Die Medaillengewinner aus deutscher Sicht (v.l.n.r.): Jan-Niklas Pott, Katrin Seibert, Pascal Wolter und vorne: Young-Chin Mi und Valeska Koblauch. (Foto: Wilhelm Seibert)

International

Para-Badminton: Viermal Bronze in Irland

Bei den FZ Forza Irish Para-Badminton International in Dublin erreichten gleich viermal deutsche Sportler einen Podestplatz.

Von Wilhelm Seibert


Auch wenn es diesmal nach zum Teil sehr knappen Niederlagen in den Halbfinalen zu keiner Endspielteilnahme reichte, zeigte sich Cheftrainer Christopher Skrzeba nicht unzufrieden mit dem Abschneiden des deutschen Teams in der Breite.

Im Herreneinzel der Rollstuhlklasse WH1 erreichte Young-Chin Mi in Abwesenheit des verletzten Thomas Wandschneider (beide VfL Grasdorf) als einziger Europäer das Halbfinale. Dabei besiegte Young-Chin im Viertelfinale den Japaner Shin Ohama mit 21-12 17-21 21-17. Im Halbfinale unterlag er dann dem späteren Sieger Sam Seop Lee (KOR) mit 14-21 16-21.

Valeska Knoblauch (SCU Lüdinghausen) konnte ihren Einzelerfolg aus Kanada in der Rollstuhlklasse DE WH1 nicht wiederholen. Diesmal unterlag sie im Halbfinale knapp der Japanerin Sarina Satomi mit 18-21 19-21, die sie vor sechs Wochen in Ottawa ebenfalls im Halbfinale noch in drei Sätzen schlagen konnte.

Gleich zweimal den dritten Platz belegte Jan-Niklas Pott (VfL Grasdorf). Im Mixed der Fußgängerklasse SL3-SU5 gelangte er mit Katrin Seibert (1.BC Dortmund) nach einem Sieg gegen die höher gesetzte indische Paarung Raj Kumar/Parul Parmar (21-8, 18-21, 21-11) ins Halbfinale. Bei der Halbfinalniederlage gegen das französische Spitzenmixed Lucas Mazur/Faustine Noel konnten Jan-Niklas und Katrin lange gut mithalten (24-22, 16-21, 11-21). Am Ende blieb es auch hier beim dritten Platz.

Ähnlich verlief für Jan-Niklas der Doppelwettbewerb MD SL3-SL4 mit Pascal Wolter (OSC Düsseldorf). Nach sicheren Siegen in der Gruppenphase und im Viertelfinale unterlagen die beiden in drei engen Sätzen der indischen Paarung Kumar Nitesh/Tarun Tarun mit 19-21, 21-19, 13-21.

Nach dem bereits fünften internationalem Turnier in diesem Jahr gilt es nun für die Weltmeisterschaften (20. - 25.08.2019) in Basel (SUI) Kraft zu tanken und gut vorbereitet für den Saisonhöhepunkt zu sein. Erstmals finden dabei die Weltmeisterschaften der behinderten und nicht-behinderten Sportler gleichzeitig an einem Ort statt.

 

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