Wittorfs Stine Küspert. (Foto: Lennard Jessen)

Bundesliga

1. BL: Wittorf vor schweren Heimduellen

Am Wochenende erwartet Erstligist Blau-Weiß Wittorf bei den Heimspielen Nummer drei und vier der aktuellen Saison am Samstag mit dem Traditionsverein 1. BV Mülheim und am Sonntag mit dem amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim zwei absolute Hochkaräter und Schwergewichte der deutschen Badmintonszene.

Von Lennard Jessen

 

Mülheim, die sicher ein fester Kandidat für das Final Four sind und derzeit auf Tabellenplatz fünf rangieren, bringt es in seiner Historie auf insgesamt 13 Titel und Bischmisheim, die Topfavorit auf den Titel und aktueller ungeschlagener Tabellenführer sind, hat bereits acht Meisterschaften für sich entschieden. Auf die Blau-Weißen um Badminton-Spartenleiter Ralf Treptau, die derzeit auf dem Relegationsrang neun liegen, warten damit schwere Aufgaben.

Die Neumünsteraner konnten sich wie bereits beim ersten doppelten Heimspiel am Saisonstart die Dienste des Moderators Christian Holzmacher sichern, der erneut durch beide Wittorfer Heimspiele begleiten wird. Holzmacher moderiert auch in vielen verschiedenen Sportarten und ist Moderator der jährlichen Deutschen Badminton Meisterschaften.

Die Gegner:

Mülheim

Der 13-fache Deutsche Mannschaftsmeister verfügt über sehr starke Doppel-Spielerinnen und Spieler. Bei den Damen verfügen die Mülheimer über das Duo Johanna Goliszewski/Lara Käpplein, die derzeit beide auf Platz 37 der Damen-Weltrangliste rangieren und ebenfalls deutsche Nationalspielerinnen sind. Auf der Herren-Seite haben die Mülheimer gleich drei Athleten aus den TOP 60 der aktuellen Weltrangliste im Doppel: Konstantin Abramov (RUS, WRL 53), Adam Hall (SCO, WRL 51) und Tom Wolfenden (ENG, WRL 49).

Bischmisheim
Der aktuelle Deutsche Mannschaftsmeister hat einen mit mehreren deutschen Nationalspielerinnen und Nationalspielern gespickten Kader: So stehen unter anderem Fabian Roth (Deutscher Meister Herreneinzel 2017, beste WRL 34 im Juni 2017), Marvin Seidel (WRL 30 Herrendoppel, WRL 21 im Mixed), Peter Käsbauer (WRL 121 im Herrendoppel, WRL 45 im Mixed), Isabel Herttrich (WRL 29 im Damendoppel, WRL 17 im Mixed) oder auch Luise Heim (WRL 75 im Dameneinzel) in der aktuellen Deutschen Nationalmannschaft. Michael Fuchs, Johannes Schöttler und Olga Konon (WRL 120 Damendoppel, WRL 45 im Mixed) haben bereits bei Olympia in der Vergangenheit für Deutschland gespielt.

Das Wittorfer Aufgebot:

Ralf Treptau kann am Wochenende auf die bisherigen Stammkräfte wie bisher zurückgreifen. Im Kader stehen: Lucas Bednorsch, Rafal Hawel, Gregory Mairs, Vitaly Durkin, Bjarne Geiss, Stine Küspert und Victoria Williams. Sebastian Schöttler und die Dänin Anne Hald Jensen können verletzungsbedingt nicht auflaufen. Pawel Pietryja wurde nicht nominiert.

"Die Aufgaben werden natürlich sehr schwer für uns gegen zwei Schwergewichte der Liga, sodass ein Zähler goldwert wäre. Wir freuen uns auf die anstehenden Heimspiele, uns nach dem Saisonstart wieder vor heimischem Publikum präsentieren zu können und hoffen auf viele Zuschauer, die deutschen Badminton-Spitzensport in Neumünster sehen werden", blickt Ralf Treptau voraus.

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