Das deutsche Herren-Team wird bei der diesjährigen Endrunde jedoch nicht an den Start gehen. Hintergrund der Entscheidung sind mehrere Verletzungen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaft aktuell deutlich einschränken. Zusätzlich befindet sich der Deutsche Badminton-Verband weiterhin in einer finanziell angespannten Situation. Die Kombination aus sportlichen und wirtschaftlichen Faktoren führte letztlich zu dem Entschluss, auf eine Teilnahme zu verzichten.
DBV-Sportdirektor Jakob Høi informierte die Mannschaft gestern über die Entscheidung und ordnete die Situation wie folgt ein:
„Uns ist diese Entscheidung alles andere als leichtgefallen, weil wir wissen, wie gerne die Jungs als Team dieses Turnier gespielt hätten. Die sportliche Perspektive ist durch die aktuellen Verletzungen – gerade im Herren-Einzel – erheblich eingeschränkt. Gleichzeitig müssen wir in der derzeitigen finanziellen Lage sehr verantwortungsvoll handeln und Prioritäten setzen. Unter diesen Rahmenbedingungen wäre eine Teilnahme weder sportlich sinnvoll noch wirtschaftlich vertretbar gewesen.“
Die deutsche Herrenmannschaft hatte sich sportlich für das Turnier qualifiziert. Aus Europa erreichen in der Regel die Halbfinalisten der Team-Europameisterschaften die Endrunde. Da Dänemark als Gastgeber automatisch qualifiziert ist, wurde ein zusätzlicher europäischer Startplatz vergeben – diesen hatte sich Deutschland erspielt.
Das deutsche Damen-Team qualifizierte sich hingegen nicht für die Endrunde in Horsens.












