Jenny Moore und Max Flynn, die Engländer beim TSV Freystadt (Foto. Marcus Mehlich)

Bundesliga

1. BL: Freystadt zuhause gegen Wittorf und Trittau

Ein zukunftsweisendes Wochenende steht dem TSV Freystadt bevor. Das Team ist Tabellenfünfter mit drei Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten und wird in Top-Besetzung antreten. Mit Heimsiegen gegen BW Wittorf, Samstag 16.00 Uhr, und TSV Trittau, Sonntag 15.00 Uhr könnte man das Thema Abstieg wohl endgültig ad acta legen und sich die Chance offenhalten, erstmals um die Playoffs mitzuspielen.

Von Stephan Pistorius


In der Hinrunde siegte der TSV Freystadt gegen den starken Aufsteiger BW Wittorf Neumünster knapp mit 4:3 besiegen. Gegen Trittau unterlag man unglücklich mit 3:5. Nach dem Sieg gegen Wipperfeld am vergangenen Sonntag ist der TSV optimistisch, auch am Wochenende zu punkten.

TSV Freystadt – BW Wittorf-Neumünster

Wittorf, das am vergangenen Sonntag mit 5:2 gegen den BC Beuel gewann, wird sicherlich hoch motiviert anreisen. Das Team liegt auf dem letzten Tabellenplatz mit einem Punkt Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Dass es für Freystadt nicht einfach wird, zeigt ein Blick auf den Kader. Man erwartet die Engländer Gregory Mairs und Victoria Williams, den Russen Vitaly Durkin, die Polen Rafai Hawel sowie den Ex-Freystädter Pawel Pietryja und den Ex-Neuhausener Lukas Bednorsch sowie die deutschen Nationalspieler Bjarne Geiss und Stine Küspert. Ein besonderer Hingucker sollte das Mixed werden. Hier rechnet man mit einem rein englischen Duell zwischen Jenny Moore und Max Flynn gegen Gregory Mairs und Victoria Williams, letztere standen vor einigen Tagen in Estland im Finale und unterlagen nur knapp. Kristin Kuuba ist im Einzel favorisiert wie auch im Doppel mit Jenny Moore.

Denkbar ist auch, dass Annabella Jäger oder Julia Kunkel zum Einsatz kommen, da will man sich bei Freystadt nicht in die Karten schauen lassen zumal Kuuba/Jäger im Hinspiel ihr Match gewannen. Punkte zum möglichen Sieg erhoffen sich die Oberpfälzer in den beiden Einzeln mit dem Indonesier Fikri Hadmadi (7 Siege in 7 Spielen) und Lukas Schmidt.

TSV Freystadt – TSV Trittau

Am Sonntag folgt das Spiel gegen den TSV Trittau. Das Team durchlebt derzeit schwere Zeiten. Letzte Saison noch Teilnehmer des Final 4 liegt man aktuell auf dem vorletzten Platz und wird es nicht einfach im Kampf um den Klassenerhalt. Trittaus Trumpfkarten sind die Damen mit der Indonesierin Priskila Siahaya und der deutsch-thailänderin Kilasu Ostermeyer (beste Platzierung: Nr. 53 der Weltrangliste), der Engländerin Jessica Hopton sowie der Schottin Ciara Torrence. TSV-Sportwart Tim Bambach: „Wenn wir die Damenspiele holen, gewinnen wir das Match. Mit Kristin und Jenny hofft der TSV Freystadt auf mindestens einen Damenpunkt.“

Mit dem Indonesier Ary Trisnanto, dem Engländer Matthew Claire, dem Ungar Gergely Krausz und den Brüdern Nikolai und Joachim Persson verfügen die Norddeutschen auch über einen starken Herrenkader. Während Freystadt in den beiden Herreneinzel leicht favorisiert ist, hängt der Ausgang der Doppelbegegnungen sicherlich von der Tagesform ab. Hier erhofft man sich mindestens einen Punkt von den Doppelspezialisten wie Oliver Roth, Florian Waffler und Co.

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