau dieses Wissen im beim Sporttreiben im Sommer immer wichtiger.

Steigende Temperaturen und stickige Hallenluft im Hochsommer: Hitze ist auch in Sportdeutschland ein immer größeres Thema. Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hat sich die Zahl der heißen Tage über 30°C seit den 1950er-Jahren etwa verdreifacht, mit spürbaren Folgen für Training und Wettkampf. Auch Nationalspielerin Miranda Wilson sagt im aktuellen DOSB-Interview: „Viele unterschätzen, dass Hallensportarten wie Badminton ebenfalls stark von Hitze betroffen sind. Oft fehlt die Luftzirkulation, und die Wärme bleibt in der Halle ‚stehen'." Das ganze Gespräch gibt es hier: „Hitze ist längst kein reines Outdoor-Thema mehr".

Passend zum heutigen bundesweiten Hitzeaktionstag starten wir deshalb im Projekt Cool Court unsere bundesweite Befragung. Wir wollen wissen: Wie ist euer Kenntnisstand zu Hitze und Gesundheit? Werden in eurem Verein, bei Turnieren oder im Training schon Maßnahmen ergriffen? Und wie wird drumherum beim Training draußen, AirBadminton, Verpflegung an heißen Tagen und generell mit dem Hallenklima umgegangen? Eure Antworten fließen in einen kompakten Leitfaden für Vereine, Trainer/innen und Schiedsrichter/innen sowie in die neue Klimastrategie des DBV ein.

Hier geht's zur 10-minütigen anonymen Online-Umfrage.

Mitmachen können alle Badminton-Aktiven: Spieler/innen aus Breiten- und Leistungssport, Trainer/innen, Schiedsrichter/innen, Verbands- und Vereinsverantwortliche.

Hinweis: Das Projekt Cool Court wird gefördert durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) im Rahmen des Projekts „Klima wandelt Sport" und gemeinsam mit KATE Umwelt & Entwicklung e.V. umgesetzt.

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