Die Sieger im Herrendoppel der 2. DBV-RLT O19: Jonathan Dresp (Blau Weiß Wittorf NMS) und Kenneth Neumann (1. BC Wipperfeld) (Foto: 1. BC Beuel).

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2. DBV-RLT O19: Turnier mit Überraschungen

Bei tropischen Temperaturen fand die 2. DBV-Rangliste O19 des Jahres am vergangenen Wochenende in der Erwin-Kranz-Halle in Bonn-Beuel statt. Bereits am Freitag wurde das Mixed bis inklusive Viertelfinale ausgespielt. Da sich gleich in den ersten Runden die Dreisatzspiele häuften, wurde der Abend lang. Am Samstag ging es ab 09:00 Uhr weiter - zunächst mit den Einzeldisziplinen, später mit den Doppeln.

Von Sylvia Schroth

 

Nachdem die Felder und Setzplätze nach der neuen O19-Rangliste besetzt worden waren, gab es so manche Überraschung im Turnierverlauf. Zudem machten die Temperaturen vielen Spielern, die in drei Disziplinen an den Start gegangen waren, zu schaffen. Begehrter als Burger und Toasts waren in der Cafeteria alle kalten Getränke und vor allem Wasser mit Salz. Dagegen entspannt war der Sonntag, an dem nur noch die Halbfinals und Finalspiele angesetzt waren. Christopher Klauer musste leider verletzt die letzten Spiele aufgeben, sein Einzelhalbfinale ebenso wie auch sein Mixedhalbfinale mit Alicia Molitor.

Im Mixed setzten sich schließlich David Eckerlin (1. BC Wipperfeld) mit Amelie Lehmann (TSV Trittau) im Finale gegen Alexander Strehse und Annika Horbach (beide TSV Trittau) durch. Im Herrendoppel gingen Jonathan Dresp (Blau Weiß Wittorf NMS) und Kenneth Neumann (1. BC Wipperfeld) als Sieger von Platz während das Damendoppel an Amelie Lehmann (TSV Trittau) und Cara Siebrecht (1. BV Mülheim) ging. Das Dameneinzel entschied BABB-Athletin Alicia Molitor (STC BW Solingen) für sich, die im Finale souverän ihre Stärken gegen die Jugendspielerin Constanze Winnefeld (1. BV Mülheim) ausspielen konnte. Winnefeld hatte zuvor im Halbfinale gegen Selin Hübsch (TV Refrath) all ihre Kraft und Schnelligkeit in die Waagschale werfen müssen.

Im Herrenfinale standen sich der für Beuel in der Bundeliga aufspielende Yaro van Delson und der Mülheimer Karl Sufryd gegenüber. Auf beide wäre nicht im Finale gewettet worden. Sufryd spielte jedoch ein ganz ausgezeichnetes Turnier und konnte zusätzlich im Halbfinale von der Verletzung Klauers profitieren. Van Delson überzeugte durchgehend von seiner Schnelligkeit und guten Nerven und konnte sich ohne Satzverlust sowohl gegen den an 3/4 gesetzten für Beuel antretenden Felix Hammes als auch gegen den Lokalfavoriten Sanjeevi PV durchsetzen. Der Belgier entschied auch das Finale glatt in zwei Sätzen für sich.

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