Im Finale kam es für Yvonne Li zum Wiedersehen mit der Französin Anna Tatranova. Bei den Europameisterschaften im April hatte die Deutsche das Duell noch für sich entschieden, in Valence revanchierte sich die Lokalmatadorin jedoch und gewann mit 21:16, 21:19.
Entsprechend groß war die Enttäuschung bei Li nach dem Endspiel. „Ich hatte mir den Turniersieg als Ziel gesetzt und leider knapp nicht erreicht. Besonders nachdem ich im zweiten Satz nochmal gut zurück ins Spiel kam, den dann doch noch so abzugeben, tut weh“, erklärte die deutsche Nationalspielerin.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Turnier auch durch die Einführung des neuen Spielballs. Sowohl in Valence als auch bei der Phuket International Challenge wurde erstmals auf internationaler Ebene mit dem synthetischen Victor NCS Max gespielt. Für Li war dies „ein ganz neues Erlebnis“. Die Bedingungen seien nicht einfach gewesen, und sie hätte ihr Spiel gerne noch besser an den Ball angepasst, blickte aber zugleich nach vorn: Nach einer kurzen Verschnaufpause richtet sich der Fokus bereits auf die nächsten Aufgaben. „Es kommen noch weitere Turniere, und der Schlüssel ist, zwischendurch gut zu regenerieren.“ Bereits in den kommenden Wochen schlägt sie zunächst bei den US Open (23.–28. Juni) und anschließend bei den Canada Open (30. Juni bis 5. Juli) auf.
Für einen weiteren deutschen Höhepunkt sorgten Aaron Sonnenschein und Leonie Wronna im Mixed. Das Duo besiegte in der ersten Runde überraschend die an Position zwei gesetzten Niederländer Brian Wassink und Debora Jille und setzte damit ein starkes Ausrufezeichen gegen eines der favorisierten Paare des Turniers.
Die Ergebnisse der Valence Alpes International 2026 presented by FZ FORZA











