Yvonne Li bei der WM in Basel (Foto/LIVE: BadmintonPhoto).

International

WM: Die Spiele am Dienstag

Zweiter Tag der TOTAL BWF World Championships 2019 in Basel. Es stehen insgesamt vier Spiele mit deutscher Beteiligung auf dem Programm.

Von Redaktion

 

Yvonne Li muss sich in der ersten Runde Fitriani Fitriani (Nummer 28 der BWF-Weltrangliste) aus Indonesien mit 12-21, 14-21 geschlagen geben. „Das war nicht so wie erhofft. Ich habe zu viele Fehler gemacht.“

Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich lieferten gegen die topgesetzten Weltranglistenersten und Titelverteidiger Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong aus China ein starkes Spiel ab. Das DBV-Duo holte beim 10-21, 21-17, 11-21 einen Satz. „Es ist natürlich blöd, dass wir jetzt raus sind. Gerade hier in Basel hätten wir gerne noch länger gespielt Sie sind nicht zu Unrecht die Nummer eins. Sie spielen noch ein höheres Level als wir. Uns fehlen ein paar Spiele auf dem Niveau", spricht Isabel Herttrich.

Mark Lamsfuß ergänzt: „Das Tempo, das sie spielen, ist sehr hoch. Wir sind echt sehr zufrieden, dass wir den zweiten Satz gewinnen konnten, obwohl wir den ersten hoch verloren haben. Dieses Level auf Dauer zu halten, ist sehr schwer. Aber je mehr Spiele wir auf diesem Niveau spielen, umso besser wird es. Zunächst war die Situation ein bisschen ungewohnt – dass die Bälle so schnell zurückkamen. Im zweiten Satz, als wir uns daran gewöhnt hatten, haben wir gemerkt, dass es doch geht. So hatten wir ein bisschen mehr Zeit, um die richtige Lösung zu finden.“

Das Duell mit den Titelverteidigern bedeutete eine Premiere anlässlich eines Wettkampfes.

Lamsfuß/Seidel und Herttrich/Efler sind weiter

Im Herrendoppel besiegten Mark Lamsfuß/Marvin Seidel am Dienstagabend Danny Bawa Chrisnanta/Loh Kean Hean aus Singapur in drei engen Sätzen. Das DBV-Paar setzte sich in der St. Jakobshalle in einem der letzten Spiele des Tages mit  23-21, 11-21 und 21-19 durch.  

„Wir sind alle froh, dass sie noch gewonnen haben. Das war ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Tiefen nicht so tief gewesen wären. Dann wäre es entspannter geworden“, sagte Martin Kranitz.

Der Sportdirektor des DBV fügte hinzu: „Sie hatten ein paar starke Phasen, aber genauso auch schwache Phasen. Es ist enger geworden als erwartet. Es ist wichtig, dass sie insbesondere in der Endphase, als sie relativ weit zurückgelegen haben, den Mut gefunden haben, Risiko zu gehen, und letztlich den Satz noch gewinnen konnten. Wenn man ein Spiel so gewinnt, ist das von Vorteil für das nächste Spiel.“

Linda Efler/Isabel Herttrich setzten sich erwartungsgemäss gegen Kati-Kreet Marran/Helina Rüütel (Estland) in zwei Sätzen durch. In Runde zwei warten Li Wen Mei/Zheng Yu [12] aus China.

Isabel Herttrich: „Wir wussten, dass es ein sehr enges und sehr langes Spiel werden kann. Im ersten Satz war es ja auch eng, im zweiten haben wir es dann ein bisschen besser gemacht. Es war ganz gut! Die zweite Runde wird ein anderes Level. Die Chinesen spielen ganz anders als unsere heutigen Gegnerinnen. Wir erwarten mehr ein ‚Herrendoppel‘, also viel mehr Midcourt. Aber ich würde nicht sagen, dass uns das weniger liegt. Die Chinesinnen haben einen ganz anderen Speed. Das ist ein anderes Level, auf diesem hatten wir noch nicht so viele Spiele.“

Linda Efler: „Das wird in jedem Fall schwerer – wir werden alles geben!“

 

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