Neuzugang beim TV Refrath: Ann-Kathrin Spöri (Foto/Archiv: BadmintonPhoto).

Bundesliga

1. BL: Lokalderby zum Auftakt

Direkt zu Saisonbeginn kommt es am kommenden Freitag um 19 Uhr (Halle Steinbreche) für den TV Refrath zum Lokalderby gegen den 1. BC Beuel. Genau mit dieser Begegnung ist am 22. März dieses Jahres die letzte Saison zu Ende gegangen - leider mit einer 3:4-Heimniederlage für den späteren Deutschen Vizemeister.

Von Heinz Kelzenberg

 


Beide Teams sind gleich am ersten Spieltag personell gehandicapt. Vor allem das für die Weltrangliste wichtige, gleichzeitig stattfindende Turnier in der Ukraine bindet den ein oder anderen Spieler, der nicht rechtzeitig am Freitag zurück sein kann. Da der Refrather Kader jedoch groß genug ist, kann man dennoch eine schlagkräftige Mannschaft präsentieren.  

Am Freitag werden die Neuzugänge Ann-Kathrin Spöri, Hauke Graalmann und Brian Holtschke ihre Debüts für den TV Refrath geben, aber schon am Sonntag in Bischmisheim sind drei der zunächst fehlenden Leistungsträger wieder dabei.

Refrath will um die Meisterschaft erneut aufnehmen

Nach der Vizemeisterschaft in der letzten Saison möchte der TVR wieder den Kampf um die Deutsche Meisterschaft aufnehmen. Alle Mannschaften werden während der Punkterunde personell nur selten komplett sein, da die zahlreichen Turniere zur Olympia-Qualifikation viele Top-Spieler binden. Dies gilt bei Refrath vor allem für die drei irischen Nationalspieler Chloe Magee, Nhat Nguyen und Sam Magee.

Doch auch bei Beuel fehlen am Freitag wahrscheinlich zwei Doppelspieler, so dass es eine knappe, spannende Partie erwartet wird. Ob die Begegnung am 2. Spieltag beim Deutschen Meister 1. BC Saarbrücken- Bischmisheim ebenfalls ausgeglichen verläuft, hängt natürlich vor allem von der Besetzung der Saarländer ab. Mit Marvin Seidel und Isabel Herttrich fehlen zumindest definitiv zwei Leistungsträger, doch auch bei Refrath müssen Sam und Chloe Magee wegen des Turniers in der Ukraine passen.

Etwas besser auszurechnen ist der erste Gegner 1. BC Beuel. Die deutschen Spieler Max Weißkirchen, Lukas Resch, Hannah Pohl und Lisa Kaminski sind auf jeden Fall dabei. Es bleibt abzuwarten, ob dies auch für die beiden klangvollsten Namen im Team gilt: Der Inder Gurusaidutt war vor sechs Jahren unter den Top-20 der Welt und der aktuell in Kanada lebende Engländer Peter Briggs mit 24-9 Siegen in der letzten Saison einer der besten Bundesligaspieler. Beide Teams liebäugeln mit einem knappen Sieg.

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