Im französischen Saint-Louis, direkt im Dreiländereck von Frankreich, Deutschland und der Schweiz gelegen, trafen sich vom 29. bis 31. Mai zahlreiche Nachwuchstalente zu den YONEX 3 Borders International 2026. Bei dem international stark besetzten Jugendturnier sorgten Milan Zeisig und Mats Wohlers für das beste deutsche Ergebnis.
Die beiden Einzelspezialisten harmonierten auch im Doppel hervorragend. Ohne Satzverlust spielten sie sich durch die ersten Runden und zogen souverän ins Halbfinale ein. Dort warteten die topgesetzten Tschechen Vojtech Strejcek und Lukáš Thor. Trotz einer engagierten Leistung mussten sich Zeisig und Wohlers mit 16:21 und 17:21 geschlagen geben.
Mit dem Abschneiden zeigte sich das deutsche Duo dennoch sehr zufrieden. Vor allem der Erfolg im Doppel kam für beide nicht unbedingt erwartet. „Dass wir im Doppel so weit kommen, hätten wir nicht gedacht, vor allem weil unser Fokus eigentlich auf dem Einzel liegt. Umso mehr freuen wir uns über das Ergebnis und merken, dass wir uns als Paarung deutlich verbessert haben“, erklärte Milan Zeisig.
Auch im Einzel wusste Zeisig zu überzeugen. Mit mehreren starken Auftritten spielte er sich bis ins Viertelfinale vor. „Ich habe über das gesamte Wochenende sehr gut gespielt und bin insgesamt zufrieden mit meinen Leistungen. Auch das Viertelfinale war lange ausgeglichen, aber im dritten Satz konnte ich am Ende nicht mehr mithalten“, bilanzierte er. Teamkollege Mats Wohlers zog ebenfalls ein positives Fazit und habe sich nach eigener Einschätzung von Spiel zu Spiel steigern können.
Zusätzliche Herausforderungen brachte die Hallensituation mit sich. „Die Hitze und die stickige Luft waren schon extrem, aber wir sind insgesamt gut damit umgegangen“, berichtete Zeisig.
Neben dem Halbfinaleinzug von Zeisig und Wohlers erreichten weitere deutsche Paarungen die Runde der letzten Acht. Im Herrendoppel spielten sich Tom Hollinger und Emanuel Zitzmann Santos bis ins Viertelfinale vor. Gleiches gelang Breana Arem und Vanessa Dinh im Damendoppel sowie Cedric Pascher und Vanessa Dinh im Mixed.
Damit konnten die deutschen Spielerinnen und Spieler bei einem stark besetzten Teilnehmerfeld mehrere Achtungszeichen setzen und wichtige internationale Erfahrungen sammeln.












