Deutsches Finale im Mixed
Im Mixed-Doppel sicherten sich Jan Colin Völker und Emma Moszczynski den Titel. Im Endspiel setzten sie sich mit 21:17 und 21:13 gegen Simon Krax und Amelie Lehmann durch und krönten damit eine überzeugende Turnierwoche. Trotz des souveränen Titelgewinns sieht Jan Völker noch Potenzial nach oben: „Wir haben im gesamten Turnier nie unsere 100% Bestleistung gezeigt, aber, und das war für uns das entscheidende, wir sind nie unter unsere 80% gefallen. Das war ausschlaggebend, sodass wir diese Turnier-Kategorie recht souverän gewinnen können."
Herrendoppel-Titel nach packendem Dreisatzfinale
Auch im Herrendoppel hieß das Finale Deutschland gegen Deutschland. Aaron Sonnenschein und Daniel Marzuan setzten sich in einem umkämpften Endspiel gegen Malik Bourakkadi und Kenneth Neumann durch und feierten damit ihren zweiten internationalen Turniersieg in Folge.
Aaron Sonnenschein zeigte sich nach dem 21:15, 19:21, 21:17-Erfolg begeistert: „Das war ganz klar unser bestes Turnier. Wahnsinn, dass wir nach dem Sieg in Bonn direkt wieder ein Turnier gewinnen konnten und das sogar auf der nächst höheren Stufe. Ich glaube wir haben zeigen können, dass wir als Paarung gut zusammengewachsen sind. Es bleibt aber noch eine ganze Menge Arbeit übrig, sowohl als individueller Spieler aber auch als Paarung, um unsere Ziele zu erreichen. Wir bleiben weiter hungrig."
Vasudevan kämpft sich aufs Podium
Für das fünfte deutsche Edelmetall sorgte Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan im Herreneinzel. Der 22-Jährige spielte sich zunächst erfolgreich durch die Qualifikation und überzeugte anschließend auch im Hauptfeld mit starken Leistungen. Erst im Halbfinale war Endstation, sodass er das Turnier auf Rang drei beendete.
Entsprechend zufrieden fiel sein Fazit aus: „Nach ein paar nicht so guten Turnieren und meiner Verletzungspause hier auf dem Podest zu stehen, ist super. Auch der Körper fühlt sich nach den vielen Spielen noch sehr gut an. Ich liebe Bozen."
Coaches rundum zufrieden
Auch die Trainer zeigten sich mit dem Abschneiden der deutschen Mannschaft äußerst zufrieden. Bundesstützpunkt-Trainer Ciar Pringle, der das Team vor Ort betreute, sagte: „Rein deutsche Finals sind immer etwas besonderes. Sie zeigen, dass wir uns im gesamten Turnierverlauf erfolgreich entwickelt haben. Hier besonders dann, wenn es darum ging, ein gutes Level gegen stärker werdende Gegner zurück zu bringen! Good job Team Deutschland!"
Chef-Bundestrainer Hannes Käsbauer sieht in den Ergebnissen ein wichtiges Signal für den eingeschlagenen Weg: „Es ist sehr cool zu sehen, dass wir auch in der Breite zeigen können, international erfolgreich Turniere zu gewinnen! Diese Momentaufnahme hilft uns, weiter hart an dieser Entwicklung zu arbeiten! Auf gehts!"
Mit zwei Turniersiegen, zwei rein deutschen Finals und einem weiteren Podestplatz blickt der Deutsche Badminton-Verband auf eine äußerst erfolgreiche Woche in Italien zurück. Die Ergebnisse unterstreichen die positive Entwicklung der Nationalmannschaft und machen Lust auf die kommenden internationalen Aufgaben.












