Fabian Roth (Foto: Julian Pletz)

Interview

"Ich freue mich auf die DM"

Kurz vor Jahreswechsel gab DBV-Kaderathlet Fabian Roth nach einer langwierigen Verletzungspause (unter anderem Riss des Außenmeniskus im rechten Knie) sein Comeback. Der 24-Jährige lief für seinen Verein 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der 1. Bundesliga auf.

Von Redaktion

 

badminton.de: Fabian, wie fühlte es sich an, das erste Mal nach fast zwei Jahren wieder ein Spiel auf Wettkampflevel zu bestreiten?

Fabian Roth: Es hat sich wirklich sehr gut angefühlt! Die Anspannung ist natürlich größer als im Training, aber insgesamt war ich sehr zufrieden und glücklich, wieder auf dem Feld stehen zu können.

badminton.de: Kannst du uns einen Einblick in deine Reha-Phase geben: Was habt Ihr gemacht und wann war klar, dass du kurz vor Weihnachten wieder am Court stehen kannst?

Roth: Wir haben mit sehr viel Geduld gearbeitet, da wir einen weiteren Rückfall vermeiden wollten. Ich habe am Olympiastützpunkt in Saarbrücken eine sehr lange und gute Rehabilitation von drei Monaten absolviert. Dort wurden die muskulären Defizite ausgeglichen und mein Körper auf das Court-Training vorbereitet. Jetzt hatte ich eine lange Phase, in der ich mit guten Fortschritten auf dem Court trainieren konnte. Daher hat der Bundesliga-Spieltag vor Weihnachten sehr gut als erster kleiner Wettkampf „reingepasst". 

Wir haben mit sehr viel Geduld gearbeitet, da wir einen weiteren Rückfall vermeiden wollten

Fabian Roth

badminton.de: Wie bist du mit den Rückschlägen in dieser Zeit umgegangen?

Roth: Natürlich war es nie einfach, aber ich habe immer so gut es ging nach vorne geschaut und hatte das Ziel vor Augen. Nämlich wieder schmerzfrei und ohne Probleme, Wettkämpfe spielen zu können. 

badminton.de: Wirst du schon bei der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld am Start sein?

Roth: Ja, ich freue mich sehr auf den geplanten Start im Herreneinzel. Auch wenn mein letztes Turnier schon eine lange Zeit her ist, versuche ich einfach, so viele Matches wie möglich zu bestreiten und mich wieder an den Turnierrhythmus zu gewöhnen.

badminton.de: Hat dich die Auszeit verändert, bzw. inwiefern justierst du deine Ziele als Leistungssportler neu?

Roth: Ich denke, dass ich durch die Verletzungen meinen Körper noch besser kennengelernt habe und ihn sehr gut einschätzen kann. Nach so einer langen Pause liegen meine Prioritäten zunächst darauf, kontinuierlich schmerzfrei und gesund an Wettkämpfen teilnehmen zu können. Alles Weitere wird sich dann mit der Zeit entwickeln.

Vielen Dank für das Gespräch!

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